MS nickoVISION: Spektakuläre Städte visionär entdecken.

Passau - Ybbs - Wien - Budapest - Bratislava - Melk - Passau

Quirlige Weltstädte, herrliche Landschaften und ein völlig neues Fluss-Erlebnis! Bei dieser Kreuzfahrt auf dem Neubau nickoVISION erleben Sie die beliebten Donaumetropolen mit modernstem Komfort und zurückhaltender Eleganz. Zwischen dem UNESCO-Welterbe Wachau und der ungarischen Hauptstadt Budapest erwartet Sie eine Reise voller kultureller Höhepunkte in Genusslandschaften. Besondere Ausflüge und Zeit für eigene Entdeckungen machen die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Gestalten Sie Ihre Traumflussreise ganz individuell – drei Restaurants an Bord garantieren Abwechslung auf der gesamten Kreuzfahrt.

    • sz-Reisen Plus: Stadtrundgang in Passau
    • Passau - Wien - Budapest
    • Frühbucher bis zum 31.01.2020 sparen 100€ p.P. auf die angegebenen Kabinenpreise

    Programm

    Tag

    Hafen

    Ankunft

    Abfahrt

    Geplante Landausflüge (fak.)

    1. Tag

    Passau

    -

    17:00

     

    2. Tag

    Ybbs

    Wachau

    Wien

    06:00

    -

    20:00

    12:00

    -

    -

    Besuch von Maria Taferl oder Besuch Wasserkraftwerk Ybbs-Persenbeug

    Kreuzen durch das UNESCO-Weltkulturerbe

    Abendlicher Ausflug zum Prater oder Heurigen-Ausflug

    3. Tag

    Wien

    -

    18:00

    Strandrundfahrt/-gang (AP), Schloss Schönbrunn

    4. Tag

    Budapest

    09:30

    -

    Strandrundfahrt/-gang (AP), Budapest bei Nacht oder Themenrundfahrt "Schönste Jugendstilgebäude"

    5. Tag

    Budapest

    -

    14:00

    Puszta-Rundfahrt, Budapest zu Fuß

    6. Tag

    Bratislava

    07:30

    13:30

    Stadtrundgang (AP)

    7. Tag

    Melk

    07:30

    13:30

    Benediktinerstift Melk (AP)

    8. Tag

    Passau

    07:30

    -

    sz-Reisen Plus: Stadtrundgang Passau (inkl.)


    (AP) = im vorab buchbaren Ausflugspaket enthalten

    geringfügige Programmänderungen vorbehalten.

     

    » Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

    nickoVISION

    Mit seinem innovativen Design und einem völlig neuen An-Bord-Konzept bietet dieses Schiff seit Juni 2018 einen neuen Standard auf dem Fluss. Ein Schiff für alle, die Flusskreuzfahrten bisher „angestaubt“ fanden. Für alle, die sich z.B. nicht schon morgens festlegen möchten, wo und was sie abends essen. Für alle, für die im Urlaub vor allem spontanes Erleben und individuelles Genießen im Vordergrund stehen. Von außen fallen an dem Flusskreuzer sofort die großen Glasflächen und die markante Linienführung auf. Im Inneren drückt sich im lichtdurchströmten, edlen Interieur die Modernität und Leichtigkeit des Gesamtkonzepts aus.

    Kabineninformation

    Helle Farben und modernes Design mit optimaler Raumnutzung – in die Ausstattung der 14m² großen Außenkabinen wurde besonders viel Herzblut investiert. Das Ergebnis steht einem First-Class-Hotelzimmer in nichts nach. Die Doppelbetten können auf Wunsch getrennt gestellt werden. Auf Mittel- und Oberdeck sorgen die zu öffnenden französischen Balkone für beste Aussichten. Auf dem Hauptdeck befinden sich nicht zu öffnende Fenster. Im Badezimmer finden Sie bequeme Ablageflächen, für Ihre Garderobe ist im Kleiderschrank natürlich ausreichend Platz. Zur Ausstattung gehören außerdem eine individuell regulierbare Klimaanlage, SAT-TV, Dusche / WC, Haartrockner, ein Kühlschrank und ein Safe.

    Bordeinrichtung

    Drei Inklusiv-Restaurants, Panorama-Salon, VISIONbar mit Veranda im Bug, Sonnendeck mit Pool, Sonnensegel, Liegestühlen, Stühlen und Tischen, zwei großen Hängematten sowie Putting Green. Fitnessraum mit Kardio-Geräten und Hanteln, Wellnessbereich mit Sauna (sowohl Infrarot- als auch finnische Sauna möglich) und Dampfbad, Bibliothek, Aufzug zwischen Haupt-, Mittel- und Oberdeck, Souvenir-Shop.

    Zahlungsmittel

    Die Bordwährung ist Euro. Sie können am Ende der Kreuzfahrt Ihre Rechnung sowie an Bord gebuchte Ausflüge bequem bar, mit Ihrer EC-Karte (PIN-Nummer erforderlich) oder mit Ihrer Kreditkarte (Mastercard, VISA) bezahlen.

    Beförderung

    • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
    • Einschiffung in Passau
    • Ausschiffung in Passau

    Kabine & Verpflegung

    • 7 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
    • Vollpension in drei Restaurants
    • Willkommens- und Abschiedsempfang mit dem Kapitän
    • Festliches Galadinner im Rahmen der VP

    Zusätzlich inklusive

    • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
    • Nutzung der Bordeinrichtungen
    • Ein- und Ausschiffungsgebühren
    • Unterhaltungsprogramm an Bord
    • Informationsmaterial zur Reise
    • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

    Zielland

    Deutschland

    Landesdaten

    Lage

    Die Bundesrepublik Deutschland grenzt im Norden an die Nordsee, Dänemark und die Ostsee, im Osten an Polen und die Tschechische Republik, im Südosten an Österreich, im Süden an die Schweiz und im Westen an Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.

    Fläche: 357.027 km².

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 82,2 Millionen

    Die größten Städte (und die Landeshauptstädte):

    Berlin (Hauptstadt) ca. 3,5 Millionen

    Hamburg ca. 1,79 Millionen

    München ca. 1,43 Millionen

    Köln ca. 1 Million

    Frankfurt/M. ca. 717.700

    Stuttgart ca. 612.400

    Düsseldorf ca. 604.500

    Dortmund ca. 580.500

    Essen ca. 573.800

    Bremen ca. 551.800

    Leipzig ca. 544.500

    Dresden ca. 536.300

    Hannover ca. 523.700

    Nürnberg ca. 501.100

    Duisburg ca. 485.500

    Bonn 318.900

    Wiesbaden ca. 276.200

    Kiel ca. 246.300

    Magdeburg ca. 235.700

    Erfurt ca. 210.100

    Mainz ca. 209.800

    Saarbrücken ca. 178.200

    Potsdam ca. 167.700

    Schwerin ca. 98.800

    Sprache

    Deutsch mit zahlreichen Dialekten. Englisch wird weitgehend verstanden.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

    Stromspannung

    230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Telefon/Post

    Post

    Briefmarken können in Postämtern und an deren Automaten gekauft werden; in Ferienregionen sind sie auch in Souvenirläden erhältlich.

    Telefon

    Die Landesvorwahl nach Deutschland ist 0049, danach ist die Führungsnull der Ortsvorwahl wegzulassen. Von Deutschland nach Österreich wählt man 0043 und in die Schweiz 0041.

    Münztelefone sind seltener geworden, die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten der Deutschen Telekom, die auf jedem Postamt erhältlich sind. Für Auslandsgespräche sind in der Regel internationale Prepaid-Karten günstiger, die verschiedene privater Telefongesellschaften anbieten.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Unfallrettung 110, Feuerwehr 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800

    Internet

    Länderkürzel: .de

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 3. Oktober (Tag der Einheit), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

    Folgende regionale Feiertage gibt es zusätzlich:

    6. Januar (Erscheinungsfest/Dreikönigstag) in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt;

    20. Juni (Fronleichnam) in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in einigen Gemeinden in Sachsen und Thüringen;

    15. August (Mariä Himmelfahrt) in Gemeinden Bayerns mit überwiegend katholischer Bevölkerung und im Saarland;

    31. Oktober (Reformationstag) in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen;

    1. November (Allerheiligen) in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland;

    20. November Buß- und Bettag) in Sachsen.

    Faschingsmontag und -dienstag bzw. Rosenmontag und Fastnachtsdienstag (4. und 5. März 2019) sind keine gesetzlichen Feiertage. Wegen der Feiern, die in einigen Regionen das gesellschaftliche Leben stark dominieren, sollten Geschäftstermine an diesen Tagen zuvor bestätigt werden.

    Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juni bis Mitte September. Sie ist jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 8.30-13, 14.30-16 Uhr, Do bis 17.30 Uhr; einige Banken sind auch über Mittag und bis 18 Uhr geöffnet;

    Geschäfte: größere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9/10-16/20 Uhr, kleinere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-18.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr; Lebensmittelgeschäfte sind meist schon ab 7/8 Uhr geöffnet; in kleineren Städten sind die Geschäfte oft von 12.30-15 Uhr und am Mittwochnachmittag geschlossen.

    Kleidung

    Man sollte, den Jahreszeiten entsprechend, normale europäische Kleidung tragen. Auch im Sommer braucht man gegen Abend einen warmen Pullover. Im Winter sind warme Sachen unerlässlich.

    Regenschutz sollte man während des ganzen Jahres bei sich haben.

    Wirtschaft

    Die wichtigsten Branchen der Industrie sind die Chemie, die Automobilbranche, der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Deutschland ist eine der führenden Handelsnationen und ein hochentwickeltes Industrieland. Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Länder brachte in den ostdeutschen Bundesländern zunächst erhebliche wirtschaftliche Probleme und eine enorme Arbeitslosigkeit mit sich. Obwohl die Industriebetriebe im Osten inzwischen modernisiert und wettbewerbsfähig sind, lässt der wirtschaftliche Aufschwung im Osten weiter auf sich warten. Der Energiebedarf Deutschlands wird zu 12,5 Prozent durch Kernkraft gedeckt. Der Anteil regenerativer Energien soll weiterhin ausgebaut werden.

    Religion

    Fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an, beinahe genauso viele Mitglieder zählen die evangelischen Landeskirchen. Darüber hinaus gibt es Anhänger einer Reihe weiterer Glaubensgemeinschaften wie z.B. Moslems, Juden und Buddhisten.

    Vegetation

    Durch die landwirtschaftliche Intensivierung wurde die natürliche Vegetation weitgehend verdrängt. Rund 30 Prozent der Fläche Deutschlands sind von Wäldern bedeckt; die meisten Wälder befinden sich im Süden Deutschlands (Bayern, Baden-Württemberg). Etwa zwei Drittel des Waldes besteht aus Fichten und anderen Nadelbäumen, der Rest aus Laubbäumen wie Buche, Birke und Eiche.

    Tierwelt

    Der Lebensraum der wild lebenden Tiere ist stark eingegrenzt. Häufige Arten sind Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase, Wiesel, Dachs und Fuchs. In den Küstengewässern von Nord- und Ostsee finden sich Hering, Kabeljau und Flunder, in den Flüssen und Strömen des Landes Karpfen, Wels und Forelle. An den Küsten brüten jährlich über eine halbe Million Wasservögel.

    Kulinarisches

    Deutschland ist bekannt für seine wohl unübertroffene Vielfalt an Brotsorten. Brot und Brötchen werden zum Frühstück und zum Abendessen gegessen. Die Hauptmahlzeit ist das Mittagessen, das üblicherweise aus Fleisch mit Soße, Kartoffeln oder Klößen, Gemüse und Salat besteht. Selbstverständlich ist das Angebot an regionalen Besonderheiten äußerst vielfältig und von Ost nach West, von Nord nach Süd sehr unterschiedlich. Am Nachmittag wird Kaffee oder Tee mit einer reichhaltigen Auswahl an schmackhaften Kuchen und Torten angeboten. Cafes gibt es überall, im Sommer mit Außenterrassen.

    Bier ist das Nationalgetränk der Deutschen und wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Es gibt extrem unterschiedliche Sorten, vom süddeutschen Weizenbier bis zum bitteren Pils, dem dunklen Bockbier bis hin zu alkoholfreien Sorten, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Deutsche Weine, insbesondere die Weißweine gehören zu den besten der Welt. Am bekanntesten sind die Weine von Rhein und Mosel sowie die Fränkischen Weine.

    Souvenirs

    Es gibt regional sehr spezifische Besonderheiten. So sind die Musikinstrumente Ostdeutschlands berühmt. Im Erzgebirge werden handgeschnitztes Holzspielzeug und Weihnachtsschmuck hergestellt. Die Meißner Porzellanmanufaktur kann sogar besichtigt werden. In Bayern ist besonders die typische Lodenmode begehrt. Darüber hinaus sind optische Geräte (Fotoapparate, Ferngläser), Silber- und Stahlwaren, Messer und Sportartikel von bester Qualität.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - 16 Liter Bier;

    - 4 Liter nicht schäumende Weine;

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    - andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.

    DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT

    - Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

    Klimainformationen

    In Deutschland gibt es ausgeprägte Jahreszeiten. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei 25-30°C, im Winter bei 0 bis minus 5°C. Im Norden ist das Klima üblicherweise wechselhafter als im Süden Deutschlands.

    Beste Reisezeit

    Mai bis Oktober.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Die Bundesrepublik Deutschland ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Euro ( EUR)

    1 Euro = 100 Cent.

    Derzeitiger Kurs:

    1 US-$ = ca. 0,87 EUR

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, größeren Geschäften, größeren Restaurants und an den meisten Tankstellen akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen)

    Auskunftstellen

    In Deutschland

    Tourismusverbände der Bundesländer:

    Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg
    Esslinger Straße 8
    70182
    Stuttgart
    ( 07 11) 238 58 98/99
    (07 11) 23 85 80
    www.tourismus-baden-wuerttemberg.de
    info@tourismus-bw.de

    Bayern Tourismus Marketing GmbH
    Arabellastr. 17
    81925
    München
    (0 89) 21 23 97 99
    (0 89) 212 39 70
    www.bayern.by
    tourismus@bayern.info

    Berlin Tourismus Kongress GmbH
    Am Karlsbad 11
    10785
    Berlin
    (0 30) 25 00 24 24
    (030) 264 74 80
    www.berlin-tourism.de
    information@visitBerlin.de

    Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
    Am Neuen Markt 1
    14467
    Potsdam
    (03 31) 298 73 73
    (03 31) 29 87 30
    www.reiseland-brandenburg.de
    tmb@reiseland-brandenburg.de

    Bremer Touristik-Zentrale

    Gesellschaft für Marketing und Service mbH
    Findorffstraße 105
    28215
    Bremen
    (04 21) 308 00 30
    (04 21) 308 00 10
    www.bremen-tourism.de
    btz@bremen-tourism.de

    Hamburg Tourismus GmbH
    Steinstr. 7
    20095
    Hamburg
    (0 40) 30 05 13 33
    (0 40) 30 05 13 00
    www.hamburg-tourismus.de
    info@hamburg-tourismus.de

    HA Hessen Agentur GmbH

    Tourismus- und Kongressmarketing
    Konradinerallee 9
    65189
    Wiesbaden
    (06 11) 95 017-81 40
    (06 11) 95 017-81 91
    www.hessen-tourismus.de
    info@hessen-tourismus.de

    Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
    Platz der Freundschaft 1
    18059
    Rostock
    (03 81) 403 05 55
    (03 81) 403 05 00
    www.auf-nach-mv.de
    info@auf-nach-mv.de

    Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH
    Essener Str. 1
    30173
    Hannover
    (05 11) 27 04 88 88
    (05 11) 270 48 80
    www.tourismus-niedersachsen.de
    info@tourismusniedersachsen.de

    Tourismus NRW e.V.
    Völklinger Straße 4
    40219
    Düsseldorf
    (02 11) 91 32 05 55
    (02 11) 91 32 05 00
    www.nrv-tourismus.de
    info@nrw-tourismus.de

    Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
    Löhrstraße 103-105
    56068
    Koblenz
    (02 61) 915 20 40
    (02 61) 91 52 00
    www.rlp-info.de
    info@gastlandschaften.de

    Tourismus Zentrale Saarland GmbH
    Franz-Josef-Röder-Straße 17
    66119
    Saarbrücken
    (06 81) 927 20 40
    (06 81) 92 72 00
    www.tourismus-saarland.de
    info@tz-s.de

    Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
    Bautzner Straße 45/47
    01099
    Dresden
    (03 51) 496 93 06
    (03 51) 49 17 00
    www.sachsen-tour.de
    info@sachsen-tour.de

    Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG)
    Am Alten Theater 6
    39104
    Magdeburg
    (03 91) 562 83 811
    (03 91) 562 83 820
    www.sachsen-anhalt.de
    tourismus@img-sachsen-anhalt.de

    Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH
    Wall 55
    24103
    Kiel
    (04 31) 600 58 44
    (04 31) 60 05 83, 600 58 40
    www.sh-tourismus.de
    info@sh-tourismus.de

    Thüringer Tourismus GmbH
    Willy-Brandt-Platz 1
    99084
    Erfurt
    Thüringer Tourismus GmbH
    Postfach 900 407
    99107 Erfurt
    (03 61) 374 23 88
    (03 61) 374 20
    www.thueringen-tourismus.de
    service@thueringen-tourismus.de

    In Deutschland

    Informationen u.a. zur Einreise nach Deutschland erteilt:

    Auswärtiges Amt
    Werderscher Markt 1
    10117
    Berlin
    Auswärtiges Amt
    11013 Berlin
    (0 30) 18 17 34 02
    (0 30) 181 70
    www.auswaertiges-amt.de
    buergerservice@diplo.de

    In Deutschland

    Informationen u.a. über regionale Industrie- und Handelskammern:

    Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
    Breite Straße 29
    10178
    Berlin
    Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
    11052 Berlin
    (0 30) 203 08 10 00
    (0 30) 20 30 80
    www.diht.de
    info@dihk.de

    Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. -DZT
    Beethovenstraße 69
    60325
    Frankfurt/M.
    (0 69) 75 19 03
    (0 69) 97 46 40
    www.deutschland-tourismus.de
    info@germany.travel

    Sehenswertes

    Berlin

    Berlin ist ein deutsches Bundesland und zugleich Hauptstadt und die größte Stadt Deutschlands.

    Berlin wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt und war ab 1486 ständige Residenzstadt des brandenburgischen Kurfürsten. Davon zeugt heute noch das Charlottenburger Schloss mit der Reiterstatue des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Den Grundstein für die kosmopolitische Stadt Berlin legte der Große Kurfürst mit der Einladung von Glaubensflüchtlingen nach Brandenburg und Berlin. Die Hugenotten brachten Küche, Lebensart und Sprache aus Frankreich. Architekten wie Karl Friedrich Schinkel oder Andreas Schlüter belebten die Architektur.

    Ende des 19. Jahrhunderts war Berlin die größte Industriestadt des Kontinents. Auf die Zeit des ´Glanz und Gloria´ folgten als Meilensteine der Zusammenbruch 1945, die Teilung der Stadt 1961, der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung 1989.

    Seitdem hat sich viel verändert - die deutsche Hauptstadt ist wieder zur Drehscheibe zwischen Ost und West geworden. Das deutsche Parlament, der Bundesrat und die Bundesregierung haben ihren Sitz wieder in der Bundeshauptstadt. Das Reichstagsgebäude mit der gläsernen Kuppel von Sir Norman Foster ist über Nacht zu einer Attraktion für Berliner wie für Gäste aus aller Welt geworden. Auch die alte Mitte um die Straße ´Unter den Linden´ wurde kräftig herausgeputzt. Berlins Zentrum, der Potsdamer, Leipziger und Pariser Platz mit dem legendären Brandenburger Tor, wurde nach der Wiedervereinigung zur größten Baustelle Europas. Wohnen und Arbeiten stehen hier an erster Stelle, aber auch Unterhaltungszentren für Einheimische und Besucher sind entstanden. Rund um den Marlene-Dietrich-Platz locken Spielbanken, ein Varieté- und Musical-Theater sowie ein Großkino viele Besucher an.

    Die Berliner Kulturlandschaft trägt durch Umfang, Vielfalt und Lebendigkeit zum unverwechselbaren Profil der Stadt entscheidend bei. Allein die 17 staatlichen Museen der Stiftung ´Preußischer Kulturbesitz´ bilden einen der größten Museumskomplexe Europas. Daneben ist Berlin die bedeutendste deutsche Theaterstadt. Zurzeit besitzt Berlin drei Opernhäuser, über 150 Theater und Bühnen sowie rund 170 Museen und Sammlungen, ferner etwa 300 kommunale und private Galerien, 265 Kinos und zahlreiche weitere kulturelle Einrichtungen. Im Sommer werden in den Parks große Open-Air-Veranstaltungen geboten. Festivals, wie der Karneval der Kulturen, die Love Week oder der Christopher Street Day, ziehen ein Millionen-Publikum aus der ganzen Welt an.

    Berlin ist also "in" und am Puls der Zeit - nicht von ungefähr hat die Stadt im Jahr 2007 mehr als 17,3 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland registriert. Im internationalen Vergleich steht Berlin ebenfalls gut da: etwa 140 Millionen Besuchstage konnte die deutsche Hauptstadt auf sich verbuchen - und rangiert nach London und Paris unter den Top 3 der europäischen Städtedestinationen.

    Dresden

    Wie Paris mit dem Eiffelturm, so ist Dresden mit dem Zwinger verbunden. Das prächtige Barockbauwerk wurde von August dem Starken errichtet. Mit großartigen Bauten und zahlreichen Kunstschätzen machte er Dresden zu einer Perle des deutschen Barocks. Nach dieser goldenen Ära setzte das silberne Zeitalter ein. Carl-Maria von Weber begründete die deutsche Nationaloper, und Caspar David Friedrich entwickelte den Stil der "Dresdner Frühromantik". Heute zeigt die Stadt dem Besucher ein Wechselspiel aus historischen Bauten und moderner Architektur. Das bedeutendste Symbol für den Wiederaufbau im während des Zweiten Weltkriegs stark zerstörten Dresden ist die Frauenkirche. Neben einem reichhaltigen Besichtigungsprogramm hat die Stadt auch ein umfangreiches kulturelles und ein gepflegtes Abendangebot. Durch die Universität mit ihren über 22 000 Studenten gibt es aber auch ein lockeres und entspanntes Unterhaltungsprogramm. Nach dem Stadtbesuch bietet sich Dresden als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Osterzgebirge, das Lausitzer Bergland und die Sächsische Schweiz an.

    Düsseldorf

    Düsseldorf, die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, ist eine moderne Metropole mit einer mehr als 700-jährigen Tradition. Kontraste zwischen rheinischem Frohsinn und kosmopolitischem Charme prägen das Bild der lebendigen Stadt. Düsseldorf ist eine Einkaufsstadt - bereits seit dem 17. und 18. Jahrhundert hat die Mode hier ihren Platz. Heute ist Düsseldorf mehrmals im Jahr das Mekka der Modemacher und -einkäufer aus aller Welt. Die Königsallee hat sich einen Namen als erste Adresse in Sachen Mode und Shopping gemacht. Auch als Messe-, Geschäfts- und Kongressstadt hat Düsseldorf einen guten Ruf. Allein 24 der in Düsseldorf jährlich stattfindenden Messen zählen zu den weltweit führenden Branchenveranstaltungen. Für Kongresse, Tagungen und Seminare bietet das Congress Center Düsseldorf (CCD) das richtige Ambiente. Die Stadt hat mit ihren bekannten Museen, Galerien und dem Theater- und Musikprogramm auch viel an Kultur zu bieten. Zahlreiche Bräuche haben sich erhalten, so beispielsweise der Karneval, der im Februar zahlreiche Besucher in die Metropole am Rhein lockt.

    Frankfurt/Main

    Frankfurt am Main ist eine Stadt der Kontraste. Tradition und Moderne, Handel und Kultur sowie Geschäftigkeit und Beschaulichkeit liegen hier dicht beieinander. Das Messegeschehen, die Finanzgeschäfte und das Kulturleben geben Frankfurt den Charakter einer Weltstadt. Die berühmte Skyline mit ihren Hochhäusern verdankt die Metropole in erster Linie den vielen in- und ausländischen Banken, die sie zum Finanzplatz Nummer eins und zu einem führenden Dienstleistungszentrum in Deutschland gemacht haben. Die verkehrsgünstige Lage mit dem größten deutschen Flughafen trägt zur wirtschaftlichen Attraktivität erheblich bei.

    Frankfurt ist auch eine Stadt der Geschichte, trat hier doch 1848 erstmals die deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zusammen. Die Paulskirche ist seitdem das Symbol der deutschen Demokratie. Auch das Kulturleben Frankfurts ist nicht zu verachten. Unter den zahlreichen Museen und dem vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsangebot findet jeder der jährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher etwas für seinen Geschmack. Nach einem Theater,- Kino- oder Konzertbesuch kann man hessische Gemütlichkeit in einer der vielen Apfelwein-Kneipen oder Livemusik-Lokale erleben.

    Auch die unmittelbare Umgebung von Frankfurt hat ihren besonderen Reiz mit kleineren Gemeinden, größeren Städten und herrlichen Landschaften. Von den Ruinen römischer Bauwerke über Kurorte bis hin zu Natur und ausgedehnten Wäldern bietet sich dem Besucher ein breites Spektrum an Aktivitäten.

    Hamburg

    Hamburg - Das Tor zur Welt. Mit diesem Attribut schmückt sich Deutschlands zweitgrößte Stadt gerne - und das zu Recht. Der umtriebige Handel und die Reisenden aus allen Ländern sowie der Hamburger Hafen - der achtgrößte Containerhafen der Erde - haben die Stadt entscheidend geprägt. Die Freie und Hansestadt zählt zu den Topwirtschaftsstandorten in Europa und ist zugleich Deutschlands Medienmetropole Nummer Eins, in der unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa), der Norddeutsche Rundfunk, Großverlage sowie international renommierte Werbeagenturen ihren Sitz haben. Der Tourismus trägt außerdem zum Einkommen der Stadt erheblich bei.

    Darüber hinaus ist Hamburg das kulturelle Zentrum in Norddeutschland. Rund 50 Museen, insgesamt über 300 Theater und Kleinkunstbühnen und die Hamburger Staatsoper genießen einen sehr guten Ruf und bieten Kunst und Kultur für Jedermann. Gleichzeitig findet man auf der weltberühmten Reeperbahn auf St. Pauli jede Art der Unterhaltung, von Kneipen, Diskotheken und Live-Musik-Clubs bis hin zu Erotik-Cabarets.

    Mit vielen großzügigen Grünanlagen und der wunderbaren Lage an Alster und Elbe bietet Hamburg auch eine hohe Lebensqualität sowie genügend Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten von anstrengenden Entdeckungstouren oder dem Nachtleben auf dem Kiez. "Alsterschippern" auf der Binnen- und Außenalster, vorbei an Villen mit Parkanlagen, urwüchsigen Uferpartien und Brücken, ist ein unvergessliches Erlebnis und sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg-Besuches gehören.

    Das Gesicht der Stadt selbst bestimmen postmoderne Glas- und Stahlfassaden genauso wie großbürgerliche Villen vergangener Jahrhunderte und zahllose Brücken die die Fleete und Kanäle überspannen. Besucher erleben bei einem Spaziergang eine Zeitreise zwischen Moderne und Geschichte. Bestes Beispiel hierfür ist die historische Speicherstadt im Freihafen, in deren unmittelbarer Nachbarschaft das moderne "Hanseatic Trade Center" entstand.

    Hannover

    Wer an Hannover denkt, denkt zunächst einmal an eine Messe- und Kongressstadt. Das ist auch durchaus berechtigt, hat sich Hannover doch durch seine zentrale Lage zwischen Nord und Süd sowie Ost und West zu einem anerkannten Messestandort gemausert. Als Messeplatz genießt die niedersächsische Hauptstadt eine hohe Reputation. Jahr für Jahr werden mit der Hannover Messe Industrie und der CeBit zwei internationale Messen veranstaltet. Die EXPO 2000 ´Mensch-Natur-Technik´, die Ende Oktober 2000 ihre Pforten schloss, hat das Ansehen der Stadt in Deutschland und der Welt weiter erhöht. Das Congress Centrum Stadtpark (CCS) und das neue Tagungszentrum Messe bieten beste Voraussetzungen für gut organisierte Kongresse.

    Daneben bietet Hannover aber auch hohe Lebens- und Erlebniswerte. Das Stadtzentrum ist klein, überschaubar und besitzt malerische Winkel mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Die vielen Straßenkunstwerke sind eine Besonderheit Hannovers. Sie werden seit 1970 auf rund 4.200 Metern durch den aufs Pflaster gemalten "Rote Faden" verbunden. Sehenswerte Museen erwarten die Besucher und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sorgen für Abwechslung vom harten Messealltag. Bei einem Bummel durch die Fußgängerzone mit ihren vornehmen Einkaufsgalerien, Warenhäusern, eleganten Boutiquen und Fachgeschäften findet sich sicher auch das ein oder andere Souvenir. Zum Verweilen und Ausruhen bieten sich die Herrenhäuser Gärten sowie ein Spaziergang am oder eine Bootsfahrt auf dem Maschsee an. Niedersachsens Hauptstadt ist auch ein guter Ausgangspunkt für interessante Ausflüge wie beispielsweise auf der "Deutschen Märchenstraße", der "Erikastraße" oder in den sagenumwobenen Harz.

    Köln

    Köln, die Stadt am Rhein, ist die größte Stadt des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Metropole ist römischen Ursprungs und blickt auf eine über 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Als Hansestadt im Mittelalter zog sie Millionen von Händlern und Pilgern an. Das ist noch heute so. Dom, Kölnisch Wasser, Kölsch und Karneval ziehen die Touristen genauso an wie die historischen Bauwerke, die über 30 Museen und 120 Kunstgalerien sowie das kulturelle Angebot.

    Der weltberühmte Kölner Dom und die zahlreichen romanischen Kirchen prägen das Stadtbild. Köln besitzt auf engstem Raum innerhalb des Verlaufs der mittelalterlichen Stadtmauern einen Kranz von zwölf großen romanischen Stifts- bzw. Klosterkirchen.

    Das moderne Bild der Stadt mit dem Museumskomplex, dem als transparente Schiffsburg gestalteten Schokoladenmuseum und der neben der Messe gelegenen Kölnarena ist eingebettet in das historische Köln.

    Neben den architektonischen Sehenswürdigkeiten ist Köln eine Einkaufs-, Vergnügungs-, Sport- und Businessstadt und ein bedeutender Medien- und Messeplatz. Der Freizeitwert der Stadt wird durch die zahlreichen Grünflächen im engeren Stadtgebiet noch erhöht. Der Rheinpark im Rechtsrheinischen, verbunden durch die Seilbahn mit dem Zoo und dem Botanischen Garten, der Flora, der neue Rheingarten in der Altstadt, die zahlreichen historischen Parks und der äußere Grüngürtel laden zum Verweilen und Bummeln im Grünen ein, wenn man von der Hektik der Stadt genug hat. Für einen Ausflug bieten sich auch eine Ausflugsfahrt mit einem Schiff auf dem Rhein oder der Besuch der Umgebung z.B. des Siebengebirges, des Bergischen Landes oder einer der benachbarten Städte wie Bonn oder Düsseldorf an.

    Leizig

    In Leipzig, dem Mittelpunkt der großräumigen Leipziger Tieflandsbucht und gleichzeitigem Zentrum des Mitteldeutschen Wirtschaftsraumes, pulsiert heute das Leben. Tradition und Fortschritt des 21. Jahrhunderts begegnet man hier auf Schritt und Tritt. Seit den Friedensgebeten in der Nikolaikirche und den friedlichen Massendemonstrationen, im Jahr 1998 ist Leipzig zum Symbol für die Wende und den Weg zur deutschen Einheit geworden. Die Stadt hat die neuen Entwicklungen gut verkraftet. Leipzig ist eine äußerst dynamische Großstadt geworden, in der die Wiedervereinigung besser und schneller verarbeitet und genutzt wurde, als anderswo in den neuen Bundesländern.

    Das Stadtrecht und Marktprivileg wurde Leipzig bereits um das Jahr 1165 verliehen. Der Stadtname geht auf die sorbische Siedlung "Lipzk", was soviel wie Ort bei den Linden bedeutet, zurück. Die Nikolaikirche von 1175 ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Im Jahr 1212 folgte die Weihe der Thomaskirche.

    Leipzig ist seit Jahrhunderten ein Mittelpunkt im internationalen Handel und seit 500 Jahren Messestadt. Noch heute geben wichtige Fachmessen den Takt im Wirtschaftsleben an. Mittlerweile hat sich die Stadt zum zweitgrößten deutschen Bankenplatz nach Frankfurt/Main heraus gemacht. Zum Ruf Leipzigs trugen Musiker wie Bach, Mendelssohn-Bertholdy und Schumann sowie Verleger wie Baedeker, Brockhaus und Reclam bei. Heute wirken noch zahlreiche Verlage, der Thomanerchor und das Gewandhausorchester. In Kunst, Kultur und Wissenschaft nimmt Leipzig eine wichtige Stellung in Deutschland ein: Die 1409 gegründete Universität Leipzig ist nach der Heidelberger die älteste in Deutschland.

    Das historische Stadtzentrum, umgeben von einem grünen Promenadenring, bildet das lebendige historische Herz, in dem sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten befinden.

    Vor allem die Renaissance, das Barock und die Zeit der Jahrhundertwende verleihen dem "alten" Leipzig sein Gesicht, das heute durch zahlreiche moderne Neubauten erneuten Wandel erfährt. Ein Beispiel dafür ist das traditionelle Industrieviertel Leipzig-Plagwitz, das zu einem modernen Wohn- und Dienstleistungsstandort umgestaltet wurde.

    München

    München, die bayerische Hauptstadt, ist eine der großen europäischen Wirtschafts- und Medienmetropolen und zugleich kulturelles Zentrum des Bundeslandes Bayerns. Die Stadt wurde 1158 auf dem so genannten "Augsburger Schied" von Kaiser Friedrich Barbarossa zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der eigentliche Gründer ist Herzog Heinrich der Löwe, der um den einträglichen Salzhandel auf sein Gebiet umzuleiten, die Isarbrücke bei Föhring zerstörte und den Markt einige Kilometer isaraufwärts nach Munichen verlegte. Die Stadtbefestigung mit Isartor, Sendlinger Tor und Karlstor erfolgte im frühen 14. Jahrhundert unter Ludwig dem Bayern. Die älteste Kirche des Stadtzentrums ist St. Peter, deren Renaissanceturm als "Alter Peter" eines der Wahrzeichen der Stadt bildet.

    Die Innenstadt ist überschaubar und leicht zu Fuß zu erkunden. Sie wird durch Karlsplatz, Sendlinger Tor, Isartor und Odeonsplatz begrenzt. In ihrem Zentrum liegt der Marienplatz, Münchens "gute Stube", von dem die Shopping-Meilen Richtung Stachus und Sendlinger Tor abgehen. Richtung Norden um den Max-Joseph-Platz und den Odeonsplatz liegen die "herrschaftlichen Bezirke" mit Residenz, Erzbischöflichem Palais und Hofgarten.

    Abgesehen von der Innenstadt besteht München, vielleicht noch mehr als andere Großstädte, aus vielen "Dörfern", Stadtteilen mit jeweils eigenem Charakter.

    Schwabing beispielsweise wird durch die Schickeria, das entsprechende Nightlife, die Cafés zum "Gesehen-Werden" sowie durch die lockere Atmosphäre um Universität und Englischen Garten geprägt. "Bogenhausen" heißt der angrenzende vornehme Wohnbezirk im Münchner Nordosten. Südlich davon, zwischen Ostbahnhof, Max-Weber-Platz und Rosenheimer Platz, liegt Haidhausen, ein Stadtviertel der "einfachen" Leute und der alternativen Lebensweisen. Entsprechend findet man hier Szene-Kneipen und Läden mit ausgefallenem Angebot.

    Die Attraktionen Münchens freilich sind über das ganze Stadtgebiet verstreut. So liegt etwa das Olympiagelände im Norden, das Nymphenburger Schloss im Westen und der Zoo im Süden jeweils ein ganzes Stück von der Innenstadt entfernt.

    Die Liegewiesen entlang der Isar, im Englischen Garten und an den Baggerseen unter anderem im Norden Münchens laden immer wieder zur Rast oder zum (Sonnen-)Bad ein.

    Da München nicht weit von den Feriengebieten in den bayerischen Alpen am Starnberger See oder am Chiemsee entfernt liegt, lässt sich eine Städtereise im Winter gut mit einer Skiausfahrt oder im Sommer mit einem Aktivurlaub an den bayerischen Seen und in den Bergen verbinden.

    Stuttgart

    Stuttgart, die Hauptstadt Baden-Württembergs, ist eine Stadt der reizvollen Gegensätze, eine pulsierende lebensfrohe Metropole. Einerseits ist sie mit den Firmensitzen von Daimler Chrysler, Porsche und Bosch und mit den jährlich im November stattfindenden Stuttgarter Buchwochen eine Wirtschaftsmetropole und Verlagsstadt. Andererseits ist Stuttgart eine Großstadt mit einem sehr hohen Grünflächenanteil. Die Lage der Stadt ist einmalig, das Panorama herrlich. Stuttgart schmiegt sich in einen Talkessel. Die sie auf drei Seiten umgebenden grünen Hänge sind bis zu 200 Meter hoch. Hier wurde noch bis in das 19. Jahrhundert hinein Wein angebaut. Die "Stäffele", Treppen, die die Weinberge begehbar machen, tragen viel zur heimeligen Atmosphäre der Stadt bei. Im Grüngürtel, der sich vom Neckar bis in das Herz der Stadt hinein zieht, lässt sich ein ausgedehnter Spaziergang unternehmen. Für kulturinteressierte Besucher gibt es schöne Plätze, prächtige Schlösser und viele historische Bauten unterschiedlicher Architekturstile zu entdecken, und Naturliebhaber finden in der interessanten und vielseitigen Umgebung von Stuttgart ein ausgiebiges Betätigungsfeld.

    Stuttgart hat mit seinem Flughafen, den Bahnverbindungen und Autobahnanschlüssen sowie dem ausgebreiteten Netz öffentlicher Verkehrsmittel eine erstklassige Infrastruktur, die sie auch als Messe- und Kongressstadt attraktiv gemacht hat. Seit Herbst 2007 ist die neue Messe auf den Fildern, direkt am Stuttgarter Flughafen, eröffnet.

