Ungarn: Ferien am Balaton

Schlemmen & Verwöhnen am Ungarischen Meer, dem Plattensee

Genießen Sie unbeschwerte Urlaubstage am größten See Ungarns. Ob Sie Ihr All Inclusive Paket im Hotel genießen oder Ausflüge in die Umgebung unternehmen: lassen Sie es sich gut gehen!

Unmittelbar am Strand gelegen empfängt Sie Ihr Hotel in Balatonfüred. Hier können Sie am hoteleigenen Strand entspannen, unter den vielen sportlichen Angeboten des Hotels wählen oder Ausflüge unternehmen. Sicher werden Sie hier das Passende für Ihren Urlaub finden. Freuen Sie sich auf entspannte Tage!

  • Praktisch ohne Nebenkosten: Speisen & Getränke inkludiert
  • Schlemmen und Verwöhnen am Ungarischen Meer, dem Plattensee

Programm

1. Tag: Anreise nach Balatonfüred

Ganz bequem ab Ihrer Haustür beginnt der Urlaub an den Balaton. Im modernen Reisebus erreichen Sie am späten Nachmittag Ihr Hotel.

2. - 14. Tag: Schlemmen & Verwöhnen

Während Ihres Aufenthaltes genießen Sie die Zeit ganz für sich. Erholung pur versprechen Ihnen die Kur- und Wellness-Anwendungen im Hotel oder entspannte Strandspaziergänge.

15. Tag: Heimreise

Entspannt und erholt treten Sie heute die Heimreise an.

ab1049 

3*-Danubius Hotel Marina Beach Resort in Balatonfüred

Unbeschwerter Sommerurlaub in Balatonfüred: Ob Sie zu zweit, mit der Familie oder mit Freunden kommen, hier ist die Erholung garantiert! Tauchen Sie ein in die kühlen Wellen des Plattensees am hoteleigenen, separierten Strand des Hotel Marina oder ruhen Sie sich im weitläufigen, schattigen Garten aus, wo Sie die Qual der Wahl unter einer Vielzahl von Sportmöglichkeiten haben. Und sollten Sie hungrig werden, können Sie sich zu jeder Tageszeit ein paar der All Inclusive-Leckerbissen zu Gemüte führen.

Lage

Ihr Hotel liegt direkt am Nordufer des Plattensees in einer großen Parkanlage, nur ca. 15 Minuten vom Zentrum des kleinen aber feinen Ferienortes Balatonfüred entfernt. Es bietet einen direkten Blick auf das Südufer des Plattensees.

Zimmer

Nach einem ereignisreichen Tag tut es gut, zum Ausruhen in ein bequemes Hotelzimmer zurückzukehren, wo man obendrein noch eine wunderschöne Aussicht auf den See oder die Abtei von Tihany hat. Die Hotelzimmer sind zweckmäßig mit Bad oder Dusche/WC, Direktwahltelefon und SAT-TV ausgestattet.

Ausstattung

Das Hotel verfügt über Restaurant, Café, Dachterrasse, Palmengarten am Strand und eine Nachtbar.

Sport & Unterhaltung

Ob Sie im Urlaub Sport treiben wollen oder Ihnen der Sinn nach Entspannung und Erholung steht: Im Hotel Marina finden Sie alles, was das Herz begehrt! Der hoteleigene Strand ist ideal für Schwimmen und Wassersport, darüber hinaus gibt es aber noch zahlreiche andere Sportmöglichkeiten. Ihnen stehen Tischtennis, Federball und Minigolf zur Verfügung, ganz in der Nähe befinden sich zudem ein Tennisplatz und ein Reitstall. In der Wellnessabteilung des Hotels erwarten Sie ein überdachtes Schwimmbecken, eine Sauna und Massagen (gg. Aufpreis). Also auf geht´s – oder überlegen Sie noch, wo Sie anfangen sollen?

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.danubiushotels.com/en/our-hotels-balatonfured/hotel-marina

3*-Hotel Annabella in Balatonfüred

Wenn Sie in Balatonfüred Urlaub machen möchten, dann ist das Hotel Annabella genau die richtige Wahl! Das Hotelgebäude ist aus dem Stadtbild von Balatonfüred genauso wenig wegzudenken wie der Hafen oder die Promenade. Was Sie erwartet: Schwimmbecken, Sportmöglichkeiten, Kinderprogramme, hochwertige Dienstleistungen und erfahrenes Personal. Wo? Im Stadtzentrum, am Ende der Tagore-Promenade.

Zum saisonal geöffneten Hotel gehört ein eigener Strand, der nur den Hotelgästen zur Verfügung steht. Somit ist die wichtigste Voraussetzung für eine ungestörte Erholung am Ufer des Plattensees gegeben. Sie brauchen sich – während Sie an den Parkfitness-Geräten trainieren oder am Beckenrand einen Cocktail schlürfen – keine Gedanken darüber zu machen, ob noch Sonnenliegen frei sind oder ob Ihr Lieblingsplatz im Schatten schon belegt ist.

Lage

Ihr Hotel liegt direkt am Nordufer des Plattensees in einer großen Parkanlage, nur ca. 15 Minuten vom Zentrum des kleinen aber feinen Ferienortes Balatonfüred entfernt. Es bietet einen direkten Blick auf das Südufer des Plattensees.

Zimmer

Nach einem ereignisreichen Tag tut es gut, zum Ausruhen in ein bequemes Hotelzimmer zurückzukehren, wo man obendrein noch eine wunderschöne Aussicht auf den See oder die Abtei von Tihany hat. Die Hotelzimmer sind zweckmäßig mit Bad oder Dusche/WC, Direktwahltelefon und SAT-TV ausgestattet.

Ausstattung

Das Hotel verfügt über Restaurant, Café, Palmengarten am Strand und eine Nachtbar.

Sport & Unterhaltung

Ob Sie im Urlaub Sport treiben wollen oder Ihnen der Sinn nach Entspannung und Erholung steht: Im Hotel Marina finden Sie alles, was das Herz begehrt! Der hoteleigene Strand ist ideal für Schwimmen und Wassersport, darüber hinaus gibt es aber noch zahlreiche andere Sportmöglichkeiten. Ihnen stehen Tischtennis, Billard und Minigolf zur Verfügung, ganz in der Nähe befinden sich zudem ein Tennisplatz und ein Reitstall. In der Wellnessabteilung des Hotels erwarten Sie ein überdachtes Schwimmbecken, eine Sauna und Massagen (gg. Aufpreis).

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.danubiushotels.com/hu/szallodak-balatonfured/hotel-annabella

PDF-Download (Hotel-Information)
ab1049 

Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Fahrt im modernen Reisebus

Hotel & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen im 3*-Danubius Hotel Marina Beach Resort oder im 3*-Hotel Annabella in Balatonfüred
  • All Inclusive Verpflegung:

07:00 – 10:00 Uhr Frühstücksbüfett

11:00 – 18:00 Uhr Internationale Spezialitäten sowie Kuchen, Eis und Obst

18:00 – 22:00 Uhr Reichhaltiges Abendessen als Büfett

  • All Inclusive Getränke:

07:00 – 24:00 Uhr Erfrischungsgetränke, Kaffee und Tee

11:00 – 24:00 Uhr Tafelweine, Bier vom Fass

17:00 – 24:00 Uhr Lokale alkoholische Getränke (Aperitifs und Digestifs)

Zusätzlich inklusive

  • Nutzung des hoteleigenen Hallenbads und Strandes
  • sz-Reisebegleitung bei An- und Abreise

ab1049 

Zielland

Marokko

Landesdaten


Lage


Das Königreich Marokko grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Osten an Algerien, im Süden an Mauretanien und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Grenzgebiet zu Mauretanien (Linie Laayoune - Hausa) befindet sich das von Marokko vereinnahmte, jedoch auch von der Polisario beanspruchte Gebiet der alten Westsahara (Seguia el-Hamra und Rio de Oro).


Fläche: 458.730 km² (mit Westsahara 710.850 km²).


Verwaltungsstruktur: 16 Regionen und 46 Provinzen.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 32,6 Millionen


Städte:


Rabat (Hauptstadt) einschließlich Salé ca. 1,7 Millionen


Casablanca ca. 3,7 Millionen


Fès ca 1,1 Millionen


Marrakesch ca. 920.100


Tanger ca. 762.200


Agadir ca. 700.000


Meknès ca. 596.100


Oujda ca. 427.500


Kenitra ca. 403.300


Tétouan ca. 363.000


Safi ca. 298.400


Sprache


Die Amtssprache ist Arabisch; Französisch und Spanisch (im Nordteil des Landes) dienen als Geschäftssprache. Daneben gibt es noch Berbersprachen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch in Marokko die Mitteleuropäische Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.


Ramadan: Während des Ramadan wird die Sommerzeit ausgesetzt.


Stromspannung


Je nach Stadt unterschiedliche Spannung, 110 und 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.


Telefon/Post


Telefon


Von Marokko nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Marokko ist 00212, anschließend wählt man die dreistellige Ortsvorwahl ohne die "0", dann die Teilnehmernummer.


Bei Telefonaten innerhalb Marokkos muss die "0" der Ortsvorwahl mitgewählt werden.


Es gibt Telefonzellen und sogenannte Teleboutiques mit Münz- und Kartentelefonen. Telefonkarten sind in den Postämtern, in den Teleboutiques und einigen Tabakgeschäften erhältlich. Die Telefonkarten gelten nur jeweils für die ausgewählte Gesellschaft. Die Tarife sind nachts und an Feiertagen reduziert. Beim Telefonieren aus dem Hotel sollten vorher die Tarife überprüft werden. Einige Hotels verlangen einen Mindestbetrag, der eine kurze Unterhaltung sehr teuer werden lässt.


NOTRUFNUMMERN: Polizei (innerhalb von Städten) 19, Gendarmerie (unterwegs) 177, Notarzt, Unfallrettung und Feuerwehr 15.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Marokko von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .ma


Es gibt zahlreiche Internetcafes in jedem größeren Ort.


Feiertage


1. Januar (Neujahr, Bankfeiertag), 11. Januar (Tag der Unabhängigkeitserklärung), 1. Mai (Tag der Arbeit), 30. Juli (Nationalfeiertag; Thronfest von König Mohammed VI.), 14. August (Tag der territorialen Integration der Westsahararegion), 20. August (Revolutions-Tag 1953), 21. August (Geburtstag des Königs), 6. November (Jahrestag des Friedensmarsches), 18. November (Unabhängigkeitstag).


Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):


4. und 5. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan), 10. und 11. August (Opferfest), 31. August oder 1. September (Neujahr 1441 nach islamischer Zeitrechnung), 9. oder 10. November (Mohammeds Geburtstag).


Im Jahr 2019 dauert der Ramadan vom 6. Mai bis zum 3. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).


Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.


Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag. Am Freitag können Geschäfte zeitweise oder ganz geschlossen sein.


Die Hauptferienzeit ist im Juli und August.


Öffnungszeiten


Banken: im Sommer Mo bis Fr 8-14.30 Uhr, im Winter 8-11.15, 14.15-16.30 Uhr (an den internationalen Flughäfen und in größeren Hotels auch Sa und So, meist 9-13 Uhr);


Postämter: Mo bis Fr 8.30-12, 15-18 Uhr;


Büros: Mo bis Do 8.30-12, 14.30-18.30 Uhr, Fr 8.30-11.30, 15-18.30 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Fr 9-12, 15-19 Uhr, Sa 9-12 Uhr, große Geschäfte Mo bis Sa 9-13, 15-19 Uhr, Souks täglich 8.30-13, 14.30-18 Uhr.


Während des Ramadan (Fastenmonat) sind die Öffnungszeiten erheblich eingeschränkt.


Kleidung


Im Sommer sollte man leichte, atmungsaktive Sommer- und Sportbekleidung mitnehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unbedingt erforderlich. Im Winter braucht man Übergangskleidung sowie einen leichten Wollmantel oder eine Herbstjacke. Auch einen Regenmantel sollte man zu dieser Zeit einpacken. Bei der Wahl der Kleidung sollte man nicht vergessen, dass man ein islamisches Land besucht.

Geschichte/Politik


Die Geschichte der Region wurde von den Beziehungen der Berber, der ursprünglichen Bevölkerung in diesem Gebiet, zu verschiedenen fremden Völkern geprägt, die im Laufe der Zeit in das Land eindrangen. Im siebten Jahrhundert eroberten die muslimischen Araber Marokko und verdrängten die Berber in unzulängliche Regionen. Bis auf die Anhänger des Judentums übernahm die Bevölkerung Marokkos schon bald die Religion der arabischen Eroberer. Bei der darauf folgenden Unterwerfung Spaniens wurden ausschließlich Berbertruppen eingesetzt. In den folgenden Jahrhunderten regierten wechselnde islamische Dynastien das Land. Im 19. Jahrhundert führte Spanien Krieg gegen Marokko und konnte sich Tétouan sichern. 1904 teilten Frankreich und Spanien Marokko unter sich auf. 1912 wurde Marokko französisches Protektorat. Im November 1942 besetzten amerikanische Truppen das Land, das im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges als wichtige Versorgungsbasis für die alliierten Streitkräfte diente. 1956 wurde Marokko unabhängig, 1957 wurde das Land zum Königreich proklamiert. Marokko ist heute eine konstitutionelle Monarchie. Die ersten allgemeinen Wahlen des Landes fanden 1963 statt. Wegen Gebietsbeanspruchungen kam es seit den 60er Jahren immer wieder zu Streitigkeiten mit den Nachbarländern.


Wirtschaft


Marokko ist ein Agrarland. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Getreide, Kartoffeln, Melonen, Oliven, Trauben, Hülsenfrüchte, Datteln, Zuckerrohr und Zuckerrüben. Der Viehbestand umfasst Schafe, Ziegen und Rinder. Kork ist das wichtigste Produkt der marokkanischen Forstwirtschaft. In den Meeren werden vor allem Sardinen, Thunfisch, Makrelen, Sardellen sowie Schalen- und Krustentiere gefangen. Marokko gehört zu den führenden Produzenten von Phosphatgestein. In der vorwiegend klein- und mittelbetrieblich organisierten Industrie werden u.a. Baumaterialien erzeugt sowie Textilwaren, Schuhe, Nahrungsmittel und Wein hergestellt. Handwerklich gefertigt werden Textilien, Lederwaren, Keramik, Teppiche und Holzprodukte.


Religion


Der Islam ist die Staatsreligion des Landes, vorwiegend mit der sunnitischen Glaubensrichtung. Oberste muslimische Autorität des Landes ist der König.


Vegetation


Die Bergregionen Marokkos sind von ausgedehnten Waldflächen bedeckt, die u. a. aus Korkeichen, Zedern, Tannen und Kiefern bestehen. Nahe der südlichen Landesgrenze herrschen Arganien, dornige Eisenholzbäume, vor.


Tierwelt


Die marokkanische Tierwelt stellt eine Mischung aus in Europa heimischen Tieren und afrikanischen Tierarten dar. Zu den charakteristischen Tierarten gehören u.a. Wildschweine, Füchse und Hörnchen, die in großer Zahl vorkommen, sowie Gazellen, Paviane und Panther.

Kulinarisches


Die marrokanische Küche ist durch Elemente der nordafrikanisch-arabisch-berberischen, der orientalischen, der spanischen und der französischen Küche geprägt. Nationalgerichte sind das auch bei uns bekannte Couscous in den verschiedenen Variationen und Tajine, ein Eintopf aus verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten und einer Sauce mit Pflaumen, Rosinen und Oliven. Die meisten Fleischgerichte enthalten Hammel- und Rindfleisch. An den Küsten werden auch gegrillter und gebratener Fisch, Krabben und andere Meerestiere angeboten. Als Nachttisch wird Obst, wie Melonen oder süßes Gebäck aus Mandeln, Nüssen und Honig gereicht. Nationalgetränk ist der süße, heiße Pfefferminztee, eine Mischung aus grünen chinesischen Tee mit frischer Minze der zu allen Tageszeiten und Gelegenheiten getrunken wird. Daneben gibt es überall starken, schwarzen Kaffee, der ebenfalls süß getrunken wird. Alkohol wird in den Touristenzentren ausgeschenkt. Die Preise für Alkoholika sind hoch.


Souvenirs


Schmuck, Teppiche, Stoffe und Lederwaren, Flechtwaren und andere Kunsthandwerkartikel sowie Gewürze sind schöne Souvenirs aus Marokko. Rabat ist wegen seiner Stickereien und Teppiche, Casablanca wegen seiner Lederwaren und Teppiche von Mediouna, Marrakesch wegen der Kunst des Lederhandwerks und Safi wegen seinen Töpferwaren in feinen Farben bekannt. In jeder Stadt finden sich Kunsthandwerkszentren in denen schöne Stücke erstanden werden können. Eines sollten Besucher nicht vergessen, das Handeln gehört zum Einkauf dazu.

Klimainformationen


Von Nordosten nach Südwesten erstrecken sich drei Gebirgszüge: der Hohe Atlas, der Gipfel bis zu 4.250 m Höhe aufzuweisen hat, der Mittlere Atlas (3.500 m) und der Anti-Atlas (2.000 m). Dem Letzteren ist im Nordwesten ein 200 km breites Hochland (700 m) vorgelagert, das stufenweise zur Atlantikküste abfällt und im Norden durch die Küstenkette des Rif begrenzt wird.


Die Küstengebiete haben das ganze Jahr über subtropisches Klima mit nur leicht abweichenden Temperaturen: Im Winter, der von November bis März dauert und sehr regnerisch sein kann, beträgt die durchschnittliche Temperatur etwa 16°C, im Sommer etwa 24 bis 26°C.


Das Binnenhochland hat kontinentales Klima mit sehr heißen, trockenen Sommern. Im Durchschnitt werden hier Temperaturen von etwa 30 bis 32°C gemessen; Tagestemperaturen zwischen 37 und 40°C sind aber keine Seltenheit.


Beste Reisezeit


Die beste Reisezeit für die Küstengebiete ist April bis November, für das Innere des Landes Oktober bis Mai.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Hepatitis A,


zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Marokko ist malariafrei.


Ärztliche Hilfe


CASABLANCA: Dr. Guidon (spricht Deutsch), 4 Ave. Jean Jaures,, Casablanca, Tel. 05 22 7 61 53.


FES:Dr. Annie Burg, Fes, Tel. 05 56 65 06 47.


TANGER:Dr. A. Ammor, 7 Ave. Prince,, Tanger, Tel. 05 39 93 28 26


AGADIR:Dr. Catherine Fromaget (spricht Französisch), 111, rue Saada-Inezgane,, Agadir, Tel. 05 48 83 29 09.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Dirham (DH)


1 Dirham = 100 Centimes.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 10,80 DH


1 US-$ = ca. 9,49 DH


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: bis 1.000 DH erlaubt


Deklaration: Ja - bei Einfuhr von Beträgen über 100.000 DH in Fremdwährung erforderlich


Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge (Belege sind vorzulegen)


Ausfuhr Landeswährung: bis 1.000 DH erlaubt


Umtausch: Grundsätzlich sollte nur in Banken oder in zugelassenen Wechselstuben (goldene Plakette) getauscht werden. Alle Umtauschbelege bis zur Ausreise aufbewahren. Beim Umtausch unbedingt auch kleine Scheine geben lassen, Wechselgeld ist knapp.


Internationale Kreditkarten: Ja - sie werden zunehmend in großen Hotels, Restaurants, von Autovermietern, an Tankstellen und manchmal sogar auf Märkten akzeptiert. Bargeldabheben bei Banken ist möglich.


Geldautomat: Ja - sie sind in großen Stadtzentren vorhanden, jedoch nicht immer verlässlich. An den Bankautomaten kann mit Kreditkarten und oft mit der Girocard (mit Maestro-Logo) Bargeld bis max. 4.000 Dirham abgehoben werden.


Reiseschecks: Ja - sie werden jedoch nur gelegentlich akzeptiert.


Rücktausch: Er ist bis zu maximal 50 Prozent des getauschten Betrages gegen Vorlage der Umtauschquittung (Bordereau de Change) bei einem Aufenthalt länger als 48 Stunden möglich (bis zu 100 Prozent, wenn die Aufenthaltsdauer unter 48 Stunden lag). Da Wechselstuben an den Flughäfen dies manchmal ablehnen, sollte der Rücktausch nicht verbrauchter Dirham bereits bei den Banken in den Stadtzentren erfolgen.

Auskunftstellen



Marokkanisches Fremdenverkehrsamt
Graf-Adolf-Straße 59
40210
Düsseldorf
(02 11) 37 40 48
(02 11) 37 05 51/52
www.marokko.com
marokko@mfva.de
zuständig auch für die Schweiz


Office National Marocain du Tourisme (O.N.M.T.)
Angle Rue Oued Al Makhazine


Rue Zalaga
Rabat
Office National Marocain du Tourisme (O.N.M.T.)
BP 19-Agdal
Rabat/Morocco
(00212) 537 67 40 15
(00212) 537 27 83 00
www.tourism-in-morocco.com
contact@onmt.org.ma


Deutsche Industrie- und Handelskammer


(Chambre Allemande de Commerce et d´Industrie au Maroc)
Lot. El Manar, Villa 18


rue Ahmed Ben Taher El Menjra


Quartier El Hank
20160
Casablanca /Marokko
(00212) 522 94 81 72
(00212) 522 42 94 00/01
info@dihkcasa.org


Fédération des Chambres Marocaines de Commerce,


d´Industrie et des Services (FCMCIS)
6, Rue Erfoud


Hassan
Rabat
Fédération des Chambres Marocaines de Commerce,


d´Industrie et des Services (FCMCIS)
B.P. 218
(00212) 537 76 78 96
(00212) 537 76 70 51, 537 76 70 78
www.fccism.org
fcmcis@menara.ma



Botschaften und Konsulate


In Deutschland



MÜNCHEN siehe Tutzing


Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Zugspitzstraße 21
82327
Tutzing
(0 81 58) 90 58 03
(0 81 58) 90 58 13 (Mo bis Fr 10-15 Uhr)
mail@ursula-maennle.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
7, Zankat Madnine
10000
Rabat
Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
B.P. 235
10000 Rabat/Marokko
(00212) 537 70 68 51
(00212) 537 21 86 00
www.amballemagne-rabat.ma
Amtsbezirk: Marokko


Consul Honoraire de la République fédérale d´Allemagne
6, Rue de Madrid, Secteur Résidentiel
80000
Agadir /Marokko
(00212) 528 84 09 26
(00212) 528 84 10 25
agadir@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Agadir, Guelmim, Taroudant, Tiznit


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rabat


Consul Honoraire de la République fédérale d´Allemagne
310, Rue Haj Omar Riffi
20120
Casablanca /Marokko
(00212) 522 45 23 10
(00212) 522 45 05 45
casablanca@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Grand Casablanca (Wilaya Casablanca mit den Präfekturen Casa-Anfa, El Fida/Mers Sultan, Hay El Hassani, Ain Chok, Ain Sebaa/Hay Mohammedi, Sidi Bernoussi, Ben M´Sik, Moulay Rachid sowie die Präfektur Mohammedia und die Provinzen Nouaceur und Mediouna


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rabat


Botschaft des Königreichs Marokko


(mit Konsularabteilung)
Niederwallstraße 39
10117
Berlin
(0 30) 20 61 24 20
(0 30) 206 12 40
kontakt@botschaft-marokko.de
Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr


Konsularabteilung: Mo bis Fr 9.30-14.30 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen


Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Slevogtstraße 48
28209
Bremen
(04 21) 460 49 02
(04 21) 460 49 00
kroening-bremen@t-online.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Generalkonsulat des Königreichs Marokko
Cecilienallee 14
40474
Düsseldorf
(02 11) 65 04 51 51
(02 11) 650 45 10
consumadues@t-online.de
Mo bis Fr 9-15 Uhr


Visa-Angelegenheiten: Mo, Mi, Fr 9.30-12 Uhr


Generalkonsulat des Königreichs Marokko
Ostparkstraße 35
60385
Frankfurt/M.
(0 69) 949 45 91 10
(0 69) 949 45 91 00
cgm.frankfurt@maec.gov.ma
Mo bis Fr 9-15 Uhr


Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Hainbuchstraße 27
34128
Kassel
(05 61) 660 65
(05 61) 621 03
augustin-honorarkonsulin@gmx.de
nur nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)



Ärztliche Hilfe


CASABLANCA: Dr. Guidon (spricht Deutsch), 4 Ave. Jean Jaures,, Casablanca, Tel. 05 22 7 61 53.


FES:Dr. Annie Burg, Fes, Tel. 05 56 65 06 47.


TANGER:Dr. A. Ammor, 7 Ave. Prince,, Tanger, Tel. 05 39 93 28 26


AGADIR:Dr. Catherine Fromaget (spricht Französisch), 111, rue Saada-Inezgane,, Agadir, Tel. 05 48 83 29 09.

Sehenswertes


Rabat


In Rabat, der Hauptstadt Marokkos, befindet sich die Residenz des Königs sowie der Sitz der Verwaltung des Landes. Als Königsstadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten aus der Geschichte des Landes ist Rabat ein beliebtes Touristenzentrum. Mit dem Hassanturm besitzt die Stadt eines der bekanntesten Wahrzeichen Marokkos. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kasbah des Quadaias mit dem Haupteingang Bab des Quadaias, das Musée des Quadaias, ein Gebäudekomplex mit Wohngebäuden und einer kleinen Moschee, das Mausoleum von Mohammed V. sowie das Archäologische Museum. Zum Ausruhen bietet sich ein Stopp im berühmten Café Maure an, das den Besuchern neben dem Minztee charakteristische Süßigkeiten und Gebäcke des Landes anbietet.


Marrakesch


Marrakesch, die zweite Königsstadt, ist nach Casablanca, Fès und Rabat nur die viertgrößte , aber die bekannteste Stadt des Landes. Marrakesch gilt als Marokkos schönste Stadt und hat ihren typischen orientalischen Charakter bewahrt. Marrakesch liegt am Fuße des Atlasgebirges und am Rande eines großen Palmenhaines. Nicht von ungefähr spielt der Tourismus heute eine wichtige Rolle im Leben der Stadt. Marrakesch ist nach Agadir und Tanger die Großstadt mit dem intensivsten Fremdenverkehr. Dazu kommen noch zahlreiche Tagesausflügler aus Agadir und von den Kanarischen Inseln. Die Königsstadt hat eine Vielzahl sehenswerter kulturhistorisch interessanter Baudenkmäler wie etwa die Koutoubia-Moschee, die Souks mit der Medersa Ibn Youssouf, der Bahia Palast, die Stadtmauer und die Stadttore sowie das Stadtmuseum.


Fès


Fès, die nach Marrakesch älteste und bedeutendste der vier Königsstädte, hat sich mit ihren beiden Universitäten den Rang als religiöses und geistiges Zentrum bewahrt. Die ehemalige Hauptstadt wurde 808 gegründet und besitzt heute die größte Moschee des Maghreb. Seit 1980 steht die alte Stadt Fès-el-Bali mit ihren Kulturschätzen auf der Liste des kulturellen Welterbes der UNESCO. In Fès sollte zunächst mit dem Auto eine Rundfahrt unternommen werden. Danach bietet sich ein Spaziergang durch den ältesten Teil von Fès (Fès-el-Bali) an, der seinen mittelalterlichen Charakter noch bewahrt hat. In diesem Teil der Stadt sind die schönsten Sehenswürdigkeiten wie etwa Medersa Bou Inania, die Moschee El Kairaouine und die wichtigsten Souks. Auch bieten hier einfache, aber empfehlenswerte Restaurants ihre lokalen Speisen an.


Meknès


Rund 60 Kilometer westlich von Fès liegt Meknès, die vierte Königsstadt. Sie wurde im zehnten Jahrhundert n. Chr. gegründet und erlebte im 18. Jahrhundert ihre Blütezeit. Von der Festung ist eine 25km lange Mauer mit beeindruckenden Toren heute noch zu sehen. Für einen Besuch der Stadt sollte man mindestens einen Tag einplanen. Die islamische Hochschule in der Altstadt ist als Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.


Tanger


Die Hafen- und Handelsstadt Tanger an der Straße von Gibraltar gilt als die europäischste Stadt Marokkos. Sie bietet mit ihrem Markttreiben, ihrem modernen Verkehrssystem und dem westlichen Unterhaltungsangebot eine interessante Mischung aus afrikanischen, europäischen und orientalischen Einflüssen. Achtung: In Tanger ist die Kriminalität höher als in anderen Städten Marokkos. Touristen sollten ihre Wertsachen im Auge behalten.


Tétouan


Tétouan bietet besonders wegen seinen hellgefärbten Häusern, der Altstadtbefestigung und der Lage in Gärten und Olivenhainen ein malerisches Bild. In der Medina allein können 70 Moscheen besichtigt werden. 60 Kilometer von Tétouan entfernt liegt Chechaouen, eine Kleinstadt, die vor allem wegen ihrer Lage über dem Flusstal des Qum Lahou und der gut erhaltenen Altstadt auffällt.


Agadir


Agadir liegt an der Atlantikküste und ist zum bedeutendsten Fremdenverkehrszentrum Marokkos geworden. Dafür sind das relativ milde Klima, der neun Kilometer lange geschützte Strand sowie die touristische Infrastruktur, die europäischen Ansprüchen genügt, verantwortlich. Zahlreiche Sportmöglichkeiten wie Schwimmen, Surfen, Wasserski, Fischen, Tennis oder Golf bieten sich hier an und garantieren einen aktiven Urlaub. Außerdem gibt es zahlreiche Restaurants, Bars, Diskotheken und Nachtclubs für ein erlebnisreiches Abend-Unterhaltungsprogramm. Das Hinterland Agadirs ist für interessante Auto-Ausflüge hervorragend geeignet. Für diesen Luxus verlangt man in Agadir dann auch Preise, die denen in Deutschland vergleichbar sind.


Mittelmeerküste


Die Mittelmeerküste lädt mit ihren angenehmen Wassertemperaturen und schönen Badebuchten und -stränden zu einem Badeurlaub ein. Die bekanntesten Badeorte liegen hier im östlichen Teil der Bucht von Tanger bis zum Cap Malabata und an den Küstenabschnitten nordöstlich von Tétouan. Al Hoceima hat sich seit den sechziger Jahren zum führenden marrokanischen Seebad und Fremdenverkehrsort an der Mittelmeerküste entwickelt. Hier kann Wassersport wie Segeln, Tauchen, Surfen und Wasserskifahren betrieben werden. Ausgedehnte feinsandige Strände findet man u.a. auch in Smir-Restinga, M´Diq, Taifor, Cabo Negro und Martil. Weniger touristisch genutzte Strände liegen u.a. bei Qued Laou, Torre de Alcala, bei Nador und Saidia sowie zwischen Tanger und Ceuta. Neben einem Badeurlaub gibt es an der Mittelmeerküste zahlreiche interessante Städte wie Tanger, Tétouan und Chefchaouen, die einen Besuch lohnen.


Atlantikküste


Die Strände an der Atlantikküste sind breiter als an der Mittelmeerküste, zum Teil gibt es aber heftige Brandungen, die das Schwimmen gefährlich machen können. Die Wassertemperaturen sind wegen des kalten Kanarenstroms kühler als an der Mittelmeerküste. Für den Besuch der Atlantikküste bietet sich am wenigsten der Sommer an, da hier oft Küstennebel auftritt und die Strände im nördlichen Abschnitt zwischen Cap Spartel und El Jadida völlig überlaufen sind, weil gut situierte Marokkaner hier Urlaub machen.


Der bekannteste Badeort ist Agadir. Andere bekannte Badeorte an der Atlantikküste sind Asilah im nördlichen Küstenabschnitt, Larache, Moulay-Bousselham, Mehdia Plage, zahlreiche kleine Badeorte zwischen Rabat und Casablanca wie Plages des Nations oder Pont Blondin, El Jadida und Safi sowie Mirhleft südlich von Tiznit, das insbesondere für Jugendliche und Camper interessant ist. Einen kurzen Besuch wert ist auch Casablanca, das ökonomische Zentrum Marokkos.


Sahara


Für Touristen, die das Ausgefallene schätzen, bietet sich ein Ausflug in die Ausläufer der Sahara im Süden Marokkos an. Hier liegen an der Küste Tan-Tan, Kap Juby und Tarfaya. Laâyoune ist eine Stadt, in der die Moderne Einzug gehalten hat und Smara ist die geistige Hauptstadt der Sahara. Ganz im Süden befindet sich Dakhla, dessen Sport- und Fischereihafen in der schönsten Bucht der südlichen Sahara liegt.

Reisehinweise


Terrorismus:


Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Grenzgebiete Marokko/Algerien sowie abseits befestigter Straßen ab. Der Hinweis gilt jedoch nicht für die Touristenstraßen zur Oasen-Stadt Zagora durch das Draa-Tal sowie zur Stadt Erfoud/Merzouga.


Zwei weibliche Wanderinnen wurden im Dezember 2018 unweit des Mont Toubkal im Atlasgebirge getötet. Die Behörden gehen von einem terroristischen Hintergrund aus.


Trekking- sowie Offroad-Touren sind generell nur mit registrierten landeskundigen Führern und in einer Gruppe zu unternehmen.


Westsahara:


Von Reisen in die Westsahara wird dringend abgeraten. Die Gefahr entführt zu werden, ist relativ hoch.


Demonstrationen:


In Marokko kann es nach wie vor zu Protesten und Demonstrationen kommen. Reisende sollten Versammlungen generell fernbleiben. Vorsicht ist wegen etwaigen Gewaltübergriffen angebracht.


Kriminalität:


Die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls und Diebstahls zu werden, nimmt zu. Dies gilt vor allem für Orte, die von Touristen besucht werden, und in Großstädten. Da die Täter auch Hieb- und Stichwaffen mitführen und ebenfalls unter Drogen stehen können, sollte man auf Gegenwehr verzichten. Besonders Vorsicht ist bei Anbruch der Dunkelheit angebracht.


Für Frauen, die allein reisen, ist generell besondere Vorsicht geboten.


Reisen ins Rif-Gebirge:


Im Rif-Gebirge droht die Gefahr, Opfer von Rauschgifthändlern zu werden, weshalb Fahrten nur in Begleitung von verlässlichen Ortskundigen unternommen werden sollten.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Das Fotografieren und Filmen von Militär- und Polizeieinrichtungen, Grenzstellen und von Personen in Uniform ist verboten.


Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln und zu konsumieren ist verboten.


Alkohol zu konsumieren ist nur in den gastronomischen Einrichtungen (Hotels, Bars etc.) erlaubt, die über eine Lizenz zum Ausschank verfügen. Die Nichtbeachtung kann zum Arrest führen.


Bei Überlandreisen mit dem Pkw sollten Reisende sehr vorsichtig sein, dies gilt vor allem für Fahrten im Rif-Gebirge (bekannt als Haupt-Anbaugebiet für Hanf). Bei Dunkelheit sollte keine Fahrten unternommen werden.


Bei Touristenattraktionen kommt es immer wieder zu Raubüberfällen.


In Marokko ist es streng verboten, sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe zu haben. Dies gilt auch für Homosexualität.


Es ist illegal im Besitz von pornografischem Material zu sein.


RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2019: ca. 6. Mai bis ca. 3. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Madagaskar

Landesdaten


Lage


Madagaskar (offiziell: République de Madagascar) ist eine unabhängige Republik.


Die Insel Madagaskar liegt im Indischen Ozean zwischen dem 12. und 26. Grad südlicher Breite, der Südostküste Afrikas gegenüber, von der sie durch die 500 km breite Straße von Mosambik getrennt wird.


Die Insel ist überwiegend gebirgig (höchste Erhebung mit 2.886 m), mit Tafelbergen und Vulkanen, nach Osten steil, nach Westen in weiten Stufen abfallend.


Fläche: 587.041 km², mit Nebeninseln rund 587.700 km².


Verwaltungsstruktur: 6 Provinzen.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 21,3 Millionen


Städte:


- Antananarivo (auch Tananarive Hauptstadt - 1.420 m) ca. 2,1 Millionen


- Toamasina (auch Tamatave) ca. 260.300


- Antsirabe ca. 226.000


- Mahajanga (auch Majunga) ca. 209.100


- Fianarantsoa (1.200 m) ca. 180.300


- Toliara (auch Tuléar) ca. 148.500


- Antsiranana (auch Diégo Suarez) ca. 109.000


Sprache


Amtssprachen sind Madagassisch und Französisch. Es werden auch unterschiedliche Dialekte des Madagassischen gesprochen. Englisch wird kaum verstanden. Vor allem in ländlichen Gebieten sind Kenntnisse der madagassischen oder wenigstens französischen Sprache unverzichtbar. Straßenschilder gibt es fast nur auf Madagassisch.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden


Während der europäischen Sommerzeit verringert sich der Zeitabstand und beträgt dann +1 Stunde.


Stromspannung


In der Regel 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Es werden Mehrzweckstecker benötigt, die südafrikanische und französische Normen adaptieren können. In kleinen Orten ist elektrischer Strom nur während der Dunkelheit vorhanden. Ferner muss immer mit Stromausfällen gerechnet werden. Deshalb empfiehlt sich auch die Mitnahme von Taschenlampen, Ersatzbatterien und Nassrasierern.


Telefon/Post


Post


Luftpost nach Mitteleuropa ist etwa eine Woche unterwegs.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Madagaskar ist die 00261. Danach folgt die zweistellige Nummer des Telekommunikationsunternehmens, von denen es in Madagaskar mehrere gibt (z.B. 20 für Telma, 30 für Telecel). Nachfolgend ist die jeweilige siebenstellige Teilnehmernummer zu wählen.


Die Vorwahl von Madagaskar nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


Beim Telefonieren innerhalb des Landes ist zu beachten, dass bei Anrufen in ein anderes Netz eine Null und die Nummer des jeweiligen Netzbetreibers zusätzlich zur Teilnehmernummer zu wählen sind; bei Anrufen innerhalb eines Netzes wird nur die Nummer des Teilnehmers gewählt.


Im Land auf Anhieb eine Verbindung zu bekommen, gestaltet sich manchmal etwas schwierig.


In Städten gibt es öffentliche Kartentelefone. Telefonkarten sind in Antananarivo im Supermarkt an der Place de l'Independence und ansonsten bei den Büros von Telecel zu kaufen.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung und Feuerwehr 18, Gendarmerie 19


Mobiltelefon: Polizei 117, Unfallrettung und Feuerwehr 118, Gendarmerie 119


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Madagaskar von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .mg


Es gibt Internetcafés in den größeren Städten Madagaskars.


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 8. März (Tag der Frauen; Feiertag nur für Frauen), 29. März (Gedenktag der Revolution von 1947), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 26. Juni (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 25. Dezember (Weihnachten).


Öffnungszeiten


Geschäfte: Mo bis Sa von 8/8.30 bis 18/19 Uhr. Zwischen 12 und 15 Uhr sind die Geschäfte meist geschlossen.


Banken: Mo bis Fr 8 bis ca. 15 Uhr.


Büros: Mo bis Fr 8 bis 17.30 Uhr.


Post: Mo bis Fr ca. 7 bis 15 Uhr.


Kleidung


Man sollte zu jeder Jahreszeit leichte, atmungsaktive Sommerkleidung mitnehmen. Für die kühlere Zeit und für Aufenthalte im Hochland sollte man außerdem noch leichte Wollsachen und Übergangskleidung einpacken.


Die Mitnahme eines Regenschutzes ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Gute Sonnenbrillen sind unerlässlich; auch sollte eine leichte Kopfbedeckung als Sonnenschutz nicht fehlen.

Geschichte/Politik


Die ersten Siedler auf Madagaskar waren Indonesier. Im neunten Jahrhundert kamen dann auch Araber und Schwarzafrikaner auf die Insel. Der erste Europäer, der Madagaskar kennen lernte, war der Portugiese Diego Dias im Jahre 1500. Anschließend versuchten sowohl die Portugiesen als auch die Holländer, Engländer und Franzosen die Insel für sich zu erobern. Doch sie scheiterten, denn die Bewohner Madagaskars wehrten sich massiv. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert gründeten sie friedlich mehrere Königreiche in verschiedenen Teilen der Insel, und Ende des 18. Jahrhunderts schafften es die Merina (ein Volksstamm malaiischen Ursprungs), alle Stämme der Insel unter ihrem König zu vereinen.


Zunächst öffnete man sich 1810 bis 1830 europäischen Einflüssen, später vertrieben die Madagassen viele Europäer, die sich inzwischen auf der Insel angesiedelt hatten. Madagaskar wurde 1885 ein französisches Protektorat, 1896 eine französische Kolonie. 1958 wurde Madagaskar eine autonome Republik innerhalb der französischen Gemeinschaft und 1960 unabhängig. Seit 1975 heißt die Insel "Demokratische Republik Madagaskar".


Wirtschaft


Die bedeutendste Rolle in der Wirtschaft der Insel spielen die Nahrungsmittel- und die Textilindustrie, die einheimische Produkte verarbeiten. Doch es gibt inzwischen auch eine Metall- und Baustoff- sowie eine chemische Industrie, und es wird Erdöl verarbeitet. Dennoch ist es nach wie vor die Landwirtschaft, die am meisten zum Lebensunterhalt der Bevölkerung beiträgt. Mit dem Export von Kaffee, Vanille, Pfeffer, Gewürznelken und Fischprodukten werden etwa vier Fünftel des Exports bestritten. Im Boden der Insel stecken aber noch Vorräte, die einiges erhoffen lassen: Quarz, Glimmer, Grafit und Chromerz, aber auch Gold und Edelsteine. Der Tourismus ist wirtschaftlich interessant, indessen noch nicht perfekt ausgebaut.


Religion


Die Madagassen haben eine dem Christentum ähnliche Religion - ihr Schöpfer-Gott jedoch, heißt Zahany. In dieser Hinsicht interessant ist der Ahnenkult, der auf Madagaskar betrieben wird. Wie sehr die Einwohner Madagaskars ihre Ahnen verehren, kann man überall auf den Friedhöfen erkennen: Für ein Grabmal wird oft das letzte Geld ausgegeben. Es gibt auf der Insel viele hervorragende Schnitzkünstler, die sich damit beschäftigen, Grabmale zu verzieren und mit Figuren auszuschmücken. So kann man auf manchen Grabstätten, wie etwa den Mahafaly-Gräbern in der Nähe von Toliara (im Südwesten der Insel) oder auch auf dem Friedhof bei Sakalava Vezo in der Nähe von Morondava, geschnitzte Pfähle als Grabzeichen finden. Zum Totenkult gehört auch, dass die Bestatteten - an einem von Astrologen festgelegten Datum - exhumiert werden, um dann, nachdem sie gewaschen wurden, nochmals bestattet zu werden.


Vegetation


Der tropische Regenwald, der früher große Teile der Insel einnahm, ist heute auf 15 Prozent geschrumpft und nur noch im Osten und Nordwesten zu finden. Auf dem Hochland breitet sich eine lockere Baumsavanne aus, die in südwestlicher Richtung zur Dornsavanne wird, in westlicher Richtung zur Trockensavanne. An der Küste wachsen an vielen Stellen Mangroven.


Insgesamt findet man mehr als 10.000 Pflanzenarten auf Madagaskar, die vielfach auch nur dort anzutreffen sind. 1.000 verschiedene Arten von Orchideen, die man besonders in den feuchten Wäldern der madagassischen Ostküste findet, gibt es oft nur dort und sonst nirgends auf der Welt.


Tierwelt


Die Fauna auf Madagaskar ist recht eigentümlich. Borstenigel, einige Fledermausarten, Boa-Schlangen und Schleichkatzen, wie etwa den Madagaskar-Mungo, der Schlangen frisst, gibt es nur auf Madagaskar. Außerdem kann man hier viele Halbaffenarten sehen - beispielsweise die Fingertiere.


Interessant ist, dass auf Madagaskar - und nur dort - zehn Arten von Lemuren leben. Auffällig sind der Catta-Lemur mit grauem Pelz und schwarz-weißem, langem Schwanz, der Sifaka-Lemur, der über neun Meter Entfernung von einem Ast zum anderen springen kann und der Aye-Aye, der seltenste Lemur. Viele von ihnen kann man in einem der zehn Nationalparks oder Naturreservate antreffen. Fünf Arten von Vögeln sind ausschließlich auf Madagaskar zu finden: Vangas, Cuas, Peewit, Corachidae und Roller Bird. Außerdem gibt es eine Fülle von Wasservögeln wie Reiher, Kormorane, Ibisse, Wasserhühner und Flamingos. Dazu Greifvögel wie Adler und Falken - sowie über 70 verschiedene Arten von Ziervögeln und Papageien.

Kulinarisches


Die madagassische Küche ist im besten Sinne international: teils indonesisch, teils asiatisch, teils europäisch beeinflusst.


Sitten und Gebräuche


Die Madagassen haben sich Bräuche aus früheren Jahrhunderten bewahrt. Dazu gehört das "Mpipilalao", ein musikalisches Straßentheater, wobei häufig mehrere Aufführungen in einer Art von Wettkampf gegeneinander spielen.


Souvenirs


Auf der Insel werden Stickereien, Lederwaren und Handschnitzarbeiten hergestellt. Überall findet man Ladengeschäfte, die Souvenirs führen, oder auch Märkte, wie den neuen Zoma-Markt in Soarano sowie einen speziellen Kunsthandwerksmarkt in Andravoahangy.

Klimainformationen


Madagaskar hat unterschiedliche Klimazonen. An der Küste ist das Klima meist heiß und feucht, während es im Hochland gemäßigter und trockener ist.


Man unterscheidet zwei ausgeprägte Jahreszeiten: die Regenzeit, die sich über den Zeitraum von Januar bis März erstreckt, und die Trockenzeit von April bis Oktober.


An der Ostküste wehen das ganze Jahr über südöstliche Passatwinde. Im Sommer, in den Monaten von Oktober bis April, ist es dort meist heiß und es regnet sehr häufig. Die Temperaturen betragen dann im Durchschnitt etwa 29°C; tagsüber sind Temperaturen von 35°C keine Seltenheit. Zwischen Ende Dezember und Ende März können hier tropische Wirbelstürme und Zyklone auftreten.


Die Gebiete an der Nord- und Westküste haben im Winter trockene Ostwinde und im Sommer regenreiche Monsunwinde. Während der Regenzeit ist es sehr heiß und feuchtwarm, die durchschnittlichen Temperaturen betragen 26°C. Während der Trockenzeit sind die Temperaturen gemäßigt.


Der Süden ist sehr trocken, Regen fällt nur sehr selten (in Monats-Abständen). Das dortige Klima ist sehr angenehm und kann mit dem Klima, das an der Côte d'Azur herrscht, verglichen werden.


Das Hochland (durchschnittliche Höhenlage 1.400 m) hat angenehmes Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von 20°C. Der Sommer von Oktober bis April hat angenehme Temperaturen, die kaum über 30°C steigen, mit gelegentlich starken Regenfällen und Gewittern. Der Winter ist trocken und kühl, die Temperaturen können bis auf 5°C fallen.


Beste Reisezeit


Für das Hochland - Frühjahr und Herbst; für die Ostküste - Juli bis November; für die Westküste - Juli bis September; für den Süden - das ganze Jahr über; für Nosy-Be (Insel) - Juni bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria



Allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe .


- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.


- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.


- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.


- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.


- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.


.MALARIA P sowie medikamentöse Prophylaxe


Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)


Mefloquin (Lariam):


Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Atovaquon-Proguanil (Malarone)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.




Verbreitung


Ein Malariarisiko besteht unterhalb 1.200 m ganzjährig im gesamten Land. In Gebieten oberhalb 1.200 m (z.B. Antananarivo) besteht ein Übertragungsrisiko hauptsächlich in den Monaten November bis April. Erhöhtes Übertragungsrisiko in küstennahen Gebieten im Osten und Nord-Osten der Insel. Geringeres Risiko in Stadtgebieten. Unterschiedliches Risiko südlich einer Linie zwischen den Städten Morondava und Fort Dauphin.


Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.


Ärztliche Hilfe


ANTANANARIVO: Dr. G. Rossier, Ambohidahy,, Antananarivo, Tel. 226 57 93.


TAMATAVE:Französisches Konsulat, Dr. Frederic Cocquempot, Tamatave, Tel. 327 21.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Ariary (Ar)


1 Ariary = 5 Iraimbilanja.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 4125,51 Ar


1 US-$ = ca. 3631,83 Ar


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: bis zu 400.000 Ar


Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung über einem Betrag von 7.500 Euro.


Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich umgetauschter Beträge (Belege werden kontrolliert).


Ausfuhr Landeswährung: bis zu 400.000 Ar


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Umtausch: In Antananarivo und den anderen großen Städten besteht die Möglichkeit zum Tausch von Bargeld (Euro/Dollar) in Banken und Wechselstuben. Nicht in Madagaskar ansässige Personen müssen zahlreiche Dienstleistungen (Hotel, Speisen und Service über Hotelrechnung, Inlandsflüge, Bahn, örtliche Reisebüros) in frei konvertierbaren Währungen bezahlen. Die Mitnahme von Bargeld in Euro wird empfohlen.


Wechsel- und Einlösebelege sind aufzubewahren. Es ist verboten, Geld bei Schwarzhändlern umzutauschen.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden in den größeren Hotels, Restaurants, Geschäfte, Reisebüros sowie Supermärkte in der Hauptstadt und vielen größeren Städten akzeptiert, in anderen Ortschaften jedoch nur begrenzt angenommen (bei Hotelbuchung abklären).


Geldautomat: Ja - Die Banken in Antananarivo und den anderen großen Städten verfügen in der Regel über Geldautomaten, an denen mit gängigen Kreditkarten abgehoben werden kann.


Reiseschecks: Ja - in US-$ oder Euro. Sie werden von Banken und großen Wechselstuben in Städten angenommen (Kaufquittung ist erforderlich). >>> Da die Einlösung der Schecks in Banken/Wechselstuben meist schwierig ist, wird die Mitnahme von Bargeld empfohlen.


Rücktausch: ist nicht möglich! Bargeld in Fremdwährung und Reiseschecks deshalb jeweils nur in Höhe des unmittelbaren Bedarfs wechseln.

