MS AMERA: Frühlingszauber im Mittelmeer

Monaco - Valletta - Alexandria - Haifa - Larnaka - Paphos - Alanya - Marmaris - Agios Nikolaos - Giardini-Naxos - Monaco

Wenn Zuhause der Frühling noch auf sich warten lässt hat er sich im Mittelmeerraum bereits entfaltet und schönste Blüten getrieben.

Vom Fürstentum Monaco reisen Sie zunächst in die ehemalige Kreuzritterhochburg Malta. Superlative Ihrer Reise sind die beeindruckenden Pyramiden von Gizeh.

Im Heiligen Land schließlich bieten sich Ausflugsmöglichkeiten vom Bad im Toten Meer bis zum Besuch der Klagemauer. Geschichte und Landschaft beeindrucken gleichermaßen an den sonnenverwöhnten Küsten zwischen Zypern und Sizilien.

  • sz-Reisen Plus: 50 € p.P. Ausflugsguthaben 
  • Malta und Türkei
  • Pyramiden von Gizeh und Alexandria

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrtGeplante Landausflüge (fak.)

1. Tag:

Monaco  Einschiffung

2. Tag:

Monaco 14:00Rundgang Monte Carlo, Französische Riviera, Nizza, Antibes

3. Tag:

Urlaub auf See

4. Tag:

Insel Gozo08:0016:30Panoramafahrt Gozo, Inselfahrt
Valletta19:00 Abendliche Spaziergänge

5. Tag:

Valletta 18:00Valletta und Mdina, Geschichte Maltas, Panoramafahrt, Marsaxlokk und Weinverkostung, Auf den Spuren malt. Ritter, Hafenrundfahrt

6. Tag:

Urlaub auf See

7. Tag:

Urlaub auf See

8. Tag:

Alexandria07:0023:00Kairo und Pyramiden von Gizeh, Dashur, Memphis und Sakkara, Alexandria, El Alamein

9. Tag:

Urlaub auf See

10. Tag:

Haifa07:0023:00Haifa und Akko, Festung Masada und Totes Meer, Jerusalem, Nazareth und See Genezareth

11. Tag:

Larnaka08:0023:00Larnaka, Nikosia, Limassol und Lefkara

12. Tag:

Paphos08:0017:00Ausgrabungen von Paphos am Abend, Königsgräber und Weingut, Paphos

13. Tag:

Alanya08:0018:00Side und Aspendos, Manavgat- Wasserfall und Flussfahrt, Alanya, Dim Höhle und Bootsfahrt

14. Tag:

Marmaris09:0018:00Marmaris, Bootsfahrt zur Kleopatra-Insel

15. Tag:

Agios Nikolaos08:0018:00Ländliches Kroustas und Kräuterdestillerie, Elounda und Spinalonga, Knossos und Heraklion

16. Tag:

Urlaub auf See

17. Tag:

Giardini-Naxos / Taormina08:0018:00Vulkan Ätna, Taormina, Vulkan Ätna und Weingut, Catania
Straße von Messina

18. Tag:

Urlaub auf See

19. Tag:

Monaco09:00 Ausschiffung

geringfügige Fahrplanänderungen vorbehalten

Das Landausflugsprogramm finden Sie hier:

MC-MO07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

MS Amera

Mit maximal 835 Gästen bietet das über 39.000 BRZ große und 205m lange Schiff eine zur "Willkommen zu Hause"-Philosophie passenden, familiären Atmosphäre und ist gleichzeitig angenehm geräumig. Dennoch klein genug, um sich auf typische, weltweite Reiserouten begeben und Reiseziele ansteuern zu können, die größeren Schiffe verwehrt bleiben.

Besonders beliebt und an Bord vorhanden: Die Rundum-Promenade, der Ausguck über die Brücke und viele weitere Freiflächen. Hier kann man dem Meer ganz nah sein.

Kabinen

Diverse, großzügig geschnittene Kabinenkategorien und Suiten stehen Ihnen zur Verfügung. Neben Top-Ausstattung erwarten Sie bequeme Betten, viel Schrankraum und schöne Bäder mit diversen kleinen Extras. Einer kleinen Anzahl Innenkabinen stehen über 90% komfortabler Außenkabinen und Balkon-Kabinen bzw. Suiten gegenüber.

Kulinarik

An Bord erwarten Sie kulinarische Highlights zu diversen Veranstaltungen in verschiedenen Restaurants. Sie können diese genießen, bei freier Platzwahl und langen Tischzeiten. Entweder in einem der Hauptrestaurants »Ozean« und »Amera« oder im Lido Buffet-Restaurant. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, sich für einen besonderen Abend einen Tisch in Pichler's Spezialitätenrestaurants zu reservieren. Für einen schönen Ausklang des Tages sorgen zahlreiche Bars, Lounges und Cafés auf verschiedenen Decks, innen wie außen.

Bordleben

Ob im Fitness-Center, am Außenpool, beim Jogging auf der Rundum-Promenade an Deck oder im Wellness-/Beauty- und Spa-Bereich – Möglichkeiten gibt es viele. Lassen Sie es sich beim Sport, in der Sauna oder bei einer Massage gut gehen. Tagsüber erwarten Sie zahlreiche Programmangebote sowie Lektorate und abends tolle Show-Unterhaltung und Live-Musik.

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

MC-MO07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Beförderung

  • Haustürtransfer zum/ab Schiff in ausgewählten Regionen
  • Transfer nach /von Monaco bzw. Flug nach Nizza und zurück in Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen - Hafen - Flughafen
  • Einschiffung in Monaco
  • Ausschiffung in Monaco

sz-Reisen Plus

  • 50 € p. P. Ausflugsguthaben an Bord

Kabine & Verpflegung

  • 18 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension inkl. Tischwein und Säfte des Tages zu den Hauptmahlzeiten#
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP
  • 2 Ü/HP auf Hin- und Rückfahrt bei Busan-/ Abreise

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Teilnahme Bordveranstaltungen
  • Bademantel
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

MC-MO07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Zielland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Monaco

Die internationale Landesvorwahl für Monaco lautet 00377, es folgt direkt die Rufnummer. Wer von Monaco ins Heimatland telefonieren möchte, wählt die entsprechende Landesvorwahl (0049 für Deutschland, 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz) vor und lässt dann die Null der folgenden Ortsvorwahl weg. Telefonieren vom Hotel aus ist meist recht teuer; günstiger wird es mit Telefonkarten, die man z.B. auf der Post oder in verschiedenen Geschäften kaufen kann. Es bestehen Roaming-Verträge zwischen diversen Mobilfunkanbietern. Netzbetreiber sind SFR (http://www.monaco.mc/Pages/Accueil), Itineris Orange (http://www.orange.fr) und Bouygues (http://www.bouyguestelecom.fr). Der Hauptanbieter fürs Internet heißt Monaco Internet (http://www.monaco.net). Immer mehr Hotels bieten kostenloses WLAN an; in Monte Carlo gibt es ein Internetcafé.
Homosexualität ist in Monaco legal und wird von einem großen Teil der Bevölkerung akzeptiert. Gleichgeschlechtliche Ehen oder eingetragene Partnerschaften sind jedoch nicht zugelassen. Eine nennenswerte LGTB-Szene gibt es in dem kleinen Fürstentum nicht, wohl aber in nahegelegenen französischen Städten wie Nizza, Marseille oder Lyon.
Üblich ist eine Netzspannung von 127 oder 220/230 V bei 50 Hz. Es werden Stecker vom Typ C, D, E oder F verwendet, ein Adapter ist notwendig.
Frauen können Monaco problemlos alleine bereisen. Ein gesundes Maß an Vorsicht sollte man aber auch hier walten lassen und sich z.B. nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten und auf das Trampen verzichten.
Neben den Botschaften in Paris (A, D) bzw. Marseille (CH) sind folgende Konsulate in Monaco zuständig:

Deutsches Honorarkonsulat
Postanschrift: B.P. 287, Monte Carlo, MC-98005 Monaco Cedex
"Le Roc Fleur", 2 Chemin du Ténaco
MC-98000 Monaco
Tel: +377-97974965
Fax: +377-97-775153
E-Mail: dieterspaethe@monaco377.com