    Auch kulturell hat Stuttgart einiges zu bieten. Fröhliche Feste, wie das Sommerfest, das Stuttgarter Weindorf und das Cannstatter Volksfest, sorgen für Abwechslung. Neben zahlreichen sehenswerten Museen sind die Staatsgalerie Stuttgart und Haus der Geschichte Baden-Württemberg Anziehungspunkte für Einheimische und Touristen. Die Bühnen der Stadt bieten ein breites Spektrum von Klassik und Ballett bis hin zu Kabarett und Varieté. Aber auch die Musicaldarbietungen im SI-Centrum gehören zu den Topattraktionen. Eine regelrechte Unterhaltungskultur mit dem MaxX-Filmpalast und einer anspruchsvollen Gastronomie ist um die Musical-Hallen entstanden.

    Weimar

    Die Kulturstadt Weimar im Thüringer Becken gelegen, war ein Zentrum der deutschen Klassik. Die Epoche begann mit der Berufung von Christoph Martin Wieland durch Herzogin Anna Amalia im Jahr 1772 als Erzieher für den Sohn. Goethe kam drei Jahre später als Minister an den Weimarer Hof, Herder und Schiller folgten. Auch Luther, Bach und Lucas Cranach d.Ä. lebten zeitweilig in Weimar. Von den vielen bekannten Schriftstellern und Musikern, die im 19. Jahrhundert in Weimar wirkten, seien hier nur Franz Liszt, Hoffmann von Fallersleben und Richard Strauss genannt. Auch ein wichtiges Kapitel für die deutsche Geschichte wurde in Weimar geschrieben, als im Nationaltheater im August 1919 die deutsche Verfassung angenommen wurde, die die Grundlage für die Weimarer Republik wurde und die starke Stellung des Reichspräsidenten festschrieb. Noch heute sind die Auswirkungen der beschriebenen geschichtlichen Begebenheiten im Stadtbild und in den Sehenswürdigkeiten zu erkennen. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz.

    Im Jahr 1999 war Weimar eine der Kulturhauptstädte Europas. Gleichzeitig wurde dann auch dem 250. Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes gedacht. Für diese Festlichkeiten wurden umfassende bauliche Veränderungen vorgenommen. Das Stadtschloß und der Marstall wurden grundlegend saniert und das frühere Landesmuseum zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet.

    Der Nordwesten

    Der Norden Deutschlands ist flach, sanfte Hügel, Seen und Sandstrände beherrschen die Landschaft. Die Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Hannover ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sehenswert sind im Norden auch Lübeck mit einer bemerkenswerten Altstadt, das Wikingermuseum Haithabu in der Nähe von Kiel und die Hafenstadt Bremen.

    Die nord- und ostfriesischen Inseln sind beliebte Ferienziele. Die Inseln mit weiten Sandstränden sind zum Teil autofrei.

    Ostfriesland ist das Land der Windmühlen, die überall an der Küste zu sehen sind. Neuerdings haben sich die modernen Windkraftanlagen dazugesellt, die hier ideale Windbedingungen gefunden haben und weit über das Land zu sehen sind. Ein malerisches Fischerdorf ist Greetsiel, wo gleich zwei Windmühlen am Ortseingang stehen. Von den sieben ostfriesischen Inseln ist Borkum ganz im Westen die größte. Das Auto kann auf der Fähre mitgenommen werden, Fahrräder können überall auf der Insel gemietet werden.

    Die Nordfriesischen Inseln haben mit Sylt einen mondänen und bekannten Vertreter. Eine gemütlichere Insel mit einer grandiosen Dünenlandschaft ist Amrum. Am romantischsten ist der rote Felsen Helgolands, dessen Badedüne nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Haushohe Wellen brechen sich an stürmischen Tagen an den Uferbefestigungen Helgolands - ein unvergessliches Naturschauspiel.

    Zu Norddeutschland zählt auch das Erholungsgebiet der Lüneburger Heide sowie die Wandergebiete in Westfalen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum aus mehreren Großstädten, der durch seine kulturelle Vielfalt von sich reden macht.

    Der Nordosten

    Die am meisten frequentierte Ferienregion Deutschlands erstreckt sich von Travemünde bis nach Flensburg. Überall an der Küste finden sich gepflegte Badeorte und kilometerlange Sandstrände. Die wichtigsten Inseln sind Hiddensee, Usedom und die Halbinsel Rügen. Die Kreidefelsen der Insel Rügen sind nicht erst seit Caspar David Friedrich bekannt. Die weißen Klippen des 47 Meter aufragenden Kap Arcona waren schon vor 100 Jahren ein besonderer Anziehungspunkt.

    Kiel liegt am östlichen Ende des Nord-Ostseekanals, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt. In Kiel finden alljählich Segelwettbewerbe statt.Greifswald, Schwerin und Rostock sind historische Städte, deren Stadtanlagen und Gebäude größtenteils erhalten geblieben sind. Berlin ist als Hauptstadt das neue Zentrum Deutschlands und nach wie vor eine lebendige Metropole. Potsdam ist mit dem Schloss Sanssouci sehenswert. In Sachsen-Anhalt sind Magdeburg, Quedlinburg und Wernigerode besuchenswert. Der Nationalpark Harz ist ein beliebtes Ausflugsziel.

    Thüringen und Sachsen

    In Thüringen liegt der berühmte, insgesamt 168 Kilometer lange Wanderweg Rennsteig. In der Luther-Stadt Erfurt sind noch viele Bürgerhäuser erhalten. Eisenach wird von der geschichtsträchtigen Wartburg überragt. Die Goethe-Stadt Weimar ist eine kulturelle Hochburg der Region. Dresden, Leipzig und Meißen sind weitere Städte in Sachsen, die man unbedingt besuchen sollte.

    Entlang des Rheines

    In Düsseldorf findet man auf der Einkaufsmeile "Kö" alle eleganten Modeadressen der Welt. Viele kulturelle Veranstaltungen finden hier statt. Wahrzeichen der Stadt Köln ist der Dom. In unmittelbarer Bahnhofsnähe befindet sich die neue Gemäldesammlung im Wallraf-Richartz-Museum. Der Karneval im Februar ist in Düsseldorf und Köln ein wichtiger gesellschaftlicher Höhepunkt. Sehenswerte Städte sind die Kaiserstadt Aachen, die Stadt Koblenz am Ende des Moseltales, die alte Römerstadt Trier und der Bischofssitz Mainz am Zusammenfluss von Main und Rhein.

    Banken- und Wirtschaftszentrum Deutschlands ist Frankfurt am Main. In der Innenstadt sind die Paulskirche, der sog. Römer und die Oper historische Gebäude. Fulda ist ein Bischofssitz nordlich von Frankfurt, dessen Barockviertel in seiner Gesamtanlage für Deutschland einzigartig ist. Die Universitätsstadt Marburg und der Kurort Wiesbaden sind bedeutende Städte. Im Saarland macht sich der französische Einfluss deutlich bemerkbar.

    Auf dem Rhein finden Flusskreuzfahrten statt, die auch die Zubringerflüsse Mosel, Saar, Main einschließen, weiter südlich sogar den Neckar. Besonders die Moselhänge gehören zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Deutschlands.

    Der Südwesten

    Die Universitätsstadt Heidelberg ist für in- und ausländische Touristen ein großer Anziehungspunkt. Den ganzen Neckar entlang finden sich kleine historische Städte, darunter Bad Wimpfen im Norden Heilbronns. Stuttgart ist die baden-württembergische Hauptstadt, die außerordentlich viele Parks zu bieten hat. In der näheren Umgebung sind Ludwigsburg, Weil der Stadt und Schwäbisch Gmünd sehenswert. Die Universitätsstadt Tübingen lockt mit dem pittoresken Stadtzentrum und vielen bemerkenswerten Ausstellungen in der Kunsthalle.

    Der Schwarzwald gehört zu Deutschlands wichtigsten Mittelgebirgen. Die Tannenwälder, Schluchten und Seen und auch die Heilbäder begeistern die Besucher. In Triberg wurde das Wahrzeichen des Schwarzwaldes entwickelt, die Kuckucksuhr. Sie ist nach wie vor ein willkommenes Reiseandenken nicht nur für Amerikaner und Asiaten. Um Tribergs 160 Meter hohen Wasserfall rankt sich eine Sage. Mit der Bahn kann man auf einer romantischen Eisenbahnstrecke über Donaueschingen (Ursprung der Donau) bis nach Konstanz an den Bodensee fahren. Für Autoreisende und auch für Motorradfreunde ist die Schwarzwaldhochstraße eine Traumstrecke, die im eleganten Kurort Baden-Baden beginnt und bis ins Herz des Schwarzwaldes führt. Der Feldberg ist mit seinen 1493 Metern die höchste Erhebung des Schwarzwaldes und ist im Winter ein beliebtes Skirevier. Die Universitätsstadt Freiburg im Breisgau liegt im Südschwarzwald und ist mit ihrem bunten Treiben die heimliche Hauptstadt der Region. In vielen Städten des Schwarzwaldes, so auch in Rottweil, können Besucher in der Fasnachtszeit das Schauspiel einer alemannischen Fasnet erleben. Aus dem 16. Jahrhundert haben sich viele Masken und Gewänder erhalten, und auf einem malerischen Umzug wird mit Schellengerassel frühmorgens der Winter verjagt.

    Das Münster in Ulm ist der höchste Kirchturm der Welt. Ein Spaziergang durch die Altstadt mit den historischen Fischergassen lohnt sich.

    Der Bodensee befindet sich ganz im Süden Deutschlands und grenzt an die Schweiz und Österreich. Das gesamte Ufer des Sees ist touristisch erschlossen und auf dem See finden Bootsausflüge statt. Ein Besuch auf der Blumeninsel Mainau und der Reichenau mit Benediktinerabtei lohnt sich. Schöne Städte am Bodenseeufer sind Meersburg, Lindau und Konstanz. Der Rheinfall bei Schaffhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel in der nahen Schweiz.

    Der Südosten

    Die Hauptstadt Bayerns ist München, die mit einem vielfältigen kulturellen Angebot aufwartet. Eine reiche Auswahl an Museen und Galerien, viele Theater und Veranstaltungen locken zahlreiche Besucher an. Das jährliche Oktoberfest ist ein Muss für die meisten ausländischen Besucher. Im Osten liegt an der tschechischen Grenze der Nationalpark Bayerischer Wald. Passau, Regensburg und Nürnberg sind beliebte Ausflugsziele. In Nürnberg ist der jährlich stattfindende Weihnachtsmarkt besonders stimmungsvoll. In Augsburg sind noch alte Kaufmannshäuser aus dem 16. Jh. zu sehen. In der Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg ist der Dom aus dem 13. Jh. erhalten. Rothenburg ob der Tauber besitzt noch eine vollständig erhaltene Stadtmauer auf der man, wie auch in Nördlingen, die gesamte Stadt umrunden kann.

    Der Süden Bayerns wird von den Alpen und dem Alpenvorland mit seinen vielen Seen bestimmt. Die Allgäuer Landschaft ist klimatisch angenehm und sehr stimmungsvoll. In den Bayrischen Alpen befinden sich mit der Zugspitze (2962 m) und dem Watzmann (2713 m) die höchsten Berge Deutschlands.

    Nationalparks: Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

    Der größte Nationalpark Mitteleuropas wurde um die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Erde gebildet. Diese Landschaft reicht von der niederländischen Nordseeküste bis hinauf nach Dänemark. Das Wattenmeer, ein im Wirkungsbereich der Gezeiten liegender Streifen, der bei Flut vom Meerwasser überflutet wird und bei Ebbe trocken bleibt, ist weltweit einzigartig. Bis zu 3.200 Tierarten bevölkern das Wattenmeer. Am Ufer findet man Seesterne, Krebse, Schnecken, Muscheln und Wattwürmer. Als Nist- und Rastplatz einer großen Anzahl von Zugvögeln ist der Nationalpark alljährlich eine Besucherattraktion, besonders im Herbst. Auf den Salzwiesen gibt es eine vielfältige Pflanzenwelt, so finden sich hier der Strandflieder, Rotschwingel und Strandwegerich.

    Von einem erfahrenen Wattführer kann man sich das Schauspiel von Ebbe und Flut zeigen lassen, wenn nach sechs Stunden das Meer zurückkehrt, und die Priele, tiefe Furchen in der Wattlandschaft, sich wieder mit Wasser füllen. Wattwanderungen mit Führung sind für die ganze Familie ein unvergessliches Erlebnis.

    Zu den vielen Ausflugsmöglichkeiten gehören auch Aufenthalte in den kleinen Fischerdörfern des Nationalparks sowie eine Schifffahrt zu den Seehundbänken.

    In Tönning befindet sich das Nationalparkhaus und das wissenschaftliche Zentrum der Nationalparks des Wattenmeeres. Das Multimar Wattforum Tönning ist außerordentlich sehenswert.

    Hamburgisches Wattenmeer

    Drei Inseln bestimmen das Landschaftsbild des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer, dem kleinsten der drei Wattenmeer-Nationalparke: Die grünflächige, von 40 Menschen bewohnte Insel Neuwerk, die Düneninsel Scharhörn und die künstlich aufgespülte Insel Nigehörn. Aufatmen ist angesagt auf dieser Inselgruppe, die sich direkt in der Elbmündung vor Cuxhafen befindet und aus ca. 12.000 ha Wattlandschaft besteht. Bei Ausflügen ins Watt kann man Bernstein suchen und große Kolonien von Zwerg-, Brand-, Fluss- und Küstenschwalben beobachten.

    Die Geschichte der Insel Neuwerk ist seit 1299 urkundlich belegt. Die Wege auf dieser Insel führen durch begrüntes Eiland und vorbei an Zeugnissen der Geschichte, z.B. dem Wehrturm in der Elbmündung, einem deutlichen Zeichen der Hanse, sowie der Bastion, die Stützpunkt für die Bekämpfung der Seeräuberei war. Die ursprüngliche Sandbank Scharhörn ist vor allem wegen ihrer Seevogelkolonien eine Besucherattraktion. Wie auch die künstlich aufgespülte Vogelinsel Nigehörn, die für Besucher gesperrt ist, erstaunt Scharhörn durch riesige Flächen unberührter Natur.

    Niedersächsisches Wattenmeer

    An der Nordseeküste Niedersachsens befindet sich der Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer". Er schützt das zwischen Ems und Elbe liegende Wattenmeer, einschließlich der vorgelagerten ostfriesischen Inseln. Hier gibt es beeindruckende Landschaftsformen, wie zum Beispiel die für die Region typischen Salzwiesen, das Steilufer bei Dangast sowie das "schwimmende Moor" bei Sehestedt, das einzige noch intakte Außendeichsmoor in Deutschland.

    Zu einer der ausgefallensten Erscheinungen unter den dort lebenden Tieren gehört die Brandente, einer der schönsten Vögel der Küstenregion. Zwischen August und September bevölkern besonders viele Küstenvögel das Watt.

    Zu den Höhepunkten des Parks gehören das Wattenmeerhaus in Wilhelmshaven, die Seehundstation in Norddeich, das Wasserschloss in Dornumsiel sowie das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Auf der Insel Borkum kann das Feuerschiff und der Walknochenzaun bewundert werden. Auf Norderney steht das Fischerhausmuseum. Und auf Wangerooge ist der alte Leuchtturm sehenswert.

    Jasmund

    Im Nationalpark Jasmund im Nordosten Deutschlands findet man die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Schön ist die Kreidelandschaft mit zahlreichen Mooren, Feuchtwiesen und Trockenrasen, deren bekanntester Punkt die weltberühmten Kreidefelsen um den Königsstuhl sind und die schon von dem berühmten Maler Caspar David Friedrich dargestellt wurden. Zu dem Nationalpark gehören außerdem die seit dem 13. Jh. vorhandenen Rotbuchenwälder auf dem Stubnitzplateau, einer überwiegend aus Kreide aufgebauten, eiszeitlich geprägten Hochfläche.

    Neben dem Königsstuhl, dem höchsten Felsen der Kreideküste, beeindruckt die 10 km lange und bis zu 117 m hohe Kreideküste mit ihren aktiven und inaktiven Kliffs, die die Dynamik einer Steilküste veranschaulicht. Hier findet der aufmerksame Strandwanderer neben weißer Schreibkreide eiszeitliche Sedimente und Fossilien.

    Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks beherbergt beispielsweise Mehlschwalben, die in den Kreideriffs brüten oder den seltenen Seeadler.

    Das Gebiet der Stubnitz ist nicht nur aufgrund seiner Kreidelandschaft einen Besuch wert. Auf den regelmäßig stattfindenden Führungen des Nationalparkamtes kann man näheres über die Germanengöttin Hertha oder den geheimnisvollen Piraten Störtebecker, der an diesem Ort angeblich einen Schatz vergraben hat, erfahren.

    Ein Mehr an Geschichte bedeutet ein Besuch im Jagdschloss Granitz südlich von Binz. Bei einer Fahrt mit der Dampf-Kleinbahn "Rasender Roland" läßt sich die Landschaft besonders gut erschließen.

    Höhepunkte des Nationalparks sind das Kap Arkona mit dem kleinen Ort Vitt, der Fischereihafen Saßnitz mit Fischereimuseum, die Piratenschlucht in Saßnitz, das Stadtmuseum in Greifswald mit einer Caspar-David-Friedrich-Ausstellung, die historischen Handwerkerstuben in Gingst und der Grümbke-Aussichtsturm bei Neuenkirchen.

    Vorpommersche Boddenlandschaft

    Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erstreckt sich von der Halbinsel Darß-Zingst bis zur Westküste Rügens eine Landschaft aus Steilküsten und Dünen, Nehrungen und Strandseen. Ihren Namen verdankt die noch weitgehend naturbelassene Landschaft den von der offenen Ostsee abgetrennten Lagunen, die Bodden genannt werden.

    Die Vielfalt und Vielzahl der Tier- und Pflanzen dieses Naturraumes ist erstaunlich. Seltene Wildarten wie Rothirsche und Wildschweine können aus geringster Entfernung beobachtet werden.

    Besondere internationale Bedeutung genießt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft als größter Kranich-Rastplatz Europas. Alljährlich ist hier im Herbst der Anflug von ca. 30.000 Kranichen zu beobachten. Entlang der Reiserouten erreicht man u.a. den größten Sandhaken Rügens: Eine durch Kiefern und Birken gekennzeichnete Landschaft, mit vermoorten Strandseen und Beobachtungspunkten zur See- und Boddenseite mit Blick über Landschaft und Tierwelt.

    Die vorgelagerte, autofreie Insel Hiddensee, die größte Insel des Nationalparks, mit sehenswerten Orten wie der Dünenheide mit gut ausgeschilderten Wanderwegen und den Dornbuschhöhen, zieht immer mehr Erholungssuchende an. Das Besucherhaus am Hauptweg informiert über die Besonderheiten des Nationalparks.

    Müritz

    Östlich des bekannten und größten Sees der Mecklenburgischen Seenplatte im Nordostdeutschen Tiefland liegt der Nationalpark Müritz. Die Wege mit einer Gesamtlänge von 660 km führen durch eine traumhafte Großseenlandschaft, die mehr als 130 Seen, uralte Buchenwälder und zauberhafte Moore umfasst.

    Dieses von der Eiszeit geformte Naturgebiet ist insbesondere als Brutstätte für selten gewordene oder an anderen Orten schon ausgestorbene Großvögel von internationaler Bedeutung. Seeadler, Fischadler und Kraniche können auf extra angelegten Beobachtungsständen, die sich im östlichen Teil des Nationalparks, bei Serrahn, befinden, beobachtet werden.

    Sehenswert sind das "Heinrich-Schliemann-Museum" in Ankershagen, die Stadt Waren mit ihrer Altstadt und besonders die Fischadlerpaare in Federow.

    Neben Erkundungen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu sind auch Schiffsfahrten auf der Mecklenburger Groß- und Kleinseenplatte möglich, bei denen Fahrräder kostenlos transportiert werden.

    Unteres Odertal

    Dieser 60 km lange Auen-Nationalpark aus eindrucksvollen Oderhängen und blühendem Trockenrasen führt am deutschen und polnischen Ufer der Oder entlang.

    Neben den besonderen und geschützten Vogelarten wie Seeadler, Schwarzstorch und Seggenrohrsänger, leben hier auch Biber, die ihre Staudämme errichten. Über 40 Fischarten und 50 verschiedene Säugetierarten komplettieren den Tierreichtum. Ein Erlebnis besonderer Art ist der Anflug von über 13.000 Kranichen auf ihre im Odertal gelegenen Rastplätze.

    Besuchenswert sind der mittelalterliche Burgfried in Stolpe, die historischen Tabakscheunen bei Friedrichsthal, das Schloss bei Zützen, in Gartz die mittelalterliche Stadtbefestigung und die Stephans-Kirche sowie die spätgotische Dorfkirche in Criewen.

    Harz

    Der Nationalpark Harz ist eines der beliebtesten Wander- und Skiwandergebiete der deutschen Mittelgebirge.

    Diese Landschaft in Granit zeugt von einer besonders vielfältigen Geologie. Entlang dem 700 km langen Wanderwegenetz durchquert man die für das Harzgebirge charakteristischen Bergfichten- und Buchenmischwälder, findet Hoch- und Übergangsmoore sowie Bäche. Es gibt Rothirsche, Rehe und Wildschweine. Während die bunte Vogelwelt mit Arten wie dem Schwarzspecht, der Ringdrossel und dem Zaunkönig ständig präsent bleibt, sieht man mit viel Glück auch Wildkatzen und Füchse.

    Die über 20 Besucher- und Erlebnis-Bergwerke machen Ausflüge zu interessanten Höhepunkten. In Clausthal-Zellerfeld steht die größte Holzkirche Deutschlands.

    Zu empfehlen sind Besichtigungen der verschiedenen Nationalparkhäuser, zum Beispiel in Altenau-Torfhaus und St. Andreasberg mit den mittelalterlichen Gebäuden und Besucherbergwerken, die einen tieferen Einblick in Geschichte und Kultur der Region gewähren.

    Im Hochharz befindet sich der Brocken - der mit 1.142 Metern höchste Berg des Harzes. Der fast kahle Gipfel ist oft nur schemenhaft zu sehen, da er ca. 300 Tage im Jahr zeitweise im Nebel versinkt. Dieser besondere Umstand führte zu der Sage, dass hier die Hexen zu Hause seien und alljährlich wird hier die Walpurgisnacht mit dem Hexentanz gefeiert.

    Die Schmalspurbahn mit einem Wegenetz von über 130 km führt zu mittelalterlichen Städten der Umgebung und auch auf den Brocken. Schön sind die Rübeländer Tropfsteinhöhlen, die Felsenschlucht im Bodetal und das Schloss Wernigerode. Die Stadt Quedlinburg ist dank ihrer an historischen Fachwerkhäusern reichen Bausubstanz zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden.

    Hainich

    Vor wenigen Jahren noch militärische Sperrzone, wurde das von Rotbuchen dominierte Waldgebiet Hainich im Westen Thüringens zu Deutschlands jüngstem Nationalpark erklärt.

    Eine Reise zwischen dem Kurort Bad Langensalza und der Wartburg-Stadt Eisenach führt in das größte zusammenhängende Laubmischwaldgebiet Europas, das auch als "Urwald in der Mitte Deutschlands" bezeichnet wird. Diese einzigartigen Wälder, auch Plenterwälder genannt, sind besonders naturschonend bewirtschaftete Wälder.

    Rundwanderwege, vor allem der bekannteste Höhenwanderweg "Rennstieg", führen bis in die malerischen Städte der Region. In der Kurstadt Bad Langensalza steht das Schloss Dryberg und ein Heimatmuseum. In der Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen stehen Bürgerhäuser aus sieben Jahrhunderten und eine begehbare Stadtmauer. Die Martin-Luther-Stadt Eisenach ist mit der Wartburg nicht nur für Kulturliebhaber einen Besuch wert. Die ca. 1.000-jährige "Betteleiche" und die "Steinernen Kreuze" dürfen auf dem Rennsteig nicht ausgelassen werden. Bei Bickenriede steht das sehenswerte Kloster Anrode.

    Kellerwald-Edersee

    Die ausgeprägte Waldlandschaft am Edersee in Hessen wurde 2004 als Nationalpark Kellerwald-Edersee ausgewiesen. Der Kellerwald gehört geologisch gesehen zum Rheinischen Schiefergebirge, das Landschaftsbild ist durch den Wechsel von tief eingeschnittene Tälern und Bergkuppen geprägt.

    Der Nationalpark zeichnet sich vor allem durch seinen alten Baumbestand mit einem hohen Buchenanteil aus. Die Laub- und Mischwälder werden für westeuropäische Verhältnisse schon seit langer Zeit nicht mehr genutzt und sind daher in einem naturnahen Zustand.

    Hier kann man erfahren, welche Bäume und andere Pflanzen sich je nach Gestein, Boden, Wind- und Lichtverhältnissen ansiedeln. So kann zum Beispiel die Rotbuche an sehr trockenen Standorten gedeihen, während Erlen und Weiden mehr Feuchtigkeit benötigen. Anderen Pflanzen wiederum wie die Sommer- und die Winterlinde macht eine steile Hanglage nichts aus.

    Entlang der Flüsse gibt es auch Waldwiesen, ein Lebensraum ganz anderer Pflanzen und Tiere.

    Zu den Säugetieren, die im Nationalpark Kellerwald-Edersee leben, zählen der Rothirsch, das Schwarzwild und das Muffelschaf, Füchse und Dachse sowie 13 Fledermausarten.

    Sächsische Schweiz

    Im Osten Deutschlands, Südöstlich von Dresden gelegen, schützt der Nationalpark Sächsische Schweiz, einen über 36.000 ha großen Teil des von der Elbe in 100 Millionen Jahren geschaffenen Elbsandsteingebirges.

    Die einzigartige Formenwelt des Sandsteins und der Wechsel von Wald und offenem Land zeigen, daß die ursprüngliche Flusslandschaft keine reine Naturlandschaft mehr ist, sondern eine seit Jahrhunderten vom Menschen genutzte und gestaltete Kulturlandschaft. Selten gewordenen Tierarten wie Uhu, Fischotter und Siebenschläfer kann man beobachten. In der Vegetation sieht man ein durch den kleinräumigen Biotopwechsel entstandenes Umfeld an Farnpflanzen, Flechten und Moosen. Der Weg auf die "Bastei" wird mit einem wundervollen Ausblick über die Elbe belohnt. Auf der Fahrt mit einem gemieteten Ruderboot oder mit einem der zahlreichen Schiffe kann man die beeindruckende Landschaft vom Wasser aus erkunden. Zu empfehlen sind die romantischen Fahrten auf der Elbe mit einem der ältesten Raddampfer der Welt. Zum Lichtenhainer Wasserfall kann man mit der nostalgischen Kirnitzschtalbahn fahren. Weitere Highlights der Region sind die Festung Königstein und die Felsenbühne in Rathen.

    Nationalpark Eifel

    Der im Jahr 2004 ausgewiesene Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark Nordrhein-Westfalens. Er befindet sich im Mittelgebirge der Eifel und ist 11.000 ha groß. Er wird von dem Bach Rur und seinen Nebenbächen durchzogen, die die Bergrücken tief eingeschnitten haben. Während die kleinen Bäche meist Kerbtäler geschaffen haben, fließen die größeren mäandrierend auf breiten Talsohlen.

    Der Nationalpark schützt in erster Linie Buchenwälder, die typische Vegetation für nährstoffarme und saure Böden. Große Areale werden aber von Fichten eingenommen, worin sich die ehemalige wirtschaftliche Nutzung widerspiegelt. In Zukunft sollen sich wieder Naturwälder entwickeln können.

    Der Nationalpark Eifel beherbergt rund 240 geschützte Tierarten, darunter sind viele Insektenarten aber auch Uhus, Schwarzstörche, Rothirsche und Wildkatzen.

    Nationalpark Bayerischer Wald

    Der Nationalpark "Bayerischer Wald" im Südosten Deutschlands repräsentiert zusammen mit dem östlich angrenzenden Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas.

    In den eindrucksvollen Urwäldern gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, die zu Mooren, Bergbächen und Eiszeit-Seen führen.

    Das eher rauhe Klima bedingt eine für die Region charakteristische Tierwelt. Neben dem wieder eingebürgerten Schwarzstorch gehören mittlerweile auch Uhu, Habichtskauz und Kohlrabe wieder zu den heimischen Vogelarten. Ebenso interessant zu beobachten sind die Rauhfuß-, Auer- und Haselhühner. Weiter entlang der Wege durch den Nationalpark erreicht man die "Glasstraße", auf der man in mehreren Hütten Glasmacher beobachten kann. In Frauenau befindet sich ein Glasmuseum, in der Glasstadt Zwiesel gibt es ein Bauernhausmuseum. Natürlich gehört die Burgruine Weißenstein zu einem Besuch im Bayerischen Wald dazu.

    Touren durch die Urwaldgebiete Mittelsteighütte und Höllbachgespreng, Erlebniswege wie der "Watzlik-Hain" und "Schachten", ehemalige Almen des Bayerischen Waldes sowie ein Besuch der Informationszentren bei Neuschönau und Ludwigsthal sind entspannend und interessant.

    Berchtesgaden

    Diese Hochgebirgslandschaft in Bayern ist weitgehend vom Eingriff des Menschen verschont geblieben. Zu diesem Schutzgebiet gehört das Gebirgsmassiv des Watzmann, dessen Mittelspitze mit 2.713 m der höchste Punkt des Nationalparks Berchtesgaden ist. Die Landschaft wird vor allem von Felsenregionen, Schuttflächen, alpinen Matten, Latschenkiefern und Grünerlen geprägt. Der berühmte Königsee liegt zwischen Watzmann, Steinernem Meer und dem Hagengebirge. Alpine Arten wie Steinbock, Murmeltier, Adler, Schneehase und Alpensalamander leben hier in freier Wildbahn, auch der in Deutschland selten gewordenen Steinadler, der jedoch nur mit viel Glück zu entdecken ist. Ebenso schön wie vielseitig ist die Flora, zu denen beispielsweise das Pyrenäen-Drachenmaul, Hausmanns-Mannschild und die Zwerg-Alpenrose gehören.

    Großer Beliebtheit bei den Besuchern erfreut sich besonders die "Jennerseilbahn", mit der man bis zur Nationalparkgrenze in 1.800 m Höhe gelangen kann. In Marktschellenberg kann eine Eishöhle besichtigt werden, in Berchtesgaden ist das begehbare Salzbergwerk ein Besuchermagnet.

    Reisehinweise

    Informationen zur Sicherheitssituation in Deutschland sind auf den Internetseiten des Bundesinnenministeriums zu finden: www.bmi.bund.de

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    Die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind ausreichend.

    RAUCHVERBOT: In allen öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Straßenbahn, auch Taxi) besteht Rauchverbot. Auf Flughäfen und in Bahnhöfen ist Rauchen auf ausgewiesenen Raucherbereiche beschränkt. Die einzelnen Bundesländer haben darüber hinaus unterschiedliche Rauchverbote erlassen, unter anderem für Gastronomie, Schulen, Sporthallen, Veranstaltungen, öffentliche Behörden. Die Altersgrenze für den Zigarettenerwerb ist auf 18 Jahre angehoben worden.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Oesterreich

    Landesdaten

    Lage

    Die Republik Österreich grenzt im Norden an die Bundesrepublik Deutschland und die Tschechische Republik, im Osten an die Slowakische Republik und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an Liechtenstein und die Schweiz.

    Fläche: 83.858 km².

    Verwaltungsstruktur: 9 Bundesländer (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 8,5 Millionen

    Städte:

    Wien (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen

    Graz ca. 265.300

    Linz ca. 191.100

    Salzburg ca. 148.500

    Innsbruck ca. 121.300

    Klagenfurt ca. 94.800

    St. Pölten ca. 52.000

    Dornbirn ca. 46.000

    Sprache

    In Österreich wird Deutsch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    Fast überall 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland nach Österreich ist 0043, die Vorwahl von Österreich nach Deutschland 0049. In Österreich gibt es Telefonkarten, die man bei der Post, am Kiosk und teilweise an Tankstellen bekommt. Ferngespräche von dort aus sind preiswerter als aus den Hotels.

    NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 133; Unfallrettung 144; Feuerwehr 122.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Österreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .at

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 19. März (Joseph-Tag; nur in den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Tirol, Vorarlberg), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 4. Mai (St. Florian; nur im Bundesland Oberösterreich), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 20. Juni (Fronleichnam), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 24. September (Rupert, nur im Bundesland Salzburg), 10. Oktober (Tag der Volksabstimmung; nur in Kärnten), 26. Oktober (Nationalfeiertag), 1. November (Allerheiligen), 11. November (St. Martin; nur im Bundesland Burgenland), 15. November (St. Leopold; nur in den Bundesländern Niederösterreich, Wien), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Weihnachten; Stefanitag).

    Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Anfang September. Auch die Weihnachts- und Osterferien werden gern zu Urlaubszwecken genutzt.

    Öffnungszeiten

    Banken: in der Regel Mo, Di, Mi, Fr 8/9-12.30 Uhr, 13.30-15 Uhr, Do 8/9-12.30, 13.30-17.30 Uhr; am Wiener Westbahnhof Mo-Fr 7-22 Uhr;

    Post: Mo bis Fr 8-12, 14-18 Uhr, Sa entweder geschlossen oder 9-12 Uhr geöffnet; die Wiener Postämter an Bahnhöfen haben längere Öffnungszeiten; die Filiale am Fleischmarkt Mo bis Fr 10-19 Uhr;

    Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-18/19 Uhr, Sa 8/9-12/13 Uhr; in großen Städten sind Einkaufszentren und Läden entlang großer Einkaufsstraßen Mo bis Fr bis 19 Uhr, Sa bis 18 Uhr geöffnet.

    Kleidung

    Normale Kleidung der Jahreszeit entsprechend. Für die Wintermonate sollte man warme Kleidung und gutes Schuhwerk mitnehmen.

    Geschichte/Politik

    Schon ums Jahr 700 lebten Bajuwaren im Wienerwald. Als Otto der Große 955 die Ungarn aus dem Donaugebiet vertrieb, strömten Bayern nach und festigten die "Ostmark", das Grenzbollwerk nach Osten.

    Als Deutschland, zu dem damals auch Österreich gehörte, 1273 einen neuen König brauchte, wählte man den Schweizer Rudolf von Habsburg. Dieser ließ sich in Wien nieder, weshalb die Habsburger nach Österreich kamen. 1452 sicherten sich die Habsburger auch die Kaiserwürde.

    Österreich bekam Schwierigkeiten, als im 18. Jahrhundert die Türken in das Reich einfielen. Sie zogen mehrfach vor die Mauern von Wien, bis Prinz Eugen sie aus dem Abendland vertrieb.

    Nach langen Kriegen zwischen Friedrich von Preußen und Maria Theresia gab es zwei deutsche Großmächte: Österreich und Preußen.

    Das Ende der Habsburger kündigte sich an, als Preußen 1866 in der Schlacht von Königgräz siegte und nun einen eigenen Kaiser krönte. Österreich wandte sich seinen östlichen Besitzungen zu, aber gerade dort - in Sarajewo, einer bosnischen Stadt - fiel der Startschuss für den Ersten Weltkrieg. Österreich musste Stück für Stück seine Besitzungen abgeben: Ungarn, Böhmen, Südtirol, Teile des ehemaligen Jugoslawiens.

    Wirtschaft

    Die Wirtschaftsstruktur Österreichs ist sehr modern, die Industrie vielseitig. Ein hoher Anteil verstaatlichter Betriebe ist charakteristisch. Knapp die Hälfte der Staatsfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Man baut vor allem Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln an. Im Alpen- und Voralpengebiet herrschen Viehzucht und Milchwirtschaft vor. Holz wird vor allem aus der Steiermark und Kärnten exportiert; dort beträgt die Waldfläche jeweils mehr als 50 Prozent.

    An Bodenschätzen besitzt Österreich Braunkohle, Eisen-, Blei- und Zink-Erze, aber auch einiges an Erdöl und Erdgas. Magnesit kommt reichlich vor. Allerdings geht die Förderung durchweg leicht zurück. Die bedeutendsten Industriebetriebe gehören zur Eisen- und Stahlbranche, zum Maschinenbau, der chemischen und der Lebensmittelindustrie. In neuester Zeit spielt auch die Elektronik eine große Rolle.

    In Österreich ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige, im Winter wie im Sommer. Auch der Städtetourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung.

    Religion

    Ca. 74 Prozent der Bevölkerung Österreichs sind römisch-katholisch, 5 Prozent protestantisch, 4 Prozent Muslime und 12 Prozent sind konfessionslos. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Anhängern anderer kirchlicher Bekenntnisse; es existieren allein fünf Richtungen der orthodoxen Kirche, israelische und islamische Glaubensgemeinschaften sowie viele andere. Nach dem österreichischen "Gesetz über die religiöse Kindererziehung" kann jeder Jugendliche ab seinem 14. Lebensjahr bestimmen, welcher Religion er angehören möchte.

    Vegetation

    Die Vielfalt des geologischen Reliefs und des Klimas bewirkt eine artenreiche Pflanzenwelt. Für den mitteleuropäischen Pflanzenbestand, wie man ihn in Österreich antrifft, ist der Eichen-Buchenwald charakteristisch, in Höhen über 500 m der Buchen-Fichten-Mischwald. Ab 1.200 m herrscht die Fichte vor, darüber findet man noch Lärchen und Zirben.

    Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas. Der Waldanteil an der Gesamtfläche beträgt rund 46 Prozent. Im Alpenvorland wurde der Wald vielfach durch Äcker abgelöst. Besonders am Nordrand der Alpen, etwa ab 600 m Höhe, dominiert das Grünland. Für manche Gebiete sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden typisch. Östlich des Neusiedler Sees findet man eine spezielle Salzsteppen-Flora.

    Tierwelt

    In Österreich überwiegt die mitteleuropäische Tierwelt: Reh, Hirsch, Hase, Fasan, Rebhuhn, Fuchs, Dachs, Marder und Eichhörnchen. Typische Vertreter der alpinen Fauna sind Gämse, Murmeltier und Bergdohle. Der Steinbock, ehedem in dieser Gegend heimisch, wurde wieder angesiedelt. Die Zahl der Vogelarten, die man in Österreich antrifft, ist groß. Am Neusiedler See, Europas einzigem Steppensee, findet man den Purpurreiher und den Silberschnäbler, außerdem auch beachtenswerte Löfflerkolonien.

    Kulinarisches

    Die Wiener Küche ist eine der besten der Welt. Es gibt zwei Dutzend verschiedene Arten von gekochtem Rindfleisch, drei Dutzend Sorten von Schnitzeln, vier Dutzend verschiedene Nuancen von Kaffee und hunderte von Mehlspeisen. Die Wiener Küche ist so vielseitig, weil das österreichische Kaiserreich viele südeuropäische Einflüsse aufnahm.