Auskunftstellen



Madagascar National Tourism Board
c/o KPRN network GmbH


Anna-Louisa-Karsch-Straße 9
10178
Berlin
(0 30) 24 04 77 18 19
(0 30) 24 04 77 18 13
www.botschaft-madagaskar.de
madagaskar@kprn.de


Madagascar National Tourism Board
Lot IBG 29C, Antsahavola
101
Antananarivo
Office National du Tourisme de Madagascar (ONTM)
B.P. 1780
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 226 61 15
(00261) 20 226 61 15
ontm@moov.mg


Chambre de Commerce et d´Industrie


d´Antananarivo (CCIA)
20, rue Henry Razanatseheno


Antaninarenina
101
Antananarivo
Chambre de Commerce et d´Industrie


d´Antananarivo (CCIA)
B.P. 166
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 222 02 13
(00261) 20 222 02 11/12
email@cci.mg



Botschaften und Konsulate



Botschaft der Republik Madagaskar


(mit Konsularabteilung)
Seepromenade 92
14612
Falkensee/Berlin
(0 33 22) 23 14 29
(0 33 22) 231 40
www.botschaft-madagaskar.de
info@botschaft-madagaskar.de
Mo bis Fr 9-12.30, 13.30-16.30 Uhr
Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden


Honorarkonsulat der Republik Madagaskar
Graf-Recke-Straße 43
40239
Düsseldorf
(02 11) 699 06 02
(02 11) 914 29 17
info@honorarkonsul-madagaskar.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr


Honorargeneralkonsulat der Republik


Madagaskar
Christoph-Probst-Weg 4
20251
Hamburg
(0 40) 61 13 53 11
(0 40) 61 13 53 10
e.k.koll@gmx.de
nach telefonischer Vereinbarung


Honorarkonsulat der Republik Madagaskar
Forum 7 (Tower)
69126
Heidelberg
(0 62 21) 673 03 06
(0 62 21) 354 42 37
info@mdghonorarkonsul.de
Mo bis Fr 10-13 Uhr


Honorarkonsulat der Republik Madagaskar
Kafkastraße 6
81737
München
(0 89) 45 45 86 84
(0 89) 431 36 75
RAKrebs@aol.com
Mo bis Fr 11-13 Uhr, Do 15-18 Uhr


Ambassade de la République fédérale


d´Allemagne


Embassy of the Federal Republic of Germany
101, Làlana Pastora Rabeony Hans, Ambodirotra
101
Antananarivo
Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
B.P. 516
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 222 66 27
(00261) 20 222 38 02/03, 222 16 91
info@antananarivo.diplo.de
Amtsbezirk: Madagaskar und Mauritius


Embassy of the Federal Republic of Germany
Umoja House, Ecke Hamburg Avenue/Mirambo Street., 2nd Floor
Daressalam
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 9541
Daressalam/Tansania
(00255 22) 221 23 38
(00255 22) 221 23 00
www.german-embassy-daressalam.de
Mo bis Fr 8-12 Uhr
Amtsbezirk: Tansania und Komoren



Ärztliche Hilfe


ANTANANARIVO: Dr. G. Rossier, Ambohidahy,, Antananarivo, Tel. 226 57 93.


TAMATAVE:Französisches Konsulat, Dr. Frederic Cocquempot, Tamatave, Tel. 327 21.

Sehenswertes


Antananarivo


So heißt die Hauptstadt der Insel mit vollem Namen. Jedermann nennt sie aber nur "Tana". In der Nähe des Flughafens von Tana wurde eine Krokodil-Farm angelegt, die man besichtigen kann.


Tsimbazaza


Im zoologischen und botanischen Garten von Tsimbazaza findet man die schönsten Exemplare der Flora und Fauna Madagaskars. Es gibt dort auch ein Forschungszentrum sowie ein paläontologisches und ethnografisches Museum. Das Vivarium zeigt Kriechtiere, die nur auf Madagaskar vorkommen.


Ambohimanga


Bei der Hauptstadt Tana erheben sich 12 heilige Hügel, auf denen das Merina-Königtum gegründet wurde - jenes Königshaus, das gegen Ende des 18. Jh. die verschiedenen Stämme auf Madagaskar einte. Am Ambohimanga, einem der Hügel, findet man ein Museum mit historischen Funden, aber auch das damalige königliche Schwimmbecken. Auf einem zweiten Hügel, dem Ambohidratrimo, stößt man auf königliche Grabstätten und bildhauerisch Interessantes. Auf einem dritten dieser kleinen Berge, dem Antsahadinta, steht bei einem der typischen Hochlandsdörfer ein kleines interessantes Museum, außerdem liegen dort wiederum königliche Gräber mit interessanten Denkmälern. Am Ambohimanga finden sonntags oft auch traditionelle Zeremonien statt - mit Volksmusik.


Antsiranana


An der Nordspitze der Insel, bei Antsiranana, bilden das Cap d'Ambre sowie die Halbinseln Ampasindava und Masoala eine Bucht, von der man sagt, sie sei nach der von Rio de Janeiro die zweitschönste der Welt.


Nosy Be


Die Madagaskar vorgelagerte Insel Nosy Be zeichnet sich durch sehr schöne Landschaften, z. B. sehr schöne Strände und eine außergewöhnlich reiche Unterwasser-Fauna aus. Hier ist auch das nationale Meeresforschungszentrum mit einem interessanten Meeres-Museum zu Hause. In der Nachbarschaft, auf Nosy Tanikely, wurde ein Meeres-Naturreservat angelegt.


Fianarantsoa


In der Nähe dieses größeren Ortes liegt Ambositra. Dort findet man das Zentrum der Holzschnitz- und Einlegearbeiten auf Madagaskar. Und gute Gelegenheiten, preiswerte Souvenirs zu finden.


Mahajanga


In der Nähe dieser großen Ortschaft an der Westküste erstrecken sich die wohl interessantesten Uferszenerien der Insel. Man findet schöne Strände und hübsche bewaldete Fischerdörfer, die oft nur mit dem Boot erreichbar sind. "Le grand pavois" ist eines dieser Fischerdörfer, in dem noch viele Sitten und Gebräuche dieser Gegend lebendig sind. "Doany Manongarivo" ist die wichtigste Kultstätte in diesem Gebiet, an der man alle fünf Jahre Reliquien im Meer badet. Auf "Nosy Boeni", einer kleinen vorgelagerten Insel, findet man historische Reste. Und ein kleines Stück im Landesinneren den heiligen See von Mangatsa. Das ist ein Gewässer, in dem riesige Muränen schwimmen.


Toamasina


Die Region, deren Hauptort Toamasina ist, hat in erster Linie dazu beigetragen, Flora und Fauna von Madagaskar berühmt zu machen. Hier herrscht ein typisches Tropenklima.


Taolagnaro


Hier, im Südosten der Insel, entdeckt man die schönsten Strände. Das Naturreservat von Mandeha ist ein zauberhafter botanischer Garten mit hübschen kleinen Wasserfällen. Nicht weit davon liegt das Reservat von Amboasary, wo man die nur auf Madagaskar heimische Nepentes (insektenfressende Pflanze) findet. Ganz nahe ist auch das Reservat von Andohaela mit seinem Tropen- und Trockendornenwald sowie dem "Tranovato", einer portugiesischen Festung - einem der ältesten Gebäude, die auf Madagaskar noch stehen.


Nosy Boraha


An der Küste liegt eine schmale Insel, Nosy Boraha, die einst Stützpunkt der Seeräuber war und auf der man deshalb auch einen Seeräuber-Friedhof besichtigen kann. Die Insel ist ein üppig bewachsenes Gebiet mit bunten Pflanzen und Gewürznelken-Plantagen. Das Naturreservat Indri mit seinen vielen Lemuren und noch viel mehr Orchideen ist das größte Reservat Madagaskars. Jährlich zwischen Juli und Oktober kommen hunderte von Walen hierher, um ihre Jungen zu bekommen.


Ambatolampy


Eine Forst- und Fischzuchtstation, 15 km von Ambatolampy entfernt, zeigt unter anderem einen Urwald und mehrere Experimente zur Wiederaufforstung. Es gibt aber auch Bäche, Wasserfälle und Seen. In diesen Gewässern wimmelt es von Fischen.


Aankarafantsika


Das Naturreservat von Aankarafantsika ist der Rest eines alten Trockenwaldes. Hier leben besonders viele der Vögel und Lemuren, die es nur auf Madagaskar gibt.

Reisehinweise


Es gibt derzeit immer wieder Demonstrationen in der Hauptstadt Antananarivo und anderen Städten. Ausschreitungen sind nicht auszuschließen. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.


Landesweit gibt es zunehmende Gewalttätigkeiten. Ein starker Anstieg der Kriminalität - Taschendiebstähle und Raubüberfälle - lässt sich vor allem in Antananarivo feststellen.


Bei Dunkelheit sollten Reisende sich nur innerhalb von Wohngegenden aufhalten, Vorsicht ist immer angebracht.


Taxis sollten nicht zusammen mit Fremden benutzt werden. Zu jeder Tages- und Nachtzeit sollten bei Autofahrten die Türen von innen verriegelt und die Fenster geschlossen sein. Taschen und Wertgegenstände sollten auf keinen Fall sichtbar im Wagen liegen.


Piraterie: Vor den Küstenzonen Somalias und der Nachbarstaaten mitsamt den dazugehörigen Gewässern sind Schiffe weiterhin stark gefährdet, von Piraten angegriffen und gekapert zu werden. Dies gilt ebenso für die Gewässer rund um Madagaskar und die Seychellen sowie vor Kenia, Jemen, Mosambik, Oman und Tansania. Schiffsführern wird dringend zur Vorsicht geraten. Darüber hinaus ist es ratsam, sich beim Maritime Security Centre registrieren zu lassen: www.mschoa.org.


Wegen Polizeikontrollen wird empfohlen, immer eine Kopie des Reisepasses mitzuführen.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Als Folge der politischen Krise 2009 ist der Tourismus in Madagaskar eingebrochen. Einige Hotels und Gästehäuser mussten mittlerweile schließen, eine vorherige Kontaktaufnahme mit ausgewählten Hotels ist daher ratsam.


Bei Überlandreisen kommt es seit Kurzem vermehrt zu bewaffneten Überfällen, insbesondere auf Überlandtaxis. Es sollten keine Fahrten bei Dunkelheit unternommen werden.


Für militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen besteht ein striktes Fotografierverbot.


Der Besuch von örtlichen Tabu-Zonen ("fady") - für Einheimische religiös bedeutsame Stätten - ist für Ausländer verboten.


In Madagaskar wird Ehebruch bestraft. Ebenso "Sextouristen" - in beiden Fällen drohen Haftstrafen.


In den Monaten Januar bis März muss vor allem an den Küsten mit Zyklonen und tropischen Wirbelstürmen gerechnet werden.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Kenia

Mombasa
Karte Kenia

Landesdaten


Lage


Kenia grenzt im Westen an Uganda (Victoria-See), im Süden an Tansania, im Osten an den Indischen Ozean und Somalia und im Norden an Äthiopien und den Sudan.


Landschaftlich ist Kenia in vier Regionen unterteilt: Wüstenlandschaft im Norden, Savanne im Süden und fruchtbare Ebenen an der Küste und an den Ufern des Victoria-Sees.


Fläche: 580.367 km².


Verwaltungsstruktur: 7 Provinzen und der Hauptstadt-Distrikt.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 35,1 Millionen.


Städte: Nairobi (Hauptstadt) ca. 2,9 Millionen, Mombasa ca. 862.000, Nakuru ca. 220.000, Kisumu ca. 322,700, Eldoret ca. 167.000, Machakos ca. 144.000, Meru ca. 126.400, Nyeri ca. 99.000, Kericho ca. 83.000, Thika ca. 82.700.


Sprache


Die Nationalsprache Kenias ist Swahili, daneben werden noch über 30 weitere Sprachen gesprochen (z.B. Kikuyu, Luo und Massai). Englisch ist die Amts- und Geschäftssprache.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden.


Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +1 Stunde.


Stromspannung


220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Einige Hotels haben auch Stecker für Rasierapparate mit 110 Volt. Die Mitnahme eines Adapters ist zu empfehlen (dreipolige Stecker). Vor Ort ist er ebenso erhältlich.


Telefon/Post


Post


Für Briefe nach Europa sind Briefmarken in den Postämtern oder auch in größeren Hotels erhältlich. Die Beförderung ist im Allgemeinen zuverlässig, Luftpost ist bis zu 4 Tage nach Europa unterwegs.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kenia ist 00254. Anschließend muss die Führungs-Null der Vorwahl weggelassen werden.


Internationale Gespräche von Kenia werden mit der Vorwahl 000 eingeleitet, gefolgt vom Länder-Code (nach Deutschland wählt man dann 00049, nach Österreich 00043 und in die Schweiz 00041).


Teilnehmer in großen Städten erreicht man durch Selbstwahl. Telefongespräche ins In- und Ausland sind von öffentlichen Telefonzellen aus möglich. Allerdings gibt es relativ wenige Fernsprecher. Sie funktionieren mit Münz- und Telefonkarten, die man in Postämtern oder an Kiosken kaufen kann. Telefonieren kann man auch vom Postamt oder vom Hotel aus. Beim Telefonieren vom Hotelzimmer aus kann ein Zuschlag von 50-100 Prozent verlangt werden.


NOTRUF: Je nach Stadt/Ortschaft gibt es unterschiedliche Notfall-Nummern. Genaue Infos sind auf der Homepage der kenianischen Polizei: www.kenyapolice.go.ke erhältlich.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Die Mobilfunknetze werden ständig ausgebaut, aber auch sie sind auf dem Land nicht flächendeckend.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kenia von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .ke


Internetcafés gibt es in Nairobi und Mombasa, daneben gibt es auch in größeren Hotels Internetzugang. Auf dem Land gibt es wegen schwieriger Stromversorgung nur eine schlechte Internetanbindung.


Feiertage


1. und 2. Januar (Neujahr), 6. April (Karfreitag), 9. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 1. Juni (Madaraka-Tag; Jahrestag der Selbstverwaltung), 20. Oktober (Mashujaa Day; Gedenktag für den ehemaligen Präsidenten Jomo Kenyatta), 12. Dezember (Jamhuri Day; Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Weihnachten; Boxing Day).


Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.


Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, wird er manchmal auf den darauffolgenden Arbeitstag verschoben.


Es gibt in Kenia keine Hauptferienzeit, sondern sehr unterschiedliche Ferienzeitregelungen.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 9-15 Uhr, an zwei Samstagen im Monat 9 bis 11 Uhr; die Banken an Flughäfen sind täglich bis 24 Uhr geöffnet;


Post: Mo bis Fr 8-17 Uhr, Sa 8-13 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Sa 8.30-12.30, 14-17.30 Uhr;


Büros: Mo bis Fr 8.30-12.30, 14-17.30 Uhr, in Mombasa öffnen und schließen die Büros im Allgemeinen eine Stunde früher.


Kleidung


Im Hochland ist in der Regel Sommerkleidung angebracht. Einen Pullover sollte man jedoch für den Morgen und die Abende sowie die kalten Monate unbedingt dabeihaben. An der Küste benötigt man leichte Sommerkleidung. Für klimatisierte Räume und die Abende auch leichte Pullover. In den Hotels wird zur Abendmahlzeit auf korrekte Kleidung Wert gelegt. Außerhalb der Städte ist die Kleidung ungezwungen. FKK und Oben-ohne-Sonnenbaden ist gesetzlich verboten. Für Foto-Safaris sollte man festes Schuhwerk und bequeme Kleidung in gedeckten Farben mitführen.

Mombasa
Karte Kenia

Geschichte/Politik


Das Land war bereits vor zwei bis drei Millionen Jahren bewohnt. Im ersten Jahrhundert lebten vermutlich arabische Händler an der Küste, vom zweiten bis achten Jahrhundert kamen islamische Religionsflüchtlinge ins Land und brachten den Islam nach Kenia. Vom 16. bis 18. Jahrhundert erfolgte die Kolonialisierung durch die Portugiesen. 1887 besetzte die britische Ostafrika-Kompanie die Küste. 1895 kam das ganze Land unter britische Kolonialverwaltung, 1902 wurde Kenia Kronkolonie. Der Gouverneur und die hohen Verwaltungsbeamten wurden von London aus eingesetzt. Bereits vor 1900 und verstärkt nach dem Zweiten Weltkrieg ließen sich weiße Kolonisten in den fruchtbaren Gebieten in der Nähe von Nairobi nieder. Ein Großteil des Hochlandes war für die weitere Besiedlung durch Weiße reserviert. Die Regierung begünstigte die weiße Minderheit. Widerstand dagegen leisteten unter anderem auch die Kikuyu unter ihrem Führer Jomo Kenyatta im legendären Mau-Mau-Aufstand, der zwar von den Briten niedergeschlagen wurde, 1957 aber doch zu Reformen führte. Afrikaner wurden an der Regierung beteiligt und auf die Unabhängigkeit vorbereitet. Im Dezember 1963 wurde Kenia in die Unabhängigkeit entlassen. Trotz der Ängste vieler weißer Siedler stellte sich die Herrschaft der Afrikaner als gemäßigt, pro-westlich und progressiv dar. 1964 wurde Kenia Republik und Kenyatta der erste Präsident. In seinem Todesjahr 1978 wurde Kenyatta der Titel Mzee (weiser alter Mann) verliehen. Nach Kenyattas Tod wurde Vizepräsident Daniel arap Moi der neue Präsident. Im Laufe der 1980er Jahre geriet die Regierung wegen restriktiver Maßnahmen, wie etwa der Einführung eines Einparteienstaates (mit Kenya African National Union (KANU) als Staatspartei) und der Inhaftierung politischer Gegner, immer mehr in die Kritik. Ende 1991 wurde die internationale Wirtschaftshilfe für Kenia zum Teil eingestellt. 1992 kam es zu den ersten Mehrparteienwahlen seit 26 Jahren, bei denen sämtliche Parteien Stammesloyalitäten in den Vordergrund gerückt hatten. Das Auseinanderbrechen der Opposition noch vor der Wahl verhalf Moi dazu, erneut Präsident zu werden. Ebenso gelang ihm dies bei der Wahl im Jahr 1997. Erst 2002 trat als neuer Präsident Mwai Kibaki an die Spitze des Staates, der ebenso 2007 die Wahl gewinnen konnte. .


Wirtschaft


Die Landwirtschaft bildet zusammen mit Forstwirtschaft und Fischerei die wichtigsten Wirtschaftssektoren. Obwohl nur etwa vier Prozent des Landes Ackerland sind, verfügt Kenia über eine äußerst diversifizierte Landwirtschaft. Im Hochland, der wichtigsten landwirtschaftlichen Region, werden Kartoffeln, Kaffee, Tee, Baumwolle, Getreide, Bohnen, Erdnüsse und Tabak angebaut. An der Küste und im Tiefland gedeihen Zuckerrohr, Mais, Maniok, Ananas, Sisal, Baumwolle und Cashewnüsse. Zu den bedeutendsten Exportprodukten gehören Kaffee, Tee und Sisal. Trotz des Wachstums spielt die industrielle Produktion in Kenia nur eine untergeordnete Rolle. Zu den führenden Industriebetrieben des Landes zählen Getreidemühlen, Zementwerke und Raffinerien.


Der Tourismus ist eine der wichtigsten Devisenquellen Kenias.


Religion


Rund 70 Prozent der Einwohner Kenias sind Christen (26,5 Prozent Anglikaner, 26,4 Prozent Katholiken, 2,5 Prozent Orthodoxe), 20 Prozent der Bevölkerung sind Muslime und 10 Prozent Anhänger von Naturreligionen. Außerdem gibt es jüdische und hinduistische Minderheiten.


Vegetation


In den Küstenwäldern finden sich Palmen, Mangroven, Teakbäume und Sandelholzbäume. In den Gebieten bis zu einer Höhe von etwa 900 Metern kommen Affenbrotbäume, Euphorbien und Akazien vor. Typisch für die Vegetation in Höhenlagen zwischen 900 und 2.700 Metern sind weiträumige Savannen (Grasländer). Zu den wichtigsten Arten im dichten Regenwald gehören Kampferbäume und Bambus.


Tierwelt


Kenia ist berühmt für seine reichhaltige Tierwelt, insbesondere für seine in den Savannen vorkommenden Großsäuger. Dazu gehören Elefanten, Nashörner, Zebras, Giraffen, Löwen und andere Großkatzen, die in Nationalparks und Wildreservaten leben. Kenia hat eine artenreiche Vogelwelt, und man kann Reptilien, wie Krokodile, Pythons und Kobras beobachten.

Mombasa
Karte Kenia

Kulinarisches


An der Küste und den Binnengewässern steht Fisch ganz oben auf der Speisekarte. Besonders schmackhaft werden Hummer und Garnelen zubereitet. Am Viktoriasee bieten sich Köstlichkeiten an wie der Nilbarsch und der Tilapia, eine Barschart. Die Küche der Küste ist auch die abwechslungsreichste ganz Kenias. Die indischen und arabischen Einflüsse sind z.B. in den scharf gewürzten Curries (eintopfartige Gerichte) zu schmecken. In den Städten und auf dem Land werden an Ständen kleine Imbisse wie gegrillte Maiskolben oder Fleischspieße verkauft. Beliebt sind auch mit Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen (Sambusas bzw. Samosas) und Fleischgerichte aus Rind-, Hühner-, und Lammfleisch sowie Wild (Zebra, Impala, Strauß). Mandazis ist ein krapfenähnliches Gebäck, das von den Kenianern gern zum Frühstück gegessen wird. Tee und Kaffee werden im Land erzeugt und überall meist gesüßt angeboten. Beliebtestes alkoholisches Getränk ist das Bier.


Souvenirs


Zu den beliebtesten Souvenirs gehören Holzschnitzarbeiten. Eine große, qualitativ gute Auswahl zu angemessenen Preisen bietet die Kunsthandwerker-Kooperative in Mombasa. Daneben werden Arbeiten aus Speckstein, Tonwaren, bunte Stoffe und Tücher, Schmuck, Korb- und Flechtwaren und Edelsteine angeboten. Auch in Kenia angebaute und produzierte Lebensmittel wie Tee und Kaffee gelten als schöne Mitbringsel.

Klimadiagramm
Karte Kenia

Klimainformationen


Es werden im Allgemeinen drei Klimazonen Kenias unterschieden: Im Hochland Kenias, das ab einer Höhe von circa 1.800 m beginnt, ist von April bis Juni und von Oktober bis November Regenzeit. Zu dieser Zeit regnet es dann meist nachts, am Nachmittag oder Abend. Die Nächte sind kühl. Die kältesten Monate dieser Region sind Juli und August, in denen im Durchschnitt Temperaturen von 10°C gemessen werden. Die wärmsten Monate sind Januar und Februar. So betragen die in dieser Zeit gemessenen Höchsttemperaturen etwa 25/26°C, die Luftfeuchtigkeit liegt mit 65 Prozent im gut verträglichen Bereich. Am Victoria-See werden dagegen meist höhere Temperaturen gemessen, und es fällt auch mehr Regen. Das doch eher gemäßigte Klima macht den Aufenthalt im Hochland angenehm.


An der Küste, zum Beispiel in Mombasa, schwanken die Temperaturen zwischen 22 und 32°C, die mittlere Luftfeuchtigkeit beträgt 75 Prozent. Die Monate mit den häufigsten Regenfällen sind April bis Juni. Die trockensten und wärmsten Monate sind Januar und Februar, die kühlsten Monate Juli und August.


Beste Reisezeit


Die beste Reisezeit für Kenia sind die Monate Januar/Februar, da während dieser Zeit fast kein Regen fällt und angenehm warme Temperaturen herrschen. Ebenfalls gute Reisemonate sind die Monate von März bis Mai, da hier Vorsaison herrscht und man noch mit niedrigen Preisen und freien Zimmern rechnen kann. Allerdings muss in dieser Zeit bereits mit gelegentlichen heftigen Regenschauern gerechnet werden.

Mombasa
Karte Kenia

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN.


GELBFIEBER-INFEKTIONSGEBIETE


ACHTUNG:


Alle Länder innerhalb der Gelbfieber-Endemiezonen können von den Einreisebehörden als INFEKTIONSGEBIETE angesehen werden. Deswegen ist, aus folgenden Ländern kommend, eine Impfung gegen Gelbfieber ratsam.


In AFRIKA:


Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sao Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, Typhus, Gelbfieber.


Informationen zur Malaria


Malaria



Allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe .


- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.


- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.


- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.


- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.


- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.


sowie medikamentöse Prophylaxe MALARIA P.


Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)


Mefloquin (Lariam):


Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Atovaquon-Proguanil (Malarone)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.




Verbreitung


Ein Malariarisiko besteht ganzjährig im gesamten Land. Zunahme von Malariaübertragungen im Hochland, vor allem im Grenzgebiet zu Uganda. Geringes Infektionsrisiko auch im Stadtgebiet von Nairobi. Gebiete oberhalb 2.500 m gelten als malariafrei.


Erhöhtes Übertragungsrisiko während und direkt nach den Regenzeiten. In den Urlaubsorten am Indischen Ozean (z.B. Mombasa, Malindi) muss ganzjährig mit Malaria-Übertragungen gerechnet werden.


Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.


Ärztliche Hilfe


NAIROBI: Dr. Englisch, in der Botschaft der Bundesrepublik , Deutschland,, Riverside Drive 113,, Nairobi, Tel. (020) 426 21 00;


MOMBASA:Dr. J. Okanga, Nyerere Avenue, Aga Khan Doctors Plaza,, Mombasa, Tel. (041) 231 29 54, 231 47 61.

Mombasa
Karte Kenia

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Kenia-Schilling (K.Sh.)


1 Kenia-Schilling = 100 Cents.


20 Kenia-Schilling werden auch als "Kenia-Pfund" bezeichnet.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 93,58 K.Sh.


1 US-$ = ca. 73,24 K.Sh.


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- und Landeswährung im Gegenwert von über 5.000 US-$ (mit Nachweis der Herkunft des Geldes und des Verwendungszwecks).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Umtausch: Umtausch ist in Wechselstuben und allen größeren Banken (höhere Gebühren) möglich; Quittungsformulare über Umtausch aufbewahren (Kontrollen). Vorsicht vor Schwarzhändlern mit "Lock-Umtauschkursen" - Devisenvergehen werden bestraft. Es sollte in der Ankunftshalle im Flughafen kein Geld getauscht werden, da kriminelle Banden Reisende dort schon beim Geldumtausch beobachtet und später ausgeraubt haben! Kleine US-$-Scheine sollten für erste Zahlungsvorgänge gleich nach der Ankunft im Land mitgeführt werden. Die Verschandelung/Zerstörung von Geldscheinen kann bestraft werden.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels, Geschäften, bei Safari-Veranstaltern und bei Autovermietern in der Regel akzeptiert.


Geldautomat: Ja - an einigen Geldautomaten kann mit der Kreditkarte (vor allem Visa) bis max. 40.000 K.Sh.pro Tag abgehoben werden. An sehr wenigen Geldautomaten ist dies auch mit der Girocard (mit Maestro-Zeichen) möglich.


Reiseschecks: Nein - werden in der Regel nicht akzeptiert.

Mombasa
Karte Kenia

Auskunftstellen




Kenya Tourist Board (KTB)


c/o TravelMarketing Romberg TMR GmbH


Schwarzbachstraße 32


40822


Mettmann bei Düsseldorf


(0 21 04) 91 26 73


(0 21 04) 83 29 19


www.magicalkenya.com


kenia@travelmarketing.de






Ministry of Tourism and Wildlife Office


Utalii House


Off Uhuru Highway


Nairobi


Ministry of Tourism and Wildlife Office


P.O. Box 30027


Nairobi/Kenia


(00254 20) 31 80 45


(00254 20) 33 35 55, 31 30 10


info@tourism.go.ke






Kenya Tourist Board (KTB)


Kenya-Re Towers


Ragati Road


00100


Nairobi


Kenya Tourist Board (KTB)


P.O.Box 30630


00100 Nairobi/Kenia


(00254 20) 271 99 25


(00254 20) 274 90 00, 271 12 62


www.magicalkenya.com


info@kenyatourism.org






The Kenya National Chamber of Commerce and Industry


Opposite Bank of Baroda


Nairobi


The Kenya National Chamber of Commerce and Industry


P.O.Box 47024


Nairobi/Kenia


(00254 20) 33 42 93


(00254 20) 22 08 67, 33 34 68


www.g77tin.org/knccihp.html


inquiry@kenyachamber.com




Botschaften und Konsulate




Botschaft der Republik Kenia


(mit Konsularabteilung)


Markgrafenstraße 63


10969


Berlin


(0 30) 25 92 66 50


(0 30) 259 26 60, 25 92 66 11


office@embassy-of-kenya.de


Botschaft: Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr


Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr


Bulgarien, Rumänien






Honorarkonsulat der Republik Kenia


Rothenbaumchaussee 123


20149


Hamburg


(0 40) 30 38 10 66


breitengross@joshansen.de


Mo bis Fr 9-12 Uhr


(keine Visumerteilung)






Embassy of the Federal Republic of Germany


Ludwig Krapf House


Riverside Drive 113


Nairobi


Embassy of the Federal Republic of Germany


P.O. Box 30180


00100 Nairobi/Kenia


(00254 20) 426 21 29


(00254 20) 426 21 00, 445 17 02


www.deutschebotschaftnairobi.org


info@nairobi.diplo.de


Amtsbezirk: Kenia sowie Seychellen, Somalia, in Konsularangelegenheiten auch Burundi und Eritrea






Honorary Consul of the Federal Republic of Germany


Bank of India Building, 2nd floor


Nkrumah Road


Mombasa


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany


P.O.Box 86779


Mombasa/Kenia


(00254 41) 231 94 09


(00254 41) 222 87 81, 231 47 32


mombasa@hk-diplo.de


Amtsbezirk: Coast Province


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Nairobi




Ärztliche Hilfe


NAIROBI: Dr. Englisch, in der Botschaft der Bundesrepublik , Deutschland,, Riverside Drive 113,, Nairobi, Tel. (020) 426 21 00;


MOMBASA:Dr. J. Okanga, Nyerere Avenue, Aga Khan Doctors Plaza,, Mombasa, Tel. (041) 231 29 54, 231 47 61.

Massai
Karte Kenia

Sehenswertes


Nairobi


Nairobi ist eine junge Stadt, die auch den Beinamen "grüne Stadt an der Sonne" trägt. Das moderne Kenyatta-Konferenzzentrum und das attraktive Stadtbild haben Nairobi zu einer bedeutenden internationalen Handels- und Konferenzstadt gemacht.


Obwohl Nairobi sehr gepflegt wirkt, ist die Kriminalitätsrate doch relativ hoch. Als Ortsfremder sollte man manche Viertel vor allem nachts meiden, manchmal wird sogar empfohlen, den Uhuru-Park nicht allein zu betreten.


Einen Rundgang durch Nairobi beginnt man am besten mit einer Fahrt zur Aussichtsterrasse des Kenyatta Conference Centre, von der aus man einen herrlichen Blick über die Stadt hat. Ebenfalls am City Square stehen die City Hall (Rathaus) und die Holy Family Cathedral. In dem rundlichen Bau westlich des Platzes liegen die Gebeine Jomo Kenyattas, des ersten Präsidenten Kenias. Der Uhuru-Park (Freiheitspark) bietet zusammen mit dem Central Park Nairobis grüne Lunge. Auf dem City Market werden Obst und Gemüse sowie kunsthandwerkliche Arbeiten angeboten. Bunte Stoffe, Textilien, Schuhe und Haushaltswaren kauft man aber besser in der Biashara Street. Am Rande der Innenstadt sollte man dem Kenya National Museum einen Besuch abstatten. Das Nationalmuseum umfasst Sammlungen zur Naturgeschichte und Naturkunde, zur Geschichte, Volkskunde und Kunst Ostafrikas und gibt einen Einblick in die Menschheitsgeschichte sowie die Tier- und Pflanzenwelt Ostafrikas. Die prähistorische Abteilung enthält spektakuläre Ausgrabungsfunde, die Mary und Louis Leakey in der Olduvai-Schlucht in Tansania machten. Dem Nationalmuseum gegenüber liegt ein Schlangenpark, in dem man Schlangen, Krokodile und Schildkröten beobachten kann.


In der Umgebung von Nairobi ist neben dem Nairobi National Park auch das Karen Blixen Museum einen Besuch wert. Die Farm am Fuße der Ngong Berge ist besonders seit dem Film "Jenseits von Afrika" ein vielbesuchtes Museum geworden. Teilweise ist das Haus mit Originalmöbeln ausgestattet, teilweise sind Einrichtungsgegenstände aus dem Film zu sehen. Bei einem Spaziergang in den Ngong Hills, die man aufgrund immer wieder auftretenden Überfällen nur mit kundigen Führern unternehmen sollte, kann man das Denys Finch-Hatton Memorial entdecken. Ein schlichter Obelisk zeigt dem Besucher die Stelle an, wo der berühmte Großwildjäger und Geliebte Karen Blixens begraben wurde, als er 1931 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.


Mombasa


Der Stadtkern von Mombasa, Kenias zweitgrößter Stadt, liegt auf einer etwa 14 km² großen Halbinsel. Nach Norden verbinden drei Brücken die Stadt mit dem Festland, nach Süden hin wird der Verkehr mit Fähren abgewickelt. Die Mehrheit der Kenia-Besucher reist über den zehn Kilometer von der Stadt entfernten Moi International Airport in das Land ein. Wenige aber bleiben länger in der Stadt. Interessant ist vor allem die Altstadt, die sich vom Fort Jesus zwischen dem Alten Hafen und der Digo Road erstreckt und die man in einem Spaziergang erkunden kann. Sehenswert ist die "Touristenmeile" Moi Avenue mit ihren Souvenirläden, Reisebüros, Banken, einigen Hotels und den Tunsks, riesigen Elefantenstoßzähnen, die die Moi Avenue auf der Höhe der Uhuru Garden überspannen. Auf dem Treasury Square stehen schöne architektonische Zeugnisse der Kolonialzeit, wie etwa das Rathaus. Das Fort Jesus jenseits des Platzes wurde zwischen 1593 und 1596 von Portugiesen gebaut. Das Bollwerk wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verstärkt und erweitert. Eine typisch afrikanische Atmosphäre herrscht im Central Market, wo man frisches Obst, Gewürze und Souvenirs kaufen kann. Der Besuch des Akamba Handicraft Centre, das etwa eineinhalb Kilometer vom Flughafen entfernt, westlich des Stadtzentrums liegt, lohnt sich zum einen wegen der hier angebotenen Kunsthandwerkserzeugnisse, zum anderen bietet es einen interessanten Einblick in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Einheimischen. Nördlich und südlich von Mombasa bietet sich ein Strandurlaub an.


Nationalparks in Kenia


Etwa acht Prozent der Landesfläche Kenias stehen als National-Park, National Reserve oder Sanctuary unter Naturschutz. Die Nationalparks sind täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang zugänglich. Die besten Zeiten zur Tierbeobachtung sind die frühen Morgenstunden zwischen 6.30 und 9 Uhr. Üblich sind in Kenia vor allem Safaris mit kleinen Bussen oder Geländewagen. Auch Safaris im Heißluftballon, mit dem Kleinflugzeug oder auf dem Kamelrücken werden angeboten. Übernachtet wird meist in einer Lodge. Es werden aber auch Tented Camps oder Camping Safaris angeboten. Abgesehen von wenigen ausgewiesenen Pfaden darf man in den meisten Nationalparks keine Wanderungen unternehmen (gewandert werden kann im Mount Kenya und Mount Elgon National Park).


* Das MASSAI MARA National Reserve liegt im Südwesten an der Grenze zu Tansania und ist vermutlich das bekannteste Tierschutzgebiet Kenias. Es bildet mit der südlich anschließenden Serengeti (Tansania) ein gemeinsames Ökosystem von einer Fläche von insgesamt 25.000 km² Fläche. Spektakulär sind hier die sich Jahr für Jahr wiederholenden Tierwanderungen, die in der Serengeti beginnen. Beteiligt sind neben über einer Million Weißbartgnus auch Zebras und Antilopen sowie Löwen, Schakale und Hyänen. Leoparden und Geparde kommen ebenso vor wie Krokodile und Flusspferde. Das Massai Mara National Reserve hat eine Vielzahl von Lodges unterschiedlicher Kategorie zu bieten. Einige Massai-Dörfer in der Nähe des Reservats können gegen Bezahlung besucht werden.


* Auch der AMBOSELI National Park im Süden des Landes gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Nationalparks Kenias. Der reiche Wildbestand mit Elefanten, Büffeln, Gnus, Zebras, Giraffen, Flusspferden und verschiedenen Antilopenarten macht ihn zum Besuchermagneten. Beliebt ist der Park auch durch seine beeindruckende Lage unterhalb des Kilimanjaro. Besteigen kann man den Kilimanjaro aber nur vom Kilimanjaro National Park in Tansania aus. Lodges unterschiedlicher Preiskategorien stehen zur Verfügung.


* Im MERU-Nationalpark, 400 km von Nairobi entfernt, lebt die einzige weiße Nashornherde Kenias. Dieser Park gehört zu den wilderen und ursprünglicheren Naturschutzgebieten.


* Der wüstenähnliche SAMBURU-Wildpark liegt zwischen Nairobi und dem Turkana-See. Hier kann man u.a. die seltenen Oryx-Antilopen sowie netzförmig-gemusterte Giraffen und Grevys-Zebras sehen. Auch Strauße und Elefanten sind in der freien Wildbahn leicht zu ersichten. In der Samburu-Lodge und der River-Lodge werden im Blickfeld der an der Bar sitzenden Gäste Köder für Leoparden ausgehängt.


* Der TSAVO-Nationalpark ist mit 2.100 km² der größte Park Kenias. Für die Öffentlichkeit ist jedoch nur ein kleiner Teil des Parks zugänglich. Büffel, Löwen, Antilopen, Gazellen, Giraffen und Zebras gehören u.a. zu den in Tsavo beheimateten Tierarten. Bei Mzima Springs im Westen des Parks kann man Krokodile und Flusspferde sehen.


Badestrände in Kenia


An Kenias 480 Kilometer langer Küste des Indischen Ozeans liegen wunderschöne Sandstrände. Besonders die Küstenzonen nördlich und südlich von Mombasa weisen kilometerlange, feinsandige Strände auf. Zu Mombasas Nordküste gehören die Resorts von Nyali, Bamburi, Shanzu und Kikambala, die meist im afrikanischen Stil gebaute Hotelanlagen aufweisen. An der Südküste Mombasas konzentriert sich der Tourismus auf Diani Beach. Auch die Küstenzone bei Malindi/Watamu und die Strände des Lamu-Archipels sind sehr zu empfehlen. Die 120 Kilometer nördlich von Mombasa gelegenen Badeorte Malindi und Watamu haben besonders bei Wassersportlern und Hochseefischern einen guten Ruf. Auf das Lamu-Archipel fliegt man am besten mit dem Kleinflugzeug. Hier findet man noch völlig einsame Strände.

Mombasa
Karte Kenia

Reisehinweise


Aktueller Hinweis:


Die Erschießung eines wegen Unterstützung einer terroristischen Gruppe mit Sanktionen belegten islamistischen Geistlichen unter bislang ungeklärten Umständen am 27. August 2012 hat in einigen Stadtvierteln von Mombasa zu Ausschreitungen - u.a. gegen Polizeistationen, Kirchen und Geschäfte - geführt. Touristengebiete sind bisher nicht betroffen. Wegen der Androhung von Vergeltungsaktionen gegen alle "Ungläubigen" durch die radikalislamische al-Shabab wird Deutschen zu äußerster Vorsicht geraten. Menschenansammlungen sollten gemieden werden.


Weiterhin besteht die Gefahr von PIRATENANGRIFFEN sowohl vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarländer als auch in den angrenzenden Gewässern.


Das Risiko, Opfer eines KRIMINELLEN bewaffneten Überfalls oder gekidnappt zu werden, besteht landesweit. Besonders groß ist die Gefahr in den nördlichen und nordöstlichen Teilen Kenias, in der Nordostprovinz sowie in der Küstenregion im Norden der Stadt Malindi.


Am 1. Oktober 2011 wurde eine französische Touristin, die sich in einem Urlaubsort auf der Insel Manda (nahe der Insel Lamu) aufgehalten hat, mit einem Boot nach Somalia entführt, wo sie starb. Im September 2011 wurden schon zwei britische Touristen (inzwischen wurde einer davon tot geborgen, der andere ist seit 21. März 2012 in Freiheit) ebenfalls in dieser Region überfallen.


Das Auswärtige Amt rät derzeit davon ab, das Flüchtlingslager Dadaab zu besuchen.


Bei Reisen ins Grenzgebiet zu Somalia ist größte Wachsamkeit angebracht, da Kenia eine Militäraktion gegen die Shabaab-Milizen begonnen hat (dies schließt auch Kiwayu und die Küstenregionen nördlich von Pate Island ein). Als Vergeltung droht die Shabaab-Miliz wiederum mit Anschlägen in Kenia. So ereigneten sich unter anderem in Nairobi und in Mombasa seit Oktober 2011 mehrere Anschläge.


Ferner sollten keine Reisen wegen der Gefahr von Überfällen in die Nähe der Grenzen Tansanias unternommen werden.


TERRORISTISCH motivierte Anschläge sind auch in Kenia jederzeit möglich. Reisende sollten Vorsicht walten lassen, vor allem bei der Besichtigung religiöser Stätten. Von Menschenaufläufen sollte man sich fernhalten.


Es wird empfohlen, bestimmte Gebiete Nairobis zu meiden (wie zum Beispiel Slums, ärmere Viertel und Busbahnhöfe).


Nachts sollten aus Gründen der Sicherheit die Innenstädte Nairobis und Mombasas gemieden werden, und auch an den Stränden außerhalb der Hotelanlagen sollte man sich nicht nach Einbruch der Dunkelheit aufhalten.


Weitere Informationen zur Sicherheitslage im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


* Touristen, die die Küstengebiete Kenias besuchen, sollten Rücksicht auf die hier herrschenden islamischen Sitten nehmen.


* Die Unfallquote von Bussen ist relativ hoch und ist auf Geschwindigkeitsüberschreitungen und/oder auf übermüdete Fahrer zurückzuführen. Auch bei Safaris haben sich Unfälle aus diesen Gründen gemehrt, so dass man bei der Wahl des Safari-Unternehmens das Hotel oder die Reiseleitung um Rat fragen sollte.


* DROGENDELIKTE werden hart bestraft.


* RAUCHVERBOT: In Kenia ist das Rauchen in der Öffentlichkeit verboten (außer in ausgewiesenen Zonen). (Ob Reisende im Hotelzimmer rauchen dürfen, sollte vorher im jeweiligen Hotel abgeklärt werden.)


* FOTOGRAFIEREN: Nicht aufgenommen werden dürfen militärische und polizeiliche Einrichtungen, Flughäfen oder Ähnliches. Bei Personenaufnahmen sollte Zurückhaltung geübt werden.


* RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2013: ca. 9. Juli bis ca. 8. August). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Gambia

Karte Gambia

Landesdaten


Lage


Die Republik Gambia liegt an der Westküste Afrikas und ist das kleinste Land des afrikanischen Kontinents. The Gambia, wie das Land offiziell heißt, wird im Norden, Osten und Süden von der Republik Senegal umschlossen, im Westen ist der Atlantische Ozean die natürliche Grenze. Der Fluss Gambia durchzieht The Gambia von Osten nach Westen, die Breite beträgt an der Flussmündung sechs Kilometer, kein Ort des Landes ist weiter als 25 km vom Fluss Gambia entfernt.


Fläche: 11.295 km².


Verwaltungsstruktur: 6 Bezirke, inklusive Hauptstadtbezirk.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 1,5 Millionen.


Städte: Banjul (Hauptstadt) ca. 34.800, Serrekunda ca. 322.400, Brikama ca. 63.000.


Sprache


Amts- und Handelssprache ist Englisch. Daneben werden zahlreiche afrikanische Sprachen gesprochen. Am weitesten verbreitet sind Mandinka, Wolof und Ful.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde


Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -2 Stunden.


Stromspannung


In den Hauptorten Banjul, Bansang, Basse, Brikama, Fajara, Georgetown, Mansakonko, Cape St. Mary gibt es 220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz; unterschiedliche Stecker, die Mitnahme eines Adapters empfiehlt sich.


Telefon/Post


Post


Der Postverkehr ist schnell (Briefe nach Europa brauchen ca. 7-14 Tage) und preiswert.


Telefon


Die Fernsprechvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Gambia ist 00220, die siebenstellige Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Gambia nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Digitales Telefonsystem auf Satellitenbasis. Auslandsgespräche sind von Hotels und den Postämtern aus möglich, aber sehr teuer. Es gibt überall Telefonzellen oder Büros von Gamtel. Telefontarife nach 23 Uhr sind um ca. 30 Prozent günstiger.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung 16 (in Banjul 18), Feuerwehr 18.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Gambia von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.


Internet


Länderkürzel: .gm


Internetverbindungen sind über die Büros von Gamtel möglich, auch die großen Hotels bieten Internet-Service an.


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 18. Februar (Unabhängigkeitstag), 6. April (Karfreitag), 9. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 25. Dezember (Weihnachten), 4. Februar (Mohammeds Geburtstag), 15. August (Lailat al-Qadr), 19. August (Fastenbrechen am Ende des Ramadan), 26. Oktober (Opferfest).


Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein. Der Ramadan dauert im Jahr 2013 vom 9. Juli bis zum 8. August (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).


Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag.


Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag oder einen anderen Feiertag, ist der darauf folgende Tag arbeitsfrei.


Öffnungszeiten


Banken in Banjul: Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 9-13.30 Uhr;


Bankfilialen in anderen Städten: Mo bis Fr 8-13 Uhr und 16 bis 18 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr;


Regierungsstellen und Büros: Mo bis Do 8-15/16 Uhr, Fr und Sa 8-12.30 Uhr;


Post: Mo bis Fr 8.30-12.15, 14-16 Uhr, Sa 8.30-12 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Fr 9-17 Uhr (oft Mittagspause von 12-14 Uhr), Sa 9-13 Uhr.


Kleidung


Leichte, gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende sollte man aber auch leichte Wollsachen dabeihaben. Für Buschsafaris braucht man festes Schuhwerk. Gute Sonnenbrillen sowie ausreichender Sonnenschutz sind notwendig.

Karte Gambia

Geschichte/Politik


Die Portugiesen hatten schon im 15. Jahrhundert Handelskontore an der Mündung des Gambia-Flusses. Der Strom galt als idealer Zugang ins Innere Westafrikas. Händler brachten auf diesem Weg unterschiedlichste Waren ins Landesinnere und nahmen auf dem Rückweg Sklaven mit an die Küste. Nachdem die Portugiesen abgezogen waren, war es deshalb auch nicht verwunderlich, dass sowohl die Spanier und Holländer, als auch die Briten und Franzosen sich um diesen lukrativen Stützpunkt bemühten. Die Briten blieben schließlich die Herren im Sklavenland am Gambia-Fluss; im Jahre 1765 befanden sich Gambia und Senegal in britischer Hand. 1776 wurde das senegalesische St. Louis den Franzosen überlassen.


1807 schafften die Briten die Sklaverei ab und machten es sich nun zur Aufgabe, französische Sklavenschiffe zu kapern, die Schwarzen zu befreien und in ihrem Protektorat Gambia anzusiedeln. Um die Abschaffung des Sklavenhandels besser überwachen zu können, wurde 1816 auf dem strategisch günstig gelegenen Gelände der heutigen Stadt Banjul eine Garnison errichtet, die bereits zehn Jahre nach ihrer Gründung auf 1.800 Einwohner angewachsen war.


1901 wurde Banjul eine Kronkolonie, wovon das Stadtbild Banjuls heute noch Zeugnis ablegt.


1965 wurde Gambia unabhängig, blieb aber im Commonwealth. Seit 1970 ist es eine eigenständige Republik innerhalb des Commonwealth. Von 1982 bis 1989 bildete es mit dem Senegal, in den Gambia wie ein großer Finger hineinragt, eine politische Konföderation ("Senegambia"), die sich aber nicht bewährte.


Die Demokratie Gambias dauerte von 1962 bis 1994, bis ein Militärputsch auch die Versuche der ethnischen Berücksichtigungen in Regierungspositionen unterbrach. Alle Parteien sind heute formell wieder zugelassen, der Präsident gewählt.


Wirtschaft


Gambia ist ein reines Agrarland; 80 Prozent der Arbeitskräfte sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Neben Reis und Hirse werden vor allem Erdnüsse angebaut. Sie nehmen zwei Drittel des Ackerlandes ein und werden in alle Welt exportiert. Die Industrie besteht größtenteils aus Verarbeitungsbetrieben für Lebensmittel - hauptsächlich für die Erdnüsse, aus denen Öl gewonnen wird.


Der Tourismus ist Gambias zweitwichtigster und zugleich dynamischster Wirtschaftszweig, der Gambia nicht nur Devisen bringt, sondern auch für Arbeitsplätze sorgt. Die meisten Touristen kommen aus Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden.


Religion


Etwa 85 Prozent der Bevölkerung sind islamischen Glaubens. Außerdem leben Christen (ca. 10 Prozent) sowie Anhänger von Naturreligionen in Gambia.


Vegetation


Im Norden wachsen Affenbrotbäume, Akazien und Kapokbäume sowie immergrüne tropische Gewächse und Mangroven an den Ufern des Gambia-Flusses. Weite Teile des Landes sind unfruchtbar. Auf Sandböden gedeihen die Erdnüsse. Gambia besitzt im Südwesten noch Waldsavannen. Inzwischen hat man begonnen, das Land mit Teak- und anderen Bäumen aufzuforsten.


Tierwelt


Zahlreiche afrikanische Tiere sind im Abuko-Naturschutzgebiet, nicht weit von Banjul, zu Hause. Man kann hier geruhsam wandern; die Tiere - unter anderem Antilopen und Affen - sind ungefährlich. Andere Tiere - Nilpferde, Delfine und Krokodile, aber auch zahlreiche Vogelarten - sind im Freizeitpark Tendaba am Gambia-Fluss zu bewundern.

Karte Gambia

Kulinarisches


Gambianische Speisen tragen exotische Namen wie "Benachin", "Bassee Nyebo" oder "Plasas". Typisch für Gambia sind Erdnuss-Gerichte wie "Domodan" oder "Chura Gerte". In den Hotels gibt es internationale Küche.


Sitten und Gebräuche


In Gambia sind noch traditionelle Tänze mit ihrer typischen Musik lebendig. Für die Gambier selbst haben sie große Bedeutung (die Tänze ahmen vor allem die Bewegungen des großen Flusses Gambia nach), aber zunehmend werden sie auch den Touristen vorgeführt.


Musik gilt seit dem 12. Jahrhundert. viel in Gambia; damals entstand eine regelrechte Musiker-Kaste. Gut situierte Gambianer hielten und halten sich kleine Musik-Gruppen, die an Feiertagen und bei Festen spielen. Jeder Anlass genügt, um Musik zu machen. Die Instrumente ähneln Lauten und Xylophonen, die oft perfekt beherrscht werden. Für die 21-saitige Laute "Kora" gibt es in Gambia eigene Schulen. Viele Interessenten kommen eigens nach Gambia, um die traditionelle afrikanische Musik zu hören oder zu studieren.


Ein Nationalsport der männlichen Gambier ist der Ringkampf. An Wochenenden und Feiertagen werden in den Stadien und Arenen Wettkämpfe ausgetragen. Mindestens so unterhaltsam wie das Kräftemessen sind die dazugehörigen Rituale und die teilnahmsvollen Ermunterungen des Publikums.


Souvenirs


Die Kunsthandwerker in Gambia fertigen Attraktives: pittoreske Holzschnitzereien, Kleider und Hemden mit Batik-Design, Ledergürtel und -taschen sowie Filigranarbeiten aus Gold und Silber. Man kauft diese Artikel am besten auf den Märkten in Banjul. Handeln ist eine übliche Praxis.


Achtung, der Export von Elfenbein Produkten mit und aus geschützten Tieren ist verboten.