Österreichische Honorargeneralkonsulat
"Monte Carlo Palace"
7, Boulevard des Moulins, MC 98000 Monte Carlo
Tel.: +377-93-302300
Fax: +377-92-160454
E-Mail: cons-austriche@monaco.mc

Schweizerisches Konsulat
2 avenue de Grande Bretagne
98007 Monaco Cedex
Tel.: +377-93-155882
Fax: +377-93-155811
E-Mail: monaco@honorarvertretung.ch
Es bestehen keine Pflichtimpfungen für die Einreise nach Monaco. Es kann jedoch sinnvoll sein, sich gegen die durch Zecken übertragene FSME und gegen Hepatitis A (ggfs. auch Hepatitis B) impfen zu lassen und die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standard-Impfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) aufzufrischen. Durch ausreichenden Mückenschutz können durch Mücken übertragbare Krankheiten wie die in Monaco vorkommende Leishmaniose verhindert werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche, Österreicher und Schweizer können mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis bzw. der Identitätskarte nach Monaco einreisen, wobei Reisepässe auch seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein dürfen. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument, da Eintragungen im Pass ihrer Eltern seit Juni 2012 nicht mehr gültig sind.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Es gelten die Zentrale Europäische Notrufnummer 112 sowie die 17 für die Polizei, die 18 für die Feuerwehr und die 15 für Notarzt und Ambulanz.
Neujahr (1. Januar); Tag der Heiligen Devota (27. Januar); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Nationalfeiertag (19. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember)
Menschen mit Behinderung können sich in Monaco relativ gut fortbewegen. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Touristenattraktionen wie der Palast der Grimaldi-Familie sind für Rollstuhlfahrer zugänglich und immer mehr Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut. Neuere Busse verfügen über eine Rampe und sind behindertengerecht ausgestattet. Ein Piktogramm auf den elektronischen Anzeigetafeln der Haltestellen gibt an, ob der nächste Bus für Rollstuhlfahrer geeignet ist oder nicht. Eine Besonderheit in Monaco ist der Strand Larvotto, der mit dem Gütezeichen „Handiplage“ ausgezeichnet wurde und mit rollstuhlgerechten Duschen, Rampen und sanitären Anlagen ausgestattet ist. In den Sommermonaten steht geschultes Personal zur Verfügung, das behinderten Menschen z.B. beim Gang ins Wasser mit den Amphibienrollstühlen hilft. Weitere Infos unter http://www.wato.de.
Geschäfte in Monaco haben i.d.R. werktags zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet (z.T. auch länger), kleinere Geschäfte machen oft eine Mittagspause, fangen dafür aber früher an und haben abends länger geöffnet. Manche Lebensmittelgeschäfte sind auch sonntagvormittags geöffnet. Banken arbeiten normalerweise montags bis freitags von 9-12 und von 14-16 Uhr, Credit Foncier de Monaco beim Casinos öffnet täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) von 12.00-23.00 Uhr. Die Post ist von Montag bis Freitag 8-19 Uhr und samstags 8-12 Uhr für ihre Kunden da.
Obwohl das Trinkgeld in den Rechnungen bereits inbegriffen ist, ist es üblich, bei besonderer Zufriedenheit in Restaurants, Bars und Cafés ein Trinkgeld in Höhe von 5-10 % zu geben. Kofferträger und Zimmermädchen freuen sich über einen kleinen Bonus, z.B. in Höhe von 2 EUR pro Nacht bzw. pro Gepäckstück.
Zwar gehört Monaco nicht zur EU, aber zum Zollgebiet der Europäischen Gemeinschaft, da mit Frankreich ein Zollabkommen besteht. Daher gelten dieselben Zollbestimmungen wie für Frankreich.
Reisende aus EU-Ländern dürfen Waren uneingeschränkt ein- und ausführen, wobei folgende Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Monaco verfügt über eine der höchsten Dichte an Ärzten weltweit und die medizinische Versorgung ist gut. Allerdings gehört Monaco nicht zur EU, weshalb Deutsche und Österreicher mit der Europäischen Versicherungskarte (EHIC) nicht ausreichend abgesichert sind. Besucher sollten in jedem Fall eine Auslandsreiseversicherung abschließen.
Obwohl es in Monaco eine Vielzahl unterirdischer Parkhäuser gibt, empfiehlt es sich, das Auto außerhalb des Fürstentums stehenzulassen. Die Verkehrslage ist zu den Stoßzeiten sehr angespannt und wer sich nicht zu Fuß fortbewegen möchte, kann dies problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln tun. Es verkehren sechs Buslinien (darunter auch Nachtbusse), die mehr als 140 Haltestellen anfahren. Fahrkarten sind entweder direkt im Bus oder im Büro der Betreibergesellschaft Compagnie des Autobus de Monaco (3 avenue President J.F Kennedy) erhältlich (http://www.cam.mc). Angeboten werden u.a. Einzelfahrkarten (2 EUR) oder Tickets für 6 Fahrten (11 EUR); alle Tickets sind auch für das Busboot zur Überquerung des Hafens gültig. Für Touristen empfiehlt sich der Kauf einer Tageskarte (Carte Touristique Journalière), welche die unbegrenzte Nutzung aller Linien bis Betriebsschluss ermöglicht.
Züge der französischen SNCF (http://www.sncf.com) verbinden Monaco mit verschiedenen Destinationen in Frankreich; der unterirdische Bahnhof Monaco-Monte Carlo liegt an der Avenue Prince Pierre und ist Station der landschaftlich reizvollen Bahnstrecke Marseille-Ventimiglia. Zudem gibt es häufige Verbindungen nach Nizza (25 Min.) und Menton (10 Min.). Private Buslinien verkehren zwischen Monaco und dem Flughafen Nizza.
Für Naturfreunde bietet sich eine Wanderung auf dem 2002 eingeweihten Fernwanderweg Via Alpina an, der von Monaco nach Triest führt und auf seinen fünf Routen alle acht Alpenstaaten (Italien, Slowenien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Monaco) durchläuft.
Monaco ist geprägt von mildem Mittelmeerklima mit trockenen, warmen Sommern sowie milden, feuchten Wintern. Wie an der gesamten Côte d’Azur scheint dazu häufig die Sonne - im Juli durchschnittlich 10 Stunden pro Tag und selbst im Dezember verwöhnt sie den Stadtstaat im Mittel täglich knapp 5 Stunden lang. Der meiste Regen fällt im März, Oktober und November.
Durch den Schutz der Seealpen sind extreme Wetterlagen in Monaco kaum zu erwarten. In den Monaten Juli und August ist es mit durchschnittlich 23 °C und Höchstwerten um die 30 °C meist angenehm warm, aber auch im Winter (Dezember bis Februar) fallen die Werte kaum unter 10 °C. Die beste Reisezeit für Monaco ist im Frühling und im Sommer.
Januar Schon seit 1911 bildet die Rallye Monte Carlo den alljährlichen Auftakt für die Motorsport-Saison. Sie führt im Hinterland von Monaco durch die französischen Seealpen (http://acm.mc/en/rallye-monte-carlo).
Im gleichen Monat begeistert das internationale Zirkusfestival von Monte Carlo, das traditionell unter der Schirmherrschaft der monegassischen Fürstenfamilie steht, eine Woche lang mit den besten Clowns und Aktrobaten (http://www.montecarlofestival.mc).
Mai/Juni Der Grand Prix von Monaco ist das einzige Formel-1-Autorennen, das mitten in einer Stadt ausgetragen wird. Unter den Zuschauern befinden sich zahlreiche Stars und Sternchen (http://www.grand-prix-monaco.com).
September Die größten und ausgefallensten Yachten Europas sind Ende des Monats auf der Monaco Yacht Show zu bestaunen. Auch hier ist die High Society natürlich vertreten (http://www.monacoyachtshow.com).
November Den Nationalfeiertag Monacos am Namenstag von Fürst Rainier III. begeht man im Fürstentum mit einer feierlichen Zeremonie. Auf dem Programm stehen ein musikalisch untermaltes Feuerwerk am Hafen und eine Messe, an der auch die Fürstenfamilie teilnimmt. Anschließend werden Gäste und Einheimische von der Grimaldi-Familie vom Balkon des Palastes aus begrüßt.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 36.000 Einwohner
Fläche: 2,02 km²
Hauptstadt: Monaco
Staatsform: Erbmonarchie
Vorwahl: +377
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Die Küche Monacos ist mediterran und entspricht weitgehend der französischen. Aber auch italienische Einflüsse sind deutlich zu spüren. Man kocht mit viel frischem Gemüse, wobei Tomaten, Zwiebeln und Oliven eine zentrale Rolle spielen. Gerichte mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte fehlen auf keiner Speisekarte.
Als monegassisches Nationalgericht gilt Barbajuan, frittierte, gefüllte Teigtaschen, die an Ravioli erinnern. Dabei kann die Füllung je nach Variante unterschiedlich sein, enthält jedoch in Monaco typischerweise keinen Reis. Barbajuan wird traditionell am Nationalfeiertag verzehrt. Zu Weihnachten gibt es in vielen Familien Pain de Noël (Weihnachtsbrot), das mit Walnüssen in Form eines Kreuzes und einem Olivenzweig verziert wird.

