Rundreise Panama - Nicaragua - Costa Rica

Oh, wie schön ist Mittelamerika

Eine der explosivsten Regionen der Erde sind Nicaragua, Costa Rica und Panama heute nicht mehr sozial und politisch, sondern wegen der vulkanischen Aktivitäten, die das Band zwischen Nord- und Südamerika und zwischen Pazifik und Karibik formten. Unzählige Krater, Seen und vulkanische Inseln prägen die Region, die nicht nur bei Janosch als einer der „Oh, wie schönsten“ Sehnsuchtsorte der Erde gilt.

Wir beginnen unsere Entdeckungsreise in Panama mit einer Teildurchquerung des monumentalen Kanals und einer Besichtigung von Panama-City, bevor wir nach Managua, in die Hauptstadt Nicaraguas fliegen. Weil hier aufgrund der politischen Verhältnisse wenig touristische Tradition existiert, treffen wir unberührte Natur und koloniales Erbe in besterhaltener Form an. Etwa in der Universitätsstadt Léon am Fuße des Cerro Negro Vulkans und besonders in Granada am Nicaraguasee mit seinen 365 vulkanischen Inseln - den Isletas. Die größte davon, die Zwillingsinsel Ometepe, ist das Ziel unserer Fährfahrt auf dem See. Mit Costa Rica, das wegen seiner  Stabilität und seiner Neutralität Neutralität auch Schweiz Südamerikas genannt wird, erkunden wir schließlich das dritte Land unserer Reise. Auch hier sind es die Naturschauplätze, die uns in ihren Bann ziehen werden. Etwa das Nebelwaldreservat von Selvatura, der Regenwald am Fuße des Vulkans Caio Negro mit seinen Thermalquellen oder die Traumstrände im Nationalpark Manuel Antonio, die wir am letzten Tag vor unserer Abreise genießen wollen. Oh, wie schön!

  • Teildurchfahrt Panamakanal
  • Auf einem Baumwipfelpfad durch den Regenwald
  • Badeaufenthalt im Manuel Antonio Nationalpark

Programm

1. Tag: Anreise nach Panama

Per Haustürtransfer werden Sie am Morgen zum Flughafen gebracht und fliegen mit Lufthansa über Frankfurt nach Panama City. Bereits am Flughafen empfängt Sie Ihre örtliche Reiseleitung. Gemeinsam fahren Sie in Ihr Hotel im Stadtzentrum von Panama. Erholen Sie sich vom Flug oder erkunden Sie zusammen mit Ihrer Reisebegleitung die Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates.

Übernachtung im Tryp Panama Centro.

2. Tag: Teildurchfahrt Panamakanal

Am Morgen werden Sie an Ihrem Hotel abgeholt und zum Hafen der Isla Flamenco am Amador Causeway gefahren wo auch Ihre Tour beginnt. Ihre Reiseleiter informiert Sie über die technischen und historischen Hintergründe des Panamakanals. An Bord sind Softgetränke sowie Tee und Kaffee inklusive. Ein typisch, lokales Mittagsbuffet wird auch serviert, während Sie das technische Weltwunder hautnah erleben. Es ist ein einmaliges Erlebnis durch die Schleusen zu fahren, dicht gefolgt von einem großen Tanker, der mit Ihnen in der Schleuse ist.

Die Endstation Ihrer Kanaldurchquerung ist Gamboa Stadt, wo Sie das Schiff verlassen und mit einem Shuttle-Bus zurück zum Ausgangspunkt Ihrer Tour gebracht werden.

Hier startet Ihre Führung durch die Stadt. Sie besuchen die interessantesten Plätze der Stadt, dem Casco Viejo. In diesem Teil der Stadt wurde die Hauptstadt nach der Zerstörung Panama La Viejas im Jahre 1673 wieder aufgebaut. Das reizende, koloniale Stadtviertel bietet zahlreiche Attraktionen wie die Kirche Santo Domingo, der wunderschöne Goldaltar der San Jose Kirche, die Kathedrale auf dem Unabhängigkeitsplatz, der Präsidentenpalast sowie zahlreiche weitere koloniale Gebäude.

(Aufgrund Wassersparmaßnahmen, folgt der Panama Kanal strengen Richtlinien und wird uns den genauen Zeitpunkt für den Transit erst 24 Stunden vor der Tour informieren - sollte der Kanaltransit später als 11 Uhr beginnen, planen wir den Besuch des Kolonialviertels am Morgen)

Übernachtung im Tryp Panama Centro.

3. Tag: Panama - Manugua - Leon

Am Morgen fahren Sie vom Hotel in Panama Stadt zum Internationalen Flughafen und fliegen weiter nach Nicaragua. Bei Ankunft am int. Flughafen in Managua begrüßt Sie erneut lokaler Reiseleiter. Anschliessend fahren Sie in die Altstadt und besuchen die Plaza de la Revolución mit der alten Kathedrale und dem Kulturpalast in der Hauptstadt Nicaraguas. Weiter geht es auf den Hügel Loma de Tiscapa. Von oben hat man eine herrliche Aussicht auf den Tiscapa-Kratersee und die Stadt. Anschließend fahren Weiterfahrt in die universitäre Kolonialstadt Leon. Sie besichtigen das historische Zentrum von Leon mit historischer Universität  und der Kathedrale, die seit 2011 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Außerdem besuchen wir das Museum des größten Dichters Lateinamerikas, Rubén Darío. 

Übernachtung im Hotel Austria.

4. Tag: Vulkan Cerro Negro - Pazifischer Ozean

Früh am Morgen nach dem Frühstück bereiten Sie sich darauf vor, einen der jüngsten und aktivsten Vulkane namens Cerro Negro zu erkunden. Spüren Sie das Adrenalin während Sie den Vulkan hinab gleiten. Der Cerro Negro ist einfach innerhalb einer Stunde zu besteigen. Vom Kraterrand aus können Sie die Aussicht auf die Vulkanketten Nicaraguas genießen.  Nach ein paar Anweisungen haben Sie die Wahl mit einer speziellen Bordausrüstung oder auch mit ihren Schuhen vom Kraterrand hinab zu gleiten. Ein unvergessliches Erlebnis, das sehr viel Spaß macht. Anschließend werden Sie an einem "Punto de Vida" bei einer lokalen Campesino-Familie im Schatten des Vulkans ein typisches leichtes Mittagessen genießen und das Leben der Landbevölkerung kennenlernen. Am Nachmittag Rückkehr nach Leon.

Übernachtung im Hotel Austria. 

5. Tag: Nationalpark Vulkan Masaya - Granada

Nach einem guten Frühstück fahren Sie am Morgen zum Nationalpark Vulkan Masaya, wo Sie den aktiven Krater Santiago besuchen, um die brodelnde Lava im Kratergrund zu sehen. Danach besuchen Sie den Kunsthandwerksmarkt in der Stadt Masaya ehe Sie am Nachmittag zum Aussichtspunkt über der Laguna de Apoyo in Catarina fahren. Hier ist die indigene Töpferschule Valentin Lopez in San Juan de Oriente nicht weit. Sie haben die Möglichkeit zum Kennenlernen der lebenden Nicaraguanischen Kultur "Punto de Vida". Am späten Nachmittag Ankunft in der Kolonialstadt Granada am großen Nicaragua See.