Klimadiagramm
Karte Gambia

Klimainformationen


An der Küste ist das Klima für Europäer erträglich, im Landesinnern jedoch ist es sehr heiß (besonders tagsüber von März bis Juni). Die Temperaturen schwanken je nach Jahreszeit zwischen 15 und 43°C. Von Januar bis Mai weht der aus der Sahara kommende "Harmattan". In der Regenzeit muss man mit starken Niederschlägen und einer hohen Luftfeuchtigkeit rechnen. Sie erstreckt sich üblicherweise auf den Zeitraum von Ende Juni bis Anfang November, dabei sind der August und der Oktober die regenreichsten Monate. Allgemein kühlt es in den Abendstunden meist etwas ab.


Beste Reisezeit


Am besten bereist man das Land während der Trockenzeit, von Dezember bis März/April, da zu dieser Zeit angenehme Temperaturen (ca. 30°C) und geringe Luftfeuchtigkeit herrschen. Für Banjul und Umgebung (sehr schöne, ausgedehnte Strände) ist die beste Zeit von Mitte November bis Mitte Mai (tagsüber ca. 30°C, nachts teilweise bis auf 15°C absinkend).

Karte Gambia

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, São Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, Gelbfieber, Typhus,


zusätzlich für Individualreisende Meningitis.


Informationen zur Malaria


Malaria



Allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe .


- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.


- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.


- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.


- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.


- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.


sowie medikamentöse Prophylaxe MALARIA P.


Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)


Mefloquin (Lariam):


Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Atovaquon-Proguanil (Malarone)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.




Verbreitung


Ein Malariarisiko besteht ganzjährig im gesamten Land.


Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.


Ärztliche Hilfe


BANJUL: Lamtoro Medical Center, Dr. A. A. Sallah (spricht Englisch), Badala Parkway, Kololi,, Banjul, Tel. 446 09 34, 446 09 07;


BAKAU:Medical Research Council (Britisch), Fajara, Tel. 449 54 42.

Karte Gambia

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Dalasi ( D)


1 Dalasi = 100 Bututs.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 31,36 D


1 US-$ = ca. 24,54 D


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - bei Einfuhr von Fremdwährung


Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr


Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr, maximal bis zum Betrag von 75 Dalasi


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Umtausch: Währungen aus Algerien, Ghana, Guinea, Mali, Marokko, Nigeria, Sierra Leone und Tunesien werden nicht umgetauscht. Euro sowie CFA-Francs werden akzeptiert.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten größeren Hotels und vereinzelt auch in Restaurants akzeptiert (bei Hotelbuchung abklären). Barabhebungen bei Banken sind möglich.


Geldautomat: Ja - Geldautomaten (akzeptieren oft nur Visa) gibt es bei der Standard Chartered Bank in Banjul sowie bei einigen ihrer Filialen.


Reiseschecks: Ja - in US-$ (Reiseschecks in Brit. Pfund werden ebenfalls akzeptiert, sind jedoch bei Deutschen Banken in der Regel nicht erhältlich.)

Karte Gambia

Auskunftstellen




Gambia Tourism Authority


Kololi, K.M.C.


Bakau /Gambia


(00220) 446 24 87


(00220) 446 24 91, 446 24 93/94


info@gta.gm






The Gambia Chamber of Commerce and Industry


55 Kairaba Avenue, K.S.M.D.


Serrekunda /Gambia


The Gambia Chamber of Commerce and Industry


P.O.Box 3382


Serrekunda/Gambia


(00220) 437 89 36


(00220) 437 89 29


gcci@qanet.gm




Botschaften und Konsulate


Von Deutschland


zuständig Dakar/Senegal:


Von Deutschland



außerdem in Gambia:



Ambassade de la République de Gambie


126, Avenue Franklin D. Roosevelt


1050


Brüssel - Belgien


(0032 2) 646 32 77


(0032 2) 640 10 49


info@gambiaembassy.be


Mo bis Do 9.30-16.30 Uhr, Fr 9.30-13 Uhr; Visa-Abteilung Mo bis Do 10-14 Uhr, Fr 10-12 Uhr






Konsulat von Gambia


Windscheidstr. 19


10627


Berlin


(0 30) 891 14 01


(0 30) 892 31 21


Di und Do 10-14 Uhr und nach Vereinbarung






Honorarkonsulat der Republik Gambia


Guiollettstraße 19


60325


Frankfurt/M.


(0 69) 97 12 00 12


(0 69) 97 12 00 30


Di und Do 14-16 Uhr (Besuche nur nach telefon. Voranmeldung)






Honorargeneralkonsulat der Republik Gambia


Gladbacherstraße 17-19


50672


Köln


(02 21) 888 88 73


(02 21) 888 88 73


nc-flugcobe2@netcologne.de


Di bis Do 10-12 Uhr (und nach Vereinbarung)






Honorarkonsulat der Republik Gambia


Möhlstraße 6


81675


München


Honorarkonsul der Republik Gambia


Postfach 860347


81630 München


(01 80) 35 51 85 35 21


(0 89) 22 80 25 66


consul@gamconmuc.de


Di und Do 10-12 Uhr (Besuche nur nach telefon. Voranmeldung)




Ärztliche Hilfe


BANJUL: Lamtoro Medical Center, Dr. A. A. Sallah (spricht Englisch), Badala Parkway, Kololi,, Banjul, Tel. 446 09 34, 446 09 07;


BAKAU:Medical Research Council (Britisch), Fajara, Tel. 449 54 42.

Karte Gambia

Sehenswertes


Banjul


An der breiten Mündung des Gambia-Flusses liegt eine schmale Schwemmland-Halbinsel. Dort wurde die Hauptstadt Gambias 1868 als "Bathurst" von den englischen Kolonialherren gegründet. Die Nachfahren der dort ursprünglich angesiedelten freigelassenen Sklaven bilden heute die führende Großbürgerschicht in Gambias Hauptstadt.


Im großen Hafen von Banjul, das in der einheimischen Sprache "Bambusinsel" bedeutet, haben auch mächtige Frachtschiffe Platz. Doch die Stadt selbst ist klein, denn Banjul wird von schwer passierbaren Mangrovensümpfen begrenzt.


In der Altstadt stehen noch alte Handelsniederlassungen aus der Kolonialzeit, vor allem findet man dort - am Albert-Market - ein interessantes Markt- und Handwerkerzentrum. Das kleine Nationalmuseum enthält Exponate zur Kulturgeschichte des Landes.


Serekunda


Westlich von Banjul entstand Gambias größte Stadt. Serekunda ist im Grund die eigentliche Hauptstadt der Gambianer, die sich gleichsam von selbst neben der kolonialen Gründung Banjul entwickelte. Es ist eine junge Stadt im Binnenland, kilometerweit vom Touristenstrand entfernt. Hier konzentriert sich das moderne afrikanische Leben. Das Marktviertel kommt kaum je zur Ruhe, auch abends nicht, die Straßen sind vollgestopft. Am Straßenrand wird alles verkauft, einheimisches Obst ebenso wie Füllhalter aus Taiwan.


Gambia-Fluss


Er entspringt in Guinea und ist 1.400 oder 1.600 km lang (je nachdem, wie man die zahlreichen Windungen rechnet); rund 400 km zieht sich der Fluss durch Gambia, bis er bei Banjul in den Atlantik mündet. Was er und der Landstreifen rechts und links von ihm touristisch bieten können, ist noch ziemlich unerschlossen. Es gibt so gut wie kein Hotel, allenfalls das eine oder andere Camp.


Eine gut ausgebaute Straße führt von Banjul am Südufer des Gambia entlang, über das verschlafene, auf einer Flussinsel gelegene Georgetown - Gambias zweite historische Stadt, die wichtig war, als sich der Binnenverkehr auf dem Gambia-Fluss und nicht auf der Straße abspielte - zu dem Grenzort Basse Santa Su. Diese dritte historische Stadt hat einen attraktiven kleinen Markt. Staatliche Busse pendeln mehrmals täglich hin und her. Abenteuerlustige können sich mit einem privaten Motorboot flussauf- oder -abwärts befördern lassen.


James-Insel


Zwei Stunden Flussfahrt von Banjul entfernt kommt man zu dieser Insel. Hier lag einst die Zentrale der entstehenden britischen Kolonie Gambia, und es gibt dort noch zahlreiche Erinnerungen an die Sklavenzeit. Dazu gehören die Ruinen einer Festung, die den Haupt-Umschlagplatz für den Handel mit den Sklaven, die nach Amerika verschifft wurden, bildete. Auch ein legendärer Fahnenmast steht hier, dessen Berührung angeblich jedem Sklaven die Freiheit schenkte. Die Insel ist heute unbewohnt und von Affenbrotbäumen überwuchert.


Juffure (Jufureh)


Unweit von James Island liegt der durch den Roman "Roots" von Alex Haley weltberühmt gewordene Ort. Zu Kolonialzeiten spielte der Ort eine große Rolle in der Trinkwasser- und Brennholzversorgung, in den Zeiten des Sklavenhandels war Juffure eine der großen Sklavenfabriken des Landes. In Haleys Roman wird die Familiengeschichte von Kunta Kinte, dem Vorfahren Haleys, von der Zeit des Sklavenhandels bis ins moderne Amerika geschildert. Für viele Afroamerikaner ist der Ort Kultstätte, er bezeugt stellvertretend das anonyme Schicksal ihrer Vorfahren.


Heute ist das kleine Dorf von den Volksgruppen der Mandinkas und Wolofs bewohnt.


Eine andere ehemalige Sklavenstation - Albreda - befindet sich in der Nähe von Juffure. Doch außer den Ruinen der Hauptgebäude ist davon heute kaum noch etwas erhalten.


Wassu


Bei manchen Orten Gambias sieht man eigentümliche Kreise aus Steinen - dem englischen Stonehenge ähnlich, nur viel kleiner. Diese Gebilde aus dem achten bis 16. Jahrhundert weisen vermutlich auf das Grab eines Stammesfürsten hin. Bei Wassu liegt die größte dieser Anlagen.


Bakau


Wunderschöne, silbrigweiße, fast überall von Palmenhainen gesäumte Strände begleiten Gambias Atlantikküste. Nur im Mündungsgewässer des Gambia-Flusses verhindern dichte Mangrovenwälder den Zugang zum Wasser. An der Küste, nördlich und westlich von Banjul, gibt es eine ganze Reihe von komfortablen bis luxuriösen Ferienresorts und Strandhotels. Sie bilden eine kleine Welt für sich. Fast alle haben einen eigenen Zugang zum Strand und bieten dem Pauschaltouristen alles, was er von einem tropischen Ferienquartier erwartet. Zentrum dieser touristischen Entwicklung ist Bakau, einst ein Fischerdorf, jetzt eine Art Prominentenquartier. Hier befindet sich ein heiliges Krokodilbecken mit vier oder fünf Tieren sowie den Botanischen Garten von Gambia.


Abuko-Nationalpark


Er ist das einzige offiziell für Besucher zugängliche Schutzgebiet des Landes. Der Park, 22 km von Banjul entfernt, ist lediglich 100 Hektar groß und darf nur zu Fuß erkundet werden. Neben zahlreichen Vogel- und Antilopenarten beherbergt er vor allem Affen und Krokodile sowie einen kleinen Zoo mit verletzten Wildtieren.


Bijilo Beach


Hier liegt das Bijilo Beach Forest Reserve, ein Wald-Schutzgebiet für Affen und zahlreiche Vogelarten. Das Schutzgebiet hat einen sehr schönen, ruhigen und sauberen Strand mit mehreren größeren Hotels und Bungalow-Anlagen.

Karte Gambia

Reisehinweise


Reisende sollten wachsam sein und größere Menschenansammlungen meiden, da die innenpolitische Situation in Gambia nicht stabil ist.


Informationen zur Sicherheitssituation in Gambia sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


In Gambia ist die Kriminalitätsrate nicht höher als in anderen afrikanischen Ländern. Delikte sind häufig Taschendiebstahl, aber auch Raubüberfälle kommen vor. Es empfiehlt sich entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Einsame Gegenden meiden und Wertgegenstände eng am Körper tragen. Auf das Tragen von Schmuck sollte verzichtet werden.


Homosexualität wird in Gambia strafrechtlich verfolgt.


Von Fahrten in die Umgebung nach der Abenddämmerung wird außerdem abgeraten. Das Risiko eines Unfalls ist sehr groß.


Die Fähre, die zwischen Banjul und Barra verkehrt, ist unzuverlässig, oft überfüllt und entspricht nicht den üblichen Sicherheitsstandards. Daher wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Von Fahrten mit dieser Fähre bei Dunkelheit wird abgeraten.


Illegaler Geldumtausch wird in Gambia strafrechtlich verfolgt.


RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2013: ca. 9. Juli bis ca. 8. August). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.


Bitte die Reisehinweise zu Senegal und Guinea-Bissau beachten, wenn Ausflüge in den Süden des Senegals geplant sind.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ungarn

Landesdaten


Lage


Ungarn liegt etwa in der Mitte des europäischen Kontinents; im Westen grenzt es an Österreich und Slowenien, im Norden an die Slowakische Republik und die Ukraine, im Osten an Rumänien und im Süden an Kroatien sowie Serbien und Montenegro .


Fläche: 93.030 km².


Verwaltungsstruktur: 19 Komitate (megyek) und die Hauptstadt Budapest.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 9,4 Millionen.


Städte:


Budapest (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen,


Debrecen ca. 211.300


Szeged ca. 168.000


Miskolc ca. 167.700


Pécs ca. 156.000


Györ ca. 129.500


Nyíregyháza ca. 119.700


Kecskémet ca. 111.400


Székesfehérvár ca. 100.600


Sprache


Die Landessprache ist Ungarisch. Im Geschäftsverkehr wird auch Deutsch und Englisch gesprochen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Ungarn ist 0036, von Ungarn nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die Budapester Telefonnummern sind sieben-, Provinzanschlüsse achtstellig. Bei Inlandsgesprächen muss die 06 vorgewählt werden, Freizeichen abwarten. Es gibt öffentliche Telefone mit Münz- und Kartenbetrieb, Mindestgebühr 20 Ft. Telefonkarten sind in Hotels, Postämtern, Tankstellen und Zeitungskiosken zu bekommen.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 107, Unfallrettung 104, Feuerwehr 112; Touristennotruf 438 80 80.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Ungarn von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .hu


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 15. März (Nationalfeiertag - Tag der Revolution 1848), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 1. Juli (Tag der Beamten, Behörden, Ministerien und Selbstverwaltungen sind geschlossen), 20. August (Nationalfeiertag - Tag der Staatsgründung), 23. Oktober (Jahrestag der Revolution 1956 und Jahrestag der Republik 1989), 1. November (Allerheiligen), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Liegt zwischen einem Feiertag und dem Wochenende nur ein Tag, wird dieser den Arbeitnehmern freigegeben. Die ausgefallene Arbeitszeit wird an einem Samstag nachgeholt. Behörden und Banken sind an diesen Brückentagen geschlossen.


Die Hauptferienzeit geht von Ende Juni bis Ende August.


Öffnungszeiten


Banken: Schalteröffnungen Mo bis Fr 8/9-13/16 Uhr; einige Wechselstuben in Budapest sind täglich, auch Samstag und Sonntag, bis spät abends geöffnet.


Büros: Mo bis Fr 8-16/17 Uhr; Mittagspause etwa zwischen 12 und 13 Uhr;


Behörden, Ministerien: Mo bis Do 8/8.30-16 Uhr, Fr 8/8.30-14 Uhr; Mittagspause etwa zwischen 12 und 13 Uhr.


Geschäfte: Mo bis Fr im Allgemeinen 8/10-18 Uhr; nur einige kleinere Geschäfte schließen mittags zwischen 12 und 14 Uhr, samstags sind die Öffnungszeiten dann durchweg bis 13 Uhr. Supermärkte und Geschäfte in großen Einkaufszentren 8/10-22 Uhr, auch samstags und sonntags; einige Supermärkte sind 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche geöffnet. An allen Feiertagen sind Geschäfte bis auf wenige Ausnahmen geschlossen.


Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, am Budapester Bahnhof 7-21 Uhr.


Kleidung


Normale europäische Kleidung entsprechend den Jahreszeiten.

Geschichte/Politik


Schon früh besiedelt (ab dem ersten Jahrhundert v.Chr. war das heutige Ungarn Teil der römischen Provinzen Dakien und Pannonien) entwickelte sich das ungarische Reich vom Ende des 10. bis zum 13. Jahrhundert zu einer führenden Macht in Europa. Darauf wechselten Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen mit Zeiten des Aufblühens der Wirtschaft und der Kultur ab. Unter Matthias Corvinus, der 1458 zum König gekrönt wurde, erlebte das Land seine höchste Blüte. Er übernahm die Kontrolle über Österreich von den Habsburgern und verlegte seinen Hof nach Wien. Dieser und weitere Gebietsgewinne machten Ungarn für kurze Zeit zum mächtigsten Königreich Mitteleuropas. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert stand Ungarn unter der Herrschaft der Türken bzw. der Habsburger. Nach erbitterten Freiheitskämpfen wurde das Land 1849 unabhängig, gehörte aber 1918 zur Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie. Im Zweiten Weltkrieg war Ungarn Verbündeter der Achsenmächte, wurde nach einem Friedensangebot an die Alliierten im März 1944 von deutschen Truppen besetzt. Eine Diktatur wurde errichtet. Die nach dem Krieg von der Sowjetunion eingesetzte provisorische Regierung führte eine groß angelegte Bodenreform durch, bei der große Ländereien des Adels und der Kirche konfisziert wurden. 1946 wurde die kommunistische Republik, 1948 die Volksrepublik Ungarn ausgerufen. Eine antisowjetische Revolution im Jahr 1956 wurde von sowjetischen Truppen niedergeschlagen. In den achtziger Jahren wurden umfassende politische und gesellschaftliche Reformen eingeleitet, im Oktober 1989 die demokratische Ungarische Republik proklamiert. Die ersten freien Wahlen seit 45 Jahren fanden statt. 1990 trat Ungarn als erstes mitteleuropäisches Land des Ostblocks dem Europarat bei.


Ungarn ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Landwirtschaft die Grundlage der ungarischen Wirtschaft. Nach den ersten freien Wahlen 1990 erfolgte schrittweise die Umstellung von der Planwirtschaft zu den Prinzipien der freien Marktwirtschaft. Dadurch öffnete sich das Land stärker dem Tourismus, der sich schnell zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelte. Inzwischen hat der Tourismus einen Anteil von zehn Prozent am Bruttosozialprodukt.


Die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Mais, Weizen, Zuckerrüben, Gerste, Kartoffeln, Sonnenblumenkerne und Roggen. Die Weinbaugebiete in der Region um Tokaj sind auf der ganzen Welt berühmt. Der Fischfang ist am Plattensee, an der Donau und an der Theiß ein wichtiger Wirtschaftszweig. Wegen landeseigenem Ressourcenmangel ist Ungarn auf die Einfuhr von Rohstoffen für seine schnell wachsenden Wirtschaftszweige angewiesen. Die wichtigsten Branchen sind Rohstahl, Stahlblech, Aluminium, Zement und Lederschuhe.


Religion


Zwei Drittel der Bevölkerung sind römisch-katholisch, rund ein Drittel ist protestantisch (Ungarische Calvinistische Kirche und Ungarisch-lutherische Kirche). Es gibt eine jüdische Gemeinde, die aber verhältnismäßig klein ist.


Vegetation


Der Wald, der etwa 20 Prozent der Landesfläche bedeckt, besteht vor allem aus Eichen, Linden, Buchen und anderen Laubbäumen.


Tierwelt


Hasen, Füchse, Rotwild und Wildschweine leben in den Landschaftsschutzgebieten. In den Seengebieten sind Enten, Reiher, Kraniche und Störche heimisch. Das weitgehend versteppte Alföld ist ein Zufluchtsort für viele Zugvögel.

Kulinarisches


Typisch für die ungarische Küche sind Gewürzpaprika, Zwiebeln, Tomaten und Gemüsepaprika. Nicht nur die Auswahl ist groß, sondern auch die Portionen. Zu den Spezialitäten gehören:


Vorspeisen: libamáj pastétom, eine luftige Blätterteigtasche, gefüllt mit Gänseleberpastete, Béchamelsoße, Gewürzen und einem Schuß Weinbrand oder paprika szeletek körözöttel töltve, grüne Paprikaschote mit einer Mischung aus Schafskäse, Gewürzen und ein wenig Bier gefüllt.


Suppen: Natürlich die beliebte Gulaschsuppe (Gulyásleves) oder die Szegadi halászlé (Szegadiner Fischsuppe).


Hauptspeisen: Hier sind als Fleischgerichte die Fatánvéros, Spieße mit Rind-, Schweine- und Kalbfleisch zu empfehlen. Eine besonderen Fischspezialitat ist der Balaton fogas (Plattensee-Zander).


Nachspeisen: Es lohnt sich ein wenig Hunger für ein gutes ungarisches Dessert zu bewahren. Eine besondere Spezialität sind die Strudel (rétes) mit verschiedenen Füllungen (Apfel, Mohn, Sauerkirschen oder Hüttenkäse). Auch die hauchdünnen Eierkuchen (Palatschinken) sind sehr beliebt. Zum Essen empfehlen sich einige der guten ungarischen Weine z.B. Tokaier (Tokaji) als Weißwein oder der Egri bikavér (Erlauer Stierblut aus Eger) als Rotwein oder die heimischen Biere (u.a. Dreher, Aranyászok, Soproni). Nach dem Essen genehmigt man sich gern einen Obstbranntwein (pálinka).


Souvenirs


Volkstumsartikel, Keramik, Stickereien, Trachtenpuppen, handbemaltes Herender Porzellan, Halaser Spitzen, Zsolnay Porzellan, Bücher, CD´s und Antiquitäten sowie Lebensmittel wie Aprikosen- und Kirschenschnaps und Gänseleberpastete sind beliebte Mitbringsel aus Ungarn. Das Marzipan aus dem Budapester Geschäft Szamos ist weltberühmt. Tokayer Wein wird gerne mitgebracht.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (bei Einreise nicht mit dem Flugzeug nur 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Tabak),


- 4 Liter Wein,


- 16 Liter Bier,


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein


Tabakwaren, Wein und Spirituosen dürfen nur von über 17 Jahre alten Reisenden mitgeführt werden.


Eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


Außer den persönlichen Gebrauchsgegenständen können Geschenke oder andere Waren im Gesamtwert bis 430 Euro für Flugreisende, bzw. bis 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg mitgeführt werden, für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 150 Euro.


EINFUHRVERBOT besteht für pornografische Erzeugnisse, Rauschgift, Horror- und Porno-Videos sowie rohes Fleisch, hausgemachte Wurstwaren und Milchprodukte.


Die AUSFUHR von kulturellen Kunstgegenständen, Edelmetallen und Waren ist nur mit Sondergenehmigung möglich. Näheres durch die ungarischen Zollstellen, die Ungarische Nationalbank oder Tourinform in Budapest.


Ansonsten können gekaufte Geschenke und Souvenirs (in nichtkommerziellen Mengen) bis zum Wert von 100.000 Forint ausgeführt werden.


Eine MEHRWERTSTEUERRÜCKERSTATTUNG für Waren über 50.000 Ft (nicht bei Kunstwerken, Sammlungen und Antiquitäten) ist bei Ausreise möglich. Alle Dokumente müssen bei Ausreise vom Zollamt abgestempelt werden. Informationen über die Ungarischen Touristenämter.

Klimainformationen


Ungarn hat mitteleuropäisches bis kontinental osteuropäisches Klima. Typisch für dieses Klima ist, dass es im Frühjahr angenehm, im Sommer heiß und trocken, im Herbst mild und im Winter sehr kalt ist. So werden in Ungarn üblicherweise im Sommer 32 °C gemessen, während in den Wintermonaten das Thermometer nicht selten auf Temperaturen von -10 °C fällt.


Beste Reisezeit


Mai bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Keine.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Ungarn ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


BUDAPEST: Dr. Joseph Veres (spricht Deutsch), Hotel Marriot, Apaczaicsere Janos 16,, Budapest, Tel. (01) 54 11 47, 84 36 34.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Forint (Ft)


1 Forint = 100 Filler. (Fillermünzen sind schon aus dem Verkehr gezogen).


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 323,55 Ft


1 US-$ = ca. 284,54 Ft


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreie nach Ungarn aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise aus Ungarn in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Umtausch: Belege (mit Reisepassnummer) über den Umtausch ausländischer Währungen müssen aufbewahrt und bei der Ausreise dem Zoll auf Verlangen vorgelegt werden.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Restaurants, zahlreichen Geschäften und teilweise von Autovermietern akzeptiert.


Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert


Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in US-$ oder Euro können bei größeren Banken und Wechselstellen eingetauscht werden und werden auch in zahlreichen Geschäften akzeptiert.


Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen



Ungarisches Tourismusamt


Vertretung Deutschland Schweiz
Wilhelmstraße 61
10117
Berlin
(0 30) 24 31 46 13
(0 30) 24 31 46-0
www. ungarn-tourismus.de
sekretariat@ungarn-tourismus.de


Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer


(Német-Magyar Ipari és Kereskedelmi Kamara)
Lövóház u. 30
1024
Budapest /Ungarn
(0036 1) 315 07 44
(0036 1) 345 76 00
www.duihk.hu
info@ahkungarn.hu
Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-14.30 Uhr


Ungarisches Tourismusamt (Zentrale)


Hungarian National Tourist Office
Bartók Béla út 105-113
1115
Budapest /Ungarn
(0036 1) 488 86 00
(0036 1) 488 87 00
www.hungarytourism.hu
info@itthon.hu


Budapest Festival and Tourism Center Nonprofit Ltd.
Városház u. 9-11
1066
Budapest / Ungarn
(0036 1) 486 33 20
(0036 1) 486 33 00
www.budapestinfo.com
info@budapestinfo.hu



Botschaften und Konsulate



Botschaft der Republik Ungarn
Unter den Linden 76
10117
Berlin
(0 30) 20 31 01 05
(0 30) 20 31 00
www.ungarische-botschaft.de



infober@mfa.gov.hu
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Konsularabteilung der Botschaft der Republik Ungarn
Unter den Linden 76


Eingang: Wilhelmstraße 61
10117
Berlin
(0 30) 394 13 85
(0 30) 20 31 00
www.ungarische-botschaft.de
consulate.ber@mfa.gov.hu
Mo, Di, Mi und Fr 9-12 Uhr (Einlass bis 11.30 Uhr), Mi zusätzlich 14-16 Uhr


Generalkonsulat der Republik Ungarn
Am Luneort 15 (im Flughafen)
27572
Bremerhaven
(0 47 44) 92 58 10
(0 47 44) 92 58 13
konsulatungarn@aol.com
Mo, Mi und Fr 10-12 Uhr nach vorheriger telefon. Vereinbarung
(keine Pass- und Visa-Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)


Generalkonsulat der Republik Ungarn
Adersstraße 12-14
40215
Düsseldorf
(0211) 302 16 91
(0211) 302 16 90
mission.dus@mfa.gov.hu
Mo, Di und Do 9-12 Uhr, Mi 14-16 Uhr


Honorarkonsulat der Republik Ungarn
Neuwerkstraße 47 A
99084
Erfurt
(03 61) 345 55 95
(03 61) 345 55 90, 345 55 94
dr.bohn@t-online.de
Di und Do 10-12 Uhr
(keine Pass- und Visa- Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)


Honorarkonsulat der Republik Ungarn
Huttropstraße 60
45127
Essen
(02 01) 17 00 34 20
(02 01) 17 00 34 11
info@hsknet.de
Mo 11-13 Uhr, Di 14-16 Uhr
(keine Pass- und Visa-Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)


Honorargeneralkonsulat der Republik Ungarn
Alsterufer 45
20354
Hamburg
(0 40) 450 05 72
(0 40) 45 29 56
honorarkonsulin@greve-bau-boden.de
Di und Do 10-12 Uhr
(keine Pass- und Visa- Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)


Generalkonsulat der Republik Ungarn
Mauerkircherstr. 1A
81679
München
(0 89) 962 28 02 40
(0 89) 962 28 00 (Zentrale), 962 28 02 41
mission.muc@mfa.gov.hu
Mo, Di, Do und Fr 9-12 Uhr, Di zusätzlich 14-16 Uhr, Mi geschlossen


Honorarkonsulat der Republik Ungarn
Flughafenstraße 124
90411
Nürnberg
(09 11) 36 00 91 09
(09 11) 36 00 91 00
www.hun.konsulat.com
info@honorar-konsulat-nuernberg.org
Di und Do 9-14 Uhr (Termine nach Vereinbarung)
(keine Visumerteilung)
(nur Reg.- Bez. Oberpfalz, Mittel-, Ober- und Unterfranken)


Generalkonsulat der Republik Ungarn
Christophstraße 7
70178
Stuttgart
(07 11) 55 32 69 21
mission.stu@mfa.gov.hu
Di bis Fr 9-12 Uhr, Mi zusätzlich 14-16 Uhr


Embassy of the Federal Republic of Germany
Úri utca 64-66
1014
Budapest
Embassy of the Federal Republic of Germany
Postfach 43
1250 Budapest/Ungarn
(00 361) 467 35 05
(0036 1) 488 35 00
www.deutschebotschaft-budapest.hu
Amtsbezirk: Ungarn


Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Vasvári Pál u. 4
7622
Pecs /Ungarn
(00 36 72) 50 16 85
(0036 72) 50 42 50
www.deutschebotschaft-budapest.hu
fuenfkirchen@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Ungarn



Ärztliche Hilfe


BUDAPEST: Dr. Joseph Veres (spricht Deutsch), Hotel Marriot, Apaczaicsere Janos 16,, Budapest, Tel. (01) 54 11 47, 84 36 34.

Sehenswertes


Budapest


Budapest, die ungarische Hauptstadt, wird oft als "Perle der Donau" bezeichnet. Sie liegt an den beiden Ufern des mächtigen Stromes und ist eine der attraktivsten und schönsten gelegenen Städte Europas. Die Donaumetropole ist ein großartiges Monument mit türkischen und römischen Einflüssen, das Vergangenheit und moderne Großstadt vereint.


Die Donau durchfließt die Stadt in Nord-Süd-Richtung und teilt Budapest in zwei ungleiche Stadthälften: das hügelige "Buda", auf der rechten Donauseite gelegen mit dem Burg-Viertel, der Fischerbastei, seinen stimmungsvollen Gässchen, schönen Baudenkmälern, alten Plätzen und malerischen Villenvierteln sowie das ebene "Pest" auf der gegenüberliegenden Donauseite, das zwei Drittel der Stadtfläche ausmacht und mehr das Zentrum des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens ist.


Neun Brücken überspannen die Donau im Stadtgebiet, von denen die älteste und bekannteste die Kettenbrücke darstellt. Bereits 1987 hat die UNESCO das herrliche Panorama der Budapester Donauufer und das Burgviertel von Buda zum Weltkulturerbe erklärt.


Besucher erleben in Budapest Prachtbauten aus der Zeit der Jahrhundertwende, bekannte Museen, römische Amphitheater, imposante Kirchen sowie ein reiches Musik- und Theaterleben. Darüber hinaus sorgen mehr als 100 Thermal- und Heilwasserquellen sowie die Margareteninsel inmitten der Donau für Entspannung.


Die Umgebung der Zwei-Millionen-Metropole bietet viele Möglichkeiten zu Ausflügen. Das malerische Donauknie erstreckt sich bis nach Esztergom. In den Budaer Bergen, dessen höchste Erhebung mit 527 Metern der János-Berg ist, verkehrt die Kindereisenbahn und erhebt sich der Sendemast Lakihegy.


Plattensee (Balaton)


Ein beliebtes Reiseziel in Ungarn ist der Plattensee, der größte Süßwassersee in Mitteleuropa. Das Geheimnis der milden Badetemperaturen des Sees ist seine durchschnittliche Tiefe von nur drei Metern. Nur bei der Halbinsel Tihany erreicht der Balaton eine Wassertiefe von zwölf Metern. Seinem Wasser wird therapeutische Wirkung zugeschrieben. Teilweise wird diese heilende Wirkung aber wieder durch die Wasserverschmutzung, die mitunter erheblich ist, aufgehoben.


An den Ufern des Plattensees liegen zahlreiche Ferienorte, von denen sich die schönsten im Norden befinden. So gibt es die alte Festungsstadt Keszthely, in der der Festetics Palast, ein hufeisenförmiges Gebäude mit 101 Räumen, steht, den Kurort Hévíz mit seinen Heißwasserquellen und Europas größtem Thermalsee, aber auch Badacsony, das Zentrum am Plattensee, das bereits seit dem Mittelalter durch seinen Weinanbau bekannt ist. Hier kann neben dem Kelterhaus der Familie Kisfaludy auch ein erloschener Vulkan besucht werden. Der Badeort Sófok am Südufer zieht die Jugend an.


Im Allgemeinen bietet der Plattensee gute Möglichkeiten zum Schwimmen, Segeln und Windsurfen. Eine große Auswahl an Hotels, Pensionen und Gasthöfen steht zur Verfügung und für den Abend gibt es viele Restaurants, Bars, Discotheken und Nachtclubs. In der unmittelbaren Umgebung des Sees liegen Naturschutzgebiete wie das Feuchtbiotop des Kis-Balaton, die einen Ausflug lohnen. Auch die Halbinsel Tihany (mit Fähre zu erreichen) mit ihrer Abtei aus dem 18. Jahrhundert ist einen Besuch wert. Für die Liebhaber traditioneller Feste gibt es am Plattensee von Frühjahr bis Herbst zahlreiche farbenfrohe Veranstaltungen.


Donauknie


Eine halbe Stunde nördlich von Budapest ändert die Donau, ungarisch Duna genannt, ihren Lauf. Sie verlässt ihren östlichen Kurs und wendet sich nach Süden. Dieses Gebiet, das Donauknie genannt wird, ist das ganze Jahr über ein bevorzugtes Ferienziel in Ungarn und beliebt bei Wanderern, historisch Interessierten und Kunstfreunden. 20 Kilometer stromaufwärts von Budapest liegt die Stadt Szentendre. Mit ihren unversehrt erhaltenen Barockgebäuden und ihren pastellenen Farben ist sie ganz vom Charakter des 18. Jahrhunderts geprägt. Stromaufwärts befindet sich Visegrád, das im Mittelalter Königssitz war. Noch heute spürt der Besucher im restaurierten Schloss der Könige von Anjou die höfische Atmosphäre jener Zeit. Auch die Ruine der mittelalterlichen Schlossburg ist sehenswert. Die Hauptstadt der katholischen Kirche Ungarns, Esztergom, wird gekrönt von einer mächtigen Basilika aus dem 19. Jahrhundert. Die goldenen Sanktuaria, die zu den wertvollsten Schätzen Ungarns gehören, reichen weit über 1.000 Jahre zurück.


Hortobágy-Puszta


Die Puszta ist die Charakterlandschaft Ungarns schlechthin. Die intensive Landwirtschaft hat das Bild der Grassteppe aber tiefgreifend verändert. Nur ihr Herz, die Hortobágy-Puszta, die sich östlich von Budapest zwischen Debrecen und Tiszafüred erstreckt, konnte ihren Urzustand bewahren. Dieses Naturparadies wurde benannt nach dem Flüsschen, das sich von Norden nach Süden durch die Ebene zwischen der Theiß und der Stadt Debrecen schlängelt. Ein Teil der Hortobágy-Puszta wurde in den siebziger Jahren zum Nationalpark erklärt. Seine ökologische Vielfalt reicht von Auwaldresten in der Überschwemmungsgebieten der Theiß über Eichenwälder bis zu salzigen Sümpfen und zur Kurzgrassteppe. Dementsprechend artenreich ist die Tier- und Pflanzenwelt. Hier brüten mehr als 240 Vogelarten, darunter der Kormoran und die Großtrappen im Hortobágy Nationalpark. Sehr beeindruckend ist es die Puszta zu durchwandern. Es werden aber auch Ritte oder Planwagenfahrten angeboten. Auch Kulturliebhaber finden ihre Sehenswürdigkeiten. Bei der Ortschaft Hortobágy steht die bekannte Neun-Bogen-Brücke, auf der jährlich im August der traditionelle Brückenmarkt abgehalten wird. Bei Reiterspielen im benachbarten Máta kann man Ende Juni die Pferdehirten in Aktion erleben.


Heilbäder


Bereits die Römer erkannten die heilende Kraft des Bades und trugen ihre Badekultur in das Land Pannonien. Sie hat sich bis heute gehalten. Da es mit Thermal- und Heilwasservorkommen reich gesegnet ist, ist Ungarn ein Land für Kur- und Heilbäderurlaub. Der Thermal- und Kurtourismus spielt eine immer wichtigere Rolle im Fremdenverkehr des Landes. Es gibt mehr als 1.000 Warmwasserquellen mit Heilwirkung und 22 ungarische Städte, und 62 kleinere Ortschaften sind ein offiziell anerkanntes Bad. Die bekanntesten Heilbäder sind Héviz und Harkány. Thermalquellen gibt es in Bük, Balf, Gyula und Hajdúszoboszló. Aber auch in Budapest sind Heilkuren möglich. Historische Thermalbäder in Budapest sind das Király, das Rudas oder das Rács. Sehr bekannt, wenn auch nicht mehr so berühmt wie einst, ist das Hotel Gellért mit seinem Jugendstilbad.

Reisehinweise


Wegen verstärkter Kfz-Kontrollen nahe der ungarisch-österreichischen Grenze (auf österreichischem Gebiet) kann es zu erheblichen Verzögerungen bei der Einreise nach Österreich kommen.


Seit dem 7. April 2017 werden alle Reisenden - einschließlich EU-Bürger - gemäß einer EU-Verordnung an den Außengrenzen des Schengenraums sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise verstärkt kontrolliert. Dies gilt für die Luft-, See- und Landgrenzen. Die Reisedokumente werden systematisch mit den Fahndungsdatenbanken der Sicherheitsbehörden abgeglichen. Mit längeren Wartezeiten ist daher an den Grenzen zu Serbien, Kroatien und zur Ukraine zu rechnen.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Obwohl die Zahl der Autodiebstähle in den letzten Jahren zurückgegangen ist, sind Autos von Touristen nach wie vor beliebte Ziele von Autodieben. Besonders gefährdet sind Besitzer von Autos deutscher Fabrikate sowie von Geländewagen. Daher sollten Fahrzeuge nur auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden und Fahrzeugpapiere nicht im Wagen zurückgelassen werden.


Besondere Aufmerksamkeit ist bei Polizeikontrollen angebracht, da es manchmal zu Überfällen durch falsche Polizisten kommt. Es sollte auf eine vollständige Polizeiuniform geachtet werden sowie auf die Aufschrift "Rendörség" auf dem Streifenwagen. Zudem besitzt jeder Polizeibeamte eine Plakette mit einer fünfstelligen Dienstnummer und einen Ausweis im Scheckkartenformat.


Daneben wird immer wieder von Fällen berichtet, in denen andere Verkehrsteilnehmer auf vermeintliche Schäden am Fahrzeug hinweisen, um dieses anzuhalten. Es sollte nach Möglichkeit nicht am Straßenrand angehalten werden, sondern erst an der nächsten Tankstelle.


An touristisch interessanten Orten ist Taschendiebstahl ein Problem. In Budapest sind das Burgviertel, die Zitadelle sowie die Markthalle an der Freiheitsbrücke bei Taschendieben besonders beliebt.


Vorsicht sollte man auch walten lassen bei Einladungen zu einem Restaurantbesuch in Budapest, da diese meist nur für Restaurants mit stark überteuerten Preisen ausgesprochen werden und die überteuerte Rechnungen auch rigoros eingetrieben werden. Sollte man Opfer eines solchen Vorfalls geworden sein, sollte dieser bei der örtlichen Polizei und /oder dem Ungarischen Amt für Verbraucherschutz angezeigt werden. Die Kontaktdaten lauten: 1088 Budapest, József krt. 6, Tel. (0036 1) 459 48 00, Fax (0036 1) 210 46 77).


Ferienwohnungen, vor allem rund um den Balaton (Plattensee), sind ein beliebtes Ziel für Einbrüche.


In ganz Ungarn besteht ein RAUCHVERBOT für alle öffentlichen Gebäude. Zudem ist in Budapest das Rauchen auch an allen öffentlichen Haltestellen untersagt, und kann mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Ft. (ca. 183 Euro) belegt werden.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Transitland

Südafrika

Landesdaten


Lage


Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents zwischen dem 22. und 35. südlichen Breitengrad. Sie besteht aus den Provinzen Northern Cape, Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu/Natal, Free State, Mpumalanga, Limpopo (Northern Province), Gauteng, North West.


Fläche: 1.219.090 km².


Verwaltungsstruktur: 9 Provinzen (Eastern Cape, Free State, Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga, North-West, Northern Cape, Western Cape).


Einwohner


Bevölkerung: ca. 51,77 Millionen


Städte:


Tshwane (Pretoria) (Hauptstadt - Regierungssitz, 1.362 m hoch) ca. 2,9 Millionen


Johannesburg (1.735 m hoch) ca. 4,4 Millionen


Kapstadt ca. 3,7 Millionen


eThekwini (Durban) ca. 3,4 Millionen


Ekurhuleni-Germiston (East Rand) ca. 3,2 Millionen


Nelson Mandela Bay (Port Elizabeth) ca. 1,2 Millionen


Buffalo City (East London) ca. 755.200


Mangaung (Bloemfontein) (1.390 m hoch) ca. 747.400


Emfuleni (Vanderbijlpark) ca. 721.700


Polokwane (Pietersburg) ca. 629.000


Msunduzi (Pietermaritzburg) (684 m hoch) ca. 618.500


Thulamela-Thohoyandou ca. 618.500


Mbombela (Nelspruit) ca. 588.800


Rustenburg ca. 549.600


Bushbuckridge ca. 541.200


Sprache


Amtssprachen sind Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele, Venda.


Französisch, Italienisch und Deutsch wird von den Angestellten vieler größerer Hotels und Geschäfte gesprochen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde


Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.


Telefon/Post


Post


Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 7 Tage unterwegs. Die Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Südafrika ist 0027, von Südafrika nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die öffentlichen Telefonzellen haben für alle Gespräche Selbstwähleinrichtungen. Die Münz-Telefonzellen sind blau, Telefonzellen, die mit Telefonkarten funktionieren, grün. Telefonkarten (phonecards) mit Guthaben zwischen 10 und 200 R sind erhältlich in Postämtern oder Einkaufszentren, man kann mit ihnen in der Regel sowohl innerhalb Südafrikas als auch ins Ausland telefonieren. Nur von einigen wenigen Karten-Telefonzellen aus ist das Telefonieren ins Ausland nicht möglich. In öffentlichen Telefonzellen gibt es meist einen Hinweis, wo die nächste Verkaufsstelle liegt. Möglich ist außerdem die Vermittlung in einem Postamt und das Telefonieren in einem Telefonladen. Vom Hotel aus zu telefonieren ist sehr teuer.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 10111, Unfallrettung 10177, Feuerwehr 10111.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Südafrika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. An den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt können auch südafrikanische Mobiltelefone gemietet werden.


Internet


Länderkürzel: .za


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 21. März (Tag der Menschenrechte), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 27. April (Freiheitstag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 16./17. Juni (Tag der Jugend), 9. August (Frauentag), 24. September (Tag des nationalen Kulturerbes), 16. Dezember (Tag der Versöhnung), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Tag des guten Willens).


Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag.


Die Hauptferienzeiten sind Anfang/Mitte Dezember bis Anfang/Mitte Januar (während dieser Zeit viele Betriebsschließungen) und Mitte Juli bis Mitte August.


Öffnungszeiten


Banken: in den Städten Mo bis Fr 8.30/9-15/15.30 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr, in der Provinz kürzere Öffnungszeiten;


Postämter: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr (kleinere Postämter geschlossen von 13-14 Uhr), Sa 8-12 Uhr; manche Schalter schließen Mo bis Fr bereits um 15.30 Uhr und Sa bereits um 11 Uhr.


Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-17/18 Uhr, Sa 9-14/16 Uhr, einige auch am Sonntagvormittag; Supermärkte Mo bis Fr 9-19 Uhr, Sa 817/18 Uhr, So 9-14/17 Uhr.


Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.


Kleidung


SOMMERHALBJAHR (europäischer Winter): Leichte Kleidung. Für die höheren Gebiete sowie in Herbst und Frühjahr sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können.


WINTERHALBJAHR (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht; vor allem in der Provinz KwaZulu/Natal. Wärmere Kleidung braucht man nur am Kap und in höhergelegenen Gebieten sowie für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben.


Festes Schuhwerk ist grundsätzlich notwendig. In den besseren Hotels und Restaurants ist formelle Kleidung mittags teilweise, abends aber unbedingt erforderlich. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich.

Geschichte/Politik


Die eigentlichen Ureinwohner Südafrikas sind die Khoikhoi (auch Hottentotten) und die San (Buschmänner), die häufig unter dem Begriff Khoisan zusammengefasst werden. Bantu-sprachige Völker drangen seit dem zwölften Jahrhundert südwärts und Mitte des 17. Jahrhunderts stießen die von Süden her kommenden holländischen Siedler im Gebiet der Transkei mit ihnen zusammen. Zusammen mit den später auftauchenden britischen Siedlern gab es in Südafrika genügend Konfliktstoff, um bis in die heutige Zeit die Rassenfrage zu einem Problem des Landes zu machen. Anfang des 20. Jahrhunderts mit Gründung der Südafrikanischen Union 1910 schrieben die Südafrikaner die Grundregeln der Apartheid fest (Wahlberechtigung nur für Weiße, Schwarze sollten in den Reservaten "homelands" wohnen). Eine Vermischung der Rassen war bei Strafe verboten. Durch diese Praktiken wurde Südafrika jedoch zunehmend in der Weltöffentlichkeit diskriminiert und begann Ende der 80er Jahre damit, die Schwarzen in die Politik des Landes mit einzubeziehen. Erst 1994 fanden die ersten allgemeinen Wahlen statt. Heute sind die Homelands aufgelöst und es sind neun neue Provinzen gebildet worden. Der herausragende Staatsmann Nelson Mandela hat große Veränderungen in seinem Land bewirkt.


Wirtschaft


Südafrika hat von allen afrikanischen Ländern den höchsten Industrialisierungsgrad. Industrie und Bergbau sind die bedeutendsten Zweige. Südafrikas Tourismusindustrie trägt mit rund 5 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei. Ziel dieser Wachstumsindustrie ist ein Beitrag von 10 Prozent. Mit den jährlichen Steigerungsraten von bis zu 20 Prozent wird dies wohl bald gelingen.


Religion


78 Prozent der Bevölkerung gehören dem Christentum an. Davon sind die am stärksten vertretenen Strömungen unabhängige afrikanische Kirchen (etwa sieben Millionen), die Niederländisch-Reformierte Kirche mit rund 4 Millionen Anhängern und die Katholische Kirche mit knapp 3 Millionen Gläubigen. Weitere in Südafrika vertretene Religionen sind der Hinduismus, der Islam , das Judentum und mehrere Naturreligionen.


Vegetation


Die Symbolblume Südafikas ist die Protea, die sich nur in diesem Land in zahlreichen Arten findet. Die Proteen blühen in den kühleren Monaten. Südafrika ist reich an Pflanzenarten und für Botaniker ist eine Reise ein außergewöhnliches Vergnügen. Der Baobab, der Affenbrotbaum, ist mit seiner Silhouette charakteristisch für die Savannenlandschaft. Von den Akazienarten ist der Süßdorn in Südafrika stark verbreitet. Die dunkelbraune Rinde gibt beim Gerben dem Leder eine rötliche Farbe.


Tierwelt


Der Krüger-Nationalpark sowie die angrenzenden privaten Wildparks bieten das ganze Spektrum der afrikanischen Tierwelt. In Südafrika gibt es eine Überpopulation an Elefanten - der Staat plädiert für eine Freigabe des Elfenbeinhandels. Auch Breitmaulnashorn und Leoparden haben gesicherte Bestände. Alle typischen Safari-Tiere können in Südafrika beobachtet werden: Löwen, Geparden, Hyänen, Gnus und Büffel, Antilopen wie Impalas, Springböcke, Kudu, Wasserböcke, Oryx, und die kleinen Duiker, aber auch Flusspferde, Krokodile, Paviane, Warzenschweine und über 300 Vogelarten.

Kulinarisches


In die südafrikanische Küche hat jede Volksgruppe des Landes ihre Eigenheiten eingebracht. Indische Curries (Reis, Fladenbrot, Fleisch mit scharfen Beilagen) sind besonders in der Provinz Natal alltäglich. Es gibt in Südafrika viele Eintöpfe aus Fleisch und Gemüse, die im typischen "Potje", einem dreibeinigen gusseisernen Topf, zubereitet werden. Mariniertes Fleisch mit Folienkartoffeln, gut gewürzte Würste mit Maismehlbrei und Tomatensauce und natürlich Biltong (Trockenfleisch) sind weitere südafrikanische Spezialitäten.


Die südafrikanischen Weine sind sehr gut und vermehrt auch in Europa zu erhalten.


Souvenirs


Beliebte Souvenire aus Südafrika sind kunsthandwerkliche Gegenstände der schwarzafrikanischen Bevölkerung wie Schnitzereien aus Holz, Flechtarbeiten, Decken und Töpferarbeiten. Der bunte Perlenschmuck der Zulu und Ndebele ist besonders berühmt. Kunsthandwerk kann man sehr gut in sogenannten "Curio Shops" oder auf Märkten kaufen, z.B. auf dem Pan African Market in Kapstadt. Da Diamanten und Gold preiswerter als in Deutschland sind, wird Schmuck ebenfalls sehr gern gekauft.

Klimainformationen


Südafrika liegt südlich des Äquators und hat daher zur nördlichen Halbkugel entgegengesetzte Jahreszeiten.


Es herrscht subtropisches, für Europäer allgemein gut verträgliches Klima vor. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer zählt zu der höchsten der Erde. Die Regenfälle sind über das Jahr verteilt, es gibt keine ausgesprochenen Regenperioden. An der Ostküste sind Niederschläge jedoch häufig.


Von Bedeutung für das Klima Südafrikas ist auch, dass 40 Prozent des Landes über 1.200 m hoch liegen. Nur die Küstenebene kann als Tiefland bezeichnet werden.


DURCHSCHNITTLICHE TEMPERATUREN im Sommer (im Winter):


Durban 24 (16,5)°C, am Meer,


Johannesburg 21 (10)°C, 1.735 m hoch,


Kapstadt 21,5 (13)°C, am Meer,


Bloemfontein 22,5 (10,5)°C, 1.390 m hoch,


Port Elizabeth 21 (13,5)°C, am Meer,


Pretoria 22,5 (11,5)°C, 1.362 m hoch.


Die Sommer in den Kapprovinzen sind sonnig und trocken, die meisten Niederschläge fallen im Winter.


Für das übrige Südafrika gilt, dass die Sommer warm, jedoch nicht zu heiß sind, und dass die meisten Niederschläge in dieser Zeit fallen (meist in Form von Schauern am Spätnachmittag). Die Winter sind trocken, mit sonnigen und warmen Tagen und teilweise sehr kühlen Nächten im Binnenland.