    Der Wiener Küche begegnet man überall, doch findet man auch in den Regionen viel Eigenständiges, Charakteristisches. Im Burgenland isst man ländlich und mit deutlich ungarischem Akzent: Fisch und Paprika, dicke Bohnensuppe, Gänsebraten. Auch die Steiermärker kochen herzhaft und rustikal: Schwein, Hammel, Wild. Dort kommt auch Buchweizengrütze auf den Tisch. In Kärnten isst man viel Fisch; ein typisches Gericht sind dort aber auch die Käsenudeln - mit Quark gefüllte Teigtaschen.

    Im Land Salzburg wurden die "Salzburger Nockerln" erfunden, ein durchs Backen aufgetriebenes Gemenge aus Eischnee, Zucker, Butter und Mehl.

    In Tirol hat sich als typische Zubereitungsart das "Gröstl" erhalten - Kartoffeln, Fleisch, Zwiebeln und vieles andere wird mit Schmalz in der Pfanne gebraten.

    Bei den Schnäpsen ist der Marillengeist aus Aprikosen berühmt. Eigentlich aber ist Österreich ein Weinland. Der beste Rotwein wächst im warmen Burgenland. Der beste Weißwein gedeiht in Niederösterreich: im Weinviertel, im Donautal oder dicht bei Wien, in der Gegend von Klosterneuburg und bei Gumpoldskirchen.

    Sitten und Gebräuche

    Einiges ist erstaunlich vielen Österreichern (und Österreicherinnen) gemeinsam: Charme, Witz und Geist, dazu Heiterkeit, Gelassenheit und ein großes Talent zur Diplomatie. Sicher ist, dass man mit liebenswürdiger Höflichkeit in Österreich vielleicht nicht am schnellsten, aber am weitesten vorankommt. Wichtig ist die Bedeutung der akademischen Titel - die in der Anrede nie weggelassen werden sollten.

    Souvenirs

    Nach wie vor gibt es in Österreich viele Werkstätten, die typische Erzeugnisse einheimischer Handwerkskunst herstellen. Dazu gehören Kunstschmiedearbeiten und Holzschnitzereien ebenso wie Keramik und Textilien. In Vorarlberg ist man stolz auf seine Stickereien, in der Steiermark, Salzburg und Kärnten auf die Kunstschmiederei, aber auch auf Trachtenschmuck, Zinn und Keramik. In den Landeshauptstädten gibt es sogenannte Heimatwerke, die lokale Volkskunst zeigen. Typisch sind auch die hausgebrannten Obstschnäpse in künstlerisch verzierten Flaschen.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

    Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. März 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:

    In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei in Österreich eingeführt werden.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern, einschl. Kanarische Inseln) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

    - 4 Liter nicht schäumende Weine;

    - 16 Liter Bier;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    - andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg und Flüssen oder 430 Euro für Flugreisende; jeweils 150 Euro für Reisende unter 15 Jahren.

    Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

    - Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

    Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.

    Bei der Einfuhr bestimmter Lebensmittel (u.a. Molkereiprodukte, Eiprodukte, Wurst- und Fleischwaren, Fischereierzeugnisse, Obst) gelten aus veterinärmedizinischen und phytosanitären Gründen Mengenbegrenzungen.

    Klimainformationen

    Österreich liegt im Übergangsbereich von atlantisch beeinflusstem und kontinental ausgeprägtem mitteleuropäischem Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Juli bei 20°C und im Winter bei 0°C. Die im Sommer gemessenen Höchsttemperaturen liegen bei 35°C. Im Winter kann es in bestimmten Regionen sehr kalt werden. Das Thermometer fällt dann mitunter auf -20°C.

    Beste Reisezeit

    Die beste Reisezeit ist zur Frühlingszeit April/Mai oder bei sommerlichen Temperaturen von Juni bis gelegentlich in den Oktober hinein. Beste Wintersportmöglichkeiten gibt es von Januar bis April.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Österreich ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Euro ( EUR)

    1 Euro = 100 Cent.

    Derzeitiger Kurs:

    1 US-$ = ca. 0,87 EUR

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Österreich aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Österreich in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Internationale Kreditkarten: Ja - sie werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - es gibt zahlreiche für die Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten geeignete Automaten.

    Auskunftstellen

    Österreich Werbung Deutschland
    Klosterstraße 64
    10179
    Berlin
    (0 30) 21 91 48 50
    (0 30) 219 14 80
    www.austria-tourism.com
    deutschland@austria.info
    Urlaubsservice: Tel. 00800 400 200 00 (gebührenfrei)

    E-Mail: urlaub@austria.info

    Österreich Werbung
    Margaretenstraße 1
    1040
    Wien /Österreich
    Österreich Werbung
    Postfach 83
    1043 Wien
    (01) 588 66 40
    00800 400 200 00 (gebührenfrei)
    www.austria-tourism.com
    urlaub@austria.info

    Deutsche Handelskammer in Österreich
    Schwarzenbergplatz 5 Top 3/1
    1030
    Wien /Österreich
    (0043 1) 545 22 59
    (0043 1) 545 14 17
    www.dhk.at
    office@dhk.at
    Mo bis Fr 9-16 Uhr

    Deutsche Handelskammer in Österreich

    Zweigstelle Salzburg
    Residenzplatz 7
    5020
    Salzburg /Österreich
    (0043 662) 84 05 89
    (0043 662) 84 79 52
    salzburg@dhk.at
    Mo bis Fr 9-16 Uhr

    Wirtschaftskammer Österreich
    Stubenring 8-10
    1010
    Wien /Österreich
    (0043 1) 513 77 87
    (0043 1) 51 45 00
    www.dhk.at
    postbox@wkw.at

    Internationale Handelskammer - ICC Austria
    Wiedner Hauptstraße 57
    1040
    Wien /Österreich
    (0043 1) 504 83 00 37 03
    (0043 1) 504 83 00
    www.dhk.at
    icc@icc-austria.org

    Botschaften und Konsulate

    Österreichische Botschaft

    (mit Konsularabteilung)
    Stauffenbergstraße 1
    10785
    Berlin
    (0 30) 229 05 69
    (0 30) 20 28 70
    www.oesterreichische-botschaft.de
    berlin-ob@bmeia.gv.at
    Botschaft: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

    Konsular-Abteilung: Mo, Di, Do und Fr 9-13, Mi 12-16 Uhr
    Geschäftsbereich Konsularabteilung:

    Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Auf dem Dreieck 5
    28197
    Bremen
    Österreichisches Honorarkonsulat
    Postfach 140214
    28089 Bremen
    (04 21) 536 86 78
    (04 21) 536 86 79
    oesterr.konsulat@thb-bremen.de
    Mo bis Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    An der Frauenkirche 12
    01067
    Dresden
    (03 51) 481 70 41
    (03 51) 481 70 40
    oesterreich@honorarkonsul-dresden.de
    Mo und Mi 9-12 und 14-16 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Unterlindau 21-29
    60323
    Frankfurt
    (0 69) 15 43 52 41
    (0 69) 15 34 54 51
    info@konsulat-frankfurt.at
    Mo 9-12, 14-18 Uhr, Di bis Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    c/o hightech metal investment GmbH

    Frankenstraße 12
    90762
    Fürth
    (09 11) 72 30 17 93 45
    (09 11) 72 30 17 93 33
    info@oesterr-honorarkonsul-nuernberg.com
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Oberpfalz)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Kurze Mühren 1
    20095
    Hamburg
    (0 40) 30 80 12 12
    (0 40) 30 80 12 05
    honorarkonsulat@austria-hamburg.de
    Mo bis Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    VHV Platz 1

    (im Gebäude der VHV-Versicherung)
    30177
    Hannover
    (05 11) 907 48 06
    (05 11) 907 48 70
    honorarkonsulat@vhv.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Bergstraße 2
    24103
    Kiel
    (04 31) 519 27 36
    (04 31) 55 25 05
    austriahoko-kiel@t-online.de
    Mo bis Do 15-16.30 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (jedoch nicht Stadt Lübeck und Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Ostholstein)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Gertrudenstraße 15
    23568
    Lübeck
    (04 51) 310 01 42
    (04 51) 310 01 50
    www.austroko.ffm.de
    honorarkonsul@brueggen.com
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (jedoch nur Stadt Lübeck und die Landkreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein)

    Österreichisches Generalkonsulat
    Ismaninger Straße 136
    81675
    München
    Österreichisches Generalkonsulat
    Postfach 860640
    81633 München
    (0 89) 981 02 25
    (0 89) 99 81 50
    www.oegkmuenchen.de
    muenchen-gk@bmeia.gv.at
    Mo bis Fr 8.30-12 Uhr, 13-15 Uhr

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Am Campus 1-11

    Bentwisch
    18182
    Rostock
    (03 81) 64 91 49
    (03 81) 64 91 22
    oesterreich@konsulat-rostock.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Bahnhofstraße 1

    (St.-Johanner-Markt)
    66111
    Saarbrücken
    (06 81) 958 15 19
    (06 81) 958 15 18
    konsulat@rathiery.de
    Mo bis Fr 9-12.30 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Stafflenbergstraße 81
    70184
    Stuttgart
    (07 11) 62 82 64
    (07 11) 62 62 60
    info@oesterreichisches-konsulat-stuttgart.de
    Mo bis Fr 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (Bayern: jedoch nur Regierungsbezirk Schwaben)

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Gauermanngasse 2-4

    Konsularabteilung: Strohgasse 14 c
    1010
    Wien
    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Postfach 60
    1037 Wien/Österreich
    (0043 1) 713 83 66
    (0043 1) 71 15 40
    www.deubowien.at
    Amtsbezirk: Österreich

    Konsularischer Amtsbezirk: Bundesländer Wien, Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Messestraße 11

    Gebäude M11
    6850
    Dornbirn /Österreich
    (0043 5572) 20 71 87 10
    (0043 5572) 20 71 87
    bregenz@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Bundesland Vorarlberg

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Andritz AG/Gewerbepark

    Andritzer Reichsstraße 66
    8045
    Graz /Österreich
    (0043 316) 690 24 61
    (0043 316) 69 49 70
    graz@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Bundesländer Steiermark und Kärnten

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Bozner Platz 4, Palais Hauser
    6020
    Innsbruck /Österreich
    (0043 512) 56 73 73 15
    (0043 512) 57 01 99
    innsbruck@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Bundesland Tirol

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Untere Donaulände 28
    4020
    Linz /Österreich
    (0043 732) 780 23 70 98
    (0043 732) 79 77 01
    linz@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Bundesland Oberösterreich

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Dreifaltigkeitsgasse 11
    5020
    Salzburg /Österreich
    (0043 662) 880 20 11 29
    (0043 662) 880 20 11 21
    salzburg@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Bundesland Salzburg

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

    Wien

    Wien, die österreichische Hauptstadt, ist sicher eines der klassischen Ziele für Städtereisen schlechthin. Eingebettet in Hügel, Wälder und Felder und durchströmt von der schönen blauen Donau lag die Kaiserstadt, von hier aus regierten die Habsburger Kaiser, seit jeher an bedeutenden Verkehrswegen im Brennpunkt unterschiedlicher mitteleuropäischer Kulturen. Die Schlösser und Palais jener Zeit, wie die kaiserliche Sommerresidenz Schönbrunn, Belvedere oder die Hofburg, prägen noch heute das Stadtbild. Breite Prachtstraßen und Alleen, Oper und Theater, Museen, kaiserliche Geschäfte, Restaurants, Kaffeehäuser, Konditoreien und prunkvolle Staats- und Verwaltungsgebäude ziehen jährlich Millionen von Besuchern an. Trotz aller Pracht bleibt Wien aber locker überschaubar. Das Ambiente der Kaiserstadt verbindet sich mit einem modernen unbeschwerten Lebensgefühl, das dafür sorgt, dass der Besucher sich in Wien wohl fühlt.

    Mit Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen jeder Art ist das Angebot in der Stadt das ganze Jahr über äußerst vielfältig - selbst für Familien mit Kindern. Neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten - allein 100 Museen gibt es in der Stadt zu besichtigen - sorgt eine kulinarische Vielfalt von Feinschmeckerlokalen über die Kaffeehaus-Kultur bis zum Heurigen für Abwechslung. Ausgedehnte Shopping-Möglichkeiten, die vom traditionell Gediegenen bis zum exquisit Ausgefallenem reichen, lassen das Herz eines jeden Einkaufsfans höher schlagen.

    Wien ist vor allem aber eine Unterhaltungs-Metropole. Die Kunstszene prägt ein Wechselspiel von Tradition und Moderne. Wien ist die Stadt der Meister der Musik: Mozart komponierte hier seine Meisterwerke, Beethoven schrieb seine großen Symphonien. Haydn, Schubert, Bruckner, Brahms, Strauß, Mahler und Schönberg haben in Wien gelebt und gewirkt. Aus dieser Tradition heraus pflegt Wien heute eine einzigartige Musikszene, die von der Klassik über das Musical bis hin zur modernen, elektronischen Musik reicht.

    Die umfangreiche Museumslandschaft Wiens wurde im Frühjahr 2001 durch die Eröffnung des MuseumsQuartiers, einer der zehn ausgedehntesten Kulturbezirke der Welt und der Wiedereröffnung der Albertina, der größten grafischen Sammlung weltweit, für Besucher noch interessanter und vielseitiger.

    Und wem das Besichtigungsprogramm zu groß wird, der kann sich in den Parks und Gärten, im Wienerwald und der Donau-Mitte entspannen. Zu Ausflügen lädt der rund 50 Kilometer südöstlich von Wien gelegene Neusiedler See, das "Meer der Wiener" mit seinen Freizeitmöglichkeiten ein. Empfehlenswerte Ausflugsziele im Burgenland sind Rust, die Stadt der Störche, Mörbisch und Eisenstadt mit seinem prächtigen Stadtschloss.

    Zur Orientierung: Wien ist in Bezirke gegliedert, die dem Besucher eine schnelle Orientierung erlauben. Der erste Bezirk ist die Stadtmitte mit dem Stephansdom im Zentrum. Der zweite ist die Leopoldstadt mit Prater und Messegelände im Nordosten. Von dort aus zählen die inneren Bezirke (2. bis 9.) im Uhrzeigersinn um den Stadtkern nach oben. Entsprechend ist die Josefstadt im Westen des Stadtkerns der 8. Bezirk. Ein zweiter Ring umfasst die Außenbezirke (10. bis 23.). Die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl repräsentieren den Bezirk (1010 = 1. Bezirk; 1080 = 8.; 1170 = 17.; 1200 = 20).

    Salzburg

    Salzburg ist Mozart-, Universitäts-, Kultur- und auch Kongressstadt. Barock, Kultur und Bildung sowie Geschichte prägen die Hauptstadt des gleichnamigen österreichischen Bundeslandes. Berühmtester Sohn der Stadt ist Wolfgang Amadeus Mozart. Er ist nicht nur während der Zeit der Festspiele im Sommer, wenn Mozart-Opern und Theater-Inszenierungen von Weltruf aufgeführt werden, in der Stadt präsent. Sein Geburtshaus in der Getreidegasse Nr. 9 ist Kultstätte. Der nach ihm benannte Platz mit seinem Denkmal von Ludwig Schwanthaler liegt im Zentrum Salzburgs. Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Hohensalzburg, die man zu Fuß erklimmen oder aber bequemer mit der Festungsbahn erreichen kann. Die Altstadt Salzburgs ist Weltkulturerbe der UNESCO und innerhalb eines Spaziergangs in Ruhe zu entdecken. Sehenswert sind unter anderem das Schloss Mirabell im Mirabellgarten, das Rathaus und der Alte Markt sowie der Kapuzinerberg mit dem Kloster. Das frühbarocke Lustschloss Hellbrunn im Süden der Stadt gehört zweifelsohne zu den schönsten Bauwerken Salzburgs. Berühmt ist der weitläufige Park mit den Wasserspielen und der bereits seit dem 15. Jahrhundert bestehende Tiergarten. Salzburg besitzt auch hervorragende Museen, die einen Besuch lohnen. Darüber hinaus gilt Salzburg als das "schönstes Einkaufszentrum" Österreichs mit einem breiten Angebot von der Tracht bis zur schrillsten Mode. Zur Erholung laden die Kaffeehäuser mit Tradition ein.

    Das ganze Jahr über bietet Salzburg Kulturelles für höchste Ansprüche. Die weltberühmten Sommerfestspiele, die Osterfestspiele, die Pfingstkonzerte, die Mozart-Woche, die Salzburger Kulturtage, die Festungskonzerte, die Mozartserenaden sowie die Kirchenkonzerte stehen auf dem umfangreichen kulturellen Programm. Neben den traditionsreichen Spielorten wie dem Festspielhaus finden viele Veranstaltungen auch im Freien statt. Für "Nicht-Klassik-Liebhaber" bietet die Sommerszene Salzburg Open-Air-Rockkonzerte und lebendiges Theater.

    Im grünen Umland von Salzburg gibt es nicht nur für Sportler, wie Wanderer und Fahrradfahrer, jede Menge zu entdecken. Kultur- und Geschichtsinteressierten bietet sich ein Besuch im Freilichtmuseum in Großgmain, im Keltermuseum in Hallern und im Salzbergwerk am Dürrnberg an. In der weiteren Umgebung liegt das Salzkammergut mit Wolfgangs- und Fuschlsee.

    Graz

    Die Hauptstadt der Steiermark hat die größte, am besten erhaltene Altstadt im deutschen Sprachraum, sachverständig konserviert und vom steilen Schlossberg überragt - eine Stadt wie aus dem Spielzeugkasten. Im "Landhaus", in dem Landtag und Landesregierung untergebracht sind, sieht man den prachtvollsten Arkadenhof von ganz Österreich: drei übereinanderliegende Bogengänge, eine dekorative Freitreppe und eine kunstvoll geschmiedete Brunnenlaube aus Bronze. Das Landeszeughaus - es stammt von 1645 - ist eine vierstöckige Rüstkammer mit einem kompletten Waffenarsenal aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Die noch heute vorhandenen Hieb-, Stich- und Schusswaffen, die Rüstungen und Prunkharnische reichten aus, um ein mehrere tausend Mann starkes Heer auszurüsten.

    Die Domkirche - ein ursprünglich spätgotischer, später barockisierter Hallenbau - trägt an der Südfassade ein verwittertes Fresko aus dem 15. Jahrhundert, das "Landplagenbild" (Türken, Pest und Heuschrecken).

    Innsbruck

    Innsbruck, die "Stadt im Gebirg" ist eine der schönsten der Welt - wenn man sich auf den Stadtkern beschränkt. Der, mit seinen Bauten aus Spätgotik, Renaissance und Rokoko, mit Barockkuppeln und Zwiebeltürmen, ist schön geblieben, voller Charme und Beschwingtheit.

    Die Maria-Theresien-Straße ist Innsbrucks breite Prunkstraße mit eleganten Schaufenstern in barocken Fassaden. Die anschließende Herzog-Friedrich-Straße ist noch schöner - mit vielen stattlichen Bürgerhäusern. Über den Laubengängen sieht man, fast an jedem Gebäude, hübsche Fassadenmalereien und reliefgeschmückte Erker aus der Renaissancezeit.

    Das "Goldene Dachl" schmückt den "Neuen Hof": ein Prunkerker, der mit rund 3.000 vergoldeten Kupferschindeln gedeckt ist. Um 1500 wurde er von Kaiser Maximilian als Zuschauerloge für Belustigungen auf dem Stadtplatz gebaut. Der Reliefschmuck des Erkers gehört zu den bedeutendsten Kunstwerken des Mittelalters.

    Die äußerst schlichte Hofkirche enthält ein prunkvolles Grabmal für jenen Maximilian, der allerdings nicht dort, sondern in der Wiener Neustadt, seiner Geburtstadt, begraben ist. Es zählt zu den prächtigsten, die je einem deutschen Kaiser zugedacht waren.

    Bregenz

    Vorarlbergs Hauptstadt ist nicht groß. Das Landesmuseum am Kornmarktplatz zeigt Historisches: von römischen Mosaiken über karolingische Funde bis zu alten Montafoner Bauernstuben. Etwas erhöht liegt die mittelalterliche Altstadt mit hübschen Fachwerkhäusern und Resten der ehemaligen Stadtbefestigung.

    Im Bodensee, 30 m vom Ufer entfernt, liegt die größte Seebühne der Welt. Hier finden alljährlich im Juli und August die Bregenzer Festspiele statt - mit Opern, Operetten und Ballett-Aufführungen.

    Eine Gondelbahn führt auf den Pfänder, der 1.064 m hoch und ein berühmter Aussichtsberg mit umfassendem Rundblick ist. Man sieht den Bodensee, die Allgäuer, die Schweizer und die Vorarlberger Alpen.

    Wachau

    Geologisch betrachtet ist die Wachau nur der Durchbruch der Donau zwischen den Ausläufern der Alpen und dem böhmischen Granitplateau - und nur 32 km lang. Aber sie gehört zu den schönsten Landschaften Österreichs. Man kann sie, immer neben der Donau, der Länge nach durchfahren. Links und rechts auf den weinbestandenen Hängen thronen Burgen und Schlösser, Klöster und Ruinen. Dazwischen machen sich felsige Waldhänge breit.

    Wer genügend Zeit hat, fährt die Strecke von Melk nach Krems auf der Donau. Melk ist ein auf einem Felsriff hoch über der Donau weithin sichtbares, langgestrecktes Benediktinerstift - eines der großartigsten Barockklöster Europas.

    Krems ist eine ausgesprochen hübsche kleine Stadt mit einem Renaissance-Rathaus, mehreren Kirchen und zahlreichen wohlerhaltenen Bürgerhäusern, die teils noch aus dem späten Mittelalter stammen. Viele der Häuser haben Lauben und Erker; zwei tragen reichen Sgraffito-Schmuck - historische und biblische Bilder. Auffallend viele dekorative Brunnen und Säulen schmücken die Plätze und Straßen.

    Hochosterwitz

    So sieht eine Burg im Märchen aus: Hochosterwitz bei Brüdel in Kärnten. Auf der Spitze eines 160 m hohen Felssockels ragen umfangreiche Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert auf; es gibt eine Burgkapelle mit Fresken aus der Renaissance, allerlei historische Sammlungen und einen steilen, geschlängelten Weg, der durch 14 Torgebäude hinaufführt. Die Märchenburg war so wehrhaft, dass sie nie eingenommen wurde.

    Neusiedler See

    Er ist Österreichs größter See, auch wenn ein Stückchen davon zu Ungarn gehört.: 36 km lang ist er und sieben bis 14 km breit, sofern man den kilometerbreiten Schilfgürtel mitrechnet, der sich fast um den ganzen See zieht. Nur bei Podersdorf findet man Sandstrand. Baden kann man allerdings auch bei Rust, Neusiedl und anderen Uferorten. Dort führen lange Holzstege ins Wasser.

    Der See ist an seiner tiefsten Stelle nur knapp zwei Meter tief. Über große Flächen ist er kaum einen Meter tief. Daher kommt es, dass er sich im Sommer auf eine Badewannentemperatur von 30 Grad erwärmt und im Winter oft völlig zufriert.

    Zur Tier- und Pflanzenwelt, die sich im Schilfgürtel und in den Uferzonen eingenistet hat, zählen europäische Raritäten. Deshalb stehen viele Uferstücke unter Naturschutz.

    Ein noch bedeutenderes Naturschutzgebiet ist der Seewinkel, östlich vom Neusiedler See. Er umfasst mehrere Dutzend Teiche, Tümpel, Salzlaken und Seen inmitten der flachen Puszta. Seine "Lange Lacke" ist Österreichs berühmtestes Vogelschutzgebiet. Viele der Pflanzen sind für Mitteleuropa einmalig.

    Wolfgangsee

    Dies ist der größte See des Salzburger Landes und einer der hübschesten. Elf km lang ist er und stellenweise über 2 km breit. Der Ort St. Wolfgang liegt dort, wo sich der See auf einen halben Kilometer verengt. Operettenfreunde kennen ihn wegen des Singspiels "Im weißen Rössl", Kunstliebhaber wegen des von Michael Pacher im späten 15. Jahrhundert geschaffenen Flügelaltars in der Pfarrkirche St. Wolfgang, der ein wahres Wunderwerk an Schnitzkunst und Tafelmalerei darstellt.

    Wörthersee

    Er ist groß und für einen Alpensee äußerst warm. Von Ende Mai bis Ende September kann man in ihm baden. Am Westrand liegt Velden, das recht mondän im Riviera-Stil erbaut ist und Bars, Boutiquen sowie ein Spielkasino bietet. Im Norden liegt Pörtschach mit einer weithin bekannten Segelschule. Am Südrand liegt der schönste Ort, Maria Wörth, ein malerisch auf einer felsigen Halbinsel hingestrecktes altes Dorf mit zwei sehenswerten Kirchen; die kleinere besitzt berühmte romanische Fresken.

    Großglockner-Hochalpenstraße

    Seit ihrer Eröffnung 1935 wurde dieser großartigste aller Alpenübergänge ständig ausgebaut. Wer es im Auto auf dem Weg durch Österreichs höchstes Gebirgsmassiv nicht sehr eilig hat, kann zwei Abstecher einplanen: die Edelweiß- und die Gletscherstraße. Die erste ist nicht ganz zwei km lang und führt zum Parkplatz Edelweißspitze mit einem Aussichtsturm, von dessen Plattform man bei guter Sicht 37 Dreitausender und knapp 20 Gletscher sieht. Der zweite Abstecher führt von Guttal in vielen Kehren neun km lang zur Franz-Josephs-Höhe. Diesen Abstecher sollte man nur bei gutem Wetter fahren - belohnt wird man mit einem überwältigenden Blick auf den endlos scheinenden Pasterzengletscher.

    Reisehinweise

    Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

    Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

    Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    - In Österreich ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden (u.a. Bahnhöfe) verboten, in Gaststätten, Kneipen und Diskotheken kann es eingeschränkt sein.

    - Es ist verboten, an öffentlichen Orten das Gesicht durch Tücher oder Gegenstände zu bedecken.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Ungarn

    Landesdaten

    Lage

    Ungarn liegt etwa in der Mitte des europäischen Kontinents; im Westen grenzt es an Österreich und Slowenien, im Norden an die Slowakische Republik und die Ukraine, im Osten an Rumänien und im Süden an Kroatien sowie Serbien und Montenegro .

    Fläche: 93.030 km².

    Verwaltungsstruktur: 19 Komitate (megyek) und die Hauptstadt Budapest.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 9,4 Millionen.

    Städte:

    Budapest (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen,

    Debrecen ca. 211.300

    Szeged ca. 168.000

    Miskolc ca. 167.700

    Pécs ca. 156.000

    Györ ca. 129.500

    Nyíregyháza ca. 119.700

    Kecskémet ca. 111.400

    Székesfehérvár ca. 100.600

    Sprache

    Die Landessprache ist Ungarisch. Im Geschäftsverkehr wird auch Deutsch und Englisch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Ungarn ist 0036, von Ungarn nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die Budapester Telefonnummern sind sieben-, Provinzanschlüsse achtstellig. Bei Inlandsgesprächen muss die 06 vorgewählt werden, Freizeichen abwarten. Es gibt öffentliche Telefone mit Münz- und Kartenbetrieb, Mindestgebühr 20 Ft. Telefonkarten sind in Hotels, Postämtern, Tankstellen und Zeitungskiosken zu bekommen.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei 107, Unfallrettung 104, Feuerwehr 112; Touristennotruf 438 80 80.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Ungarn von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .hu

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr), 15. März (Nationalfeiertag - Tag der Revolution 1848), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 1. Juli (Tag der Beamten, Behörden, Ministerien und Selbstverwaltungen sind geschlossen), 20. August (Nationalfeiertag - Tag der Staatsgründung), 23. Oktober (Jahrestag der Revolution 1956 und Jahrestag der Republik 1989), 1. November (Allerheiligen), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

    Liegt zwischen einem Feiertag und dem Wochenende nur ein Tag, wird dieser den Arbeitnehmern freigegeben. Die ausgefallene Arbeitszeit wird an einem Samstag nachgeholt. Behörden und Banken sind an diesen Brückentagen geschlossen.

    Die Hauptferienzeit geht von Ende Juni bis Ende August.

    Öffnungszeiten

    Banken: Schalteröffnungen Mo bis Fr 8/9-13/16 Uhr; einige Wechselstuben in Budapest sind täglich, auch Samstag und Sonntag, bis spät abends geöffnet.

    Büros: Mo bis Fr 8-16/17 Uhr; Mittagspause etwa zwischen 12 und 13 Uhr;

    Behörden, Ministerien: Mo bis Do 8/8.30-16 Uhr, Fr 8/8.30-14 Uhr; Mittagspause etwa zwischen 12 und 13 Uhr.

    Geschäfte: Mo bis Fr im Allgemeinen 8/10-18 Uhr; nur einige kleinere Geschäfte schließen mittags zwischen 12 und 14 Uhr, samstags sind die Öffnungszeiten dann durchweg bis 13 Uhr. Supermärkte und Geschäfte in großen Einkaufszentren 8/10-22 Uhr, auch samstags und sonntags; einige Supermärkte sind 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche geöffnet. An allen Feiertagen sind Geschäfte bis auf wenige Ausnahmen geschlossen.

    Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, am Budapester Bahnhof 7-21 Uhr.

    Kleidung

    Normale europäische Kleidung entsprechend den Jahreszeiten.

    Geschichte/Politik

    Schon früh besiedelt (ab dem ersten Jahrhundert v.Chr. war das heutige Ungarn Teil der römischen Provinzen Dakien und Pannonien) entwickelte sich das ungarische Reich vom Ende des 10. bis zum 13. Jahrhundert zu einer führenden Macht in Europa. Darauf wechselten Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen mit Zeiten des Aufblühens der Wirtschaft und der Kultur ab. Unter Matthias Corvinus, der 1458 zum König gekrönt wurde, erlebte das Land seine höchste Blüte. Er übernahm die Kontrolle über Österreich von den Habsburgern und verlegte seinen Hof nach Wien. Dieser und weitere Gebietsgewinne machten Ungarn für kurze Zeit zum mächtigsten Königreich Mitteleuropas. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert stand Ungarn unter der Herrschaft der Türken bzw. der Habsburger. Nach erbitterten Freiheitskämpfen wurde das Land 1849 unabhängig, gehörte aber 1918 zur Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie. Im Zweiten Weltkrieg war Ungarn Verbündeter der Achsenmächte, wurde nach einem Friedensangebot an die Alliierten im März 1944 von deutschen Truppen besetzt. Eine Diktatur wurde errichtet. Die nach dem Krieg von der Sowjetunion eingesetzte provisorische Regierung führte eine groß angelegte Bodenreform durch, bei der große Ländereien des Adels und der Kirche konfisziert wurden. 1946 wurde die kommunistische Republik, 1948 die Volksrepublik Ungarn ausgerufen. Eine antisowjetische Revolution im Jahr 1956 wurde von sowjetischen Truppen niedergeschlagen. In den achtziger Jahren wurden umfassende politische und gesellschaftliche Reformen eingeleitet, im Oktober 1989 die demokratische Ungarische Republik proklamiert. Die ersten freien Wahlen seit 45 Jahren fanden statt. 1990 trat Ungarn als erstes mitteleuropäisches Land des Ostblocks dem Europarat bei.

    Ungarn ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

    Wirtschaft

    Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Landwirtschaft die Grundlage der ungarischen Wirtschaft. Nach den ersten freien Wahlen 1990 erfolgte schrittweise die Umstellung von der Planwirtschaft zu den Prinzipien der freien Marktwirtschaft. Dadurch öffnete sich das Land stärker dem Tourismus, der sich schnell zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelte. Inzwischen hat der Tourismus einen Anteil von zehn Prozent am Bruttosozialprodukt.

    Die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Mais, Weizen, Zuckerrüben, Gerste, Kartoffeln, Sonnenblumenkerne und Roggen. Die Weinbaugebiete in der Region um Tokaj sind auf der ganzen Welt berühmt. Der Fischfang ist am Plattensee, an der Donau und an der Theiß ein wichtiger Wirtschaftszweig. Wegen landeseigenem Ressourcenmangel ist Ungarn auf die Einfuhr von Rohstoffen für seine schnell wachsenden Wirtschaftszweige angewiesen. Die wichtigsten Branchen sind Rohstahl, Stahlblech, Aluminium, Zement und Lederschuhe.

    Religion

    Zwei Drittel der Bevölkerung sind römisch-katholisch, rund ein Drittel ist protestantisch (Ungarische Calvinistische Kirche und Ungarisch-lutherische Kirche). Es gibt eine jüdische Gemeinde, die aber verhältnismäßig klein ist.

    Vegetation

    Der Wald, der etwa 20 Prozent der Landesfläche bedeckt, besteht vor allem aus Eichen, Linden, Buchen und anderen Laubbäumen.

    Tierwelt

    Hasen, Füchse, Rotwild und Wildschweine leben in den Landschaftsschutzgebieten. In den Seengebieten sind Enten, Reiher, Kraniche und Störche heimisch. Das weitgehend versteppte Alföld ist ein Zufluchtsort für viele Zugvögel.

    Kulinarisches

    Typisch für die ungarische Küche sind Gewürzpaprika, Zwiebeln, Tomaten und Gemüsepaprika. Nicht nur die Auswahl ist groß, sondern auch die Portionen. Zu den Spezialitäten gehören:

    Vorspeisen: libamáj pastétom, eine luftige Blätterteigtasche, gefüllt mit Gänseleberpastete, Béchamelsoße, Gewürzen und einem Schuß Weinbrand oder paprika szeletek körözöttel töltve, grüne Paprikaschote mit einer Mischung aus Schafskäse, Gewürzen und ein wenig Bier gefüllt.

    Suppen: Natürlich die beliebte Gulaschsuppe (Gulyásleves) oder die Szegadi halászlé (Szegadiner Fischsuppe).

    Hauptspeisen: Hier sind als Fleischgerichte die Fatánvéros, Spieße mit Rind-, Schweine- und Kalbfleisch zu empfehlen. Eine besonderen Fischspezialitat ist der Balaton fogas (Plattensee-Zander).

    Nachspeisen: Es lohnt sich ein wenig Hunger für ein gutes ungarisches Dessert zu bewahren. Eine besondere Spezialität sind die Strudel (rétes) mit verschiedenen Füllungen (Apfel, Mohn, Sauerkirschen oder Hüttenkäse). Auch die hauchdünnen Eierkuchen (Palatschinken) sind sehr beliebt. Zum Essen empfehlen sich einige der guten ungarischen Weine z.B. Tokaier (Tokaji) als Weißwein oder der Egri bikavér (Erlauer Stierblut aus Eger) als Rotwein oder die heimischen Biere (u.a. Dreher, Aranyászok, Soproni). Nach dem Essen genehmigt man sich gern einen Obstbranntwein (pálinka).

    Souvenirs

    Volkstumsartikel, Keramik, Stickereien, Trachtenpuppen, handbemaltes Herender Porzellan, Halaser Spitzen, Zsolnay Porzellan, Bücher, CD´s und Antiquitäten sowie Lebensmittel wie Aprikosen- und Kirschenschnaps und Gänseleberpastete sind beliebte Mitbringsel aus Ungarn. Das Marzipan aus dem Budapester Geschäft Szamos ist weltberühmt. Tokayer Wein wird gerne mitgebracht.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (bei Einreise nicht mit dem Flugzeug nur 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Tabak),

    - 4 Liter Wein,

    - 16 Liter Bier,

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein

    Tabakwaren, Wein und Spirituosen dürfen nur von über 17 Jahre alten Reisenden mitgeführt werden.

    Eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    Außer den persönlichen Gebrauchsgegenständen können Geschenke oder andere Waren im Gesamtwert bis 430 Euro für Flugreisende, bzw. bis 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg mitgeführt werden, für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 150 Euro.

    EINFUHRVERBOT besteht für pornografische Erzeugnisse, Rauschgift, Horror- und Porno-Videos sowie rohes Fleisch, hausgemachte Wurstwaren und Milchprodukte.

    Die AUSFUHR von kulturellen Kunstgegenständen, Edelmetallen und Waren ist nur mit Sondergenehmigung möglich. Näheres durch die ungarischen Zollstellen, die Ungarische Nationalbank oder Tourinform in Budapest.

    Ansonsten können gekaufte Geschenke und Souvenirs (in nichtkommerziellen Mengen) bis zum Wert von 100.000 Forint ausgeführt werden.

    Eine MEHRWERTSTEUERRÜCKERSTATTUNG für Waren über 50.000 Ft (nicht bei Kunstwerken, Sammlungen und Antiquitäten) ist bei Ausreise möglich. Alle Dokumente müssen bei Ausreise vom Zollamt abgestempelt werden. Informationen über die Ungarischen Touristenämter.

    Klimainformationen

    Ungarn hat mitteleuropäisches bis kontinental osteuropäisches Klima. Typisch für dieses Klima ist, dass es im Frühjahr angenehm, im Sommer heiß und trocken, im Herbst mild und im Winter sehr kalt ist. So werden in Ungarn üblicherweise im Sommer 32 °C gemessen, während in den Wintermonaten das Thermometer nicht selten auf Temperaturen von -10 °C fällt.

    Beste Reisezeit

    Mai bis Oktober.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Keine.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Ungarn ist malaria-frei.

    Ärztliche Hilfe

    BUDAPEST: Dr. Joseph Veres (spricht Deutsch), Hotel Marriot, Apaczaicsere Janos 16,, Budapest, Tel. (01) 54 11 47, 84 36 34.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Forint (Ft)

    1 Forint = 100 Filler. (Fillermünzen sind schon aus dem Verkehr gezogen).

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 323,55 Ft

    1 US-$ = ca. 284,54 Ft

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreie nach Ungarn aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise aus Ungarn in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Umtausch: Belege (mit Reisepassnummer) über den Umtausch ausländischer Währungen müssen aufbewahrt und bei der Ausreise dem Zoll auf Verlangen vorgelegt werden.

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Restaurants, zahlreichen Geschäften und teilweise von Autovermietern akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert

    Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in US-$ oder Euro können bei größeren Banken und Wechselstellen eingetauscht werden und werden auch in zahlreichen Geschäften akzeptiert.

    Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

    Auskunftstellen

    Ungarisches Tourismusamt

    Vertretung Deutschland Schweiz
    Wilhelmstraße 61
    10117
    Berlin
    (0 30) 24 31 46 13
    (0 30) 24 31 46-0
    www. ungarn-tourismus.de
    sekretariat@ungarn-tourismus.de

    Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer

    (Német-Magyar Ipari és Kereskedelmi Kamara)
    Lövóház u. 30
    1024
    Budapest /Ungarn
    (0036 1) 315 07 44
    (0036 1) 345 76 00
    www.duihk.hu
    info@ahkungarn.hu
    Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-14.30 Uhr

    Ungarisches Tourismusamt (Zentrale)

    Hungarian National Tourist Office
    Bartók Béla út 105-113
    1115
    Budapest /Ungarn
    (0036 1) 488 86 00
    (0036 1) 488 87 00
    www.hungarytourism.hu
    info@itthon.hu

    Budapest Festival and Tourism Center Nonprofit Ltd.
    Városház u. 9-11
    1066
    Budapest / Ungarn
    (0036 1) 486 33 20
    (0036 1) 486 33 00
    www.budapestinfo.com
    info@budapestinfo.hu

    Botschaften und Konsulate

    Botschaft der Republik Ungarn
    Unter den Linden 76
    10117
    Berlin
    (0 30) 20 31 01 05
    (0 30) 20 31 00
    www.ungarische-botschaft.de


    infober@mfa.gov.hu
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Konsularabteilung der Botschaft der Republik Ungarn
    Unter den Linden 76

    Eingang: Wilhelmstraße 61
    10117
    Berlin
    (0 30) 394 13 85
    (0 30) 20 31 00
    www.ungarische-botschaft.de
    consulate.ber@mfa.gov.hu
    Mo, Di, Mi und Fr 9-12 Uhr (Einlass bis 11.30 Uhr), Mi zusätzlich 14-16 Uhr

    Generalkonsulat der Republik Ungarn
    Am Luneort 15 (im Flughafen)
    27572
    Bremerhaven
    (0 47 44) 92 58 10
    (0 47 44) 92 58 13
    konsulatungarn@aol.com
    Mo, Mi und Fr 10-12 Uhr nach vorheriger telefon. Vereinbarung
    (keine Pass- und Visa-Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

    Generalkonsulat der Republik Ungarn
    Adersstraße 12-14
    40215
    Düsseldorf
    (0211) 302 16 91
    (0211) 302 16 90
    mission.dus@mfa.gov.hu
    Mo, Di und Do 9-12 Uhr, Mi 14-16 Uhr

    Honorarkonsulat der Republik Ungarn
    Neuwerkstraße 47 A
    99084
    Erfurt
    (03 61) 345 55 95
    (03 61) 345 55 90, 345 55 94
    dr.bohn@t-online.de
    Di und Do 10-12 Uhr
    (keine Pass- und Visa- Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

    Honorarkonsulat der Republik Ungarn
    Huttropstraße 60
    45127
    Essen
    (02 01) 17 00 34 20
    (02 01) 17 00 34 11
    info@hsknet.de
    Mo 11-13 Uhr, Di 14-16 Uhr
    (keine Pass- und Visa-Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

    Honorargeneralkonsulat der Republik Ungarn
    Alsterufer 45
    20354
    Hamburg
    (0 40) 450 05 72
    (0 40) 45 29 56
    honorarkonsulin@greve-bau-boden.de
    Di und Do 10-12 Uhr
    (keine Pass- und Visa- Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

    Generalkonsulat der Republik Ungarn
    Mauerkircherstr. 1A
    81679
    München
    (0 89) 962 28 02 40
    (0 89) 962 28 00 (Zentrale), 962 28 02 41
    mission.muc@mfa.gov.hu
    Mo, Di, Do und Fr 9-12 Uhr, Di zusätzlich 14-16 Uhr, Mi geschlossen

    Honorarkonsulat der Republik Ungarn
    Flughafenstraße 124
    90411
    Nürnberg
    (09 11) 36 00 91 09
    (09 11) 36 00 91 00
    www.hun.konsulat.com
    info@honorar-konsulat-nuernberg.org
    Di und Do 9-14 Uhr (Termine nach Vereinbarung)
    (keine Visumerteilung)
    (nur Reg.- Bez. Oberpfalz, Mittel-, Ober- und Unterfranken)

    Generalkonsulat der Republik Ungarn
    Christophstraße 7
    70178
    Stuttgart
    (07 11) 55 32 69 21
    mission.stu@mfa.gov.hu
    Di bis Fr 9-12 Uhr, Mi zusätzlich 14-16 Uhr

    Embassy of the Federal Republic of Germany
    Úri utca 64-66
    1014
    Budapest
    Embassy of the Federal Republic of Germany
    Postfach 43
    1250 Budapest/Ungarn
    (00 361) 467 35 05
    (0036 1) 488 35 00
    www.deutschebotschaft-budapest.hu
    Amtsbezirk: Ungarn

    Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
    Vasvári Pál u. 4
    7622
    Pecs /Ungarn
    (00 36 72) 50 16 85
    (0036 72) 50 42 50
    www.deutschebotschaft-budapest.hu
    fuenfkirchen@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Ungarn

    Ärztliche Hilfe

    BUDAPEST: Dr. Joseph Veres (spricht Deutsch), Hotel Marriot, Apaczaicsere Janos 16,, Budapest, Tel. (01) 54 11 47, 84 36 34.

    Sehenswertes

    Budapest

    Budapest, die ungarische Hauptstadt, wird oft als "Perle der Donau" bezeichnet. Sie liegt an den beiden Ufern des mächtigen Stromes und ist eine der attraktivsten und schönsten gelegenen Städte Europas. Die Donaumetropole ist ein großartiges Monument mit türkischen und römischen Einflüssen, das Vergangenheit und moderne Großstadt vereint.

    Die Donau durchfließt die Stadt in Nord-Süd-Richtung und teilt Budapest in zwei ungleiche Stadthälften: das hügelige "Buda", auf der rechten Donauseite gelegen mit dem Burg-Viertel, der Fischerbastei, seinen stimmungsvollen Gässchen, schönen Baudenkmälern, alten Plätzen und malerischen Villenvierteln sowie das ebene "Pest" auf der gegenüberliegenden Donauseite, das zwei Drittel der Stadtfläche ausmacht und mehr das Zentrum des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens ist.

    Neun Brücken überspannen die Donau im Stadtgebiet, von denen die älteste und bekannteste die Kettenbrücke darstellt. Bereits 1987 hat die UNESCO das herrliche Panorama der Budapester Donauufer und das Burgviertel von Buda zum Weltkulturerbe erklärt.

    Besucher erleben in Budapest Prachtbauten aus der Zeit der Jahrhundertwende, bekannte Museen, römische Amphitheater, imposante Kirchen sowie ein reiches Musik- und Theaterleben. Darüber hinaus sorgen mehr als 100 Thermal- und Heilwasserquellen sowie die Margareteninsel inmitten der Donau für Entspannung.

    Die Umgebung der Zwei-Millionen-Metropole bietet viele Möglichkeiten zu Ausflügen. Das malerische Donauknie erstreckt sich bis nach Esztergom. In den Budaer Bergen, dessen höchste Erhebung mit 527 Metern der János-Berg ist, verkehrt die Kindereisenbahn und erhebt sich der Sendemast Lakihegy.

    Plattensee (Balaton)

    Ein beliebtes Reiseziel in Ungarn ist der Plattensee, der größte Süßwassersee in Mitteleuropa. Das Geheimnis der milden Badetemperaturen des Sees ist seine durchschnittliche Tiefe von nur drei Metern. Nur bei der Halbinsel Tihany erreicht der Balaton eine Wassertiefe von zwölf Metern. Seinem Wasser wird therapeutische Wirkung zugeschrieben. Teilweise wird diese heilende Wirkung aber wieder durch die Wasserverschmutzung, die mitunter erheblich ist, aufgehoben.

    An den Ufern des Plattensees liegen zahlreiche Ferienorte, von denen sich die schönsten im Norden befinden. So gibt es die alte Festungsstadt Keszthely, in der der Festetics Palast, ein hufeisenförmiges Gebäude mit 101 Räumen, steht, den Kurort Hévíz mit seinen Heißwasserquellen und Europas größtem Thermalsee, aber auch Badacsony, das Zentrum am Plattensee, das bereits seit dem Mittelalter durch seinen Weinanbau bekannt ist. Hier kann neben dem Kelterhaus der Familie Kisfaludy auch ein erloschener Vulkan besucht werden. Der Badeort Sófok am Südufer zieht die Jugend an.

    Im Allgemeinen bietet der Plattensee gute Möglichkeiten zum Schwimmen, Segeln und Windsurfen. Eine große Auswahl an Hotels, Pensionen und Gasthöfen steht zur Verfügung und für den Abend gibt es viele Restaurants, Bars, Discotheken und Nachtclubs. In der unmittelbaren Umgebung des Sees liegen Naturschutzgebiete wie das Feuchtbiotop des Kis-Balaton, die einen Ausflug lohnen. Auch die Halbinsel Tihany (mit Fähre zu erreichen) mit ihrer Abtei aus dem 18. Jahrhundert ist einen Besuch wert. Für die Liebhaber traditioneller Feste gibt es am Plattensee von Frühjahr bis Herbst zahlreiche farbenfrohe Veranstaltungen.

    Donauknie

    Eine halbe Stunde nördlich von Budapest ändert die Donau, ungarisch Duna genannt, ihren Lauf. Sie verlässt ihren östlichen Kurs und wendet sich nach Süden. Dieses Gebiet, das Donauknie genannt wird, ist das ganze Jahr über ein bevorzugtes Ferienziel in Ungarn und beliebt bei Wanderern, historisch Interessierten und Kunstfreunden. 20 Kilometer stromaufwärts von Budapest liegt die Stadt Szentendre. Mit ihren unversehrt erhaltenen Barockgebäuden und ihren pastellenen Farben ist sie ganz vom Charakter des 18. Jahrhunderts geprägt. Stromaufwärts befindet sich Visegrád, das im Mittelalter Königssitz war. Noch heute spürt der Besucher im restaurierten Schloss der Könige von Anjou die höfische Atmosphäre jener Zeit. Auch die Ruine der mittelalterlichen Schlossburg ist sehenswert. Die Hauptstadt der katholischen Kirche Ungarns, Esztergom, wird gekrönt von einer mächtigen Basilika aus dem 19. Jahrhundert. Die goldenen Sanktuaria, die zu den wertvollsten Schätzen Ungarns gehören, reichen weit über 1.000 Jahre zurück.

    Hortobágy-Puszta

    Die Puszta ist die Charakterlandschaft Ungarns schlechthin. Die intensive Landwirtschaft hat das Bild der Grassteppe aber tiefgreifend verändert. Nur ihr Herz, die Hortobágy-Puszta, die sich östlich von Budapest zwischen Debrecen und Tiszafüred erstreckt, konnte ihren Urzustand bewahren. Dieses Naturparadies wurde benannt nach dem Flüsschen, das sich von Norden nach Süden durch die Ebene zwischen der Theiß und der Stadt Debrecen schlängelt. Ein Teil der Hortobágy-Puszta wurde in den siebziger Jahren zum Nationalpark erklärt. Seine ökologische Vielfalt reicht von Auwaldresten in der Überschwemmungsgebieten der Theiß über Eichenwälder bis zu salzigen Sümpfen und zur Kurzgrassteppe. Dementsprechend artenreich ist die Tier- und Pflanzenwelt. Hier brüten mehr als 240 Vogelarten, darunter der Kormoran und die Großtrappen im Hortobágy Nationalpark. Sehr beeindruckend ist es die Puszta zu durchwandern. Es werden aber auch Ritte oder Planwagenfahrten angeboten. Auch Kulturliebhaber finden ihre Sehenswürdigkeiten. Bei der Ortschaft Hortobágy steht die bekannte Neun-Bogen-Brücke, auf der jährlich im August der traditionelle Brückenmarkt abgehalten wird. Bei Reiterspielen im benachbarten Máta kann man Ende Juni die Pferdehirten in Aktion erleben.

    Heilbäder

    Bereits die Römer erkannten die heilende Kraft des Bades und trugen ihre Badekultur in das Land Pannonien. Sie hat sich bis heute gehalten. Da es mit Thermal- und Heilwasservorkommen reich gesegnet ist, ist Ungarn ein Land für Kur- und Heilbäderurlaub. Der Thermal- und Kurtourismus spielt eine immer wichtigere Rolle im Fremdenverkehr des Landes. Es gibt mehr als 1.000 Warmwasserquellen mit Heilwirkung und 22 ungarische Städte, und 62 kleinere Ortschaften sind ein offiziell anerkanntes Bad. Die bekanntesten Heilbäder sind Héviz und Harkány. Thermalquellen gibt es in Bük, Balf, Gyula und Hajdúszoboszló. Aber auch in Budapest sind Heilkuren möglich. Historische Thermalbäder in Budapest sind das Király, das Rudas oder das Rács. Sehr bekannt, wenn auch nicht mehr so berühmt wie einst, ist das Hotel Gellért mit seinem Jugendstilbad.

    Reisehinweise

    Wegen verstärkter Kfz-Kontrollen nahe der ungarisch-österreichischen Grenze (auf österreichischem Gebiet) kann es zu erheblichen Verzögerungen bei der Einreise nach Österreich kommen.

    Seit dem 7. April 2017 werden alle Reisenden - einschließlich EU-Bürger - gemäß einer EU-Verordnung an den Außengrenzen des Schengenraums sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise verstärkt kontrolliert. Dies gilt für die Luft-, See- und Landgrenzen. Die Reisedokumente werden systematisch mit den Fahndungsdatenbanken der Sicherheitsbehörden abgeglichen. Mit längeren Wartezeiten ist daher an den Grenzen zu Serbien, Kroatien und zur Ukraine zu rechnen.

    Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    Obwohl die Zahl der Autodiebstähle in den letzten Jahren zurückgegangen ist, sind Autos von Touristen nach wie vor beliebte Ziele von Autodieben. Besonders gefährdet sind Besitzer von Autos deutscher Fabrikate sowie von Geländewagen. Daher sollten Fahrzeuge nur auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden und Fahrzeugpapiere nicht im Wagen zurückgelassen werden.

    Besondere Aufmerksamkeit ist bei Polizeikontrollen angebracht, da es manchmal zu Überfällen durch falsche Polizisten kommt. Es sollte auf eine vollständige Polizeiuniform geachtet werden sowie auf die Aufschrift "Rendörség" auf dem Streifenwagen. Zudem besitzt jeder Polizeibeamte eine Plakette mit einer fünfstelligen Dienstnummer und einen Ausweis im Scheckkartenformat.

    Daneben wird immer wieder von Fällen berichtet, in denen andere Verkehrsteilnehmer auf vermeintliche Schäden am Fahrzeug hinweisen, um dieses anzuhalten. Es sollte nach Möglichkeit nicht am Straßenrand angehalten werden, sondern erst an der nächsten Tankstelle.

    An touristisch interessanten Orten ist Taschendiebstahl ein Problem. In Budapest sind das Burgviertel, die Zitadelle sowie die Markthalle an der Freiheitsbrücke bei Taschendieben besonders beliebt.

    Vorsicht sollte man auch walten lassen bei Einladungen zu einem Restaurantbesuch in Budapest, da diese meist nur für Restaurants mit stark überteuerten Preisen ausgesprochen werden und die überteuerte Rechnungen auch rigoros eingetrieben werden. Sollte man Opfer eines solchen Vorfalls geworden sein, sollte dieser bei der örtlichen Polizei und /oder dem Ungarischen Amt für Verbraucherschutz angezeigt werden. Die Kontaktdaten lauten: 1088 Budapest, József krt. 6, Tel. (0036 1) 459 48 00, Fax (0036 1) 210 46 77).

    Ferienwohnungen, vor allem rund um den Balaton (Plattensee), sind ein beliebtes Ziel für Einbrüche.

    In ganz Ungarn besteht ein RAUCHVERBOT für alle öffentlichen Gebäude. Zudem ist in Budapest das Rauchen auch an allen öffentlichen Haltestellen untersagt, und kann mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Ft. (ca. 183 Euro) belegt werden.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Slowakische Republik

    Landesdaten

    Lage

    Die Slowakische Republik grenzt im Westen an Österreich und die Tschechische Republik, im Norden an Polen, im Osten an die Ukraine und im Süden an Ungarn.

    Fläche: 49.035 km².

    Verwaltungsstruktur: 8 Regionen (kraje) (Banskobystricky, Bratislavsky, Kosicky, Nitriansky, Presovsky, Trenciansky, Trnavsky, Zilinsky).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 5,4 Millionen

    Städte:

    Bratislava (Hauptstadt) ca. 411.200

    Kosice ca. 240.400

    Presov ca. 91.800

    Zilina ca. 81.500

    Banská Bystrica ca. 80.000

    Nitra ca. 78.900

    Trnava ca. 66.400

    Martin ca. 57.400

    Trencin ca. 55.900

    Zvolen ca. 43.300

    Sprache

    Die Amtssprache der Slowakischen Republik ist Slowakisch.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auch in der Slowakischen Republik gilt die europäische Sommerzeit.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Fernsprech-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Slowakei ist 00421, aus der Slowakei nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Für Auslandsgespräche gibt es spezielle Telefonzellen. In den Hotels können die Gebühren für Ferngespräche sehr hoch sein. Telefonkarten können mit unterschiedlichen Wertgrenzen bei Postämtern, Tabak- und Telefongeschäften gekauft werden.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Feuerwehr, und Unfallrettung 112, in den Mobilnetzen ebenfalls alle Notrufnummer 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Slowakei von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Ein Funknetz steht entlang der Hauptreisestrecken zur Verfügung.

    Internet

    Länderkürzel: .sk

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr, Gründungstag der Slowakischen Republik), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag des Sieges über den Faschismus), 5. Juli (Tag der slawischen Glaubensboten Kyrill und Method), 29. August (Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstandes), 1. September (Tag der Verfassung), 15. September (Maria - Patronin der Slowakischen Republik), 1. November (Allerheiligen), 17. November (Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie), 24. Dezember (Heiligabend), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 8-18 Uhr;

    Geschäfte: Mo bis Fr 8/90-18/19 Uhr, Sa 8/9-12 Uhr. Kleine Geschäfte schließen oft von 12-13 Uhr, haben jedoch meist sonntags von 8-12 Uhr geöffnet; große Supermärkte haben bis 21 Uhr und auch länger geöffnet. Sie arbeiten auch samstags und sonntags.

    Büros: Mo bis Fr 8-16/17 Uhr (inklusive Mittagspause);

    Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr.

    Kleidung

    Normale mitteleuropäische Sommer- und Winterkleidung. Zu jeder Jahreszeit sollte man zusätzlich auch eine Regenjacke oder etwas Ähnliches mitnehmen.

    Geschichte/Politik

    Die Slowakei gehörte seit dem zehnten Jahrhundert als "Oberungarn" zum Land Ungarn und später zu Österreich-Ungarn. Die Slowaken versuchten mehrmals, unabhängig zu werden. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand die Tschechoslowakische Republik als Staatenverband. 1938 wurde er von den einmarschierten Deutschen aufgelöst (in "Protektorat Böhmen und Mähren" und den "Schutzstaat Slowakei"), fand aber 1945 wieder zusammen. 1960 wurde aus der Tschechoslowakei eine "Sozialistische Republik". Im Zuge der Umwälzungen im Osten Europas trennten sich 1993 auch die beiden Staaten wieder und die Slowakische Republik wurde erneut ein selbstständiger Staat mit demokratischer Verfassung.

    Die Slowakei ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

    Wirtschaft

    Wenn es nach dem Zweiten Weltkrieg Länder mit einem Wirtschaftswunder gab, so steht die Slowakei ganz vorn. Man hatte den Slowaken auf industriellem Gebiet nicht viel zugetraut und 1918 das Zusammengehen mit den betriebsamen Tschechen als sehr glückliche Kombination betrachtet. Was seit 1945 geschah, hatte kaum jemand erwartet. Zunächst noch als Teil des Staatenverbandes mit den Tschechen, dann aber ab 1993 als eigenes Land entwickelte sich hier ein industrielles Zentrum. Die Energieerzeugung hat sich verzehnfacht, die technische Produktion stieg um das Zwanzigfache, die chemische um das Vierzigfache. Allein auf dem Sektor des Maschinenbaus wurden seit 1945 zahllose Betriebe errichtet, darunter Hütten- und Aluminiumwerke, große Chemie- und Chemiefaserfabriken sowie Betriebe, die für den Maschinenbau komplette Anlagen herstellen.

    Vegetation

    Ein Drittel der Slowakei ist von Wald bedeckt, die Hälfte ist fruchtbarer Ackerboden. Die Slowakische Republik besitzt größere Waldbestände. Von alters her wurde vor allem das Holz dreier in diesen Wäldern wachsender Baumarten geschätzt und deshalb auch vermehrt angepflanzt und gepflegt. Dies sind Fichten, deren Holz meist für den Bau von Häusern und anderen Unterkünften gebraucht wird und Linden, aus deren Holz meist Alltagsgeschirr geschnitzt wurde. Der Ahorn wurde zwar zahlenmäßig weniger gebraucht, war aber trotzdem wichtig, denn er lieferte das Holz für die vielbenutzten Geigen. In höheren Lagen wachsen viele seltene Pflanzen, so auch das Edelweiß, der Muran-Seidelbast und der Heuffel-Enzian. Und auch Pflanzen, die man nirgendwo sonst in der Welt antrifft: den Steifen Schöterich oder das Tatra-Löffelkraut.

    Tierwelt

    Die ursprünglichen Tiere, die einst die slowakischen Wälder bewohnten, sind sehr dezimiert worden. Auf der Hochebene Muránska Planina, die einen besonders geschützten geographischen Komplex im Rahmen des Karstgebietes am Rand des slowakischen Erzgebirges darstellt, leben noch Bären und Luchse, auch der Schwarzstorch und der Wanderfalke. Typisch sind die Huzulenpferde, die hier in freier Natur gezüchtet werden.

    Typische Bewohner des Hochgebirges, aber auch der Gebirge Hohe Tatra und Kleine Fatra sind die Tatra-Gämsen. Sie sind streng geschützt, ebenso wie ihre Gesellschafter - Murmeltiere und Steinadler. Außerdem sind Reh- und Rotwild im ganzen Land sehr häufig.

    Kulinarisches

    Die slowakische Küche ist halb böhmisch und halb ungarisch. Mit der böhmischen kulinarischen Tradition hat sie das Fleisch (zum Beispiel den Schweinebraten) und die Knödel gemeinsam, mit der ungarischen den Reichtum an Gewürzen und Paprika. So entsteht ein interessantes gastronomisches Angebot, das allerdings vom Gast erwartet, dass er gehörige Mengen verspeisen kann. Während man in Böhmen viel dem Bier zuspricht, trinkt man in der Slowakei, vor allem in der Süd- und Ostslowakei, wie in Ungarn gern den guten hausgemachten Wein.

    Ein Kapitel für sich sind die Süßspeisen, bei denen Böhmen und Slowaken in steter Konkurrenz stehen. Die Fähigkeit zu Weltmeistern hätten beide Länder - ob das nun die Obstknödel sind, die Pfannkuchen, die Buchteln oder der Apfelstrudel, Schlagsahnekränzchen oder Creme-Rollen.

    Sitten und Gebräuche

    Die Slowakei hatte bis zur Mitte unseres Jahrhunderts auch im Alltag ihre Trachten beibehalten. Heute werden sie noch oft als festliche Kleidung getragen. Man benutzt sie allerdings weniger in ihrer ursprünglichen Form sondern häufiger als stilisiertes Kostüm. Doch immer noch sind es die Stickereien, welche die Tracht auszeichnen, wenn sich auch bei ihnen die Darstellungsart geändert hat. Immerhin kann man noch heutzutage rund 40 verschiedene slowakische Trachten - je nach ihrer Herkunft -unterscheiden.

    Das Herstellen sehr feiner Textilien ist in der Slowakei sehr verbreitet. Es handelt sich beispielsweise um farbige Gewebe mit bunten Mustern aus Hanf und Leinen, wie sie im 18. Jh. aufkamen. Ein bedeutsames Gebiet für solche farbigen Stoffe ist noch heute die Mittelslowakei rund um Zvolen sowie die Ostslowakei bei Trebisov. Sehr bemerkenswert sind die gleichsam historischen Schafwolldecken, die "Goby"; sie werden noch heute in Klenovic hergestellt. Das Klöppeln von Spitze, schon im 16. Jh. bekannt, wird noch heute in einigen Orten ausgeübt, so in Solivar bei Pressov und in Slowensky Grob. Auch der Blaudruck, das Verzieren und Färben von Stoffen durch Indigoblau, hat sich seit Jahrhunderten erhalten - zum Teil in den gleichen Familien.

    Souvenirs

    Nach wie vor werden die bunten Textilien und auch Spitzen als typisches Kunstgewerbe angeboten. In Berggebieten, zum Beispiel in der nördlichen Gegend von Zips, bekommt man geflochtene Körbe aus Wacholderwurzeln und Reisig, in der Mittelslowakei aus Haselstrauch. In der Nähe von Nové Zámky hat sich die Korbflechterei aus Maisblättern konzentriert; aus Maisblättern werden dort auch Handtaschen, Sandalen und sogar Figuren geschaffen. In der Westslowakei stellt man sehr hübsche Gegenstände und auch Figuren aus Fayencen her. Es gibt eine ganze Reihe von Orten, in denen Fayence-Geschirr produziert wird. Auf den meisten Almen wird heute noch Hirtengeschirr aus Holz hergestellt, wobei die Griffe oft durch Figuren verziert sind. Fast überall im Land gab es einst geschickte Töpfer und noch heute werden einige traditionelle Töpfereien betrieben, die hübsches Geschirr nach altem Muster herstellen. Die "Zentralstelle für volkstümliche Kunstproduktion" hat Ausstellungs- und Verkaufsstellen in mehreren slowakischen Städten, in denen man attraktive Andenken erwerben kann.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    Bei Einreise mit dem Flugzeug: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak (nur Reisende ab 18 Jahren);

    Bei Einreise mit Auto, Zug, Schiff oder Sonstiges: 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Tabak (nur Reisende ab 18 Jahren);

    1 Liter Spirituosen (über 22 Prozent) oder 1 Liter Unverarbeiteter Alkohol (über 80 Prozent) oder 2 Liter Spirituosen (unter 22 Prozent);

    2 Liter Sekt oder 4 Liter Wein (nur Reisende ab 18 Jahren);

    16 Liter Bier (nur Reisende ab 18 Jahren);

    50 g Parfüm oder 0,25 Liter Eau de Toilette;

    eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    Geschenke/andere Waren bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt die Freigrenze grundsätzlich 150 Euro.

    Für Antiquitäten ist eine Ausfuhrerlaubnis erforderlich. Es empfiehlt sich, bereits bei der Einreise das entsprechende Zollmerkblatt beim Zoll zu verlangen.

    Klimainformationen

    Es herrscht ein Klima, das sich durch einen ausgeprägten Wechsel zwischen den Jahreszeiten auszeichnet. Außerdem besitzt die Slowakische Republik Randerhebungen mit feuchtem Gebirgsklima. Die Sommer sind meist sehr warm und die Winter kalt. Die wärmsten Monate sind üblicherweise der Juli und der August, in denen Temperaturen bis 30°C gemessen werden. Die kältesten Monate sind der Januar und der Februar in denen mit durchschnittlichen Temperaturen von minus 8 bis minus 10°C zu rechnen ist.

    Beste Reisezeit

    Mai bis September.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Die Slowakische Republik ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Euro (EUR)

    1 Euro = 100 Cent

    Derzeitiger Kurs:

    1 US-$ = ca. 0,87 EUR

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in die Slowakische Republik aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus der Slowakischen Republik in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

    Umtausch: in allen Zweigstellen der Banken, Wechselbüros, größeren Hotels und an den Grenzübergängen.

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, verschiedenen Geschäften, teilweise von Autovermietern akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

    Reiseschecks: Nein - Die Mitnahme von Reiseschecks ist nicht zu empfehlen, da deren Annahme nicht garantiert werden kann.

    Auskunftstellen

    Slowakische Zentrale für Tourismus
    Hildebrandstr. 25
    10785
    Berlin
    (0 30) 25 94 26 41
    (0 30) 25 94 26 40
    office.de@slovakia.travel

    Slovak Tourist Board
    Námestie L. Stúra 1
    97405
    Banska Bystrica
    Slowakisches Fremdenverkehrsbüro
    P.O. Box 35
    Banska Bystrica/Slowakische Republik
    (00421 48) 413 61 49
    (00421 48) 413 61 46/48
    www.sacr.sk
    sacr@sacr.sk

    Slovak Tourist Board

    Branch Office Bratislava
    Lamacská cesta 8
    81104
    Bratislava /Slowakische Rep.
    (00421 2) 55 57 16 54
    (00421 2) 50 70 08 01
    sacrba@sacr.sk

    Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer

    (Slovensko-nemecká obchodná a priemyselná komora)
    Suché mýto 1
    81103
    Bratislava /Slowakische Rep.
    (00421 2) 20 85 06 32
    (00421 2) 20 85 06 20
    info@dsihk.sk
    Mo bis Fr 8.30-17 Uhr

    Slovak Chamber of Commerce and Industry
    Gorkého 9
    81603
    Bratislava /Slowakische Republik
    (00421 2) 54 13 11 59
    (00421 2) 54 43 32 91
    sopkurad@scci.sk
    Mo bis Fr 8-16 Uhr

    Botschaften und Konsulate

    Botschaft der Slowakischen Republik

    mit Konsularabteilung
    Hildebrandstraße 25
    10785
    Berlin
    (0 30) 88 92 62 22
    (0 30) 88 92 62 00
    www.botschaft-slowakei.de
    emb.berlin@mzv.sk
    Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-11.30 Uhr;

    Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr

    Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
    c/o Imrich Donath

    Dietigheimer Straße 21
    61350
    Bad Homburg
    (0 61 72) 2 43 05
    (0 61 72) 2 97 59
    donath@slowakeiinfo.de
    Mo, Di, Do und Fr 9-12 Uhr


    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
    Kalenberger Graben 14
    31134
    Hildesheim
    (0 51 21) 999 08 11
    (0 51 21) 999 08 04
    www.honorarkonsul.com
    honorarkonsulat@bettels.de
    Mo bis Fr 9-12.30 Uhr, nach telefon. Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
    c/o Gruendelpartner PartGmbB

    Grimmaische Straße 2-4

    Mädler-Passage, Aufgang B
    04109
    Leipzig
    (03 41) 23 10 62 30
    (03 41) 23 10 62 54
    www.honorarkonsul.com
    honorarkonsul@slowakei-leipzig.de
    Di und Do 10-13 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Generalkonsulat der Slowakischen Republik
    Vollmannstraße 25 d
    81925
    München
    (0 89) 92 33 49 54
    (0 89) 92 33 49 00
    www.mfa.sk.zu
    cg.munich@mzv.sk
    Di, Mi und Do 8.30-11 Uhr

    Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
    Tübinger Straße 43/Block B, 4. OG
    70178
    Stuttgart
    (07 11) 227 39 19
    (07 11) 227 39 18
    sk-hk-stuttgart@rem.de
    Mo 9.30-12 Uhr, Mi und Fr 13.30-16 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Hviezdoslavovo nam. 10
    81303
    Bratislava /Slowakische Rep.
    (0042 12) 54 41 96 34
    (0042 12) 59 20 44 00
    www.germanembassy.sk
    info@pressburg.diplo.de
    Amtsbezirk: Slowakische Republik

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Timonová 27
    04001
    Kosice /Slowakische Rep.
    (00421 55) 32 74 44 44
    (00421 55) 625 01 02
    www.germanembassy.sk
    kosice@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Bezirke Kosice und Presov

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bratislava

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Priemyselná 14
    01232
    Zilina /Slowakische Rep.
    (00421 41) 506 02 25
    (00421 41) 506 01 15
    www.germanembassy.sk
    zilina@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Bezirke Zilina und Banská Bystrica

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bratislava

    Sehenswertes

    Bratislava (Pressburg)

    Die Hauptstadt der Slowakei mit ihrer 2.000 Jahre alten Geschichte, Krönungsstadt der ungarischen Könige und Königinnen, Sitz des Rates der ungarischen Statthalter und alte Universitätsstadt, erstreckt sich zu beiden Seiten der Donau am südlichen Ausläufer der Kleinen Karpaten - nur 60 km von Wien und 20 km von der ungarischen Grenze entfernt.

    Die geschützte Zone des Stadtkerns tut sich durch zahlreiche Paläste, sakrale Bauten, Fontänen, Statuen und andere architektonische Denkmäler aus allen kulturellen Epochen von der Gotik bis zur Renaissance hervor. Vor allem fallen die alten Stadthäuser des Hochadels auf. Und in der spätbarocken Apotheke "Zum roten Krebs" finden Sie ein pharmazeutisches Museum.

    Über der Donau erhebt sich das viertürmige Schloss; im neunten Jahrhundert wurde es als Burg gebaut und später wohnlicher umgestaltet. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert bewahrte man hier im Kronturm die ungarischen Kronjuwelen auf. Oft wohnte Österreichs Kaiserin Maria Theresia hier; sie ließ das Schloss prunkvoll ausbauen, Gärten anlegen und neue Gebäude für die Verwandtschaft errichten. Nach einem Brand wird das Schloss nun nach und nach restauriert.

    Zips

    Das Zips-Territorium liegt südöstlich der Hohen Tatra und ist eine der bemerkenswertesten Gegenden der Slowakei. Im 13. Jahrhundert wurden die Ureinwohner von den Tataren ausgerottet. Aus Sachsen herbeigerufene Ansiedler gründeten neue Städte, die sich zu Gemeinschaften zusammenschlossen - so der "Bund der 24 freien Städte der Zips", der bis ins 19. Jahrhundert überdauerte. Zusammenarbeit, Privilegien, Erlöse aus Handel, Gewerbe und Bergbau brachten allen diesen Zipser Städten Wohlstand. Das beweisen ihre schönen Bauwerke; die Stadtkerne wahrten ihr mittelalterliches Bild.

    Spisske Podhradie

    Es ist zu Fuß eine halbe Stunde zur Zipser Burg Spissky Hrad. Sie ist mit ihren fünf Burghöfen die größte Ruine der ganzen Slowakei - und einst war es eine der größten Adelsburgen in Europa. Sie stand schon in frühromanischer Zeit, wurde dann vom 13. bis zum 16. Jahrhundert um- und ausgebaut. 1780 brannte sie ab. Inzwischen wurde einiges behutsam konserviert und restauriert. Nun erstrahlen der romanische Palas mit seinen Rundbogenfenstern, der runde Bergfried sowie die Reste der Kirche wieder in ihrer alten Pracht.

    Martin

    Freilichtmuseen sind über das ganze Land verstreut. Hier wird - noch mehr als in anderen Ländern - darauf geachtet, die seit Generationen bestehende Harmonie zwischen dem Leben und den kulturellen Bedürfnissen, zwischen Volksarchitektur, darstellender Kunst und Musik aufzuzeigen. In Martin steht das größte Freilichtmuseum, das "Museum des slowakischen Dorfes". Es bedeckt eine Fläche von fast hundert Hektar. Dort stehen Häuser, wie sie für die unterschiedlichen Regionen der Slowakei typisch waren oder sind. Im Sommer werden hier Beispiele des Brauchtums und der traditionellen Volkshandwerke gezeigt.

    Slowakisches Paradies

    Sieben Nationalparks liegen in der Slowakei, außerdem eine Anzahl geschützter Landschafts- und Naturschutzgebiete. Der Nationalpark "Slowakisches Paradies" ist außergewöhnlich reich an Naturschönheiten. Es erstreckt sich zwischen den Städten Poprad und Spiska Nova Ves und steht unter strengem Natur- und Landschaftsschutz. Das Gebiet ist vor allem durch seine ein bis zwei Meter breiten Klammen zwischen den bis zu 300 m hohen, senkrecht aufsteigenden und überhängenden Wänden, bekannt, wo Schluchten mit hohen Wasserfällen und Kaskaden wechseln. Hier gibt es verschiedene Klettertouren mit Aufstiegen über Leitern, mit Überhängen und mit Brücken, die nur aus einem Baumstamm bestehen. Auch unterirdische Karstformationen sind zu sehen.

    Hohe Tatra

    Die Hohe Tatra ist das einzige Hochgebirge der Slowakei und das kleinste Hochgebirge der Welt. Auf dem gesamten Gebiet erstreckt sich der Nationalpark der Hohen Tatra mit mehr als 300 Gipfeln, davon 26 mehr als 2.500 m hoch. Auf vielen Bergsätteln sind kleine, tiefe Gebirgsseen aufgestaut. Gekennzeichnete Wanderwege führen in Täler, zu Wasserfällen und auch auf sechs Gipfel. Weitere Bergspitzen können mit Bergführern besucht werden.

    Kleine Fatra

    Das Gebirgsmassiv ist Bestandteil des westlichen Karpatenbogens. In der Nähe der Stadt Zilina (Sillein) durchbricht der tiefe Einschnitt des Waag-Tals den Kamm der kleinen Fatra und teilt ihn in zwei unterschiedliche Teile.

    Der Nordostteil steht als Nationalpark Mala Fatra ganz unter Naturschutz; er besitzt eine artenreiche Flora und Fauna. Die stark gegliederte Landschaft bezaubert mit ihren bizarren Felsformationen und Schluchten - ein beliebtes Ziel für Bergwanderer und ist auch für Familienurlaub geeignet.

    Dobsiná

    Die Dobschauer Eishöhle ist eine der größten und schönsten in Europa: 400 Meter lang, mehr als 40 Meter breit, zum Teil fast hundert Meter hoch. Manche Eissäulen ragen zwölf Meter auf und haben vier Meter Durchmesser; einige sind hohl, andere mit erstaunlichen natürlichen Ornamenten geschmückt. Die Eismassen sind gewaltig: Allein der Boden der Höhle ist eine kompakte, 21 Meter dicke Eisschicht, in die man Stufen und Gänge gehauen hat. 1871 wurde die Höhle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bereits 1887 elektrisch beleuchtet - als erste Höhle der ganzen Welt.

    Heilquellen

    In den slowakischen Karstgebieten sind seit Jahrhunderten Mineralwasserquellen bekannt, aber nur ein Teil wird bereits aufgefangen und in Heilbädern genutzt. Die Wässer enthalten zum Teil natürliche Wärme, zum Teil Minerale aus dem Erdinnern.

    Reisehinweise

    Seit August 2017 gilt für das Land eine erhöhte Terrorwarnstufe. Laut slowakischer Behörden diene dies zur Vorbeugung, konkrete Hinweise für einen geplanten Anschlag gebe es nicht. Mit vermehrter Polizeipräsenz ist zu rechnen.

    Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    SICHERHEIT:

    * Vor allem in den Touristengebieten (z.B. Bratislava, Hohe Tatra sowie in den Kurorten) existiert eine ausgeprägte Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstahl und Wageneinbrüchen. Auch mit Diebstählen in Hotels muss gerechnet werden.

    * Gewarnt wird auch vor der Gefahr von Auto-Diebstahl. Besonderes neuere Modelle Marken BMW, Mercedes, Audi und VW mit ausländischen Kennzeichen sind gefährdet. Dies gilt selbst dann, wenn sie mit elektronischer Wegfahrsperre versehen sind.