Malta

Frauen, die Malta alleine bereisen, haben keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Wie in anderen (europäischen) Ländern auch, sollte man generell darauf verzichten, ohne Partner zu trampen oder abendliche Spaziergänge im Park oder auf der Straße alleine zu unternehmen. Da Taschendiebstähle auf Malta zugenommen haben, sollten Geld, Wertgegenstände und Ausweisdokumente an einem sicheren Ort (Hotelsafe, Brusttasche) aufbewahrt werden.
Geschäfte sind in der Regel montags bis samstags von 9-19 Uhr, in Touristengebieten auch bis 22 Uhr, geöffnet, mit einer mehrstündigen Mittagspause ab 12.30 oder 13 Uhr. Schreibwaren- und Lebensmittelläden öffnen teilweise auch am Sonntagvormittag. Banken sind üblicherweise Mo-Fr von 8.30-16 Uhr für ihre Kunden da. Schalterstunden der Post sind von Mo-Sa 7.30-12.45 Uhr, in größeren Orten auch nachmittags; das Postamt am Luqa Airport hat Mo-Sa von 7.30-15 Uhr geöffnet. Tankstellen bleiben meist sonntags geschlossen, die kleineren auch wochentags ab etwa 19 Uhr.
Da Malta seit dem 1. Januar 2008 zu den Schengenländern gehört, müssen Staatsangehörige der EU nicht mehr mit Grenzkontrollen rechnen, dennoch sind gültige Personalpapiere (Reisepass oder Personalausweis) mitzunehmen. Für Schweizer genügt bei einer Aufenthaltsdauer von max. drei Monaten ein Personalausweis bzw. eine Identitätskarte, bei einem Aufenthalt darüber hinaus sind der Reisepass und ein Visum erforderlich. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Gemäß der EU-Verordnung benötigen Hunde und Katzen einen EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung (mind. 30 Tage und max. 12 Monate vor Grenzübertritt) sowie einen implantierten Mikrochip oder eine Tätowierung zur Zuordnung des Ausweises. Aktuelle Informationen beim Veterinary Service Department des Ministry for Rural Affairs and the Environment unter +356-25905371 sowie unter http://www.veterinary.gov.mt (Rubrik Pet Travel Scheme) oder bei den jeweiligen Auslandsvertretungen Maltas.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Bei Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist keine Impfung erforderlich. Reist man jedoch aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet an, ist eine entsprechende Impfung nachzuweisen. Bei besonderer Exposition (z.B. im Falle aktueller Ausbrüche, Hygienemängel, Einsätze, besonderer beruflicher oder sozialer Kontakte) wird außerdem ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Auskunft zu Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erteilt auf Malta die National Commission Persons with Disability (Tel.: +356-22788555, http://www.knpd.org). Rollstühle, Gehhilfen usw. sind auf Anfrage beim Physically Handicapped Rehabilitation Centre in Paola erhältlich (Tel.: +356-21693853).
In Hotels ist ein Trinkgeld von 10 % üblich, sofern dieses nicht bereits im Preis inbegriffen ist. Friseure und Kellner in Restaurants und Cafés sollte man ebenfalls - bei Zufriedenheit - mit einem Trinkgeld von etwa 10 % des Rechnungspreises belohnen. Trinkgelder für Taxifahrer sind auf Malta in der Regel nicht üblich.
Die allgemeine Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr und Ambulanz lautet 112.
Homosexualität ist auf Malta bei einem Teil der streng katholischen Bevölkerung noch immer verpönt, insgesamt nimmt die Akzeptanz jedoch zu. Der Austausch von Zärtlichkeiten bei Gleichgeschlechtlichen, wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit, kann diskriminierende Reaktionen hervorrufen. Im Juli 2017 stimmte das Parlament für die Homo-Ehe. Es gibt eine Reihe von LGBT-Clubs, z.B. in St. Julian's, die aufgrund ihrer schönen Atmosphäre auch von Heterosexuellen besucht werden. Weitere Infos unter http://www.maltagayrights.org.
Der Netzspannung beträgt 230 Volt/50 Hertz. Hotelzimmer verfügen in der Regel über Universalsteckdosen, darüber hinaus sind die in Großbritannien gebräuchlichen Drei-Pin-Stecker üblich. Auf Malta gibt es sog. Commonwealth-Adapter („plug"). Am besten besorgt man sich bereits vor der Abreise einen Universaladapter mit mehreren Steckern, der auch in vielen anderen Ländern verwendet werden kann.
Für öffentliche Münzfernsprecher braucht man Münzen oder Telefonkarten. Letztere sind an Kiosken oder bei den Büros der Telefongesellschaft Maltacom erhältlich. Telefongespräche vom Hotelzimmer sind bequemer, jedoch auch teurer. Es lohnt sich, für die wesentlich günstigere Kommunikation über das Internet nach einer im Hotel verfügbaren W-LAN-Verbindung zu fragen. Auslandsvorwahlen: Malta 00356; Schweiz 0041; Österreich 0043; Deutschland 0049. Die GSM-Handynetze sind auf Malta gut ausgebaut. Seit 2017 fallen EU-weit keine Roamingkosten mehr an.
L-Ewwel tas-Sena (Neujahr, 1. Januar); San Pawl Nawfragu (Schiffbruch des hl. Paulus, 10. Februar); San Ġużepp (St. Josephstag, 19. März); Jum il-Helsien (Freiheitstag, 31. März); Il-Ġimgħa l-Kbira (Karfreitag, März/April); Jum il-Haddiem (Tag der Arbeit, 1. Mai); Sette Giugno (Nationalfeiertag, 7. Juni); L-Imnarja (Fest des St Peter & St Paul, 29. Juni); Santa Marija (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Jum il-Vitorja (Siegestag, 8. September); Jum l-Indipendenza (Unabhängigkeitstag, 21. September); Il-Kunċizzjoni (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Jum ir-Repubblika (Tag der Republik, 13. Dezember); Il-Milied (Weihnachten, 25. Dezember).
Für EU-Bürger gelten folgende Richtmengen bei der zollfreien Ein- und Ausfuhr von Waren zum eigenen Verbrauch: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l andere alkoholische Getränke bis 22 Vol.-%, 90 l Wein (davon max. 60 l Schaumwein) und 110 l Bier. Die Freimengen für Reisende aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) liegen bei 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% oder 2 l leichtere Alkoholika und 4 l nicht schäumendem Wein und 16 l Bier, 500 g Kaffee, 50 g Parfüm und 0,25 l Eau de Toilette.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Infos auch unter http://www.zoll.de.
Deutsche Botschaft
Whitehall Mansions, 3. Stock
Ta' Xbiex Seafront, Ta' Xbiex XBX 1026
Valletta
Tel.: +356-22604000
Fax: +356-22604115
E-Mail: info@valletta.diplo.de
Web: http://www.valletta.diplo.de
Bereitschaftsdienst der Botschaft für Notfälle außerhalb der Dienstzeit und am Wochenende: Mobiltelefonnummer +356-99475966.