Beste Reisezeit


Südafrika bietet das ganze Jahr über gute klimatische Bedingungen. Für die Kap-Provinzen sind September bis Mai zum Reisen besonders geeignet. Für die subtropische Küste KwaZulu/Natals sind jedoch die Wintermonate Juni bis August die Hochsaison.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria



Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe . Bei Aufenthalten in Gebieten mit geringerem Risiko Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.


- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.


- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.


- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.


- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.


- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.


. Bei Aufenthalten in Gebieten mit geringerem Risiko Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA P sowie medikamentöse Prophylaxe mitführen.


Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)


Mefloquin (Lariam):


Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Atovaquon-Proguanil (Malarone)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


MALARIA T sowie medikamentöse Prophylaxe mitführen.


Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)


Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).




Verbreitung


Ein erhöhtes Malariarisiko besteht von September bis Juni in tiefergelegenen Regionen der nördlichen Provinzen Mpumalanga (einschließlich Krüger-Nationalpark und benachbarte Wildreservate) und Limpopo, ebenso von November bis Juni in Nord-Ost Kwazulu/Natal bis zum Tugela Fluss.


Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.


Ärztliche Hilfe


JOHANNESBURG: Dr. J. Teeger (spricht Deutsch), 7, 3rd Street, Houghton,, Johannesburg, Tel. (011) 728 42 98.


KAPSTADT:Dr. Wolfgang Waschnig (spricht Deutsch), 1 Milner Road, ,, Tamboerskloof/Kapstadt, Tel. (021) 424 25 90.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Rand ( R)


1 Rand = 100 Cents.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 15,80 R


1 US-$ = ca. 13,86 R


Hinweise


Bei Rundreisen dürfen ausländische Reisende Banknoten der Währungen von Lesotho, Namibia, Eswatini und Südafrika bis zu einem Gegenwert von 25.000 Rand einführen.


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: bis zu 25.000 Rand. Bei höher liegenden Beträgen muss eine Genehmigung der South African Reserve Bank vorliegen.


Deklaration: Ja - Die Einfuhr von Fremdwährung ab einem Gegenwert von 10.000 US-$ ist dekarationspflichtig.


Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.


Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr, maximal jedoch bis 25.000 Rand. Es ist möglich, dass bei Ausreise Umtauschbelege vorgewiesen werden müssen.


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Umtausch: Bargeld (Euro oder US-$) kann in den Großstädten gewechselt werden, sollte aber wegen der hohen Kriminalität nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Geld gewechselt werden sollte nur in Banken oder offiziellen Geldwechselstuben, sonst besteht die Gefahr, dass man falsche 200 Rand-Banknoten erhält.. Beim Geldtausch muss zwingend der Reisepass vorgelegt werden.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden weitgehend akzeptiert. In kleinen Orten und in ländlichen Gebieten sowie in kleineren Geschäften ist nur Barzahlung möglich.


Euroschecks: Nein


Geldautomat: Ja - mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo), an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind sowie am Flughafen.


ACHTUNG: An Geldautomaten wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu. Es sollten nur Geldautomaten benutzt werden, die sich in Shopping Malls, Supermärkten und Banken befinden, nicht solche, die außen an Gebäuden angebracht sind. Sollte man beim Geldabheben angesprochen werden, ist ein gesundes Misstrauen angezeigt.


Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in Euro oder US-$ werden von Banken zum Einlösen angenommen.


Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.


Rücktausch: Der ursprüngliche Umtauschbeleg der Bank ist vorzulegen.

Auskunftstellen



South African Tourism
Friedenstraße 6-10
60311
Frankfurt/M.
(0 69) 28 09 50
(0 69) 929 12 90
www.southafricantourism.de
info.de@southafrica.net


South African Tourism


Bojanala House
90 Protea Road


Chislehurston
2196
Johannesburg
Private Bag X10012
Sandton 2146 / Republik Südafrika
(0027 11) 895 30 01
(0027 11) 895 30 00
www.southafrica.net
travel@southafrica.net


Tourism Kwa Zulu-Natal
Suite 303 Tourist Junction


160 Monty Naicker Road
Durban 4001
Tourism Kwa Zulu-Natal
P.O.Box 2516
Durban 4000 / Republik Südafrika
(0027 31) 305 66 93
(0027 31) 366 75 00
www.zulu.org.za
info@zulu.org.za


Eastern Cape Tourism Board
6 St Marks Road


Southernwood
East London, Eastern Cape / Republik Südafrika
(0027 43) 705 44 00
www.ectourism.co.za
info@ecpta.co.za


Southern African German Chamber of Commerce and Industry


(Deutsche Kammer für Handel u. Industrie für das südliche Afrika)
47 Oxford Road (Entrance Waltham Road)


Forest Town 2193
Johannesburg
Southern African German Chamber of Commerce and Industry
P.O. Box 87078
Houghton 2041/Republik Südafrika
(0027 11) 486 36 25
(0027 11) 486 27 75
www.germanchamber.co.za
info@germanchamber.co.za


Southern African German Chamber of Commerce and Industry Ltd.


(Deutsch-Südafrikanische Kammer für Handel u. Industrie für das südliche Afrika)


Regionalbüro Kapstadt
22 Riebeek Street, 13th floor
8001
Kapstadt
Southern African German Chamber of Commerce and Industry Ltd.
P.O. Box 1272
8000 Kapstadt/Republik Südafrika
(0027 21) 418 55 77
(0027 21) 418 33 11
www.germanchamber.co.za
capetown@sagc.co.za
Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-14 Uhr



Botschaften und Konsulate



Botschaft der Republik Südafrika


mit Konsularabteilung
Tiergartenstraße 18
10785
Berlin
Botschaft der Republik Südafrika



Postfach 080461
10004 Berlin
(0 30) 22 07 31 90
(0 30) 22 07 30
www.suedafrika.org
berlin.consular@dirco.gov.za
Konsularabteilung Mo, Di, Do, Fr 9-12 Uhr, telefonische Erreichbarkeit Mo bis Fr 14-16 Uhr
Geschäftsbereich der


Konsularabteilung:


Bundesrepublik Deutschland bis auf den Geschäftsbereich des GK München;


in Bezug auf Daueraufenthalt die gesamte Bundesrepublik Deutschland


Honorarkonsulat der Republik Südafrika



c/o Louis Delius GmbH Co.


Parkallee 32
28209
Bremen
(04 21) 346 20 40
(04 21) 34 62 00
s.hoermann@louis-delius.de
Mo bis Fr 8-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Südafrika
c/o Gesellschaft für Gerätebau mbH


Klönnestraße 99
44143
Dortmund
(02 31) 51 63 13
(02 31) 564 00 11
rsa.konsul.nrw@gfg-mbh.com
Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-13 Uhr
(keine Visumerteilung)
keinerlei Visa-Informationen erhältlich, jedoch Information über wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Südafrika bzw, Außenhandel möglich.


Honorarkonsulat der Republik Südafrika



Bautzener Straße 113
01099
Dresden
(03 51) 563 34 71
(03 51) 563 34 70
Mo und Do 9-13 Uhr, Di 13-17 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Südafrika
c/o Commerzbank AG


Kaiserplatz
60261
Frankfurt/Main
(0 69) 13 62 48 99
(0 69) 13 62 39 44
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Palmaille 45
22767
Hamburg
(0 40) 38 01 66 63
(0 40) 38 01 63 93
southafrica.consulate@rantzau.de
Mo bis Mi 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Drosselweg 4
30559
Hannover
(05 11) 76 83 55 07
(05 11) 544 54 93
eilers@daun-ag.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Südafrika
Musterbahn 19
23552
Lübeck
(04 51) 400 50 23
(04 51) 40 05 00
info@honorarkonsul-suedafrika.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)


Generalkonsulat der Republik Südafrika
Sendlinger-Tor-Platz 5
80336
München
(0 89) 23 11 63 63, 23 11 63 53
(0 89) 231 16 30
munich.consular@dirco.gov.za
Mo bis Fr 9-12 Uhr


Embassy of the Federal Republic of Germany
201 Florence Ribeiro Avenue


Groenkloof Ext 11
Pretoria 0181 /Republik Südafrika
(0027 12) 427 89 69
(0027 12) 427 89 00
info@pretoria.diplo.de
Amtsbezirk: Südafrika, Lesotho und Eswatini.


Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Free State, Gauteng, KwaZulu/Natal, Limpopo (Northern Province), North West und Mpumalanga sowie Königreich Lesotho, Mauritius und Swasiland.


Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Lesotho und Swasiland mit Sitz in Pretoria bzw. Kapstadt akkreditiert.


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
9 Kensington Drive
Durban 3629
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany



P.O. Box 1166
Westville, Durban 3630/Südafrika
(0027 31) 266 39 25
(0027 31) 266 39 20
Amtsbezirk: Provinz KwaZulu/Natal.


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Tshwane (Pretoria)


Consulate General of the Federal Republic of Germany
Roeland Park, 4 Stirling Street, Zonnebloem
Kapstadt 7925
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 4273
Kapstadt 8000/Republik Südafrika
(0027 21) 421 04 00
(0027 21) 405 30 00
Amtsbezirk: Provinzen Eastern Cape, Northern Cape und Western Cape sowie St. Helena und Nebengebiete.


Der Leiter der Vertretung ist zugleich Konsul für die britische Kronkolonie St. Helena und Nebengebiete mit Sitz in Kapstadt


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Corner William Moffett Express Way


Circular Drive


Walmer
Port Elizabeth 6070
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 211100
The Fig Tree Port Elizabeth 6070/Republik Südafrika
(0027 41) 397 47 30
(0027 41) 397 47 00
Amtsbezirk: Provinz Ostkap


Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Kapstadt



Ärztliche Hilfe


JOHANNESBURG: Dr. J. Teeger (spricht Deutsch), 7, 3rd Street, Houghton,, Johannesburg, Tel. (011) 728 42 98.


KAPSTADT:Dr. Wolfgang Waschnig (spricht Deutsch), 1 Milner Road, ,, Tamboerskloof/Kapstadt, Tel. (021) 424 25 90.

Sehenswertes


Pretoria


Die in der Provinz Gauteng gelegene Hauptstadt Südafrikas ist für ihre vielen Parkanlagen und farbenfrohen Gärten (z.B. Burgers Park, der älteste der Stadt) berühmt. Besonders reizvoll ist Pretoria im Oktober, wenn die vielen lila blühenden Jacaranda-Bäume das Stadtbild verzaubern. Am Church Square, dem zentralen Platz der Stadt, haben sich noch einige Gebäude von historischem und architektonischem Wert erhalten. In dem 1866 im viktorianischen Stil erbauten Melrose House ist ein Museum eingerichtet, das interessante Einrichtungsgegenstände aus der Zeit um die Jahrhundertwende ausstellt. Das Pretoria Art Museum zeigt eine eindrucksvolle Sammlung südafrikanischer Kunst sowie eine kleine Sammlung holländischer Meister des 17. Jahrhunderts. Einen großartigen Blick auf Pretoria und Umgebung hat man vom Vortrekker Monument im Süden der Stadt, das 1949 erbaut wurde und an den Großen Trek der Buren nach 1830 erinnert. Die Hauptstadt bietet durch erstklassige Einkaufszentren und mehrere regelmäßige Flohmärkte gute Einkaufsmöglichkeiten für jeden Geschmack.


Johannesburg


Die Wirtschaftsmetropole Südafrikas, die für ihre hohe Kriminalität im Zentrum bekannt ist, hat einiges zu bieten. Im Stadtzentrum, das man allerdings nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigen sollte, beeindrucken vor allem schöne Kolonialhäuser und die vielen gut erhaltenen Art-déco-Häuser aus den 20er und 30er Jahren. Der interessante Komplex Museum Africa, in dem Themen wie South African Rock Art, Geologie und Fotografie versammelt sind sowie die Johannesburg Art Gallery im Joubert Park sind ebenfalls einen Besuch wert. Für einen sicheren Einkaufsbummel eignet sich Sandton, der neue Business-District im Norden der Stadt, wo es natürlich auch viele Restaurants und Freizeitmöglichkeiten gibt.


Viele Besucher wählen den Ausgangpunkt Johannesburg für eine Reise mit dem legendären "Blue Train" oder dem Auto in Richtung Kapstadt.


Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Johannesburg sind u.a. die fünf Kilometer südlich gelegene Gold Reef City, in der man sich ein Bild einer Goldminenstadt um die Jahrhundertwende machen kann und die ca. 45 Kilometer entfernte Heja Safari Ranch in traumhafter Umgebung.


Kapstadt


Mit dem majestätischen Tafelberg im Hintergrund gilt Kapstadt als eine der schönsten Städte der Welt. Am südwestlichsten Punkt Afrikas gelegen, wird es als die heimliche Hauptstadt von Südafrika gehandelt. In seinem Bild, das von sagenhaft schön bis ziemlich widersprüchlich reicht, spiegelt sich das ganze Land. Wer nach Südafrika fliegt und Kapstadt nicht besucht, war nicht in Südafrika. Johannesburg mag die Boomstadt sein, Kapstadt ist das Aushängeschild des Landes - ein lebendiger Schmelztiegel aller Rassen und Hautfarben. Und hier fand ein wichtiger Teil der Geschichte Südafrikas statt. Noch heute findet man in der Stadt zahlreiche historische Spuren aus vergangener Zeit. Ob das alte Castle of Good Hope oder der Grand-Parade-Platz, die historischen Spuren sind allgegenwärtig. Jeder auch nur halbwegs geschichtlich und politisch Interessierte wird die Gefängnisinsel Robben Island betreten wollen, auf der Nelson Mandela 18 Jahre seiner insgesamt 27 Jahre währenden Haft verbracht hat.


Die holländische Niederlassung an der Tafelbucht wurde 1652 gegründet, um die Flotte der Niederländischen Ostindien Kompanie auf ihren Reisen von Europa zu den Gewürzinseln des Ostens mit Agrarprodukten und frischem Fisch zu versorgen. Kapstadt ist damit die älteste Stadt Südafrikas. Von hier aus nahm die Geschichte des Landes ihren Anfang.


Die Niederlassung hatte bei den Seeleuten in der Welt den Ruf als "Taverne der Meere", und diese Gastfreundlichkeit hat Kapstadt bis heute behalten. Die Architektur besteht aus einer Mischung verschiedener Stile von aufragenden Bürohäusern, edwardianischen und viktorianischen Bauwerken bis zur kapholländischen Bauweise. Neben den vielen historischen Orten und Gebäuden ist es aber besonders die natürliche Schönheit und die beeindruckende Umgebung, die Kapstadt zu dem macht, was es heute ist. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich der Tafelberg, der die Innenstadt gegen Wind und Wetter des Atlantiks abschirmt. Direkt zu seinen Füßen liegt Kapstadts Geschäftszentrum, das eine Fülle von Märkten und Geschäften, unterschiedlichen Restaurants und ein pulsierendes Nachtleben aufweist. Kapstadt lädt mit seinen eleganten Einkaufszentren, Märkten voller Kunsthandwerk und zahlreichen Kunstgalerien zum Shopping ein, auch wenn man nicht wegen des Einkaufens in die Stadt kommt. Ein Großteil des Warenangebots stammt aus Südafrika. Besonders interessant für die Besucher sind die Kollektionen südafrikanischer Designer.


Auch das kulturelle Angebot mit Museen und Theatern kann sich sehen lassen. Nicht zuletzt ist Kapstadt auch eine Stadt für Gourmets und Liebhaber feiner Weine. Die abwechslungsreiche Umgebung lädt zu unvergesslichen Ausflügen ein.


Durban


Die Lage Durbans, der drittgrößten Stadt Südafrikas, an mit Palmen gesäumten Stränden bietet ausgezeichnete Bedingungen für Wassersportler. Die kosmopolitische Metropole in der fast alle der etwa 1 Million südafrikanischen Inder leben, bietet entsprechend vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, unter anderem auf orientalischen Bazars unweit des Stadtzentrums und in modernen Einkaufszentren an der Beachfront. Viele der Touristenattraktionen liegen direkt am Meer. So lädt z.B. das Seaworld/Dolphinarium zu Seehund- und Delphin-Shows ein, Haie können aus nächster Nähe beobachtet werden. Unweit davon findet man die phantasievoll gekleideten Zulu-Rikscha-Fahrer, die sich gern - allerdings gegen Bezahlung - fotografieren lassen.


Limpopo


Die oft nahezu unberührte Landschaft der Provinz Limpopo (vor 2002 Northern Province) beeindruckt durch ihren großen Bestand an alten Wäldern und durch ihren Wasserreichtum. So gibt es viele heiße Mineralquellen und spektakuläre Wasserfälle. Der nördliche Teil des Kruger-Nationalparks befindet sich hier. Die Kette der Soutpansberge zählt zu den schönsten Regionen des Landes, und ist durch Wanderwege sehr gut zu erschließen. Weite Ebenen, die von vielen Mopane- und gigantischen Baobab-Bäumen beherrscht werden, erstrecken sich nördlich dieser Berge bis hin zur Grenze Zimbabwes. Fantastische Aussichtspunkte (der bekannteste ist God´s Window) und viele bizarre Gesteinsformationen gibt es im Blyde River Canyon Nature Reserve.


In der Provinz Limpopo leben u.a. Angehörige der Venda und der Nord Sotho, deren kunsthandwerkliche Produkte (z.B. die kunstvoll bekleideten Venda-Puppen) sehr beliebt sind.


Mpumalanga


Die früher East Transvaal genannte Provinz zeichnet sich durch großartige Pässe, Wasserfälle, ausgedehnte Wälder und Savannen aus. Es gibt in der ganzen Region sehr gute Gelegenheiten zur Tierbeobachtung, zum Angeln, Reiten oder Wandern. Hier befindet sich auch der südliche Teil des Kruger-Nationalparks.


Die Ndebele leben in dieser Provinz, deren farbenfrohe Kleidung sowie die mit geometrischen Mustern in leuchtenden Farben dekorierten Gebäude beeindrucken. Ihr traditionelles Leben wird in der Bothshabelo Mission Station, einem wieder aufgebauten Dorf, auf Wunsch auch durch Führungen vermittelt.


In Pilgrim´s Rest wurde eine frühe Goldbergbau-Siedlung nachgebildet, die die Zeit des Goldrausches von 1873 wieder lebendig werden lässt. Auf arrangierten Touren kann man Gold waschen, gleichzeitig ist das Dorf aber auch ein idealer Ausgangspunkt für Touren in das nahegelegene Pilgrim´s Rest Nature Reserve, das u.a. gute Möglichkeiten für Angler bietet.


KwaZulu-Natal


Diese Provinz ist durch abwechslungsreiche Landschaften gekennzeichnet: Die Küstenregion mit weißen Sandstränden geht in die durch Weidelandschaft charakterisierten Midlands über, an die sich im Westen in der Thukela-Region die höchste Bergkette des Landes, die Drakensberge, anschließen. Ebenso vielfältig sind die Freizeitangebote in dieser Region. Die Metropole Durban liegt am Meer und bietet dort vielfältige Attraktionen.


Der im Norden KwaZulus gelegene Greater St. Lucia Wetland Park beeindruckt durch große Sumpfgebiete, Dünenwälder sowie durch seine weiten Waldgebiete und bietet eine artenreiche Fauna. So kann man hier auch die größte Nilpferd- und Krokodilpopulation Südafrikas finden.


Ein Erlebnis ganz besonderer Art ist ein Besuch in einem der authentischen Zulu-Dörfer (Kraals) nahe Eshowe, in denen das traditionsbewußte Leben dieses Volkes vorgeführt wird.


Die im Winter schneebedeckten spektakulären Drakensberge, Südafrikas größte Gebirgskette, sind ein Muss für Bergliebhaber. Sie sind durch komfortable Hotels und gepflegte Wanderwege erschlossen. Eine Möglichkeit, grandiose Ausblicke zu genießen, ist eine Fahrt auf den Sani Pass (2.874 Meter), bei der man die Grenze zu Lesotho überquert. Im Gebiet der Drakensberge liegen einige der beliebtesten Wandergebiete Südafrikas, z.B. der Royal Natal National Park mit dem beeindruckenden Amphitheater, oder Cathedral Peak, wo man in der Ndedema Gorge viele der weltberühmten Felsbilder findet, die von Buschmännern angefertigt wurden.


Eastern Cape


Die Provinz Eastern Cape ist bekannt für ihre vielseitige Küstenregion, an der sich erschlossene und wilde Sandstrände mit felsigen Abschnitten abwechseln, den immergrünen Wald des wilden Tsitsikamma-Nationalparks und die karge Karoo-Landschaft, einer riesigen Halbwüste im Landesinnern. Eine besondere Attraktion ist die Frühjahrsblüte in der Karoo. Ende August/Anfang September stehen hier praktisch über Nacht alle wilden Blumen in prachtvoller Blüte. Die Fremdenverkehrsbüros haben in dieser Zeit einen Telefondienst, um über Ort und Zeitpunkt der Blüte zu informieren.


Beliebte Ferienorte an der Küste sind Port Elizabeth, East London und Port Alfred. Von ihnen aus kann man Ausflüge ins Landesinnere unternehmen. Von Port Elizabeth, beispielsweise, zum Addo Elephant National Park. Dieser beliebte Nationalpark wurde zum Schutz der seltenen Kap-Elefanten, deren Zahl mittlerweile auf etwa 300 angestiegen ist, gegründet. In dem immergrünen Bushveld leben aber auch Büffel, Nashörner, Kudu und andere Antilopenarten sowie viele seltene Vögel.


Der ebenfalls von Port Elizabeth erreichbare wilde Tsitsikamma National Park erstreckt sich über eine Länge von 80 Kilometern entlang der schmalen Küstenebene und ist eine Kombination von Küsten- und Meerespark. Hier findet man die mächtigen Gelbholzbäume, die bis zu 50 Meter hoch werden können. Neben dem Otter Trail (41 Kilometer lang), der an der spektakulären Küste entlang angelegt wurde und so beliebt ist, dass der Zugang beschränkt werden musste, gibt es u.a. einen Schnorchelpfad, der zu besonders interessanten Orten für Unterwassererlebnisse führt.


Western Cape


In dieser zwischen dem Atlantischen und dem Indischen Ozean gelegenen Provinz mit mediterranem Klima liegen die beliebten Weinanbaugebiete Südafrikas. Landschaftlich gesehen hat diese Region für jeden etwas zu bieten: Die zerklüfteten Felsformationen der Cedarberge sind gleichermaßen beliebt bei Wanderern, Bergsteigern und Gleitschirmfliegern, während an der wilden Agulhas-Küste einsame Strände zum Baden und Angeln einladen.


Berühmt ist die Garden Route (so genannt wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und farbenprächtigen Vegetation), die parallel zur Küste zwischen dem idyllischen Hafenstädtchen Mossel und der Mündung des Storms River im Tsitsikamma National Park verläuft. Ein großer Teil dieser Route kann mit einer Dampfeisenbahn, dem Choo-Tjoe-Train, befahren werden, wobei man herrliche Ausblicke auf die Umgebung hat.


Eine weitere Attraktion ist der schon 1915 bis 1922 spektakulär in den Felsen gesprengte Chapman's Peak Drive, eine Panoramastraße, die von Nordhoek zur Hout Bay stellenweise bis zu 596 Meter hoch über dem Atlantik entlang führt. Ausblicke auf traumhafte Buchten, das Meer und seit kurzem auch wieder auf Wale belohnen die nicht ganz ungefährliche Fahrt auf der wegen Steinschlag und Erdrutschen immer wieder einmal gesperrten Küstenstraße.


Kapstadt, der ältesten Stadt Südafrikas, sollte man zusammen mit dem Tafelberg und der ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island unbedingt einen Besuch abstatten.


Northern Cape


Diese größte und am dünnsten besiedelte Provinz Südafrikas, die im Norden an Namibia und Botswana angrenzt, beeindruckt durch unendliche Weite, Dürre und Stille. Der Oranje-Fluss beherrscht große Teile der ansonsten ausgedörrten Landschaft. Im Osten befindet sich die halbwüstenhafte Wildnis der Kalahari, auf deren rostrotem Sand nur wenige Gräser und süßwasserspeichernde Pflanzen gedeihen. Die durch Dünen und Trockenflusstäler gekennzeichnete Landschaft bildet den Lebensraum für die als Jäger und Sammler lebenden Buschmänner, die auch San genannt werden.


Hier befindet sich auch der riesige Kalahari Gemsbok National Park, der in Botsuana in den Gemsbok National Park übergeht. In diesem großen Wildschutzgebiet kann man Tausende von Antilopen auf roten Sanddünen und viele Raubvögel beobachten.


Mit dem Augrabies Fall National Park, in dem besonders die riesigen Wasserfälle und beeindruckende Granitschluchten sehenswert sind sowie dem entlegenen rauhen Richtersveld National Park mit einer außergewöhnlich reichen Vogelwelt und vielen seltenen Sukkulenten, gibt es in dieser Region zwei weitere interessante Nationalparks.


Die größte Stadt der Provinz, Kimberley, die nach den ersten Diamantenfunden 1871 gegründet wurde, liegt 473 Kilometer von Johannesburg entfernt. Kimberley weist schöne alte Gebäude und stilvolle Parkanlagen auf. Das "Big Hole" ist ein Loch mit 800 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 500 Metern, welches bis auf 200 Meter mit Wasser gefüllt ist. Diese ehemalige Diamantenmine ist das größte von Menschenhand geschaffene Loch der Erde. Es ist heute Teil des Kimberley Mine Museums, das die Zeit des Diamantenbooms rekonstruiert.


Kruger-Nationalpark


Der nach dem ersten Präsidenten der Burenrepublik Paul Kruger benannte Nationalpark ist eines der größten Wildtierreservate der Welt und erstreckt sich über die Provinzen Limpopo und Mpumalanga. Seine Geschichte begann schon 1898 mit der Schaffung des Sabie Game Reserve am gleichnamigen Fluss. Das ausgezeichnete Wegenetz und unterschiedlich ausgestattete Camps (sie können teilweise bis zu 1.000 Gäste beherbergen) ermöglichen die individuelle Erkundung des hauptsächlich aus Grasland und Savanne bestehenden Parks. Hier sind neben den "Big Five", dem Löwen, dem Leopard, dem Büffel, dem Nashorn und dem Elefant, auch noch viele andere interessante Tiere zu Hause. Der südliche Teil ist bekannt für seinen Wildreichtum, während der nördliche, weniger erschlossene und besuchte Teil eher etwas für Liebhaber einsamer Natur ist. Im Letaba-Camp, das zu den schönsten des Nationalparks gehört, kann man in der Elephant Hall über 45 Kilogramm schwere Stoßzähne (tusks) bestaunen. Viele Eingänge sind leicht von Nelspruit aus zu erreichen, zum Hauptcamp Skukuza gibt es täglich Flüge.


Eisenbahnfahren in Südafrika


Der "Blue Train" ist der Inbegriff des Reisekomforts und verkehrt zwischen Pretoria/Johannesburg und Kapstadt. Noch luxuriöser ist "Rovos Rail", fahrende Luxushotels auf verschiedenen Strecken. Auf der Strecke Kapstadt-Pretoria wird ein Ausflug zum Big Hole organisiert. Die Reisenden sind an Bord des Zuges in Luxus-Suiten untergebracht. Zum Abendessen im Speisewagen aus dem Jahre 1924 wird Abendkleidung erwartet. Von der Küche kann höchstes Niveau erwartet werden. Am Ende des Zuges befindet sich ein Aussichtswagen mit Panoramascheiben.


Auch Fahrten mit Standardzügen werden in Südafrika zu einem Genuss, allein wegen der schönen Strecken und der stressfreien Reiseart.

Reisehinweise


Südafrika hat eine hohe Kriminalitätsrate, vor allem in den Großstädten. Dies schließt auch Gewaltkriminalität ein. Durch umsichtiges Verhalten lässt sich aber der Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, vorbeugen:


* Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban, Port Elisabeth, Kapstadt und anderer großer Städte sollten nach Einbruch der Dunkelheit gemieden und am Wochenende nur in Gruppen besucht werden.


* Ab und zu sind Landstraßen von Demonstrationen betroffen, dabei entstehende Gewalt kann sich gegen zufällig vorbei kommende Verkehrsteilnehmer richten. Reisende sollten sich deshalb vor einer Etappe in ihrer Unterkunft informieren, ob auf der vor ihnen liegenden Wegstrecke mit Demonstrationen zu rechnen ist und die betroffenen Strecken gegebenenfalls weiträumig umfahren.


* Bei Ausflügen in Natur und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten sollte man keine abgelegenen Wanderwege benutzen. In letzter Zeit gab es vermehrt Überfälle in der Nähe von Sehenswürdigkeiten sowie bei Wanderungen um Kapstadt. Ausflüge sollten deshalb nur in der Gruppe unternommen werden.


* Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und in Kapstadt.


* Auf Fahrten per Anhalter und mit sogenannten Minibus-Taxis sollte verzichtet werden.


* An Geldautomaten wird zu Vorsicht geraten.


* Bei einem Überfall sollte auf Gegenwehr verzichtet werden.


* Vorsicht ist geboten bei Badeaufenthalten an südafrikanischen Küsten. Es ist mit teilweise starken (Unter-)Strömungen zu rechnen, aufgrund derer es in der Vergangenheit immer wieder zu Badeunfällen kam. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar. Es wird dringend geraten, sich zu informieren, wo das Meer sicher ist und sich außerdem nur an bewachten Stränden aufzuhalten.


Reisende, die während der Regenzeit (Januar bis März) den Krüger Nationalpark oder einen anderen Nationalpark besuchen möchten, sollten auf der Website von SAN-Parks (South African National Parks) www.sanparks.org Informationen über die aktuelle Situation abrufen. Aufgrund der Regenzeit kommt es während dieser Monate häufiger zu starken Überschwemmungen und dadurch bedingt zu Straßen- und Wegsperrungen in den Nationalparks. Reisende vor Ort sollten sich unbedingt an die Anweisungen der Behörden halten.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Der Besitz, Konsum, die Ein- und Ausfuhr und der Handel von Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Art und Schwere der Tat. In Kinos und Theaterhäusern ist das Rauchen grundsätzlich verboten. Prostitution ist in Südafrika strafbar. Auch Nacktbaden ist nicht erlaubt.


Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Art ist nicht gestattet und kann hohe Geld- und Haftstrafen zur Folge haben.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Namibia

Landesdaten


Lage


Die Republik Namibia liegt im südlichen Teil des afrikanischen Kontinents. Sie grenzt im Norden an Angola und mit dem Caprivi-Zipfel an Sambia, im Osten an Botsuana, im Südosten und Süden an die Republik Südafrika und im Westen an den Atlantischen Ozean.


Fläche: 824.292 km².


Verwaltungsstruktur: 13 Regionen (Erongo, Hardap, Karas, Kavango, Khomas, Kunene, Liambezi (Caprivi), Ohangwena, Omaheke, Omusati, Oshana, Oshikoto, Otjozondjupa).


Einwohner


Bevölkerung: ca. 2,1 Millionen.


Städte:


Windhoek (Hauptstadt) ca. 322.500


Rundu 61.900


Walvis Bay ca. 61.300


Swakopmund 44.700


Oshakati 35.600


Tsumeb ca. 19.200


Keetmanshoop ca. 18.900


Sprache


Offizielle Amtssprache Namibias ist Englisch. Es werden außerdem noch Afrikaans, Deutsch und zahlreiche Dialekte gesprochen.


Zeitverschiebung


Während der namibischen Sommerzeit (erster Sonntag im September bis ersten Sonntag im April): Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde.


Während der europäischen Sommerzeit (letzter Sonntag im März bis letzten Sonntag im Oktober): Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde.


Zeitgleichheit besteht nur in den Zeiten des jeweiligen Übergangs.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


In Namibia sind meist dreipolige Stecker in Gebrauch. Adapter sind vor Ort erhältlich.


Telefon/Post


Post


Luftpost nach Europa ist bis zu 5 Tagen unterwegs. Postkarten brauchen oft länger.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Namibia ist 00264, von Namibia nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Gespräche können im Selbstwählferndienst geführt werden. Kartentelefone sind weit verbreitet, die Telefonkarten sind in den sogenannten Teleshops, Postämtern, Einkaufszentren, an Tankstellen und in Hotels im Wert von 10, 20 und 50 N$ erhältlich.


NOTRUFNUMMERN: 101 11 Polizei, aus dem Festnetz; 21 11 11 Ambulanz in Windhoek, 061 21 11 11 vom Mobiltelefon; 112 aus Telefonzelle.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Namibia von E-Plus, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .na


Internetcafes gibt es in Windhoek und Walvis Bay.


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 21. März (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 4. Mai (Cassinga-Tag), 25. Mai (Afrika-Tag), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 26. August (Tag der Helden), 10. Dezember (Tag der Menschenrechte), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Tag der Familie).


Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am darauffolgenden Montag nachgefeiert.


Die Hauptferienzeit geht von Mitte Dezember bis Mitte Januar. In dieser Zeit sind viele Betriebe geschlossen.


Öffnungszeiten


Banken: in den Städten Mo bis Fr 9-15.30 Uhr, Sa 8.30-12 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr, Sa 8-13 Uhr, kleinere Geschäfte haben oft auch länger geöffnet;


Büros: Mo bis Fr 8-17 Uhr.


Kleidung


Das ganze Jahr über sollte man Sommerkleidung mitnehmen. Für die Abende und Nächte sollten, man aber auch zusätzlich warme Kleidungsstücke dabeihaben. In den Monaten Dezember und Januar, also im Sommer, muss auch entlang der Küste mit kühleren Temperaturen gerechnet werden. Deshalb sollte man, plant man einen Aufenthalt an der Küste, auch zusätzlich warme Kleidung mitnehmen. Gute Sonnenbrillen sind unerlässlich.

Geschichte/Politik


Erst im zehnten Jahrhundert wurde die Existenz des südlichen Afrikas der europäischen Welt bewusst. Im 15. Jahrhundert entdeckte Bartholomeu Diaz bei der Erkundung neuer Handelsrouten die südlichste Spitze Afrikas. Missionare und Kaufleute aus Europa siedelten sich in den folgenden Jahrhunderten an den Küsten an. Erst Mitte des 19. Jahrhundert drangen die ersten Forscher ins Innere Afrikas, darunter David Livingston und Henry Morton Stanley. Es folgten im gesamten südlichen Afrika europäische Siedler, die im Rahmen der Unabhängigkeit der Länder des südlichen Afrikas nur ungern ihre Herrschaft aufgaben. Namibia war bis zuletzt südafrikanische Provinz und gelangte erst 1990 zur Unabhängigkeit. In Namibia findet man aus der deutschen Kolonialzeit noch starke Spuren, besonders in Windhoek, Swakopmund und Lüderitz. Auch die deutsche Sprache und deutsches Brauchtum sind weit verbreitet.


Wirtschaft


Früher war eine der wichtigsten Einnahmen Namibias der Bergbau (u.a. Gold, Silber, Kupfer, Zink), heute werden im Wesentlichen nur noch Diamanten abgebaut. Weitere wachstumsträchtige Sektoren sind die Fischerei und der Tourismus. Die Arbeitslosenquote liegt bei bestürzenden 40 Prozent. Die meisten Touristen, die Namibia besuchen, kommen aus Südafrika (ca. 70 Prozent), Deutschland und Italien.


Religion


Der größte Teil der Bevölkerung sind Christen, und zwar 62 Prozent Protestanten und 20 Prozent Katholiken. Naturreligionen haben eine große Anhängerschaft, oft auch unter den Christen.


Vegetation


Um den Affenbrotbaum ranken sich viele Legenden. Auf 4.000 Jahre und mehr wird das Alter einiger Exemplare geschätzt. Sie wachsen sehr langsam und können bis zu neun Meter Durchmesser und einen Umfang von 45 Metern erreichen. Der Affenbrotbaum hat relativ dünne Äste und sieht für unsere Augen sehr ungewöhnlich, fast wie ein umgedrehter Baum aus. Das Fruchtfleisch der Baobab-Früchte ist sehr vitaminreich und kann als Getränk genossen werden oder als Getreide-Ersatz zum Brotbacken. Die Samen ergeben einen Kaffee-Ersatz. Die Blätter helfen gegen Durchfall und Fieber und ein Alkaloid der Samen wird als Pfeilgift verwendet.


Tierwelt


Die Tierwelt Namibias ist besonders auf die Trockenheit und die extremen Temperaturunterschiede spezialisiert. Die meisten kleinen Tiere der Wüste leben von der Feuchtigkeit des Frühnebels, graben Gräben oder lassen den Nebel am Käferhinterteil kondensieren. Es gibt Spinnen, Skorpione, Erdhörnchen, Vipern und Chamäleons und natürlich die größeren Tiere wie Antilopen und Strauße. In der Savanne leben Warzenschweine, Kudus, Geparden und Leoparden, aber auch Elefanten, Löwen, Nashörner und Warane. Im Trockenwald finden sich Flusspferde, Krokodile, stolzierende Sekretäre oder auch einige wenige Büffel.

Kulinarisches


Das typische Gericht Namibias ist "Biltong" - getrocknetes Fleisch von Strauß, Kudu, Antilope, Oryx oder Rind. Es wird trocken gegessen oder auch eingeweicht und dann wie frisches Fleisch weiterverarbeitet. Gegrilltes Fleisch wird überall angeboten, auch Fisch wird häufig gegessen. Das namibische Bier wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut.


Souvenirs


Mineraliensammler können sich in Namibia fast überall mit Erfolg betätigen, manche Hänge sind mit Rosenquarz bedeckt, an einigen Stränden findet man oft Achate. Einfacher kann man die Edelsteine und Halbedelsteine in Geschäften erwerben, oft schon abgepackt. Kostspieliger ist der Erwerb von Goldschmiede- und Schmuckarbeiten. Diesen sehr dekorativen Schmuck kann man in Juwelierläden in Windhoek und Swakopmund erwerben. Ebenso wie Diamanten, deren Preis jedoch dem in Deutschland vergleichbar ist. Kleidung aus dem Lammfell des Karakulschafes ist Namibias Nationalpelz. Aus der Karakul-Schafwolle werden auch Teppiche gewoben, die sehr hochwertig sind.


In Namibia ist durch erlaubten Abschuss der Elefanten ein legaler Erwerb von Elfenbeinprodukten möglich - die Einfuhr nach Deutschland ist jedoch nach wie vor streng untersagt.

Klimainformationen


Namibia liegt südlich des Äquators und hat aufgrund dessen zur nördlichen Halbkugel entgegengesetzte Jahreszeiten. In Namibia herrscht überwiegend sehr trockenes Wüstenklima mit sehr mildem Winter (ca. 20°C) und warmem, teilweise heißem Sommer, in dem die Temperaturen bis auf 32°C steigen. In Namibia ist es im Süden sehr trocken. So liegen die jährlichen Niederschlagsmengen dort bei 50 mm. Nach Norden hin steigt die jährliche Niederschlagsmenge an und kann bis zu 550 mm betragen. Entlang der Küste (bedingt durch den Benguela-Strom) sind die Temperaturen sehr angenehm, teilweise muss aber auch mit kalten Tagen gerechnet werden.


Regenzeit ist von Januar bis März.


Beste Reisezeit


Am besten bereist man Namibia von April bis Oktober, in den Küstengebieten auch von Oktober bis März.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria



Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie medikamentöse Prophylaxe / .


- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.


- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.


- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.


- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.


- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.


/ MALARIA P sowie medikamentöse Prophylaxe .


Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)


Mefloquin (Lariam):


Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Atovaquon-Proguanil (Malarone)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


oder


Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)


Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.


MALARIA T sowie medikamentöse Prophylaxe .


Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)


Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).




Verbreitung


Windhoek, Lüderitz, Swakopmund, Skeleton-Küste, Namib und die südlichen Landesteile sind malaria-frei.


Ganzjähriges Malariarisiko besteht im Gebiet des Caprivi-Streifens sowie entlang der Flüsse Kunene und Kavango im Norden des Landes. Dort ist medikamentöse Prophylaxe erforderlich. Saisonales, jedoch geringes Risiko (November bis Juni) gibt es im Gebiet der Etosha-Pfanne sowie in den Regionen Otjozondjupa und Omaheke. Sporadische Fälle treten in den Distrikten Gobabis und Grootfontein auf. Erhöhte Gefahr besteht im Caprivi-Streifen, vor allem im Gebiet des Sambesi-Flusses.


Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.


Ärztliche Hilfe


WINDHOEK: Dr. Frieder G.H. Rohn (spricht deutsch), 6, Slaterstreet,, Klein Windhoek, Tel. 61 22 86 26, priv. 61 22 68 00;


SWAKOPMUND:State Hospital, Swakopmund, Tel. 64 40 57 31.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Namibia-Dollar (N$)


1 Namibia-Dollar = 100 Cents.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 15,56 N$


1 US-$ = ca. 13,66 N$


Hinweise


Zahlungsmittel:


Der Südafrikanische Rand ist gleichberechtigtes Zahlungsmittel neben dem Namibia Dollar, d.h. beide Währungen können zur Zahlung in Namibia verwendet werden.


Der Namibia Dollar ist am Südafrikanischen Rand im Verhältnis 1:1 gekoppelt.


SACU:


Bei Reisen zwischen Botsuana, Eswatini, Lesotho, Namibia und Südafrika bestehen KEINERLEI EIN- UND AUSFÜHRBESCHRÄNKUNGEN, da die Länder zur Südafrikanischen Zollunion (SACU) gehören.


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: bis zu 50.000 N$.


Deklaration: Ja - bei Einfuhr von Fremdwährung.


Ausfuhr Fremdwährung: die Ausfuhr von Fremdwährung in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge ist möglich, wenn die Ausreise innerhalb von 12 Monaten nach Einreise erfolgt.


Ausfuhr Landeswährung: bis zu 50.000 N$


Umtausch: Euro werden bei einigen Banken umgetauscht. Problemlos in allen Banken ist der Umtausch von US-$.


Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Visa, Diners Club, EuroCard/MasterCard) - sie werden in den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften in den Städten akzeptiert. Beim Einsatz von Kreditkarten zu Zahlungszwecken sollte die Kreditkarte nicht aus den Augen gelassen werden, um Betrügereien zu vermeiden; die Zahl der Fälle von Kreditkarten-Betrug nimmt zu (Touristen sind bevorzugte Opfer).


Geldautomat: Ja - in Städten kann an Automaten vieler Banken mit Kreditkarten Geld abgehoben werden. Dies gilt auch für das Abheben mit der girocard (mit Maestro-Logo).


Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen



Namibia Tourism Board (NTB)
Channel Life Towers


39 Post Street Mall


1st Floor
Windhoek
Namibia Tourism
Private Bag 13244
Windhoek/Namibia
(00264) 61 25 48 48
(00264) 61 290 60 00
www.namibiatourism.com.na
info@namibiatourism.com.na


Namibia Chamber of Commerce and Industry (NCCI)
Corner of Simpson and Jenner Streets


2 Jenner Street
Windhoek
Namibia Chamber of Commerce and Industry (NCCI)
P.O.Box 9355
Windhoek/Namibia
(00264) 61 22 80 09
(00264) 61 22 88 09
www.namibiatourism.com.na
ncciinfo@ncci.org.na



Botschaften und Konsulate


In Deutschland



FRANKFURT/M. siehe Pfungstadt


HANNOVER siehe Laatzen


Honorarkonsulat der Republik Namibia
Rethener Kirchweg 10
30880
Laatzen bei Hannover
(05 11) 84 89 55 99
(05 11) 86 02 98 00
info@namibia-hannover.de
Mo bis Fr 10-16 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Namibia
Hebbelstraße 13
64319
Pfungstadt
(0 61 57) 93 01 81
(0 61 57) 94 97 56
namibia-konsulat@geproma.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Embassy of the Federal Republic of Germany
Sanlam Centre, 6th floor


Independence Avenue 145
Windhoek
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 231
Windhoek/Namibia
(00264) 61 22 29 81
(00264) 61 27 31 00, 61 27 31 33
www.german-embassy-windhoek.org
info@windhuk.diplo.de; germany@iway.na
Amtsbezirk: Namibia


Botschaft der Republik Namibia


(mit Konsularabteilung)
Reichsstraße 17


Charlottenburg
14052
Berlin
(0 30) 25 40 95 55
(0 30) 254 09 50
www.namibia-botschaft.de
info@namibia-botschaft.de
Mo bis Mi 9-13, 14-17 Uhr


Konsularabteilung Mo bis Fr 9-13 Uhr
(für Visumangelegenheiten)
ebenso zuständig für Tschechische Republik und Zypern



Ärztliche Hilfe


WINDHOEK: Dr. Frieder G.H. Rohn (spricht deutsch), 6, Slaterstreet,, Klein Windhoek, Tel. 61 22 86 26, priv. 61 22 68 00;


SWAKOPMUND:State Hospital, Swakopmund, Tel. 64 40 57 31.

Sehenswertes


Windhuk


Die Hauptstadt Windhuk ist das Wirtschafts- und Verwaltungszentrum Namibias. Der Tintenpalast liegt in einer der schönen Parkanlagen der Stadt. Viele Bauwerke der Kolonialzeit sind gut erhalten und werden als Museum oder als Hotel weitergenutzt.


Swakopmund


Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt von deutschen Kolonialisten gegründet. Swakopmund ist eine der bedeutendsten Ferienregionen Namibias. Der Bahnhof der Stadt von 1901 ist heute ein Hotelkomplex. Andere Gebäude aus der Kolonialzeit werden ebenfalls heute noch genutzt. Ebenfalls noch genutzt wird das Gefängnis im Fachwerkstil.


Lüderitz


Die Stadt Lüderitz wurde 1883 von einem Deutschen gegründet. Eine Blütezeit erlebte die Stadt durch den Diamantenhandel. Im Laufe des 20. Jahrhunderts verlor Lüderitz allerdings seine Bedeutung als wichtige Handelsstadt. Heute werden verstärkt die Fischerei und der Tourismus gefördert. Besonders attraktiv sind mehrere gut erhaltene Jugendstilbauten.


Östlich von Lüderitz steht die Geisterstadt Kolmanskop, die nach dem Ende des Diamantenbooms verlassen wurde. Zu den noch erhaltenen Jugendstilgebäuden wurde ein Freilichtmuseum mit Gebäuden des beginnenden 20. Jahrhunderts neu aufgebaut.


Sossuvlei


Die Dünen von Sossusvlei sind teilweise über 300 m hoch und der Mittelpunkt einer Sandwüste, die von der Walfischbai bis Lüderitz geht. Die Form der Dünen verändert sich kaum, da die Winde sehr stabil aus nur einer Richtung wehen. In der Nähe der Dünen liegt das Tote Vlei, ein Stück Wüste, in dem abgestorbene Kameldornbäume von Dünen umgeben sind.


Skelett-Wüste


Wer in früheren Zeiten an diesem Küstenstrich gestrandet war, war rettungslos verloren. Es gab kein Wasser und das Landesinnere konnte zu Fuß nicht erreicht werden. An der Küste sind zahlreiche Schiffswracks und Skelette Zeugen der Unwirklichkeit und der widrigen Wind- und Strömungsverhältnisse. Der Besuch kostet Eintritt und bei Regen ist das Gebiet unpassierbar. Von Süden kommend erscheinen nach etwa 50 km große Dünenketten, allerdings sollte man als Autofahrer äußerste Vorsicht walten lassen oder sich einem Führer anvertrauen, um nicht im Sand stecken zu bleiben.


Felsbilder


In allen Gebirgen Namibias wurden Felsbilder gefunden. Geschützt unter Überhängen oder in Höhlen haben sie überdauert und sind nun Zeugen eines prähistorischen Lebens in Namibia. Die Symbole der Felsbilder sind meist eindeutige Tierzeichen und Abbildungen von Alltagsszenen der Menschen. Die Bilder stammen von nomadisierenden Jägervölkern, ihre Interpretation ist jedoch nach wie vor rätselhaft. Einige Felsbilder wurden etwa 26.000 vor Christus gestaltet und gelten als ältester Ausdruck künstlerischen Schaffens in Afrika.


Die Gravierungen und Malereien von Twyfelfontein (Eintritt) sind bemerkenswert. Normalerweise hielten Graveure und Künstler ihre Arbeiten streng getrennt, hier jedoch sind beide Künste nebeneinander zu sehen. Unklar sind sowohl die Zeit ihrer Entstehung als auch ihre Bedeutung über die reine Darstellung hinaus.


Etosha-Nationalpark


Der Nationalpark im Norden Namibias zählt zu den größten Schutzgebieten der Welt. Die Etosha-Pfanne in der Mitte des Parks ist ein Becken mit stark versalztem Boden, das sich in der Regenzeit zum Teil mit Wasser füllt. Zu der vielfältigen Tierwelt gehören Nashörner, Löwen, Geparden, Antilopen, Gnus und Elefanten. Unter den im Park vorkommenden Pflanzen sind vor allem die bizarren Moringabäume bemerkenswert.


Nationalpark Fish River Canyon


Dieses Tal, nach dem Grand Canyon in den USA der zweitgrößte Canyon der Welt, ist 161 km lang. Seine Tiefe variiert zwischen 450 und 550 m. Vor 500 Millionen Jahren erfolgte eine Absenkung, bei der ein Teil der Erdkruste einbrach und ein Tal enstand. Während einer folgenden Eiszeit wanderten Gletscher durch das Tal und eine weitere Absenkung fand statt. Der tiefe Einschnitt durch den Fish River fand erst vor etwa 50 Millionen Jahren statt. Im Tal leben Paviane und Bergzebras. Der Blick in den Canyon kann von einem Aussichtspunkt in der Nähe der Thermalquellen von Ai-ais genossen werden. Wer will, kann auch die Strapazen einer Wanderung durch den Canyon auf sich nehmen (nur Mai bis September), die allerdings ohne jeden Komfort und gesicherte Übernachtungsmöglichkeiten in zum Teil großer Hitze stattfinden muss. Eine Genehmigung am Zeltplatz Hobas ist erforderlich.

Reisehinweise


Hinweis zur Besichtigung touristischer Ziele im GRENZGEBIET ZU ANGOLA: Touristen sollten darauf achten, die Grenze zu Angola auf keinen Fall zu übertreten. Selbst wenige Schritte können zu einer Inhaftierung durch die Grenzbeamten führen.


Kriminalität ist in Namibia weit verbreitet. Es muss mit Kleinkriminalität bis hin zu gewalttätigen Raubüberfällen vor allem in Windhuk und Umgebung gerechnet werden. Betroffen sind insbesondere Ausländer. Häufig ereignen sich die Überfälle an Sonn- oder Feiertagen, wenn auf den Straßen kaum Betriebsamkeit herrscht. Reisende sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen beachten:


- keine Spaziergänge in der Abenddämmerung oder nachts


- im Auto immer die Türen verriegelt lassen


- keine nächtlichen Fahrten in entlegene Gebiete


- keine Wertsachen mit sich führen


Vorsicht ist auch schon bei Ankunft am Flughafen in Namibia angebracht: Es kommt recht häufig vor, dass Reisende dort nach Übernahme des Mietwagens verfolgt und ausgeraubt werden, sobald sie bei ihrer Unterkunft ankommen.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Ausweispflicht: Reisende sollten immer Kopien des Reisepasses mit den personenbezogenen Daten und Einreisestempel zur Hand haben und den Original Reisepass sicher deponieren.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Mauritius

Landesdaten


Lage


Die Republik Mauritius besteht aus der Hauptinsel Mauritius, der Nebeninsel Rodrigues sowie einer Anzahl kleinerer Inseln. Das Gebiet liegt im Indischen Ozean, etwa 1.000 km östlich von Madagaskar und etwa 200 km nordöstlich von Réunion auf dem 20. Breitengrad Süd und dem 57. Längengrad Ost.