    * In den letzten Jahren kam es auch immer wieder zu Überfällen auf der Autobahn zwischen Brünn und Bratislava, bei welchen der Fahrer durch Vortäuschung von Defekten am Fahrzeug zum Halten gebracht und anschließend ausgeraubt wurde. Ebenso auch auf den Rastplätzen bzw. Tankstellen im Stadtgebiet Bratislava, aus/in Richtung Brünn/Prag, Wien, Budapest und Trnava/Zilina. In diesen Straßenabschnitten ist wird zu einem hohen Maß an Vorsicht geraten.

    ALKOHOL: Alkohol darf nur in geschlossenen Räumen (z.B. Restaurants, Bars) konsumiert werden (Ausnahmen können z.B. für Weihnachtsmärkte bestehen). Die Strafen bei Missachtung sind hoch.

    STRAFRECHTLICHE BESTIMMUNGEN: Der Besitz und Konsum von Drogen, auch in kleinen Mengen und zum eigenen Verbrauch bestimmt, ist strafbar und wird regelmäßig mit hohen Strafen geahndet. Dabei wird nicht zwischen sogenannten weichen und harten Drogen unterschieden.

    Prostitution ist nicht strafbar, Zuhälterei hingegen steht unter Strafe.

    Homosexualität ist nicht strafbar.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Ausflugsland

    Deutschland

    Landesdaten

    Lage

    Die Bundesrepublik Deutschland grenzt im Norden an die Nordsee, Dänemark und die Ostsee, im Osten an Polen und die Tschechische Republik, im Südosten an Österreich, im Süden an die Schweiz und im Westen an Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.

    Fläche: 357.027 km².

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 82,2 Millionen

    Die größten Städte (und die Landeshauptstädte):

    Berlin (Hauptstadt) ca. 3,5 Millionen

    Hamburg ca. 1,79 Millionen

    München ca. 1,43 Millionen

    Köln ca. 1 Million

    Frankfurt/M. ca. 717.700

    Stuttgart ca. 612.400

    Düsseldorf ca. 604.500

    Dortmund ca. 580.500

    Essen ca. 573.800

    Bremen ca. 551.800

    Leipzig ca. 544.500

    Dresden ca. 536.300

    Hannover ca. 523.700

    Nürnberg ca. 501.100

    Duisburg ca. 485.500

    Bonn 318.900

    Wiesbaden ca. 276.200

    Kiel ca. 246.300

    Magdeburg ca. 235.700

    Erfurt ca. 210.100

    Mainz ca. 209.800

    Saarbrücken ca. 178.200

    Potsdam ca. 167.700

    Schwerin ca. 98.800

    Sprache

    Deutsch mit zahlreichen Dialekten. Englisch wird weitgehend verstanden.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

    Stromspannung

    230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Telefon/Post

    Post

    Briefmarken können in Postämtern und an deren Automaten gekauft werden; in Ferienregionen sind sie auch in Souvenirläden erhältlich.

    Telefon

    Die Landesvorwahl nach Deutschland ist 0049, danach ist die Führungsnull der Ortsvorwahl wegzulassen. Von Deutschland nach Österreich wählt man 0043 und in die Schweiz 0041.

    Münztelefone sind seltener geworden, die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten der Deutschen Telekom, die auf jedem Postamt erhältlich sind. Für Auslandsgespräche sind in der Regel internationale Prepaid-Karten günstiger, die verschiedene privater Telefongesellschaften anbieten.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Unfallrettung 110, Feuerwehr 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800

    Internet

    Länderkürzel: .de

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 3. Oktober (Tag der Einheit), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

    Folgende regionale Feiertage gibt es zusätzlich:

    6. Januar (Erscheinungsfest/Dreikönigstag) in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt;

    20. Juni (Fronleichnam) in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in einigen Gemeinden in Sachsen und Thüringen;

    15. August (Mariä Himmelfahrt) in Gemeinden Bayerns mit überwiegend katholischer Bevölkerung und im Saarland;

    31. Oktober (Reformationstag) in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen;

    1. November (Allerheiligen) in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland;

    20. November Buß- und Bettag) in Sachsen.

    Faschingsmontag und -dienstag bzw. Rosenmontag und Fastnachtsdienstag (4. und 5. März 2019) sind keine gesetzlichen Feiertage. Wegen der Feiern, die in einigen Regionen das gesellschaftliche Leben stark dominieren, sollten Geschäftstermine an diesen Tagen zuvor bestätigt werden.

    Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juni bis Mitte September. Sie ist jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 8.30-13, 14.30-16 Uhr, Do bis 17.30 Uhr; einige Banken sind auch über Mittag und bis 18 Uhr geöffnet;

    Geschäfte: größere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9/10-16/20 Uhr, kleinere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-18.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr; Lebensmittelgeschäfte sind meist schon ab 7/8 Uhr geöffnet; in kleineren Städten sind die Geschäfte oft von 12.30-15 Uhr und am Mittwochnachmittag geschlossen.

    Kleidung

    Man sollte, den Jahreszeiten entsprechend, normale europäische Kleidung tragen. Auch im Sommer braucht man gegen Abend einen warmen Pullover. Im Winter sind warme Sachen unerlässlich.

    Regenschutz sollte man während des ganzen Jahres bei sich haben.

    Wirtschaft

    Die wichtigsten Branchen der Industrie sind die Chemie, die Automobilbranche, der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Deutschland ist eine der führenden Handelsnationen und ein hochentwickeltes Industrieland. Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Länder brachte in den ostdeutschen Bundesländern zunächst erhebliche wirtschaftliche Probleme und eine enorme Arbeitslosigkeit mit sich. Obwohl die Industriebetriebe im Osten inzwischen modernisiert und wettbewerbsfähig sind, lässt der wirtschaftliche Aufschwung im Osten weiter auf sich warten. Der Energiebedarf Deutschlands wird zu 12,5 Prozent durch Kernkraft gedeckt. Der Anteil regenerativer Energien soll weiterhin ausgebaut werden.

    Religion

    Fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an, beinahe genauso viele Mitglieder zählen die evangelischen Landeskirchen. Darüber hinaus gibt es Anhänger einer Reihe weiterer Glaubensgemeinschaften wie z.B. Moslems, Juden und Buddhisten.

    Vegetation

    Durch die landwirtschaftliche Intensivierung wurde die natürliche Vegetation weitgehend verdrängt. Rund 30 Prozent der Fläche Deutschlands sind von Wäldern bedeckt; die meisten Wälder befinden sich im Süden Deutschlands (Bayern, Baden-Württemberg). Etwa zwei Drittel des Waldes besteht aus Fichten und anderen Nadelbäumen, der Rest aus Laubbäumen wie Buche, Birke und Eiche.

    Tierwelt

    Der Lebensraum der wild lebenden Tiere ist stark eingegrenzt. Häufige Arten sind Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase, Wiesel, Dachs und Fuchs. In den Küstengewässern von Nord- und Ostsee finden sich Hering, Kabeljau und Flunder, in den Flüssen und Strömen des Landes Karpfen, Wels und Forelle. An den Küsten brüten jährlich über eine halbe Million Wasservögel.

    Kulinarisches

    Deutschland ist bekannt für seine wohl unübertroffene Vielfalt an Brotsorten. Brot und Brötchen werden zum Frühstück und zum Abendessen gegessen. Die Hauptmahlzeit ist das Mittagessen, das üblicherweise aus Fleisch mit Soße, Kartoffeln oder Klößen, Gemüse und Salat besteht. Selbstverständlich ist das Angebot an regionalen Besonderheiten äußerst vielfältig und von Ost nach West, von Nord nach Süd sehr unterschiedlich. Am Nachmittag wird Kaffee oder Tee mit einer reichhaltigen Auswahl an schmackhaften Kuchen und Torten angeboten. Cafes gibt es überall, im Sommer mit Außenterrassen.

    Bier ist das Nationalgetränk der Deutschen und wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Es gibt extrem unterschiedliche Sorten, vom süddeutschen Weizenbier bis zum bitteren Pils, dem dunklen Bockbier bis hin zu alkoholfreien Sorten, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Deutsche Weine, insbesondere die Weißweine gehören zu den besten der Welt. Am bekanntesten sind die Weine von Rhein und Mosel sowie die Fränkischen Weine.

    Souvenirs

    Es gibt regional sehr spezifische Besonderheiten. So sind die Musikinstrumente Ostdeutschlands berühmt. Im Erzgebirge werden handgeschnitztes Holzspielzeug und Weihnachtsschmuck hergestellt. Die Meißner Porzellanmanufaktur kann sogar besichtigt werden. In Bayern ist besonders die typische Lodenmode begehrt. Darüber hinaus sind optische Geräte (Fotoapparate, Ferngläser), Silber- und Stahlwaren, Messer und Sportartikel von bester Qualität.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - 16 Liter Bier;

    - 4 Liter nicht schäumende Weine;

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    - andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.

    DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT

    - Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

    Klimainformationen

    In Deutschland gibt es ausgeprägte Jahreszeiten. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei 25-30°C, im Winter bei 0 bis minus 5°C. Im Norden ist das Klima üblicherweise wechselhafter als im Süden Deutschlands.

    Beste Reisezeit

    Mai bis Oktober.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Die Bundesrepublik Deutschland ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Euro ( EUR)

    1 Euro = 100 Cent.

    Derzeitiger Kurs:

    1 US-$ = ca. 0,87 EUR

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, größeren Geschäften, größeren Restaurants und an den meisten Tankstellen akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen)

    Auskunftstellen

    In Deutschland

    Tourismusverbände der Bundesländer:

    Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg
    Esslinger Straße 8
    70182
    Stuttgart
    ( 07 11) 238 58 98/99
    (07 11) 23 85 80
    www.tourismus-baden-wuerttemberg.de
    info@tourismus-bw.de

    Bayern Tourismus Marketing GmbH
    Arabellastr. 17
    81925
    München
    (0 89) 21 23 97 99
    (0 89) 212 39 70
    www.bayern.by
    tourismus@bayern.info

    Berlin Tourismus Kongress GmbH
    Am Karlsbad 11
    10785
    Berlin
    (0 30) 25 00 24 24
    (030) 264 74 80
    www.berlin-tourism.de
    information@visitBerlin.de

    Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
    Am Neuen Markt 1
    14467
    Potsdam
    (03 31) 298 73 73
    (03 31) 29 87 30
    www.reiseland-brandenburg.de
    tmb@reiseland-brandenburg.de

    Bremer Touristik-Zentrale

    Gesellschaft für Marketing und Service mbH
    Findorffstraße 105
    28215
    Bremen
    (04 21) 308 00 30
    (04 21) 308 00 10
    www.bremen-tourism.de
    btz@bremen-tourism.de

    Hamburg Tourismus GmbH
    Steinstr. 7
    20095
    Hamburg
    (0 40) 30 05 13 33
    (0 40) 30 05 13 00
    www.hamburg-tourismus.de
    info@hamburg-tourismus.de

    HA Hessen Agentur GmbH

    Tourismus- und Kongressmarketing
    Konradinerallee 9
    65189
    Wiesbaden
    (06 11) 95 017-81 40
    (06 11) 95 017-81 91
    www.hessen-tourismus.de
    info@hessen-tourismus.de

    Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
    Platz der Freundschaft 1
    18059
    Rostock
    (03 81) 403 05 55
    (03 81) 403 05 00
    www.auf-nach-mv.de
    info@auf-nach-mv.de

    Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH
    Essener Str. 1
    30173
    Hannover
    (05 11) 27 04 88 88
    (05 11) 270 48 80
    www.tourismus-niedersachsen.de
    info@tourismusniedersachsen.de

    Tourismus NRW e.V.
    Völklinger Straße 4
    40219
    Düsseldorf
    (02 11) 91 32 05 55
    (02 11) 91 32 05 00
    www.nrv-tourismus.de
    info@nrw-tourismus.de

    Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
    Löhrstraße 103-105
    56068
    Koblenz
    (02 61) 915 20 40
    (02 61) 91 52 00
    www.rlp-info.de
    info@gastlandschaften.de

    Tourismus Zentrale Saarland GmbH
    Franz-Josef-Röder-Straße 17
    66119
    Saarbrücken
    (06 81) 927 20 40
    (06 81) 92 72 00
    www.tourismus-saarland.de
    info@tz-s.de

    Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
    Bautzner Straße 45/47
    01099
    Dresden
    (03 51) 496 93 06
    (03 51) 49 17 00
    www.sachsen-tour.de
    info@sachsen-tour.de

    Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG)
    Am Alten Theater 6
    39104
    Magdeburg
    (03 91) 562 83 811
    (03 91) 562 83 820
    www.sachsen-anhalt.de
    tourismus@img-sachsen-anhalt.de

    Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH
    Wall 55
    24103
    Kiel
    (04 31) 600 58 44
    (04 31) 60 05 83, 600 58 40
    www.sh-tourismus.de
    info@sh-tourismus.de

    Thüringer Tourismus GmbH
    Willy-Brandt-Platz 1
    99084
    Erfurt
    Thüringer Tourismus GmbH
    Postfach 900 407
    99107 Erfurt
    (03 61) 374 23 88
    (03 61) 374 20
    www.thueringen-tourismus.de
    service@thueringen-tourismus.de

    In Deutschland

    Informationen u.a. zur Einreise nach Deutschland erteilt:

    Auswärtiges Amt
    Werderscher Markt 1
    10117
    Berlin
    Auswärtiges Amt
    11013 Berlin
    (0 30) 18 17 34 02
    (0 30) 181 70
    www.auswaertiges-amt.de
    buergerservice@diplo.de

    In Deutschland

    Informationen u.a. über regionale Industrie- und Handelskammern:

    Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
    Breite Straße 29
    10178
    Berlin
    Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
    11052 Berlin
    (0 30) 203 08 10 00
    (0 30) 20 30 80
    www.diht.de
    info@dihk.de

    Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. -DZT
    Beethovenstraße 69
    60325
    Frankfurt/M.
    (0 69) 75 19 03
    (0 69) 97 46 40
    www.deutschland-tourismus.de
    info@germany.travel

    Sehenswertes

    Berlin

    Berlin ist ein deutsches Bundesland und zugleich Hauptstadt und die größte Stadt Deutschlands.

    Berlin wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt und war ab 1486 ständige Residenzstadt des brandenburgischen Kurfürsten. Davon zeugt heute noch das Charlottenburger Schloss mit der Reiterstatue des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Den Grundstein für die kosmopolitische Stadt Berlin legte der Große Kurfürst mit der Einladung von Glaubensflüchtlingen nach Brandenburg und Berlin. Die Hugenotten brachten Küche, Lebensart und Sprache aus Frankreich. Architekten wie Karl Friedrich Schinkel oder Andreas Schlüter belebten die Architektur.

    Ende des 19. Jahrhunderts war Berlin die größte Industriestadt des Kontinents. Auf die Zeit des ´Glanz und Gloria´ folgten als Meilensteine der Zusammenbruch 1945, die Teilung der Stadt 1961, der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung 1989.

    Seitdem hat sich viel verändert - die deutsche Hauptstadt ist wieder zur Drehscheibe zwischen Ost und West geworden. Das deutsche Parlament, der Bundesrat und die Bundesregierung haben ihren Sitz wieder in der Bundeshauptstadt. Das Reichstagsgebäude mit der gläsernen Kuppel von Sir Norman Foster ist über Nacht zu einer Attraktion für Berliner wie für Gäste aus aller Welt geworden. Auch die alte Mitte um die Straße ´Unter den Linden´ wurde kräftig herausgeputzt. Berlins Zentrum, der Potsdamer, Leipziger und Pariser Platz mit dem legendären Brandenburger Tor, wurde nach der Wiedervereinigung zur größten Baustelle Europas. Wohnen und Arbeiten stehen hier an erster Stelle, aber auch Unterhaltungszentren für Einheimische und Besucher sind entstanden. Rund um den Marlene-Dietrich-Platz locken Spielbanken, ein Varieté- und Musical-Theater sowie ein Großkino viele Besucher an.

    Die Berliner Kulturlandschaft trägt durch Umfang, Vielfalt und Lebendigkeit zum unverwechselbaren Profil der Stadt entscheidend bei. Allein die 17 staatlichen Museen der Stiftung ´Preußischer Kulturbesitz´ bilden einen der größten Museumskomplexe Europas. Daneben ist Berlin die bedeutendste deutsche Theaterstadt. Zurzeit besitzt Berlin drei Opernhäuser, über 150 Theater und Bühnen sowie rund 170 Museen und Sammlungen, ferner etwa 300 kommunale und private Galerien, 265 Kinos und zahlreiche weitere kulturelle Einrichtungen. Im Sommer werden in den Parks große Open-Air-Veranstaltungen geboten. Festivals, wie der Karneval der Kulturen, die Love Week oder der Christopher Street Day, ziehen ein Millionen-Publikum aus der ganzen Welt an.

    Berlin ist also "in" und am Puls der Zeit - nicht von ungefähr hat die Stadt im Jahr 2007 mehr als 17,3 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland registriert. Im internationalen Vergleich steht Berlin ebenfalls gut da: etwa 140 Millionen Besuchstage konnte die deutsche Hauptstadt auf sich verbuchen - und rangiert nach London und Paris unter den Top 3 der europäischen Städtedestinationen.

    Dresden

    Wie Paris mit dem Eiffelturm, so ist Dresden mit dem Zwinger verbunden. Das prächtige Barockbauwerk wurde von August dem Starken errichtet. Mit großartigen Bauten und zahlreichen Kunstschätzen machte er Dresden zu einer Perle des deutschen Barocks. Nach dieser goldenen Ära setzte das silberne Zeitalter ein. Carl-Maria von Weber begründete die deutsche Nationaloper, und Caspar David Friedrich entwickelte den Stil der "Dresdner Frühromantik". Heute zeigt die Stadt dem Besucher ein Wechselspiel aus historischen Bauten und moderner Architektur. Das bedeutendste Symbol für den Wiederaufbau im während des Zweiten Weltkriegs stark zerstörten Dresden ist die Frauenkirche. Neben einem reichhaltigen Besichtigungsprogramm hat die Stadt auch ein umfangreiches kulturelles und ein gepflegtes Abendangebot. Durch die Universität mit ihren über 22 000 Studenten gibt es aber auch ein lockeres und entspanntes Unterhaltungsprogramm. Nach dem Stadtbesuch bietet sich Dresden als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Osterzgebirge, das Lausitzer Bergland und die Sächsische Schweiz an.

    Düsseldorf

    Düsseldorf, die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, ist eine moderne Metropole mit einer mehr als 700-jährigen Tradition. Kontraste zwischen rheinischem Frohsinn und kosmopolitischem Charme prägen das Bild der lebendigen Stadt. Düsseldorf ist eine Einkaufsstadt - bereits seit dem 17. und 18. Jahrhundert hat die Mode hier ihren Platz. Heute ist Düsseldorf mehrmals im Jahr das Mekka der Modemacher und -einkäufer aus aller Welt. Die Königsallee hat sich einen Namen als erste Adresse in Sachen Mode und Shopping gemacht. Auch als Messe-, Geschäfts- und Kongressstadt hat Düsseldorf einen guten Ruf. Allein 24 der in Düsseldorf jährlich stattfindenden Messen zählen zu den weltweit führenden Branchenveranstaltungen. Für Kongresse, Tagungen und Seminare bietet das Congress Center Düsseldorf (CCD) das richtige Ambiente. Die Stadt hat mit ihren bekannten Museen, Galerien und dem Theater- und Musikprogramm auch viel an Kultur zu bieten. Zahlreiche Bräuche haben sich erhalten, so beispielsweise der Karneval, der im Februar zahlreiche Besucher in die Metropole am Rhein lockt.

    Frankfurt/Main

    Frankfurt am Main ist eine Stadt der Kontraste. Tradition und Moderne, Handel und Kultur sowie Geschäftigkeit und Beschaulichkeit liegen hier dicht beieinander. Das Messegeschehen, die Finanzgeschäfte und das Kulturleben geben Frankfurt den Charakter einer Weltstadt. Die berühmte Skyline mit ihren Hochhäusern verdankt die Metropole in erster Linie den vielen in- und ausländischen Banken, die sie zum Finanzplatz Nummer eins und zu einem führenden Dienstleistungszentrum in Deutschland gemacht haben. Die verkehrsgünstige Lage mit dem größten deutschen Flughafen trägt zur wirtschaftlichen Attraktivität erheblich bei.

    Frankfurt ist auch eine Stadt der Geschichte, trat hier doch 1848 erstmals die deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zusammen. Die Paulskirche ist seitdem das Symbol der deutschen Demokratie. Auch das Kulturleben Frankfurts ist nicht zu verachten. Unter den zahlreichen Museen und dem vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsangebot findet jeder der jährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher etwas für seinen Geschmack. Nach einem Theater,- Kino- oder Konzertbesuch kann man hessische Gemütlichkeit in einer der vielen Apfelwein-Kneipen oder Livemusik-Lokale erleben.

    Auch die unmittelbare Umgebung von Frankfurt hat ihren besonderen Reiz mit kleineren Gemeinden, größeren Städten und herrlichen Landschaften. Von den Ruinen römischer Bauwerke über Kurorte bis hin zu Natur und ausgedehnten Wäldern bietet sich dem Besucher ein breites Spektrum an Aktivitäten.

    Hamburg

    Hamburg - Das Tor zur Welt. Mit diesem Attribut schmückt sich Deutschlands zweitgrößte Stadt gerne - und das zu Recht. Der umtriebige Handel und die Reisenden aus allen Ländern sowie der Hamburger Hafen - der achtgrößte Containerhafen der Erde - haben die Stadt entscheidend geprägt. Die Freie und Hansestadt zählt zu den Topwirtschaftsstandorten in Europa und ist zugleich Deutschlands Medienmetropole Nummer Eins, in der unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa), der Norddeutsche Rundfunk, Großverlage sowie international renommierte Werbeagenturen ihren Sitz haben. Der Tourismus trägt außerdem zum Einkommen der Stadt erheblich bei.

    Darüber hinaus ist Hamburg das kulturelle Zentrum in Norddeutschland. Rund 50 Museen, insgesamt über 300 Theater und Kleinkunstbühnen und die Hamburger Staatsoper genießen einen sehr guten Ruf und bieten Kunst und Kultur für Jedermann. Gleichzeitig findet man auf der weltberühmten Reeperbahn auf St. Pauli jede Art der Unterhaltung, von Kneipen, Diskotheken und Live-Musik-Clubs bis hin zu Erotik-Cabarets.

    Mit vielen großzügigen Grünanlagen und der wunderbaren Lage an Alster und Elbe bietet Hamburg auch eine hohe Lebensqualität sowie genügend Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten von anstrengenden Entdeckungstouren oder dem Nachtleben auf dem Kiez. "Alsterschippern" auf der Binnen- und Außenalster, vorbei an Villen mit Parkanlagen, urwüchsigen Uferpartien und Brücken, ist ein unvergessliches Erlebnis und sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg-Besuches gehören.

    Das Gesicht der Stadt selbst bestimmen postmoderne Glas- und Stahlfassaden genauso wie großbürgerliche Villen vergangener Jahrhunderte und zahllose Brücken die die Fleete und Kanäle überspannen. Besucher erleben bei einem Spaziergang eine Zeitreise zwischen Moderne und Geschichte. Bestes Beispiel hierfür ist die historische Speicherstadt im Freihafen, in deren unmittelbarer Nachbarschaft das moderne "Hanseatic Trade Center" entstand.

    Hannover

    Wer an Hannover denkt, denkt zunächst einmal an eine Messe- und Kongressstadt. Das ist auch durchaus berechtigt, hat sich Hannover doch durch seine zentrale Lage zwischen Nord und Süd sowie Ost und West zu einem anerkannten Messestandort gemausert. Als Messeplatz genießt die niedersächsische Hauptstadt eine hohe Reputation. Jahr für Jahr werden mit der Hannover Messe Industrie und der CeBit zwei internationale Messen veranstaltet. Die EXPO 2000 ´Mensch-Natur-Technik´, die Ende Oktober 2000 ihre Pforten schloss, hat das Ansehen der Stadt in Deutschland und der Welt weiter erhöht. Das Congress Centrum Stadtpark (CCS) und das neue Tagungszentrum Messe bieten beste Voraussetzungen für gut organisierte Kongresse.

    Daneben bietet Hannover aber auch hohe Lebens- und Erlebniswerte. Das Stadtzentrum ist klein, überschaubar und besitzt malerische Winkel mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Die vielen Straßenkunstwerke sind eine Besonderheit Hannovers. Sie werden seit 1970 auf rund 4.200 Metern durch den aufs Pflaster gemalten "Rote Faden" verbunden. Sehenswerte Museen erwarten die Besucher und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sorgen für Abwechslung vom harten Messealltag. Bei einem Bummel durch die Fußgängerzone mit ihren vornehmen Einkaufsgalerien, Warenhäusern, eleganten Boutiquen und Fachgeschäften findet sich sicher auch das ein oder andere Souvenir. Zum Verweilen und Ausruhen bieten sich die Herrenhäuser Gärten sowie ein Spaziergang am oder eine Bootsfahrt auf dem Maschsee an. Niedersachsens Hauptstadt ist auch ein guter Ausgangspunkt für interessante Ausflüge wie beispielsweise auf der "Deutschen Märchenstraße", der "Erikastraße" oder in den sagenumwobenen Harz.

    Köln

    Köln, die Stadt am Rhein, ist die größte Stadt des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Metropole ist römischen Ursprungs und blickt auf eine über 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Als Hansestadt im Mittelalter zog sie Millionen von Händlern und Pilgern an. Das ist noch heute so. Dom, Kölnisch Wasser, Kölsch und Karneval ziehen die Touristen genauso an wie die historischen Bauwerke, die über 30 Museen und 120 Kunstgalerien sowie das kulturelle Angebot.

    Der weltberühmte Kölner Dom und die zahlreichen romanischen Kirchen prägen das Stadtbild. Köln besitzt auf engstem Raum innerhalb des Verlaufs der mittelalterlichen Stadtmauern einen Kranz von zwölf großen romanischen Stifts- bzw. Klosterkirchen.

    Das moderne Bild der Stadt mit dem Museumskomplex, dem als transparente Schiffsburg gestalteten Schokoladenmuseum und der neben der Messe gelegenen Kölnarena ist eingebettet in das historische Köln.

    Neben den architektonischen Sehenswürdigkeiten ist Köln eine Einkaufs-, Vergnügungs-, Sport- und Businessstadt und ein bedeutender Medien- und Messeplatz. Der Freizeitwert der Stadt wird durch die zahlreichen Grünflächen im engeren Stadtgebiet noch erhöht. Der Rheinpark im Rechtsrheinischen, verbunden durch die Seilbahn mit dem Zoo und dem Botanischen Garten, der Flora, der neue Rheingarten in der Altstadt, die zahlreichen historischen Parks und der äußere Grüngürtel laden zum Verweilen und Bummeln im Grünen ein, wenn man von der Hektik der Stadt genug hat. Für einen Ausflug bieten sich auch eine Ausflugsfahrt mit einem Schiff auf dem Rhein oder der Besuch der Umgebung z.B. des Siebengebirges, des Bergischen Landes oder einer der benachbarten Städte wie Bonn oder Düsseldorf an.

    Leizig

    In Leipzig, dem Mittelpunkt der großräumigen Leipziger Tieflandsbucht und gleichzeitigem Zentrum des Mitteldeutschen Wirtschaftsraumes, pulsiert heute das Leben. Tradition und Fortschritt des 21. Jahrhunderts begegnet man hier auf Schritt und Tritt. Seit den Friedensgebeten in der Nikolaikirche und den friedlichen Massendemonstrationen, im Jahr 1998 ist Leipzig zum Symbol für die Wende und den Weg zur deutschen Einheit geworden. Die Stadt hat die neuen Entwicklungen gut verkraftet. Leipzig ist eine äußerst dynamische Großstadt geworden, in der die Wiedervereinigung besser und schneller verarbeitet und genutzt wurde, als anderswo in den neuen Bundesländern.

    Das Stadtrecht und Marktprivileg wurde Leipzig bereits um das Jahr 1165 verliehen. Der Stadtname geht auf die sorbische Siedlung "Lipzk", was soviel wie Ort bei den Linden bedeutet, zurück. Die Nikolaikirche von 1175 ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Im Jahr 1212 folgte die Weihe der Thomaskirche.

    Leipzig ist seit Jahrhunderten ein Mittelpunkt im internationalen Handel und seit 500 Jahren Messestadt. Noch heute geben wichtige Fachmessen den Takt im Wirtschaftsleben an. Mittlerweile hat sich die Stadt zum zweitgrößten deutschen Bankenplatz nach Frankfurt/Main heraus gemacht. Zum Ruf Leipzigs trugen Musiker wie Bach, Mendelssohn-Bertholdy und Schumann sowie Verleger wie Baedeker, Brockhaus und Reclam bei. Heute wirken noch zahlreiche Verlage, der Thomanerchor und das Gewandhausorchester. In Kunst, Kultur und Wissenschaft nimmt Leipzig eine wichtige Stellung in Deutschland ein: Die 1409 gegründete Universität Leipzig ist nach der Heidelberger die älteste in Deutschland.

    Das historische Stadtzentrum, umgeben von einem grünen Promenadenring, bildet das lebendige historische Herz, in dem sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten befinden.

    Vor allem die Renaissance, das Barock und die Zeit der Jahrhundertwende verleihen dem "alten" Leipzig sein Gesicht, das heute durch zahlreiche moderne Neubauten erneuten Wandel erfährt. Ein Beispiel dafür ist das traditionelle Industrieviertel Leipzig-Plagwitz, das zu einem modernen Wohn- und Dienstleistungsstandort umgestaltet wurde.

    München

    München, die bayerische Hauptstadt, ist eine der großen europäischen Wirtschafts- und Medienmetropolen und zugleich kulturelles Zentrum des Bundeslandes Bayerns. Die Stadt wurde 1158 auf dem so genannten "Augsburger Schied" von Kaiser Friedrich Barbarossa zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der eigentliche Gründer ist Herzog Heinrich der Löwe, der um den einträglichen Salzhandel auf sein Gebiet umzuleiten, die Isarbrücke bei Föhring zerstörte und den Markt einige Kilometer isaraufwärts nach Munichen verlegte. Die Stadtbefestigung mit Isartor, Sendlinger Tor und Karlstor erfolgte im frühen 14. Jahrhundert unter Ludwig dem Bayern. Die älteste Kirche des Stadtzentrums ist St. Peter, deren Renaissanceturm als "Alter Peter" eines der Wahrzeichen der Stadt bildet.

    Die Innenstadt ist überschaubar und leicht zu Fuß zu erkunden. Sie wird durch Karlsplatz, Sendlinger Tor, Isartor und Odeonsplatz begrenzt. In ihrem Zentrum liegt der Marienplatz, Münchens "gute Stube", von dem die Shopping-Meilen Richtung Stachus und Sendlinger Tor abgehen. Richtung Norden um den Max-Joseph-Platz und den Odeonsplatz liegen die "herrschaftlichen Bezirke" mit Residenz, Erzbischöflichem Palais und Hofgarten.

    Abgesehen von der Innenstadt besteht München, vielleicht noch mehr als andere Großstädte, aus vielen "Dörfern", Stadtteilen mit jeweils eigenem Charakter.

    Schwabing beispielsweise wird durch die Schickeria, das entsprechende Nightlife, die Cafés zum "Gesehen-Werden" sowie durch die lockere Atmosphäre um Universität und Englischen Garten geprägt. "Bogenhausen" heißt der angrenzende vornehme Wohnbezirk im Münchner Nordosten. Südlich davon, zwischen Ostbahnhof, Max-Weber-Platz und Rosenheimer Platz, liegt Haidhausen, ein Stadtviertel der "einfachen" Leute und der alternativen Lebensweisen. Entsprechend findet man hier Szene-Kneipen und Läden mit ausgefallenem Angebot.

    Die Attraktionen Münchens freilich sind über das ganze Stadtgebiet verstreut. So liegt etwa das Olympiagelände im Norden, das Nymphenburger Schloss im Westen und der Zoo im Süden jeweils ein ganzes Stück von der Innenstadt entfernt.

    Die Liegewiesen entlang der Isar, im Englischen Garten und an den Baggerseen unter anderem im Norden Münchens laden immer wieder zur Rast oder zum (Sonnen-)Bad ein.

    Da München nicht weit von den Feriengebieten in den bayerischen Alpen am Starnberger See oder am Chiemsee entfernt liegt, lässt sich eine Städtereise im Winter gut mit einer Skiausfahrt oder im Sommer mit einem Aktivurlaub an den bayerischen Seen und in den Bergen verbinden.

    Stuttgart

    Stuttgart, die Hauptstadt Baden-Württembergs, ist eine Stadt der reizvollen Gegensätze, eine pulsierende lebensfrohe Metropole. Einerseits ist sie mit den Firmensitzen von Daimler Chrysler, Porsche und Bosch und mit den jährlich im November stattfindenden Stuttgarter Buchwochen eine Wirtschaftsmetropole und Verlagsstadt. Andererseits ist Stuttgart eine Großstadt mit einem sehr hohen Grünflächenanteil. Die Lage der Stadt ist einmalig, das Panorama herrlich. Stuttgart schmiegt sich in einen Talkessel. Die sie auf drei Seiten umgebenden grünen Hänge sind bis zu 200 Meter hoch. Hier wurde noch bis in das 19. Jahrhundert hinein Wein angebaut. Die "Stäffele", Treppen, die die Weinberge begehbar machen, tragen viel zur heimeligen Atmosphäre der Stadt bei. Im Grüngürtel, der sich vom Neckar bis in das Herz der Stadt hinein zieht, lässt sich ein ausgedehnter Spaziergang unternehmen. Für kulturinteressierte Besucher gibt es schöne Plätze, prächtige Schlösser und viele historische Bauten unterschiedlicher Architekturstile zu entdecken, und Naturliebhaber finden in der interessanten und vielseitigen Umgebung von Stuttgart ein ausgiebiges Betätigungsfeld.

    Stuttgart hat mit seinem Flughafen, den Bahnverbindungen und Autobahnanschlüssen sowie dem ausgebreiteten Netz öffentlicher Verkehrsmittel eine erstklassige Infrastruktur, die sie auch als Messe- und Kongressstadt attraktiv gemacht hat. Seit Herbst 2007 ist die neue Messe auf den Fildern, direkt am Stuttgarter Flughafen, eröffnet.

    Auch kulturell hat Stuttgart einiges zu bieten. Fröhliche Feste, wie das Sommerfest, das Stuttgarter Weindorf und das Cannstatter Volksfest, sorgen für Abwechslung. Neben zahlreichen sehenswerten Museen sind die Staatsgalerie Stuttgart und Haus der Geschichte Baden-Württemberg Anziehungspunkte für Einheimische und Touristen. Die Bühnen der Stadt bieten ein breites Spektrum von Klassik und Ballett bis hin zu Kabarett und Varieté. Aber auch die Musicaldarbietungen im SI-Centrum gehören zu den Topattraktionen. Eine regelrechte Unterhaltungskultur mit dem MaxX-Filmpalast und einer anspruchsvollen Gastronomie ist um die Musical-Hallen entstanden.

    Weimar

    Die Kulturstadt Weimar im Thüringer Becken gelegen, war ein Zentrum der deutschen Klassik. Die Epoche begann mit der Berufung von Christoph Martin Wieland durch Herzogin Anna Amalia im Jahr 1772 als Erzieher für den Sohn. Goethe kam drei Jahre später als Minister an den Weimarer Hof, Herder und Schiller folgten. Auch Luther, Bach und Lucas Cranach d.Ä. lebten zeitweilig in Weimar. Von den vielen bekannten Schriftstellern und Musikern, die im 19. Jahrhundert in Weimar wirkten, seien hier nur Franz Liszt, Hoffmann von Fallersleben und Richard Strauss genannt. Auch ein wichtiges Kapitel für die deutsche Geschichte wurde in Weimar geschrieben, als im Nationaltheater im August 1919 die deutsche Verfassung angenommen wurde, die die Grundlage für die Weimarer Republik wurde und die starke Stellung des Reichspräsidenten festschrieb. Noch heute sind die Auswirkungen der beschriebenen geschichtlichen Begebenheiten im Stadtbild und in den Sehenswürdigkeiten zu erkennen. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz.

    Im Jahr 1999 war Weimar eine der Kulturhauptstädte Europas. Gleichzeitig wurde dann auch dem 250. Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes gedacht. Für diese Festlichkeiten wurden umfassende bauliche Veränderungen vorgenommen. Das Stadtschloß und der Marstall wurden grundlegend saniert und das frühere Landesmuseum zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet.

    Der Nordwesten

    Der Norden Deutschlands ist flach, sanfte Hügel, Seen und Sandstrände beherrschen die Landschaft. Die Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Hannover ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sehenswert sind im Norden auch Lübeck mit einer bemerkenswerten Altstadt, das Wikingermuseum Haithabu in der Nähe von Kiel und die Hafenstadt Bremen.

    Die nord- und ostfriesischen Inseln sind beliebte Ferienziele. Die Inseln mit weiten Sandstränden sind zum Teil autofrei.

    Ostfriesland ist das Land der Windmühlen, die überall an der Küste zu sehen sind. Neuerdings haben sich die modernen Windkraftanlagen dazugesellt, die hier ideale Windbedingungen gefunden haben und weit über das Land zu sehen sind. Ein malerisches Fischerdorf ist Greetsiel, wo gleich zwei Windmühlen am Ortseingang stehen. Von den sieben ostfriesischen Inseln ist Borkum ganz im Westen die größte. Das Auto kann auf der Fähre mitgenommen werden, Fahrräder können überall auf der Insel gemietet werden.

    Die Nordfriesischen Inseln haben mit Sylt einen mondänen und bekannten Vertreter. Eine gemütlichere Insel mit einer grandiosen Dünenlandschaft ist Amrum. Am romantischsten ist der rote Felsen Helgolands, dessen Badedüne nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Haushohe Wellen brechen sich an stürmischen Tagen an den Uferbefestigungen Helgolands - ein unvergessliches Naturschauspiel.

    Zu Norddeutschland zählt auch das Erholungsgebiet der Lüneburger Heide sowie die Wandergebiete in Westfalen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum aus mehreren Großstädten, der durch seine kulturelle Vielfalt von sich reden macht.

    Der Nordosten

    Die am meisten frequentierte Ferienregion Deutschlands erstreckt sich von Travemünde bis nach Flensburg. Überall an der Küste finden sich gepflegte Badeorte und kilometerlange Sandstrände. Die wichtigsten Inseln sind Hiddensee, Usedom und die Halbinsel Rügen. Die Kreidefelsen der Insel Rügen sind nicht erst seit Caspar David Friedrich bekannt. Die weißen Klippen des 47 Meter aufragenden Kap Arcona waren schon vor 100 Jahren ein besonderer Anziehungspunkt.