Übernachtung im Hotel Granada.

6. Tag: Granada - Isletas

Am Vormittag besichtigen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Kolonialstadt Granada, wie die im barocken Baustil errichtete Merced-Kirche, von wo aus Sie eine tolle Aussicht auf die Stadt genießen können, das heutige Stadtarchiv Casa de los Tres Mundos sowie das Convento & Museo San Fransisco mit Indiegna-Statuen von der Insel Zapatera. Sie tauchen später ein in den bunten Markt mit seiner großen Auswahl an frischen Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen. Hier können Sie exotische Früchte entdecken und die vielen Gerüche wahrnehmen. In einer bunt geschmückten Pferdekutsche werden Sie am Nachmittag zum Nicaraguasee gebracht, wo Sie mit dem Boot entlang der vorgelagerten Inselgruppe Las Isletas fahren, welche aus 300 sehr kleinen Inseln besteht, die bei einem Ausbruch des naheliegenden Vulkans Mombacho entstanden sind.

Übernachtung im Hotel Granada

7. Tag: Insel Ometepe

Nach einem zeitigen Frühstück werden Sie zum Seehafen San Jorge gebracht. Mit einem Fährschiff gelangen Sie auf die Insel Ometepe. Sie besuchen das malerische Inseldorf Moyogalpa und  fahren danach mit dem Bus weiter sagenumwobenen Lagune Charco Verde. Bei einer kleinen Wanderung um die Lagune können Sie mit etwas Glück Brüllaffen hören und sehen den Schmetterlingsgarten. Später besuchen Sie das Archäologische Museum der Insel. Am Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel in der Mitte der Insel zwischen den beiden Vulkanen Die Legende sagt, dass der Nicaragua See (8.264 km2 Fläche) aus den Tränen einer Indianerin entstanden ist. Das ist auch der Grund, dass der See heilig gehalten wurde. Die beiden Vulkane der Insel Maderas (1.382 m) und Concepción (1.630 m) beeindrucken bis heute durch ihre majestätische Erhebung aus dem See.

Übernachtung im Hotel Villa Paraiso

8. Tag: Peñas Blancas - Monteverde

Nach einem frühen und guten Frühstück fahren Sie mit dem Bus zum Hafen und mit der Fähre zurück auf das Festland. Entlang dem Nicaragua See geht es auf der Panamerikanischen Landstrasse zur Nicaraguanisch-Costa-Ricanischen Grenze in Peñas Blanca. Erledigung der Grenzformalitäten. Anschließend begeben Sie sich mit Ihrem lokalen costaricanischen Reiseleiter in kühlere Gefilde: Die Fahrt führt Sie nach Süden und über eine holprige Schotterstraße in die Nebelwaldregion Monteverde. Die gemütliche, rustikale Lodge liegt am Waldrand etwas abseits des Dorfes und verfügt über bunte Gärten und eigene Wanderwege. Der restliche Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

Übernachtung Poco a Poco Lodge.

9. Tag: Santa Elena Nebelwaldreservat

Zusammen mit Ihrem Reiseleiter besuchen Sie heute das Santa Elena Nebelwaldreservat. Hoch in den Hängen der Cordillera de Tilarán (1.500 m) gelegen, besteht das Santa Elena Reservat aus einem Gebiet von 310 Hektar.  Die unternommenen Anstrengungen zum Schutz der Region konzentrieren sich auf den Aufbau von Waldkorridoren, die gleichzeitig auch die Fauna der Gegend schützt: der Quetzal, Pumas, Jaguare, Ozelots und Rotmazamas, die ein großes Territorium benötigen, um nach Futter zu suchen und Nachwuchs aufzuziehen. Am Nachmittag genießen Sie einen Spaziergang durch den Himmel - „Selvatura“ ist ein privates Naturschutzgebiet im Herzen der Monteverde-Nebelwaldregion. Der Waldbestand ist zum großen Teil nahezu unberührter Bergnebelwald der sich durch dichten Bromelien- und Moosbewuchs der Bäume auszeichnet. Hunderte von Vogelarten sowie zahlreiche Säugetiere sind hier heimisch. Ein System von 8 sicheren und stabilen Hängebrücken bis zu 160 m Höhe ermöglicht dem Besucher einen Blick auf die Baumkronen und Tierwelt dieses Naturparadieses. Die einzelnen Hängebrücken sind durch gut ausgebaute, ebene Wanderwege verbunden.

Übernachtung Poco a Poco Lodge.

10. Tag: Monteverde - La Fortuna und der Vulkan Arenal

Heute lernen Sie ihn endlich kennen: den perfekt geformten Bilderbuchvulkan „Arenal“, welcher mit 1633m in die Höhe ragt! Am Morgen fahren Sie von Monteverde in das kleine Städtchen La Fortuna am Fuße des Vulkans Arenal. Den Nachmittag nutzen Sie zu einem Rundgang im  bekannten Thermal-Städtchen. Am Abend (ab 17:00 Uhr) genießen Sie ein Bad in den heißen, schwefelhaltigen Thermalquellen  und lassen die Erlebnisse der letzten Tage bei einem entspannenden Bad in den heißen Quellen Revue passieren. Das Thermalwasser ist reich an Mineralien und wirkt sich positiv auf die Entspannung der Muskulatur, die Reinigung der Haut und die Reduzierung von Stress aus.

Übernachtung im Thermalhotel Montaña de Fuego Arenal

11. Tag: Caño Negro

Nach einem guten Frühstück geht es mit dem Bus zum Regenwald-Sumpfgebiet Caño Negro. Dort geht es mit dem Boot zwischen grossen Urwaldbäumen und Sumpfgras zur Naturbeobachtung.  Es braucht ein wenig Geduld und Glück, um exotische Tukane, Tigerreiher und Brüllaffen zu sehen. Am Nachmittag Rückkehr nach La Fortuna.

Übernachtung im Thermalhotel Montaña de Fuego Arenal  

12. Tag: Fahrt in den Nationalpark Manuel Antonio

Vormittags verlassen Sie den majestätischen Vulkan Arenal und Fahrt auf der Interamericana nach Süden bis Puntarenas. Von dort aus geht es entlang der südlichen Küstenstraße bis zum Nationalpark und den Stränden von Manuel Antonio. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.

Übernachtung im Hotel San Bada direkt am Nationalpark

13. Tag: Im Nationalpark Manuel Antonio

Sind Sie bereit für Palmen, Strand und Affen? Eine Wanderung im Park führt Sie zu den Traumstränden und durch den Regenwald des Parks. Mit großer Wahrscheinlichkeit begegnen Ihnen unterwegs Kapuzineraffen, Faultiere, Landkrabben und zahlreiche Vogelarten, mit etwas Glück sehen Sie vielleicht sogar einen Ameisenbären oder eine harmlose Riesenschlange. Anschließend können Sie die feinsandigen, hellen und palmenbewachsenen Strände des Nationalparks und die Fluten des Pazifiks genießen.