Fläche: 2.045 km², zum Teil gebirgig mit Höhen bis zu 800 m. Auf die Insel Rodrigues entfallen 109 km².


Verwaltungsstruktur: 9 Distrikte und 3 Dependenzen.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 1,2 Millionen, davon 40.400 auf Rodrigues.


Städte:


Port Louis (Hauptstadt und einziger Hafen) ca. 137.600


Vacoas-Phoenix ca. 105.600


Beau Bassin-Rose Hill ca. 103.100


Curepipe ca. 77.500


Quatre Bornes ca. 75.600


Port Mathurin auf Rodrigues ca. 7.700


Sprache


Die Amtssprache auf Mauritius ist Englisch. In Industrie, Handel und im Berufsleben wird vielfach auch Französisch gesprochen. Umgangssprache ist Kreolisch oder Französisch; vielfach wird außerdem Hindi, Urdu, Tamil, Bhojpuri, Gujrati oder einer der chinesischen Dialekte, wie etwa Mandarin oder Hakka, gesprochen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden.


Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitabstand +2 Stunden.


Stromspannung


220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Stecker-Adapter sind oft erforderlich und meist an der Hotel-Rezeption erhältlich.


Telefon/Post


Post


Die Hauptpost befindet sich in der Quay Street, gegenüber dem westlichen Markteingang am Hafen von Port Louis. Luftpost nach Europa benötigt etwa 5 Tage.


Telefon


Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Mauritius ist 00230, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Von Mauritius nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die Vorwahl von Mauritius nach Rodrigues: 00095. Es gibt Telefonkarten, die man an Kiosken und bei der Post bekommt.


NOTRUFNUMMERN: Polizei/Unfallrettung 999, Service Aide Medicale Urgence (SAMU) 144 und Feuerwehr 115.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf Mauritius von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .mu


Feiertage


1./2. Januar (Neujahr), 1. Februar (Abschaffung der Sklaverei), 5. Februar (Chinesisches Neujahr), 12. März (Nationalfeiertag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 2. November (Tag der Ankunft der zwangsverpflichteten indischen Arbeitskräfte), 25. Dezember (Weihnachten)


Hinduistische Feiertage:


21. January (Thaipoosam Cavadee), 4. März (Maha Shivaratree), 21. März (Holi), 6. April (Ougadi), 3. September (Ganesha Chaturthi), 27. Oktober (Diwali)


Islamischer Feiertag (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):


5. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)


Im Jahr 2019 dauert der Ramadan vom 6. Mai bis zum 4. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).


Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.


Es gibt keine ausgeprägte Urlaubssaison.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 9.15-15.15 Uhr, Sa 9.15-11.15 Uhr;


Geschäfte: Port Louis Mo bis Fr 9.30-17 Uhr, Sa 9.30-12 Uhr; Grand Baie Mo bis Sa 10-18 Uhr; So 9.30-12 Uhr; andere Orte Mo, Di, Mi, Fr, Sa 10-18 Uhr, Do und So 9.15-11.15 Uhr;


Hauptpost: Mo bis Fr 8.15-11.15 Uhr und 12-16 Uhr, Sa 8-11.45 Uhr.


Kleidung


Tagsüber ist leichte Sommerkleidung angebracht. Für die doch manchmal recht kühlen Abende sollte man auch einen Pullover oder eine Jacke dabeihaben. Bei einem Aufenthalt im Bergland wird für die Abende und die frühen Morgenstunden immer wärmere Kleidung benötigt. Außerdem ist während des ganzen Jahres eine gute Sonnenbrille sowie ein Regenschutz notwendig. Auf Wandertouren sollte man immer eine Kopfbedeckung tragen, da die Sonneneinstrahlung doch sehr stark ist. In Restaurants sind abends für Herren lange Hosen Pflicht.

Geschichte/Politik


Man nimmt an, dass die Insel bereits im zehnten Jahrhundert arabischen Seefahrern bekannt war. Den Namen "Mauritius" erfanden die Holländer, die gegen Ende des 16. Jahrhunderts auf die Insel kamen. Doch als immer mehr Piraten landeten, um Mauritius als Stützpunkt zu nutzen, zogen die holländischen Siedler ab. 1642 nahmen die Franzosen Mauritius in Besitz und tauften es "Ile de France". Es entwickelte sich zu einer blühenden Insel, in der aus Afrika und Madagaskar importierte Sklaven Gewürze und Zuckerrohr anbauten.


Nach der französischen Revolution kam Mauritius, das seinen alten Namen nun wieder erhielt, in englischen Besitz und wurde 1814 zur englischen Kolonie. 1835 schaffte man die Sklaverei ab. Die Pflanzer warben indische und chinesische Landarbeiter an. Es war der Anfang einer musterhaften, friedlichen multikulturellen Entwicklung.


1968 wurde Mauritius ein unabhängiges Land innerhalb des Britischen Commonwealth. Seit 1992 ist die Insel eine selbstständige Republik - mit Premierminister und Kabinett sowie einer Verfassung nach britischem Modell.


Wirtschaft


Nach dem traditionellen Exportgut Rohrzucker und neuerdings Industrieprodukten wie Strickwaren und Textilien setzt die mauritische Regierung immer mehr auf den Fremdenverkehr als wichtige Einnahmequelle. Die touristische Infrastruktur ist erfreulich, behördlich wird streng über die Einhaltung der Qualitäts- und Abwasserbestimmungen gewacht.


Obwohl Mauritius kein ausgesprochen preiswertes Reiseziel ist, sind die Hotelpreise angemessen und oft billiger als in der Karibik.


Religion


Etwa 50 Prozent der Bevölkerung sind Hindus, ca. 30 Prozent Christen (davon die Mehrheit Katholiken) und ca. 15 Prozent sind Muslime. Außerdem gibt es eine buddhistische Minderheit auf Mauritius.


Vegetation


Seit der Entdeckung der Insel im 16. Jahrhundert sorgten vor allem die Holländer dafür, dass fast alle Ebenholz-, Teak- und Mahagonibäume zu Möbeln und Schiffsrümpfen verarbeitet wurden. Wenige Exemplare haben überdauert. Heute pflanzt man schnellwachsende Bäume wie Eukalyptus, Kiefern und Koniferen, damit diese den historischen Baumarten, die viel längere Wachstumszeiten haben, Schutz und Schirm zum Anwachsen geben. Am sandigen Küstensaum gedeihen vor allem Kasuarinen, kieferähnliche Nadelbäume, die aus Malaysia importiert wurden. In den Brackwassersümpfen stehen die von den meisten tropischen Inseln bekannten Mangroven. Auch der immergrüne Banyanbaum mit seinen starken Luftwurzeln ist ein Import aus Südostasien. Und der allenthalben im Dezember flammendrot blühende Flamboyant-Strauch war auf Madagaskar zu Hause.


Schraubenpalmen gab es schon immer auf Mauritius. Aus dem auf Wurzelstöcken stehenden Stamm wachsen lange, spitze Blätter in Büscheln. Tambalacoque ist ebenfalls eine endemische Baumart, von der es noch einige Exemplare im Wald von Macchabée gibt. Der Stamm ist silberschimmernd und die Wurzeln greifen überirdisch weit über den Durchmesser der Baumkrone hinaus. Trochetia heißt die nur selten vorkommende Nationalblume von Mauritius. Es ist ein feines rosafarbenes Glockenblümchen, das nur in entlegenen Bergregionen vorkommt.


Tierwelt


Seefahrer aus dem fernen Europa brachten im 16. bis 18. Jahrhundert die gesamte Fauna auf Mauritius durcheinander. Einesteils rotteten sie fast alles aus, was ihnen essbar erschien - vor allem die riesigen Landschildkröten und den berühmten Dodo, einen schwerfälligen, flugunfähigen Vogel, dessen Aussehen man nur noch von alten Zeichnungen kennt. Andererseits setzten sie allerlei Säugetiere aus, die als Notproviant dienen sollten. Zu den Java-Hirschen, Schweinen, Hasen und Ziegen, die sich rasch auf der Insel vermehrten, kamen später Hunde und Ratten sowie anderes Importgetier wie Mungos, Makkak-Affen und diverse Schlangenarten. Sie trugen zur endgültigen Ausrottung der ursprünglichen Inselfauna bei.


Der Mauritius-Kestrel zählt zu den seltensten Falkenarten der Welt. 1974 gab es nur noch vier Exemplare. Doch ist es gelungen, Nachkommen in Gefangenschaft aufzuziehen und in die Freiheit zu entlassen, wo sie sich erfolgreich vermehrten. Heute soll es auf der Insel wieder 250 frei lebende Mauritius-Falken geben. Die Rosentaube gehört ebenfalls zu den sehr selten gewordenen Vogelarten. Einige Exemplare dieses blassrosafarbenen Vogels mit den dunklen Schwingen leben noch in der Black-River-Schlucht, manche im Casela-Vogelpark.

Kulinarisches


Die kreolische Küche auf Mauritius ist wegen der vielfältigen Einflüsse äußerst abwechslungsreich. Man findet vor allem französische und indische Geschmacksrichtungen - mit mauritischem Akzent. Curry aus Gewürzmischungen wird in vielen Variationen angeboten - mit Fleisch, Fisch, Geflügel oder Gemüse. Aus den kleinen Tomaten wird die beliebte, aber recht scharfe "rougaille", eine Soße mit klein gehackten Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Chillies, hergestellt.


"Brèdes" gibt es zu fast jeder Mahlzeit. Es ist ein Gericht aus allerlei Gemüse wie Salat, Kresse, Spinat, Zwiebeln, Knoblauch und roten Chillies. Man isst es zu Fleisch, Fisch oder in dünne Pfannkuchen gewickelt. "Poisson vindaye" sind gebratene Fischscheiben, die mit einer Paste aus gekochten grünen Chillies, Senfkörnern, Essig und Knoblauch gegessen werden. Wie vieles andere bekommt man sie für wenig Geld bei den überall vorhandenen Garküchen.


"Alooda" ist ein Erfrischungsgetränk - aus Zucker und gekochtem Chinagras, Wasser, Milch, Rosensirup und Tookmaria-Samen -, das von Straßenhändlern angeboten wird.


Rum ist das eigentliche Getränk von Mauritius. Es gibt verschiedene Sorten. Der beste (und teuerste) ist der "Vieu Rhum de l'Isle de France". Er ruht zehn Jahre lang in Fässern aus Eichenholz.


Sitten und Gebräuche


Eine folkloristische Spezialität von Mauritius ist der "Sega", ein mitreißender, sehr erotischer Tanz, dessen Musik erkennbar afrikanischen Ursprungs ist. Die von Schlägen auf allerlei trommelartige Instrumente begleitete Musik reicht zurück in die Sklavenzeit im 18. Jh.. Professionelle Tanzgruppen führen Sega-Tanzspektakel in den Hotelanlagen auf.


"Thaipoosam Cavadee" (Ende Januar/Anfang Februar) umfasst eine farbenprächtige, wenn auch etwas gruselige Prozession, wobei die tamilischen Gläubigen den Cavadee, ein hölzernes Joch, an dessen Enden je ein Topf Milch hängt, auf den Schultern tragen. Die Teilnehmer, die zehn Tage lang gefastet haben, sind in einer Art Trance, ihre Körper oft von silbernen Nadeln, Haken oder Spießen durchbohrt.


"Maha Shivaratree" (Februar oder März) ist eines der größten Hindu-Feste. Tausende von Pilgern, alle in weiß und mit dem Kanwar, einem bunt geschmückten Bambusbogen auf den Schultern, prozessieren zum Grand Bassin, einem See im Hochland des Südens, um heiliges Wasser zu schöpfen. Vor dem Heimgang werden am Seeufer Rituale mit Räucherstäbchen, Gebeten und Speisen absolviert.


Beim Chinesischen Drachenfest (Datum von Gegend zu Gegend verschieden), einem sehr farbenfrohen, lauten Fest, bewegt sich ein riesiger feuerspeiender Drachen durch die Straßen. "Holi" (im März) ist ein indisches Freudenfest, bei dem man sich mit gefärbtem Wasser bespritzt und mit buntem Puder bestreut.


"Teemeedee" (mehrmals im Jahr an verschiedenen Orten) zeigt Prozessionen tamilischer Gläubiger, die sich allerlei Selbstkasteiungen unterziehen. Höhepunkt ist das Barfußlaufen über glühende Kohlen.


Souvenirs


Kunsthandwerk ist Tradition: Stickereien, Korbarbeiten, Töpferwaren, Holzschnitzereien, Handgestricktes. Es gibt Schmuck (Ohrringe, Broschen, Ketten) aus Seemuscheln, hunderte von Gewürzen, die man auf dem Markt kaufen kann.

Klimainformationen


Die Jahreszeiten sind den europäischen entgegengesetzt.


Mauritius hat Seeklima, das in der Zeit von November bis April (Sommer) tropisch und während der Wintermonate, von Mai bis Oktober, subtropisch ist. Das ganze Jahr über weht auf Mauritius der Südost-Passat.


Es werden je nach Höhenlage mittlere Temperaturen zwischen 25 und 19°C gemessen. An der Küste steigt das Thermometer im Februar (Sommer) auf bis zu 35°C. Niederschläge gibt es besonders häufig von Januar bis Mai.


Wirbelstürme und Zyklone können von November bis April auftreten.


Beste Reisezeit


Von April bis Mitte Juni und September bis November.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Mauritius ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


PORT LOUIS: City Clinic, Sir Edgar Laurent Street 102-106,, Port Louis, Tel. 242 04 86, Fax 216 74 25;


CUREPIPE: Zahnarzt:Patrick Audibert, 192 rue Royale,, Curepipe, Tel. 676 59 61.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Mauritius-Rupie (MR)


1 Mauritius-Rupie = 100 Cents.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 39,74 MR


1 US-$ = ca. 34,92 MR


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - ab einem Wert von über 500.000 DH in Landes- und Fremdwährung ist bei Ein- und Ausreise eine Deklaration erforderlich


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, EuroCard/MasterCard, Visa) - werden fast überall akzeptiert.


Geldautomat: Ja - sind in ausreichender Anzahl vorhanden. Das Abheben von Bargeld ist mit GiroCard und Kreditkarte möglich.


Reiseschecks: Ja - werden von Banken und Hotels in Euro und US-$ akzeptiert. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Auskunftstellen



Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA)
c/o Aviareps Tourism GmbH


Josephspitalstraße 15
80331
München
(0 89) 552 53 34 89
(0 89) 552 53 38 25
Mauritius.Germany@aviareps.com


Mauritius Tourism Promotion Authority (MTPA)
St. Louis Street


Victoria House, 4-5th Floor
Port Louis /Mauritius
(00230) 212 51 42
(00230) 203 19 00
www.mauritius.net
Touristenpolizei:


Tel. (00230) 210 38 94 oder 213 78 78


E-Mail: bdtourisme.mpf@govmu.org


Mauritius Chamber of Commerce Industry (MCCI)
2nd Floor, Anglo-Mauritius House


6, Adolphe de Plevitz Street
Port Louis /Mauritius
(00230) 208 00 76
(00230) 203 48 30
www.mcci.org ; mns.intnet.mu/mcci.htm
mcci@mcci.org



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



zuständig Pretoria/Südafrika und Antananarivo/Madagaskar:


Embassy of the Federal Republic of Germany
201 Florence Ribeiro Avenue


Groenkloof Ext 11
Pretoria 0181 /Republik Südafrika
(0027 12) 427 89 69
(0027 12) 427 89 00
info@pretoria.diplo.de
Amtsbezirk: Südafrika, Lesotho und Eswatini.


Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Free State, Gauteng, KwaZulu/Natal, Limpopo (Northern Province), North West und Mpumalanga sowie Königreich Lesotho, Mauritius und Swasiland.


Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Lesotho und Swasiland mit Sitz in Pretoria bzw. Kapstadt akkreditiert.


Ambassade de la République fédérale


d´Allemagne


Embassy of the Federal Republic of Germany
101, Làlana Pastora Rabeony Hans, Ambodirotra
101
Antananarivo
Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
B.P. 516
101 Antananarivo /Madagaskar
(00261) 20 222 66 27
(00261) 20 222 38 02/03, 222 16 91
info@antananarivo.diplo.de
Amtsbezirk: Madagaskar und Mauritius



Von Deutschland



außerdem in Mauritius:


Consulat Honoraire de la République


fédérale d´Allemagne
Royal Road, St. Antoine
Goodlands /Mauritius
(00230) 283 75 00
(00230) 283 75 00
goodlands@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Mauritius


Übergeordnete Auslandsvertretung:


Botschaft Antananarivo/Madagaskar


Botschaft der Republik Mauritius


(mit Konsularabteilung)
Kurfürstenstraße 84


Burggraf Centre
10787
Berlin
(0 30) 26 55 83 23
(0 30) 26 39 36 10
berlin@mauritius-embassy.de
Mo bis Fr 8.30-16 Uhr
Geschäftsbereich Konsular-Abteilung: Deutschland, Österreich und Polen


Honorarkonsulat der Republik Mauritius
Wasserstraße 3
40213
Düsseldorf
(02 11) 13 25 04
(02 11) 136 29 62
www.honorarkonsulat.de
mauritius@honorarkonsul.cc
Di bis Do 10-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Mauritius
Poststraße 14-16
20354
Hamburg
(0 40) 35 21 12
(0 40) 21 99 23 80
www.honorarkonsulat.de
hamburg@honorarkonsul-mauritius.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorargeneralkonsulat der Republik Mauritius
Landwehrstraße 10
80336
München
(0 89) 55 35 04
(0 89) 55 55 15
johanneskneifel@t-online.de
Di und Do 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung, aber Anforderung von Antragsunterlagen möglich)


Honorarkonsulat der Republik Mauritius
Hirschstraße 22
70173
Stuttgart
(07 11) 60 66 10 50
(07 11) 607 15 58
www.honorarkonsulat.de
mu.konstgt@t-online.de
Mo bis Do 10-12 Uhr und 14-16 Uhr, Fr 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung, aber Anforderung von Antragsunterlagen möglich)



Ärztliche Hilfe


PORT LOUIS: City Clinic, Sir Edgar Laurent Street 102-106,, Port Louis, Tel. 242 04 86, Fax 216 74 25;


CUREPIPE: Zahnarzt:Patrick Audibert, 192 rue Royale,, Curepipe, Tel. 676 59 61.

Sehenswertes


Port Louis


Die Lage der Inselhauptstadt am einzigen Naturhafen der Insel, von einer eindrucksvollen Gebirgskulisse vor widrigen Winden geschützt, ist malerisch. Elegante Kolonialbauten, moderne Betonklötze, viktorianische Lagerhäuser, armselige Hütten, dazu Kirchen, Tempel und Moscheen prägen das vielseitige Bild der Stadt.


An der palmenumsäumten Place d'Armes erhebt sich der 1736 erbaute Regierungspalast, nahe bei dem Stadtmuseum, in dem man alles über die vorhandene wie die ausgerottete Tier- und Pflanzenwelt der Insel erfährt. Auch die Besichtigung der anglikanischen St. James-Kathedrale von 1828 sowie des alten Hindu-Tempels Shree Vishnu Kchetra lohnen sich. Auf dem bunten Zentralmarkt gibt es die erstaunlichsten Gewürze und Kräuterheiler, die gegen jedes Wehweh ein Mittel kennen.


Abends ist die Stadt ziemlich tot. Fast alle Lokale schließen um zehn Uhr. Auf dem Champ de Mars gibt es dafür jeden Sonntag von Mai bis November sehenswerte Pferderennen.


Mahébourgh


Die hübsche Stadt im französischen Kolonialstil liegt in der Bucht des Vieux Grand Port, des "Alten Großen Hafens", vor dem 1810 eine erbitterte Seeschlacht zwischen Engländern und Franzosen stattfand. Das schöne, wenn auch etwas heruntergekommene Haus von 1722, in dem die beiden verwundeten gegnerischen Kommandeure versorgt wurden, ist heute ein Museum. Im Museumsgarten ist ein Handwerkerdorf aufgebaut, in dem man Kunsthandwerkliches kaufen kann.


Pamplemousses


Der Botanische Garten im nördlichen Binnenland hat seinen Namen von der Pampelmuse (Grapefruit), die hier vor 250 Jahren angepflanzt wurde. Heute sind auf dem Gebiet außer 80 verschiedenen Palmenarten, auch die Wasserlilien und die Riesen-Seerosen sehenswert. Im Park gibt es auch Schildkröten und Hirsche, Baumratten, Fliegende Füchse, Schmetterlinge, Echsen und vielerlei Vogelarten.


Domaine Les Pailles


In dem großen Naturpark bekommen Besucher eine Vorstellung, wie es auf Mauritius zur Zeit der frühen Siedler aussah. Hier leben Hirsche, Affen und seltene Vogelarten. Mit Pferdekutschen, Geländefahrzeugen oder im Miniaturzug durchstreift man den Park. Er bietet aber auch ein Spielkasino, mehrere Restaurants sowie Freibad, Minigolf und andere Vergnügungen.


Nationalpark Plaine de Champagne


In diesem Naturreservat steht noch ein Rest des ursprünglichen Urwaldes, der einst die ganze Insel bedeckte. Heimische Teak-, Ebenholz- und Flechtenbäume sind vereinzelt zu sehen. Hier leben zahlreiche vom Aussterben bedrohte Pflanzen-, Vogel- und Reptilienarten. Von der Hochfläche Plaine de Champagne hat man einen weiten Blick auf den Stausee von Vacoas und in die Schlucht des Black River.


Casela-Vogelpark


2.500 Vögel in 140 Arten aus allen Erdteilen leben hier. Aber auch Affen, Tiger, Flughunde und Schildkröten.


Black River Gorges


In dieser Schlucht ist die Landschaft atemberaubend schön. In der von dichten Wäldern gesäumten "Schlucht des Schwarzen Flusses" leben Makkak-Affen, die vor 250 Jahren von holländischen Seeleuten ausgesetzt wurden. Sie sind interessant, allerdings auch eine Bedrohung für die seltene Vogel- und Pflanzenwelt dieser Region.


Domaine des Grands Bois


An den Berghängen, hoch über Vieux Grand Port, ziehen sich Waldungen voller Hirsche und Wildschweine hin. Es gibt Wanderwege hinauf zum Aussichtspunkt, der einen weiten Blick hinab auf die Küste bietet.


Aquarium


Das Aquarium der Insel steht an der Nordwestküste mitten in einer Lagune. Man zeigt viele heimische Fische, Krabben und Schwämme. Ein Riesenspaß bietet sich ganz in der Nähe an: das Füttern der handzahmen Fische vor Grande Baie. Sie sind bereits an Bananen und hartgekochte Eier gewöhnt.


Badeküste


Grande Baie an der großen Bucht im Nordwesten ist das Hauptzentrum des Tourismus auf Mauritius. Man kann Segeln, Tauchen, Tiefsee-Angeln und Bootsausflüge machen. An den Stränden von Grande Baie ist reichlich Platz.


Flic-en-Flac liegt an der Westküste. Ein beliebter, von schattigen Kasuarinenbäumen gesäumter Strand zieht sich vor dem Ort hin. Blue Bay ist der schönste Badeort an der Südostküste. Péreybère hat einen der schönsten Strände an der Nordküste. Die kleine Bucht ist ein Geheimtipp unter den Einheimischen.

Reisehinweise


Das Auswärtige Amt rät Reisenden, sich wegen möglicher Überfälle von ärmeren Wohngegenden und einsam gelegenen Stränden fernzuhalten.


Derzeit kommt es gehäuft zu Überfällen auf Touristen sowie zu Einbrüchen in Ferienwohnungen.


Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Badeurlauber sollten nur die markierten Strände nutzen und Badeschuhe tragen, da es im Sand giftige Steinfische gibt. Um Unfälle zu vermeiden, wird empfohlen, beim Schnorcheln oder Tauchen immer mindestens zu zweit zu sein.


Achtung: Im Meer gibt es starke und immer wieder wechselnde Strömungen, die Schwimmern schnell zum Verhängnis werden können.


Reisende sollten vor allem auf Märkten auf Taschendiebe achten und sich außerdem ab der Dämmerung von armen und einsamen Gegenden fernhalten.


Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wird auf Mauritius mit bis zu lebenslangen Haftstrafen geahndet.


Ramadan: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2019: ca. 6. Mai bis ca. 3. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.


Im Zeitraum von November bis April kann es zu Wirbelstürmen und Zyklonen kommen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Marokko

Landesdaten


Lage


Das Königreich Marokko grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Osten an Algerien, im Süden an Mauretanien und im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Grenzgebiet zu Mauretanien (Linie Laayoune - Hausa) befindet sich das von Marokko vereinnahmte, jedoch auch von der Polisario beanspruchte Gebiet der alten Westsahara (Seguia el-Hamra und Rio de Oro).


Fläche: 458.730 km² (mit Westsahara 710.850 km²).


Verwaltungsstruktur: 16 Regionen und 46 Provinzen.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 32,6 Millionen


Städte:


Rabat (Hauptstadt) einschließlich Salé ca. 1,7 Millionen


Casablanca ca. 3,7 Millionen


Fès ca 1,1 Millionen


Marrakesch ca. 920.100


Tanger ca. 762.200


Agadir ca. 700.000


Meknès ca. 596.100


Oujda ca. 427.500


Kenitra ca. 403.300


Tétouan ca. 363.000


Safi ca. 298.400


Sprache


Die Amtssprache ist Arabisch; Französisch und Spanisch (im Nordteil des Landes) dienen als Geschäftssprache. Daneben gibt es noch Berbersprachen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch in Marokko die Mitteleuropäische Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.


Ramadan: Während des Ramadan wird die Sommerzeit ausgesetzt.


Stromspannung


Je nach Stadt unterschiedliche Spannung, 110 und 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.


Telefon/Post


Telefon


Von Marokko nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Marokko ist 00212, anschließend wählt man die dreistellige Ortsvorwahl ohne die "0", dann die Teilnehmernummer.


Bei Telefonaten innerhalb Marokkos muss die "0" der Ortsvorwahl mitgewählt werden.


Es gibt Telefonzellen und sogenannte Teleboutiques mit Münz- und Kartentelefonen. Telefonkarten sind in den Postämtern, in den Teleboutiques und einigen Tabakgeschäften erhältlich. Die Telefonkarten gelten nur jeweils für die ausgewählte Gesellschaft. Die Tarife sind nachts und an Feiertagen reduziert. Beim Telefonieren aus dem Hotel sollten vorher die Tarife überprüft werden. Einige Hotels verlangen einen Mindestbetrag, der eine kurze Unterhaltung sehr teuer werden lässt.


NOTRUFNUMMERN: Polizei (innerhalb von Städten) 19, Gendarmerie (unterwegs) 177, Notarzt, Unfallrettung und Feuerwehr 15.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Marokko von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .ma


Es gibt zahlreiche Internetcafes in jedem größeren Ort.


Feiertage


1. Januar (Neujahr, Bankfeiertag), 11. Januar (Tag der Unabhängigkeitserklärung), 1. Mai (Tag der Arbeit), 30. Juli (Nationalfeiertag; Thronfest von König Mohammed VI.), 14. August (Tag der territorialen Integration der Westsahararegion), 20. August (Revolutions-Tag 1953), 21. August (Geburtstag des Königs), 6. November (Jahrestag des Friedensmarsches), 18. November (Unabhängigkeitstag).


Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):


4. und 5. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan), 10. und 11. August (Opferfest), 31. August oder 1. September (Neujahr 1441 nach islamischer Zeitrechnung), 9. oder 10. November (Mohammeds Geburtstag).


Im Jahr 2019 dauert der Ramadan vom 6. Mai bis zum 3. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).


Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.


Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag. Am Freitag können Geschäfte zeitweise oder ganz geschlossen sein.


Die Hauptferienzeit ist im Juli und August.


Öffnungszeiten


Banken: im Sommer Mo bis Fr 8-14.30 Uhr, im Winter 8-11.15, 14.15-16.30 Uhr (an den internationalen Flughäfen und in größeren Hotels auch Sa und So, meist 9-13 Uhr);


Postämter: Mo bis Fr 8.30-12, 15-18 Uhr;


Büros: Mo bis Do 8.30-12, 14.30-18.30 Uhr, Fr 8.30-11.30, 15-18.30 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Fr 9-12, 15-19 Uhr, Sa 9-12 Uhr, große Geschäfte Mo bis Sa 9-13, 15-19 Uhr, Souks täglich 8.30-13, 14.30-18 Uhr.


Während des Ramadan (Fastenmonat) sind die Öffnungszeiten erheblich eingeschränkt.


Kleidung


Im Sommer sollte man leichte, atmungsaktive Sommer- und Sportbekleidung mitnehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unbedingt erforderlich. Im Winter braucht man Übergangskleidung sowie einen leichten Wollmantel oder eine Herbstjacke. Auch einen Regenmantel sollte man zu dieser Zeit einpacken. Bei der Wahl der Kleidung sollte man nicht vergessen, dass man ein islamisches Land besucht.

Geschichte/Politik


Die Geschichte der Region wurde von den Beziehungen der Berber, der ursprünglichen Bevölkerung in diesem Gebiet, zu verschiedenen fremden Völkern geprägt, die im Laufe der Zeit in das Land eindrangen. Im siebten Jahrhundert eroberten die muslimischen Araber Marokko und verdrängten die Berber in unzulängliche Regionen. Bis auf die Anhänger des Judentums übernahm die Bevölkerung Marokkos schon bald die Religion der arabischen Eroberer. Bei der darauf folgenden Unterwerfung Spaniens wurden ausschließlich Berbertruppen eingesetzt. In den folgenden Jahrhunderten regierten wechselnde islamische Dynastien das Land. Im 19. Jahrhundert führte Spanien Krieg gegen Marokko und konnte sich Tétouan sichern. 1904 teilten Frankreich und Spanien Marokko unter sich auf. 1912 wurde Marokko französisches Protektorat. Im November 1942 besetzten amerikanische Truppen das Land, das im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges als wichtige Versorgungsbasis für die alliierten Streitkräfte diente. 1956 wurde Marokko unabhängig, 1957 wurde das Land zum Königreich proklamiert. Marokko ist heute eine konstitutionelle Monarchie. Die ersten allgemeinen Wahlen des Landes fanden 1963 statt. Wegen Gebietsbeanspruchungen kam es seit den 60er Jahren immer wieder zu Streitigkeiten mit den Nachbarländern.


Wirtschaft


Marokko ist ein Agrarland. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Getreide, Kartoffeln, Melonen, Oliven, Trauben, Hülsenfrüchte, Datteln, Zuckerrohr und Zuckerrüben. Der Viehbestand umfasst Schafe, Ziegen und Rinder. Kork ist das wichtigste Produkt der marokkanischen Forstwirtschaft. In den Meeren werden vor allem Sardinen, Thunfisch, Makrelen, Sardellen sowie Schalen- und Krustentiere gefangen. Marokko gehört zu den führenden Produzenten von Phosphatgestein. In der vorwiegend klein- und mittelbetrieblich organisierten Industrie werden u.a. Baumaterialien erzeugt sowie Textilwaren, Schuhe, Nahrungsmittel und Wein hergestellt. Handwerklich gefertigt werden Textilien, Lederwaren, Keramik, Teppiche und Holzprodukte.


Religion


Der Islam ist die Staatsreligion des Landes, vorwiegend mit der sunnitischen Glaubensrichtung. Oberste muslimische Autorität des Landes ist der König.


Vegetation


Die Bergregionen Marokkos sind von ausgedehnten Waldflächen bedeckt, die u. a. aus Korkeichen, Zedern, Tannen und Kiefern bestehen. Nahe der südlichen Landesgrenze herrschen Arganien, dornige Eisenholzbäume, vor.


Tierwelt


Die marokkanische Tierwelt stellt eine Mischung aus in Europa heimischen Tieren und afrikanischen Tierarten dar. Zu den charakteristischen Tierarten gehören u.a. Wildschweine, Füchse und Hörnchen, die in großer Zahl vorkommen, sowie Gazellen, Paviane und Panther.

Kulinarisches


Die marrokanische Küche ist durch Elemente der nordafrikanisch-arabisch-berberischen, der orientalischen, der spanischen und der französischen Küche geprägt. Nationalgerichte sind das auch bei uns bekannte Couscous in den verschiedenen Variationen und Tajine, ein Eintopf aus verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten und einer Sauce mit Pflaumen, Rosinen und Oliven. Die meisten Fleischgerichte enthalten Hammel- und Rindfleisch. An den Küsten werden auch gegrillter und gebratener Fisch, Krabben und andere Meerestiere angeboten. Als Nachttisch wird Obst, wie Melonen oder süßes Gebäck aus Mandeln, Nüssen und Honig gereicht. Nationalgetränk ist der süße, heiße Pfefferminztee, eine Mischung aus grünen chinesischen Tee mit frischer Minze der zu allen Tageszeiten und Gelegenheiten getrunken wird. Daneben gibt es überall starken, schwarzen Kaffee, der ebenfalls süß getrunken wird. Alkohol wird in den Touristenzentren ausgeschenkt. Die Preise für Alkoholika sind hoch.


Souvenirs


Schmuck, Teppiche, Stoffe und Lederwaren, Flechtwaren und andere Kunsthandwerkartikel sowie Gewürze sind schöne Souvenirs aus Marokko. Rabat ist wegen seiner Stickereien und Teppiche, Casablanca wegen seiner Lederwaren und Teppiche von Mediouna, Marrakesch wegen der Kunst des Lederhandwerks und Safi wegen seinen Töpferwaren in feinen Farben bekannt. In jeder Stadt finden sich Kunsthandwerkszentren in denen schöne Stücke erstanden werden können. Eines sollten Besucher nicht vergessen, das Handeln gehört zum Einkauf dazu.

Klimainformationen


Von Nordosten nach Südwesten erstrecken sich drei Gebirgszüge: der Hohe Atlas, der Gipfel bis zu 4.250 m Höhe aufzuweisen hat, der Mittlere Atlas (3.500 m) und der Anti-Atlas (2.000 m). Dem Letzteren ist im Nordwesten ein 200 km breites Hochland (700 m) vorgelagert, das stufenweise zur Atlantikküste abfällt und im Norden durch die Küstenkette des Rif begrenzt wird.


Die Küstengebiete haben das ganze Jahr über subtropisches Klima mit nur leicht abweichenden Temperaturen: Im Winter, der von November bis März dauert und sehr regnerisch sein kann, beträgt die durchschnittliche Temperatur etwa 16°C, im Sommer etwa 24 bis 26°C.


Das Binnenhochland hat kontinentales Klima mit sehr heißen, trockenen Sommern. Im Durchschnitt werden hier Temperaturen von etwa 30 bis 32°C gemessen; Tagestemperaturen zwischen 37 und 40°C sind aber keine Seltenheit.


Beste Reisezeit


Die beste Reisezeit für die Küstengebiete ist April bis November, für das Innere des Landes Oktober bis Mai.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Hepatitis A,


zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Marokko ist malariafrei.


Ärztliche Hilfe


CASABLANCA: Dr. Guidon (spricht Deutsch), 4 Ave. Jean Jaures,, Casablanca, Tel. 05 22 7 61 53.


FES:Dr. Annie Burg, Fes, Tel. 05 56 65 06 47.


TANGER:Dr. A. Ammor, 7 Ave. Prince,, Tanger, Tel. 05 39 93 28 26


AGADIR:Dr. Catherine Fromaget (spricht Französisch), 111, rue Saada-Inezgane,, Agadir, Tel. 05 48 83 29 09.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Dirham (DH)


1 Dirham = 100 Centimes.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 10,80 DH


1 US-$ = ca. 9,49 DH


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: bis 1.000 DH erlaubt


Deklaration: Ja - bei Einfuhr von Beträgen über 100.000 DH in Fremdwährung erforderlich


Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge (Belege sind vorzulegen)


Ausfuhr Landeswährung: bis 1.000 DH erlaubt


Umtausch: Grundsätzlich sollte nur in Banken oder in zugelassenen Wechselstuben (goldene Plakette) getauscht werden. Alle Umtauschbelege bis zur Ausreise aufbewahren. Beim Umtausch unbedingt auch kleine Scheine geben lassen, Wechselgeld ist knapp.


Internationale Kreditkarten: Ja - sie werden zunehmend in großen Hotels, Restaurants, von Autovermietern, an Tankstellen und manchmal sogar auf Märkten akzeptiert. Bargeldabheben bei Banken ist möglich.


Geldautomat: Ja - sie sind in großen Stadtzentren vorhanden, jedoch nicht immer verlässlich. An den Bankautomaten kann mit Kreditkarten und oft mit der Girocard (mit Maestro-Logo) Bargeld bis max. 4.000 Dirham abgehoben werden.


Reiseschecks: Ja - sie werden jedoch nur gelegentlich akzeptiert.


Rücktausch: Er ist bis zu maximal 50 Prozent des getauschten Betrages gegen Vorlage der Umtauschquittung (Bordereau de Change) bei einem Aufenthalt länger als 48 Stunden möglich (bis zu 100 Prozent, wenn die Aufenthaltsdauer unter 48 Stunden lag). Da Wechselstuben an den Flughäfen dies manchmal ablehnen, sollte der Rücktausch nicht verbrauchter Dirham bereits bei den Banken in den Stadtzentren erfolgen.

Auskunftstellen



Marokkanisches Fremdenverkehrsamt
Graf-Adolf-Straße 59
40210
Düsseldorf
(02 11) 37 40 48
(02 11) 37 05 51/52
www.marokko.com
marokko@mfva.de
zuständig auch für die Schweiz


Office National Marocain du Tourisme (O.N.M.T.)
Angle Rue Oued Al Makhazine


Rue Zalaga
Rabat
Office National Marocain du Tourisme (O.N.M.T.)
BP 19-Agdal
Rabat/Morocco
(00212) 537 67 40 15
(00212) 537 27 83 00
www.tourism-in-morocco.com
contact@onmt.org.ma


Deutsche Industrie- und Handelskammer


(Chambre Allemande de Commerce et d´Industrie au Maroc)
Lot. El Manar, Villa 18


rue Ahmed Ben Taher El Menjra


Quartier El Hank
20160
Casablanca /Marokko
(00212) 522 94 81 72
(00212) 522 42 94 00/01
info@dihkcasa.org


Fédération des Chambres Marocaines de Commerce,


d´Industrie et des Services (FCMCIS)
6, Rue Erfoud


Hassan
Rabat
Fédération des Chambres Marocaines de Commerce,


d´Industrie et des Services (FCMCIS)
B.P. 218
(00212) 537 76 78 96
(00212) 537 76 70 51, 537 76 70 78
www.fccism.org
fcmcis@menara.ma



Botschaften und Konsulate


In Deutschland



MÜNCHEN siehe Tutzing


Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Zugspitzstraße 21
82327
Tutzing
(0 81 58) 90 58 03
(0 81 58) 90 58 13 (Mo bis Fr 10-15 Uhr)
mail@ursula-maennle.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
7, Zankat Madnine
10000
Rabat
Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
B.P. 235
10000 Rabat/Marokko
(00212) 537 70 68 51
(00212) 537 21 86 00
www.amballemagne-rabat.ma
Amtsbezirk: Marokko


Consul Honoraire de la République fédérale d´Allemagne
6, Rue de Madrid, Secteur Résidentiel
80000
Agadir /Marokko
(00212) 528 84 09 26
(00212) 528 84 10 25
agadir@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Agadir, Guelmim, Taroudant, Tiznit


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rabat


Consul Honoraire de la République fédérale d´Allemagne
310, Rue Haj Omar Riffi
20120
Casablanca /Marokko
(00212) 522 45 23 10
(00212) 522 45 05 45
casablanca@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Grand Casablanca (Wilaya Casablanca mit den Präfekturen Casa-Anfa, El Fida/Mers Sultan, Hay El Hassani, Ain Chok, Ain Sebaa/Hay Mohammedi, Sidi Bernoussi, Ben M´Sik, Moulay Rachid sowie die Präfektur Mohammedia und die Provinzen Nouaceur und Mediouna


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Rabat


Botschaft des Königreichs Marokko


(mit Konsularabteilung)
Niederwallstraße 39
10117
Berlin
(0 30) 20 61 24 20
(0 30) 206 12 40
kontakt@botschaft-marokko.de
Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr


Konsularabteilung: Mo bis Fr 9.30-14.30 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen


Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Slevogtstraße 48
28209
Bremen
(04 21) 460 49 02
(04 21) 460 49 00
kroening-bremen@t-online.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Generalkonsulat des Königreichs Marokko
Cecilienallee 14
40474
Düsseldorf
(02 11) 65 04 51 51
(02 11) 650 45 10
consumadues@t-online.de
Mo bis Fr 9-15 Uhr


Visa-Angelegenheiten: Mo, Mi, Fr 9.30-12 Uhr


Generalkonsulat des Königreichs Marokko
Ostparkstraße 35
60385
Frankfurt/M.
(0 69) 949 45 91 10
(0 69) 949 45 91 00
cgm.frankfurt@maec.gov.ma
Mo bis Fr 9-15 Uhr


Honorarkonsulat des Königreichs Marokko
Hainbuchstraße 27
34128
Kassel
(05 61) 660 65
(05 61) 621 03
augustin-honorarkonsulin@gmx.de
nur nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)



Ärztliche Hilfe


CASABLANCA: Dr. Guidon (spricht Deutsch), 4 Ave. Jean Jaures,, Casablanca, Tel. 05 22 7 61 53.


FES:Dr. Annie Burg, Fes, Tel. 05 56 65 06 47.


TANGER:Dr. A. Ammor, 7 Ave. Prince,, Tanger, Tel. 05 39 93 28 26


AGADIR:Dr. Catherine Fromaget (spricht Französisch), 111, rue Saada-Inezgane,, Agadir, Tel. 05 48 83 29 09.

Sehenswertes


Rabat


In Rabat, der Hauptstadt Marokkos, befindet sich die Residenz des Königs sowie der Sitz der Verwaltung des Landes. Als Königsstadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten aus der Geschichte des Landes ist Rabat ein beliebtes Touristenzentrum. Mit dem Hassanturm besitzt die Stadt eines der bekanntesten Wahrzeichen Marokkos. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kasbah des Quadaias mit dem Haupteingang Bab des Quadaias, das Musée des Quadaias, ein Gebäudekomplex mit Wohngebäuden und einer kleinen Moschee, das Mausoleum von Mohammed V. sowie das Archäologische Museum. Zum Ausruhen bietet sich ein Stopp im berühmten Café Maure an, das den Besuchern neben dem Minztee charakteristische Süßigkeiten und Gebäcke des Landes anbietet.


Marrakesch


Marrakesch, die zweite Königsstadt, ist nach Casablanca, Fès und Rabat nur die viertgrößte , aber die bekannteste Stadt des Landes. Marrakesch gilt als Marokkos schönste Stadt und hat ihren typischen orientalischen Charakter bewahrt. Marrakesch liegt am Fuße des Atlasgebirges und am Rande eines großen Palmenhaines. Nicht von ungefähr spielt der Tourismus heute eine wichtige Rolle im Leben der Stadt. Marrakesch ist nach Agadir und Tanger die Großstadt mit dem intensivsten Fremdenverkehr. Dazu kommen noch zahlreiche Tagesausflügler aus Agadir und von den Kanarischen Inseln. Die Königsstadt hat eine Vielzahl sehenswerter kulturhistorisch interessanter Baudenkmäler wie etwa die Koutoubia-Moschee, die Souks mit der Medersa Ibn Youssouf, der Bahia Palast, die Stadtmauer und die Stadttore sowie das Stadtmuseum.


Fès


Fès, die nach Marrakesch älteste und bedeutendste der vier Königsstädte, hat sich mit ihren beiden Universitäten den Rang als religiöses und geistiges Zentrum bewahrt. Die ehemalige Hauptstadt wurde 808 gegründet und besitzt heute die größte Moschee des Maghreb. Seit 1980 steht die alte Stadt Fès-el-Bali mit ihren Kulturschätzen auf der Liste des kulturellen Welterbes der UNESCO. In Fès sollte zunächst mit dem Auto eine Rundfahrt unternommen werden. Danach bietet sich ein Spaziergang durch den ältesten Teil von Fès (Fès-el-Bali) an, der seinen mittelalterlichen Charakter noch bewahrt hat. In diesem Teil der Stadt sind die schönsten Sehenswürdigkeiten wie etwa Medersa Bou Inania, die Moschee El Kairaouine und die wichtigsten Souks. Auch bieten hier einfache, aber empfehlenswerte Restaurants ihre lokalen Speisen an.


Meknès


Rund 60 Kilometer westlich von Fès liegt Meknès, die vierte Königsstadt. Sie wurde im zehnten Jahrhundert n. Chr. gegründet und erlebte im 18. Jahrhundert ihre Blütezeit. Von der Festung ist eine 25km lange Mauer mit beeindruckenden Toren heute noch zu sehen. Für einen Besuch der Stadt sollte man mindestens einen Tag einplanen. Die islamische Hochschule in der Altstadt ist als Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.


Tanger


Die Hafen- und Handelsstadt Tanger an der Straße von Gibraltar gilt als die europäischste Stadt Marokkos. Sie bietet mit ihrem Markttreiben, ihrem modernen Verkehrssystem und dem westlichen Unterhaltungsangebot eine interessante Mischung aus afrikanischen, europäischen und orientalischen Einflüssen. Achtung: In Tanger ist die Kriminalität höher als in anderen Städten Marokkos. Touristen sollten ihre Wertsachen im Auge behalten.


Tétouan


Tétouan bietet besonders wegen seinen hellgefärbten Häusern, der Altstadtbefestigung und der Lage in Gärten und Olivenhainen ein malerisches Bild. In der Medina allein können 70 Moscheen besichtigt werden. 60 Kilometer von Tétouan entfernt liegt Chechaouen, eine Kleinstadt, die vor allem wegen ihrer Lage über dem Flusstal des Qum Lahou und der gut erhaltenen Altstadt auffällt.


Agadir


Agadir liegt an der Atlantikküste und ist zum bedeutendsten Fremdenverkehrszentrum Marokkos geworden. Dafür sind das relativ milde Klima, der neun Kilometer lange geschützte Strand sowie die touristische Infrastruktur, die europäischen Ansprüchen genügt, verantwortlich. Zahlreiche Sportmöglichkeiten wie Schwimmen, Surfen, Wasserski, Fischen, Tennis oder Golf bieten sich hier an und garantieren einen aktiven Urlaub. Außerdem gibt es zahlreiche Restaurants, Bars, Diskotheken und Nachtclubs für ein erlebnisreiches Abend-Unterhaltungsprogramm. Das Hinterland Agadirs ist für interessante Auto-Ausflüge hervorragend geeignet. Für diesen Luxus verlangt man in Agadir dann auch Preise, die denen in Deutschland vergleichbar sind.


Mittelmeerküste


Die Mittelmeerküste lädt mit ihren angenehmen Wassertemperaturen und schönen Badebuchten und -stränden zu einem Badeurlaub ein. Die bekanntesten Badeorte liegen hier im östlichen Teil der Bucht von Tanger bis zum Cap Malabata und an den Küstenabschnitten nordöstlich von Tétouan. Al Hoceima hat sich seit den sechziger Jahren zum führenden marrokanischen Seebad und Fremdenverkehrsort an der Mittelmeerküste entwickelt. Hier kann Wassersport wie Segeln, Tauchen, Surfen und Wasserskifahren betrieben werden. Ausgedehnte feinsandige Strände findet man u.a. auch in Smir-Restinga, M´Diq, Taifor, Cabo Negro und Martil. Weniger touristisch genutzte Strände liegen u.a. bei Qued Laou, Torre de Alcala, bei Nador und Saidia sowie zwischen Tanger und Ceuta. Neben einem Badeurlaub gibt es an der Mittelmeerküste zahlreiche interessante Städte wie Tanger, Tétouan und Chefchaouen, die einen Besuch lohnen.


Atlantikküste


Die Strände an der Atlantikküste sind breiter als an der Mittelmeerküste, zum Teil gibt es aber heftige Brandungen, die das Schwimmen gefährlich machen können. Die Wassertemperaturen sind wegen des kalten Kanarenstroms kühler als an der Mittelmeerküste. Für den Besuch der Atlantikküste bietet sich am wenigsten der Sommer an, da hier oft Küstennebel auftritt und die Strände im nördlichen Abschnitt zwischen Cap Spartel und El Jadida völlig überlaufen sind, weil gut situierte Marokkaner hier Urlaub machen.


Der bekannteste Badeort ist Agadir. Andere bekannte Badeorte an der Atlantikküste sind Asilah im nördlichen Küstenabschnitt, Larache, Moulay-Bousselham, Mehdia Plage, zahlreiche kleine Badeorte zwischen Rabat und Casablanca wie Plages des Nations oder Pont Blondin, El Jadida und Safi sowie Mirhleft südlich von Tiznit, das insbesondere für Jugendliche und Camper interessant ist. Einen kurzen Besuch wert ist auch Casablanca, das ökonomische Zentrum Marokkos.


Sahara


Für Touristen, die das Ausgefallene schätzen, bietet sich ein Ausflug in die Ausläufer der Sahara im Süden Marokkos an. Hier liegen an der Küste Tan-Tan, Kap Juby und Tarfaya. Laâyoune ist eine Stadt, in der die Moderne Einzug gehalten hat und Smara ist die geistige Hauptstadt der Sahara. Ganz im Süden befindet sich Dakhla, dessen Sport- und Fischereihafen in der schönsten Bucht der südlichen Sahara liegt.

Reisehinweise


Terrorismus:


Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Grenzgebiete Marokko/Algerien sowie abseits befestigter Straßen ab. Der Hinweis gilt jedoch nicht für die Touristenstraßen zur Oasen-Stadt Zagora durch das Draa-Tal sowie zur Stadt Erfoud/Merzouga.


Zwei weibliche Wanderinnen wurden im Dezember 2018 unweit des Mont Toubkal im Atlasgebirge getötet. Die Behörden gehen von einem terroristischen Hintergrund aus.


Trekking- sowie Offroad-Touren sind generell nur mit registrierten landeskundigen Führern und in einer Gruppe zu unternehmen.


Westsahara:


Von Reisen in die Westsahara wird dringend abgeraten. Die Gefahr entführt zu werden, ist relativ hoch.


Demonstrationen:


In Marokko kann es nach wie vor zu Protesten und Demonstrationen kommen. Reisende sollten Versammlungen generell fernbleiben. Vorsicht ist wegen etwaigen Gewaltübergriffen angebracht.