    Kiel liegt am östlichen Ende des Nord-Ostseekanals, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt. In Kiel finden alljählich Segelwettbewerbe statt.Greifswald, Schwerin und Rostock sind historische Städte, deren Stadtanlagen und Gebäude größtenteils erhalten geblieben sind. Berlin ist als Hauptstadt das neue Zentrum Deutschlands und nach wie vor eine lebendige Metropole. Potsdam ist mit dem Schloss Sanssouci sehenswert. In Sachsen-Anhalt sind Magdeburg, Quedlinburg und Wernigerode besuchenswert. Der Nationalpark Harz ist ein beliebtes Ausflugsziel.

    Thüringen und Sachsen

    In Thüringen liegt der berühmte, insgesamt 168 Kilometer lange Wanderweg Rennsteig. In der Luther-Stadt Erfurt sind noch viele Bürgerhäuser erhalten. Eisenach wird von der geschichtsträchtigen Wartburg überragt. Die Goethe-Stadt Weimar ist eine kulturelle Hochburg der Region. Dresden, Leipzig und Meißen sind weitere Städte in Sachsen, die man unbedingt besuchen sollte.

    Entlang des Rheines

    In Düsseldorf findet man auf der Einkaufsmeile "Kö" alle eleganten Modeadressen der Welt. Viele kulturelle Veranstaltungen finden hier statt. Wahrzeichen der Stadt Köln ist der Dom. In unmittelbarer Bahnhofsnähe befindet sich die neue Gemäldesammlung im Wallraf-Richartz-Museum. Der Karneval im Februar ist in Düsseldorf und Köln ein wichtiger gesellschaftlicher Höhepunkt. Sehenswerte Städte sind die Kaiserstadt Aachen, die Stadt Koblenz am Ende des Moseltales, die alte Römerstadt Trier und der Bischofssitz Mainz am Zusammenfluss von Main und Rhein.

    Banken- und Wirtschaftszentrum Deutschlands ist Frankfurt am Main. In der Innenstadt sind die Paulskirche, der sog. Römer und die Oper historische Gebäude. Fulda ist ein Bischofssitz nordlich von Frankfurt, dessen Barockviertel in seiner Gesamtanlage für Deutschland einzigartig ist. Die Universitätsstadt Marburg und der Kurort Wiesbaden sind bedeutende Städte. Im Saarland macht sich der französische Einfluss deutlich bemerkbar.

    Auf dem Rhein finden Flusskreuzfahrten statt, die auch die Zubringerflüsse Mosel, Saar, Main einschließen, weiter südlich sogar den Neckar. Besonders die Moselhänge gehören zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Deutschlands.

    Der Südwesten

    Die Universitätsstadt Heidelberg ist für in- und ausländische Touristen ein großer Anziehungspunkt. Den ganzen Neckar entlang finden sich kleine historische Städte, darunter Bad Wimpfen im Norden Heilbronns. Stuttgart ist die baden-württembergische Hauptstadt, die außerordentlich viele Parks zu bieten hat. In der näheren Umgebung sind Ludwigsburg, Weil der Stadt und Schwäbisch Gmünd sehenswert. Die Universitätsstadt Tübingen lockt mit dem pittoresken Stadtzentrum und vielen bemerkenswerten Ausstellungen in der Kunsthalle.

    Der Schwarzwald gehört zu Deutschlands wichtigsten Mittelgebirgen. Die Tannenwälder, Schluchten und Seen und auch die Heilbäder begeistern die Besucher. In Triberg wurde das Wahrzeichen des Schwarzwaldes entwickelt, die Kuckucksuhr. Sie ist nach wie vor ein willkommenes Reiseandenken nicht nur für Amerikaner und Asiaten. Um Tribergs 160 Meter hohen Wasserfall rankt sich eine Sage. Mit der Bahn kann man auf einer romantischen Eisenbahnstrecke über Donaueschingen (Ursprung der Donau) bis nach Konstanz an den Bodensee fahren. Für Autoreisende und auch für Motorradfreunde ist die Schwarzwaldhochstraße eine Traumstrecke, die im eleganten Kurort Baden-Baden beginnt und bis ins Herz des Schwarzwaldes führt. Der Feldberg ist mit seinen 1493 Metern die höchste Erhebung des Schwarzwaldes und ist im Winter ein beliebtes Skirevier. Die Universitätsstadt Freiburg im Breisgau liegt im Südschwarzwald und ist mit ihrem bunten Treiben die heimliche Hauptstadt der Region. In vielen Städten des Schwarzwaldes, so auch in Rottweil, können Besucher in der Fasnachtszeit das Schauspiel einer alemannischen Fasnet erleben. Aus dem 16. Jahrhundert haben sich viele Masken und Gewänder erhalten, und auf einem malerischen Umzug wird mit Schellengerassel frühmorgens der Winter verjagt.

    Das Münster in Ulm ist der höchste Kirchturm der Welt. Ein Spaziergang durch die Altstadt mit den historischen Fischergassen lohnt sich.

    Der Bodensee befindet sich ganz im Süden Deutschlands und grenzt an die Schweiz und Österreich. Das gesamte Ufer des Sees ist touristisch erschlossen und auf dem See finden Bootsausflüge statt. Ein Besuch auf der Blumeninsel Mainau und der Reichenau mit Benediktinerabtei lohnt sich. Schöne Städte am Bodenseeufer sind Meersburg, Lindau und Konstanz. Der Rheinfall bei Schaffhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel in der nahen Schweiz.

    Der Südosten

    Die Hauptstadt Bayerns ist München, die mit einem vielfältigen kulturellen Angebot aufwartet. Eine reiche Auswahl an Museen und Galerien, viele Theater und Veranstaltungen locken zahlreiche Besucher an. Das jährliche Oktoberfest ist ein Muss für die meisten ausländischen Besucher. Im Osten liegt an der tschechischen Grenze der Nationalpark Bayerischer Wald. Passau, Regensburg und Nürnberg sind beliebte Ausflugsziele. In Nürnberg ist der jährlich stattfindende Weihnachtsmarkt besonders stimmungsvoll. In Augsburg sind noch alte Kaufmannshäuser aus dem 16. Jh. zu sehen. In der Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg ist der Dom aus dem 13. Jh. erhalten. Rothenburg ob der Tauber besitzt noch eine vollständig erhaltene Stadtmauer auf der man, wie auch in Nördlingen, die gesamte Stadt umrunden kann.

    Der Süden Bayerns wird von den Alpen und dem Alpenvorland mit seinen vielen Seen bestimmt. Die Allgäuer Landschaft ist klimatisch angenehm und sehr stimmungsvoll. In den Bayrischen Alpen befinden sich mit der Zugspitze (2962 m) und dem Watzmann (2713 m) die höchsten Berge Deutschlands.

    Nationalparks: Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

    Der größte Nationalpark Mitteleuropas wurde um die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Erde gebildet. Diese Landschaft reicht von der niederländischen Nordseeküste bis hinauf nach Dänemark. Das Wattenmeer, ein im Wirkungsbereich der Gezeiten liegender Streifen, der bei Flut vom Meerwasser überflutet wird und bei Ebbe trocken bleibt, ist weltweit einzigartig. Bis zu 3.200 Tierarten bevölkern das Wattenmeer. Am Ufer findet man Seesterne, Krebse, Schnecken, Muscheln und Wattwürmer. Als Nist- und Rastplatz einer großen Anzahl von Zugvögeln ist der Nationalpark alljährlich eine Besucherattraktion, besonders im Herbst. Auf den Salzwiesen gibt es eine vielfältige Pflanzenwelt, so finden sich hier der Strandflieder, Rotschwingel und Strandwegerich.

    Von einem erfahrenen Wattführer kann man sich das Schauspiel von Ebbe und Flut zeigen lassen, wenn nach sechs Stunden das Meer zurückkehrt, und die Priele, tiefe Furchen in der Wattlandschaft, sich wieder mit Wasser füllen. Wattwanderungen mit Führung sind für die ganze Familie ein unvergessliches Erlebnis.

    Zu den vielen Ausflugsmöglichkeiten gehören auch Aufenthalte in den kleinen Fischerdörfern des Nationalparks sowie eine Schifffahrt zu den Seehundbänken.

    In Tönning befindet sich das Nationalparkhaus und das wissenschaftliche Zentrum der Nationalparks des Wattenmeeres. Das Multimar Wattforum Tönning ist außerordentlich sehenswert.

    Hamburgisches Wattenmeer

    Drei Inseln bestimmen das Landschaftsbild des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer, dem kleinsten der drei Wattenmeer-Nationalparke: Die grünflächige, von 40 Menschen bewohnte Insel Neuwerk, die Düneninsel Scharhörn und die künstlich aufgespülte Insel Nigehörn. Aufatmen ist angesagt auf dieser Inselgruppe, die sich direkt in der Elbmündung vor Cuxhafen befindet und aus ca. 12.000 ha Wattlandschaft besteht. Bei Ausflügen ins Watt kann man Bernstein suchen und große Kolonien von Zwerg-, Brand-, Fluss- und Küstenschwalben beobachten.

    Die Geschichte der Insel Neuwerk ist seit 1299 urkundlich belegt. Die Wege auf dieser Insel führen durch begrüntes Eiland und vorbei an Zeugnissen der Geschichte, z.B. dem Wehrturm in der Elbmündung, einem deutlichen Zeichen der Hanse, sowie der Bastion, die Stützpunkt für die Bekämpfung der Seeräuberei war. Die ursprüngliche Sandbank Scharhörn ist vor allem wegen ihrer Seevogelkolonien eine Besucherattraktion. Wie auch die künstlich aufgespülte Vogelinsel Nigehörn, die für Besucher gesperrt ist, erstaunt Scharhörn durch riesige Flächen unberührter Natur.

    Niedersächsisches Wattenmeer

    An der Nordseeküste Niedersachsens befindet sich der Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer". Er schützt das zwischen Ems und Elbe liegende Wattenmeer, einschließlich der vorgelagerten ostfriesischen Inseln. Hier gibt es beeindruckende Landschaftsformen, wie zum Beispiel die für die Region typischen Salzwiesen, das Steilufer bei Dangast sowie das "schwimmende Moor" bei Sehestedt, das einzige noch intakte Außendeichsmoor in Deutschland.

    Zu einer der ausgefallensten Erscheinungen unter den dort lebenden Tieren gehört die Brandente, einer der schönsten Vögel der Küstenregion. Zwischen August und September bevölkern besonders viele Küstenvögel das Watt.

    Zu den Höhepunkten des Parks gehören das Wattenmeerhaus in Wilhelmshaven, die Seehundstation in Norddeich, das Wasserschloss in Dornumsiel sowie das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Auf der Insel Borkum kann das Feuerschiff und der Walknochenzaun bewundert werden. Auf Norderney steht das Fischerhausmuseum. Und auf Wangerooge ist der alte Leuchtturm sehenswert.

    Jasmund

    Im Nationalpark Jasmund im Nordosten Deutschlands findet man die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Schön ist die Kreidelandschaft mit zahlreichen Mooren, Feuchtwiesen und Trockenrasen, deren bekanntester Punkt die weltberühmten Kreidefelsen um den Königsstuhl sind und die schon von dem berühmten Maler Caspar David Friedrich dargestellt wurden. Zu dem Nationalpark gehören außerdem die seit dem 13. Jh. vorhandenen Rotbuchenwälder auf dem Stubnitzplateau, einer überwiegend aus Kreide aufgebauten, eiszeitlich geprägten Hochfläche.

    Neben dem Königsstuhl, dem höchsten Felsen der Kreideküste, beeindruckt die 10 km lange und bis zu 117 m hohe Kreideküste mit ihren aktiven und inaktiven Kliffs, die die Dynamik einer Steilküste veranschaulicht. Hier findet der aufmerksame Strandwanderer neben weißer Schreibkreide eiszeitliche Sedimente und Fossilien.

    Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks beherbergt beispielsweise Mehlschwalben, die in den Kreideriffs brüten oder den seltenen Seeadler.

    Das Gebiet der Stubnitz ist nicht nur aufgrund seiner Kreidelandschaft einen Besuch wert. Auf den regelmäßig stattfindenden Führungen des Nationalparkamtes kann man näheres über die Germanengöttin Hertha oder den geheimnisvollen Piraten Störtebecker, der an diesem Ort angeblich einen Schatz vergraben hat, erfahren.

    Ein Mehr an Geschichte bedeutet ein Besuch im Jagdschloss Granitz südlich von Binz. Bei einer Fahrt mit der Dampf-Kleinbahn "Rasender Roland" läßt sich die Landschaft besonders gut erschließen.

    Höhepunkte des Nationalparks sind das Kap Arkona mit dem kleinen Ort Vitt, der Fischereihafen Saßnitz mit Fischereimuseum, die Piratenschlucht in Saßnitz, das Stadtmuseum in Greifswald mit einer Caspar-David-Friedrich-Ausstellung, die historischen Handwerkerstuben in Gingst und der Grümbke-Aussichtsturm bei Neuenkirchen.

    Vorpommersche Boddenlandschaft

    Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erstreckt sich von der Halbinsel Darß-Zingst bis zur Westküste Rügens eine Landschaft aus Steilküsten und Dünen, Nehrungen und Strandseen. Ihren Namen verdankt die noch weitgehend naturbelassene Landschaft den von der offenen Ostsee abgetrennten Lagunen, die Bodden genannt werden.

    Die Vielfalt und Vielzahl der Tier- und Pflanzen dieses Naturraumes ist erstaunlich. Seltene Wildarten wie Rothirsche und Wildschweine können aus geringster Entfernung beobachtet werden.

    Besondere internationale Bedeutung genießt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft als größter Kranich-Rastplatz Europas. Alljährlich ist hier im Herbst der Anflug von ca. 30.000 Kranichen zu beobachten. Entlang der Reiserouten erreicht man u.a. den größten Sandhaken Rügens: Eine durch Kiefern und Birken gekennzeichnete Landschaft, mit vermoorten Strandseen und Beobachtungspunkten zur See- und Boddenseite mit Blick über Landschaft und Tierwelt.

    Die vorgelagerte, autofreie Insel Hiddensee, die größte Insel des Nationalparks, mit sehenswerten Orten wie der Dünenheide mit gut ausgeschilderten Wanderwegen und den Dornbuschhöhen, zieht immer mehr Erholungssuchende an. Das Besucherhaus am Hauptweg informiert über die Besonderheiten des Nationalparks.

    Müritz

    Östlich des bekannten und größten Sees der Mecklenburgischen Seenplatte im Nordostdeutschen Tiefland liegt der Nationalpark Müritz. Die Wege mit einer Gesamtlänge von 660 km führen durch eine traumhafte Großseenlandschaft, die mehr als 130 Seen, uralte Buchenwälder und zauberhafte Moore umfasst.

    Dieses von der Eiszeit geformte Naturgebiet ist insbesondere als Brutstätte für selten gewordene oder an anderen Orten schon ausgestorbene Großvögel von internationaler Bedeutung. Seeadler, Fischadler und Kraniche können auf extra angelegten Beobachtungsständen, die sich im östlichen Teil des Nationalparks, bei Serrahn, befinden, beobachtet werden.

    Sehenswert sind das "Heinrich-Schliemann-Museum" in Ankershagen, die Stadt Waren mit ihrer Altstadt und besonders die Fischadlerpaare in Federow.

    Neben Erkundungen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu sind auch Schiffsfahrten auf der Mecklenburger Groß- und Kleinseenplatte möglich, bei denen Fahrräder kostenlos transportiert werden.

    Unteres Odertal

    Dieser 60 km lange Auen-Nationalpark aus eindrucksvollen Oderhängen und blühendem Trockenrasen führt am deutschen und polnischen Ufer der Oder entlang.

    Neben den besonderen und geschützten Vogelarten wie Seeadler, Schwarzstorch und Seggenrohrsänger, leben hier auch Biber, die ihre Staudämme errichten. Über 40 Fischarten und 50 verschiedene Säugetierarten komplettieren den Tierreichtum. Ein Erlebnis besonderer Art ist der Anflug von über 13.000 Kranichen auf ihre im Odertal gelegenen Rastplätze.

    Besuchenswert sind der mittelalterliche Burgfried in Stolpe, die historischen Tabakscheunen bei Friedrichsthal, das Schloss bei Zützen, in Gartz die mittelalterliche Stadtbefestigung und die Stephans-Kirche sowie die spätgotische Dorfkirche in Criewen.

    Harz

    Der Nationalpark Harz ist eines der beliebtesten Wander- und Skiwandergebiete der deutschen Mittelgebirge.

    Diese Landschaft in Granit zeugt von einer besonders vielfältigen Geologie. Entlang dem 700 km langen Wanderwegenetz durchquert man die für das Harzgebirge charakteristischen Bergfichten- und Buchenmischwälder, findet Hoch- und Übergangsmoore sowie Bäche. Es gibt Rothirsche, Rehe und Wildschweine. Während die bunte Vogelwelt mit Arten wie dem Schwarzspecht, der Ringdrossel und dem Zaunkönig ständig präsent bleibt, sieht man mit viel Glück auch Wildkatzen und Füchse.

    Die über 20 Besucher- und Erlebnis-Bergwerke machen Ausflüge zu interessanten Höhepunkten. In Clausthal-Zellerfeld steht die größte Holzkirche Deutschlands.

    Zu empfehlen sind Besichtigungen der verschiedenen Nationalparkhäuser, zum Beispiel in Altenau-Torfhaus und St. Andreasberg mit den mittelalterlichen Gebäuden und Besucherbergwerken, die einen tieferen Einblick in Geschichte und Kultur der Region gewähren.

    Im Hochharz befindet sich der Brocken - der mit 1.142 Metern höchste Berg des Harzes. Der fast kahle Gipfel ist oft nur schemenhaft zu sehen, da er ca. 300 Tage im Jahr zeitweise im Nebel versinkt. Dieser besondere Umstand führte zu der Sage, dass hier die Hexen zu Hause seien und alljährlich wird hier die Walpurgisnacht mit dem Hexentanz gefeiert.

    Die Schmalspurbahn mit einem Wegenetz von über 130 km führt zu mittelalterlichen Städten der Umgebung und auch auf den Brocken. Schön sind die Rübeländer Tropfsteinhöhlen, die Felsenschlucht im Bodetal und das Schloss Wernigerode. Die Stadt Quedlinburg ist dank ihrer an historischen Fachwerkhäusern reichen Bausubstanz zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden.

    Hainich

    Vor wenigen Jahren noch militärische Sperrzone, wurde das von Rotbuchen dominierte Waldgebiet Hainich im Westen Thüringens zu Deutschlands jüngstem Nationalpark erklärt.

    Eine Reise zwischen dem Kurort Bad Langensalza und der Wartburg-Stadt Eisenach führt in das größte zusammenhängende Laubmischwaldgebiet Europas, das auch als "Urwald in der Mitte Deutschlands" bezeichnet wird. Diese einzigartigen Wälder, auch Plenterwälder genannt, sind besonders naturschonend bewirtschaftete Wälder.

    Rundwanderwege, vor allem der bekannteste Höhenwanderweg "Rennstieg", führen bis in die malerischen Städte der Region. In der Kurstadt Bad Langensalza steht das Schloss Dryberg und ein Heimatmuseum. In der Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen stehen Bürgerhäuser aus sieben Jahrhunderten und eine begehbare Stadtmauer. Die Martin-Luther-Stadt Eisenach ist mit der Wartburg nicht nur für Kulturliebhaber einen Besuch wert. Die ca. 1.000-jährige "Betteleiche" und die "Steinernen Kreuze" dürfen auf dem Rennsteig nicht ausgelassen werden. Bei Bickenriede steht das sehenswerte Kloster Anrode.

    Kellerwald-Edersee

    Die ausgeprägte Waldlandschaft am Edersee in Hessen wurde 2004 als Nationalpark Kellerwald-Edersee ausgewiesen. Der Kellerwald gehört geologisch gesehen zum Rheinischen Schiefergebirge, das Landschaftsbild ist durch den Wechsel von tief eingeschnittene Tälern und Bergkuppen geprägt.

    Der Nationalpark zeichnet sich vor allem durch seinen alten Baumbestand mit einem hohen Buchenanteil aus. Die Laub- und Mischwälder werden für westeuropäische Verhältnisse schon seit langer Zeit nicht mehr genutzt und sind daher in einem naturnahen Zustand.

    Hier kann man erfahren, welche Bäume und andere Pflanzen sich je nach Gestein, Boden, Wind- und Lichtverhältnissen ansiedeln. So kann zum Beispiel die Rotbuche an sehr trockenen Standorten gedeihen, während Erlen und Weiden mehr Feuchtigkeit benötigen. Anderen Pflanzen wiederum wie die Sommer- und die Winterlinde macht eine steile Hanglage nichts aus.

    Entlang der Flüsse gibt es auch Waldwiesen, ein Lebensraum ganz anderer Pflanzen und Tiere.

    Zu den Säugetieren, die im Nationalpark Kellerwald-Edersee leben, zählen der Rothirsch, das Schwarzwild und das Muffelschaf, Füchse und Dachse sowie 13 Fledermausarten.

    Sächsische Schweiz

    Im Osten Deutschlands, Südöstlich von Dresden gelegen, schützt der Nationalpark Sächsische Schweiz, einen über 36.000 ha großen Teil des von der Elbe in 100 Millionen Jahren geschaffenen Elbsandsteingebirges.

    Die einzigartige Formenwelt des Sandsteins und der Wechsel von Wald und offenem Land zeigen, daß die ursprüngliche Flusslandschaft keine reine Naturlandschaft mehr ist, sondern eine seit Jahrhunderten vom Menschen genutzte und gestaltete Kulturlandschaft. Selten gewordenen Tierarten wie Uhu, Fischotter und Siebenschläfer kann man beobachten. In der Vegetation sieht man ein durch den kleinräumigen Biotopwechsel entstandenes Umfeld an Farnpflanzen, Flechten und Moosen. Der Weg auf die "Bastei" wird mit einem wundervollen Ausblick über die Elbe belohnt. Auf der Fahrt mit einem gemieteten Ruderboot oder mit einem der zahlreichen Schiffe kann man die beeindruckende Landschaft vom Wasser aus erkunden. Zu empfehlen sind die romantischen Fahrten auf der Elbe mit einem der ältesten Raddampfer der Welt. Zum Lichtenhainer Wasserfall kann man mit der nostalgischen Kirnitzschtalbahn fahren. Weitere Highlights der Region sind die Festung Königstein und die Felsenbühne in Rathen.

    Nationalpark Eifel

    Der im Jahr 2004 ausgewiesene Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark Nordrhein-Westfalens. Er befindet sich im Mittelgebirge der Eifel und ist 11.000 ha groß. Er wird von dem Bach Rur und seinen Nebenbächen durchzogen, die die Bergrücken tief eingeschnitten haben. Während die kleinen Bäche meist Kerbtäler geschaffen haben, fließen die größeren mäandrierend auf breiten Talsohlen.

    Der Nationalpark schützt in erster Linie Buchenwälder, die typische Vegetation für nährstoffarme und saure Böden. Große Areale werden aber von Fichten eingenommen, worin sich die ehemalige wirtschaftliche Nutzung widerspiegelt. In Zukunft sollen sich wieder Naturwälder entwickeln können.

    Der Nationalpark Eifel beherbergt rund 240 geschützte Tierarten, darunter sind viele Insektenarten aber auch Uhus, Schwarzstörche, Rothirsche und Wildkatzen.

    Nationalpark Bayerischer Wald

    Der Nationalpark "Bayerischer Wald" im Südosten Deutschlands repräsentiert zusammen mit dem östlich angrenzenden Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas.

    In den eindrucksvollen Urwäldern gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, die zu Mooren, Bergbächen und Eiszeit-Seen führen.

    Das eher rauhe Klima bedingt eine für die Region charakteristische Tierwelt. Neben dem wieder eingebürgerten Schwarzstorch gehören mittlerweile auch Uhu, Habichtskauz und Kohlrabe wieder zu den heimischen Vogelarten. Ebenso interessant zu beobachten sind die Rauhfuß-, Auer- und Haselhühner. Weiter entlang der Wege durch den Nationalpark erreicht man die "Glasstraße", auf der man in mehreren Hütten Glasmacher beobachten kann. In Frauenau befindet sich ein Glasmuseum, in der Glasstadt Zwiesel gibt es ein Bauernhausmuseum. Natürlich gehört die Burgruine Weißenstein zu einem Besuch im Bayerischen Wald dazu.

    Touren durch die Urwaldgebiete Mittelsteighütte und Höllbachgespreng, Erlebniswege wie der "Watzlik-Hain" und "Schachten", ehemalige Almen des Bayerischen Waldes sowie ein Besuch der Informationszentren bei Neuschönau und Ludwigsthal sind entspannend und interessant.

    Berchtesgaden

    Diese Hochgebirgslandschaft in Bayern ist weitgehend vom Eingriff des Menschen verschont geblieben. Zu diesem Schutzgebiet gehört das Gebirgsmassiv des Watzmann, dessen Mittelspitze mit 2.713 m der höchste Punkt des Nationalparks Berchtesgaden ist. Die Landschaft wird vor allem von Felsenregionen, Schuttflächen, alpinen Matten, Latschenkiefern und Grünerlen geprägt. Der berühmte Königsee liegt zwischen Watzmann, Steinernem Meer und dem Hagengebirge. Alpine Arten wie Steinbock, Murmeltier, Adler, Schneehase und Alpensalamander leben hier in freier Wildbahn, auch der in Deutschland selten gewordenen Steinadler, der jedoch nur mit viel Glück zu entdecken ist. Ebenso schön wie vielseitig ist die Flora, zu denen beispielsweise das Pyrenäen-Drachenmaul, Hausmanns-Mannschild und die Zwerg-Alpenrose gehören.

    Großer Beliebtheit bei den Besuchern erfreut sich besonders die "Jennerseilbahn", mit der man bis zur Nationalparkgrenze in 1.800 m Höhe gelangen kann. In Marktschellenberg kann eine Eishöhle besichtigt werden, in Berchtesgaden ist das begehbare Salzbergwerk ein Besuchermagnet.

    Reisehinweise

    Informationen zur Sicherheitssituation in Deutschland sind auf den Internetseiten des Bundesinnenministeriums zu finden: www.bmi.bund.de

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    Die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind ausreichend.

    RAUCHVERBOT: In allen öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Straßenbahn, auch Taxi) besteht Rauchverbot. Auf Flughäfen und in Bahnhöfen ist Rauchen auf ausgewiesenen Raucherbereiche beschränkt. Die einzelnen Bundesländer haben darüber hinaus unterschiedliche Rauchverbote erlassen, unter anderem für Gastronomie, Schulen, Sporthallen, Veranstaltungen, öffentliche Behörden. Die Altersgrenze für den Zigarettenerwerb ist auf 18 Jahre angehoben worden.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Oesterreich

    Landesdaten

    Lage

    Die Republik Österreich grenzt im Norden an die Bundesrepublik Deutschland und die Tschechische Republik, im Osten an die Slowakische Republik und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an Liechtenstein und die Schweiz.

    Fläche: 83.858 km².

    Verwaltungsstruktur: 9 Bundesländer (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 8,5 Millionen

    Städte:

    Wien (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen

    Graz ca. 265.300

    Linz ca. 191.100

    Salzburg ca. 148.500

    Innsbruck ca. 121.300

    Klagenfurt ca. 94.800

    St. Pölten ca. 52.000

    Dornbirn ca. 46.000

    Sprache

    In Österreich wird Deutsch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Stromspannung

    Fast überall 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland nach Österreich ist 0043, die Vorwahl von Österreich nach Deutschland 0049. In Österreich gibt es Telefonkarten, die man bei der Post, am Kiosk und teilweise an Tankstellen bekommt. Ferngespräche von dort aus sind preiswerter als aus den Hotels.

    NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 133; Unfallrettung 144; Feuerwehr 122.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Österreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .at

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 19. März (Joseph-Tag; nur in den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Tirol, Vorarlberg), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 4. Mai (St. Florian; nur im Bundesland Oberösterreich), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 20. Juni (Fronleichnam), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 24. September (Rupert, nur im Bundesland Salzburg), 10. Oktober (Tag der Volksabstimmung; nur in Kärnten), 26. Oktober (Nationalfeiertag), 1. November (Allerheiligen), 11. November (St. Martin; nur im Bundesland Burgenland), 15. November (St. Leopold; nur in den Bundesländern Niederösterreich, Wien), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Weihnachten; Stefanitag).

    Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Anfang September. Auch die Weihnachts- und Osterferien werden gern zu Urlaubszwecken genutzt.

    Öffnungszeiten

    Banken: in der Regel Mo, Di, Mi, Fr 8/9-12.30 Uhr, 13.30-15 Uhr, Do 8/9-12.30, 13.30-17.30 Uhr; am Wiener Westbahnhof Mo-Fr 7-22 Uhr;

    Post: Mo bis Fr 8-12, 14-18 Uhr, Sa entweder geschlossen oder 9-12 Uhr geöffnet; die Wiener Postämter an Bahnhöfen haben längere Öffnungszeiten; die Filiale am Fleischmarkt Mo bis Fr 10-19 Uhr;

    Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-18/19 Uhr, Sa 8/9-12/13 Uhr; in großen Städten sind Einkaufszentren und Läden entlang großer Einkaufsstraßen Mo bis Fr bis 19 Uhr, Sa bis 18 Uhr geöffnet.

    Kleidung

    Normale Kleidung der Jahreszeit entsprechend. Für die Wintermonate sollte man warme Kleidung und gutes Schuhwerk mitnehmen.

    Geschichte/Politik

    Schon ums Jahr 700 lebten Bajuwaren im Wienerwald. Als Otto der Große 955 die Ungarn aus dem Donaugebiet vertrieb, strömten Bayern nach und festigten die "Ostmark", das Grenzbollwerk nach Osten.

    Als Deutschland, zu dem damals auch Österreich gehörte, 1273 einen neuen König brauchte, wählte man den Schweizer Rudolf von Habsburg. Dieser ließ sich in Wien nieder, weshalb die Habsburger nach Österreich kamen. 1452 sicherten sich die Habsburger auch die Kaiserwürde.

    Österreich bekam Schwierigkeiten, als im 18. Jahrhundert die Türken in das Reich einfielen. Sie zogen mehrfach vor die Mauern von Wien, bis Prinz Eugen sie aus dem Abendland vertrieb.

    Nach langen Kriegen zwischen Friedrich von Preußen und Maria Theresia gab es zwei deutsche Großmächte: Österreich und Preußen.

    Das Ende der Habsburger kündigte sich an, als Preußen 1866 in der Schlacht von Königgräz siegte und nun einen eigenen Kaiser krönte. Österreich wandte sich seinen östlichen Besitzungen zu, aber gerade dort - in Sarajewo, einer bosnischen Stadt - fiel der Startschuss für den Ersten Weltkrieg. Österreich musste Stück für Stück seine Besitzungen abgeben: Ungarn, Böhmen, Südtirol, Teile des ehemaligen Jugoslawiens.

    Wirtschaft

    Die Wirtschaftsstruktur Österreichs ist sehr modern, die Industrie vielseitig. Ein hoher Anteil verstaatlichter Betriebe ist charakteristisch. Knapp die Hälfte der Staatsfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Man baut vor allem Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln an. Im Alpen- und Voralpengebiet herrschen Viehzucht und Milchwirtschaft vor. Holz wird vor allem aus der Steiermark und Kärnten exportiert; dort beträgt die Waldfläche jeweils mehr als 50 Prozent.

    An Bodenschätzen besitzt Österreich Braunkohle, Eisen-, Blei- und Zink-Erze, aber auch einiges an Erdöl und Erdgas. Magnesit kommt reichlich vor. Allerdings geht die Förderung durchweg leicht zurück. Die bedeutendsten Industriebetriebe gehören zur Eisen- und Stahlbranche, zum Maschinenbau, der chemischen und der Lebensmittelindustrie. In neuester Zeit spielt auch die Elektronik eine große Rolle.

    In Österreich ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige, im Winter wie im Sommer. Auch der Städtetourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung.

    Religion

    Ca. 74 Prozent der Bevölkerung Österreichs sind römisch-katholisch, 5 Prozent protestantisch, 4 Prozent Muslime und 12 Prozent sind konfessionslos. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Anhängern anderer kirchlicher Bekenntnisse; es existieren allein fünf Richtungen der orthodoxen Kirche, israelische und islamische Glaubensgemeinschaften sowie viele andere. Nach dem österreichischen "Gesetz über die religiöse Kindererziehung" kann jeder Jugendliche ab seinem 14. Lebensjahr bestimmen, welcher Religion er angehören möchte.

    Vegetation

    Die Vielfalt des geologischen Reliefs und des Klimas bewirkt eine artenreiche Pflanzenwelt. Für den mitteleuropäischen Pflanzenbestand, wie man ihn in Österreich antrifft, ist der Eichen-Buchenwald charakteristisch, in Höhen über 500 m der Buchen-Fichten-Mischwald. Ab 1.200 m herrscht die Fichte vor, darüber findet man noch Lärchen und Zirben.

    Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas. Der Waldanteil an der Gesamtfläche beträgt rund 46 Prozent. Im Alpenvorland wurde der Wald vielfach durch Äcker abgelöst. Besonders am Nordrand der Alpen, etwa ab 600 m Höhe, dominiert das Grünland. Für manche Gebiete sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden typisch. Östlich des Neusiedler Sees findet man eine spezielle Salzsteppen-Flora.

    Tierwelt

    In Österreich überwiegt die mitteleuropäische Tierwelt: Reh, Hirsch, Hase, Fasan, Rebhuhn, Fuchs, Dachs, Marder und Eichhörnchen. Typische Vertreter der alpinen Fauna sind Gämse, Murmeltier und Bergdohle. Der Steinbock, ehedem in dieser Gegend heimisch, wurde wieder angesiedelt. Die Zahl der Vogelarten, die man in Österreich antrifft, ist groß. Am Neusiedler See, Europas einzigem Steppensee, findet man den Purpurreiher und den Silberschnäbler, außerdem auch beachtenswerte Löfflerkolonien.

    Kulinarisches

    Die Wiener Küche ist eine der besten der Welt. Es gibt zwei Dutzend verschiedene Arten von gekochtem Rindfleisch, drei Dutzend Sorten von Schnitzeln, vier Dutzend verschiedene Nuancen von Kaffee und hunderte von Mehlspeisen. Die Wiener Küche ist so vielseitig, weil das österreichische Kaiserreich viele südeuropäische Einflüsse aufnahm.

    Der Wiener Küche begegnet man überall, doch findet man auch in den Regionen viel Eigenständiges, Charakteristisches. Im Burgenland isst man ländlich und mit deutlich ungarischem Akzent: Fisch und Paprika, dicke Bohnensuppe, Gänsebraten. Auch die Steiermärker kochen herzhaft und rustikal: Schwein, Hammel, Wild. Dort kommt auch Buchweizengrütze auf den Tisch. In Kärnten isst man viel Fisch; ein typisches Gericht sind dort aber auch die Käsenudeln - mit Quark gefüllte Teigtaschen.

    Im Land Salzburg wurden die "Salzburger Nockerln" erfunden, ein durchs Backen aufgetriebenes Gemenge aus Eischnee, Zucker, Butter und Mehl.

    In Tirol hat sich als typische Zubereitungsart das "Gröstl" erhalten - Kartoffeln, Fleisch, Zwiebeln und vieles andere wird mit Schmalz in der Pfanne gebraten.

    Bei den Schnäpsen ist der Marillengeist aus Aprikosen berühmt. Eigentlich aber ist Österreich ein Weinland. Der beste Rotwein wächst im warmen Burgenland. Der beste Weißwein gedeiht in Niederösterreich: im Weinviertel, im Donautal oder dicht bei Wien, in der Gegend von Klosterneuburg und bei Gumpoldskirchen.

    Sitten und Gebräuche

    Einiges ist erstaunlich vielen Österreichern (und Österreicherinnen) gemeinsam: Charme, Witz und Geist, dazu Heiterkeit, Gelassenheit und ein großes Talent zur Diplomatie. Sicher ist, dass man mit liebenswürdiger Höflichkeit in Österreich vielleicht nicht am schnellsten, aber am weitesten vorankommt. Wichtig ist die Bedeutung der akademischen Titel - die in der Anrede nie weggelassen werden sollten.

    Souvenirs

    Nach wie vor gibt es in Österreich viele Werkstätten, die typische Erzeugnisse einheimischer Handwerkskunst herstellen. Dazu gehören Kunstschmiedearbeiten und Holzschnitzereien ebenso wie Keramik und Textilien. In Vorarlberg ist man stolz auf seine Stickereien, in der Steiermark, Salzburg und Kärnten auf die Kunstschmiederei, aber auch auf Trachtenschmuck, Zinn und Keramik. In den Landeshauptstädten gibt es sogenannte Heimatwerke, die lokale Volkskunst zeigen. Typisch sind auch die hausgebrannten Obstschnäpse in künstlerisch verzierten Flaschen.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

    Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. März 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:

    In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei in Österreich eingeführt werden.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern, einschl. Kanarische Inseln) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    - 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

    - 4 Liter nicht schäumende Weine;

    - 16 Liter Bier;

    - eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    - andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg und Flüssen oder 430 Euro für Flugreisende; jeweils 150 Euro für Reisende unter 15 Jahren.

    Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

    - Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

    Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.

    Bei der Einfuhr bestimmter Lebensmittel (u.a. Molkereiprodukte, Eiprodukte, Wurst- und Fleischwaren, Fischereierzeugnisse, Obst) gelten aus veterinärmedizinischen und phytosanitären Gründen Mengenbegrenzungen.

    Klimainformationen

    Österreich liegt im Übergangsbereich von atlantisch beeinflusstem und kontinental ausgeprägtem mitteleuropäischem Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Juli bei 20°C und im Winter bei 0°C. Die im Sommer gemessenen Höchsttemperaturen liegen bei 35°C. Im Winter kann es in bestimmten Regionen sehr kalt werden. Das Thermometer fällt dann mitunter auf -20°C.

    Beste Reisezeit

    Die beste Reisezeit ist zur Frühlingszeit April/Mai oder bei sommerlichen Temperaturen von Juni bis gelegentlich in den Oktober hinein. Beste Wintersportmöglichkeiten gibt es von Januar bis April.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Österreich ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Euro ( EUR)

    1 Euro = 100 Cent.

    Derzeitiger Kurs:

    1 US-$ = ca. 0,87 EUR

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Österreich aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Österreich in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Internationale Kreditkarten: Ja - sie werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - es gibt zahlreiche für die Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten geeignete Automaten.