Österreichisches Honorarkonsulat
Villa Seminia, 8, Sir Temi Zammit Avenue
Ta'Xbiex XBX 1011, Valletta
XBX 1026 Malta
Tel.: +356.21221597
E-Mail: austrianconsulate@maltanet.net
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta

Österreichische Botschaft
c/o BMEIA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien
Tel.: +430-501150-0
E-Mail: valletta-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta

Schweizerisches Generalkonsulat
6 Zachary Street
VLT04 Valletta
Tel.: +356-21244159
Fax: +356-21237750
E-Mail: valletta@honrep.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/roma

Schweizerische Botschaft
Via Barnaba Oriani 61
00197 Rom, Italien
Tel.: +39-06-809571
E-Mail: roma@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/roma
Das Gesundheitssystem auf Malta ist ausgezeichnet. Die Mehrzahl der Ärzte studierte an Universitäten Großbritanniens, in vielen Touristenzentren findet man außerdem Deutsch sprechende Zahnärzte und Allgemeinmediziner. Wer einen Arzt braucht, wendet sich am einfachsten an die Rezeption des Hotels oder erkundigt sich in Apotheken. Das Mater Dei Hospital in Birkirkara auf Malta (Tel.: +356-25450000) und das Gozo General Hospital (Tel.: +356-21561600) unterhalten einen 24-Stunden-Notfalldienst. Über die aktuellen Notdienste der Apotheken am Sonntag informiert die „Sunday Times". Die Behandlungskosten in Krankenhäusern oder durch Ärzte in den staatlichen Health Centres werden entweder komplett über die Europäische Versicherungskarte (EHIC) abgerechnet oder gegen Rechnung von der Kankenkasse nachträglich übernommen. Generell wird allen Reisenden empfohlen, für den Aufenthalt eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen, die auch eine Rückholversicherung einschließt.
Malta hat ein subtropisch-mediterranes Klima, nennenswerte regionale Unterschiede gibt es aufgrund der überschaubaren Größe der Insel nicht. In den trockenen Sommermonaten (Juni-September) sorgen heiße Winde aus Nordafrika für warme Temperaturen, die nicht selten die 35 °C übersteigen. Im Winter ist es mild bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein mit kurzen, heftigen Regenschauern.
Im März kommt es vermehrt zu Niederschlägen, weshalb sich die Natur in den Monaten April und Mai besonders grün zeigt und zu ausgiebigen Wanderungen einlädt. Auch Oktober und November sind gute Monate für Ausflüge in die Natur. Von Juni bis September ist Badesaison und auch im Herbst ist das Wasser mit 22 °C und mehr noch angenehm warm. Richtig kalt wird es auf Malta nicht, jedoch kann es in den Wintermonaten durchaus windig und feucht werden. Daher empfiehlt es sich, zu dieser Zeit auch wärmere Kleidung im Gepäck zu haben.
Typische Autobusse in Malta
Vom Central Bus Terminal in Valletta fahren alle 10-30 Minuten öffentliche Busse in alle anderen Orte der Insel und auch die Badestrände sind gut mit dem Bus zu erreichen. Auf Gozo hingegen werden lediglich Rundstrecken von und nach Victoria bedient. Nach Mgarr (Gozo) gelangt man am schnellsten mit dem Wasserflugzeug vom Kreuzfahrtterminal „Valletta Waterfront“, von Cirkewwa (Malta) verkehrt eine Autofähre nach Mgarr. Der Fahrplan der Busse dort richtet sich nach dem der Fähren.
Taxis erkennt man auf Malta an ihrer weißen Farbe und den roten Nummernschildern. Sie fahren zu nicht gerade günstigen Festpreisen vom Flughafen aus, wo man am Schalter bezahlt (https://www.maltairport.com). Ansonsten rechnen sie nach Taxameter ab.
Autofahrer, die jünger als 25 Jahre alt sind, zahlen beim Ausleihen eines Mietwagens eine zusätzliche Versicherungsgebühr, älteren Fahrern bleibt diese erlassen. Es ist Vorsicht geboten, denn die Fahrweise der Einheimischen ist oft rasant und risikoreich und die Beschilderung lässt zu wünschen übrig. Es herrscht Linksverkehr!
Februar In diesem Monat findet der Malta Marathon statt (http://www.maltamarathon.com).
Februar/März Die Hochburgen des Karnevals sind Valletta und Nadur. Auf dem Karnevalsprogramm stehen bunte Umzüge und Tanzwettbewerbe.
31. März Am Freiheitstag werden im Grand Harbour Bootsrennen ausgetragen.
März/April An den Karfreitags-Prozessionen in Vittoriosa, Senglea und Cospicua werden lebensgroße Statuen durch die Stadt getragen.
April/Mai Ein absolutes Highlight ist das Malta Fireworks Festival. Schauplatz ist der Grand Harbour (http://www.maltafireworksfestival.com).
23./24. Juni Das Patronatsfest der St. John's Co-Cathedral in Valletta wird mit Freudenfeuern gefeiert (http://stjohnscocathedral.com).
Juli Das Malta International Jazz Festival findet in Valletta statt (http://www.maltajazzfestival.org).
13. Dezember Anlässlich des Republic Days wird das traditionelle Pferderennen in Marsa veranstaltet.
Amtssprache: Maltesisch, Englisch
Bevölkerung: rund 437.000 Einwohner
Fläche: 316 km²
Hauptstadt: Valletta (rund 5.680 Einwohner)
Landesvorwahl: +356
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ, engl. Central European Time, CET)
Fisch und Meeresfrüchte sowie die Produkte der Insel - z.B. Thymian, Olivenöl, Knoblauch - prägen die Küche der Insel, die ferner auch von Sizilien, dem arabischen und nordafrikanischen Raum beeinflusst ist. Eine Spezialität ist Kaninchen, welches als Eintopf mit Tomaten, Rotwein und Knoblauch oder in anderen Variationen zubereitet wird. Beliebt ist auch die mit viel Knoblauch zubereitete, würzige Fischsuppe Aljotta, ähnlich einer Bouillabaisse. Mediterrane Köstlichkeiten wie Bzar ahdar (gefüllte Paprikaschoten), Gbejna (ein Weißkäse aus Ziegen- oder Schafsmilch,) Pastizzi (gebackene Teigtaschen), Ravjul (Ravioli) oder Süßigkeiten wie Siniza (Quarkgebäck) und Mqaret (mit Dattelpaste gefülltes Gebäck) lassen Freunden der Mittelmeerküche das Wasser im Munde zusammenlaufen. Darüber hinaus bringt Malta feine Weine mit Herkunftsbezeichnung hervor, die den Genuss perfekt machen.