Übernachtung im Hotel San Bada direkt am Nationalpark

14. & 15. Tag: Badeaufenthalt

Genießen Sie die letzten Tage in Mittelamerika und entspannen Sie in den Fluten das Pazifik oder genießen eine Auszeit ein den feinsandigen Stränden. In der Umgebung finden Sie außerdem ein großes Angebot an Wassersport- und Outdooraktivitäten wie Kanufahren, Tauchen, Reiten oder Angeln.

 Übernachtung im Hotel San Bada direkt am Nationalpark

16. & 17. Tag: Rückreise nach Deutschland

Mit einer Vielzahl von Eindrücken und Entdeckungen reisen Sie zurück nach Deutschland. Mit Lufthansa fliegen Sie von San José über Frankfurt zu Ihrem Heimatflughafen, wo Sie unser Chauffeur bereits erwartet und bequem nach Hause bringt.

ab4199 

Beförderung

  • Haustürtransfer in Region*
  • Flug mit Lufthansa nach Panama City und zurck von San José in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Flug Panama City - Managua in der Economy Class
  • Transfers Flughafen - Hotel - Flughafen
  • Fährüberfahrt zur Insel Olmetepe und zurück

Hotels & Verpflegung

  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel TRYP by Windham Panama Centro
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel Austria in Leon
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel Granada in Granada
  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel Villa Paraiso auf der Insel Olmetepe
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel Poco a Poco in Monteverde
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel Montaña de Fuego Arenal in La Fortuna
  • 4 Übernachtungen im 4*-Hotel San Bada am Manuel Antonio Nationalpark
  • 15 x Frühstück
  • 1 x leichtes Mittagessen
  • 1 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrten/ - rundgänge: Panama City, Managua, Leon, Granada, La Fortuna
  • Besichtigungen: Museum Rubén Darío, Archäologisches Museum Olmetepe
  • Wanderung mit Tierbeobachtungen in den Nationalparks Cerro Negro, Masaya, Monteverde mit Santa Elena Naturreservat, Manuel Antonio
  • Teildurchfahrt des Panamakanals
  • Bootsfahrt durch das Regenwald-Sumpfgebiet Cano Negro
  • Marktbesuche in Granada und im Masaya-Nationalpark
  • Besuch einer Campesino-Familie und einer Töpferschule
  • Thermalbad La Fortuna
  • Alle Eintritte laut Programm

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Ein- und Ausreisegebühren Nicaragua
  • 1 Reiseführer pro Buchung
  • Örtlich wechselnde Reiseleitung 1. - 14. Tag

sz-Reisebegleitung

ab4199 

Zielland

Panama

Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día de los Mártires (Gedenktag zum Flaggenstreit zwischen den Vereinigten Staaten und Panama 1964, 9. Januar); Carneval (Februar/März); Jueves Santo (Gründonnerstag, März/April); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fundación de la Ciudad de Panamá (Panama City-Tag, 15. August); Seperación de Panamá de Colombia (Tag der Unabhängigkeit von Kolumbien, 3. November); Día de la Bandera (Tag der Flagge, 4. November); Día de Colón (Colon-Tag, 5. November); Primer Grito de Independencia (Tag des 1. Aufrufs zur Unabhängigkeit von Spanien, 10. November); Independencia de Panamá de España (Tag der Unabhängigkeit von Spanien, 28. November); Día de la Madre (Muttertag, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Bei Einreisen aus einem Gelbfiebergebiet muss eine gültige Gelbfieberimpfbescheinigung vorgewiesen werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus einen Impfschutz gegen Tetanus, Hepatitis A und Diphtherie, bei längeren Aufenthalten (mehr als 4 Wochen) und/oder besonderer Exposition zusätzlich einen Schutz gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut. Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für: Darminfektionen, Denguefieber, Leishmaniasen und die Chagas-Krankheit. Außerdem ist Panama Malariagebiet mit geringem bis mittlerem Risiko. Bei einer Reise in ländliche Regionen Panamas ist eine medikamentöse Malariaprophylaxe zu empfehlen, darüber hinaus sollte man stets auf einen ausreichenden Mückenschutz in Form von Moskitonetzen, körperbedeckender Kleidung und Insektenschutzmitteln achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Körperlich eingeschränkte Menschen haben es in Panama schwer, denn behindertengerechte Einrichtungen findet man selten. Lediglich vor einigen größeren Hotels gibt es eine Rollstuhlrampe, hier und da findet sich auch ein Behindertenparkplatz oder ein rollstuhlgerechtes Badezimmer. Doch selbst in Hotels der Spitzenklasse gibt es keine speziellen Zimmer für körperbehinderte Menschen. Preisnachlässe sind ebenfalls nicht zu erwarten. Rat finden Einheimische wie Touristen beim:

Instituto Panameño de Habilitación Especial
Camino Real Betania
Panama-Stadt
Tel.: +507-501-05102009
Web: http://www.iphe.gob.pa
Erst im Jahr 2008 wurden die Strafgesetze gegen einvernehmliche homosexuelle Handlungen in Panama abgeschafft. Eine Antidiskriminierungsgesetzgebung gibt es nicht und die Akzeptanz von Homosexualität in der Bevölkerung ist noch ausbaufähig.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz. Ein Adapter ist notwendig. Die Anschaffung eines Stromwandlers für Geräte, die nicht bei 110 Volt oder 60 Hertz betrieben werden können, ist bei häufigen Reisen nach Panama sinnvoll.
Banken: Mo-Fr von 8-16 Uhr, manche auch samstags; Geschäfte allgemein: Mo-Sa von 9/10-18/19 Uhr durchgehend; Büros: Mo-Fr allgemein 8-16 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten); Postämter: Mo-Fr 8-16 Uhr.
Für die Einreise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der für mindestens sechs weitere Monate gültig sein muss, sowie ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 180 Tagen wird kein Visum benötigt. Bei geplanten Langzeitaufenthalten, wie für Praktika und Freiwilligeneinsätze, sollte rechtzeitig Kontakt mit der Botschaft Panamas in Berlin aufgenommen werden. Informationen finden Sie auch auf der Website der Migrationsbehörde von Panama: http://www.migracion.gob.pa.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In Hotels und Restaurants sind etwa 10-15 % des Rechnungsbetrages als Trinkgeld üblich. Gepäckträger erhalten ab 1 PAB pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
In den ländlichen Gegenden Panamas kann eine gute medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden. In größeren Städten hingegen gibt es sehr gute medizinische Einrichtungen, die dem europäischen Standard entsprechen. Sollte man auf spezielle Medikamente angewiesen sein, ist es ratsam, einen ausreichenden Vorrat von Zuhause mitzunehmen. Hierbei sind die Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten zu beachten, die über die Botschaft oder das Konsulat in Erfahrung gebracht werden können.
Deutsche Botschaft
Calle 53 Marbella
Edificio World Trade Center
Piso 20 (PH)
Panama City
Tel.: +507-263-7733
Fax: +507-223-6664
E-Mail: info@pana.diplo.de
Web: http://www.panama.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-15.30 Uhr

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Calle Sevilla Casa F 7b
Villa de las Fuentes Nr. 1
Panama City
Tel.: +507-260-4525
E-Mail: austriacon@cableonda.net
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr
Die zuständige Botschaft befindet sich in Kolumbien.