    Auskunftstellen

    Österreich Werbung Deutschland
    Klosterstraße 64
    10179
    Berlin
    (0 30) 21 91 48 50
    (0 30) 219 14 80
    www.austria-tourism.com
    deutschland@austria.info
    Urlaubsservice: Tel. 00800 400 200 00 (gebührenfrei)

    E-Mail: urlaub@austria.info

    Österreich Werbung
    Margaretenstraße 1
    1040
    Wien /Österreich
    Österreich Werbung
    Postfach 83
    1043 Wien
    (01) 588 66 40
    00800 400 200 00 (gebührenfrei)
    www.austria-tourism.com
    urlaub@austria.info

    Deutsche Handelskammer in Österreich
    Schwarzenbergplatz 5 Top 3/1
    1030
    Wien /Österreich
    (0043 1) 545 22 59
    (0043 1) 545 14 17
    www.dhk.at
    office@dhk.at
    Mo bis Fr 9-16 Uhr

    Deutsche Handelskammer in Österreich

    Zweigstelle Salzburg
    Residenzplatz 7
    5020
    Salzburg /Österreich
    (0043 662) 84 05 89
    (0043 662) 84 79 52
    salzburg@dhk.at
    Mo bis Fr 9-16 Uhr

    Wirtschaftskammer Österreich
    Stubenring 8-10
    1010
    Wien /Österreich
    (0043 1) 513 77 87
    (0043 1) 51 45 00
    www.dhk.at
    postbox@wkw.at

    Internationale Handelskammer - ICC Austria
    Wiedner Hauptstraße 57
    1040
    Wien /Österreich
    (0043 1) 504 83 00 37 03
    (0043 1) 504 83 00
    www.dhk.at
    icc@icc-austria.org

    Botschaften und Konsulate

    Österreichische Botschaft

    (mit Konsularabteilung)
    Stauffenbergstraße 1
    10785
    Berlin
    (0 30) 229 05 69
    (0 30) 20 28 70
    www.oesterreichische-botschaft.de
    berlin-ob@bmeia.gv.at
    Botschaft: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

    Konsular-Abteilung: Mo, Di, Do und Fr 9-13, Mi 12-16 Uhr
    Geschäftsbereich Konsularabteilung:

    Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Auf dem Dreieck 5
    28197
    Bremen
    Österreichisches Honorarkonsulat
    Postfach 140214
    28089 Bremen
    (04 21) 536 86 78
    (04 21) 536 86 79
    oesterr.konsulat@thb-bremen.de
    Mo bis Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    An der Frauenkirche 12
    01067
    Dresden
    (03 51) 481 70 41
    (03 51) 481 70 40
    oesterreich@honorarkonsul-dresden.de
    Mo und Mi 9-12 und 14-16 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Unterlindau 21-29
    60323
    Frankfurt
    (0 69) 15 43 52 41
    (0 69) 15 34 54 51
    info@konsulat-frankfurt.at
    Mo 9-12, 14-18 Uhr, Di bis Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    c/o hightech metal investment GmbH

    Frankenstraße 12
    90762
    Fürth
    (09 11) 72 30 17 93 45
    (09 11) 72 30 17 93 33
    info@oesterr-honorarkonsul-nuernberg.com
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (nur Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Oberpfalz)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Kurze Mühren 1
    20095
    Hamburg
    (0 40) 30 80 12 12
    (0 40) 30 80 12 05
    honorarkonsulat@austria-hamburg.de
    Mo bis Do 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    VHV Platz 1

    (im Gebäude der VHV-Versicherung)
    30177
    Hannover
    (05 11) 907 48 06
    (05 11) 907 48 70
    honorarkonsulat@vhv.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Bergstraße 2
    24103
    Kiel
    (04 31) 519 27 36
    (04 31) 55 25 05
    austriahoko-kiel@t-online.de
    Mo bis Do 15-16.30 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (jedoch nicht Stadt Lübeck und Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Ostholstein)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Gertrudenstraße 15
    23568
    Lübeck
    (04 51) 310 01 42
    (04 51) 310 01 50
    www.austroko.ffm.de
    honorarkonsul@brueggen.com
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (jedoch nur Stadt Lübeck und die Landkreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein)

    Österreichisches Generalkonsulat
    Ismaninger Straße 136
    81675
    München
    Österreichisches Generalkonsulat
    Postfach 860640
    81633 München
    (0 89) 981 02 25
    (0 89) 99 81 50
    www.oegkmuenchen.de
    muenchen-gk@bmeia.gv.at
    Mo bis Fr 8.30-12 Uhr, 13-15 Uhr

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Am Campus 1-11

    Bentwisch
    18182
    Rostock
    (03 81) 64 91 49
    (03 81) 64 91 22
    oesterreich@konsulat-rostock.de
    Mo bis Fr 9-12 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Bahnhofstraße 1

    (St.-Johanner-Markt)
    66111
    Saarbrücken
    (06 81) 958 15 19
    (06 81) 958 15 18
    konsulat@rathiery.de
    Mo bis Fr 9-12.30 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Österreichisches Honorarkonsulat
    Stafflenbergstraße 81
    70184
    Stuttgart
    (07 11) 62 82 64
    (07 11) 62 62 60
    info@oesterreichisches-konsulat-stuttgart.de
    Mo bis Fr 10-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)
    (Bayern: jedoch nur Regierungsbezirk Schwaben)

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Gauermanngasse 2-4

    Konsularabteilung: Strohgasse 14 c
    1010
    Wien
    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Postfach 60
    1037 Wien/Österreich
    (0043 1) 713 83 66
    (0043 1) 71 15 40
    www.deubowien.at
    Amtsbezirk: Österreich

    Konsularischer Amtsbezirk: Bundesländer Wien, Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Messestraße 11

    Gebäude M11
    6850
    Dornbirn /Österreich
    (0043 5572) 20 71 87 10
    (0043 5572) 20 71 87
    bregenz@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Bundesland Vorarlberg

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    c/o Andritz AG/Gewerbepark

    Andritzer Reichsstraße 66
    8045
    Graz /Österreich
    (0043 316) 690 24 61
    (0043 316) 69 49 70
    graz@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Bundesländer Steiermark und Kärnten

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

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    Bozner Platz 4, Palais Hauser
    6020
    Innsbruck /Österreich
    (0043 512) 56 73 73 15
    (0043 512) 57 01 99
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    Amtsbezirk: Bundesland Tirol

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Untere Donaulände 28
    4020
    Linz /Österreich
    (0043 732) 780 23 70 98
    (0043 732) 79 77 01
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    Amtsbezirk: Bundesland Oberösterreich

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

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    (0043 662) 880 20 11 29
    (0043 662) 880 20 11 21
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    Amtsbezirk: Bundesland Salzburg

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

    Wien

    Wien, die österreichische Hauptstadt, ist sicher eines der klassischen Ziele für Städtereisen schlechthin. Eingebettet in Hügel, Wälder und Felder und durchströmt von der schönen blauen Donau lag die Kaiserstadt, von hier aus regierten die Habsburger Kaiser, seit jeher an bedeutenden Verkehrswegen im Brennpunkt unterschiedlicher mitteleuropäischer Kulturen. Die Schlösser und Palais jener Zeit, wie die kaiserliche Sommerresidenz Schönbrunn, Belvedere oder die Hofburg, prägen noch heute das Stadtbild. Breite Prachtstraßen und Alleen, Oper und Theater, Museen, kaiserliche Geschäfte, Restaurants, Kaffeehäuser, Konditoreien und prunkvolle Staats- und Verwaltungsgebäude ziehen jährlich Millionen von Besuchern an. Trotz aller Pracht bleibt Wien aber locker überschaubar. Das Ambiente der Kaiserstadt verbindet sich mit einem modernen unbeschwerten Lebensgefühl, das dafür sorgt, dass der Besucher sich in Wien wohl fühlt.

    Mit Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen jeder Art ist das Angebot in der Stadt das ganze Jahr über äußerst vielfältig - selbst für Familien mit Kindern. Neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten - allein 100 Museen gibt es in der Stadt zu besichtigen - sorgt eine kulinarische Vielfalt von Feinschmeckerlokalen über die Kaffeehaus-Kultur bis zum Heurigen für Abwechslung. Ausgedehnte Shopping-Möglichkeiten, die vom traditionell Gediegenen bis zum exquisit Ausgefallenem reichen, lassen das Herz eines jeden Einkaufsfans höher schlagen.

    Wien ist vor allem aber eine Unterhaltungs-Metropole. Die Kunstszene prägt ein Wechselspiel von Tradition und Moderne. Wien ist die Stadt der Meister der Musik: Mozart komponierte hier seine Meisterwerke, Beethoven schrieb seine großen Symphonien. Haydn, Schubert, Bruckner, Brahms, Strauß, Mahler und Schönberg haben in Wien gelebt und gewirkt. Aus dieser Tradition heraus pflegt Wien heute eine einzigartige Musikszene, die von der Klassik über das Musical bis hin zur modernen, elektronischen Musik reicht.

    Die umfangreiche Museumslandschaft Wiens wurde im Frühjahr 2001 durch die Eröffnung des MuseumsQuartiers, einer der zehn ausgedehntesten Kulturbezirke der Welt und der Wiedereröffnung der Albertina, der größten grafischen Sammlung weltweit, für Besucher noch interessanter und vielseitiger.

    Und wem das Besichtigungsprogramm zu groß wird, der kann sich in den Parks und Gärten, im Wienerwald und der Donau-Mitte entspannen. Zu Ausflügen lädt der rund 50 Kilometer südöstlich von Wien gelegene Neusiedler See, das "Meer der Wiener" mit seinen Freizeitmöglichkeiten ein. Empfehlenswerte Ausflugsziele im Burgenland sind Rust, die Stadt der Störche, Mörbisch und Eisenstadt mit seinem prächtigen Stadtschloss.

    Zur Orientierung: Wien ist in Bezirke gegliedert, die dem Besucher eine schnelle Orientierung erlauben. Der erste Bezirk ist die Stadtmitte mit dem Stephansdom im Zentrum. Der zweite ist die Leopoldstadt mit Prater und Messegelände im Nordosten. Von dort aus zählen die inneren Bezirke (2. bis 9.) im Uhrzeigersinn um den Stadtkern nach oben. Entsprechend ist die Josefstadt im Westen des Stadtkerns der 8. Bezirk. Ein zweiter Ring umfasst die Außenbezirke (10. bis 23.). Die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl repräsentieren den Bezirk (1010 = 1. Bezirk; 1080 = 8.; 1170 = 17.; 1200 = 20).

    Salzburg

    Salzburg ist Mozart-, Universitäts-, Kultur- und auch Kongressstadt. Barock, Kultur und Bildung sowie Geschichte prägen die Hauptstadt des gleichnamigen österreichischen Bundeslandes. Berühmtester Sohn der Stadt ist Wolfgang Amadeus Mozart. Er ist nicht nur während der Zeit der Festspiele im Sommer, wenn Mozart-Opern und Theater-Inszenierungen von Weltruf aufgeführt werden, in der Stadt präsent. Sein Geburtshaus in der Getreidegasse Nr. 9 ist Kultstätte. Der nach ihm benannte Platz mit seinem Denkmal von Ludwig Schwanthaler liegt im Zentrum Salzburgs. Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Hohensalzburg, die man zu Fuß erklimmen oder aber bequemer mit der Festungsbahn erreichen kann. Die Altstadt Salzburgs ist Weltkulturerbe der UNESCO und innerhalb eines Spaziergangs in Ruhe zu entdecken. Sehenswert sind unter anderem das Schloss Mirabell im Mirabellgarten, das Rathaus und der Alte Markt sowie der Kapuzinerberg mit dem Kloster. Das frühbarocke Lustschloss Hellbrunn im Süden der Stadt gehört zweifelsohne zu den schönsten Bauwerken Salzburgs. Berühmt ist der weitläufige Park mit den Wasserspielen und der bereits seit dem 15. Jahrhundert bestehende Tiergarten. Salzburg besitzt auch hervorragende Museen, die einen Besuch lohnen. Darüber hinaus gilt Salzburg als das "schönstes Einkaufszentrum" Österreichs mit einem breiten Angebot von der Tracht bis zur schrillsten Mode. Zur Erholung laden die Kaffeehäuser mit Tradition ein.

    Das ganze Jahr über bietet Salzburg Kulturelles für höchste Ansprüche. Die weltberühmten Sommerfestspiele, die Osterfestspiele, die Pfingstkonzerte, die Mozart-Woche, die Salzburger Kulturtage, die Festungskonzerte, die Mozartserenaden sowie die Kirchenkonzerte stehen auf dem umfangreichen kulturellen Programm. Neben den traditionsreichen Spielorten wie dem Festspielhaus finden viele Veranstaltungen auch im Freien statt. Für "Nicht-Klassik-Liebhaber" bietet die Sommerszene Salzburg Open-Air-Rockkonzerte und lebendiges Theater.

    Im grünen Umland von Salzburg gibt es nicht nur für Sportler, wie Wanderer und Fahrradfahrer, jede Menge zu entdecken. Kultur- und Geschichtsinteressierten bietet sich ein Besuch im Freilichtmuseum in Großgmain, im Keltermuseum in Hallern und im Salzbergwerk am Dürrnberg an. In der weiteren Umgebung liegt das Salzkammergut mit Wolfgangs- und Fuschlsee.

    Graz

    Die Hauptstadt der Steiermark hat die größte, am besten erhaltene Altstadt im deutschen Sprachraum, sachverständig konserviert und vom steilen Schlossberg überragt - eine Stadt wie aus dem Spielzeugkasten. Im "Landhaus", in dem Landtag und Landesregierung untergebracht sind, sieht man den prachtvollsten Arkadenhof von ganz Österreich: drei übereinanderliegende Bogengänge, eine dekorative Freitreppe und eine kunstvoll geschmiedete Brunnenlaube aus Bronze. Das Landeszeughaus - es stammt von 1645 - ist eine vierstöckige Rüstkammer mit einem kompletten Waffenarsenal aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Die noch heute vorhandenen Hieb-, Stich- und Schusswaffen, die Rüstungen und Prunkharnische reichten aus, um ein mehrere tausend Mann starkes Heer auszurüsten.

    Die Domkirche - ein ursprünglich spätgotischer, später barockisierter Hallenbau - trägt an der Südfassade ein verwittertes Fresko aus dem 15. Jahrhundert, das "Landplagenbild" (Türken, Pest und Heuschrecken).

    Innsbruck

    Innsbruck, die "Stadt im Gebirg" ist eine der schönsten der Welt - wenn man sich auf den Stadtkern beschränkt. Der, mit seinen Bauten aus Spätgotik, Renaissance und Rokoko, mit Barockkuppeln und Zwiebeltürmen, ist schön geblieben, voller Charme und Beschwingtheit.

    Die Maria-Theresien-Straße ist Innsbrucks breite Prunkstraße mit eleganten Schaufenstern in barocken Fassaden. Die anschließende Herzog-Friedrich-Straße ist noch schöner - mit vielen stattlichen Bürgerhäusern. Über den Laubengängen sieht man, fast an jedem Gebäude, hübsche Fassadenmalereien und reliefgeschmückte Erker aus der Renaissancezeit.

    Das "Goldene Dachl" schmückt den "Neuen Hof": ein Prunkerker, der mit rund 3.000 vergoldeten Kupferschindeln gedeckt ist. Um 1500 wurde er von Kaiser Maximilian als Zuschauerloge für Belustigungen auf dem Stadtplatz gebaut. Der Reliefschmuck des Erkers gehört zu den bedeutendsten Kunstwerken des Mittelalters.

    Die äußerst schlichte Hofkirche enthält ein prunkvolles Grabmal für jenen Maximilian, der allerdings nicht dort, sondern in der Wiener Neustadt, seiner Geburtstadt, begraben ist. Es zählt zu den prächtigsten, die je einem deutschen Kaiser zugedacht waren.

    Bregenz

    Vorarlbergs Hauptstadt ist nicht groß. Das Landesmuseum am Kornmarktplatz zeigt Historisches: von römischen Mosaiken über karolingische Funde bis zu alten Montafoner Bauernstuben. Etwas erhöht liegt die mittelalterliche Altstadt mit hübschen Fachwerkhäusern und Resten der ehemaligen Stadtbefestigung.

    Im Bodensee, 30 m vom Ufer entfernt, liegt die größte Seebühne der Welt. Hier finden alljährlich im Juli und August die Bregenzer Festspiele statt - mit Opern, Operetten und Ballett-Aufführungen.

    Eine Gondelbahn führt auf den Pfänder, der 1.064 m hoch und ein berühmter Aussichtsberg mit umfassendem Rundblick ist. Man sieht den Bodensee, die Allgäuer, die Schweizer und die Vorarlberger Alpen.

    Wachau

    Geologisch betrachtet ist die Wachau nur der Durchbruch der Donau zwischen den Ausläufern der Alpen und dem böhmischen Granitplateau - und nur 32 km lang. Aber sie gehört zu den schönsten Landschaften Österreichs. Man kann sie, immer neben der Donau, der Länge nach durchfahren. Links und rechts auf den weinbestandenen Hängen thronen Burgen und Schlösser, Klöster und Ruinen. Dazwischen machen sich felsige Waldhänge breit.

    Wer genügend Zeit hat, fährt die Strecke von Melk nach Krems auf der Donau. Melk ist ein auf einem Felsriff hoch über der Donau weithin sichtbares, langgestrecktes Benediktinerstift - eines der großartigsten Barockklöster Europas.

    Krems ist eine ausgesprochen hübsche kleine Stadt mit einem Renaissance-Rathaus, mehreren Kirchen und zahlreichen wohlerhaltenen Bürgerhäusern, die teils noch aus dem späten Mittelalter stammen. Viele der Häuser haben Lauben und Erker; zwei tragen reichen Sgraffito-Schmuck - historische und biblische Bilder. Auffallend viele dekorative Brunnen und Säulen schmücken die Plätze und Straßen.

    Hochosterwitz

    So sieht eine Burg im Märchen aus: Hochosterwitz bei Brüdel in Kärnten. Auf der Spitze eines 160 m hohen Felssockels ragen umfangreiche Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert auf; es gibt eine Burgkapelle mit Fresken aus der Renaissance, allerlei historische Sammlungen und einen steilen, geschlängelten Weg, der durch 14 Torgebäude hinaufführt. Die Märchenburg war so wehrhaft, dass sie nie eingenommen wurde.

    Neusiedler See

    Er ist Österreichs größter See, auch wenn ein Stückchen davon zu Ungarn gehört.: 36 km lang ist er und sieben bis 14 km breit, sofern man den kilometerbreiten Schilfgürtel mitrechnet, der sich fast um den ganzen See zieht. Nur bei Podersdorf findet man Sandstrand. Baden kann man allerdings auch bei Rust, Neusiedl und anderen Uferorten. Dort führen lange Holzstege ins Wasser.

    Der See ist an seiner tiefsten Stelle nur knapp zwei Meter tief. Über große Flächen ist er kaum einen Meter tief. Daher kommt es, dass er sich im Sommer auf eine Badewannentemperatur von 30 Grad erwärmt und im Winter oft völlig zufriert.

    Zur Tier- und Pflanzenwelt, die sich im Schilfgürtel und in den Uferzonen eingenistet hat, zählen europäische Raritäten. Deshalb stehen viele Uferstücke unter Naturschutz.

    Ein noch bedeutenderes Naturschutzgebiet ist der Seewinkel, östlich vom Neusiedler See. Er umfasst mehrere Dutzend Teiche, Tümpel, Salzlaken und Seen inmitten der flachen Puszta. Seine "Lange Lacke" ist Österreichs berühmtestes Vogelschutzgebiet. Viele der Pflanzen sind für Mitteleuropa einmalig.

    Wolfgangsee

    Dies ist der größte See des Salzburger Landes und einer der hübschesten. Elf km lang ist er und stellenweise über 2 km breit. Der Ort St. Wolfgang liegt dort, wo sich der See auf einen halben Kilometer verengt. Operettenfreunde kennen ihn wegen des Singspiels "Im weißen Rössl", Kunstliebhaber wegen des von Michael Pacher im späten 15. Jahrhundert geschaffenen Flügelaltars in der Pfarrkirche St. Wolfgang, der ein wahres Wunderwerk an Schnitzkunst und Tafelmalerei darstellt.

    Wörthersee

    Er ist groß und für einen Alpensee äußerst warm. Von Ende Mai bis Ende September kann man in ihm baden. Am Westrand liegt Velden, das recht mondän im Riviera-Stil erbaut ist und Bars, Boutiquen sowie ein Spielkasino bietet. Im Norden liegt Pörtschach mit einer weithin bekannten Segelschule. Am Südrand liegt der schönste Ort, Maria Wörth, ein malerisch auf einer felsigen Halbinsel hingestrecktes altes Dorf mit zwei sehenswerten Kirchen; die kleinere besitzt berühmte romanische Fresken.

    Großglockner-Hochalpenstraße

    Seit ihrer Eröffnung 1935 wurde dieser großartigste aller Alpenübergänge ständig ausgebaut. Wer es im Auto auf dem Weg durch Österreichs höchstes Gebirgsmassiv nicht sehr eilig hat, kann zwei Abstecher einplanen: die Edelweiß- und die Gletscherstraße. Die erste ist nicht ganz zwei km lang und führt zum Parkplatz Edelweißspitze mit einem Aussichtsturm, von dessen Plattform man bei guter Sicht 37 Dreitausender und knapp 20 Gletscher sieht. Der zweite Abstecher führt von Guttal in vielen Kehren neun km lang zur Franz-Josephs-Höhe. Diesen Abstecher sollte man nur bei gutem Wetter fahren - belohnt wird man mit einem überwältigenden Blick auf den endlos scheinenden Pasterzengletscher.

    Reisehinweise

    Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

    Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

    Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    - In Österreich ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden (u.a. Bahnhöfe) verboten, in Gaststätten, Kneipen und Diskotheken kann es eingeschränkt sein.

    - Es ist verboten, an öffentlichen Orten das Gesicht durch Tücher oder Gegenstände zu bedecken.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Ungarn

    Landesdaten

    Lage

    Ungarn liegt etwa in der Mitte des europäischen Kontinents; im Westen grenzt es an Österreich und Slowenien, im Norden an die Slowakische Republik und die Ukraine, im Osten an Rumänien und im Süden an Kroatien sowie Serbien und Montenegro .

    Fläche: 93.030 km².

    Verwaltungsstruktur: 19 Komitate (megyek) und die Hauptstadt Budapest.

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 9,4 Millionen.

    Städte:

    Budapest (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen,

    Debrecen ca. 211.300

    Szeged ca. 168.000

    Miskolc ca. 167.700

    Pécs ca. 156.000

    Györ ca. 129.500

    Nyíregyháza ca. 119.700

    Kecskémet ca. 111.400

    Székesfehérvár ca. 100.600

    Sprache

    Die Landessprache ist Ungarisch. Im Geschäftsverkehr wird auch Deutsch und Englisch gesprochen.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Ungarn ist 0036, von Ungarn nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die Budapester Telefonnummern sind sieben-, Provinzanschlüsse achtstellig. Bei Inlandsgesprächen muss die 06 vorgewählt werden, Freizeichen abwarten. Es gibt öffentliche Telefone mit Münz- und Kartenbetrieb, Mindestgebühr 20 Ft. Telefonkarten sind in Hotels, Postämtern, Tankstellen und Zeitungskiosken zu bekommen.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei 107, Unfallrettung 104, Feuerwehr 112; Touristennotruf 438 80 80.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Ungarn von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

    Internet

    Länderkürzel: .hu

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr), 15. März (Nationalfeiertag - Tag der Revolution 1848), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 1. Juli (Tag der Beamten, Behörden, Ministerien und Selbstverwaltungen sind geschlossen), 20. August (Nationalfeiertag - Tag der Staatsgründung), 23. Oktober (Jahrestag der Revolution 1956 und Jahrestag der Republik 1989), 1. November (Allerheiligen), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

    Liegt zwischen einem Feiertag und dem Wochenende nur ein Tag, wird dieser den Arbeitnehmern freigegeben. Die ausgefallene Arbeitszeit wird an einem Samstag nachgeholt. Behörden und Banken sind an diesen Brückentagen geschlossen.

    Die Hauptferienzeit geht von Ende Juni bis Ende August.

    Öffnungszeiten

    Banken: Schalteröffnungen Mo bis Fr 8/9-13/16 Uhr; einige Wechselstuben in Budapest sind täglich, auch Samstag und Sonntag, bis spät abends geöffnet.

    Büros: Mo bis Fr 8-16/17 Uhr; Mittagspause etwa zwischen 12 und 13 Uhr;

    Behörden, Ministerien: Mo bis Do 8/8.30-16 Uhr, Fr 8/8.30-14 Uhr; Mittagspause etwa zwischen 12 und 13 Uhr.

    Geschäfte: Mo bis Fr im Allgemeinen 8/10-18 Uhr; nur einige kleinere Geschäfte schließen mittags zwischen 12 und 14 Uhr, samstags sind die Öffnungszeiten dann durchweg bis 13 Uhr. Supermärkte und Geschäfte in großen Einkaufszentren 8/10-22 Uhr, auch samstags und sonntags; einige Supermärkte sind 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche geöffnet. An allen Feiertagen sind Geschäfte bis auf wenige Ausnahmen geschlossen.

    Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, am Budapester Bahnhof 7-21 Uhr.

    Kleidung

    Normale europäische Kleidung entsprechend den Jahreszeiten.

    Geschichte/Politik

    Schon früh besiedelt (ab dem ersten Jahrhundert v.Chr. war das heutige Ungarn Teil der römischen Provinzen Dakien und Pannonien) entwickelte sich das ungarische Reich vom Ende des 10. bis zum 13. Jahrhundert zu einer führenden Macht in Europa. Darauf wechselten Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen mit Zeiten des Aufblühens der Wirtschaft und der Kultur ab. Unter Matthias Corvinus, der 1458 zum König gekrönt wurde, erlebte das Land seine höchste Blüte. Er übernahm die Kontrolle über Österreich von den Habsburgern und verlegte seinen Hof nach Wien. Dieser und weitere Gebietsgewinne machten Ungarn für kurze Zeit zum mächtigsten Königreich Mitteleuropas. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert stand Ungarn unter der Herrschaft der Türken bzw. der Habsburger. Nach erbitterten Freiheitskämpfen wurde das Land 1849 unabhängig, gehörte aber 1918 zur Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie. Im Zweiten Weltkrieg war Ungarn Verbündeter der Achsenmächte, wurde nach einem Friedensangebot an die Alliierten im März 1944 von deutschen Truppen besetzt. Eine Diktatur wurde errichtet. Die nach dem Krieg von der Sowjetunion eingesetzte provisorische Regierung führte eine groß angelegte Bodenreform durch, bei der große Ländereien des Adels und der Kirche konfisziert wurden. 1946 wurde die kommunistische Republik, 1948 die Volksrepublik Ungarn ausgerufen. Eine antisowjetische Revolution im Jahr 1956 wurde von sowjetischen Truppen niedergeschlagen. In den achtziger Jahren wurden umfassende politische und gesellschaftliche Reformen eingeleitet, im Oktober 1989 die demokratische Ungarische Republik proklamiert. Die ersten freien Wahlen seit 45 Jahren fanden statt. 1990 trat Ungarn als erstes mitteleuropäisches Land des Ostblocks dem Europarat bei.

    Ungarn ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

    Wirtschaft

    Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Landwirtschaft die Grundlage der ungarischen Wirtschaft. Nach den ersten freien Wahlen 1990 erfolgte schrittweise die Umstellung von der Planwirtschaft zu den Prinzipien der freien Marktwirtschaft. Dadurch öffnete sich das Land stärker dem Tourismus, der sich schnell zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelte. Inzwischen hat der Tourismus einen Anteil von zehn Prozent am Bruttosozialprodukt.

    Die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind Mais, Weizen, Zuckerrüben, Gerste, Kartoffeln, Sonnenblumenkerne und Roggen. Die Weinbaugebiete in der Region um Tokaj sind auf der ganzen Welt berühmt. Der Fischfang ist am Plattensee, an der Donau und an der Theiß ein wichtiger Wirtschaftszweig. Wegen landeseigenem Ressourcenmangel ist Ungarn auf die Einfuhr von Rohstoffen für seine schnell wachsenden Wirtschaftszweige angewiesen. Die wichtigsten Branchen sind Rohstahl, Stahlblech, Aluminium, Zement und Lederschuhe.

    Religion

    Zwei Drittel der Bevölkerung sind römisch-katholisch, rund ein Drittel ist protestantisch (Ungarische Calvinistische Kirche und Ungarisch-lutherische Kirche). Es gibt eine jüdische Gemeinde, die aber verhältnismäßig klein ist.

    Vegetation

    Der Wald, der etwa 20 Prozent der Landesfläche bedeckt, besteht vor allem aus Eichen, Linden, Buchen und anderen Laubbäumen.

    Tierwelt

    Hasen, Füchse, Rotwild und Wildschweine leben in den Landschaftsschutzgebieten. In den Seengebieten sind Enten, Reiher, Kraniche und Störche heimisch. Das weitgehend versteppte Alföld ist ein Zufluchtsort für viele Zugvögel.

    Kulinarisches

    Typisch für die ungarische Küche sind Gewürzpaprika, Zwiebeln, Tomaten und Gemüsepaprika. Nicht nur die Auswahl ist groß, sondern auch die Portionen. Zu den Spezialitäten gehören:

    Vorspeisen: libamáj pastétom, eine luftige Blätterteigtasche, gefüllt mit Gänseleberpastete, Béchamelsoße, Gewürzen und einem Schuß Weinbrand oder paprika szeletek körözöttel töltve, grüne Paprikaschote mit einer Mischung aus Schafskäse, Gewürzen und ein wenig Bier gefüllt.

    Suppen: Natürlich die beliebte Gulaschsuppe (Gulyásleves) oder die Szegadi halászlé (Szegadiner Fischsuppe).

    Hauptspeisen: Hier sind als Fleischgerichte die Fatánvéros, Spieße mit Rind-, Schweine- und Kalbfleisch zu empfehlen. Eine besonderen Fischspezialitat ist der Balaton fogas (Plattensee-Zander).

    Nachspeisen: Es lohnt sich ein wenig Hunger für ein gutes ungarisches Dessert zu bewahren. Eine besondere Spezialität sind die Strudel (rétes) mit verschiedenen Füllungen (Apfel, Mohn, Sauerkirschen oder Hüttenkäse). Auch die hauchdünnen Eierkuchen (Palatschinken) sind sehr beliebt. Zum Essen empfehlen sich einige der guten ungarischen Weine z.B. Tokaier (Tokaji) als Weißwein oder der Egri bikavér (Erlauer Stierblut aus Eger) als Rotwein oder die heimischen Biere (u.a. Dreher, Aranyászok, Soproni). Nach dem Essen genehmigt man sich gern einen Obstbranntwein (pálinka).

    Souvenirs

    Volkstumsartikel, Keramik, Stickereien, Trachtenpuppen, handbemaltes Herender Porzellan, Halaser Spitzen, Zsolnay Porzellan, Bücher, CD´s und Antiquitäten sowie Lebensmittel wie Aprikosen- und Kirschenschnaps und Gänseleberpastete sind beliebte Mitbringsel aus Ungarn. Das Marzipan aus dem Budapester Geschäft Szamos ist weltberühmt. Tokayer Wein wird gerne mitgebracht.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (bei Einreise nicht mit dem Flugzeug nur 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Tabak),

    - 4 Liter Wein,

    - 16 Liter Bier,

    - 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein

    Tabakwaren, Wein und Spirituosen dürfen nur von über 17 Jahre alten Reisenden mitgeführt werden.

    Eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    Außer den persönlichen Gebrauchsgegenständen können Geschenke oder andere Waren im Gesamtwert bis 430 Euro für Flugreisende, bzw. bis 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg mitgeführt werden, für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 150 Euro.

    EINFUHRVERBOT besteht für pornografische Erzeugnisse, Rauschgift, Horror- und Porno-Videos sowie rohes Fleisch, hausgemachte Wurstwaren und Milchprodukte.

    Die AUSFUHR von kulturellen Kunstgegenständen, Edelmetallen und Waren ist nur mit Sondergenehmigung möglich. Näheres durch die ungarischen Zollstellen, die Ungarische Nationalbank oder Tourinform in Budapest.

    Ansonsten können gekaufte Geschenke und Souvenirs (in nichtkommerziellen Mengen) bis zum Wert von 100.000 Forint ausgeführt werden.

    Eine MEHRWERTSTEUERRÜCKERSTATTUNG für Waren über 50.000 Ft (nicht bei Kunstwerken, Sammlungen und Antiquitäten) ist bei Ausreise möglich. Alle Dokumente müssen bei Ausreise vom Zollamt abgestempelt werden. Informationen über die Ungarischen Touristenämter.

    Klimainformationen

    Ungarn hat mitteleuropäisches bis kontinental osteuropäisches Klima. Typisch für dieses Klima ist, dass es im Frühjahr angenehm, im Sommer heiß und trocken, im Herbst mild und im Winter sehr kalt ist. So werden in Ungarn üblicherweise im Sommer 32 °C gemessen, während in den Wintermonaten das Thermometer nicht selten auf Temperaturen von -10 °C fällt.

    Beste Reisezeit

    Mai bis Oktober.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Keine.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Ungarn ist malaria-frei.

    Ärztliche Hilfe

    BUDAPEST: Dr. Joseph Veres (spricht Deutsch), Hotel Marriot, Apaczaicsere Janos 16,, Budapest, Tel. (01) 54 11 47, 84 36 34.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Forint (Ft)

    1 Forint = 100 Filler. (Fillermünzen sind schon aus dem Verkehr gezogen).

    Derzeitiger Kurs:

    1 Euro = ca. 323,55 Ft

    1 US-$ = ca. 284,54 Ft

    Hinweise

    Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreie nach Ungarn aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise aus Ungarn in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

    Umtausch: Belege (mit Reisepassnummer) über den Umtausch ausländischer Währungen müssen aufbewahrt und bei der Ausreise dem Zoll auf Verlangen vorgelegt werden.

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Restaurants, zahlreichen Geschäften und teilweise von Autovermietern akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert

    Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in US-$ oder Euro können bei größeren Banken und Wechselstellen eingetauscht werden und werden auch in zahlreichen Geschäften akzeptiert.

    Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

    Auskunftstellen

    Ungarisches Tourismusamt

    Vertretung Deutschland Schweiz
    Wilhelmstraße 61
    10117
    Berlin
    (0 30) 24 31 46 13
    (0 30) 24 31 46-0
    www. ungarn-tourismus.de
    sekretariat@ungarn-tourismus.de

    Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer

    (Német-Magyar Ipari és Kereskedelmi Kamara)
    Lövóház u. 30
    1024
    Budapest /Ungarn
    (0036 1) 315 07 44
    (0036 1) 345 76 00
    www.duihk.hu
    info@ahkungarn.hu
    Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-14.30 Uhr

    Ungarisches Tourismusamt (Zentrale)

    Hungarian National Tourist Office
    Bartók Béla út 105-113
    1115
    Budapest /Ungarn
    (0036 1) 488 86 00
    (0036 1) 488 87 00
    www.hungarytourism.hu
    info@itthon.hu

    Budapest Festival and Tourism Center Nonprofit Ltd.
    Városház u. 9-11
    1066
    Budapest / Ungarn
    (0036 1) 486 33 20
    (0036 1) 486 33 00
    www.budapestinfo.com
    info@budapestinfo.hu

    Botschaften und Konsulate

    Botschaft der Republik Ungarn
    Unter den Linden 76
    10117
    Berlin
    (0 30) 20 31 01 05
    (0 30) 20 31 00
    www.ungarische-botschaft.de


    infober@mfa.gov.hu
    Mo bis Fr 9-12 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Konsularabteilung der Botschaft der Republik Ungarn
    Unter den Linden 76

    Eingang: Wilhelmstraße 61
    10117
    Berlin
    (0 30) 394 13 85
    (0 30) 20 31 00
    www.ungarische-botschaft.de
    consulate.ber@mfa.gov.hu
    Mo, Di, Mi und Fr 9-12 Uhr (Einlass bis 11.30 Uhr), Mi zusätzlich 14-16 Uhr

    Generalkonsulat der Republik Ungarn
    Am Luneort 15 (im Flughafen)
    27572
    Bremerhaven
    (0 47 44) 92 58 10
    (0 47 44) 92 58 13
    konsulatungarn@aol.com
    Mo, Mi und Fr 10-12 Uhr nach vorheriger telefon. Vereinbarung
    (keine Pass- und Visa-Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

    Generalkonsulat der Republik Ungarn
    Adersstraße 12-14
    40215
    Düsseldorf
    (0211) 302 16 91
    (0211) 302 16 90
    mission.dus@mfa.gov.hu
    Mo, Di und Do 9-12 Uhr, Mi 14-16 Uhr

    Honorarkonsulat der Republik Ungarn
    Neuwerkstraße 47 A
    99084
    Erfurt
    (03 61) 345 55 95
    (03 61) 345 55 90, 345 55 94
    dr.bohn@t-online.de
    Di und Do 10-12 Uhr
    (keine Pass- und Visa- Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

    Honorarkonsulat der Republik Ungarn
    Huttropstraße 60
    45127
    Essen
    (02 01) 17 00 34 20
    (02 01) 17 00 34 11
    info@hsknet.de
    Mo 11-13 Uhr, Di 14-16 Uhr
    (keine Pass- und Visa-Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

    Honorargeneralkonsulat der Republik Ungarn
    Alsterufer 45
    20354
    Hamburg
    (0 40) 450 05 72
    (0 40) 45 29 56
    honorarkonsulin@greve-bau-boden.de
    Di und Do 10-12 Uhr
    (keine Pass- und Visa- Angelegenheiten, keine Beglaubigungen, keine Übersetzungen)

    Generalkonsulat der Republik Ungarn
    Mauerkircherstr. 1A
    81679
    München
    (0 89) 962 28 02 40
    (0 89) 962 28 00 (Zentrale), 962 28 02 41
    mission.muc@mfa.gov.hu
    Mo, Di, Do und Fr 9-12 Uhr, Di zusätzlich 14-16 Uhr, Mi geschlossen

    Honorarkonsulat der Republik Ungarn
    Flughafenstraße 124
    90411
    Nürnberg
    (09 11) 36 00 91 09
    (09 11) 36 00 91 00
    www.hun.konsulat.com
    info@honorar-konsulat-nuernberg.org
    Di und Do 9-14 Uhr (Termine nach Vereinbarung)
    (keine Visumerteilung)
    (nur Reg.- Bez. Oberpfalz, Mittel-, Ober- und Unterfranken)

    Generalkonsulat der Republik Ungarn
    Christophstraße 7
    70178
    Stuttgart
    (07 11) 55 32 69 21
    mission.stu@mfa.gov.hu
    Di bis Fr 9-12 Uhr, Mi zusätzlich 14-16 Uhr

    Embassy of the Federal Republic of Germany
    Úri utca 64-66
    1014
    Budapest
    Embassy of the Federal Republic of Germany
    Postfach 43
    1250 Budapest/Ungarn
    (00 361) 467 35 05
    (0036 1) 488 35 00
    www.deutschebotschaft-budapest.hu
    Amtsbezirk: Ungarn

    Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
    Vasvári Pál u. 4
    7622
    Pecs /Ungarn
    (00 36 72) 50 16 85
    (0036 72) 50 42 50
    www.deutschebotschaft-budapest.hu
    fuenfkirchen@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Ungarn

    Ärztliche Hilfe

    BUDAPEST: Dr. Joseph Veres (spricht Deutsch), Hotel Marriot, Apaczaicsere Janos 16,, Budapest, Tel. (01) 54 11 47, 84 36 34.