Ägypten

Allein reisende Frauen sollten sich an bestimmte Regeln halten: Die Kleidung gibt in Ägypten klare Signale - tragen Sie dezente, die Körperformen verhüllende Kleider. In Gesprächen sollten Sie direkten Augenkontakt vermeiden. Händchenhalten oder andere „harmlose" Körperkontakte haben in Ägypten einen ganz anderen Stellenwert als bei uns, bleiben Sie also distanziert. Fühlen Sie sich unwohl, werden Sie ruhig laut und weisen Sie Annäherungen frühzeitig deutlich zurück.
Homosexualität ist in Ägypten nach wie vor ein völliges Tabu und gesetzlich verboten. Dass Männer in Ägypten oft Händchen haltend auf der Straße gehen, hat nichts mit gleichgeschlechtlicher Liebe zu tun. Falls Sie eindeutig angesprochen werden sollten, halten Sie sich auf jeden Fall zurück. Die ägyptische Polizei und auch die Richter machen bei Ausländern keine Ausnahmen vom Gesetz - es droht Gefängnisstrafe!
Bei der Einreise nach Ägypten benötigen Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Visum, das von der ägyptischen Botschaft in Berlin oder von den Generalkonsulaten in Hamburg oder Frankfurt gegen eine Gebühr von derzeit 25 USD (ca. 22 EUR) ausgestellt werden kann oder (unter Vorlage eines gültigen Reisepasses) direkt bei Einreise erworben werden kann. Reisende mit Dienst- und Diplomatenpässen müssen vorzeitig unbedingt ein biometrisches Visum bei den berufskonsularischen ägyptischen Auslandsvertretungen beantragen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Bei Einreise aus Israel über den Sinai werden kostenlose beschränkte Visa erteilt, die nicht zur Weiterfahrt ans Niltal berechtigen. Für eine Weiterreise an den Nil muss man das „große", gebührenpflichtige Visum beantragen (vor der Reise in Deutschland oder beim ägyptischen Generalkonsulat in Eilat). Visaverlängerungen können in Kairo bei der Mugamma (Midan at-Tahrir, Immigration Office) beantragt werden. Bestimmte Gegenstände (elektronische Geräte, Spezialtaucherausrüstung) werden im Pass eingetragen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Verschiedene Telefongesellschaften ermöglichen das Telefonieren innerhalb Ägyptens sowie ins Ausland zu relativ günstigen Preisen. Mobil telefonieren ist in der Gegend rund um den Nil und in den größeren Städten problemlos möglich, in abgelegenen Regionen kann es allerdings zu Problemen kommen. Es empfiehlt sich, die Mailbox des Mobiltelefons auszuschalten, da für die Nutzung im Ausland zusätzliche Gebühren anfallen können. Das Telefonieren von Hotels aus ist meist recht teuer; für häufige Auslandsgespräche kann es daher sinnvoll sein, eine Prepaid-SIM-Karte vor Ort zu erwerben (hierfür ist ein Handy ohne Simlock notwendig). Darüber hinaus finden sich in den touristischen Zentren zahlreiche Telefonshops und Internetcafés. Alternativ kann man Kosten sparen, indem man sich von zu Hause aus über eine günstige Vorwahl-Verbindung im Ausland anrufen lässt. Die internationale Landesvorwahl von Ägypten lautet 0020; wer in die Schweiz telefonieren möchte, wählt die 0041 vorweg, nach Österreich die 0043 und nach Deutschland die 0049.
Folgende Notrufnummern gelten landesweit: Polizei: 122, Ambulanz: 123, Feuerwehr: 125, Touristenpolizei: 126.
Gesetzliche Feiertage: Befreiung des Sinai (25. April); Tag der Arbeit (1. Mai); Suezkanaltag (18. Juni); Jahrestag der Revolution im Jahr 1952 (23. Juli); Tag der Streitkräfte (6. Oktober); Sueztag (24. Oktober).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender (Sonnenkalender) - um etwa 11 Tage rückwärts. Die genauen Termine werden nach Sichtung des Neumondes von der Geistlichkeit festgelegt. Daher wird oft erst am Vorabend entschieden, ob ein Fest am nächsten Tag stattfindet.
Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Id-ul-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Awil sanaa hijreya (Islamisches Neujahrsfest), Aschura (Fastentag) und Mawlid an-Nabi (Geburtstag Prophet Mohammeds).

Koptische Feiertage: Weihnachten (7. Januar, in Schaltjahren am 8. Januar); Ostern und Pfingsten (eine Woche später als bei den römisch-katholischen Christen); Sham El Nessim (Frühlingsfest, am koptischen Ostermontag); Neujahr (11./12. September).
Ägypter sind Menschen mit Behinderung gegenüber ausgesprochen hilfsbereit. Dennoch ist es aufgrund der Infrastruktur für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte nicht ganz einfach, im Land zu reisen. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in steinig-sandigem Gelände. Am Roten Meer gibt es einige Tauchschulen, die Kurse für Körperbehinderte anbieten, z.B. Camel Dive Club in Sharm el-Sheikh (Tel.: +20-69-3600700, E-Mail: info@cameldive.com, http://cameldive.com).
Bei der Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Reist man jedoch aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet, aus Belize oder Costa Rica an, ist der Nachweis einer entsprechenden Impfung erforderlich. Empfehlenswert ist generell ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B, Meningokokken und Tollwut.
In offenen Süßwassergewässern besteht die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis (Bilharziose). Daher sollte das Baden im Nildelta, im Niltal, in den Nebenflüssen und im Suezkanal unterlassen werden. Um Magenbeschwerden vorzubeugen, sollte man nur Gekochtes, Gebratenes und Geschältes essen - eisgekühlte Getränke sowie Speiseeis und nicht abgekochtes Wasser besser meiden. Wichtig sind ein ausreichender Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Brille, Creme), Mückenschutzmittel und eine Reiseapotheke vor allem mit Medikamenten gegen Fieber, Erkältungen und Magen-Darm-Verstimmungen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die meisten Geschäfte öffnen samstags bis donnerstags um 9 Uhr, schließen mittags zwischen 12-14 Uhr und haben abends noch bis 22 Uhr geöffnet. Ämter sind täglich außer freitags von 8-14 Uhr geöffnet, Banken von 8.30-13.30 und 18-20 Uhr. Bankfilialen in Hotels bieten 24-Stunden-Service, ebenso einige Telekommunikationszentren. Das zentrale Postamt in Kairo ist von Sa-Do rund um die Uhr geöffnet. Andere Postämter sind von Sa-Do 8.30-15 Uhr geöffnet. Sehenswürdigkeiten sind täglich von 7-17/18 Uhr im Sommer, von 8-16/17 Uhr im Winter geöffnet, die meisten Museen von 9-13 und 17-22 Uhr (Winter 16-21 Uhr). Während des Ramadan schließen die meisten Besichtigungsorte um 15 oder 16 Uhr.
Trinkgeld ist für viele Ägypter eine wichtige Einkommensquelle. Taxifahrer, Kellner, Kofferträger erwarten nicht nur vom ausländischen Gast ein „Bakschisch". Bei zufrieden stellender Leistung sind 5-10 % angemessen, Grundeinheit ist die Pfundnote (z.B. als Toilettengebühr). Verwechseln Sie Trinkgeld nicht mit Almosen, Bettlern sollten Sie nur in eindeutigen Fällen etwas spenden, Kindern nie ohne echte Gegenleistung Geld geben.
Eine ausreichende medizinische Versorgung ist in Kairo gewährleistet. Außerhalb der Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren die Situation zwar deutlich verbessert, doch selbst in den Haupttouristenzentren entspricht die medizinische Versorgung in ägyptischen Krankenhäusern nicht europäischen Standards. Die Ärzte sind jedoch meist sehr gut ausgebildet. Im Bedarfsfall helfen Hotels bei der Suche nach einem Deutsch oder Englisch sprechenden Arzt. Behandlungskosten müssen sofort bezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, den Umfang der Krankenversicherung zu überprüfen. Apotheken sind gut sortiert, evtl. werden Produkte anderer Hersteller angeboten (Beipackzettel bereithalten). Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt, und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Deutsche Botschaft
2, Sh. Berlin, (off Sh. Hassan Sabri)
Samalek-Kairo
Tel.: +20-2-27282000
Fax: +20-2-27282159
E-Mail: info@kairo.diplo.de
Web: https://kairo.diplo.de

Österreichische Botschaft
5, Sharia Wissa Wassef/Sharia El-Nil
Riyadth-Tower
11111 Kairo
Tel.: +20-2-35702975
Fax: +20-2-35702979
E-Mail: kairo-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-kairo