Kriminalität:


Die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls und Diebstahls zu werden, nimmt zu. Dies gilt vor allem für Orte, die von Touristen besucht werden, und in Großstädten. Da die Täter auch Hieb- und Stichwaffen mitführen und ebenfalls unter Drogen stehen können, sollte man auf Gegenwehr verzichten. Besonders Vorsicht ist bei Anbruch der Dunkelheit angebracht.


Für Frauen, die allein reisen, ist generell besondere Vorsicht geboten.


Reisen ins Rif-Gebirge:


Im Rif-Gebirge droht die Gefahr, Opfer von Rauschgifthändlern zu werden, weshalb Fahrten nur in Begleitung von verlässlichen Ortskundigen unternommen werden sollten.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Das Fotografieren und Filmen von Militär- und Polizeieinrichtungen, Grenzstellen und von Personen in Uniform ist verboten.


Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln und zu konsumieren ist verboten.


Alkohol zu konsumieren ist nur in den gastronomischen Einrichtungen (Hotels, Bars etc.) erlaubt, die über eine Lizenz zum Ausschank verfügen. Die Nichtbeachtung kann zum Arrest führen.


Bei Überlandreisen mit dem Pkw sollten Reisende sehr vorsichtig sein, dies gilt vor allem für Fahrten im Rif-Gebirge (bekannt als Haupt-Anbaugebiet für Hanf). Bei Dunkelheit sollte keine Fahrten unternommen werden.


Bei Touristenattraktionen kommt es immer wieder zu Raubüberfällen.


In Marokko ist es streng verboten, sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe zu haben. Dies gilt auch für Homosexualität.


Es ist illegal im Besitz von pornografischem Material zu sein.


RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2019: ca. 6. Mai bis ca. 3. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Deutschland

Landesdaten


Lage


Die Bundesrepublik Deutschland grenzt im Norden an die Nordsee, Dänemark und die Ostsee, im Osten an Polen und die Tschechische Republik, im Südosten an Österreich, im Süden an die Schweiz und im Westen an Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.


Fläche: 357.027 km².


Einwohner


Bevölkerung: ca. 82,2 Millionen


Die größten Städte (und die Landeshauptstädte):


Berlin (Hauptstadt) ca. 3,5 Millionen


Hamburg ca. 1,79 Millionen


München ca. 1,43 Millionen


Köln ca. 1 Million


Frankfurt/M. ca. 717.700


Stuttgart ca. 612.400


Düsseldorf ca. 604.500


Dortmund ca. 580.500


Essen ca. 573.800


Bremen ca. 551.800


Leipzig ca. 544.500


Dresden ca. 536.300


Hannover ca. 523.700


Nürnberg ca. 501.100


Duisburg ca. 485.500


Bonn 318.900


Wiesbaden ca. 276.200


Kiel ca. 246.300


Magdeburg ca. 235.700


Erfurt ca. 210.100


Mainz ca. 209.800


Saarbrücken ca. 178.200


Potsdam ca. 167.700


Schwerin ca. 98.800


Sprache


Deutsch mit zahlreichen Dialekten. Englisch wird weitgehend verstanden.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.


Stromspannung


230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Telefon/Post


Post


Briefmarken können in Postämtern und an deren Automaten gekauft werden; in Ferienregionen sind sie auch in Souvenirläden erhältlich.


Telefon


Die Landesvorwahl nach Deutschland ist 0049, danach ist die Führungsnull der Ortsvorwahl wegzulassen. Von Deutschland nach Österreich wählt man 0043 und in die Schweiz 0041.


Münztelefone sind seltener geworden, die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten der Deutschen Telekom, die auf jedem Postamt erhältlich sind. Für Auslandsgespräche sind in der Regel internationale Prepaid-Karten günstiger, die verschiedene privater Telefongesellschaften anbieten.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Unfallrettung 110, Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800


Internet


Länderkürzel: .de


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 3. Oktober (Tag der Einheit), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Folgende regionale Feiertage gibt es zusätzlich:


6. Januar (Erscheinungsfest/Dreikönigstag) in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt;


20. Juni (Fronleichnam) in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in einigen Gemeinden in Sachsen und Thüringen;


15. August (Mariä Himmelfahrt) in Gemeinden Bayerns mit überwiegend katholischer Bevölkerung und im Saarland;


31. Oktober (Reformationstag) in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen;


1. November (Allerheiligen) in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland;


20. November Buß- und Bettag) in Sachsen.


Faschingsmontag und -dienstag bzw. Rosenmontag und Fastnachtsdienstag (4. und 5. März 2019) sind keine gesetzlichen Feiertage. Wegen der Feiern, die in einigen Regionen das gesellschaftliche Leben stark dominieren, sollten Geschäftstermine an diesen Tagen zuvor bestätigt werden.


Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juni bis Mitte September. Sie ist jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8.30-13, 14.30-16 Uhr, Do bis 17.30 Uhr; einige Banken sind auch über Mittag und bis 18 Uhr geöffnet;


Geschäfte: größere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9/10-16/20 Uhr, kleinere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-18.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr; Lebensmittelgeschäfte sind meist schon ab 7/8 Uhr geöffnet; in kleineren Städten sind die Geschäfte oft von 12.30-15 Uhr und am Mittwochnachmittag geschlossen.


Kleidung


Man sollte, den Jahreszeiten entsprechend, normale europäische Kleidung tragen. Auch im Sommer braucht man gegen Abend einen warmen Pullover. Im Winter sind warme Sachen unerlässlich.


Regenschutz sollte man während des ganzen Jahres bei sich haben.

Wirtschaft


Die wichtigsten Branchen der Industrie sind die Chemie, die Automobilbranche, der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Deutschland ist eine der führenden Handelsnationen und ein hochentwickeltes Industrieland. Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Länder brachte in den ostdeutschen Bundesländern zunächst erhebliche wirtschaftliche Probleme und eine enorme Arbeitslosigkeit mit sich. Obwohl die Industriebetriebe im Osten inzwischen modernisiert und wettbewerbsfähig sind, lässt der wirtschaftliche Aufschwung im Osten weiter auf sich warten. Der Energiebedarf Deutschlands wird zu 12,5 Prozent durch Kernkraft gedeckt. Der Anteil regenerativer Energien soll weiterhin ausgebaut werden.


Religion


Fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an, beinahe genauso viele Mitglieder zählen die evangelischen Landeskirchen. Darüber hinaus gibt es Anhänger einer Reihe weiterer Glaubensgemeinschaften wie z.B. Moslems, Juden und Buddhisten.


Vegetation


Durch die landwirtschaftliche Intensivierung wurde die natürliche Vegetation weitgehend verdrängt. Rund 30 Prozent der Fläche Deutschlands sind von Wäldern bedeckt; die meisten Wälder befinden sich im Süden Deutschlands (Bayern, Baden-Württemberg). Etwa zwei Drittel des Waldes besteht aus Fichten und anderen Nadelbäumen, der Rest aus Laubbäumen wie Buche, Birke und Eiche.


Tierwelt


Der Lebensraum der wild lebenden Tiere ist stark eingegrenzt. Häufige Arten sind Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase, Wiesel, Dachs und Fuchs. In den Küstengewässern von Nord- und Ostsee finden sich Hering, Kabeljau und Flunder, in den Flüssen und Strömen des Landes Karpfen, Wels und Forelle. An den Küsten brüten jährlich über eine halbe Million Wasservögel.

Kulinarisches


Deutschland ist bekannt für seine wohl unübertroffene Vielfalt an Brotsorten. Brot und Brötchen werden zum Frühstück und zum Abendessen gegessen. Die Hauptmahlzeit ist das Mittagessen, das üblicherweise aus Fleisch mit Soße, Kartoffeln oder Klößen, Gemüse und Salat besteht. Selbstverständlich ist das Angebot an regionalen Besonderheiten äußerst vielfältig und von Ost nach West, von Nord nach Süd sehr unterschiedlich. Am Nachmittag wird Kaffee oder Tee mit einer reichhaltigen Auswahl an schmackhaften Kuchen und Torten angeboten. Cafes gibt es überall, im Sommer mit Außenterrassen.


Bier ist das Nationalgetränk der Deutschen und wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Es gibt extrem unterschiedliche Sorten, vom süddeutschen Weizenbier bis zum bitteren Pils, dem dunklen Bockbier bis hin zu alkoholfreien Sorten, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Deutsche Weine, insbesondere die Weißweine gehören zu den besten der Welt. Am bekanntesten sind die Weine von Rhein und Mosel sowie die Fränkischen Weine.


Souvenirs


Es gibt regional sehr spezifische Besonderheiten. So sind die Musikinstrumente Ostdeutschlands berühmt. Im Erzgebirge werden handgeschnitztes Holzspielzeug und Weihnachtsschmuck hergestellt. Die Meißner Porzellanmanufaktur kann sogar besichtigt werden. In Bayern ist besonders die typische Lodenmode begehrt. Darüber hinaus sind optische Geräte (Fotoapparate, Ferngläser), Silber- und Stahlwaren, Messer und Sportartikel von bester Qualität.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


- 16 Liter Bier;


- 4 Liter nicht schäumende Weine;


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;


- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


- andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.


DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT


- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen


In Deutschland gibt es ausgeprägte Jahreszeiten. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei 25-30°C, im Winter bei 0 bis minus 5°C. Im Norden ist das Klima üblicherweise wechselhafter als im Süden Deutschlands.


Beste Reisezeit


Mai bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Saisonal FSME.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Die Bundesrepublik Deutschland ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, größeren Geschäften, größeren Restaurants und an den meisten Tankstellen akzeptiert.


Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen)

Auskunftstellen


In Deutschland



Tourismusverbände der Bundesländer:


Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg
Esslinger Straße 8
70182
Stuttgart
( 07 11) 238 58 98/99
(07 11) 23 85 80
www.tourismus-baden-wuerttemberg.de
info@tourismus-bw.de


Bayern Tourismus Marketing GmbH
Arabellastr. 17
81925
München
(0 89) 21 23 97 99
(0 89) 212 39 70
www.bayern.by
tourismus@bayern.info


Berlin Tourismus Kongress GmbH
Am Karlsbad 11
10785
Berlin
(0 30) 25 00 24 24
(030) 264 74 80
www.berlin-tourism.de
information@visitBerlin.de


Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
Am Neuen Markt 1
14467
Potsdam
(03 31) 298 73 73
(03 31) 29 87 30
www.reiseland-brandenburg.de
tmb@reiseland-brandenburg.de


Bremer Touristik-Zentrale


Gesellschaft für Marketing und Service mbH
Findorffstraße 105
28215
Bremen
(04 21) 308 00 30
(04 21) 308 00 10
www.bremen-tourism.de
btz@bremen-tourism.de


Hamburg Tourismus GmbH
Steinstr. 7
20095
Hamburg
(0 40) 30 05 13 33
(0 40) 30 05 13 00
www.hamburg-tourismus.de
info@hamburg-tourismus.de


HA Hessen Agentur GmbH


Tourismus- und Kongressmarketing
Konradinerallee 9
65189
Wiesbaden
(06 11) 95 017-81 40
(06 11) 95 017-81 91
www.hessen-tourismus.de
info@hessen-tourismus.de


Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Platz der Freundschaft 1
18059
Rostock
(03 81) 403 05 55
(03 81) 403 05 00
www.auf-nach-mv.de
info@auf-nach-mv.de


Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH
Essener Str. 1
30173
Hannover
(05 11) 27 04 88 88
(05 11) 270 48 80
www.tourismus-niedersachsen.de
info@tourismusniedersachsen.de


Tourismus NRW e.V.
Völklinger Straße 4
40219
Düsseldorf
(02 11) 91 32 05 55
(02 11) 91 32 05 00
www.nrv-tourismus.de
info@nrw-tourismus.de


Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Löhrstraße 103-105
56068
Koblenz
(02 61) 915 20 40
(02 61) 91 52 00
www.rlp-info.de
info@gastlandschaften.de


Tourismus Zentrale Saarland GmbH
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119
Saarbrücken
(06 81) 927 20 40
(06 81) 92 72 00
www.tourismus-saarland.de
info@tz-s.de


Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
Bautzner Straße 45/47
01099
Dresden
(03 51) 496 93 06
(03 51) 49 17 00
www.sachsen-tour.de
info@sachsen-tour.de


Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG)
Am Alten Theater 6
39104
Magdeburg
(03 91) 562 83 811
(03 91) 562 83 820
www.sachsen-anhalt.de
tourismus@img-sachsen-anhalt.de


Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH
Wall 55
24103
Kiel
(04 31) 600 58 44
(04 31) 60 05 83, 600 58 40
www.sh-tourismus.de
info@sh-tourismus.de


Thüringer Tourismus GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
Thüringer Tourismus GmbH
Postfach 900 407
99107 Erfurt
(03 61) 374 23 88
(03 61) 374 20
www.thueringen-tourismus.de
service@thueringen-tourismus.de



In Deutschland


Informationen u.a. zur Einreise nach Deutschland erteilt:


Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117
Berlin
Auswärtiges Amt
11013 Berlin
(0 30) 18 17 34 02
(0 30) 181 70
www.auswaertiges-amt.de
buergerservice@diplo.de


In Deutschland


Informationen u.a. über regionale Industrie- und Handelskammern:


Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Breite Straße 29
10178
Berlin
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
11052 Berlin
(0 30) 203 08 10 00
(0 30) 20 30 80
www.diht.de
info@dihk.de


Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. -DZT
Beethovenstraße 69
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 75 19 03
(0 69) 97 46 40
www.deutschland-tourismus.de
info@germany.travel

Sehenswertes


Berlin


Berlin ist ein deutsches Bundesland und zugleich Hauptstadt und die größte Stadt Deutschlands.


Berlin wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt und war ab 1486 ständige Residenzstadt des brandenburgischen Kurfürsten. Davon zeugt heute noch das Charlottenburger Schloss mit der Reiterstatue des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Den Grundstein für die kosmopolitische Stadt Berlin legte der Große Kurfürst mit der Einladung von Glaubensflüchtlingen nach Brandenburg und Berlin. Die Hugenotten brachten Küche, Lebensart und Sprache aus Frankreich. Architekten wie Karl Friedrich Schinkel oder Andreas Schlüter belebten die Architektur.


Ende des 19. Jahrhunderts war Berlin die größte Industriestadt des Kontinents. Auf die Zeit des ´Glanz und Gloria´ folgten als Meilensteine der Zusammenbruch 1945, die Teilung der Stadt 1961, der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung 1989.


Seitdem hat sich viel verändert - die deutsche Hauptstadt ist wieder zur Drehscheibe zwischen Ost und West geworden. Das deutsche Parlament, der Bundesrat und die Bundesregierung haben ihren Sitz wieder in der Bundeshauptstadt. Das Reichstagsgebäude mit der gläsernen Kuppel von Sir Norman Foster ist über Nacht zu einer Attraktion für Berliner wie für Gäste aus aller Welt geworden. Auch die alte Mitte um die Straße ´Unter den Linden´ wurde kräftig herausgeputzt. Berlins Zentrum, der Potsdamer, Leipziger und Pariser Platz mit dem legendären Brandenburger Tor, wurde nach der Wiedervereinigung zur größten Baustelle Europas. Wohnen und Arbeiten stehen hier an erster Stelle, aber auch Unterhaltungszentren für Einheimische und Besucher sind entstanden. Rund um den Marlene-Dietrich-Platz locken Spielbanken, ein Varieté- und Musical-Theater sowie ein Großkino viele Besucher an.


Die Berliner Kulturlandschaft trägt durch Umfang, Vielfalt und Lebendigkeit zum unverwechselbaren Profil der Stadt entscheidend bei. Allein die 17 staatlichen Museen der Stiftung ´Preußischer Kulturbesitz´ bilden einen der größten Museumskomplexe Europas. Daneben ist Berlin die bedeutendste deutsche Theaterstadt. Zurzeit besitzt Berlin drei Opernhäuser, über 150 Theater und Bühnen sowie rund 170 Museen und Sammlungen, ferner etwa 300 kommunale und private Galerien, 265 Kinos und zahlreiche weitere kulturelle Einrichtungen. Im Sommer werden in den Parks große Open-Air-Veranstaltungen geboten. Festivals, wie der Karneval der Kulturen, die Love Week oder der Christopher Street Day, ziehen ein Millionen-Publikum aus der ganzen Welt an.


Berlin ist also "in" und am Puls der Zeit - nicht von ungefähr hat die Stadt im Jahr 2007 mehr als 17,3 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland registriert. Im internationalen Vergleich steht Berlin ebenfalls gut da: etwa 140 Millionen Besuchstage konnte die deutsche Hauptstadt auf sich verbuchen - und rangiert nach London und Paris unter den Top 3 der europäischen Städtedestinationen.


Dresden


Wie Paris mit dem Eiffelturm, so ist Dresden mit dem Zwinger verbunden. Das prächtige Barockbauwerk wurde von August dem Starken errichtet. Mit großartigen Bauten und zahlreichen Kunstschätzen machte er Dresden zu einer Perle des deutschen Barocks. Nach dieser goldenen Ära setzte das silberne Zeitalter ein. Carl-Maria von Weber begründete die deutsche Nationaloper, und Caspar David Friedrich entwickelte den Stil der "Dresdner Frühromantik". Heute zeigt die Stadt dem Besucher ein Wechselspiel aus historischen Bauten und moderner Architektur. Das bedeutendste Symbol für den Wiederaufbau im während des Zweiten Weltkriegs stark zerstörten Dresden ist die Frauenkirche. Neben einem reichhaltigen Besichtigungsprogramm hat die Stadt auch ein umfangreiches kulturelles und ein gepflegtes Abendangebot. Durch die Universität mit ihren über 22 000 Studenten gibt es aber auch ein lockeres und entspanntes Unterhaltungsprogramm. Nach dem Stadtbesuch bietet sich Dresden als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Osterzgebirge, das Lausitzer Bergland und die Sächsische Schweiz an.


Düsseldorf


Düsseldorf, die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, ist eine moderne Metropole mit einer mehr als 700-jährigen Tradition. Kontraste zwischen rheinischem Frohsinn und kosmopolitischem Charme prägen das Bild der lebendigen Stadt. Düsseldorf ist eine Einkaufsstadt - bereits seit dem 17. und 18. Jahrhundert hat die Mode hier ihren Platz. Heute ist Düsseldorf mehrmals im Jahr das Mekka der Modemacher und -einkäufer aus aller Welt. Die Königsallee hat sich einen Namen als erste Adresse in Sachen Mode und Shopping gemacht. Auch als Messe-, Geschäfts- und Kongressstadt hat Düsseldorf einen guten Ruf. Allein 24 der in Düsseldorf jährlich stattfindenden Messen zählen zu den weltweit führenden Branchenveranstaltungen. Für Kongresse, Tagungen und Seminare bietet das Congress Center Düsseldorf (CCD) das richtige Ambiente. Die Stadt hat mit ihren bekannten Museen, Galerien und dem Theater- und Musikprogramm auch viel an Kultur zu bieten. Zahlreiche Bräuche haben sich erhalten, so beispielsweise der Karneval, der im Februar zahlreiche Besucher in die Metropole am Rhein lockt.


Frankfurt/Main


Frankfurt am Main ist eine Stadt der Kontraste. Tradition und Moderne, Handel und Kultur sowie Geschäftigkeit und Beschaulichkeit liegen hier dicht beieinander. Das Messegeschehen, die Finanzgeschäfte und das Kulturleben geben Frankfurt den Charakter einer Weltstadt. Die berühmte Skyline mit ihren Hochhäusern verdankt die Metropole in erster Linie den vielen in- und ausländischen Banken, die sie zum Finanzplatz Nummer eins und zu einem führenden Dienstleistungszentrum in Deutschland gemacht haben. Die verkehrsgünstige Lage mit dem größten deutschen Flughafen trägt zur wirtschaftlichen Attraktivität erheblich bei.


Frankfurt ist auch eine Stadt der Geschichte, trat hier doch 1848 erstmals die deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zusammen. Die Paulskirche ist seitdem das Symbol der deutschen Demokratie. Auch das Kulturleben Frankfurts ist nicht zu verachten. Unter den zahlreichen Museen und dem vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsangebot findet jeder der jährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher etwas für seinen Geschmack. Nach einem Theater,- Kino- oder Konzertbesuch kann man hessische Gemütlichkeit in einer der vielen Apfelwein-Kneipen oder Livemusik-Lokale erleben.


Auch die unmittelbare Umgebung von Frankfurt hat ihren besonderen Reiz mit kleineren Gemeinden, größeren Städten und herrlichen Landschaften. Von den Ruinen römischer Bauwerke über Kurorte bis hin zu Natur und ausgedehnten Wäldern bietet sich dem Besucher ein breites Spektrum an Aktivitäten.


Hamburg


Hamburg - Das Tor zur Welt. Mit diesem Attribut schmückt sich Deutschlands zweitgrößte Stadt gerne - und das zu Recht. Der umtriebige Handel und die Reisenden aus allen Ländern sowie der Hamburger Hafen - der achtgrößte Containerhafen der Erde - haben die Stadt entscheidend geprägt. Die Freie und Hansestadt zählt zu den Topwirtschaftsstandorten in Europa und ist zugleich Deutschlands Medienmetropole Nummer Eins, in der unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa), der Norddeutsche Rundfunk, Großverlage sowie international renommierte Werbeagenturen ihren Sitz haben. Der Tourismus trägt außerdem zum Einkommen der Stadt erheblich bei.


Darüber hinaus ist Hamburg das kulturelle Zentrum in Norddeutschland. Rund 50 Museen, insgesamt über 300 Theater und Kleinkunstbühnen und die Hamburger Staatsoper genießen einen sehr guten Ruf und bieten Kunst und Kultur für Jedermann. Gleichzeitig findet man auf der weltberühmten Reeperbahn auf St. Pauli jede Art der Unterhaltung, von Kneipen, Diskotheken und Live-Musik-Clubs bis hin zu Erotik-Cabarets.


Mit vielen großzügigen Grünanlagen und der wunderbaren Lage an Alster und Elbe bietet Hamburg auch eine hohe Lebensqualität sowie genügend Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten von anstrengenden Entdeckungstouren oder dem Nachtleben auf dem Kiez. "Alsterschippern" auf der Binnen- und Außenalster, vorbei an Villen mit Parkanlagen, urwüchsigen Uferpartien und Brücken, ist ein unvergessliches Erlebnis und sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg-Besuches gehören.


Das Gesicht der Stadt selbst bestimmen postmoderne Glas- und Stahlfassaden genauso wie großbürgerliche Villen vergangener Jahrhunderte und zahllose Brücken die die Fleete und Kanäle überspannen. Besucher erleben bei einem Spaziergang eine Zeitreise zwischen Moderne und Geschichte. Bestes Beispiel hierfür ist die historische Speicherstadt im Freihafen, in deren unmittelbarer Nachbarschaft das moderne "Hanseatic Trade Center" entstand.


Hannover


Wer an Hannover denkt, denkt zunächst einmal an eine Messe- und Kongressstadt. Das ist auch durchaus berechtigt, hat sich Hannover doch durch seine zentrale Lage zwischen Nord und Süd sowie Ost und West zu einem anerkannten Messestandort gemausert. Als Messeplatz genießt die niedersächsische Hauptstadt eine hohe Reputation. Jahr für Jahr werden mit der Hannover Messe Industrie und der CeBit zwei internationale Messen veranstaltet. Die EXPO 2000 ´Mensch-Natur-Technik´, die Ende Oktober 2000 ihre Pforten schloss, hat das Ansehen der Stadt in Deutschland und der Welt weiter erhöht. Das Congress Centrum Stadtpark (CCS) und das neue Tagungszentrum Messe bieten beste Voraussetzungen für gut organisierte Kongresse.


Daneben bietet Hannover aber auch hohe Lebens- und Erlebniswerte. Das Stadtzentrum ist klein, überschaubar und besitzt malerische Winkel mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Die vielen Straßenkunstwerke sind eine Besonderheit Hannovers. Sie werden seit 1970 auf rund 4.200 Metern durch den aufs Pflaster gemalten "Rote Faden" verbunden. Sehenswerte Museen erwarten die Besucher und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sorgen für Abwechslung vom harten Messealltag. Bei einem Bummel durch die Fußgängerzone mit ihren vornehmen Einkaufsgalerien, Warenhäusern, eleganten Boutiquen und Fachgeschäften findet sich sicher auch das ein oder andere Souvenir. Zum Verweilen und Ausruhen bieten sich die Herrenhäuser Gärten sowie ein Spaziergang am oder eine Bootsfahrt auf dem Maschsee an. Niedersachsens Hauptstadt ist auch ein guter Ausgangspunkt für interessante Ausflüge wie beispielsweise auf der "Deutschen Märchenstraße", der "Erikastraße" oder in den sagenumwobenen Harz.


Köln


Köln, die Stadt am Rhein, ist die größte Stadt des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Metropole ist römischen Ursprungs und blickt auf eine über 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Als Hansestadt im Mittelalter zog sie Millionen von Händlern und Pilgern an. Das ist noch heute so. Dom, Kölnisch Wasser, Kölsch und Karneval ziehen die Touristen genauso an wie die historischen Bauwerke, die über 30 Museen und 120 Kunstgalerien sowie das kulturelle Angebot.


Der weltberühmte Kölner Dom und die zahlreichen romanischen Kirchen prägen das Stadtbild. Köln besitzt auf engstem Raum innerhalb des Verlaufs der mittelalterlichen Stadtmauern einen Kranz von zwölf großen romanischen Stifts- bzw. Klosterkirchen.


Das moderne Bild der Stadt mit dem Museumskomplex, dem als transparente Schiffsburg gestalteten Schokoladenmuseum und der neben der Messe gelegenen Kölnarena ist eingebettet in das historische Köln.


Neben den architektonischen Sehenswürdigkeiten ist Köln eine Einkaufs-, Vergnügungs-, Sport- und Businessstadt und ein bedeutender Medien- und Messeplatz. Der Freizeitwert der Stadt wird durch die zahlreichen Grünflächen im engeren Stadtgebiet noch erhöht. Der Rheinpark im Rechtsrheinischen, verbunden durch die Seilbahn mit dem Zoo und dem Botanischen Garten, der Flora, der neue Rheingarten in der Altstadt, die zahlreichen historischen Parks und der äußere Grüngürtel laden zum Verweilen und Bummeln im Grünen ein, wenn man von der Hektik der Stadt genug hat. Für einen Ausflug bieten sich auch eine Ausflugsfahrt mit einem Schiff auf dem Rhein oder der Besuch der Umgebung z.B. des Siebengebirges, des Bergischen Landes oder einer der benachbarten Städte wie Bonn oder Düsseldorf an.


Leizig


In Leipzig, dem Mittelpunkt der großräumigen Leipziger Tieflandsbucht und gleichzeitigem Zentrum des Mitteldeutschen Wirtschaftsraumes, pulsiert heute das Leben. Tradition und Fortschritt des 21. Jahrhunderts begegnet man hier auf Schritt und Tritt. Seit den Friedensgebeten in der Nikolaikirche und den friedlichen Massendemonstrationen, im Jahr 1998 ist Leipzig zum Symbol für die Wende und den Weg zur deutschen Einheit geworden. Die Stadt hat die neuen Entwicklungen gut verkraftet. Leipzig ist eine äußerst dynamische Großstadt geworden, in der die Wiedervereinigung besser und schneller verarbeitet und genutzt wurde, als anderswo in den neuen Bundesländern.


Das Stadtrecht und Marktprivileg wurde Leipzig bereits um das Jahr 1165 verliehen. Der Stadtname geht auf die sorbische Siedlung "Lipzk", was soviel wie Ort bei den Linden bedeutet, zurück. Die Nikolaikirche von 1175 ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Im Jahr 1212 folgte die Weihe der Thomaskirche.


Leipzig ist seit Jahrhunderten ein Mittelpunkt im internationalen Handel und seit 500 Jahren Messestadt. Noch heute geben wichtige Fachmessen den Takt im Wirtschaftsleben an. Mittlerweile hat sich die Stadt zum zweitgrößten deutschen Bankenplatz nach Frankfurt/Main heraus gemacht. Zum Ruf Leipzigs trugen Musiker wie Bach, Mendelssohn-Bertholdy und Schumann sowie Verleger wie Baedeker, Brockhaus und Reclam bei. Heute wirken noch zahlreiche Verlage, der Thomanerchor und das Gewandhausorchester. In Kunst, Kultur und Wissenschaft nimmt Leipzig eine wichtige Stellung in Deutschland ein: Die 1409 gegründete Universität Leipzig ist nach der Heidelberger die älteste in Deutschland.


Das historische Stadtzentrum, umgeben von einem grünen Promenadenring, bildet das lebendige historische Herz, in dem sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten befinden.


Vor allem die Renaissance, das Barock und die Zeit der Jahrhundertwende verleihen dem "alten" Leipzig sein Gesicht, das heute durch zahlreiche moderne Neubauten erneuten Wandel erfährt. Ein Beispiel dafür ist das traditionelle Industrieviertel Leipzig-Plagwitz, das zu einem modernen Wohn- und Dienstleistungsstandort umgestaltet wurde.


München


München, die bayerische Hauptstadt, ist eine der großen europäischen Wirtschafts- und Medienmetropolen und zugleich kulturelles Zentrum des Bundeslandes Bayerns. Die Stadt wurde 1158 auf dem so genannten "Augsburger Schied" von Kaiser Friedrich Barbarossa zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der eigentliche Gründer ist Herzog Heinrich der Löwe, der um den einträglichen Salzhandel auf sein Gebiet umzuleiten, die Isarbrücke bei Föhring zerstörte und den Markt einige Kilometer isaraufwärts nach Munichen verlegte. Die Stadtbefestigung mit Isartor, Sendlinger Tor und Karlstor erfolgte im frühen 14. Jahrhundert unter Ludwig dem Bayern. Die älteste Kirche des Stadtzentrums ist St. Peter, deren Renaissanceturm als "Alter Peter" eines der Wahrzeichen der Stadt bildet.


Die Innenstadt ist überschaubar und leicht zu Fuß zu erkunden. Sie wird durch Karlsplatz, Sendlinger Tor, Isartor und Odeonsplatz begrenzt. In ihrem Zentrum liegt der Marienplatz, Münchens "gute Stube", von dem die Shopping-Meilen Richtung Stachus und Sendlinger Tor abgehen. Richtung Norden um den Max-Joseph-Platz und den Odeonsplatz liegen die "herrschaftlichen Bezirke" mit Residenz, Erzbischöflichem Palais und Hofgarten.


Abgesehen von der Innenstadt besteht München, vielleicht noch mehr als andere Großstädte, aus vielen "Dörfern", Stadtteilen mit jeweils eigenem Charakter.


Schwabing beispielsweise wird durch die Schickeria, das entsprechende Nightlife, die Cafés zum "Gesehen-Werden" sowie durch die lockere Atmosphäre um Universität und Englischen Garten geprägt. "Bogenhausen" heißt der angrenzende vornehme Wohnbezirk im Münchner Nordosten. Südlich davon, zwischen Ostbahnhof, Max-Weber-Platz und Rosenheimer Platz, liegt Haidhausen, ein Stadtviertel der "einfachen" Leute und der alternativen Lebensweisen. Entsprechend findet man hier Szene-Kneipen und Läden mit ausgefallenem Angebot.


Die Attraktionen Münchens freilich sind über das ganze Stadtgebiet verstreut. So liegt etwa das Olympiagelände im Norden, das Nymphenburger Schloss im Westen und der Zoo im Süden jeweils ein ganzes Stück von der Innenstadt entfernt.


Die Liegewiesen entlang der Isar, im Englischen Garten und an den Baggerseen unter anderem im Norden Münchens laden immer wieder zur Rast oder zum (Sonnen-)Bad ein.


Da München nicht weit von den Feriengebieten in den bayerischen Alpen am Starnberger See oder am Chiemsee entfernt liegt, lässt sich eine Städtereise im Winter gut mit einer Skiausfahrt oder im Sommer mit einem Aktivurlaub an den bayerischen Seen und in den Bergen verbinden.


Stuttgart


Stuttgart, die Hauptstadt Baden-Württembergs, ist eine Stadt der reizvollen Gegensätze, eine pulsierende lebensfrohe Metropole. Einerseits ist sie mit den Firmensitzen von Daimler Chrysler, Porsche und Bosch und mit den jährlich im November stattfindenden Stuttgarter Buchwochen eine Wirtschaftsmetropole und Verlagsstadt. Andererseits ist Stuttgart eine Großstadt mit einem sehr hohen Grünflächenanteil. Die Lage der Stadt ist einmalig, das Panorama herrlich. Stuttgart schmiegt sich in einen Talkessel. Die sie auf drei Seiten umgebenden grünen Hänge sind bis zu 200 Meter hoch. Hier wurde noch bis in das 19. Jahrhundert hinein Wein angebaut. Die "Stäffele", Treppen, die die Weinberge begehbar machen, tragen viel zur heimeligen Atmosphäre der Stadt bei. Im Grüngürtel, der sich vom Neckar bis in das Herz der Stadt hinein zieht, lässt sich ein ausgedehnter Spaziergang unternehmen. Für kulturinteressierte Besucher gibt es schöne Plätze, prächtige Schlösser und viele historische Bauten unterschiedlicher Architekturstile zu entdecken, und Naturliebhaber finden in der interessanten und vielseitigen Umgebung von Stuttgart ein ausgiebiges Betätigungsfeld.


Stuttgart hat mit seinem Flughafen, den Bahnverbindungen und Autobahnanschlüssen sowie dem ausgebreiteten Netz öffentlicher Verkehrsmittel eine erstklassige Infrastruktur, die sie auch als Messe- und Kongressstadt attraktiv gemacht hat. Seit Herbst 2007 ist die neue Messe auf den Fildern, direkt am Stuttgarter Flughafen, eröffnet.


Auch kulturell hat Stuttgart einiges zu bieten. Fröhliche Feste, wie das Sommerfest, das Stuttgarter Weindorf und das Cannstatter Volksfest, sorgen für Abwechslung. Neben zahlreichen sehenswerten Museen sind die Staatsgalerie Stuttgart und Haus der Geschichte Baden-Württemberg Anziehungspunkte für Einheimische und Touristen. Die Bühnen der Stadt bieten ein breites Spektrum von Klassik und Ballett bis hin zu Kabarett und Varieté. Aber auch die Musicaldarbietungen im SI-Centrum gehören zu den Topattraktionen. Eine regelrechte Unterhaltungskultur mit dem MaxX-Filmpalast und einer anspruchsvollen Gastronomie ist um die Musical-Hallen entstanden.


Weimar


Die Kulturstadt Weimar im Thüringer Becken gelegen, war ein Zentrum der deutschen Klassik. Die Epoche begann mit der Berufung von Christoph Martin Wieland durch Herzogin Anna Amalia im Jahr 1772 als Erzieher für den Sohn. Goethe kam drei Jahre später als Minister an den Weimarer Hof, Herder und Schiller folgten. Auch Luther, Bach und Lucas Cranach d.Ä. lebten zeitweilig in Weimar. Von den vielen bekannten Schriftstellern und Musikern, die im 19. Jahrhundert in Weimar wirkten, seien hier nur Franz Liszt, Hoffmann von Fallersleben und Richard Strauss genannt. Auch ein wichtiges Kapitel für die deutsche Geschichte wurde in Weimar geschrieben, als im Nationaltheater im August 1919 die deutsche Verfassung angenommen wurde, die die Grundlage für die Weimarer Republik wurde und die starke Stellung des Reichspräsidenten festschrieb. Noch heute sind die Auswirkungen der beschriebenen geschichtlichen Begebenheiten im Stadtbild und in den Sehenswürdigkeiten zu erkennen. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz.


Im Jahr 1999 war Weimar eine der Kulturhauptstädte Europas. Gleichzeitig wurde dann auch dem 250. Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes gedacht. Für diese Festlichkeiten wurden umfassende bauliche Veränderungen vorgenommen. Das Stadtschloß und der Marstall wurden grundlegend saniert und das frühere Landesmuseum zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet.


Der Nordwesten


Der Norden Deutschlands ist flach, sanfte Hügel, Seen und Sandstrände beherrschen die Landschaft. Die Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Hannover ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sehenswert sind im Norden auch Lübeck mit einer bemerkenswerten Altstadt, das Wikingermuseum Haithabu in der Nähe von Kiel und die Hafenstadt Bremen.


Die nord- und ostfriesischen Inseln sind beliebte Ferienziele. Die Inseln mit weiten Sandstränden sind zum Teil autofrei.


Ostfriesland ist das Land der Windmühlen, die überall an der Küste zu sehen sind. Neuerdings haben sich die modernen Windkraftanlagen dazugesellt, die hier ideale Windbedingungen gefunden haben und weit über das Land zu sehen sind. Ein malerisches Fischerdorf ist Greetsiel, wo gleich zwei Windmühlen am Ortseingang stehen. Von den sieben ostfriesischen Inseln ist Borkum ganz im Westen die größte. Das Auto kann auf der Fähre mitgenommen werden, Fahrräder können überall auf der Insel gemietet werden.


Die Nordfriesischen Inseln haben mit Sylt einen mondänen und bekannten Vertreter. Eine gemütlichere Insel mit einer grandiosen Dünenlandschaft ist Amrum. Am romantischsten ist der rote Felsen Helgolands, dessen Badedüne nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Haushohe Wellen brechen sich an stürmischen Tagen an den Uferbefestigungen Helgolands - ein unvergessliches Naturschauspiel.


Zu Norddeutschland zählt auch das Erholungsgebiet der Lüneburger Heide sowie die Wandergebiete in Westfalen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum aus mehreren Großstädten, der durch seine kulturelle Vielfalt von sich reden macht.


Der Nordosten


Die am meisten frequentierte Ferienregion Deutschlands erstreckt sich von Travemünde bis nach Flensburg. Überall an der Küste finden sich gepflegte Badeorte und kilometerlange Sandstrände. Die wichtigsten Inseln sind Hiddensee, Usedom und die Halbinsel Rügen. Die Kreidefelsen der Insel Rügen sind nicht erst seit Caspar David Friedrich bekannt. Die weißen Klippen des 47 Meter aufragenden Kap Arcona waren schon vor 100 Jahren ein besonderer Anziehungspunkt.


Kiel liegt am östlichen Ende des Nord-Ostseekanals, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt. In Kiel finden alljählich Segelwettbewerbe statt.Greifswald, Schwerin und Rostock sind historische Städte, deren Stadtanlagen und Gebäude größtenteils erhalten geblieben sind. Berlin ist als Hauptstadt das neue Zentrum Deutschlands und nach wie vor eine lebendige Metropole. Potsdam ist mit dem Schloss Sanssouci sehenswert. In Sachsen-Anhalt sind Magdeburg, Quedlinburg und Wernigerode besuchenswert. Der Nationalpark Harz ist ein beliebtes Ausflugsziel.


Thüringen und Sachsen


In Thüringen liegt der berühmte, insgesamt 168 Kilometer lange Wanderweg Rennsteig. In der Luther-Stadt Erfurt sind noch viele Bürgerhäuser erhalten. Eisenach wird von der geschichtsträchtigen Wartburg überragt. Die Goethe-Stadt Weimar ist eine kulturelle Hochburg der Region. Dresden, Leipzig und Meißen sind weitere Städte in Sachsen, die man unbedingt besuchen sollte.


Entlang des Rheines


In Düsseldorf findet man auf der Einkaufsmeile "Kö" alle eleganten Modeadressen der Welt. Viele kulturelle Veranstaltungen finden hier statt. Wahrzeichen der Stadt Köln ist der Dom. In unmittelbarer Bahnhofsnähe befindet sich die neue Gemäldesammlung im Wallraf-Richartz-Museum. Der Karneval im Februar ist in Düsseldorf und Köln ein wichtiger gesellschaftlicher Höhepunkt. Sehenswerte Städte sind die Kaiserstadt Aachen, die Stadt Koblenz am Ende des Moseltales, die alte Römerstadt Trier und der Bischofssitz Mainz am Zusammenfluss von Main und Rhein.


Banken- und Wirtschaftszentrum Deutschlands ist Frankfurt am Main. In der Innenstadt sind die Paulskirche, der sog. Römer und die Oper historische Gebäude. Fulda ist ein Bischofssitz nordlich von Frankfurt, dessen Barockviertel in seiner Gesamtanlage für Deutschland einzigartig ist. Die Universitätsstadt Marburg und der Kurort Wiesbaden sind bedeutende Städte. Im Saarland macht sich der französische Einfluss deutlich bemerkbar.


Auf dem Rhein finden Flusskreuzfahrten statt, die auch die Zubringerflüsse Mosel, Saar, Main einschließen, weiter südlich sogar den Neckar. Besonders die Moselhänge gehören zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Deutschlands.


Der Südwesten


Die Universitätsstadt Heidelberg ist für in- und ausländische Touristen ein großer Anziehungspunkt. Den ganzen Neckar entlang finden sich kleine historische Städte, darunter Bad Wimpfen im Norden Heilbronns. Stuttgart ist die baden-württembergische Hauptstadt, die außerordentlich viele Parks zu bieten hat. In der näheren Umgebung sind Ludwigsburg, Weil der Stadt und Schwäbisch Gmünd sehenswert. Die Universitätsstadt Tübingen lockt mit dem pittoresken Stadtzentrum und vielen bemerkenswerten Ausstellungen in der Kunsthalle.


Der Schwarzwald gehört zu Deutschlands wichtigsten Mittelgebirgen. Die Tannenwälder, Schluchten und Seen und auch die Heilbäder begeistern die Besucher. In Triberg wurde das Wahrzeichen des Schwarzwaldes entwickelt, die Kuckucksuhr. Sie ist nach wie vor ein willkommenes Reiseandenken nicht nur für Amerikaner und Asiaten. Um Tribergs 160 Meter hohen Wasserfall rankt sich eine Sage. Mit der Bahn kann man auf einer romantischen Eisenbahnstrecke über Donaueschingen (Ursprung der Donau) bis nach Konstanz an den Bodensee fahren. Für Autoreisende und auch für Motorradfreunde ist die Schwarzwaldhochstraße eine Traumstrecke, die im eleganten Kurort Baden-Baden beginnt und bis ins Herz des Schwarzwaldes führt. Der Feldberg ist mit seinen 1493 Metern die höchste Erhebung des Schwarzwaldes und ist im Winter ein beliebtes Skirevier. Die Universitätsstadt Freiburg im Breisgau liegt im Südschwarzwald und ist mit ihrem bunten Treiben die heimliche Hauptstadt der Region. In vielen Städten des Schwarzwaldes, so auch in Rottweil, können Besucher in der Fasnachtszeit das Schauspiel einer alemannischen Fasnet erleben. Aus dem 16. Jahrhundert haben sich viele Masken und Gewänder erhalten, und auf einem malerischen Umzug wird mit Schellengerassel frühmorgens der Winter verjagt.


Das Münster in Ulm ist der höchste Kirchturm der Welt. Ein Spaziergang durch die Altstadt mit den historischen Fischergassen lohnt sich.


Der Bodensee befindet sich ganz im Süden Deutschlands und grenzt an die Schweiz und Österreich. Das gesamte Ufer des Sees ist touristisch erschlossen und auf dem See finden Bootsausflüge statt. Ein Besuch auf der Blumeninsel Mainau und der Reichenau mit Benediktinerabtei lohnt sich. Schöne Städte am Bodenseeufer sind Meersburg, Lindau und Konstanz. Der Rheinfall bei Schaffhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel in der nahen Schweiz.


Der Südosten


Die Hauptstadt Bayerns ist München, die mit einem vielfältigen kulturellen Angebot aufwartet. Eine reiche Auswahl an Museen und Galerien, viele Theater und Veranstaltungen locken zahlreiche Besucher an. Das jährliche Oktoberfest ist ein Muss für die meisten ausländischen Besucher. Im Osten liegt an der tschechischen Grenze der Nationalpark Bayerischer Wald. Passau, Regensburg und Nürnberg sind beliebte Ausflugsziele. In Nürnberg ist der jährlich stattfindende Weihnachtsmarkt besonders stimmungsvoll. In Augsburg sind noch alte Kaufmannshäuser aus dem 16. Jh. zu sehen. In der Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg ist der Dom aus dem 13. Jh. erhalten. Rothenburg ob der Tauber besitzt noch eine vollständig erhaltene Stadtmauer auf der man, wie auch in Nördlingen, die gesamte Stadt umrunden kann.


Der Süden Bayerns wird von den Alpen und dem Alpenvorland mit seinen vielen Seen bestimmt. Die Allgäuer Landschaft ist klimatisch angenehm und sehr stimmungsvoll. In den Bayrischen Alpen befinden sich mit der Zugspitze (2962 m) und dem Watzmann (2713 m) die höchsten Berge Deutschlands.


Nationalparks: Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer


Der größte Nationalpark Mitteleuropas wurde um die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Erde gebildet. Diese Landschaft reicht von der niederländischen Nordseeküste bis hinauf nach Dänemark. Das Wattenmeer, ein im Wirkungsbereich der Gezeiten liegender Streifen, der bei Flut vom Meerwasser überflutet wird und bei Ebbe trocken bleibt, ist weltweit einzigartig. Bis zu 3.200 Tierarten bevölkern das Wattenmeer. Am Ufer findet man Seesterne, Krebse, Schnecken, Muscheln und Wattwürmer. Als Nist- und Rastplatz einer großen Anzahl von Zugvögeln ist der Nationalpark alljährlich eine Besucherattraktion, besonders im Herbst. Auf den Salzwiesen gibt es eine vielfältige Pflanzenwelt, so finden sich hier der Strandflieder, Rotschwingel und Strandwegerich.


Von einem erfahrenen Wattführer kann man sich das Schauspiel von Ebbe und Flut zeigen lassen, wenn nach sechs Stunden das Meer zurückkehrt, und die Priele, tiefe Furchen in der Wattlandschaft, sich wieder mit Wasser füllen. Wattwanderungen mit Führung sind für die ganze Familie ein unvergessliches Erlebnis.


Zu den vielen Ausflugsmöglichkeiten gehören auch Aufenthalte in den kleinen Fischerdörfern des Nationalparks sowie eine Schifffahrt zu den Seehundbänken.


In Tönning befindet sich das Nationalparkhaus und das wissenschaftliche Zentrum der Nationalparks des Wattenmeeres. Das Multimar Wattforum Tönning ist außerordentlich sehenswert.


Hamburgisches Wattenmeer


Drei Inseln bestimmen das Landschaftsbild des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer, dem kleinsten der drei Wattenmeer-Nationalparke: Die grünflächige, von 40 Menschen bewohnte Insel Neuwerk, die Düneninsel Scharhörn und die künstlich aufgespülte Insel Nigehörn. Aufatmen ist angesagt auf dieser Inselgruppe, die sich direkt in der Elbmündung vor Cuxhafen befindet und aus ca. 12.000 ha Wattlandschaft besteht. Bei Ausflügen ins Watt kann man Bernstein suchen und große Kolonien von Zwerg-, Brand-, Fluss- und Küstenschwalben beobachten.


Die Geschichte der Insel Neuwerk ist seit 1299 urkundlich belegt. Die Wege auf dieser Insel führen durch begrüntes Eiland und vorbei an Zeugnissen der Geschichte, z.B. dem Wehrturm in der Elbmündung, einem deutlichen Zeichen der Hanse, sowie der Bastion, die Stützpunkt für die Bekämpfung der Seeräuberei war. Die ursprüngliche Sandbank Scharhörn ist vor allem wegen ihrer Seevogelkolonien eine Besucherattraktion. Wie auch die künstlich aufgespülte Vogelinsel Nigehörn, die für Besucher gesperrt ist, erstaunt Scharhörn durch riesige Flächen unberührter Natur.


Niedersächsisches Wattenmeer


An der Nordseeküste Niedersachsens befindet sich der Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer". Er schützt das zwischen Ems und Elbe liegende Wattenmeer, einschließlich der vorgelagerten ostfriesischen Inseln. Hier gibt es beeindruckende Landschaftsformen, wie zum Beispiel die für die Region typischen Salzwiesen, das Steilufer bei Dangast sowie das "schwimmende Moor" bei Sehestedt, das einzige noch intakte Außendeichsmoor in Deutschland.


Zu einer der ausgefallensten Erscheinungen unter den dort lebenden Tieren gehört die Brandente, einer der schönsten Vögel der Küstenregion. Zwischen August und September bevölkern besonders viele Küstenvögel das Watt.


Zu den Höhepunkten des Parks gehören das Wattenmeerhaus in Wilhelmshaven, die Seehundstation in Norddeich, das Wasserschloss in Dornumsiel sowie das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Auf der Insel Borkum kann das Feuerschiff und der Walknochenzaun bewundert werden. Auf Norderney steht das Fischerhausmuseum. Und auf Wangerooge ist der alte Leuchtturm sehenswert.


Jasmund


Im Nationalpark Jasmund im Nordosten Deutschlands findet man die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Schön ist die Kreidelandschaft mit zahlreichen Mooren, Feuchtwiesen und Trockenrasen, deren bekanntester Punkt die weltberühmten Kreidefelsen um den Königsstuhl sind und die schon von dem berühmten Maler Caspar David Friedrich dargestellt wurden. Zu dem Nationalpark gehören außerdem die seit dem 13. Jh. vorhandenen Rotbuchenwälder auf dem Stubnitzplateau, einer überwiegend aus Kreide aufgebauten, eiszeitlich geprägten Hochfläche.


Neben dem Königsstuhl, dem höchsten Felsen der Kreideküste, beeindruckt die 10 km lange und bis zu 117 m hohe Kreideküste mit ihren aktiven und inaktiven Kliffs, die die Dynamik einer Steilküste veranschaulicht. Hier findet der aufmerksame Strandwanderer neben weißer Schreibkreide eiszeitliche Sedimente und Fossilien.


Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks beherbergt beispielsweise Mehlschwalben, die in den Kreideriffs brüten oder den seltenen Seeadler.


Das Gebiet der Stubnitz ist nicht nur aufgrund seiner Kreidelandschaft einen Besuch wert. Auf den regelmäßig stattfindenden Führungen des Nationalparkamtes kann man näheres über die Germanengöttin Hertha oder den geheimnisvollen Piraten Störtebecker, der an diesem Ort angeblich einen Schatz vergraben hat, erfahren.


Ein Mehr an Geschichte bedeutet ein Besuch im Jagdschloss Granitz südlich von Binz. Bei einer Fahrt mit der Dampf-Kleinbahn "Rasender Roland" läßt sich die Landschaft besonders gut erschließen.


Höhepunkte des Nationalparks sind das Kap Arkona mit dem kleinen Ort Vitt, der Fischereihafen Saßnitz mit Fischereimuseum, die Piratenschlucht in Saßnitz, das Stadtmuseum in Greifswald mit einer Caspar-David-Friedrich-Ausstellung, die historischen Handwerkerstuben in Gingst und der Grümbke-Aussichtsturm bei Neuenkirchen.


Vorpommersche Boddenlandschaft


Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erstreckt sich von der Halbinsel Darß-Zingst bis zur Westküste Rügens eine Landschaft aus Steilküsten und Dünen, Nehrungen und Strandseen. Ihren Namen verdankt die noch weitgehend naturbelassene Landschaft den von der offenen Ostsee abgetrennten Lagunen, die Bodden genannt werden.