    Sehenswertes

    Budapest

    Budapest, die ungarische Hauptstadt, wird oft als "Perle der Donau" bezeichnet. Sie liegt an den beiden Ufern des mächtigen Stromes und ist eine der attraktivsten und schönsten gelegenen Städte Europas. Die Donaumetropole ist ein großartiges Monument mit türkischen und römischen Einflüssen, das Vergangenheit und moderne Großstadt vereint.

    Die Donau durchfließt die Stadt in Nord-Süd-Richtung und teilt Budapest in zwei ungleiche Stadthälften: das hügelige "Buda", auf der rechten Donauseite gelegen mit dem Burg-Viertel, der Fischerbastei, seinen stimmungsvollen Gässchen, schönen Baudenkmälern, alten Plätzen und malerischen Villenvierteln sowie das ebene "Pest" auf der gegenüberliegenden Donauseite, das zwei Drittel der Stadtfläche ausmacht und mehr das Zentrum des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens ist.

    Neun Brücken überspannen die Donau im Stadtgebiet, von denen die älteste und bekannteste die Kettenbrücke darstellt. Bereits 1987 hat die UNESCO das herrliche Panorama der Budapester Donauufer und das Burgviertel von Buda zum Weltkulturerbe erklärt.

    Besucher erleben in Budapest Prachtbauten aus der Zeit der Jahrhundertwende, bekannte Museen, römische Amphitheater, imposante Kirchen sowie ein reiches Musik- und Theaterleben. Darüber hinaus sorgen mehr als 100 Thermal- und Heilwasserquellen sowie die Margareteninsel inmitten der Donau für Entspannung.

    Die Umgebung der Zwei-Millionen-Metropole bietet viele Möglichkeiten zu Ausflügen. Das malerische Donauknie erstreckt sich bis nach Esztergom. In den Budaer Bergen, dessen höchste Erhebung mit 527 Metern der János-Berg ist, verkehrt die Kindereisenbahn und erhebt sich der Sendemast Lakihegy.

    Plattensee (Balaton)

    Ein beliebtes Reiseziel in Ungarn ist der Plattensee, der größte Süßwassersee in Mitteleuropa. Das Geheimnis der milden Badetemperaturen des Sees ist seine durchschnittliche Tiefe von nur drei Metern. Nur bei der Halbinsel Tihany erreicht der Balaton eine Wassertiefe von zwölf Metern. Seinem Wasser wird therapeutische Wirkung zugeschrieben. Teilweise wird diese heilende Wirkung aber wieder durch die Wasserverschmutzung, die mitunter erheblich ist, aufgehoben.

    An den Ufern des Plattensees liegen zahlreiche Ferienorte, von denen sich die schönsten im Norden befinden. So gibt es die alte Festungsstadt Keszthely, in der der Festetics Palast, ein hufeisenförmiges Gebäude mit 101 Räumen, steht, den Kurort Hévíz mit seinen Heißwasserquellen und Europas größtem Thermalsee, aber auch Badacsony, das Zentrum am Plattensee, das bereits seit dem Mittelalter durch seinen Weinanbau bekannt ist. Hier kann neben dem Kelterhaus der Familie Kisfaludy auch ein erloschener Vulkan besucht werden. Der Badeort Sófok am Südufer zieht die Jugend an.

    Im Allgemeinen bietet der Plattensee gute Möglichkeiten zum Schwimmen, Segeln und Windsurfen. Eine große Auswahl an Hotels, Pensionen und Gasthöfen steht zur Verfügung und für den Abend gibt es viele Restaurants, Bars, Discotheken und Nachtclubs. In der unmittelbaren Umgebung des Sees liegen Naturschutzgebiete wie das Feuchtbiotop des Kis-Balaton, die einen Ausflug lohnen. Auch die Halbinsel Tihany (mit Fähre zu erreichen) mit ihrer Abtei aus dem 18. Jahrhundert ist einen Besuch wert. Für die Liebhaber traditioneller Feste gibt es am Plattensee von Frühjahr bis Herbst zahlreiche farbenfrohe Veranstaltungen.

    Donauknie

    Eine halbe Stunde nördlich von Budapest ändert die Donau, ungarisch Duna genannt, ihren Lauf. Sie verlässt ihren östlichen Kurs und wendet sich nach Süden. Dieses Gebiet, das Donauknie genannt wird, ist das ganze Jahr über ein bevorzugtes Ferienziel in Ungarn und beliebt bei Wanderern, historisch Interessierten und Kunstfreunden. 20 Kilometer stromaufwärts von Budapest liegt die Stadt Szentendre. Mit ihren unversehrt erhaltenen Barockgebäuden und ihren pastellenen Farben ist sie ganz vom Charakter des 18. Jahrhunderts geprägt. Stromaufwärts befindet sich Visegrád, das im Mittelalter Königssitz war. Noch heute spürt der Besucher im restaurierten Schloss der Könige von Anjou die höfische Atmosphäre jener Zeit. Auch die Ruine der mittelalterlichen Schlossburg ist sehenswert. Die Hauptstadt der katholischen Kirche Ungarns, Esztergom, wird gekrönt von einer mächtigen Basilika aus dem 19. Jahrhundert. Die goldenen Sanktuaria, die zu den wertvollsten Schätzen Ungarns gehören, reichen weit über 1.000 Jahre zurück.

    Hortobágy-Puszta

    Die Puszta ist die Charakterlandschaft Ungarns schlechthin. Die intensive Landwirtschaft hat das Bild der Grassteppe aber tiefgreifend verändert. Nur ihr Herz, die Hortobágy-Puszta, die sich östlich von Budapest zwischen Debrecen und Tiszafüred erstreckt, konnte ihren Urzustand bewahren. Dieses Naturparadies wurde benannt nach dem Flüsschen, das sich von Norden nach Süden durch die Ebene zwischen der Theiß und der Stadt Debrecen schlängelt. Ein Teil der Hortobágy-Puszta wurde in den siebziger Jahren zum Nationalpark erklärt. Seine ökologische Vielfalt reicht von Auwaldresten in der Überschwemmungsgebieten der Theiß über Eichenwälder bis zu salzigen Sümpfen und zur Kurzgrassteppe. Dementsprechend artenreich ist die Tier- und Pflanzenwelt. Hier brüten mehr als 240 Vogelarten, darunter der Kormoran und die Großtrappen im Hortobágy Nationalpark. Sehr beeindruckend ist es die Puszta zu durchwandern. Es werden aber auch Ritte oder Planwagenfahrten angeboten. Auch Kulturliebhaber finden ihre Sehenswürdigkeiten. Bei der Ortschaft Hortobágy steht die bekannte Neun-Bogen-Brücke, auf der jährlich im August der traditionelle Brückenmarkt abgehalten wird. Bei Reiterspielen im benachbarten Máta kann man Ende Juni die Pferdehirten in Aktion erleben.

    Heilbäder

    Bereits die Römer erkannten die heilende Kraft des Bades und trugen ihre Badekultur in das Land Pannonien. Sie hat sich bis heute gehalten. Da es mit Thermal- und Heilwasservorkommen reich gesegnet ist, ist Ungarn ein Land für Kur- und Heilbäderurlaub. Der Thermal- und Kurtourismus spielt eine immer wichtigere Rolle im Fremdenverkehr des Landes. Es gibt mehr als 1.000 Warmwasserquellen mit Heilwirkung und 22 ungarische Städte, und 62 kleinere Ortschaften sind ein offiziell anerkanntes Bad. Die bekanntesten Heilbäder sind Héviz und Harkány. Thermalquellen gibt es in Bük, Balf, Gyula und Hajdúszoboszló. Aber auch in Budapest sind Heilkuren möglich. Historische Thermalbäder in Budapest sind das Király, das Rudas oder das Rács. Sehr bekannt, wenn auch nicht mehr so berühmt wie einst, ist das Hotel Gellért mit seinem Jugendstilbad.

    Reisehinweise

    Wegen verstärkter Kfz-Kontrollen nahe der ungarisch-österreichischen Grenze (auf österreichischem Gebiet) kann es zu erheblichen Verzögerungen bei der Einreise nach Österreich kommen.

    Seit dem 7. April 2017 werden alle Reisenden - einschließlich EU-Bürger - gemäß einer EU-Verordnung an den Außengrenzen des Schengenraums sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise verstärkt kontrolliert. Dies gilt für die Luft-, See- und Landgrenzen. Die Reisedokumente werden systematisch mit den Fahndungsdatenbanken der Sicherheitsbehörden abgeglichen. Mit längeren Wartezeiten ist daher an den Grenzen zu Serbien, Kroatien und zur Ukraine zu rechnen.

    Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    Obwohl die Zahl der Autodiebstähle in den letzten Jahren zurückgegangen ist, sind Autos von Touristen nach wie vor beliebte Ziele von Autodieben. Besonders gefährdet sind Besitzer von Autos deutscher Fabrikate sowie von Geländewagen. Daher sollten Fahrzeuge nur auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden und Fahrzeugpapiere nicht im Wagen zurückgelassen werden.

    Besondere Aufmerksamkeit ist bei Polizeikontrollen angebracht, da es manchmal zu Überfällen durch falsche Polizisten kommt. Es sollte auf eine vollständige Polizeiuniform geachtet werden sowie auf die Aufschrift "Rendörség" auf dem Streifenwagen. Zudem besitzt jeder Polizeibeamte eine Plakette mit einer fünfstelligen Dienstnummer und einen Ausweis im Scheckkartenformat.

    Daneben wird immer wieder von Fällen berichtet, in denen andere Verkehrsteilnehmer auf vermeintliche Schäden am Fahrzeug hinweisen, um dieses anzuhalten. Es sollte nach Möglichkeit nicht am Straßenrand angehalten werden, sondern erst an der nächsten Tankstelle.

    An touristisch interessanten Orten ist Taschendiebstahl ein Problem. In Budapest sind das Burgviertel, die Zitadelle sowie die Markthalle an der Freiheitsbrücke bei Taschendieben besonders beliebt.

    Vorsicht sollte man auch walten lassen bei Einladungen zu einem Restaurantbesuch in Budapest, da diese meist nur für Restaurants mit stark überteuerten Preisen ausgesprochen werden und die überteuerte Rechnungen auch rigoros eingetrieben werden. Sollte man Opfer eines solchen Vorfalls geworden sein, sollte dieser bei der örtlichen Polizei und /oder dem Ungarischen Amt für Verbraucherschutz angezeigt werden. Die Kontaktdaten lauten: 1088 Budapest, József krt. 6, Tel. (0036 1) 459 48 00, Fax (0036 1) 210 46 77).

    Ferienwohnungen, vor allem rund um den Balaton (Plattensee), sind ein beliebtes Ziel für Einbrüche.

    In ganz Ungarn besteht ein RAUCHVERBOT für alle öffentlichen Gebäude. Zudem ist in Budapest das Rauchen auch an allen öffentlichen Haltestellen untersagt, und kann mit Geldstrafen von bis zu 50.000 Ft. (ca. 183 Euro) belegt werden.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Slowakische Republik

    Landesdaten

    Lage

    Die Slowakische Republik grenzt im Westen an Österreich und die Tschechische Republik, im Norden an Polen, im Osten an die Ukraine und im Süden an Ungarn.

    Fläche: 49.035 km².

    Verwaltungsstruktur: 8 Regionen (kraje) (Banskobystricky, Bratislavsky, Kosicky, Nitriansky, Presovsky, Trenciansky, Trnavsky, Zilinsky).

    Einwohner

    Bevölkerung: ca. 5,4 Millionen

    Städte:

    Bratislava (Hauptstadt) ca. 411.200

    Kosice ca. 240.400

    Presov ca. 91.800

    Zilina ca. 81.500

    Banská Bystrica ca. 80.000

    Nitra ca. 78.900

    Trnava ca. 66.400

    Martin ca. 57.400

    Trencin ca. 55.900

    Zvolen ca. 43.300

    Sprache

    Die Amtssprache der Slowakischen Republik ist Slowakisch.

    Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auch in der Slowakischen Republik gilt die europäische Sommerzeit.

    Telefon/Post

    Telefon

    Die Fernsprech-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Slowakei ist 00421, aus der Slowakei nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Für Auslandsgespräche gibt es spezielle Telefonzellen. In den Hotels können die Gebühren für Ferngespräche sehr hoch sein. Telefonkarten können mit unterschiedlichen Wertgrenzen bei Postämtern, Tabak- und Telefongeschäften gekauft werden.

    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Feuerwehr, und Unfallrettung 112, in den Mobilnetzen ebenfalls alle Notrufnummer 112.

    Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 900/1800.

    Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Slowakei von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Ein Funknetz steht entlang der Hauptreisestrecken zur Verfügung.

    Internet

    Länderkürzel: .sk

    Feiertage

    1. Januar (Neujahr, Gründungstag der Slowakischen Republik), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag des Sieges über den Faschismus), 5. Juli (Tag der slawischen Glaubensboten Kyrill und Method), 29. August (Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstandes), 1. September (Tag der Verfassung), 15. September (Maria - Patronin der Slowakischen Republik), 1. November (Allerheiligen), 17. November (Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie), 24. Dezember (Heiligabend), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

    Öffnungszeiten

    Banken: Mo bis Fr 8-18 Uhr;

    Geschäfte: Mo bis Fr 8/90-18/19 Uhr, Sa 8/9-12 Uhr. Kleine Geschäfte schließen oft von 12-13 Uhr, haben jedoch meist sonntags von 8-12 Uhr geöffnet; große Supermärkte haben bis 21 Uhr und auch länger geöffnet. Sie arbeiten auch samstags und sonntags.

    Büros: Mo bis Fr 8-16/17 Uhr (inklusive Mittagspause);

    Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr.

    Kleidung

    Normale mitteleuropäische Sommer- und Winterkleidung. Zu jeder Jahreszeit sollte man zusätzlich auch eine Regenjacke oder etwas Ähnliches mitnehmen.

    Geschichte/Politik

    Die Slowakei gehörte seit dem zehnten Jahrhundert als "Oberungarn" zum Land Ungarn und später zu Österreich-Ungarn. Die Slowaken versuchten mehrmals, unabhängig zu werden. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand die Tschechoslowakische Republik als Staatenverband. 1938 wurde er von den einmarschierten Deutschen aufgelöst (in "Protektorat Böhmen und Mähren" und den "Schutzstaat Slowakei"), fand aber 1945 wieder zusammen. 1960 wurde aus der Tschechoslowakei eine "Sozialistische Republik". Im Zuge der Umwälzungen im Osten Europas trennten sich 1993 auch die beiden Staaten wieder und die Slowakische Republik wurde erneut ein selbstständiger Staat mit demokratischer Verfassung.

    Die Slowakei ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

    Wirtschaft

    Wenn es nach dem Zweiten Weltkrieg Länder mit einem Wirtschaftswunder gab, so steht die Slowakei ganz vorn. Man hatte den Slowaken auf industriellem Gebiet nicht viel zugetraut und 1918 das Zusammengehen mit den betriebsamen Tschechen als sehr glückliche Kombination betrachtet. Was seit 1945 geschah, hatte kaum jemand erwartet. Zunächst noch als Teil des Staatenverbandes mit den Tschechen, dann aber ab 1993 als eigenes Land entwickelte sich hier ein industrielles Zentrum. Die Energieerzeugung hat sich verzehnfacht, die technische Produktion stieg um das Zwanzigfache, die chemische um das Vierzigfache. Allein auf dem Sektor des Maschinenbaus wurden seit 1945 zahllose Betriebe errichtet, darunter Hütten- und Aluminiumwerke, große Chemie- und Chemiefaserfabriken sowie Betriebe, die für den Maschinenbau komplette Anlagen herstellen.

    Vegetation

    Ein Drittel der Slowakei ist von Wald bedeckt, die Hälfte ist fruchtbarer Ackerboden. Die Slowakische Republik besitzt größere Waldbestände. Von alters her wurde vor allem das Holz dreier in diesen Wäldern wachsender Baumarten geschätzt und deshalb auch vermehrt angepflanzt und gepflegt. Dies sind Fichten, deren Holz meist für den Bau von Häusern und anderen Unterkünften gebraucht wird und Linden, aus deren Holz meist Alltagsgeschirr geschnitzt wurde. Der Ahorn wurde zwar zahlenmäßig weniger gebraucht, war aber trotzdem wichtig, denn er lieferte das Holz für die vielbenutzten Geigen. In höheren Lagen wachsen viele seltene Pflanzen, so auch das Edelweiß, der Muran-Seidelbast und der Heuffel-Enzian. Und auch Pflanzen, die man nirgendwo sonst in der Welt antrifft: den Steifen Schöterich oder das Tatra-Löffelkraut.

    Tierwelt

    Die ursprünglichen Tiere, die einst die slowakischen Wälder bewohnten, sind sehr dezimiert worden. Auf der Hochebene Muránska Planina, die einen besonders geschützten geographischen Komplex im Rahmen des Karstgebietes am Rand des slowakischen Erzgebirges darstellt, leben noch Bären und Luchse, auch der Schwarzstorch und der Wanderfalke. Typisch sind die Huzulenpferde, die hier in freier Natur gezüchtet werden.

    Typische Bewohner des Hochgebirges, aber auch der Gebirge Hohe Tatra und Kleine Fatra sind die Tatra-Gämsen. Sie sind streng geschützt, ebenso wie ihre Gesellschafter - Murmeltiere und Steinadler. Außerdem sind Reh- und Rotwild im ganzen Land sehr häufig.

    Kulinarisches

    Die slowakische Küche ist halb böhmisch und halb ungarisch. Mit der böhmischen kulinarischen Tradition hat sie das Fleisch (zum Beispiel den Schweinebraten) und die Knödel gemeinsam, mit der ungarischen den Reichtum an Gewürzen und Paprika. So entsteht ein interessantes gastronomisches Angebot, das allerdings vom Gast erwartet, dass er gehörige Mengen verspeisen kann. Während man in Böhmen viel dem Bier zuspricht, trinkt man in der Slowakei, vor allem in der Süd- und Ostslowakei, wie in Ungarn gern den guten hausgemachten Wein.

    Ein Kapitel für sich sind die Süßspeisen, bei denen Böhmen und Slowaken in steter Konkurrenz stehen. Die Fähigkeit zu Weltmeistern hätten beide Länder - ob das nun die Obstknödel sind, die Pfannkuchen, die Buchteln oder der Apfelstrudel, Schlagsahnekränzchen oder Creme-Rollen.

    Sitten und Gebräuche

    Die Slowakei hatte bis zur Mitte unseres Jahrhunderts auch im Alltag ihre Trachten beibehalten. Heute werden sie noch oft als festliche Kleidung getragen. Man benutzt sie allerdings weniger in ihrer ursprünglichen Form sondern häufiger als stilisiertes Kostüm. Doch immer noch sind es die Stickereien, welche die Tracht auszeichnen, wenn sich auch bei ihnen die Darstellungsart geändert hat. Immerhin kann man noch heutzutage rund 40 verschiedene slowakische Trachten - je nach ihrer Herkunft -unterscheiden.

    Das Herstellen sehr feiner Textilien ist in der Slowakei sehr verbreitet. Es handelt sich beispielsweise um farbige Gewebe mit bunten Mustern aus Hanf und Leinen, wie sie im 18. Jh. aufkamen. Ein bedeutsames Gebiet für solche farbigen Stoffe ist noch heute die Mittelslowakei rund um Zvolen sowie die Ostslowakei bei Trebisov. Sehr bemerkenswert sind die gleichsam historischen Schafwolldecken, die "Goby"; sie werden noch heute in Klenovic hergestellt. Das Klöppeln von Spitze, schon im 16. Jh. bekannt, wird noch heute in einigen Orten ausgeübt, so in Solivar bei Pressov und in Slowensky Grob. Auch der Blaudruck, das Verzieren und Färben von Stoffen durch Indigoblau, hat sich seit Jahrhunderten erhalten - zum Teil in den gleichen Familien.

    Souvenirs

    Nach wie vor werden die bunten Textilien und auch Spitzen als typisches Kunstgewerbe angeboten. In Berggebieten, zum Beispiel in der nördlichen Gegend von Zips, bekommt man geflochtene Körbe aus Wacholderwurzeln und Reisig, in der Mittelslowakei aus Haselstrauch. In der Nähe von Nové Zámky hat sich die Korbflechterei aus Maisblättern konzentriert; aus Maisblättern werden dort auch Handtaschen, Sandalen und sogar Figuren geschaffen. In der Westslowakei stellt man sehr hübsche Gegenstände und auch Figuren aus Fayencen her. Es gibt eine ganze Reihe von Orten, in denen Fayence-Geschirr produziert wird. Auf den meisten Almen wird heute noch Hirtengeschirr aus Holz hergestellt, wobei die Griffe oft durch Figuren verziert sind. Fast überall im Land gab es einst geschickte Töpfer und noch heute werden einige traditionelle Töpfereien betrieben, die hübsches Geschirr nach altem Muster herstellen. Die "Zentralstelle für volkstümliche Kunstproduktion" hat Ausstellungs- und Verkaufsstellen in mehreren slowakischen Städten, in denen man attraktive Andenken erwerben kann.

    Duty Free

    Einreise aus EU-Ländern

    Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

    Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

    Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

    TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

    ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

    Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

    Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

    KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

    REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

    Einreise aus Drittländern

    Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

    Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

    Bei Einreise mit dem Flugzeug: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak (nur Reisende ab 18 Jahren);

    Bei Einreise mit Auto, Zug, Schiff oder Sonstiges: 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Tabak (nur Reisende ab 18 Jahren);

    1 Liter Spirituosen (über 22 Prozent) oder 1 Liter Unverarbeiteter Alkohol (über 80 Prozent) oder 2 Liter Spirituosen (unter 22 Prozent);

    2 Liter Sekt oder 4 Liter Wein (nur Reisende ab 18 Jahren);

    16 Liter Bier (nur Reisende ab 18 Jahren);

    50 g Parfüm oder 0,25 Liter Eau de Toilette;

    eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

    Geschenke/andere Waren bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt die Freigrenze grundsätzlich 150 Euro.

    Für Antiquitäten ist eine Ausfuhrerlaubnis erforderlich. Es empfiehlt sich, bereits bei der Einreise das entsprechende Zollmerkblatt beim Zoll zu verlangen.

    Klimainformationen

    Es herrscht ein Klima, das sich durch einen ausgeprägten Wechsel zwischen den Jahreszeiten auszeichnet. Außerdem besitzt die Slowakische Republik Randerhebungen mit feuchtem Gebirgsklima. Die Sommer sind meist sehr warm und die Winter kalt. Die wärmsten Monate sind üblicherweise der Juli und der August, in denen Temperaturen bis 30°C gemessen werden. Die kältesten Monate sind der Januar und der Februar in denen mit durchschnittlichen Temperaturen von minus 8 bis minus 10°C zu rechnen ist.

    Beste Reisezeit

    Mai bis September.

    Vorgeschriebene Impfungen

    Keine.

    Empfohlene Impfungen

    Saisonal FSME.

    Informationen zur Malaria

    Malaria

    Keine.

    Verbreitung

    Die Slowakische Republik ist malaria-frei.

    Währung

    Währungseinheit

    Währungseinheit: Euro (EUR)

    1 Euro = 100 Cent

    Derzeitiger Kurs:

    1 US-$ = ca. 0,87 EUR

    Devisenbestimmungen/Umtausch

    Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

    Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

    Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in die Slowakische Republik aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus der Slowakischen Republik in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

    Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

    Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt (s.a. Deklaration)

    Umtausch: in allen Zweigstellen der Banken, Wechselbüros, größeren Hotels und an den Grenzübergängen.

    Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, verschiedenen Geschäften, teilweise von Autovermietern akzeptiert.

    Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

    Reiseschecks: Nein - Die Mitnahme von Reiseschecks ist nicht zu empfehlen, da deren Annahme nicht garantiert werden kann.

    Auskunftstellen

    Slowakische Zentrale für Tourismus
    Hildebrandstr. 25
    10785
    Berlin
    (0 30) 25 94 26 41
    (0 30) 25 94 26 40
    office.de@slovakia.travel

    Slovak Tourist Board
    Námestie L. Stúra 1
    97405
    Banska Bystrica
    Slowakisches Fremdenverkehrsbüro
    P.O. Box 35
    Banska Bystrica/Slowakische Republik
    (00421 48) 413 61 49
    (00421 48) 413 61 46/48
    www.sacr.sk
    sacr@sacr.sk

    Slovak Tourist Board

    Branch Office Bratislava
    Lamacská cesta 8
    81104
    Bratislava /Slowakische Rep.
    (00421 2) 55 57 16 54
    (00421 2) 50 70 08 01
    sacrba@sacr.sk

    Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer

    (Slovensko-nemecká obchodná a priemyselná komora)
    Suché mýto 1
    81103
    Bratislava /Slowakische Rep.
    (00421 2) 20 85 06 32
    (00421 2) 20 85 06 20
    info@dsihk.sk
    Mo bis Fr 8.30-17 Uhr

    Slovak Chamber of Commerce and Industry
    Gorkého 9
    81603
    Bratislava /Slowakische Republik
    (00421 2) 54 13 11 59
    (00421 2) 54 43 32 91
    sopkurad@scci.sk
    Mo bis Fr 8-16 Uhr

    Botschaften und Konsulate

    Botschaft der Slowakischen Republik

    mit Konsularabteilung
    Hildebrandstraße 25
    10785
    Berlin
    (0 30) 88 92 62 22
    (0 30) 88 92 62 00
    www.botschaft-slowakei.de
    emb.berlin@mzv.sk
    Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-11.30 Uhr;

    Botschaft: Mo bis Fr 9-16 Uhr

    Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
    c/o Imrich Donath

    Dietigheimer Straße 21
    61350
    Bad Homburg
    (0 61 72) 2 43 05
    (0 61 72) 2 97 59
    donath@slowakeiinfo.de
    Mo, Di, Do und Fr 9-12 Uhr


    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
    Kalenberger Graben 14
    31134
    Hildesheim
    (0 51 21) 999 08 11
    (0 51 21) 999 08 04
    www.honorarkonsul.com
    honorarkonsulat@bettels.de
    Mo bis Fr 9-12.30 Uhr, nach telefon. Vereinbarung
    (keine Visumerteilung)

    Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
    c/o Gruendelpartner PartGmbB

    Grimmaische Straße 2-4

    Mädler-Passage, Aufgang B
    04109
    Leipzig
    (03 41) 23 10 62 30
    (03 41) 23 10 62 54
    www.honorarkonsul.com
    honorarkonsul@slowakei-leipzig.de
    Di und Do 10-13 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Generalkonsulat der Slowakischen Republik
    Vollmannstraße 25 d
    81925
    München
    (0 89) 92 33 49 54
    (0 89) 92 33 49 00
    www.mfa.sk.zu
    cg.munich@mzv.sk
    Di, Mi und Do 8.30-11 Uhr

    Honorarkonsulat der Slowakischen Republik
    Tübinger Straße 43/Block B, 4. OG
    70178
    Stuttgart
    (07 11) 227 39 19
    (07 11) 227 39 18
    sk-hk-stuttgart@rem.de
    Mo 9.30-12 Uhr, Mi und Fr 13.30-16 Uhr
    (keine Visumerteilung)

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Hviezdoslavovo nam. 10
    81303
    Bratislava /Slowakische Rep.
    (0042 12) 54 41 96 34
    (0042 12) 59 20 44 00
    www.germanembassy.sk
    info@pressburg.diplo.de
    Amtsbezirk: Slowakische Republik

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Timonová 27
    04001
    Kosice /Slowakische Rep.
    (00421 55) 32 74 44 44
    (00421 55) 625 01 02
    www.germanembassy.sk
    kosice@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Bezirke Kosice und Presov

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bratislava

    Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
    Priemyselná 14
    01232
    Zilina /Slowakische Rep.
    (00421 41) 506 02 25
    (00421 41) 506 01 15
    www.germanembassy.sk
    zilina@hk-diplo.de
    Amtsbezirk: Bezirke Zilina und Banská Bystrica

    Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bratislava

    Sehenswertes

    Bratislava (Pressburg)

    Die Hauptstadt der Slowakei mit ihrer 2.000 Jahre alten Geschichte, Krönungsstadt der ungarischen Könige und Königinnen, Sitz des Rates der ungarischen Statthalter und alte Universitätsstadt, erstreckt sich zu beiden Seiten der Donau am südlichen Ausläufer der Kleinen Karpaten - nur 60 km von Wien und 20 km von der ungarischen Grenze entfernt.

    Die geschützte Zone des Stadtkerns tut sich durch zahlreiche Paläste, sakrale Bauten, Fontänen, Statuen und andere architektonische Denkmäler aus allen kulturellen Epochen von der Gotik bis zur Renaissance hervor. Vor allem fallen die alten Stadthäuser des Hochadels auf. Und in der spätbarocken Apotheke "Zum roten Krebs" finden Sie ein pharmazeutisches Museum.

    Über der Donau erhebt sich das viertürmige Schloss; im neunten Jahrhundert wurde es als Burg gebaut und später wohnlicher umgestaltet. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert bewahrte man hier im Kronturm die ungarischen Kronjuwelen auf. Oft wohnte Österreichs Kaiserin Maria Theresia hier; sie ließ das Schloss prunkvoll ausbauen, Gärten anlegen und neue Gebäude für die Verwandtschaft errichten. Nach einem Brand wird das Schloss nun nach und nach restauriert.

    Zips

    Das Zips-Territorium liegt südöstlich der Hohen Tatra und ist eine der bemerkenswertesten Gegenden der Slowakei. Im 13. Jahrhundert wurden die Ureinwohner von den Tataren ausgerottet. Aus Sachsen herbeigerufene Ansiedler gründeten neue Städte, die sich zu Gemeinschaften zusammenschlossen - so der "Bund der 24 freien Städte der Zips", der bis ins 19. Jahrhundert überdauerte. Zusammenarbeit, Privilegien, Erlöse aus Handel, Gewerbe und Bergbau brachten allen diesen Zipser Städten Wohlstand. Das beweisen ihre schönen Bauwerke; die Stadtkerne wahrten ihr mittelalterliches Bild.

    Spisske Podhradie

    Es ist zu Fuß eine halbe Stunde zur Zipser Burg Spissky Hrad. Sie ist mit ihren fünf Burghöfen die größte Ruine der ganzen Slowakei - und einst war es eine der größten Adelsburgen in Europa. Sie stand schon in frühromanischer Zeit, wurde dann vom 13. bis zum 16. Jahrhundert um- und ausgebaut. 1780 brannte sie ab. Inzwischen wurde einiges behutsam konserviert und restauriert. Nun erstrahlen der romanische Palas mit seinen Rundbogenfenstern, der runde Bergfried sowie die Reste der Kirche wieder in ihrer alten Pracht.

    Martin

    Freilichtmuseen sind über das ganze Land verstreut. Hier wird - noch mehr als in anderen Ländern - darauf geachtet, die seit Generationen bestehende Harmonie zwischen dem Leben und den kulturellen Bedürfnissen, zwischen Volksarchitektur, darstellender Kunst und Musik aufzuzeigen. In Martin steht das größte Freilichtmuseum, das "Museum des slowakischen Dorfes". Es bedeckt eine Fläche von fast hundert Hektar. Dort stehen Häuser, wie sie für die unterschiedlichen Regionen der Slowakei typisch waren oder sind. Im Sommer werden hier Beispiele des Brauchtums und der traditionellen Volkshandwerke gezeigt.

    Slowakisches Paradies

    Sieben Nationalparks liegen in der Slowakei, außerdem eine Anzahl geschützter Landschafts- und Naturschutzgebiete. Der Nationalpark "Slowakisches Paradies" ist außergewöhnlich reich an Naturschönheiten. Es erstreckt sich zwischen den Städten Poprad und Spiska Nova Ves und steht unter strengem Natur- und Landschaftsschutz. Das Gebiet ist vor allem durch seine ein bis zwei Meter breiten Klammen zwischen den bis zu 300 m hohen, senkrecht aufsteigenden und überhängenden Wänden, bekannt, wo Schluchten mit hohen Wasserfällen und Kaskaden wechseln. Hier gibt es verschiedene Klettertouren mit Aufstiegen über Leitern, mit Überhängen und mit Brücken, die nur aus einem Baumstamm bestehen. Auch unterirdische Karstformationen sind zu sehen.

    Hohe Tatra

    Die Hohe Tatra ist das einzige Hochgebirge der Slowakei und das kleinste Hochgebirge der Welt. Auf dem gesamten Gebiet erstreckt sich der Nationalpark der Hohen Tatra mit mehr als 300 Gipfeln, davon 26 mehr als 2.500 m hoch. Auf vielen Bergsätteln sind kleine, tiefe Gebirgsseen aufgestaut. Gekennzeichnete Wanderwege führen in Täler, zu Wasserfällen und auch auf sechs Gipfel. Weitere Bergspitzen können mit Bergführern besucht werden.

    Kleine Fatra

    Das Gebirgsmassiv ist Bestandteil des westlichen Karpatenbogens. In der Nähe der Stadt Zilina (Sillein) durchbricht der tiefe Einschnitt des Waag-Tals den Kamm der kleinen Fatra und teilt ihn in zwei unterschiedliche Teile.

    Der Nordostteil steht als Nationalpark Mala Fatra ganz unter Naturschutz; er besitzt eine artenreiche Flora und Fauna. Die stark gegliederte Landschaft bezaubert mit ihren bizarren Felsformationen und Schluchten - ein beliebtes Ziel für Bergwanderer und ist auch für Familienurlaub geeignet.

    Dobsiná

    Die Dobschauer Eishöhle ist eine der größten und schönsten in Europa: 400 Meter lang, mehr als 40 Meter breit, zum Teil fast hundert Meter hoch. Manche Eissäulen ragen zwölf Meter auf und haben vier Meter Durchmesser; einige sind hohl, andere mit erstaunlichen natürlichen Ornamenten geschmückt. Die Eismassen sind gewaltig: Allein der Boden der Höhle ist eine kompakte, 21 Meter dicke Eisschicht, in die man Stufen und Gänge gehauen hat. 1871 wurde die Höhle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bereits 1887 elektrisch beleuchtet - als erste Höhle der ganzen Welt.

    Heilquellen

    In den slowakischen Karstgebieten sind seit Jahrhunderten Mineralwasserquellen bekannt, aber nur ein Teil wird bereits aufgefangen und in Heilbädern genutzt. Die Wässer enthalten zum Teil natürliche Wärme, zum Teil Minerale aus dem Erdinnern.

    Reisehinweise

    Seit August 2017 gilt für das Land eine erhöhte Terrorwarnstufe. Laut slowakischer Behörden diene dies zur Vorbeugung, konkrete Hinweise für einen geplanten Anschlag gebe es nicht. Mit vermehrter Polizeipräsenz ist zu rechnen.

    Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

    Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

    SICHERHEIT:

    * Vor allem in den Touristengebieten (z.B. Bratislava, Hohe Tatra sowie in den Kurorten) existiert eine ausgeprägte Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstahl und Wageneinbrüchen. Auch mit Diebstählen in Hotels muss gerechnet werden.

    * Gewarnt wird auch vor der Gefahr von Auto-Diebstahl. Besonderes neuere Modelle Marken BMW, Mercedes, Audi und VW mit ausländischen Kennzeichen sind gefährdet. Dies gilt selbst dann, wenn sie mit elektronischer Wegfahrsperre versehen sind.

    * In den letzten Jahren kam es auch immer wieder zu Überfällen auf der Autobahn zwischen Brünn und Bratislava, bei welchen der Fahrer durch Vortäuschung von Defekten am Fahrzeug zum Halten gebracht und anschließend ausgeraubt wurde. Ebenso auch auf den Rastplätzen bzw. Tankstellen im Stadtgebiet Bratislava, aus/in Richtung Brünn/Prag, Wien, Budapest und Trnava/Zilina. In diesen Straßenabschnitten ist wird zu einem hohen Maß an Vorsicht geraten.

    ALKOHOL: Alkohol darf nur in geschlossenen Räumen (z.B. Restaurants, Bars) konsumiert werden (Ausnahmen können z.B. für Weihnachtsmärkte bestehen). Die Strafen bei Missachtung sind hoch.

    STRAFRECHTLICHE BESTIMMUNGEN: Der Besitz und Konsum von Drogen, auch in kleinen Mengen und zum eigenen Verbrauch bestimmt, ist strafbar und wird regelmäßig mit hohen Strafen geahndet. Dabei wird nicht zwischen sogenannten weichen und harten Drogen unterschieden.

    Prostitution ist nicht strafbar, Zuhälterei hingegen steht unter Strafe.

    Homosexualität ist nicht strafbar.

    SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

    Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

    Ausführliche Einreisebestimmungen

    Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

    Das Getränkepaket

    Die Buchung kann im Voraus oder an Bord erfolgen. Behalten Sie den vollen Überblick über Ihre Ausgaben und genießen Sie folgende Getränke ohne Einschränkung von 9-24 Uhr:

    • Offene Hausweine im Glas (weiß, rosé und rot)
    • Offener Haussekt im Glas
    • Fass- und Flaschenbiere, alkoholfreies Bier
    • Unseren Tagescocktail (mit/ohne Alkohol)
    • Alle offenen alkoholfreien Getränke
    • Kabinenwasser und tägliches Ausflugswasser
    • Alle Kaffeespezialitäten (ohne Alkohol)
    • Heiße Schokolade und Tee

    Bitte beachten Sie: Getränkepakete können ausschließlich für die gesamte Dauer der Kreuzfahrt und für alle in der Kabine untergebrachten Personen gebucht werden. Inhalte von Minibars sind nicht enthalten.

    Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

    Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

    Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

    Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
    Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
    Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
    Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

    Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

    Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
    Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

    Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

    sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
    Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

    Hinweis zu den Ausflügen:

    Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

    Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

    Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

    Kreuzfahrten mit Nicko

    Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei Nicko zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Nicko.

    Hinweis bei Hotelaufenthalt:

    Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

    » Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

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