Schweizerische Botschaft
10, Abdel Khalek Sarwat Street
11511 Kairo
Tel.: +20-2-25758284
Fax: +20-2-25745236
E-Mail: cairo@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/cairo
Persönlicher Reisebedarf kann zollfrei eingeführt werden, Personen über 18 Jahre dürfen 1 l Spirituosen, wahlweise 200 Zigaretten/100 Zigarillos/25 Zigarren/250 g Tabak, 50 g Parfum und Geschenke im Wert bis zu 100 EGP einführen. Die Ausfuhr von Antiquitäten sowie viele Tiere und Pflanzen, die unter Natur- oder Artenschutz stehen, ist verboten. Landeswährung darf nur bis zu einem Betrag von 5.000 EGP ein- und ausgeführt werden, Fremdwährung muss ab einem Wert von 10.000 USD deklariert werden. Die Ausfuhr nachgebildeter Antiquitäten muss angegeben werden.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung in Ägypten beträgt 220 V. Es gibt verschiedene Steckdosen - ein Universaladapter wird empfohlen.
Aufgrund der aktuellen politischen Lage in Ägypten ist das Flugzeug das Verkehrsmittel der Wahl. Von Kairo über Luxor verkehrt zwar auch ein komfortabler Schlafwagenzug nach Assuan (Tickets hierfür sollte man eine Woche im Voraus reservieren, für normale Verbindungen genügt der Kauf einen Tag im Voraus) und Erste-Klasse-Fahrkarten sind relativ preiswert. Von der Nutzung des veralteten und störanfälligen Schienensystems wird jedoch generell abgeraten. Auch von längeren Überlandfahrten mit dem Bus oder mit dem Mietwagen sollten Reisende laut aktueller Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes derzeit absehen.
Von Kairo aus bestehen Flugverbindungen zu allen wichtigen Städten, in der Hauptsaison werden die wichtigsten touristischen Orte in Oberägypten und am Roten Meer mitunter mehrmals täglich von Egypt Air angeflogen. Trotzdem sollte man rechtzeitig buchen und v.a. in der Hauptsaison die Flüge sicherheitshalber vor Abflug in einem Egypt-Air-Büro bestätigen lassen. Planen Sie für die Abfertigung am Flughafen Kairo unbedingt ausreichend Zeit ein!
Bei Taxifahrten häufen sich vor allem in den Urlaubsgebieten (z.B. Hurghada) Betrugsfälle. Man sollte stets darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet ist und sich bereits im Vorfeld (z.B. im Hotel) über den ungefähren Preis für das gewünschte Ziel erkundigen. Die Bezahlung erfolgt i.d.R. nach dem Ausstieg durch das Fenster.
Begleitete Konvois verkehren nur noch auf der Strecke zwischen Assuan und Abu Simbel. Für alle anderen Strecken wurde dieser Begleitservice eingestellt. Bitte beachten Sie unbedingt die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de).
Ägypten bietet ganzjährig gutes Reisewetter, je nach Interessenslage und Zielgebiet. Für Studienreisende ist die Zeit von Oktober bis März ideal, die Tagestemperaturen liegen zwischen 18-25 °C. Im Dezember/Januar wird es abends frisch, im Norden kann es regnen. Zum Sinai-Trekking und für Wüstentouren eignet sich die Zeit von Ende September bis Anfang November und ab März bis Mai. Im Frühjahr muss man in der Wüste mit Sandstürmen rechnen. Die heißen Sommermonate verbringt man am besten am Roten Meer, wo die Wassertemperatur ab Juni über 25 °C steigt.
Ägypten ist ein konservatives Land - selbst im Sommer ist deshalb von kurzen Hosen bei Männern oder tiefen Ausschnitten oder ärmellosen Oberteilen bei Frauen abzuraten. Weite Gewänder aus leichter Baumwolle schützen gegen Überhitzung, Sonnenbrand und Insektenstiche. Eine Kopfbedeckung ist ganzjährig anzuraten, bequeme Schuhe (Sandalen, Turnschuhe, beim Trekking feste Wanderschuhe) sind bei jeder Reiseform sinnvoll. An den Stränden sind FKK oder oben ohne gesetzlich verboten.
Ägyptische Küche ist - bei Beachtung der Devise „Schälen, kochen oder meiden" - überaus bekömmlich und sehr schmackhaft. Köstlichkeiten wie Falafel, Koshari oder verschiedenste Vorspeisen sollte man unbedingt probieren. Gefüllte Täubchen sind eine Delikatesse des Landes, auch die üppigen Nachspeisen wie Umm Ali verdienen Beachtung. Dazu passen frische Fruchtsäfte, anschließend ein Glas Tee mit Minze oder eine Tasse mit Kardamon gewürzter Mokka. In den Straßencafés von Kairo kann man dies alles in der passenden Umgebung genießen.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 82 Mio. Einwohner
Domainendung .eg
Fläche: 1.001.449 km²
Hauptstadt: Kairo (rund 8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +20
Nationalfeiertag 23. Juli, Revolutionstag
Religion: ca. 90 % Muslime, ca 10 % koptische Christen (Landesdurchschnitt)
Währung: Ägyptisches Pfund (Abk.: LE; ISO-4217-Code: EGP)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +1 Std.; keine Umstellung auf Sommerzeit
Januar/Februar Traditionell beginnt in der letzten Januarwoche eines jeden Jahres die älteste arabische Buchmesse in Kairo, die bis in den Februar hineinreicht und ein immer größer werdendes Publikum anspricht.
März/April Beim Downtown Contemporary Arts Festival (D-CAF) finden in der gesamten Innenstadt von Kairo verschiedene Kunstausstellungen statt (https://d-caf.org).
Mai Bei der Ausstellung La Casa im Cairo International Conference Centre (CICC) werden jedes Jahr neue und altbewährte Wohntrends gezeigt.
Juli/August: Beim Cairo Opera House Summer Festival stehen arabische Konzerte, Volkstänze und originalsprachige Opern auf dem Programm (https://www.cairoopera.org).
August Klassische Musik unter freiem Himmel ist das Motto des Festivals auf der Zitadelle in Kairo.
September An 40 verschiedenen Schauplätzen Kairos werden beim Internationalen Festival des Zeitgenössischen und Experimentellen Theaters arabische und internationale Stücke aufgeführt.
November/Dezember Beim Internationalen Filmfestival werden der Öffentlichkeit rund 150 internationale Filme in verschiedenen Kinos von Kairo gezeigt (http://www.ciff.org.eg).