Schweizerisches Generalkonsulat
Edificio Casa Blanca
planta baja Bella Vista
Calle 44 y Avenida Justo Arosemena
Panama City
Tel.: +507-395-9922
Fax: +507-395-9923
E-Mail:panama@honrep.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/sanjose
Die zuständige Botschaft befindet sich in Costa Rica.
Telefoniert man von Panama, gelten die internationalen Vorwahlen 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz und 0049 für Deutschland. Panama selbst hat die internationale Vorwahl 00507. Das Telefonieren in Panama ist recht günstig und Telefonkarten, wie vom Anbieter ClaroCOM, können an Kiosken, in Supermärkten und in Drogerien erstanden werden. Telefonate vom Hotel aus können recht teuer werden, da häufig eine Verbindungsgebühr erhoben wird. Um das Mobilfunknetz nutzen zu können, benötigt man ein Quadband- oder UMTS-Multiband-Handy, welches die Frequenzen GSM/WCDMA 850/1900 unterstützt. Anbieter mit UMTS-3G sind Cable & Wireless mit UMTS 850 (http://www.masmovil.com.pa), Claro mit UMTS 850/1900 (http://www.claro.com.pa) und Movistar mit UMTS 850/1900 (http://www.movistar.com.pa). Es gibt einige Mobiltelefonvermietungen, wie Cell Rent Panama (http://www.cellrentpanama.com), die gegen eine Gebühr funktionsfähige Mobiltelefone anbieten.
Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr sind rund um die Uhr unter der Notrufnummer 911 zu erreichen. Die Feuerwehr und die Ambulanz können auch über die Direktwahl 103 und die Polizei über die 104 angerufen werden. Unter +507-511-9260 erreicht man die Touristenpolizei.
Allgemein besteht in Panama eine erhöhte Sicherheitsgefährdung, die jedoch nicht speziell alleinreisende Frauen betrifft. In Panama-Stadt sollten nachts besonders die Gebiete Calidonia, Curundu, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana und Pacora gemieden werden, da es hier häufiger zu Raubüberfällen kommt. Auch in Colón ist die Kriminalitätsrate recht hoch. Von einer Durchquerung der Urwaldprovinz Darién wird grundsätzlich abgeraten (siehe auch „Kriminalität").
Zollfrei dürfen ab 18 Jahren 500 g Zigaretten oder 500 g Tabak sowie 3 Flaschen alkoholische Getränke, Parfüm für den persönlichen Gebrauch und Geschenke bis zu einem Wert von 50 USD nach Panama eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung unterliegt ab einem Betrag von 10.000 USD der Deklarationspflicht. Die Einfuhr von Tier- und Pflanzenprodukten ist verboten.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die regionalen Fluggesellschaften Aeroperlas und AirPanama fliegen die meisten Regionen Panamas an. Die Flüge sind recht günstig und lohnen sich besonders nach Kuna Yala und zur ausschließlich per Flugzeug erreichbaren Isla Contadora. Zwischen Panama-Stadt und Colón befindet sich die einzige Bahnstrecke Panamas. Hier verkehrt neben einem Gütertransport Mo-Fr auch täglich einmal ein Passagierzug in beide Richtungen. Die Tickets sind im Vergleich zum Bustransfer extrem teuer, wobei die Strecke wundervolle Aussichten verspricht.
Die günstigste Fortbewegungsvariante Panamas ist der Bus. Nahezu jeder Ort wird von Bussen angefahren, richtige Busstationen gibt es allerdings nur in größeren Städten wie Panama-Stadt oder David. In kleineren Ortschaften werden die Busse per Handzeichen angehalten. Die Straßen von Panama sind gut ausgebaut, jedoch kann es vor allem zwischen Mai und Oktober zu starken Überflutungen kommen, weshalb es zu dieser Zeit häufig Vollsperrungen gibt. Nachts sollte aufgrund der schlechten Straßenmarkierungen auf längere Fahrten verzichtet werden. Schiffslinien und Wassertaxis ermöglichen eine Verbindung zu den umliegenden Inseln.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: etwa 3,9 Mio. Einwohner
Fläche: 75.517 km²
Hauptstadt: Panama-Stadt (rund 1,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +507
Währung: Panama Balboa (Abk.: ฿; ISO-4217-Code: PAB)
Zeitzone: Eastern Standard Time (EST). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
Zu den kulinarischen Spezialitäten Panamas zählen Ceviche, Fisch in Limonensaft mit Zwiebeln und Paprikaschoten; Palacones de Platano, gebratene Kochbananen; Sancocho, Eintopf aus Huhn, Fleisch und Gemüse; Tamales, gewürzte Pastete, in Bananenblätter gewickelt; Carimanolas und Empanadas, Teigtaschen mit Fleisch, Huhn oder Käse gefüllt.
In Panama gibt es eine große Auswahl an Bier, Wein und Spirituosen. Auch die gelb leuchtende Inka-Cola ist ein weit verbreitetes, beliebtes Limonadengetränk. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten geboten, Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser verwendet werden.
In Panama herrschen tropische klimatische Verhältnisse mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über relativ konstant. Am Meer liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 27 und 30 °C. Nachts kühlt es grundsätzlich ab, in den Bergen ist das Klima überwiegend frühlingshaft und von November bis April morgens, abends und nachts recht kühl. Von Mai bis November ist allgemein mit meist kurzen täglichen Niederschlägen zu rechnen. Von Juni bis November ist in Panama Hurrikan-Saison. Die besten Reisemonate sind Dezember bis April.
Januar Das Panama Jazz Festival in Panama-Stadt ist eines der buntesten und kulturell wichtigsten Musikfestivals von Panama (http://www.panamajazzfestival.com).
Februar/März Ausgelassene Karnevalsfeierlichkeiten finden im ganzen Land statt.
April Das Azuero International ist ein landwirtschaftliches Fest in La Villa de Los Santos mit Rodeos, Tanz und Stierkämpfen.
Mai/Juni In Los Santos wird das Corpus Cristi Festival zelebriert, wobei mit Teufelsmasken bei Folkloretänzen ausgelassen gefeiert wird.
Juli Santa Librada in Las Tablas ist ein Fest, bei dem in volkstümlicher Tracht Folklore getanzt wird.
September In diesem Monat findet das Patron Saint Festival of the Virgin of Mercedes bzw. Festival National de la Mejorana in Los Santos statt, ein beeindruckendes Folklorefestival (http://www.festivalnacionaldelamejorana.org).
September Feria Del Mar: Das Meeresfest wird an vier aufeinanderfolgenden Tagen am Playa El Ismito, nördlich von Bocas Del Toro mit Musik und vielfältigen Einkaufs- und Essständen abgehalten.
Oktober Das Black Christ Festival ist eines der wichtigsten religiösen Feierlichkeiten in Panama, wobei das heilige Kreuz durch die Straßen getragen und bei Speis und Trank eine Nacht lang gefeiert wird.