Die Vielfalt und Vielzahl der Tier- und Pflanzen dieses Naturraumes ist erstaunlich. Seltene Wildarten wie Rothirsche und Wildschweine können aus geringster Entfernung beobachtet werden.


Besondere internationale Bedeutung genießt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft als größter Kranich-Rastplatz Europas. Alljährlich ist hier im Herbst der Anflug von ca. 30.000 Kranichen zu beobachten. Entlang der Reiserouten erreicht man u.a. den größten Sandhaken Rügens: Eine durch Kiefern und Birken gekennzeichnete Landschaft, mit vermoorten Strandseen und Beobachtungspunkten zur See- und Boddenseite mit Blick über Landschaft und Tierwelt.


Die vorgelagerte, autofreie Insel Hiddensee, die größte Insel des Nationalparks, mit sehenswerten Orten wie der Dünenheide mit gut ausgeschilderten Wanderwegen und den Dornbuschhöhen, zieht immer mehr Erholungssuchende an. Das Besucherhaus am Hauptweg informiert über die Besonderheiten des Nationalparks.


Müritz


Östlich des bekannten und größten Sees der Mecklenburgischen Seenplatte im Nordostdeutschen Tiefland liegt der Nationalpark Müritz. Die Wege mit einer Gesamtlänge von 660 km führen durch eine traumhafte Großseenlandschaft, die mehr als 130 Seen, uralte Buchenwälder und zauberhafte Moore umfasst.


Dieses von der Eiszeit geformte Naturgebiet ist insbesondere als Brutstätte für selten gewordene oder an anderen Orten schon ausgestorbene Großvögel von internationaler Bedeutung. Seeadler, Fischadler und Kraniche können auf extra angelegten Beobachtungsständen, die sich im östlichen Teil des Nationalparks, bei Serrahn, befinden, beobachtet werden.


Sehenswert sind das "Heinrich-Schliemann-Museum" in Ankershagen, die Stadt Waren mit ihrer Altstadt und besonders die Fischadlerpaare in Federow.


Neben Erkundungen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu sind auch Schiffsfahrten auf der Mecklenburger Groß- und Kleinseenplatte möglich, bei denen Fahrräder kostenlos transportiert werden.


Unteres Odertal


Dieser 60 km lange Auen-Nationalpark aus eindrucksvollen Oderhängen und blühendem Trockenrasen führt am deutschen und polnischen Ufer der Oder entlang.


Neben den besonderen und geschützten Vogelarten wie Seeadler, Schwarzstorch und Seggenrohrsänger, leben hier auch Biber, die ihre Staudämme errichten. Über 40 Fischarten und 50 verschiedene Säugetierarten komplettieren den Tierreichtum. Ein Erlebnis besonderer Art ist der Anflug von über 13.000 Kranichen auf ihre im Odertal gelegenen Rastplätze.


Besuchenswert sind der mittelalterliche Burgfried in Stolpe, die historischen Tabakscheunen bei Friedrichsthal, das Schloss bei Zützen, in Gartz die mittelalterliche Stadtbefestigung und die Stephans-Kirche sowie die spätgotische Dorfkirche in Criewen.


Harz


Der Nationalpark Harz ist eines der beliebtesten Wander- und Skiwandergebiete der deutschen Mittelgebirge.


Diese Landschaft in Granit zeugt von einer besonders vielfältigen Geologie. Entlang dem 700 km langen Wanderwegenetz durchquert man die für das Harzgebirge charakteristischen Bergfichten- und Buchenmischwälder, findet Hoch- und Übergangsmoore sowie Bäche. Es gibt Rothirsche, Rehe und Wildschweine. Während die bunte Vogelwelt mit Arten wie dem Schwarzspecht, der Ringdrossel und dem Zaunkönig ständig präsent bleibt, sieht man mit viel Glück auch Wildkatzen und Füchse.


Die über 20 Besucher- und Erlebnis-Bergwerke machen Ausflüge zu interessanten Höhepunkten. In Clausthal-Zellerfeld steht die größte Holzkirche Deutschlands.


Zu empfehlen sind Besichtigungen der verschiedenen Nationalparkhäuser, zum Beispiel in Altenau-Torfhaus und St. Andreasberg mit den mittelalterlichen Gebäuden und Besucherbergwerken, die einen tieferen Einblick in Geschichte und Kultur der Region gewähren.


Im Hochharz befindet sich der Brocken - der mit 1.142 Metern höchste Berg des Harzes. Der fast kahle Gipfel ist oft nur schemenhaft zu sehen, da er ca. 300 Tage im Jahr zeitweise im Nebel versinkt. Dieser besondere Umstand führte zu der Sage, dass hier die Hexen zu Hause seien und alljährlich wird hier die Walpurgisnacht mit dem Hexentanz gefeiert.


Die Schmalspurbahn mit einem Wegenetz von über 130 km führt zu mittelalterlichen Städten der Umgebung und auch auf den Brocken. Schön sind die Rübeländer Tropfsteinhöhlen, die Felsenschlucht im Bodetal und das Schloss Wernigerode. Die Stadt Quedlinburg ist dank ihrer an historischen Fachwerkhäusern reichen Bausubstanz zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden.


Hainich


Vor wenigen Jahren noch militärische Sperrzone, wurde das von Rotbuchen dominierte Waldgebiet Hainich im Westen Thüringens zu Deutschlands jüngstem Nationalpark erklärt.


Eine Reise zwischen dem Kurort Bad Langensalza und der Wartburg-Stadt Eisenach führt in das größte zusammenhängende Laubmischwaldgebiet Europas, das auch als "Urwald in der Mitte Deutschlands" bezeichnet wird. Diese einzigartigen Wälder, auch Plenterwälder genannt, sind besonders naturschonend bewirtschaftete Wälder.


Rundwanderwege, vor allem der bekannteste Höhenwanderweg "Rennstieg", führen bis in die malerischen Städte der Region. In der Kurstadt Bad Langensalza steht das Schloss Dryberg und ein Heimatmuseum. In der Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen stehen Bürgerhäuser aus sieben Jahrhunderten und eine begehbare Stadtmauer. Die Martin-Luther-Stadt Eisenach ist mit der Wartburg nicht nur für Kulturliebhaber einen Besuch wert. Die ca. 1.000-jährige "Betteleiche" und die "Steinernen Kreuze" dürfen auf dem Rennsteig nicht ausgelassen werden. Bei Bickenriede steht das sehenswerte Kloster Anrode.


Kellerwald-Edersee


Die ausgeprägte Waldlandschaft am Edersee in Hessen wurde 2004 als Nationalpark Kellerwald-Edersee ausgewiesen. Der Kellerwald gehört geologisch gesehen zum Rheinischen Schiefergebirge, das Landschaftsbild ist durch den Wechsel von tief eingeschnittene Tälern und Bergkuppen geprägt.


Der Nationalpark zeichnet sich vor allem durch seinen alten Baumbestand mit einem hohen Buchenanteil aus. Die Laub- und Mischwälder werden für westeuropäische Verhältnisse schon seit langer Zeit nicht mehr genutzt und sind daher in einem naturnahen Zustand.


Hier kann man erfahren, welche Bäume und andere Pflanzen sich je nach Gestein, Boden, Wind- und Lichtverhältnissen ansiedeln. So kann zum Beispiel die Rotbuche an sehr trockenen Standorten gedeihen, während Erlen und Weiden mehr Feuchtigkeit benötigen. Anderen Pflanzen wiederum wie die Sommer- und die Winterlinde macht eine steile Hanglage nichts aus.


Entlang der Flüsse gibt es auch Waldwiesen, ein Lebensraum ganz anderer Pflanzen und Tiere.


Zu den Säugetieren, die im Nationalpark Kellerwald-Edersee leben, zählen der Rothirsch, das Schwarzwild und das Muffelschaf, Füchse und Dachse sowie 13 Fledermausarten.


Sächsische Schweiz


Im Osten Deutschlands, Südöstlich von Dresden gelegen, schützt der Nationalpark Sächsische Schweiz, einen über 36.000 ha großen Teil des von der Elbe in 100 Millionen Jahren geschaffenen Elbsandsteingebirges.


Die einzigartige Formenwelt des Sandsteins und der Wechsel von Wald und offenem Land zeigen, daß die ursprüngliche Flusslandschaft keine reine Naturlandschaft mehr ist, sondern eine seit Jahrhunderten vom Menschen genutzte und gestaltete Kulturlandschaft. Selten gewordenen Tierarten wie Uhu, Fischotter und Siebenschläfer kann man beobachten. In der Vegetation sieht man ein durch den kleinräumigen Biotopwechsel entstandenes Umfeld an Farnpflanzen, Flechten und Moosen. Der Weg auf die "Bastei" wird mit einem wundervollen Ausblick über die Elbe belohnt. Auf der Fahrt mit einem gemieteten Ruderboot oder mit einem der zahlreichen Schiffe kann man die beeindruckende Landschaft vom Wasser aus erkunden. Zu empfehlen sind die romantischen Fahrten auf der Elbe mit einem der ältesten Raddampfer der Welt. Zum Lichtenhainer Wasserfall kann man mit der nostalgischen Kirnitzschtalbahn fahren. Weitere Highlights der Region sind die Festung Königstein und die Felsenbühne in Rathen.


Nationalpark Eifel


Der im Jahr 2004 ausgewiesene Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark Nordrhein-Westfalens. Er befindet sich im Mittelgebirge der Eifel und ist 11.000 ha groß. Er wird von dem Bach Rur und seinen Nebenbächen durchzogen, die die Bergrücken tief eingeschnitten haben. Während die kleinen Bäche meist Kerbtäler geschaffen haben, fließen die größeren mäandrierend auf breiten Talsohlen.


Der Nationalpark schützt in erster Linie Buchenwälder, die typische Vegetation für nährstoffarme und saure Böden. Große Areale werden aber von Fichten eingenommen, worin sich die ehemalige wirtschaftliche Nutzung widerspiegelt. In Zukunft sollen sich wieder Naturwälder entwickeln können.


Der Nationalpark Eifel beherbergt rund 240 geschützte Tierarten, darunter sind viele Insektenarten aber auch Uhus, Schwarzstörche, Rothirsche und Wildkatzen.


Nationalpark Bayerischer Wald


Der Nationalpark "Bayerischer Wald" im Südosten Deutschlands repräsentiert zusammen mit dem östlich angrenzenden Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas.


In den eindrucksvollen Urwäldern gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, die zu Mooren, Bergbächen und Eiszeit-Seen führen.


Das eher rauhe Klima bedingt eine für die Region charakteristische Tierwelt. Neben dem wieder eingebürgerten Schwarzstorch gehören mittlerweile auch Uhu, Habichtskauz und Kohlrabe wieder zu den heimischen Vogelarten. Ebenso interessant zu beobachten sind die Rauhfuß-, Auer- und Haselhühner. Weiter entlang der Wege durch den Nationalpark erreicht man die "Glasstraße", auf der man in mehreren Hütten Glasmacher beobachten kann. In Frauenau befindet sich ein Glasmuseum, in der Glasstadt Zwiesel gibt es ein Bauernhausmuseum. Natürlich gehört die Burgruine Weißenstein zu einem Besuch im Bayerischen Wald dazu.


Touren durch die Urwaldgebiete Mittelsteighütte und Höllbachgespreng, Erlebniswege wie der "Watzlik-Hain" und "Schachten", ehemalige Almen des Bayerischen Waldes sowie ein Besuch der Informationszentren bei Neuschönau und Ludwigsthal sind entspannend und interessant.


Berchtesgaden


Diese Hochgebirgslandschaft in Bayern ist weitgehend vom Eingriff des Menschen verschont geblieben. Zu diesem Schutzgebiet gehört das Gebirgsmassiv des Watzmann, dessen Mittelspitze mit 2.713 m der höchste Punkt des Nationalparks Berchtesgaden ist. Die Landschaft wird vor allem von Felsenregionen, Schuttflächen, alpinen Matten, Latschenkiefern und Grünerlen geprägt. Der berühmte Königsee liegt zwischen Watzmann, Steinernem Meer und dem Hagengebirge. Alpine Arten wie Steinbock, Murmeltier, Adler, Schneehase und Alpensalamander leben hier in freier Wildbahn, auch der in Deutschland selten gewordenen Steinadler, der jedoch nur mit viel Glück zu entdecken ist. Ebenso schön wie vielseitig ist die Flora, zu denen beispielsweise das Pyrenäen-Drachenmaul, Hausmanns-Mannschild und die Zwerg-Alpenrose gehören.


Großer Beliebtheit bei den Besuchern erfreut sich besonders die "Jennerseilbahn", mit der man bis zur Nationalparkgrenze in 1.800 m Höhe gelangen kann. In Marktschellenberg kann eine Eishöhle besichtigt werden, in Berchtesgaden ist das begehbare Salzbergwerk ein Besuchermagnet.

Reisehinweise


Informationen zur Sicherheitssituation in Deutschland sind auf den Internetseiten des Bundesinnenministeriums zu finden: www.bmi.bund.de


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind ausreichend.


RAUCHVERBOT: In allen öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Straßenbahn, auch Taxi) besteht Rauchverbot. Auf Flughäfen und in Bahnhöfen ist Rauchen auf ausgewiesenen Raucherbereiche beschränkt. Die einzelnen Bundesländer haben darüber hinaus unterschiedliche Rauchverbote erlassen, unter anderem für Gastronomie, Schulen, Sporthallen, Veranstaltungen, öffentliche Behörden. Die Altersgrenze für den Zigarettenerwerb ist auf 18 Jahre angehoben worden.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Tschechische Republik

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Landesdaten


Lage


Die Tschechische Republik grenzt im Westen und Nordwesten an Deutschland, im Norden an Polen, im Osten an die Slowakische Republik, im Süden an Österreich.


Fläche: 78.864 km².


Verwaltungsstruktur: 13 Regionen (kraje) (Jihocesky Kraj, Jihomoravsky Kraj, Karlovarsky Kraj, Kralovehradecky Kraj, Liberecky Kraj, Moravskoslezsky Kraj, Olomoucky Kraj, Pardubicky Kraj, Plzensky Kraj, Stredocesky Kraj, Ustecky Kraj, Vysocina, Zlinsky Kraj) und die Hauptstadt Praha (Prag).


Einwohner


Bevölkerung: ca. 10,2 Millionen.


Städte: Prag (Hauptstadt) ca. 1,18 Millionen, Brno (Brünn) ca. 367.000, Ostrava (Ostrau) ca. 310.000, Plzen (Pilsen) ca. 163.000, Olomouc (Olmütz) ca. 100.000, Liberec (Reichenberg), ca. 98.000, Ceske Budejovice (Budweis) ca. 95.000, Hradec Králové (Königgrätz) ca. 94.000.


Sprache


Die Amtssprache des Landes ist Tschechisch. Englisch und Deutsch werden häufig verstanden.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Tschechische Republik ist 00420. Die Vorwahl von der Tschechischen Republik nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Seit Herbst 2002 haben die nationalen Telefonnummern eine einheitliche Länge von neun Ziffern, die Ortsnetzkennzahl wurde dabei in die neunstellige Telefonnummer integriert. Bei Anrufen innerhalb der Tschechischen Republik wird vor der Nummer keine 0 gewählt, dies gilt auch für Mobiltelefone. Allgemeine Informationen zum Telefonieren in der Tschechischen Republik sowie Informationen zur Umnummerierung bieten die gebührenfreien Hotlines 800 111 111 oder 800 123 456. Telefonkarten gibt es in allen Verkaufsstellen der Telekom, aber auch an vielen Zeitungsständen. Ferngespräche von öffentlichen Telefonzellen sind erheblich preiswerter als aus dem Hotel.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, und Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Tschechischen Republik von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .cz


Feiertage


1. Januar (Neujahr, Tag der Gründung der Tschechischen Republik), 9. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag der Befreiung), 5. Juli (Tag der slawischen Glaubensboten Kyrill und Method), 6. Juli (Gedenktag für Magister Johannes Hus), 28. September (Staatsfeiertag), 28. Oktober (Nationalfeiertag), 17. November (Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie), 24. Dezember (Heiligabend), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8/9-11 Uhr, 13-17 Uhr. Außerdem gibt es zahlreiche Wechselstuben, die teilweise rund um die Uhr geöffnet sind (diese verlangen allerdings zwei bis drei Prozent Kommission).


Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 8.30/9-18 Uhr, eine gesetzliche Ladenschlussregelung besteht jedoch nicht. Lebensmittelgeschäfte haben von 7 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, in der Prager Innenstadt auch länger. Kleinere Geschäfte schließen teilweise für eine oder zwei Stunden über Mittag.


Große Kaufhäuser: Sa bis 18 Uhr, teilweise auch sonntags;


Büros: in der Regel werktags 8-18 Uhr, Fr nur bis 16 Uhr.


Behörden: Mo bis Fr 8-12/13, 13/14-16/17 Uhr.


Kleidung


Normale mitteleuropäische Sommer- und Winterkleidung. Regenschutz ist zu jeder Jahreszeit notwendig.

Burg Rozmberk, Südböhmen
Karte Tschechische  Republik

Geschichte/Politik


Im vierten Jahrhundert ließen sich im Gebiet der heutigen Tschechischen Republik mehrere Keltenstämme nieder. Der Stamm der Bojer hinterließ den Landesnamen "Böhmen". Später wanderten Slawen ein und im neunten Jahrhundert entstand das Staatsgebilde "Großmährisches Reich". Aus diesem ging der böhmische Staat hervor, der sich eine bedeutende Stellung in Mitteleuropa erwarb; seine Herrscher hatten die vererbbare Königswürde. Karl IV. war im 14. Jahrhundert böhmischer König und römischer Kaiser. Er gründete 1348 Europas älteste Universität, die Karls-Universität in Prag.


In jener Zeit entstanden viele romanische Bauten und zahlreiche Klöster, Zentren der Bildung, sowie Städte, von denen viele ihr mittelalterliches Aussehen bis heute erhalten haben.


Die Renaissance brachte italienische Künstler nach Böhmen; so entstanden zahlreiche Schlösser, Paläste und Stadtkomplexe. Dann kamen die Habsburger von 1526 bis 1918 auf den tschechischen Thron; Prag war wissenschaftliche und kulturelle Metropole Europas. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand aus dem böhmischen Reich die Tschechische Republik. Diese gründete mit der benachbarten Slowakei einen Staatenverband: die Tschechoslowakei, die 1993 wieder auseinander ging. So entstand die gegenwärtige Tschechische Republik, die aus den Ländern Böhmen und dem südlich liegenden Mähren besteht.


Die Tschechische Republik ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


Der ehemals wichtige Wirtschaftsfaktor Bergbau ist zurückgegangen. Neben Erdöl und Erdgas bietet Braunkohle die Basis der Energiegewinnung. Wasserkraft spielt kaum eine Rolle. Doch die Industrie ist nach wie vor gut entwickelt. Im Wesentlichen handelt es sich um Grundstoff-Industrien, Schwerindustrie, Maschinenbau und chemische Industrie. Rund 50 Prozent des Exports entfallen auf Maschinen. In den letzten Jahren sind mehr als 80 Prozent des früheren tschechischen Staatseigentums in Privatbesitz übergegangen. Die Arbeitslosigkeit, zunächst niedrig, ging durch die Umstrukturierung in die Höhe; von 3,2 Prozent im Jahre 1994 auf 7,5 Prozent im Jahre 1998.


Die Landwirtschaft spielt eine erhebliche Rolle, wobei Viehwirtschaft und Ackerbau etwa gleichwertig sind. Nachdem landwirtschaftliche Maschinen immer mehr um sich greifen, gehen die Ackerflächen etwas zurück; man konzentriert sich auf die maschinell leichter zu bearbeitenden Böden, während man die Grenzertragsböden teils zu Weiden macht, teils aufforstet. Neben dem Anbau von Getreide und Futter spielt die Milch- und Fleischproduktion eine wesentliche Rolle, in den höheren Lagen ist es der Kartoffelanbau.


Tourismus hat in den vergangenen Jahren schrittweise zugenommen; das gilt vor allem für Prag und die Heilbadeorte.


Religion


Fast 40 Prozent der Bevölkerung sind konfessionslos, der Anteil der Katholiken liegt bei derzeit 39 Prozent. Religiöse Minderheiten sind Protestanten (2,5 Prozent), Hussiten (1,7 Prozent), Orthodoxe und Juden.


Vegetation


Die Flora in der Tschechischen Republik ist mitteleuropäisch, wobei das milde Klima und die Winde aus West und Nordwest, die Feuchtigkeit mit sich bringen, die Vegetation in einigen Gegenden geradezu üppig werden lassen. Rund 30 Prozent der Gesamtfläche sind mit Laub- und Nadelwald bedeckt. Diese Wälder und die weiten Wiesen machen die Landschaft sehr attraktiv. Es gibt sogar einige Urwald-Partien, worunter man sich freilich keinen Dschungel vorstellen darf, sondern nur unbearbeitete, kräftig wuchernde Waldstücke. Ein erhebliches Waldgebiet hat Böhmen mit Deutschland gemeinsam: den bayerischen Wald, der früher "Böhmerwald" hieß.


Tierwelt


Die berühmtesten Tiere der Tschechischen Republik sind die Fische, die in den südböhmischen Gewässern schwimmen - Gewässer, die teilweise schon im 16. Jahrhundert angelegt oder ausgebaut wurden. Hier schwimmen vor allem Schleien und südböhmische Karpfen.

Vlcnov, Süd-Mähren
Karte Tschechische  Republik

Kulinarisches


Das traditionelle tschechische Nationalgericht ist seit jeher Schweinebraten mit Semmelknödeln und Sauerkraut. Zu den Spezialitäten gehören ferner Gänse-, Reh- und Hasenbraten. Der Kaffee mit Kuchen ist wie in Österreich auch in der Tschechischen Republik ein Ritual, Sahnetorten und Obstkuchen werden von den zahlreichen Konditoreien auch Sonntags angeboten. Auch Obstknödel und Strudel sind sehr beliebt.


Berühmt ist das tschechische Bier, das in Böhmen schon gebraut wurde, bevor Amerika entdeckt war, und später ein wirkliches Volksgetränk wurde. Es gibt zahlreiche Brauereien, die jeweils eine eigene Geschmacksnote herausarbeiten. Die bekanntesten sind das Pilsner Urquell und das Budweiser. Spezialitäten unter den tschechischen Spirituosen sind der Becherovka, ein Magen-Kräuter-Likör, und der Sliwowitz, ein Pflaumenschnaps. Mähren dagegen ist ein Land des Weins.


Sitten und Gebräuche


Böhmen und Mähren feiern gern. Bekannt sind vor allem herbstliche Feste in Südmähren, während der Weinlese. Ostböhmen ist das Land der Volkstraditionen, der Märchen und Erzählungen, die dort noch heute lebendig sind. Die Heimat der tschechischen Glasmachertradition ist Nordböhmen, wo in vielen Orten noch heute mit veredeltem Sand gearbeitet wird, was Liebhaber wie Glasermeister aus der ganzen Welt anzieht.


Souvenirs


In Tschechien gibt es bei einigen Formen des Kunsthandwerks eine jahrhundertlange Tradition. Dazu gehören vor allem das Herstellen von geschliffenem Glas, Porzellan, Keramik und Spitzen sowie die Bearbeitung böhmischer Granat-Halbedelsteine. Man hat dort viele Galerien und Antiquitätenhandlungen, die Interessantes anbieten. Sehr originell sind die nach alten Mustern gefertigten ostböhmischen Weihnachtskrippen, die bis heute aus Lindenholz geschnitzt und zu beweglichen Szenerien zusammengesetzt werden.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (nur Reisende ab 15 Jahren);


1 Liter Spirituosen und 4 Liter Wein (nur Reisende ab 18 Jahren);


16 Liter Bier (nur Reisende ab 18 Jahren);


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


andere Waren/Geschenke bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 175 Euro.


Bei der Ausfuhr von Kunstgegenständen, Antiquitäten usw. sollte das Zollamt kontaktiert werden.

Klimadiagramm
Karte Tschechische  Republik

Klimainformationen


Das Klima der Tschechischen Republik zeichnet sich durch einen ausgeprägten Wechsel zwischen den vier Jahreszeiten aus. Die Randerhebungen haben feuchtes Gebirgsklima, im Landesinnern gibt es warme Sommer und kalte Winter.


Beste Reisezeit


Die wärmsten Monate sind Juli und August mit Temperaturen bis 30°C. Die kältesten Monate sind der Januar und der Februar, während denen man mit durchschnittlichen Temperaturen von -4°C rechnen sollte.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Keine.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Die Tschechische Republik ist malaria-frei.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Tschechische Krone (Kc)


1 Tschechische Krone = 100 Heller.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 22,19 Kc


1 US-$ = ca. 17,37 Kc


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in die Tschechische Republik aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus der Tschechischen Republik in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.). Bei Ein- bzw. Ausreisen aus bzw. in andere EU-Länder besteht erst ab einem Betrag von 15.000 Euro oder Gegenwert in anderer Währung Deiklarationspflicht.


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Umtausch: Geldwechsel ist in Banken, privaten Wechselstuben oder an Hotelrezeptionen möglich. In privaten Wechselstuben sollte erst nach dem Betrag gefragt werden, der ausgezahlt wird. Grundsätzlich sollte Geld nicht auf der Straße gewechselt werden.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften und internationalen Autovermietern (in kleineren Orten und auf dem Land nur Barzahlung möglich).


Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert Schwierigkeiten gab es vereinzelt mit American Express.


Reiseschecks: Ja - werden fast überall akzeptiert.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Auskunftstellen




Tschechische Zentrale für Tourismus - Czech Tourism


Große Friedberger Straße 6


60313


Frankfurt/Main


(0 69) 21 99 85 88


(0 69) 21 99 85 87


www.czech-tourist.de; www.visitczechia.cz


roncak@czechtourism.com


Mo 14-18 Uhr, Di-Do 10-13 und 14-18 Uhr, Fr 10-13 Uhr und 14-16 Uhr (telefonische Sprechzeit Di bis Fr 10-13 Uhr)






Czech Tourism


Büro Berlin


Friedrichstraße 206


10969


Berlin


(0 30) 204 47 70


(0 30) 204 47 70


www.czech-tourist.de; www.visitczechia.cz


info1-de@czechtourism.com


Mo 14-18 Uhr, Di-Do 10-13 und 14-18 Uhr, Fr 10-13 Uhr und 14-16 Uhr (telefonische Sprechzeit Di bis Fr 10-13 Uhr)






Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer


(Cesko-nemecká obchodní a prumyslová komora)


Václavské nám 40


11000


Prag 1 /Tschechische Republik


(00420) 224 22 22 00


(00420) 224 22 12 00


www.dtihk.cz


info@dtihk.cz


Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr






Czech Republic Chamber of Commerce


Freyova 27


190 00


Prag 9 /Tschechische Republik


(00420) 296 64 62 21


(00420) 296 64 61 11


www.dtihk.cz


info@komora.cz




Botschaften und Konsulate




Botschaft der Tschechischen Republik


mit Konsularabteilung


Wilhelmstraße 44


10117


Berlin


(0 30) 22 63 81 69


Botschaft (0 30) 22 63 80


www.mfa.cz/berlin


berlin@embassy.mzv.cz


Mo bis Fr 8.30-11 Uhr


Geschäftsbereich Botschaft: Bundesrepublik Deutschland


Geschäftsbereich Visa-Abt.: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Florianstraße 2


44139


Dortmund


(02 31) 533 07 38


(02 31) 533 06 10


heinz.fennekold@auslandsgesellschaft.de


Do und Fr 10-15 Uhr


(keine Visumerteilung)






Generalkonsulat der Tschechischen Republik


Erna-Berger-Straße 1


01097


Dresden -Neustadt


(03 51) 803 25 00


(03 51) 65 56 70


www.mzv.cz/dresden


dresden@embassy.mzv.cz


Mo bis Do 8.30-11 Uhr






Generalkonsulat der Tschechischen Republik


Martin-Luther-Platz 28


40212


Düsseldorf


(02 11) 56 69 42 29


(02 11) 56 69 42 39


www.mzv.cz/dresden


duesseldorf@embassy.mzv.cz


Di 12.30-16.30 Uhr und Mi 8.30-12.30 Uhr






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Eschersheimer Landstraße 27


60322


Frankfurt/Main


(0 69) 95 95 73 01


(0 69) 95 95 73 00


Mo bis Fr 10-13 Uhr, Mi zusätzlich 14-16 Uhr


(keine Visumerteilung)






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Feldbrunnenstraße 72


20148


Hamburg


(0 40) 410 73 55


(0 40) 41 35 24 96


pboue@officeline-hamburg.de


Mi 10-13 Uhr


(keine Visumerteilung)






Generalkonsulat der Tschechischen Republik


Libellenstraße 1


80939


München


(0 89) 950 36 88


(0 89) 95 83 72 32


www.mzv.cz/munich


munich@embassy.mzv.cz


Mo bis Fr 8.30-11 Uhr






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Ostendstraße 100


90334


Nürnberg


(09 11) 531 60 01


(09 11) 531 60 00


nuremberg@honorary.mzv.cz


Mo bis Fr 8.30-11 Uhr


(keine Visumerteilung)






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Friedrichstraße 1


18057


Rostock


(03 81) 459 13 12


(03 81) 459 13 11


cz@konsulat-hro.de


Di, Mi und Do 12-14 Uhr


(keine Visumerteilung)






Honorarkonsulat der Tschechischen Republik


Kernerstraße 50


70182


Stuttgart


(07 11) 224 17 11


(07 11) 22 41 70


cz-hk-stuttgart@t-online.de


Di bis Fr 8.30-11 Uhr, Do zusätzlich 13.30-16 Uhr


(keine Visumerteilung)






Velvyslanectvi Spolkové republiky Némecko


Vlasská 19


Malá Strana


11801


Prag 1


Velvyslanectvi Spolkové republiky Némecko


P.O. Box 88


11800 Prag 1/Tschechische Republik


(00420 2) 57 11 33 18


(00420 2) 57 53 14 81, 57 11 31 11


www.deutsche-botschaft.cz


info@prag.diplo.de


Amtsbezirk: Tschechische Republik




Karlsbrücke und Altstadt
Karte Tschechische  Republik

Sehenswertes


Prag


Prag, die Hauptstadt der Tschechischen Republik, hat bereits seit dem Mittelalter den Ruf, eine der schönsten Städte der Welt zu sein. Mit Sicherheit ist die ´Goldene Stadt´ heute eine der faszinierendsten Städte Mitteleuropas. Die Tristesse aus der Zeit des Sozialismus ist verflogen und das Stadtzentrum zeigt sich farbenprächtig und lebensfroh. Die Moldau, die das Stadtgebiet auf 30 Kilometern durchzieht, wird von 18 Brücken überspannt. Die gesamte Stadt stellt einen außergewöhnlichen Baudenkmalkomplex dar.


Da Prag die beiden Weltkriege nahezu unbeschadet überstanden hat, präsentiert sich das historische Zentrum als einzigartiges Freilichtmuseum. Hoch über dem Zentrum mit seinen kleinen verwinkelten Gassen thront die Prager Burg, die als nationales Kulturdenkmal Symbol der mehr als tausendjährigen Entwicklung des tschechischen Staates ist. Die größte Entwicklung des heutigen Stadtzentrums erfolgte während der Regierung von Kaiser und König Karl IV., der hier unter anderem im Jahre 1348 die Universität gegründet hat. Der historische Stadtkern erstreckt sich entlang des Moldau-Ufers und besteht aus sechs Teilen: der Altstadt, der Josefstadt (erhalten gebliebener Teil der ehemaligen Judenstadt), der Neustadt, der Kleinseite, dem Burgviertel Hradschin und Vysehrad. Hier sind auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Im Stadtbild macht das Nebeneinander der verschiedenen Baustile - zum Teil an einem Gebäude - den besonderen Reiz aus. Ist der Barock dominierend, so ist doch auch das 20. Jahrhundert durch Beispiele des Jugendstils und des Kubismus eindrucksvoll vertreten. Wegen seiner außergewöhnlichen Architektur wurde die historische Altstadt von Prag im Jahr 1992 in die Liste des UNESCO Kultur- und Naturerbes aufgenommen.


Prag ist auch eine große Kulturmetropole. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie der Burg, der Karlsbrücke, der Tein-Kirche und dem Pulverturm, bietet die Stadt mit ihren schönen Museen, Galerien, Buchhandlungen, Antiquariaten und Antiquitätenhandlungen eine besondere kulturelle Atmosphäre, die durch ein reichhaltiges Eventprogramm noch untermauert wird. Klassische Konzerte, Ballett und Theater - jeden Abend stehen unzählige Veranstaltungen auf dem Programm. Eine Spezialität Prags ist dabei das so genannte ´Schwarze Theater´. Aber auch die Marionetten-, Musik- und Musicaltheater, wie beispielsweise die Opera Mozart, lohnen einen Besuch. Prag ist auch ein wichtiges Zentrum für internationale Festivals, Kongresse und Messen. Jedes Jahr finden international renommierte Festivals, wie beispielsweise der Prager Frühling, das Shakespeare-Sommer-Festival und das Verdi-Festival statt.


Pilsen


Nach Prag ist dies Böhmens größte Stadt. Zentrum des alten Teils ist ein großer Platz - 193 Meter lang, 139 Meter breit -, in den nicht nur zehn Straßen einmünden, sondern an dem auch etliche schöne Häuser aus der Renaissance- und Barockzeit stehen. Darunter ist das Rathaus in böhmischer Renaissance, das üppig mit Sgraffito-Malereien verziert ist.


Die Pilsner haben schon immer Bier gebraut und tun es heute noch. Die älteste und größte der Pilsner Brauereien - neben vielen kleinen - ist im "Bürgerlichen Brauhaus" in der Nähe vom Hauptbahnhof untergebracht; dort gibt es auch Kostproben. Das Bier-Restaurant dort heißt "Prazdroj" - und das bedeutet "Urquell".


Cheb (Eger)


Der alte Teil der einst sehr wohlhabenden Handelsstadt steht komplett unter Denkmalschutz - mit Recht. Besonders schön präsentiert sich der Marktplatz mit seinen prächtigen Häusern, die teils Erker aus Gotik und Renaissance tragen, teils barocke Fassaden haben. Hier lebten Egers reiche Kaufleute. Berühmt ist das "Stöckl", eine Gruppe von elf Häusern mit Marktbuden im Erdgeschoss, die aus dem 13. bis 16. Jahrhundert stammen und isoliert auf dem Platz stehen.


Dahinter finden Sie das Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert und darin das Kreismuseum mit viel Interessantem aus Eger und dem Egerland - darunter auch mit dem Zimmer, in dem Wallenstein starb. In diesem Haus wurde er 1634 erstochen.


Als Schiller 1791 seinen " Wallenstein" schrieb, wohnte er am Marktplatz. Das ist nun das "Schillerhaus".


Karlovy Vary (Karlsbad)


Böhmen bietet eine Vielzahl von Mineral- und Thermalquellen, deren heilsame Wirkung seit Urzeiten bekannt ist. Einige wurden international bedeutende Heilzentren. Die bedeutendsten dieser Bäder bilden das "Westböhmische Kurbad-Dreieck" - Karlsbad, Marienbad und Franzensbad. In Karlsbad sprudeln zahlreiche alkalische Glaubersalzthermen. Man behauptet, Kaiser Karl IV. habe sie 1348 entdeckt und so Karlsbad gegründet, doch das ist überaus zweifelhaft. Wie auch immer: Noch heute ist es das berühmteste böhmische Bad. Und nach wie vor eine noble Kurstadt, die sich sehr nostalgisch gibt.


Marianske Lazne (Marienbad)


Rund 40 Glaubersalzquellen sprudeln hier, in denen man gegen allerlei Gebrechen Heilung findet. Lange Zeit war Marienbad neben Karlsbad Europas beliebtester Kurort. Es gibt allerlei historische Bauten und einen wunderschönen Kurpark. Doch das Schönste an Marienbad ist die Lage: In einem Tal am Südfuß des Kaiserwaldes.


Brno (Brünn)


Einst war es die Hauptstadt von Mähren, mit einem Bischof und einer Universität. Außerdem ist es tausend Jahre älter als Prag. Heute ist Brünn eine Industriestadt, aber im Kern recht gemütlich. Es gibt eine Reihe interessanter alter Bauten. Drei sind sehr sehenswert: die spätgotische Jakobskirche, das alte Rathaus mit seinem spätgotischen Portal und der Dom St. Peter und Paul. Kurioser ist die Kapuzinerkirche. In deren Gruft liegen 50 Mumien von Kapuzinermönchen und Stadtbürgern - neben dem Glassarg, in dem, von jedermann zu besichtigen, der historische österreichische Oberst Franz von der Trenck ruht, "Trenck, der Pandur"


Ceske Budejovice (Budweis)


Nach Linz an der Donau sind es 130 Kilometer. Das schaffte 1832 die allererste europäische Pferde-Eisenbahn in einem Tag. Diese frühe Verkehrsverbindung zeigt, dass Budweis einst eine bedeutende Stadt war. Dem großzügigen Marktplatz, der ringsum von Laubengängen eingerahmt wird, sieht man es noch heute an. Der ganze Stadtkern steht unter Denkmalschutz; schönster Bau ist das barocke dreitürmige Rathaus.


Cesky Krumlov


Die Stadt liegt sehr schön links und rechts des Moldauflusses. Außerdem ist die mittelalterliche, verwinkelte Anlage der Stadt unverändert erhalten. Nicht alles ist original, vieles wurde sachverständig restauriert. Doch eine große Reihe der Häuser von Cesky Krumlow sind architektonische Kostbarkeiten - wie auch die gotische Veitskirche.


Über allem thront Schloss Krummau (wie auch die Stadt früher hieß), ein Bau aus Gotik und Renaissance. Die Bibliothek ist ebenso berühmt wie das Chinesische Kabinett und der Maskensaal.


Karlstejn


Die Burg liegt nahe bei Prag und ist eine der schönsten in Böhmen. Erbaut wurde sie um 1350 von Kaiser Karl IV. Sie diente hauptsächlich zur Aufbewahrung der Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Besonders beachtenswert ist die Heiligkreuz-Kapelle im Hohen Turm. Deren Wandverkleidung besteht aus eingelegten Halbedelsteinen, die von Goldblättchen eingefasst sind. Das Kreuzgewölbe ist vergoldet; 2.500 Edelsteine stellen den Sternenhimmel dar.


Pisek


Die Hirschbrücke aus dem 13. Jahrhundert ist Böhmens älteste Steinbrücke. Sie überquert die Otava mitten in der Stadt. Der Figurenschmuck stammt aus dem 17. oder 18. Jahrhundert Auf dem Marktplatz stehen die Reste einer Burg aus dem 13. Jahrhundert, in der heute das Stadtmuseum eingerichtet ist. Die äußerlich schlichte frühgotische Marienkirche wurde ebenfalls in jener Zeit gebaut. Ihre Einrichtung ist zwar neugotisch, doch an den Pfeilern des Mittelschiffs prangt ein Bilderzyklus aus dem 13. Jahrhundert.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Reisehinweise


Aktueller Hinweis:


Auf tschechischen Autobahnen, insbesondere auf der D5, die vom deutsch-tschechischen Grenzübergang Waidhaus über Pilsen nach Prag führt, auf allen größeren Straßen rund um die Hauptstadt Prag sowie auf der Autobahnverbindung A17/D8 von Dresden nach Prag besteht die Gefahr von Überfällen auf autoreisende Touristen.


Hauptsächlich osteuropäische Banden in dunklen Luxuslimousinen verfolgen vorwiegend Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichen und versuchen sie zum Halten zu zwingen, um sie anschließend auszurauben. Autofahrer in solch einer Situatioe sollten die Verfolger möglichst ignorieren und wenn möglich, einfach weiterfahren. Ist man bereits Opfer geworden, sollte man die örtliche Polizei unter der Notrufnummer 112 rufen.


Informationen zur aktuellen Sicherheitslage in deutscher und englischer Sprache sind unter folgender Telefonnummer erhältlich: Tel. 00420-2-1230


Diese Telefonnummer ist für Reisende gedacht, die sich bereits in der Tschechischen Republik befinden und von dort aus anrufen.


Informationen - auch über die derzeitigen touristischen Möglichkeiten - gibt außerdem das tschechische Fremdenverkehrsamt in Berlin, Tel. 030-204 4770, www.czech-tourist.de, mailto:tourinfo@czech-tourist.de.


Die Tschechische Republik zählt im Weltmaßstab zu den sicheren Reiseländern. Äußere und innere politische Stabilität sind gewährleistet.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in der Tschechischen Republik sind auch auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Wegen häufig vorkommender Autodiebstähle und -aufbrüche sollten Fahrzeuge besonders bei längeren Aufenthalten auf bewachten Parkplätzen, z.B. auf Hotelparkplätzen abgestellt werden. Wertvolle Gegenstände sollten im Fahrzeuginneren nicht sichtbar liegen gelassen werden.


Taschendiebstahl kommt sehr häufig vor an beliebten touristischen Plätzen, z.B. rund um die Burg, in der Gegend um den Altstadtmarkt, die Karlsbrücke und den Wenzelsplatz; auch in öffentlichen Verkehrsmitteln wird zu Vorsicht geraten.


TAXI: Vor allem in touristischen Gegenden sollten nur offiziell lizenzierte Taxis gemietet werden, um überhöhten Preisforderungen vorzubeugen.


DROGEN: Bereits der Besitz kleinster Drogenmengen wird bestraft.


RAUCHEN: In öffentlichen Räumen, wie z.B. an Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, in den Verkehrsmitteln selbst, an Bahnhöfen sowie in kulturellen Einrichtungen, ist das Rauchen verboten. In Restaurants ist der Betreiber verpflichtet, für eine Nichtraucherzone zu sorgen (ein abgetrennter Raum oder Nichtraucherzeiten zur Mittag- und Abendessenzeit).


ALKOHOLVERBOT: In Prag darf Alkohol in der Öffentlichkeit nur noch in Restaurants, Gaststätten, Biergärten oder auch an Kiosken, also an "genehmigten Schankflächen" getrunken werden. Wer mit einem Bier auf der Straße erwischt wird, wird mit einer Strafe bis zu 1.200 Euro belegt.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Oesterreich

Landesdaten


Lage


Die Republik Österreich grenzt im Norden an die Bundesrepublik Deutschland und die Tschechische Republik, im Osten an die Slowakische Republik und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an Liechtenstein und die Schweiz.


Fläche: 83.858 km².


Verwaltungsstruktur: 9 Bundesländer (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien).


Einwohner


Bevölkerung: ca. 8,5 Millionen


Städte:


Wien (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen


Graz ca. 265.300


Linz ca. 191.100


Salzburg ca. 148.500


Innsbruck ca. 121.300


Klagenfurt ca. 94.800


St. Pölten ca. 52.000


Dornbirn ca. 46.000


Sprache


In Österreich wird Deutsch gesprochen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).


Stromspannung


Fast überall 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland nach Österreich ist 0043, die Vorwahl von Österreich nach Deutschland 0049. In Österreich gibt es Telefonkarten, die man bei der Post, am Kiosk und teilweise an Tankstellen bekommt. Ferngespräche von dort aus sind preiswerter als aus den Hotels.


NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 133; Unfallrettung 144; Feuerwehr 122.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Österreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .at


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 19. März (Joseph-Tag; nur in den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Tirol, Vorarlberg), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 4. Mai (St. Florian; nur im Bundesland Oberösterreich), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 20. Juni (Fronleichnam), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 24. September (Rupert, nur im Bundesland Salzburg), 10. Oktober (Tag der Volksabstimmung; nur in Kärnten), 26. Oktober (Nationalfeiertag), 1. November (Allerheiligen), 11. November (St. Martin; nur im Bundesland Burgenland), 15. November (St. Leopold; nur in den Bundesländern Niederösterreich, Wien), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Weihnachten; Stefanitag).


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Anfang September. Auch die Weihnachts- und Osterferien werden gern zu Urlaubszwecken genutzt.


Öffnungszeiten


Banken: in der Regel Mo, Di, Mi, Fr 8/9-12.30 Uhr, 13.30-15 Uhr, Do 8/9-12.30, 13.30-17.30 Uhr; am Wiener Westbahnhof Mo-Fr 7-22 Uhr;


Post: Mo bis Fr 8-12, 14-18 Uhr, Sa entweder geschlossen oder 9-12 Uhr geöffnet; die Wiener Postämter an Bahnhöfen haben längere Öffnungszeiten; die Filiale am Fleischmarkt Mo bis Fr 10-19 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-18/19 Uhr, Sa 8/9-12/13 Uhr; in großen Städten sind Einkaufszentren und Läden entlang großer Einkaufsstraßen Mo bis Fr bis 19 Uhr, Sa bis 18 Uhr geöffnet.


Kleidung


Normale Kleidung der Jahreszeit entsprechend. Für die Wintermonate sollte man warme Kleidung und gutes Schuhwerk mitnehmen.

Geschichte/Politik


Schon ums Jahr 700 lebten Bajuwaren im Wienerwald. Als Otto der Große 955 die Ungarn aus dem Donaugebiet vertrieb, strömten Bayern nach und festigten die "Ostmark", das Grenzbollwerk nach Osten.


Als Deutschland, zu dem damals auch Österreich gehörte, 1273 einen neuen König brauchte, wählte man den Schweizer Rudolf von Habsburg. Dieser ließ sich in Wien nieder, weshalb die Habsburger nach Österreich kamen. 1452 sicherten sich die Habsburger auch die Kaiserwürde.


Österreich bekam Schwierigkeiten, als im 18. Jahrhundert die Türken in das Reich einfielen. Sie zogen mehrfach vor die Mauern von Wien, bis Prinz Eugen sie aus dem Abendland vertrieb.


Nach langen Kriegen zwischen Friedrich von Preußen und Maria Theresia gab es zwei deutsche Großmächte: Österreich und Preußen.


Das Ende der Habsburger kündigte sich an, als Preußen 1866 in der Schlacht von Königgräz siegte und nun einen eigenen Kaiser krönte. Österreich wandte sich seinen östlichen Besitzungen zu, aber gerade dort - in Sarajewo, einer bosnischen Stadt - fiel der Startschuss für den Ersten Weltkrieg. Österreich musste Stück für Stück seine Besitzungen abgeben: Ungarn, Böhmen, Südtirol, Teile des ehemaligen Jugoslawiens.


Wirtschaft


Die Wirtschaftsstruktur Österreichs ist sehr modern, die Industrie vielseitig. Ein hoher Anteil verstaatlichter Betriebe ist charakteristisch. Knapp die Hälfte der Staatsfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Man baut vor allem Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln an. Im Alpen- und Voralpengebiet herrschen Viehzucht und Milchwirtschaft vor. Holz wird vor allem aus der Steiermark und Kärnten exportiert; dort beträgt die Waldfläche jeweils mehr als 50 Prozent.


An Bodenschätzen besitzt Österreich Braunkohle, Eisen-, Blei- und Zink-Erze, aber auch einiges an Erdöl und Erdgas. Magnesit kommt reichlich vor. Allerdings geht die Förderung durchweg leicht zurück. Die bedeutendsten Industriebetriebe gehören zur Eisen- und Stahlbranche, zum Maschinenbau, der chemischen und der Lebensmittelindustrie. In neuester Zeit spielt auch die Elektronik eine große Rolle.


In Österreich ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige, im Winter wie im Sommer. Auch der Städtetourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung.


Religion


Ca. 74 Prozent der Bevölkerung Österreichs sind römisch-katholisch, 5 Prozent protestantisch, 4 Prozent Muslime und 12 Prozent sind konfessionslos. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Anhängern anderer kirchlicher Bekenntnisse; es existieren allein fünf Richtungen der orthodoxen Kirche, israelische und islamische Glaubensgemeinschaften sowie viele andere. Nach dem österreichischen "Gesetz über die religiöse Kindererziehung" kann jeder Jugendliche ab seinem 14. Lebensjahr bestimmen, welcher Religion er angehören möchte.


Vegetation


Die Vielfalt des geologischen Reliefs und des Klimas bewirkt eine artenreiche Pflanzenwelt. Für den mitteleuropäischen Pflanzenbestand, wie man ihn in Österreich antrifft, ist der Eichen-Buchenwald charakteristisch, in Höhen über 500 m der Buchen-Fichten-Mischwald. Ab 1.200 m herrscht die Fichte vor, darüber findet man noch Lärchen und Zirben.


Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas. Der Waldanteil an der Gesamtfläche beträgt rund 46 Prozent. Im Alpenvorland wurde der Wald vielfach durch Äcker abgelöst. Besonders am Nordrand der Alpen, etwa ab 600 m Höhe, dominiert das Grünland. Für manche Gebiete sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden typisch. Östlich des Neusiedler Sees findet man eine spezielle Salzsteppen-Flora.


Tierwelt


In Österreich überwiegt die mitteleuropäische Tierwelt: Reh, Hirsch, Hase, Fasan, Rebhuhn, Fuchs, Dachs, Marder und Eichhörnchen. Typische Vertreter der alpinen Fauna sind Gämse, Murmeltier und Bergdohle. Der Steinbock, ehedem in dieser Gegend heimisch, wurde wieder angesiedelt. Die Zahl der Vogelarten, die man in Österreich antrifft, ist groß. Am Neusiedler See, Europas einzigem Steppensee, findet man den Purpurreiher und den Silberschnäbler, außerdem auch beachtenswerte Löfflerkolonien.

Kulinarisches


Die Wiener Küche ist eine der besten der Welt. Es gibt zwei Dutzend verschiedene Arten von gekochtem Rindfleisch, drei Dutzend Sorten von Schnitzeln, vier Dutzend verschiedene Nuancen von Kaffee und hunderte von Mehlspeisen. Die Wiener Küche ist so vielseitig, weil das österreichische Kaiserreich viele südeuropäische Einflüsse aufnahm.


Der Wiener Küche begegnet man überall, doch findet man auch in den Regionen viel Eigenständiges, Charakteristisches. Im Burgenland isst man ländlich und mit deutlich ungarischem Akzent: Fisch und Paprika, dicke Bohnensuppe, Gänsebraten. Auch die Steiermärker kochen herzhaft und rustikal: Schwein, Hammel, Wild. Dort kommt auch Buchweizengrütze auf den Tisch. In Kärnten isst man viel Fisch; ein typisches Gericht sind dort aber auch die Käsenudeln - mit Quark gefüllte Teigtaschen.


Im Land Salzburg wurden die "Salzburger Nockerln" erfunden, ein durchs Backen aufgetriebenes Gemenge aus Eischnee, Zucker, Butter und Mehl.


In Tirol hat sich als typische Zubereitungsart das "Gröstl" erhalten - Kartoffeln, Fleisch, Zwiebeln und vieles andere wird mit Schmalz in der Pfanne gebraten.


Bei den Schnäpsen ist der Marillengeist aus Aprikosen berühmt. Eigentlich aber ist Österreich ein Weinland. Der beste Rotwein wächst im warmen Burgenland. Der beste Weißwein gedeiht in Niederösterreich: im Weinviertel, im Donautal oder dicht bei Wien, in der Gegend von Klosterneuburg und bei Gumpoldskirchen.