Nicaragua

Als Frau kann man das Land auch auf eigene Faust entdecken. Wenn man von Aufenthalten am Mercado Oriental sowie von Reisen in die oftmals instabilen Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega und Matagalpa absieht, hat man als ausländische Frau zumeist nur mit den zahlreichen Komplimenten der nicaraguanischen Machos zu kämpfen. Nachts sollte man sich jedoch nicht unbedingt alleine auf der Straße aufhalten und schon gar nicht in einsamen Gegenden, auch per Anhalter fahren sollte unterlassen werden. Des Weiteren empfiehlt es sich, Schmuck und Wertsachen im Hotelzimmer zu lassen und Bargeld eng am Körper zu tragen.
In Nicaragua gelten folgende Notrufnummern: Feuerwehr 115 oder 911, Polizei/allgemeiner Notruf 118, Ambulanz (Rotes Kreuz) 128.
Touristen-Notruf: 101
Seit einigen Jahren ist Homosexualität in Nicaragua straffrei. Doch in der Gesellschaft ist die gleichgeschlechtliche Liebe weiterhin ein Tabuthema. Da viele Einheimische zudem sehr religiös sind, empfiehlt es sich für homosexuelle Partner, nicht als Paar in der Öffentlichkeit aufzutreten.
Für rein touristische Reisen können sich Schweizer und EU-Bürger bis zu 90 Tage visumfrei in Nicaragua aufhalten. Für die Einreise wird ein noch sechs weitere Monate gültiger Reisepass und ein Weiter- bzw. Rückflugticket benötigt. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei der Ankunft wird eine kostenpflichtige Touristenkarte ausgestellt. Des Weiteren sind bei Ein- und Ausreise Flughafengebühren zu entrichten, die aber im Preis von organisierten Reisen oft schon mit inbegriffen sind. Bei Reisen über die USA müssen unbedingt die dort gültigen Einreisebestimmungen beachtet werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Calle Erasmus de Rotterdam
km 5 Carretera a Masaya,
del Colegio Teresiano 1c. al sur, 1 c. abajo
Apartado Postal 29
Tel.: +505-2255-6920, 2255-6921, 2255-6922
E-Mail: info@managua.diplo.de
Web: http://www.managua.diplo.de

Österreichisches Koordinationsbüro Entwicklungszusammenarbeit
Plaza Espana 1 c
Managua
Tel.: +505-2266-3316
E-Mail: managua@ada.gv.at
Die zuständige Botschaft befindet sich in Mexiko-Stadt/Mexiko.