Sitten und Gebräuche


Einiges ist erstaunlich vielen Österreichern (und Österreicherinnen) gemeinsam: Charme, Witz und Geist, dazu Heiterkeit, Gelassenheit und ein großes Talent zur Diplomatie. Sicher ist, dass man mit liebenswürdiger Höflichkeit in Österreich vielleicht nicht am schnellsten, aber am weitesten vorankommt. Wichtig ist die Bedeutung der akademischen Titel - die in der Anrede nie weggelassen werden sollten.


Souvenirs


Nach wie vor gibt es in Österreich viele Werkstätten, die typische Erzeugnisse einheimischer Handwerkskunst herstellen. Dazu gehören Kunstschmiedearbeiten und Holzschnitzereien ebenso wie Keramik und Textilien. In Vorarlberg ist man stolz auf seine Stickereien, in der Steiermark, Salzburg und Kärnten auf die Kunstschmiederei, aber auch auf Trachtenschmuck, Zinn und Keramik. In den Landeshauptstädten gibt es sogenannte Heimatwerke, die lokale Volkskunst zeigen. Typisch sind auch die hausgebrannten Obstschnäpse in künstlerisch verzierten Flaschen.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. März 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:


In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei in Österreich eingeführt werden.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern, einschl. Kanarische Inseln) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;


- 4 Liter nicht schäumende Weine;


- 16 Liter Bier;


- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg und Flüssen oder 430 Euro für Flugreisende; jeweils 150 Euro für Reisende unter 15 Jahren.


Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:


- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.


Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.


Bei der Einfuhr bestimmter Lebensmittel (u.a. Molkereiprodukte, Eiprodukte, Wurst- und Fleischwaren, Fischereierzeugnisse, Obst) gelten aus veterinärmedizinischen und phytosanitären Gründen Mengenbegrenzungen.

Klimainformationen


Österreich liegt im Übergangsbereich von atlantisch beeinflusstem und kontinental ausgeprägtem mitteleuropäischem Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Juli bei 20°C und im Winter bei 0°C. Die im Sommer gemessenen Höchsttemperaturen liegen bei 35°C. Im Winter kann es in bestimmten Regionen sehr kalt werden. Das Thermometer fällt dann mitunter auf -20°C.


Beste Reisezeit


Die beste Reisezeit ist zur Frühlingszeit April/Mai oder bei sommerlichen Temperaturen von Juni bis gelegentlich in den Oktober hinein. Beste Wintersportmöglichkeiten gibt es von Januar bis April.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Saisonal FSME.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Österreich ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Österreich aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Österreich in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - sie werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.


Geldautomat: Ja - es gibt zahlreiche für die Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten geeignete Automaten.

Auskunftstellen



Österreich Werbung Deutschland
Klosterstraße 64
10179
Berlin
(0 30) 21 91 48 50
(0 30) 219 14 80
www.austria-tourism.com
deutschland@austria.info
Urlaubsservice: Tel. 00800 400 200 00 (gebührenfrei)


E-Mail: urlaub@austria.info


Österreich Werbung
Margaretenstraße 1
1040
Wien /Österreich
Österreich Werbung
Postfach 83
1043 Wien
(01) 588 66 40
00800 400 200 00 (gebührenfrei)
www.austria-tourism.com
urlaub@austria.info


Deutsche Handelskammer in Österreich
Schwarzenbergplatz 5 Top 3/1
1030
Wien /Österreich
(0043 1) 545 22 59
(0043 1) 545 14 17
www.dhk.at
office@dhk.at
Mo bis Fr 9-16 Uhr


Deutsche Handelskammer in Österreich


Zweigstelle Salzburg
Residenzplatz 7
5020
Salzburg /Österreich
(0043 662) 84 05 89
(0043 662) 84 79 52
salzburg@dhk.at
Mo bis Fr 9-16 Uhr


Wirtschaftskammer Österreich
Stubenring 8-10
1010
Wien /Österreich
(0043 1) 513 77 87
(0043 1) 51 45 00
www.dhk.at
postbox@wkw.at


Internationale Handelskammer - ICC Austria
Wiedner Hauptstraße 57
1040
Wien /Österreich
(0043 1) 504 83 00 37 03
(0043 1) 504 83 00
www.dhk.at
icc@icc-austria.org



Botschaften und Konsulate



Österreichische Botschaft


(mit Konsularabteilung)
Stauffenbergstraße 1
10785
Berlin
(0 30) 229 05 69
(0 30) 20 28 70
www.oesterreichische-botschaft.de
berlin-ob@bmeia.gv.at
Botschaft: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr


Konsular-Abteilung: Mo, Di, Do und Fr 9-13, Mi 12-16 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabteilung:


Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen


Österreichisches Honorarkonsulat
Auf dem Dreieck 5
28197
Bremen
Österreichisches Honorarkonsulat
Postfach 140214
28089 Bremen
(04 21) 536 86 78
(04 21) 536 86 79
oesterr.konsulat@thb-bremen.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
An der Frauenkirche 12
01067
Dresden
(03 51) 481 70 41
(03 51) 481 70 40
oesterreich@honorarkonsul-dresden.de
Mo und Mi 9-12 und 14-16 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
Unterlindau 21-29
60323
Frankfurt
(0 69) 15 43 52 41
(0 69) 15 34 54 51
info@konsulat-frankfurt.at
Mo 9-12, 14-18 Uhr, Di bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
c/o hightech metal investment GmbH


Frankenstraße 12
90762
Fürth
(09 11) 72 30 17 93 45
(09 11) 72 30 17 93 33
info@oesterr-honorarkonsul-nuernberg.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Oberpfalz)


Österreichisches Honorarkonsulat
Kurze Mühren 1
20095
Hamburg
(0 40) 30 80 12 12
(0 40) 30 80 12 05
honorarkonsulat@austria-hamburg.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
VHV Platz 1


(im Gebäude der VHV-Versicherung)
30177
Hannover
(05 11) 907 48 06
(05 11) 907 48 70
honorarkonsulat@vhv.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
Bergstraße 2
24103
Kiel
(04 31) 519 27 36
(04 31) 55 25 05
austriahoko-kiel@t-online.de
Mo bis Do 15-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung)
(jedoch nicht Stadt Lübeck und Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Ostholstein)


Österreichisches Honorarkonsulat
Gertrudenstraße 15
23568
Lübeck
(04 51) 310 01 42
(04 51) 310 01 50
www.austroko.ffm.de
honorarkonsul@brueggen.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(jedoch nur Stadt Lübeck und die Landkreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein)


Österreichisches Generalkonsulat
Ismaninger Straße 136
81675
München
Österreichisches Generalkonsulat
Postfach 860640
81633 München
(0 89) 981 02 25
(0 89) 99 81 50
www.oegkmuenchen.de
muenchen-gk@bmeia.gv.at
Mo bis Fr 8.30-12 Uhr, 13-15 Uhr


Österreichisches Honorarkonsulat
Am Campus 1-11


Bentwisch
18182
Rostock
(03 81) 64 91 49
(03 81) 64 91 22
oesterreich@konsulat-rostock.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
Bahnhofstraße 1


(St.-Johanner-Markt)
66111
Saarbrücken
(06 81) 958 15 19
(06 81) 958 15 18
konsulat@rathiery.de
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr
(keine Visumerteilung)


Österreichisches Honorarkonsulat
Stafflenbergstraße 81
70184
Stuttgart
(07 11) 62 82 64
(07 11) 62 62 60
info@oesterreichisches-konsulat-stuttgart.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(Bayern: jedoch nur Regierungsbezirk Schwaben)


Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Gauermanngasse 2-4


Konsularabteilung: Strohgasse 14 c
1010
Wien
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Postfach 60
1037 Wien/Österreich
(0043 1) 713 83 66
(0043 1) 71 15 40
www.deubowien.at
Amtsbezirk: Österreich


Konsularischer Amtsbezirk: Bundesländer Wien, Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Messestraße 11


Gebäude M11
6850
Dornbirn /Österreich
(0043 5572) 20 71 87 10
(0043 5572) 20 71 87
bregenz@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesland Vorarlberg


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o Andritz AG/Gewerbepark


Andritzer Reichsstraße 66
8045
Graz /Österreich
(0043 316) 690 24 61
(0043 316) 69 49 70
graz@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesländer Steiermark und Kärnten


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Bozner Platz 4, Palais Hauser
6020
Innsbruck /Österreich
(0043 512) 56 73 73 15
(0043 512) 57 01 99
innsbruck@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesland Tirol


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Untere Donaulände 28
4020
Linz /Österreich
(0043 732) 780 23 70 98
(0043 732) 79 77 01
linz@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesland Oberösterreich


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Dreifaltigkeitsgasse 11
5020
Salzburg /Österreich
(0043 662) 880 20 11 29
(0043 662) 880 20 11 21
salzburg@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesland Salzburg


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien



Wien


Wien, die österreichische Hauptstadt, ist sicher eines der klassischen Ziele für Städtereisen schlechthin. Eingebettet in Hügel, Wälder und Felder und durchströmt von der schönen blauen Donau lag die Kaiserstadt, von hier aus regierten die Habsburger Kaiser, seit jeher an bedeutenden Verkehrswegen im Brennpunkt unterschiedlicher mitteleuropäischer Kulturen. Die Schlösser und Palais jener Zeit, wie die kaiserliche Sommerresidenz Schönbrunn, Belvedere oder die Hofburg, prägen noch heute das Stadtbild. Breite Prachtstraßen und Alleen, Oper und Theater, Museen, kaiserliche Geschäfte, Restaurants, Kaffeehäuser, Konditoreien und prunkvolle Staats- und Verwaltungsgebäude ziehen jährlich Millionen von Besuchern an. Trotz aller Pracht bleibt Wien aber locker überschaubar. Das Ambiente der Kaiserstadt verbindet sich mit einem modernen unbeschwerten Lebensgefühl, das dafür sorgt, dass der Besucher sich in Wien wohl fühlt.


Mit Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen jeder Art ist das Angebot in der Stadt das ganze Jahr über äußerst vielfältig - selbst für Familien mit Kindern. Neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten - allein 100 Museen gibt es in der Stadt zu besichtigen - sorgt eine kulinarische Vielfalt von Feinschmeckerlokalen über die Kaffeehaus-Kultur bis zum Heurigen für Abwechslung. Ausgedehnte Shopping-Möglichkeiten, die vom traditionell Gediegenen bis zum exquisit Ausgefallenem reichen, lassen das Herz eines jeden Einkaufsfans höher schlagen.


Wien ist vor allem aber eine Unterhaltungs-Metropole. Die Kunstszene prägt ein Wechselspiel von Tradition und Moderne. Wien ist die Stadt der Meister der Musik: Mozart komponierte hier seine Meisterwerke, Beethoven schrieb seine großen Symphonien. Haydn, Schubert, Bruckner, Brahms, Strauß, Mahler und Schönberg haben in Wien gelebt und gewirkt. Aus dieser Tradition heraus pflegt Wien heute eine einzigartige Musikszene, die von der Klassik über das Musical bis hin zur modernen, elektronischen Musik reicht.


Die umfangreiche Museumslandschaft Wiens wurde im Frühjahr 2001 durch die Eröffnung des MuseumsQuartiers, einer der zehn ausgedehntesten Kulturbezirke der Welt und der Wiedereröffnung der Albertina, der größten grafischen Sammlung weltweit, für Besucher noch interessanter und vielseitiger.


Und wem das Besichtigungsprogramm zu groß wird, der kann sich in den Parks und Gärten, im Wienerwald und der Donau-Mitte entspannen. Zu Ausflügen lädt der rund 50 Kilometer südöstlich von Wien gelegene Neusiedler See, das "Meer der Wiener" mit seinen Freizeitmöglichkeiten ein. Empfehlenswerte Ausflugsziele im Burgenland sind Rust, die Stadt der Störche, Mörbisch und Eisenstadt mit seinem prächtigen Stadtschloss.


Zur Orientierung: Wien ist in Bezirke gegliedert, die dem Besucher eine schnelle Orientierung erlauben. Der erste Bezirk ist die Stadtmitte mit dem Stephansdom im Zentrum. Der zweite ist die Leopoldstadt mit Prater und Messegelände im Nordosten. Von dort aus zählen die inneren Bezirke (2. bis 9.) im Uhrzeigersinn um den Stadtkern nach oben. Entsprechend ist die Josefstadt im Westen des Stadtkerns der 8. Bezirk. Ein zweiter Ring umfasst die Außenbezirke (10. bis 23.). Die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl repräsentieren den Bezirk (1010 = 1. Bezirk; 1080 = 8.; 1170 = 17.; 1200 = 20).


Salzburg


Salzburg ist Mozart-, Universitäts-, Kultur- und auch Kongressstadt. Barock, Kultur und Bildung sowie Geschichte prägen die Hauptstadt des gleichnamigen österreichischen Bundeslandes. Berühmtester Sohn der Stadt ist Wolfgang Amadeus Mozart. Er ist nicht nur während der Zeit der Festspiele im Sommer, wenn Mozart-Opern und Theater-Inszenierungen von Weltruf aufgeführt werden, in der Stadt präsent. Sein Geburtshaus in der Getreidegasse Nr. 9 ist Kultstätte. Der nach ihm benannte Platz mit seinem Denkmal von Ludwig Schwanthaler liegt im Zentrum Salzburgs. Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Hohensalzburg, die man zu Fuß erklimmen oder aber bequemer mit der Festungsbahn erreichen kann. Die Altstadt Salzburgs ist Weltkulturerbe der UNESCO und innerhalb eines Spaziergangs in Ruhe zu entdecken. Sehenswert sind unter anderem das Schloss Mirabell im Mirabellgarten, das Rathaus und der Alte Markt sowie der Kapuzinerberg mit dem Kloster. Das frühbarocke Lustschloss Hellbrunn im Süden der Stadt gehört zweifelsohne zu den schönsten Bauwerken Salzburgs. Berühmt ist der weitläufige Park mit den Wasserspielen und der bereits seit dem 15. Jahrhundert bestehende Tiergarten. Salzburg besitzt auch hervorragende Museen, die einen Besuch lohnen. Darüber hinaus gilt Salzburg als das "schönstes Einkaufszentrum" Österreichs mit einem breiten Angebot von der Tracht bis zur schrillsten Mode. Zur Erholung laden die Kaffeehäuser mit Tradition ein.


Das ganze Jahr über bietet Salzburg Kulturelles für höchste Ansprüche. Die weltberühmten Sommerfestspiele, die Osterfestspiele, die Pfingstkonzerte, die Mozart-Woche, die Salzburger Kulturtage, die Festungskonzerte, die Mozartserenaden sowie die Kirchenkonzerte stehen auf dem umfangreichen kulturellen Programm. Neben den traditionsreichen Spielorten wie dem Festspielhaus finden viele Veranstaltungen auch im Freien statt. Für "Nicht-Klassik-Liebhaber" bietet die Sommerszene Salzburg Open-Air-Rockkonzerte und lebendiges Theater.


Im grünen Umland von Salzburg gibt es nicht nur für Sportler, wie Wanderer und Fahrradfahrer, jede Menge zu entdecken. Kultur- und Geschichtsinteressierten bietet sich ein Besuch im Freilichtmuseum in Großgmain, im Keltermuseum in Hallern und im Salzbergwerk am Dürrnberg an. In der weiteren Umgebung liegt das Salzkammergut mit Wolfgangs- und Fuschlsee.


Graz


Die Hauptstadt der Steiermark hat die größte, am besten erhaltene Altstadt im deutschen Sprachraum, sachverständig konserviert und vom steilen Schlossberg überragt - eine Stadt wie aus dem Spielzeugkasten. Im "Landhaus", in dem Landtag und Landesregierung untergebracht sind, sieht man den prachtvollsten Arkadenhof von ganz Österreich: drei übereinanderliegende Bogengänge, eine dekorative Freitreppe und eine kunstvoll geschmiedete Brunnenlaube aus Bronze. Das Landeszeughaus - es stammt von 1645 - ist eine vierstöckige Rüstkammer mit einem kompletten Waffenarsenal aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Die noch heute vorhandenen Hieb-, Stich- und Schusswaffen, die Rüstungen und Prunkharnische reichten aus, um ein mehrere tausend Mann starkes Heer auszurüsten.


Die Domkirche - ein ursprünglich spätgotischer, später barockisierter Hallenbau - trägt an der Südfassade ein verwittertes Fresko aus dem 15. Jahrhundert, das "Landplagenbild" (Türken, Pest und Heuschrecken).


Innsbruck


Innsbruck, die "Stadt im Gebirg" ist eine der schönsten der Welt - wenn man sich auf den Stadtkern beschränkt. Der, mit seinen Bauten aus Spätgotik, Renaissance und Rokoko, mit Barockkuppeln und Zwiebeltürmen, ist schön geblieben, voller Charme und Beschwingtheit.


Die Maria-Theresien-Straße ist Innsbrucks breite Prunkstraße mit eleganten Schaufenstern in barocken Fassaden. Die anschließende Herzog-Friedrich-Straße ist noch schöner - mit vielen stattlichen Bürgerhäusern. Über den Laubengängen sieht man, fast an jedem Gebäude, hübsche Fassadenmalereien und reliefgeschmückte Erker aus der Renaissancezeit.


Das "Goldene Dachl" schmückt den "Neuen Hof": ein Prunkerker, der mit rund 3.000 vergoldeten Kupferschindeln gedeckt ist. Um 1500 wurde er von Kaiser Maximilian als Zuschauerloge für Belustigungen auf dem Stadtplatz gebaut. Der Reliefschmuck des Erkers gehört zu den bedeutendsten Kunstwerken des Mittelalters.


Die äußerst schlichte Hofkirche enthält ein prunkvolles Grabmal für jenen Maximilian, der allerdings nicht dort, sondern in der Wiener Neustadt, seiner Geburtstadt, begraben ist. Es zählt zu den prächtigsten, die je einem deutschen Kaiser zugedacht waren.


Bregenz


Vorarlbergs Hauptstadt ist nicht groß. Das Landesmuseum am Kornmarktplatz zeigt Historisches: von römischen Mosaiken über karolingische Funde bis zu alten Montafoner Bauernstuben. Etwas erhöht liegt die mittelalterliche Altstadt mit hübschen Fachwerkhäusern und Resten der ehemaligen Stadtbefestigung.


Im Bodensee, 30 m vom Ufer entfernt, liegt die größte Seebühne der Welt. Hier finden alljährlich im Juli und August die Bregenzer Festspiele statt - mit Opern, Operetten und Ballett-Aufführungen.


Eine Gondelbahn führt auf den Pfänder, der 1.064 m hoch und ein berühmter Aussichtsberg mit umfassendem Rundblick ist. Man sieht den Bodensee, die Allgäuer, die Schweizer und die Vorarlberger Alpen.


Wachau


Geologisch betrachtet ist die Wachau nur der Durchbruch der Donau zwischen den Ausläufern der Alpen und dem böhmischen Granitplateau - und nur 32 km lang. Aber sie gehört zu den schönsten Landschaften Österreichs. Man kann sie, immer neben der Donau, der Länge nach durchfahren. Links und rechts auf den weinbestandenen Hängen thronen Burgen und Schlösser, Klöster und Ruinen. Dazwischen machen sich felsige Waldhänge breit.


Wer genügend Zeit hat, fährt die Strecke von Melk nach Krems auf der Donau. Melk ist ein auf einem Felsriff hoch über der Donau weithin sichtbares, langgestrecktes Benediktinerstift - eines der großartigsten Barockklöster Europas.


Krems ist eine ausgesprochen hübsche kleine Stadt mit einem Renaissance-Rathaus, mehreren Kirchen und zahlreichen wohlerhaltenen Bürgerhäusern, die teils noch aus dem späten Mittelalter stammen. Viele der Häuser haben Lauben und Erker; zwei tragen reichen Sgraffito-Schmuck - historische und biblische Bilder. Auffallend viele dekorative Brunnen und Säulen schmücken die Plätze und Straßen.


Hochosterwitz


So sieht eine Burg im Märchen aus: Hochosterwitz bei Brüdel in Kärnten. Auf der Spitze eines 160 m hohen Felssockels ragen umfangreiche Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert auf; es gibt eine Burgkapelle mit Fresken aus der Renaissance, allerlei historische Sammlungen und einen steilen, geschlängelten Weg, der durch 14 Torgebäude hinaufführt. Die Märchenburg war so wehrhaft, dass sie nie eingenommen wurde.


Neusiedler See


Er ist Österreichs größter See, auch wenn ein Stückchen davon zu Ungarn gehört.: 36 km lang ist er und sieben bis 14 km breit, sofern man den kilometerbreiten Schilfgürtel mitrechnet, der sich fast um den ganzen See zieht. Nur bei Podersdorf findet man Sandstrand. Baden kann man allerdings auch bei Rust, Neusiedl und anderen Uferorten. Dort führen lange Holzstege ins Wasser.


Der See ist an seiner tiefsten Stelle nur knapp zwei Meter tief. Über große Flächen ist er kaum einen Meter tief. Daher kommt es, dass er sich im Sommer auf eine Badewannentemperatur von 30 Grad erwärmt und im Winter oft völlig zufriert.


Zur Tier- und Pflanzenwelt, die sich im Schilfgürtel und in den Uferzonen eingenistet hat, zählen europäische Raritäten. Deshalb stehen viele Uferstücke unter Naturschutz.


Ein noch bedeutenderes Naturschutzgebiet ist der Seewinkel, östlich vom Neusiedler See. Er umfasst mehrere Dutzend Teiche, Tümpel, Salzlaken und Seen inmitten der flachen Puszta. Seine "Lange Lacke" ist Österreichs berühmtestes Vogelschutzgebiet. Viele der Pflanzen sind für Mitteleuropa einmalig.


Wolfgangsee


Dies ist der größte See des Salzburger Landes und einer der hübschesten. Elf km lang ist er und stellenweise über 2 km breit. Der Ort St. Wolfgang liegt dort, wo sich der See auf einen halben Kilometer verengt. Operettenfreunde kennen ihn wegen des Singspiels "Im weißen Rössl", Kunstliebhaber wegen des von Michael Pacher im späten 15. Jahrhundert geschaffenen Flügelaltars in der Pfarrkirche St. Wolfgang, der ein wahres Wunderwerk an Schnitzkunst und Tafelmalerei darstellt.


Wörthersee


Er ist groß und für einen Alpensee äußerst warm. Von Ende Mai bis Ende September kann man in ihm baden. Am Westrand liegt Velden, das recht mondän im Riviera-Stil erbaut ist und Bars, Boutiquen sowie ein Spielkasino bietet. Im Norden liegt Pörtschach mit einer weithin bekannten Segelschule. Am Südrand liegt der schönste Ort, Maria Wörth, ein malerisch auf einer felsigen Halbinsel hingestrecktes altes Dorf mit zwei sehenswerten Kirchen; die kleinere besitzt berühmte romanische Fresken.


Großglockner-Hochalpenstraße


Seit ihrer Eröffnung 1935 wurde dieser großartigste aller Alpenübergänge ständig ausgebaut. Wer es im Auto auf dem Weg durch Österreichs höchstes Gebirgsmassiv nicht sehr eilig hat, kann zwei Abstecher einplanen: die Edelweiß- und die Gletscherstraße. Die erste ist nicht ganz zwei km lang und führt zum Parkplatz Edelweißspitze mit einem Aussichtsturm, von dessen Plattform man bei guter Sicht 37 Dreitausender und knapp 20 Gletscher sieht. Der zweite Abstecher führt von Guttal in vielen Kehren neun km lang zur Franz-Josephs-Höhe. Diesen Abstecher sollte man nur bei gutem Wetter fahren - belohnt wird man mit einem überwältigenden Blick auf den endlos scheinenden Pasterzengletscher.

Reisehinweise


Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.


Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


- In Österreich ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden (u.a. Bahnhöfe) verboten, in Gaststätten, Kneipen und Diskotheken kann es eingeschränkt sein.


- Es ist verboten, an öffentlichen Orten das Gesicht durch Tücher oder Gegenstände zu bedecken.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Slowakische Republik

Landesdaten


Lage


Die Slowakische Republik grenzt im Westen an Österreich und die Tschechische Republik, im Norden an Polen, im Osten an die Ukraine und im Süden an Ungarn.


Fläche: 49.035 km².


Verwaltungsstruktur: 8 Regionen (kraje) (Banskobystricky, Bratislavsky, Kosicky, Nitriansky, Presovsky, Trenciansky, Trnavsky, Zilinsky).


Einwohner


Bevölkerung: ca. 5,4 Millionen


Städte:


Bratislava (Hauptstadt) ca. 411.200


Kosice ca. 240.400


Presov ca. 91.800


Zilina ca. 81.500


Banská Bystrica ca. 80.000


Nitra ca. 78.900


Trnava ca. 66.400


Martin ca. 57.400


Trencin ca. 55.900


Zvolen ca. 43.300


Sprache


Die Amtssprache der Slowakischen Republik ist Slowakisch.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auch in der Slowakischen Republik gilt die europäische Sommerzeit.


Telefon/Post


Telefon


Die Fernsprech-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Slowakei ist 00421, aus der Slowakei nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Für Auslandsgespräche gibt es spezielle Telefonzellen. In den Hotels können die Gebühren für Ferngespräche sehr hoch sein. Telefonkarten können mit unterschiedlichen Wertgrenzen bei Postämtern, Tabak- und Telefongeschäften gekauft werden.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Feuerwehr, und Unfallrettung 112, in den Mobilnetzen ebenfalls alle Notrufnummer 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Slowakei von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Ein Funknetz steht entlang der Hauptreisestrecken zur Verfügung.


Internet


Länderkürzel: .sk


Feiertage


1. Januar (Neujahr, Gründungstag der Slowakischen Republik), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag des Sieges über den Faschismus), 5. Juli (Tag der slawischen Glaubensboten Kyrill und Method), 29. August (Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstandes), 1. September (Tag der Verfassung), 15. September (Maria - Patronin der Slowakischen Republik), 1. November (Allerheiligen), 17. November (Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie), 24. Dezember (Heiligabend), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8-18 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Fr 8/90-18/19 Uhr, Sa 8/9-12 Uhr. Kleine Geschäfte schließen oft von 12-13 Uhr, haben jedoch meist sonntags von 8-12 Uhr geöffnet; große Supermärkte haben bis 21 Uhr und auch länger geöffnet. Sie arbeiten auch samstags und sonntags.


Büros: Mo bis Fr 8-16/17 Uhr (inklusive Mittagspause);


Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr.


Kleidung


Normale mitteleuropäische Sommer- und Winterkleidung. Zu jeder Jahreszeit sollte man zusätzlich auch eine Regenjacke oder etwas Ähnliches mitnehmen.

Geschichte/Politik


Die Slowakei gehörte seit dem zehnten Jahrhundert als "Oberungarn" zum Land Ungarn und später zu Österreich-Ungarn. Die Slowaken versuchten mehrmals, unabhängig zu werden. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand die Tschechoslowakische Republik als Staatenverband. 1938 wurde er von den einmarschierten Deutschen aufgelöst (in "Protektorat Böhmen und Mähren" und den "Schutzstaat Slowakei"), fand aber 1945 wieder zusammen. 1960 wurde aus der Tschechoslowakei eine "Sozialistische Republik". Im Zuge der Umwälzungen im Osten Europas trennten sich 1993 auch die beiden Staaten wieder und die Slowakische Republik wurde erneut ein selbstständiger Staat mit demokratischer Verfassung.


Die Slowakei ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


Wenn es nach dem Zweiten Weltkrieg Länder mit einem Wirtschaftswunder gab, so steht die Slowakei ganz vorn. Man hatte den Slowaken auf industriellem Gebiet nicht viel zugetraut und 1918 das Zusammengehen mit den betriebsamen Tschechen als sehr glückliche Kombination betrachtet. Was seit 1945 geschah, hatte kaum jemand erwartet. Zunächst noch als Teil des Staatenverbandes mit den Tschechen, dann aber ab 1993 als eigenes Land entwickelte sich hier ein industrielles Zentrum. Die Energieerzeugung hat sich verzehnfacht, die technische Produktion stieg um das Zwanzigfache, die chemische um das Vierzigfache. Allein auf dem Sektor des Maschinenbaus wurden seit 1945 zahllose Betriebe errichtet, darunter Hütten- und Aluminiumwerke, große Chemie- und Chemiefaserfabriken sowie Betriebe, die für den Maschinenbau komplette Anlagen herstellen.


Vegetation


Ein Drittel der Slowakei ist von Wald bedeckt, die Hälfte ist fruchtbarer Ackerboden. Die Slowakische Republik besitzt größere Waldbestände. Von alters her wurde vor allem das Holz dreier in diesen Wäldern wachsender Baumarten geschätzt und deshalb auch vermehrt angepflanzt und gepflegt. Dies sind Fichten, deren Holz meist für den Bau von Häusern und anderen Unterkünften gebraucht wird und Linden, aus deren Holz meist Alltagsgeschirr geschnitzt wurde. Der Ahorn wurde zwar zahlenmäßig weniger gebraucht, war aber trotzdem wichtig, denn er lieferte das Holz für die vielbenutzten Geigen. In höheren Lagen wachsen viele seltene Pflanzen, so auch das Edelweiß, der Muran-Seidelbast und der Heuffel-Enzian. Und auch Pflanzen, die man nirgendwo sonst in der Welt antrifft: den Steifen Schöterich oder das Tatra-Löffelkraut.


Tierwelt


Die ursprünglichen Tiere, die einst die slowakischen Wälder bewohnten, sind sehr dezimiert worden. Auf der Hochebene Muránska Planina, die einen besonders geschützten geographischen Komplex im Rahmen des Karstgebietes am Rand des slowakischen Erzgebirges darstellt, leben noch Bären und Luchse, auch der Schwarzstorch und der Wanderfalke. Typisch sind die Huzulenpferde, die hier in freier Natur gezüchtet werden.


Typische Bewohner des Hochgebirges, aber auch der Gebirge Hohe Tatra und Kleine Fatra sind die Tatra-Gämsen. Sie sind streng geschützt, ebenso wie ihre Gesellschafter - Murmeltiere und Steinadler. Außerdem sind Reh- und Rotwild im ganzen Land sehr häufig.

Kulinarisches


Die slowakische Küche ist halb böhmisch und halb ungarisch. Mit der böhmischen kulinarischen Tradition hat sie das Fleisch (zum Beispiel den Schweinebraten) und die Knödel gemeinsam, mit der ungarischen den Reichtum an Gewürzen und Paprika. So entsteht ein interessantes gastronomisches Angebot, das allerdings vom Gast erwartet, dass er gehörige Mengen verspeisen kann. Während man in Böhmen viel dem Bier zuspricht, trinkt man in der Slowakei, vor allem in der Süd- und Ostslowakei, wie in Ungarn gern den guten hausgemachten Wein.


Ein Kapitel für sich sind die Süßspeisen, bei denen Böhmen und Slowaken in steter Konkurrenz stehen. Die Fähigkeit zu Weltmeistern hätten beide Länder - ob das nun die Obstknödel sind, die Pfannkuchen, die Buchteln oder der Apfelstrudel, Schlagsahnekränzchen oder Creme-Rollen.


Sitten und Gebräuche


Die Slowakei hatte bis zur Mitte unseres Jahrhunderts auch im Alltag ihre Trachten beibehalten. Heute werden sie noch oft als festliche Kleidung getragen. Man benutzt sie allerdings weniger in ihrer ursprünglichen Form sondern häufiger als stilisiertes Kostüm. Doch immer noch sind es die Stickereien, welche die Tracht auszeichnen, wenn sich auch bei ihnen die Darstellungsart geändert hat. Immerhin kann man noch heutzutage rund 40 verschiedene slowakische Trachten - je nach ihrer Herkunft -unterscheiden.


Das Herstellen sehr feiner Textilien ist in der Slowakei sehr verbreitet. Es handelt sich beispielsweise um farbige Gewebe mit bunten Mustern aus Hanf und Leinen, wie sie im 18. Jh. aufkamen. Ein bedeutsames Gebiet für solche farbigen Stoffe ist noch heute die Mittelslowakei rund um Zvolen sowie die Ostslowakei bei Trebisov. Sehr bemerkenswert sind die gleichsam historischen Schafwolldecken, die "Goby"; sie werden noch heute in Klenovic hergestellt. Das Klöppeln von Spitze, schon im 16. Jh. bekannt, wird noch heute in einigen Orten ausgeübt, so in Solivar bei Pressov und in Slowensky Grob. Auch der Blaudruck, das Verzieren und Färben von Stoffen durch Indigoblau, hat sich seit Jahrhunderten erhalten - zum Teil in den gleichen Familien.


Souvenirs


Nach wie vor werden die bunten Textilien und auch Spitzen als typisches Kunstgewerbe angeboten. In Berggebieten, zum Beispiel in der nördlichen Gegend von Zips, bekommt man geflochtene Körbe aus Wacholderwurzeln und Reisig, in der Mittelslowakei aus Haselstrauch. In der Nähe von Nové Zámky hat sich die Korbflechterei aus Maisblättern konzentriert; aus Maisblättern werden dort auch Handtaschen, Sandalen und sogar Figuren geschaffen. In der Westslowakei stellt man sehr hübsche Gegenstände und auch Figuren aus Fayencen her. Es gibt eine ganze Reihe von Orten, in denen Fayence-Geschirr produziert wird. Auf den meisten Almen wird heute noch Hirtengeschirr aus Holz hergestellt, wobei die Griffe oft durch Figuren verziert sind. Fast überall im Land gab es einst geschickte Töpfer und noch heute werden einige traditionelle Töpfereien betrieben, die hübsches Geschirr nach altem Muster herstellen. Die "Zentralstelle für volkstümliche Kunstproduktion" hat Ausstellungs- und Verkaufsstellen in mehreren slowakischen Städten, in denen man attraktive Andenken erwerben kann.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


Bei Einreise mit dem Flugzeug: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak (nur Reisende ab 18 Jahren);


Bei Einreise mit Auto, Zug, Schiff oder Sonstiges: 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Tabak (nur Reisende ab 18 Jahren);


1 Liter Spirituosen (über 22 Prozent) oder 1 Liter Unverarbeiteter Alkohol (über 80 Prozent) oder 2 Liter Spirituosen (unter 22 Prozent);


2 Liter Sekt oder 4 Liter Wein (nur Reisende ab 18 Jahren);


16 Liter Bier (nur Reisende ab 18 Jahren);


50 g Parfüm oder 0,25 Liter Eau de Toilette;


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


Geschenke/andere Waren bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt die Freigrenze grundsätzlich 150 Euro.


Für Antiquitäten ist eine Ausfuhrerlaubnis erforderlich. Es empfiehlt sich, bereits bei der Einreise das entsprechende Zollmerkblatt beim Zoll zu verlangen.

Klimainformationen


Es herrscht ein Klima, das sich durch einen ausgeprägten Wechsel zwischen den Jahreszeiten auszeichnet. Außerdem besitzt die Slowakische Republik Randerhebungen mit feuchtem Gebirgsklima. Die Sommer sind meist sehr warm und die Winter kalt. Die wärmsten Monate sind üblicherweise der Juli und der August, in denen Temperaturen bis 30°C gemessen werden. Die kältesten Monate sind der Januar und der Februar in denen mit durchschnittlichen Temperaturen von minus 8 bis minus 10°C zu rechnen ist.


Beste Reisezeit


Mai bis September.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Saisonal FSME.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Die Slowakische Republik ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro (EUR)


1 Euro = 100 Cent


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in die Slowakische Republik aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus der Slowakischen Republik in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)


Umtausch: in allen Zweigstellen der Banken, Wechselbüros, größeren Hotels und an den Grenzübergängen.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, verschiedenen Geschäften, teilweise von Autovermietern akzeptiert.


Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.


Reiseschecks: Nein - Die Mitnahme von Reiseschecks ist nicht zu empfehlen, da deren Annahme nicht garantiert werden kann.

Auskunftstellen



Slowakische Zentrale für Tourismus
Hildebrandstr. 25
10785
Berlin
(0 30) 25 94 26 41
(0 30) 25 94 26 40
office.de@slovakia.travel


Slovak Tourist Board
Námestie L. Stúra 1
97405
Banska Bystrica
Slowakisches Fremdenverkehrsbüro
P.O. Box 35
Banska Bystrica/Slowakische Republik
(00421 48) 413 61 49
(00421 48) 413 61 46/48
www.sacr.sk
sacr@sacr.sk


Slovak Tourist Board


Branch Office Bratislava
Lamacská cesta 8
81104
Bratislava /Slowakische Rep.
(00421 2) 55 57 16 54
(00421 2) 50 70 08 01
sacrba@sacr.sk


Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer


(Slovensko-nemecká obchodná a priemyselná komora)
Suché mýto 1
81103
Bratislava /Slowakische Rep.
(00421 2) 20 85 06 32
(00421 2) 20 85 06 20
info@dsihk.sk
Mo bis Fr 8.30-17 Uhr


Slovak Chamber of Commerce and Industry
Gorkého 9
81603
Bratislava /Slowakische Republik
(00421 2) 54 13 11 59
(00421 2) 54 43 32 91
sopkurad@scci.sk
Mo bis Fr 8-16 Uhr



Botschaften und Konsulate



Botschaft der Slowakischen Republik


mit Konsularabteilung
Hildebrandstraße 25
10785
Berlin
(0 30) 88 92 62 22
(0 30) 88 92 62 00
www.botschaft-slowakei.de
emb.berlin@mzv.sk
Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-11.30 Uhr;


Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr


Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
c/o Imrich Donath


Dietigheimer Straße 21
61350
Bad Homburg
(0 61 72) 2 43 05
(0 61 72) 2 97 59
donath@slowakeiinfo.de
Mo, Di, Do und Fr 9-12 Uhr



(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
Kalenberger Graben 14
31134
Hildesheim
(0 51 21) 999 08 11
(0 51 21) 999 08 04
www.honorarkonsul.com
honorarkonsulat@bettels.de
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr, nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
c/o Gruendelpartner PartGmbB


Grimmaische Straße 2-4


Mädler-Passage, Aufgang B
04109
Leipzig
(03 41) 23 10 62 30
(03 41) 23 10 62 54
www.honorarkonsul.com
honorarkonsul@slowakei-leipzig.de
Di und Do 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung)


Generalkonsulat der Slowakischen Republik
Vollmannstraße 25 d
81925
München
(0 89) 92 33 49 54
(0 89) 92 33 49 00
www.mfa.sk.zu
cg.munich@mzv.sk
Di, Mi und Do 8.30-11 Uhr


Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
Tübinger Straße 43/Block B, 4. OG
70178
Stuttgart
(07 11) 227 39 19
(07 11) 227 39 18
sk-hk-stuttgart@rem.de
Mo 9.30-12 Uhr, Mi und Fr 13.30-16 Uhr
(keine Visumerteilung)


Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Hviezdoslavovo nam. 10
81303
Bratislava /Slowakische Rep.
(0042 12) 54 41 96 34
(0042 12) 59 20 44 00
www.germanembassy.sk
info@pressburg.diplo.de
Amtsbezirk: Slowakische Republik


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Timonová 27
04001
Kosice /Slowakische Rep.
(00421 55) 32 74 44 44
(00421 55) 625 01 02
www.germanembassy.sk
kosice@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bezirke Kosice und Presov


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bratislava


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Priemyselná 14
01232
Zilina /Slowakische Rep.
(00421 41) 506 02 25
(00421 41) 506 01 15
www.germanembassy.sk
zilina@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bezirke Zilina und Banská Bystrica


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bratislava



Sehenswertes


Bratislava (Pressburg)


Die Hauptstadt der Slowakei mit ihrer 2.000 Jahre alten Geschichte, Krönungsstadt der ungarischen Könige und Königinnen, Sitz des Rates der ungarischen Statthalter und alte Universitätsstadt, erstreckt sich zu beiden Seiten der Donau am südlichen Ausläufer der Kleinen Karpaten - nur 60 km von Wien und 20 km von der ungarischen Grenze entfernt.


Die geschützte Zone des Stadtkerns tut sich durch zahlreiche Paläste, sakrale Bauten, Fontänen, Statuen und andere architektonische Denkmäler aus allen kulturellen Epochen von der Gotik bis zur Renaissance hervor. Vor allem fallen die alten Stadthäuser des Hochadels auf. Und in der spätbarocken Apotheke "Zum roten Krebs" finden Sie ein pharmazeutisches Museum.


Über der Donau erhebt sich das viertürmige Schloss; im neunten Jahrhundert wurde es als Burg gebaut und später wohnlicher umgestaltet. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert bewahrte man hier im Kronturm die ungarischen Kronjuwelen auf. Oft wohnte Österreichs Kaiserin Maria Theresia hier; sie ließ das Schloss prunkvoll ausbauen, Gärten anlegen und neue Gebäude für die Verwandtschaft errichten. Nach einem Brand wird das Schloss nun nach und nach restauriert.


Zips


Das Zips-Territorium liegt südöstlich der Hohen Tatra und ist eine der bemerkenswertesten Gegenden der Slowakei. Im 13. Jahrhundert wurden die Ureinwohner von den Tataren ausgerottet. Aus Sachsen herbeigerufene Ansiedler gründeten neue Städte, die sich zu Gemeinschaften zusammenschlossen - so der "Bund der 24 freien Städte der Zips", der bis ins 19. Jahrhundert überdauerte. Zusammenarbeit, Privilegien, Erlöse aus Handel, Gewerbe und Bergbau brachten allen diesen Zipser Städten Wohlstand. Das beweisen ihre schönen Bauwerke; die Stadtkerne wahrten ihr mittelalterliches Bild.


Spisske Podhradie


Es ist zu Fuß eine halbe Stunde zur Zipser Burg Spissky Hrad. Sie ist mit ihren fünf Burghöfen die größte Ruine der ganzen Slowakei - und einst war es eine der größten Adelsburgen in Europa. Sie stand schon in frühromanischer Zeit, wurde dann vom 13. bis zum 16. Jahrhundert um- und ausgebaut. 1780 brannte sie ab. Inzwischen wurde einiges behutsam konserviert und restauriert. Nun erstrahlen der romanische Palas mit seinen Rundbogenfenstern, der runde Bergfried sowie die Reste der Kirche wieder in ihrer alten Pracht.


Martin


Freilichtmuseen sind über das ganze Land verstreut. Hier wird - noch mehr als in anderen Ländern - darauf geachtet, die seit Generationen bestehende Harmonie zwischen dem Leben und den kulturellen Bedürfnissen, zwischen Volksarchitektur, darstellender Kunst und Musik aufzuzeigen. In Martin steht das größte Freilichtmuseum, das "Museum des slowakischen Dorfes". Es bedeckt eine Fläche von fast hundert Hektar. Dort stehen Häuser, wie sie für die unterschiedlichen Regionen der Slowakei typisch waren oder sind. Im Sommer werden hier Beispiele des Brauchtums und der traditionellen Volkshandwerke gezeigt.


Slowakisches Paradies


Sieben Nationalparks liegen in der Slowakei, außerdem eine Anzahl geschützter Landschafts- und Naturschutzgebiete. Der Nationalpark "Slowakisches Paradies" ist außergewöhnlich reich an Naturschönheiten. Es erstreckt sich zwischen den Städten Poprad und Spiska Nova Ves und steht unter strengem Natur- und Landschaftsschutz. Das Gebiet ist vor allem durch seine ein bis zwei Meter breiten Klammen zwischen den bis zu 300 m hohen, senkrecht aufsteigenden und überhängenden Wänden, bekannt, wo Schluchten mit hohen Wasserfällen und Kaskaden wechseln. Hier gibt es verschiedene Klettertouren mit Aufstiegen über Leitern, mit Überhängen und mit Brücken, die nur aus einem Baumstamm bestehen. Auch unterirdische Karstformationen sind zu sehen.


Hohe Tatra


Die Hohe Tatra ist das einzige Hochgebirge der Slowakei und das kleinste Hochgebirge der Welt. Auf dem gesamten Gebiet erstreckt sich der Nationalpark der Hohen Tatra mit mehr als 300 Gipfeln, davon 26 mehr als 2.500 m hoch. Auf vielen Bergsätteln sind kleine, tiefe Gebirgsseen aufgestaut. Gekennzeichnete Wanderwege führen in Täler, zu Wasserfällen und auch auf sechs Gipfel. Weitere Bergspitzen können mit Bergführern besucht werden.


Kleine Fatra


Das Gebirgsmassiv ist Bestandteil des westlichen Karpatenbogens. In der Nähe der Stadt Zilina (Sillein) durchbricht der tiefe Einschnitt des Waag-Tals den Kamm der kleinen Fatra und teilt ihn in zwei unterschiedliche Teile.


Der Nordostteil steht als Nationalpark Mala Fatra ganz unter Naturschutz; er besitzt eine artenreiche Flora und Fauna. Die stark gegliederte Landschaft bezaubert mit ihren bizarren Felsformationen und Schluchten - ein beliebtes Ziel für Bergwanderer und ist auch für Familienurlaub geeignet.


Dobsiná


Die Dobschauer Eishöhle ist eine der größten und schönsten in Europa: 400 Meter lang, mehr als 40 Meter breit, zum Teil fast hundert Meter hoch. Manche Eissäulen ragen zwölf Meter auf und haben vier Meter Durchmesser; einige sind hohl, andere mit erstaunlichen natürlichen Ornamenten geschmückt. Die Eismassen sind gewaltig: Allein der Boden der Höhle ist eine kompakte, 21 Meter dicke Eisschicht, in die man Stufen und Gänge gehauen hat. 1871 wurde die Höhle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bereits 1887 elektrisch beleuchtet - als erste Höhle der ganzen Welt.


Heilquellen


In den slowakischen Karstgebieten sind seit Jahrhunderten Mineralwasserquellen bekannt, aber nur ein Teil wird bereits aufgefangen und in Heilbädern genutzt. Die Wässer enthalten zum Teil natürliche Wärme, zum Teil Minerale aus dem Erdinnern.

Reisehinweise


Seit August 2017 gilt für das Land eine erhöhte Terrorwarnstufe. Laut slowakischer Behörden diene dies zur Vorbeugung, konkrete Hinweise für einen geplanten Anschlag gebe es nicht. Mit vermehrter Polizeipräsenz ist zu rechnen.


Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


SICHERHEIT:


* Vor allem in den Touristengebieten (z.B. Bratislava, Hohe Tatra sowie in den Kurorten) existiert eine ausgeprägte Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstahl und Wageneinbrüchen. Auch mit Diebstählen in Hotels muss gerechnet werden.


* Gewarnt wird auch vor der Gefahr von Auto-Diebstahl. Besonderes neuere Modelle Marken BMW, Mercedes, Audi und VW mit ausländischen Kennzeichen sind gefährdet. Dies gilt selbst dann, wenn sie mit elektronischer Wegfahrsperre versehen sind.


* In den letzten Jahren kam es auch immer wieder zu Überfällen auf der Autobahn zwischen Brünn und Bratislava, bei welchen der Fahrer durch Vortäuschung von Defekten am Fahrzeug zum Halten gebracht und anschließend ausgeraubt wurde. Ebenso auch auf den Rastplätzen bzw. Tankstellen im Stadtgebiet Bratislava, aus/in Richtung Brünn/Prag, Wien, Budapest und Trnava/Zilina. In diesen Straßenabschnitten ist wird zu einem hohen Maß an Vorsicht geraten.


ALKOHOL: Alkohol darf nur in geschlossenen Räumen (z.B. Restaurants, Bars) konsumiert werden (Ausnahmen können z.B. für Weihnachtsmärkte bestehen). Die Strafen bei Missachtung sind hoch.


STRAFRECHTLICHE BESTIMMUNGEN: Der Besitz und Konsum von Drogen, auch in kleinen Mengen und zum eigenen Verbrauch bestimmt, ist strafbar und wird regelmäßig mit hohen Strafen geahndet. Dabei wird nicht zwischen sogenannten weichen und harten Drogen unterschieden.


Prostitution ist nicht strafbar, Zuhälterei hingegen steht unter Strafe.


Homosexualität ist nicht strafbar.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

ab1049 

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Frühstück & Hotels in Frankreich:

Frühstück heißt auf Französisch „petit déjeuner“. Das bedeutet so viel wie "kleine Mahlzeit" und das kann man wörtlich nehmen. Der Franzose isst zum Frühstück meist nur ein Croissant mit Butter oder Marmelade. Dazu trinkt er einen Kaffee. In Frankreich ist man also ein üppiges und herzhaftes Frühstück, wie wir es kennen, nicht gewöhnt. Das Frühstücksbüfett in Hotels ist daher oft nicht ganz so reichlich bestückt. Typisch ist es auch, das Frühstück in einem Café um die Ecke einzunehmen und nicht zu Hause oder im Hotel. Daher sind oftmals die Frühstücksräume in den Hotels recht klein. 

Wir reservieren für unsere Gäste landestypische Hotels, die wir meist auch über viele Jahre kennen. Doch ist es gut zu wissen, dass die Hotelzimmer in Frankreich allgemein eher klein sind. Doppelzimmer verfügen über ein französisches Bett mit nur einer großen Matratze und einer großen Decke. Auf Wunsch stehen bei Voranmeldung aber auch einige Zimmer mit getrennten Betten zur Verfügung.

Hinweis Währung in der Schweiz:

Bitte beachten Sie, dass in der Schweiz die Schweizer Franken (CHF) alleiniges Zahlungsmittel sind.

Gut zu Fuß:

Bei dieser Reise werden u.a. längere Strecken gelaufen. Sie sollten also "gut zu Fuß" sein. Wir empfehlen Ihnen außerdem bequeme und feste Schuhe für diese Ausflüge. 

Anreisemöglichkeiten bei Radreise:

Anreisepaket 1: Mitnahme Ihres eigenen Fahrrads (inklusive)
Sie fahren mit Ihrem Pkw am Vortag der Reise in den Raum Dresden. Dort haben wir für Sie eine Hotelübernachtung organisiert. Am Abreisetag holt Sie der Bus am Hotel ab. Am Rückreisetag bringt er Sie wieder dorthin zurück. Ihr Auto parken Sie für die Dauer der Reise am Hotel. (Dieser Service ist bereits im Reisepreis enthalten.)
Anreisepaket 2: Haustürtransfer und Leihfahrrad
Sie werden wie gewohnt von zu Hause abgeholt. Während der Reise steht Ihnen ein Leihrad zur Verfügung. Je nachdem, ob es sich hierbei um ein Fahrrad deutscher oder landestypischer Fabrikation handelt, ist dieses entweder mit 7-Gang-Naben- oder 21-Gang-Kettenschaltung ausgestattet. (Aufpreis beachten)

Hier finden Sie Informationen zum Haustürtransfer.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab1049 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Ungarn: Ferien am Balaton
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
Ungefähre Gruppengröße:
35
  • auf/zu

    Zustiegsorte:

    • ( Transferregionen)

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 - 724 20 20 (Anruf kostenlos)
Sind alle Mitreisenden deutsche Staatsbürger (ohne doppelte Staatsbürgerschaft)?*

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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