Schweizer Kooperationsbüro DEZA und Konsulat Managua
Rotonda Jean Paul Genie
900 m abajo y 150 m al lago
Managua
Tel.: +505-2266-3010
E-Mail: consulado.managua@sdc.net
Die zuständige Botschaft befindet sich in San José/Costa Rica.
Zollfreigrenzen für die Einreise nach Nicaragua sind: 200 Zigaretten oder 500 g Tabak, 3 l alkoholische Getränke, eine große Flasche oder drei kleine Flaschen Parfüm. Frische Lebensmittel, Fleisch- und Wurstwaren sowie Milchprodukte dürfen nicht eingeführt werden. Gold, Goldmünzen und Fossilien dürfen nicht mit ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR).
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Bei Reisen über die USA müssen unbedingt die dort geltenden Zollbestimmungen beachtet werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die medizinische Versorgung ist trotz privater Kliniken kaum mit der europäischen zu vergleichen; besonders in ländlichen Gebieten fehlt es oftmals an technischen und apparativen Möglichkeiten sowie an entsprechenden Hygienemaßnahmen. Vor der Reise sollte unbedingt geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt. In Nicaragua wird zumeist der Stecker-Typ A (zweipoliger Flachstecker) verwendet, daher ist die Mitnahme eines Reiseadapters für Schweizer, Deutsche und Österreicher erforderlich.
In Nicaragua fehlt es oftmals noch an behindertengerechten Zugängen und Einrichtungen; außerhalb der Städte kommt der schlechte Straßenzustand für Rollstuhlfahrer erschwerend hinzu. Es empfiehlt sich, vor der Reise Kontakt mit dem deutschsprachigen Nicaraguaportal (http://www.nicaraguaportal.de) oder der offiziellen Tourismus-Seite (http://www.nicaragua.com) aufzunehmen und weitere Informationen zu erfragen.
Bei Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Impfungen vorgeschrieben; reist man jedoch aus einem Gelbfieber-Gebiet an, muss eine entsprechende Impfung nachgewiesen werden (gilt nicht für Säuglinge unter 12 Monaten).
Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, vor allem gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis. Bei Langzeitaufenthalten ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Malaria- und Dengue-Fieber-Erkrankungen zu vermeiden, sollte stets auf guten Insektenschutz geachtet werden. Leitungswasser darf nicht als Trinkwasser verwendet werden, dies gilt auch für das Zähneputzen und Spülen. Durch mit Nagetierkot verunreinigtes Wasser kann es zu Leptospirose-Erkrankungen kommen, daher empfiehlt es sich, mit dem Arzt über die Notwendigkeit einer Doxycyclin-Prophylaxe zu sprechen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Nicaragua hat die Landesvorwahl 00505. Beim Telefonieren mit dem Mobiltelefon können hohe Roaminggebühren entstehen. Für Gespräche innerhalb des Landes stehen zahlreiche Telefonzellen bereit, dazugehörige Karten findet man in Telefonshops von Emitel. Auslandsgespräche führt man besser über das Internet in einem der weit verbreiteten Internetshops.
Geschäfte öffnen unter der Woche ca. von 9-18 Uhr und samstags von 9-13 Uhr, Supermärkte haben dagegen meist durchgehend bis 20 Uhr geöffnet. Banken arbeiten montags bis freitags von 8-11.30 Uhr und von 13.30-15.30 Uhr. Postämter haben montags bis samstags von 9-17.30 Uhr geöffnet.
Neujahr (1. Januar); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Tag der Befreiung (19. Juli); Schlacht von Jacinto (14. September); Unabhängigkeitstag (15. September); Allerseelen (2. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember).
In Hotels und Restaurants werden etwa 10 % Trinkgeld erwartet. Auch Kofferträger und Raumpersonal sollten mit einem kleinen finanziellen Extra belohnt werden. Taxifahrer erwarten dagegen kein Trinkgeld, der Fahrpreis sollte vor der Fahrt ausgemacht werden.
Nicaragua ist von tropischem Klima geprägt. Das Jahr wird grob in zwei Jahreszeiten eingeteilt. Die Trockenzeit dauert von Dezember bis Anfang Mai, dann folgt die Regenzeit, die von heftigen Regengüssen beherrscht wird. Entlang der Küste liegen die Temperaturen im Durchschnitt um die 30 °C, in höheren Lagen im Landesinneren sind es noch bis zu 20 °C.
In der Trockenphase ist eine Reise sicher am angenehmsten, doch während der Regenzeit zeigen sich die Naturlandschaften Nicaraguas von ihrer schönsten Seite. Das ganze Jahr über sollte sich leichte, atmungsaktive Kleidung im Koffer befinden, für Ausflüge in höhere Lagen aber auch unbedingt wärmere Kleidung. Regenschutz und Sonnenbrille sollten ebenfalls immer mit dabei sein.
März An der Westküste des Nicaraguasees in Granada findet jedes Jahr das Kunsthandwerksfestival statt. Dabei stellen nicht nur Einheimische ihre Arbeiten aus, es gibt auch leckeres Essen und mitreißende Folklore-Musik.
August In Managua findet das Fest zu Ehren des Schutzheiligen gleich zweimal statt: Anfang August gibt es eine Parade, bei der die Statue des Schutzheiligen Santo Domingo de Guzman aus den Bergen hinunter ins Tal geführt wird, und Mitte August eine Parade, bei der sie wieder hinauf in die Berge gebracht wird.
In Estelí wird in der dritten Augustwoche das „Mariachis and Mazurkas“ begangen. Das bunte Folklore-Festival begeistert dann tausende Besucher mit traditionellen Tänzen und Gesängen.
Oktober/November Ein farbenfrohes Festival zu Ehren San Jeronimos findet jährlich in Masaya statt. Bunte Paraden, fröhliche Partys, Märkte und Konzerte sind Teil der mehrtägigen Feierlichkeiten.
Reis und Mais sind die häufigsten Zutaten der nicaraguanischen Küche. Diese werden in zahlreichen äußerst schmackhaften Varianten serviert. Der Gallo Pinto (bemalter Hahn) besteht beispielsweise aus gebratenem Reis und schwarzen Bohnen, der Plato Típico aus Reis, roten Bohnen und zartem Rindfleisch. Beliebt sind auch die dünnen Maisfladen, die als Quesillos mit Zwiebeln und Käse überbacken werden. Daneben gibt es weitere für Europäer eher unbekannte Speisen, wie Kuttelnsuppe oder gedämpfte Yucca mit Schweineschwarte auf Bananenblatt.
Für noch exotischere Geschmackserfahrungen sorgen da nur die einheimischen Fleischgerichte, vom Leguan, der Schildkröte oder dem Gürteltier. An den Küsten wird dagegen häufig auch Fisch und Hummer serviert. Getrunken werden hier zumeist erfrischende Fruchtsäfte auf Eis oder kühle Biere, wie die nicaraguanischen Marken Toña und Victoria.
Die Straßen Nicaraguas befinden sich außerhalb der großen Städte oftmals in einem recht schlechten Zustand und können vor allem in der Regenzeit unpassierbar sein. Erschwerend kommt für ausländische Autofahrer hinzu, dass viele einheimische Autos sehr veraltet sind und die Fahrweise der Nicaraguaner unberechenbar und teilweise aggressiv ist. Bei Mietwagen empfiehlt es sich daher, einen erfahrenen einheimischen Fahrer mitzubuchen. Bei Überlandfahrten sollte stets ein Geländewagen genutzt werden, der auf den unbefestigten Straßen besser durchkommt. Von solchen Fahrten über die holprigen, unübersichtlichen Landstraßen ist nach Einbruch der Dunkelheit abzusehen.
Lange Strecken legt man besser mit dem Flugzeug zurück. Eine Inlandsfluglinie verbindet mehrere große Städte mit der Hauptstadt Managua (https://www.lacostena.com.ni). Innerhalb der Städte verkehren Busse, meist gelbe Schulbusse, die je nach Strecke nummeriert sind. Diese Busse halten oftmals nur nach Aufforderung. Kenntnisse der spanischen Sprache sollten daher vorhanden sein. Wer mit dem Taxi fahren möchte, der sollte dies direkt bei der Taxizentrale bestellen und nicht vom Straßenrand nehmen.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 6 Mio. Einwohner
Fläche: 130.370 km²
Hauptstadt: Managua (rund 1,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +505
Währung: Córdoba Oro (Abk.: C$; ISO-4217-Code: NIO)
Zeitzone: Central Standard Time (CST), Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden (im Sommer -8), keine Umstellung auf Sommerzeit

Costa Rica

Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Semana Santa (Ostern, März/April); Dia de Juan Santamaría (Gedenktag an den Nationalheld Juan Santamaría, 11. April); Dia del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Dia Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); San Pedro y San Pablo (Sankt Peter und Sankt Paul, 29. Juni); Anexión de Guanacaste (Gedenktag an den Anschluss von Guanacaste, 25. Juli); Virgen de los Ángeles (Fest der Schutzheiligen von Costa Rica, 2. August); Día de la Madre (Muttertag, 15. August); Día de Independencía (Unabhängigkeitstag, 15. September); Día de la Raza (Kolumbus-Tag, 12. Oktober); Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Imaculada Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Die Landesvorwahl von Costa Rica lautet 00506; Vorwahlnummern innerhalb des Landes gibt es nicht. Für Anrufe nach Deutschland wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vor. Kartentelefone sind weit verbreitet, Telefonkarten sind in Geschäften und Zeitungskiosken erhältlich. Es bestehen nur wenige Roaming-Verträge mit europäischen Mobilfunkanbietern und die Roaming-Gebühren sind oft sehr hoch. Mobiltelefone können aber vor Ort gemietet werden, allerdings ist häufig eine hohe Kaution zu hinterlegen. Prepaid-Karten gibt es von ICE (Instituto Costarricense de Electricidad), z.B. am Flughafen in San José (http://www.grupoice.com). Die Karte kann an jedem ICE-Schalter, z.B. in „Mas x Menos“-Supermärkten, aufgeladen werden. Wichtige Anbieter auf dem Markt sind Tigo (https://www.tigo.cr) und Claro (https://www.claro.cr).
Zu den größten Vorzügen Costa Ricas gehört seine eindrucksvolle Natur, die in zahlreichen Nationalparks geschützt wird. Diese sind jedoch für körperlich eingeschränkte Menschen und Rollstuhlfahrer kaum zugänglich. Eine große Ausnahme stellt der Nationalpark Volcán Poas dar, wo Rollstuhlfahrer bis zum Kraterrand des Vulkans fahren können. Behindertengerechte Einrichtungen findet man sonst höchstens in einigen Lodges und größeren Hotels.
Wie in ganz Lateinamerika herrschen auch in Costa Rica noch die traditionellen Rollenmuster vor. Alleinreisende Frauen aus entwickelten Industrienationen stellen für viele einheimische Männer eine besondere Herausforderung dar. Wer sich belästigt fühlt, sollte den ungewünschten Verehrer mit Bestimmtheit abwehren, ohne dabei beleidigend zu werden. Bei Ausflügen in die Nationalparks haben Frauen in der Regel nichts zu befürchten. Allgemeine Verhaltensregeln sollten beachtet werden; dazu gehört es, sich nicht nachts alleine an entlegenen Orten aufzuhalten.
Bei direkter Einreise aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist keine Impfung vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet muss eine entsprechende Impfung nachgewiesen werden (gilt nicht für Säuglinge unter einem Jahr).
Generell ist ein Schutz vor Tetanus, Diphtherie, ggfs. auch Pertussis, Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza sowie Hepatitis A sinnvoll, bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Um die Gefahr einer Dengue-Fieber- oder Malaria-Infektion zu minimieren, sollte man das ganze Jahr über auf ausreichenden Mückenschutz achten. Als malariafrei gelten San José sowie alle anderen Städte und Landesteile über 1.800 m. Schwere Fälle von Malaria treten nur selten auf. Das Auswärtige Amt empfiehlt derzeit keine medikamentöse Dauerprophylaxe (aktuelle Empfehlungen unter http://www.dtg.org). Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser, d.h. auch nicht zum Zähneputzen oder Spülen, verwendet werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Obwohl Costa Rica als konservativ gilt, pflegt die Bevölkerung ein relativ entspanntes Verhältnis zur Homosexualität. In der Hauptstadt San José gibt es eine aktive LGBT-Szene, in ländlichen Regionen findet man ein paar ausgewiesene schwulen- und lesbenfreundliche Hotels. Der Einfluss der Kirche ist in Costa Rica nicht ganz so groß wie in anderen lateinamerikanischen Ländern und die eingetragene Partnerschaft von Gleichgeschlechtlichen ist seit 2013 legal. 2018 legte das Verfassungsgericht den Grundstein zur Einführung der Ehe für alle.
Die allgemeine und landesweit gültige Nummer für alle Notfälle lautet 911.
Die Stromspannung in Costa Rica beträgt 110-120 V bei 50-60 Hz. Dabei sind US-amerikanische Flachstecker gebräuchlich. Für mitgebrachte Geräte wird ein Adapter benötigt.
Zur Einreise benötigen EU-Bürger und Schweizer einen Reisepass, der ab dem Rückreisedatum noch sechs Monate gültig ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Die Aufenthaltsgenehmigung gilt zunächst für 90 Tage, ein Visum muss für diese Zeitdauer nicht beantragt werden. Wer allerdings über die USA ein- oder ausreist, benötigt für den Transit ein entsprechendes Visum. Beträgt die geplante Aufenthaltsdauer mehr als 90 Tage, muss eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung entweder vor Reisebeginn im Heimatort bei der entsprechenden Behörde oder vor Ort bei der Einwanderungsbehörde beantragt werden: Migración, Dep. de Extranjeros, C. 21, Av. 6/8 (an der Straße zum Flughafen, gegenüber Hospital México, Tel.: +506-2299-8135, http://www.migracion.go.cr). Reisende müssen ein Weiter- oder Rückflugticket sowie ausreichend Geldmittel für den Aufenthalt vorweisen können. Bei der Ausreise wird eine Flughafengebühr 29 USD fällig sowie gegebenenfalls eine zusätzliche Sicherheitsgebühr von 6 USD. Bei Aufenthalten von mehr als drei Monaten steigt die Gebühr je nach Aufenthaltszweck. Die Gebühren können auch in CRC entrichtet werden. Planen Sie aufgrund erweiterter Sicherheitsvorkehrungen zusätzliche Zeit ein, besonders bei Reisen in und über die USA. So ist u.a. die Mitnahme von pulvrigen Substanzen (z.B. Kaffee) im Handgepäck nicht gestattet. Zu Ausnahmen (z.B. Erwerb in der Duty-Free-Zone) gibt Ihre Fluglinie Auskunft.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Edificio Torre La Sabana, 8 piso
1000 San José
Tel.: +506-2290-9091
Fax: +506-2231-6403
Web: http://www.san-jose.diplo.de/Vertretung/sanjose/de/Startseite.html

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Cariari, Bosque Dna. Rosa 2da Rotonda 100 oeste, 50 sur
Heredia
Tel.: +506-2239-3616
Fax: +506-2239-1354
E-Mail: consulado.austria@cr4a.com

Schweizerische Botschaft
Paseo Colon, Edificio Centro Colón, 10 piso, Apto. 895
1007 San José
Tel.: +506-2221-4829
Fax: +506-2255-2831
Web: http://www.eda.admin.ch/sanjose
Rechnungen in Hotels und Restaurants enthalten bereits ein Bedienungsgeld, dennoch freut sich das Personal bei Zufriedenheit über ein zusätzliches Trinkgeld. Auch bei Reiseleitern und Fahrern sollte man sich mit einem kleinen Obolus bedanken.
Die Geschäftszeiten der Banken liegen in Costa Rica von Montag bis Freitag zwischen 8.30 und 15 Uhr, manchmal gibt es eine Mittagspause von 12-14 oder bis 17 Uhr. Ämter und Behörden haben ihre Schalter von 8-17 Uhr geöffnet. Geschäfte sind i.d.R. montags bis freitags von 9-18/19 Uhr und samstags von 9-13 Uhr für ihre Kunden da. Die Öffnungszeiten von Museen sind sehr unterschiedlich und können beim Fremdenverkehrsamt (ICT) in San José in Erfahrung gebracht werden. Allgemein gilt: 10-17 Uhr. Während der Karwoche und zwischen Weihnachten und Neujahr bleiben die meisten Geschäfte geschlossen.
In Costa Rica gibt es viele Ärzte, die ihre Ausbildung in den USA oder Europa genossen haben und Englisch oder sogar Deutsch sprechen. Die medizinische Versorgung hat vor allem in den Privatkliniken der Hauptstadt ein sehr gutes Niveau. Das Rote Kreuz verfügt landesweit über Erste-Hilfe-Zentren, in entlegenen Gebieten sollte man sich in größeren Hotels und Lodges an die Rezeption wenden. Die Kosten einer ärztlichen Behandlung müssen zunächst in bar bezahlt werden und können später - bei entsprechendem Versicherungsschutz (bitte vorab prüfen!) - von privaten Krankenversicherungen gegen Vorlage der Rechnung erstattet werden.
Zollfrei dürfen eingeführt werden 3 l Alkohol und 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 500 g Tabak sowie Parfüm und Gegenstände für den eigenen Bedarf. Landes- und Fremdwährung sind bis zu einem Wert von 10.000 USD nicht deklarationspflichtig. Es ist verboten, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte sowie Obst und Gemüse im Reisegepäck nach Costa Rica einzuführen. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten und die Ausfuhr von Pflanzen und Tieren wird streng reguliert.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Innerhalb des Landes gibt es häufige und günstige Flugverbindungen, jedoch ist es aufgrund der überschaubaren Distanzen nicht unbedingt nötig, das Flugzeug zu nehmen. Es existiert ein gut ausgebautes Netz an Busverbindungen über Land, die Fahrzeuge sind technisch in einem überwiegend guten Zustand und der Fahrplan ist relativ zuverlässig. Die Anzahl und Frequenz der gefahrenen Linien ist allerdings im Bereich der Hauptstadt am höchsten und nimmt in anderen Landesteilen und zu den Küsten hin ab.
Wer mindestens 25 Jahre alt ist, kann das Land gut mit einem Mietwagen auf eigene Faust erkunden. Die Beschilderung ist teilweise mangelhaft und nach starken Regenfällen sind manche Straßen nur schwer passierbar. Es empfiehlt sich, je nach Ausflugsziel, ein Geländewagen mit Allradantrieb. Einen solchen sollte man bereits im Voraus reservieren und vor Fahrtantritt auf eventuelle Schäden untersuchen. Es herrscht Rechtsfahrgebot und die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 30-50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften und bei 60-100 km/h auf Landstraßen (Schilder beachten!). Ein gelber Streifen am Straßenrand bedeutet Parkverbot und an dieses sollte man sich halten, denn es wird häufig kontrolliert. Die Verkehrspolizei macht auch in Costa Rica von Radar-Pistolen gegen Raser Gebrauch.
Februar In Paraíso werden am 2. Februar, dem Día de la Candelaria, zu Ehren der Jungfrau Candelaria Theateraufführungen, Konzerte und Tanzperformances veranstaltet.
Vielerorts wird die Fiesta de los Diablitos zelebriert, die mit Aufführungen von traditionellen Tänzen in Stier- und Teufelskostümen an die Kämpfe zwischen der indigenen Bevölkerung und den Spaniern erinnert.
Februar/März In Liberia wird am Karnevalsdienstag und Aschermittwoch ein gigantisches Volksfest mit Viehmarkt, Reiterumzügen und Stierkämpfen gefeiert.
Die Karwoche „Semana Santa“ wird im ganzen Land mit feierlichen Prozessionen begangen.
April Das Festival International de las Artes in San José ist Schauplatz von Kunst und Kultur: Neben Konzerten, Theateraufführungen und Tanzveranstaltungen stehen auch verschiedene Workshops, Filmvorführungen und Ausstellungen auf dem Programm.
Juli In Puntarenas wird die Fiesta de la Virgen del Mar zu Ehren der Jungfrau des Meeres mit einer festlichen Bootsprozession rund um die Halbinsel gefeiert.
14.-15. September Auf ganz Costa Rica wird der Unabhängigkeitstag mit patriotischen Paraden und ausgedehnten Tanzveranstaltungen begangen.
Oktober Anlässlich des 12. Oktobers, dem Tag der Entdeckung Amerikas „Día de la Raza“, wird in Limón eine Woche lang ausgiebig in bunten Kostümen Karneval gefeiert.
Dezember Auf Costa Rica gibt es zwar keine Weihnachtsmärkte, in San José wird jedoch das Lichterfestival Festa de la Luz mit einer Blaskapellenparade und Tänzern auf festlich geschmückten Wagen ausgerichtet, die an den blinkend beleuchteten Häusern der Stadt vorbeiziehen.
Dezember-Januar Das Ende des Jahres (Fin del Año) feiert man vielerorts mit Pferdeparaden, Umzügen und Stierkämpfen.
Die costa-ricanische Küche gibt sich deftig und bodenständig, Bohnen und Reis sind neben Bananen und Gemüse Hauptbestandteil vieler Gerichte. Maisfladen (tortillas) und Guacamole (Avodado-Dip) dürfen ebenfalls bei keiner Mahlzeit fehlen. Ein Nationalgericht ist „gallo pinto“ aus gebratenem Reis und Bohnen, welche mit Rahm angerührt und mit Spiegelei zum Frühstück verzehrt werden. Beliebte Snacks für zwischendurch sind bocas, arreglados (belegte Brötchen/Sandwiches) oder gallos (gefüllte Tortillas). Die landestypischen Restaurants und Tavernen nennt man in Costa Rica „sodas“.
Zwar fallen die jahreszeitlichen Temperaturunterschiede nur relativ gering aus, dennoch unterteilt sich Costa Rica in drei verschiedene Klimazonen. Im niederschlagsarmen Sommer (span. verano) von Dezember bis April ist es an der Pazifikküste trocken und heiß, während im schwülen Winter (span. invierno) von Mai bis November Winde aus südwestlicher Richtung für relativ viel Niederschlag sorgen. Auf der Halbinsel Osa, ganz im Süden am Golfo Dulce gelegen, herrscht ein immerfeuchtes Klima. An der Atlantikküste ist es das ganze Jahr über rund 26 °C warm und es regnet fast doppelt so viel wie auf der pazifischen Seite. Im gebirgigen Landesinneren, dem Valle Central, liegt die jährliche Durchschnittstemperatur bei etwa 20 °C und es regnet ungefähr so viel wie an der Pazifikküste.
Costa Rica ist das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel, denn auch während der Regenzeit ist das Wetter in der ersten Hälfte des Tages meist gut und erst am Nachmittag kommt es zu kurzen, teils heftigen Schauern. Unterkünfte sind in dieser Zeit meist günstiger als in der Hochsaison, die mit dem europäischen Winter zusammenfällt. Im Regenwald kann es das ganze Jahr über zu kräftigen Niederschlägen kommen und die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch, während es im Bergland deutlich kühler ist und die Temperaturen nachts gar bis auf den Gefrierpunkt abfallen können.
In jedem Fall sollte man leichte, schnell trocknende Kleidung im Reisegepäck haben. Im Regenwald ist man mit langärmeligen Oberteilen und langen Hosen gut vor Mücken und Kleintieren geschützt. Warme Kleidung empfiehlt sich für die kühlen Nächte im Bergland und ein Regencape kann immer gute Dienste leisten. Bei allen Reisen ist auf ausreichenden Sonnen- und Mückenschutz zu achten.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 4,7 Mio. Einwohner
Fläche: 51.100 km²
Hauptstadt: San José (rund 355.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +506
Währung: Cólon (Abk.: ₡; ISO-4217-Code: CRC); US-Dollar teilweise verbreitet
Zeitzone: Central Standard Time (CST), Mitteleuropäische Zeit (MEZ): -7 Stunden, Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -8 Stunden, UTC -6. Keine Umstellung auf Sommerzeit.
ab4199 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab4199 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Rundreise Panama - Nicaragua - Costa Rica
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
Ungefähre Gruppengröße:
18
  • auf/zu

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    • Transferregionen

    weitere Informationen:

    • Weitere Flughäfen auf Anfrage buchbar

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Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

NEU: Ergänzungs-Versicherung Covid-19
Ab sofort ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 schon ab 4 € pro Buchung (bis zu 9 Personen) in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

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