Israel

Tu B’Shvat (Neujahrsfest der Bäume, Januar, Februar); Purim (Gedenken an die Errettung der Juden in Persien, Februar/März); Pessach (Gedenken an den Auszug aus Ägypten, Dank für die Errettung aus der Sklaverei und
Vorfreude auf das (Wieder-)Kommen des Messias, März/April); Yom HaShoah (Holocaust-Gedenktag, April/Mai); Yom haZikaron (Gedenktag an die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus, April/Mai); Yom haAtzma'ut (Unabhängigkeitstag, April/Mai); Lag baOmer (Tag des Omer-Zählens/Todestag von Rabbi Schimon bar Jochai, Mai); Schawuot (Wochenfest, Mai/Juni); Tischa beAv (Fast- und Trauertag, an welchem der Zerstörung des Jerusalemer Tempels gedacht wird, Juli/August); Rosh HaShanah (Jüdisches Neujahr, September/Oktober); Yom Kippur (Versöhnungstag, September/Oktober); Sukkot (Laubhüttenfest, Oktober); Schmini Azeret (Achter Festtag/Schlußfest, Oktober); Simchat Thora (Torafreude/2. Tag des Schlußfestes, Oktober); Chanukka (Lichterfest, Dezember).
Alle Feiertage werden bereits mit Beginn des Sonnenuntergangs am Vorabend gefeiert, so auch der nationale wöchentliche Feiertag „Sabbat", der vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Einbruch der Dunkelheit am Samstag andauert.
In Israel gibt es ein hochmodernes Telefon- und Handynetz, das im ganzen Land verfügbar ist. Die internationale Vorwahl für Anrufe nach Israel ist 00972. Die Vorwahl für Gespräche aus Israel nach Deutschland lautet 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
Für eine Reise nach Israel gibt es keine besonderen Impfvorschriften. Empfohlen wird aber anlässlich einer Reise generell eine Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut, bei Reisen ins palästinensische Gebiet zusätzlich gegen Typhus, sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Geschäfte haben i.d.R. von 9-19 Uhr geöffnet, wobei Sie bei einigen Läden mit einer zweistündigen Mittagspause rechnen müssen. Supermärkte haben oft längere Öffnungszeiten (7-21 Uhr). Da der Samstag in Israel als Ruhetag gilt (Sabbat), schließen die Geschäfte freitags oft schon um die Mittagszeit und öffnen erst wieder am Sonntagmorgen. Offiziell wird der Sabbat in Israel von Freitagabend bis Samstagabend (jeweils zum Sonnenuntergang) gefeiert; Restaurants und Bars und viele Freizeiteinrichtungen öffnen daher oft bereits am Samstagabend wieder ihre Pforten. Banken haben ebenfalls von Sonntag bis Donnerstag geöffnet, allerdings an einigen Wochentagen nur vormittags.
Bei der Einreise nach Israel dürfen Personen über 17 Jahren 250 g Tabakwaren, 1 l alkoholische Getränke und 2 l Wein zollfrei einführen. Bis zu 250 ml Parfüm und andere Waren bis zu einem Wert von 200 USD müssen nicht deklariert werden. Geldbeträge ab 90.000 ILS, Tauchausrüstungen und neu erworbene technische Geräte müssen beim Zoll angemeldet werden. Die Einfuhr von Drogen, pornografischem Material, Handys mit einer Reichweite von 900 Mhz und Fleisch ist verboten. Besondere Vorschriften gelten für die Einfuhr von Geldmitteln in palästinensische Gebiete. Tiere, Pflanzen, Blumen und Samen sowie einige Medikamente, technische Geräte und Waffen unterliegen bestimmten Einfuhrregulierungen und sollten angezeigt werden. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Netzspannung in Israel ist 220 Volt/50 Hertz. Da die Stromstecker dreipolig sind, sollten Sie einen Adapter mitnehmen.
Polizei: 100, Feuerwehr: 102, Krankenwagen: 101.
In Israel wurde sehr viel Wert darauf gelegt, Touristenattraktionen behindertengerecht zu gestalten, damit sie allen Besuchern zugänglich sind. Einige Sehenswürdigkeiten wurden speziell für Sehbehinderte angepasst, sodass die Möglichkeit besteht, einen Teil der Gegend tastend zu erkunden. Genauere Information zu diesem Thema erhalten Sie auf Englisch im Internet (http://www.access-unlimited.co.il).
Grundsätzlich müssen alleinreisende Frauen in Israel nicht mit Problemen rechnen. Dennoch sollte man auf zu kurze, aufreizende Kleidung verzichten, da dies auf streng gläubige Moslems anstößig wirken könnte. Auch vom Fahren per Anhalter wird abgeraten.
Deutsche Staatsangehörige, die ab 1928 geboren sind, benötigen kein Visum, um nach Israel einzureisen. Auch für Reisende aus Österreich und der Schweiz ist für die Einreise kein Visum erforderlich. Es ist jedoch ein Reisepass notwendig, der noch mindestens sechs Monate nach Einreise gültig sein muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Bei der Einreise nach Israel sollte außerdem darauf geachtet werden, dass dieser mit einem israelischen Sichtvermerk versehen wird (kann auf Wunsch auch auf einem separaten Papier erfolgen), der die maximale Aufenthaltsdauer angibt (in der Regel drei Monate). Ohne diesen Einreisestempel kann es zu Komplikationen beim Passieren von Kontrollpunkten, vor allem ins Westjordanland, kommen. Im Reisepass entahltene Visa arabischer Staaten können bei der Einreise zu einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte führen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Die Einreise nach Israel aus dem Gazastreifen über den Erez-Checkpoint ist nur möglich, wenn die Ausreise aus Israel nach Gaza auch dort erfolgt ist. Wer nach Gaza über Rafah (Ägypten) einreist, muss unbedingt wieder über Rafah (Ägypten) ausreisen. Die Ein- und Ausreise aus bzw. in palästinensische Gebiete kann mit Komplikationen verbunden sein, die mit erheblichen Wartezeiten und Einreiseverboten einhergehen können. In jüngster Zeit wurde vereinzelt der „PA-only" Stempel in Reisepässen angebracht, der den erlaubten Reiseraum auf palästinensische Gebiete beschränkt. Die Auswirkungen dieses Eintrages sind noch unbekannt, jedoch empfiehlt es sich, vorab die israelischen Behörden zu diesem Thema zu befragen und bei der Einreise ggfs. glaubhaft vermitteln zu können (bestenfalls mit englischsprachigen Dokumenten), dass Ziele in beiden Gebieten bereist werden sollen. Bei der Ausreise vom Flughafen Ben Gurion aus sollte man sich frühzeitig vor Ort einfinden, da umfassende Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks und eingehende Befragungen der Reisenden viel Zeit in Anspruch nehmen können.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Homosexualität ist in Israel legal. Als einziges asiatisches Land gibt es in Israel ein Antidiskriminierungsgesetz, das die im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehe akzeptiert und diesen Paaren Steuervorteile sowie Adoptionsrecht gewährt. In vielen Großstätten gibt es aktive Schwulen- und Lesben-Communities.
Deutsche Botschaft
3, Daniel Frisch Street, 19. Stock
64731 Tel Aviv
Tel.: +972-3-6931313
Fax: +972-3-6969217
E-Mail: info@tel-aviv.diplo.de
Web: http://www.tel-aviv.diplo.de

Österreichische Botschaft
Beit Crystal, 12 Rehov Hahilazon
52522 Ramat Gan, Tel Aviv
Tel.: +972-3-6120924-26
Fax: +972-3-7510716
E-Mail: tel-aviv-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/en/embassy/tel-aviv.html

Schweizerische Botschaft
228 Rue Hayarkon
63405 Tel Aviv
Tel.: +972-3-5464455
Fax: +972-3-5464408
E-Mail: tel.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/telaviv
Rechnungen in Hotels und Restaurants enthalten bereits einen Bedienungszuschlag von 10-15 %. Ein kleines Trinkgeld ist dennoch üblich.
Laut Auswärtigem Amt ist die Qualität der medizinischen Versorgung in Israel gut bis sehr gut. Bei Reisen in das palästinensische Gebiet muss jedoch mit geringeren Standards gerechnet werden. Für den Notfall wird eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption empfohlen.
Israel verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, was eine bequeme Fortbewegung mit Auto und Bus ermöglicht. Mit Privat- oder Mietwagen kann man die relativ geringen Entfernungen zwischen den einzelnen Städten gut zurücklegen. In den größeren Städten finden sich Niederlassungen bekannter Mietwagenfirmen wie z.B. Sixt (http://www.shlomo.co.il), Avis (http://www.avis.co.il) oder Hertz (http://www.hertz.co.il). Ein internationaler Führerschein ist zwar offiziell nicht erforderlich, wird aber empfohlen; das Mindestalter beträgt 21 Jahre.
Das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in Israel ist der Bus; das Land verfügt über ein gut ausgebautes Linienbussystem. Es gibt mehrere private und staatliche Busunternehmen. Führendes Busunternehmen ist Egged, dessen Busse im ganzen Land verkehren (http://www.egged.co.il/Eng). Tickets sind am Schalter an jedem Bahnhof erhältlich oder können online erworben werden. Tel Aviv wird vom Busunternehmen DAN bedient, dessen Busse von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts verkehren (http://www.dan.co.il/english). Bitte beachten Sie, dass viele Routen, insbesondere über Land, am Sabbat (von Freitagnachmittag bis Samstagabend) nicht bedient werden. In Ostjerusalem, Nazareth und Westjordanland verkehren arabische Busse auch am Sabbat.
Zugverbindungen bestehen zwischen Tel Aviv, Jerusalem, Haifa und Naharija sowie zwischen verschiedenen kleineren Städten. Am Sabbat gibt es keinen Zugverkehr.
Bitte beachten Sie stets die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de).
Januar Am 18. Januar findet in Netivot (Südisrael) alljährlich eine Zeremonie zu Ehren des Heiligen Rabbi Yisrael Abuhatezira statt, auch bekannt als Baba Sali.
März In Mateh Asher wird am zweiten und dritten Märzwochenende das Milch-Festival veranstaltet, bei dem es Kunst, Spiele und Workshops rund um das Thema Milch und Kühe gibt.
April Das Passahfest ist einer der wichtigsten jüdischen Feiertage und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Vielerorts, wie zum Beispiel auch in Jerusalem, finden in der siebentägigen Festtagsperiode zahlreiche Feierlichkeiten rund um das Thema Landwirtschaft statt. Das Passahfest wird in diesen Gegenden als Frühlings- und Freiheitsfest angesehen.
Mai Zwischen Mitte und Ende Mai liegt der israelische Nationalfeiertag, der Jerusalemtag. Zu diesem Anlass gibt es zahlreiche Events, Shows und Stadttouren in Jerusalem. Ebenfalls im Mai kann man beim Israel-Festival in Jerusalem Einblicke in israelische Theaterstücke, Tänze und Musik erhalten.
August Während des Wein-Festivals im Israelischen Museum in Jerusalem können Besucher über 150 verschiedene Weine verkosten und an Workshops teilnehmen.
Oktober Tausende Israelis, Touristen und Pilger nehmen jedes Jahr am traditionellen Jerusalem-Marsch teil, der im Rahmen des siebentägigen Laubhüttenfests stattfindet und an beliebten Touristenattraktionen vorbeiführt. Startpunkte sind Ramat Rachel und Givat Hatahmoschet, von wo aus zwei Paraden durch Jerusalem führen.
In Tel Aviv kommen Tanzbegeisterte beim internationalen Tanz-Festival ganz auf ihre Kosten.
Israel lässt sich grob in vier Klimazonen unterteilen. Die Mittelmeerküste und das Jordantal sind bekannt für ihre milden Winter. Während am Mittelmeer jedoch im Sommer feuchtes, subtropisches Klima herrscht, ist der Sommer im Jordantal sehr trocken und heiß. Im Bergland sind die Winter kühl und vereinzelt kann es sogar zu Schneefall kommen. Demgegenüber steht der Negev, wo man ganzjährig halbwüstenartiges Klima vorfindet. Von November bis Mai ist in Israel Regenzeit, weshalb es sich empfiehlt, das Land vorzugsweise von Juni bis Oktober zu besuchen. Je nach Region liegen die Höchsttemperaturen in dieser Zeit bei 29-39 °C. Die Sommermonate Juli und August bieten optimale Bedingungen für eine Reise nach Jerusalem. Tel Aviv sollte man jedoch aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit während dieser Monate meiden.
Im Sommer trägt man in Israel in der Regel leichte Kleidung und Sandalen, wobei man in Gebirgsgegenden für den Abend immer eine Strickjacke dabei haben sollte. Für die Wintermonate werden warme Klamotten empfohlen. Außerdem sollte man beim Betreten von heiligen Stätten auf dezente Kleidung achten. Kurze Röcke, Shorts und tiefe Ausschnitte sind hier nicht erwünscht.
Falafel in Pitabrot
Die israelische Küche ist sehr vielfältig. Einerseits wurde sie beeinflusst von jüdischen Einwanderern aus Osteuropa, die traditionelle Gerichte wie gefüllten Fisch, eine Art Fischpastete, oder deftige Fleischgerichte mit nach Israel brachten. Auf der anderen Seite wurde die israelische Küche stark von arabischen Traditionen geprägt. Hummus, Falafel und Reis sind dabei wesentliche Bestandteile.
Gemäß jüdischer Religionslehre gibt es außerdem viele Restaurants, die koscheres Essen zubereiten, wobei darauf geachtet wird, dass nur das Fleisch von Wiederkäuern mit gespaltenen Hufen wie z.B. Rindern, Schafen oder Ziegen für Speisen verwendet wird. Auch werden Milch und Fleisch nie zusammen konsumiert. Zum Nachtisch reicht man in Israel gerne Obst oder süßes Gebäck. Typische israelische Getränke sind frisch gepresste Fruchtsäfte oder lokale Biere wie Goldstar und Maccabi. In den letzten Jahren erlebte besonders die Weinindustrie einen erheblichen Aufschwung und bietet Weinfreunden eine große Auswahl.
Amtssprache: Neu-Hebräisch (Iwrit), Arabisch
Bevölkerung: rund 8 Mio. Einwohner
Fläche: 20.766 km²
Hauptstadt: Jerusalem (rund 950.000 Einwohner)
Landesvorwahl & Ortsvorwahl: +972
Währung: Neuer Israelischer Schekel (Abk.: NIS; ISO-4217-Code: ILS)
Zeitzone: Israel Standard Time (IST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde

Zypern

Die gleichgeschlechtliche Liebe wird auch auf Zypern noch diskriminiert, darum sollte man in der Öffentlichkeit besser keine Zärtlichkeiten austauschen.
Spezielle Impfungen sind für eine Reise nach Zypern nicht vorgeschrieben. Generell empfiehlt sich aber anlässlich einer Reise die Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza).
Bei längeren Aufenthalten kann eine Impfung gegen Hepatitis A und B sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
EU-Bürger und Schweizer können für einen touristischen Aufenthalt (bis zu 90 Tage lang) mit einem Pass, einem Personalausweis (Einreise in die Türkische Republik Nordzypern mit Personalausweis nur über die Greenline möglich) oder einer Identitätskarte einreisen. Die Dokumente müssen noch mindestens drei Monate gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Zentraler Notruf (Polizei, Feuerwehr, Medizinischer Notdienst): 199; Nordzypern: Polizei 155, Krankenwagen 112, Feuerwehr 199
Krankenhäuser: Lefkosia/Nicosia +357-22-603000, Lemesos/Limassol +357-25-801100, Larnaca +357-24-800500; zentrale Nummern für Dienst habende Ärzte: Lefkosia/Nicosia 90901402, Lemesos/Limassol 90901405, Larnaca 90901404, Paphos 90901406; Dienst habende Apotheken: inselweit 192; Drogenhilfe 90901401.
Banken in der Regel Mo-Fr 8.30-13 Uhr, Mo auch 15.15-16.45 Uhr (Mai-August Mo-Fr 8.15-13 Uhr), in Nikosia und den Touristenorten auch 16-18.30, Okt.-April 15.30-17.30 Uhr. Ämter/Behörden/Post Mo-Fr 7.30-14.30, Do auch 15-18 Uhr, im Sommer nur vormittags, größere Postämter bieten auch einen "afternoon service" an. Geschäfte Mo-Sa 8-14, 17-20.30 Uhr (Okt.-April 14.30-19 Uhr), jedoch Mittwoch- und Samstagnachmittag geschlossen. Souvenir- und Lebensmittelläden in den Touristenorten haben meist bis in den späten Abend (manchmal auch So) geöffnet.
Neujahr (1. Januar); Epiphanias/Taufe Christi (Südzypern, 6. Januar); Rosenmontag (Südzypern, März); Tag der griechischen Unabhängigkeit (Südzypern, 25. März); zypriotischer Nationalfeiertag (Südzypern, 1. April); griechisch-orthodoxes Osterfest (April/Mai); Tag des Kindes (Nordzypern, 23. April); Tag der Arbeit (1. Mai); Tag der Jugend und des Sports (Nordzypern, 19. Mai); griechisch-orthodoxe Pfingsten (Südzypern, Juni); Tag der türkischen Intervention (Nordzypern, 20. Juli); Mariä Entschlafung (Südzypern, 15. August); Tag des Sieges (Nordzypern, 30. August); zypriotischer Unabhängigkeitstag (Südzypern, 1. Oktober); Ochi-Tag (griechischer Nationalfeiertag, Südzypern, 28. Oktober); Tag der Gründung der Republik Türkei (Nordzypern, 29. Oktober); Tag der Proklamation der türkischen Republik Nordzypern (Nordzypern, 15. November); Heiligabend (Südzypern, 24. Dezember); Weihnachten (Südzypern, 25./26. Dezember), Silvester (Südzypern, 31. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem kleinen Opferfest „Ramazan Bayramıir" 30 Tage später beendet wird. Ein weiterer wichtiger islamischer Feiertag in Nordzypern ist Kurban Bayramıi, das große Opferfest.
Am günstigsten bleibt man mit dem Smartphone oder Laptop über das Internet in Kontakt mit Freunden und Angehörigen. Viele Hotels bieten W-Lan kostenlos oder gegen Gebühr an. Zudem können beim jeweiligen Telefonanbieter spezielle Auslandspakete gebucht werden. Wer häufig mit dem Handy telefoniert, sollte darüber nachdenken, sich eine zypriotische Telefonkarte mit dazugehöriger Telefonnummer zuzulegen. Diese gibt es in Handy-Shops gegen Vorlage von Reisepass oder Personalausweis für oftmals unter 10 Euro mit sofortiger Freischaltung. Informationen erteilt auch der CYTA-Kundendienst unter 132.
Auskunft: 192 (Inland), 194 (Ausland); Vorwahlen: Schweiz 0041, Österreich 0043, Deutschland 0049; in die Republik 00357 (danach die Ortsnetzkennzahl ohne "0").
Solange Frauen in Auftreten und Kleidung eine gewisse Zurückhaltung üben, werden sie keine ernstlichen Probleme haben. Auf Anmache sollten Frauen in Diskos, bei Beachpartys etc. gefasst sein. Insbesondere beim Besuch von Kirchen und Klöstern sollte generell auf angemessene Bekleidung geachtet werden. Als Faustregel gilt: zumindest Knie und Schultern sollten bedeckt sein!
Für Reisende aus EU-Ländern sind Dinge des persönlichen Bedarfs grundsätzlich zollfrei; als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 90 l Wein, 10 l Spirituosen, 110 l Bier sowie 10 kg Kaffee. Für Reisende aus Nicht-EU-Ländern gilt: Zoll- und steuerfrei sind für Personen ab 17 Jahre bis zu 200 Zigaretten, 2 l Wein, 2 l andere Alkoholika unter 22 Vol.-% oder 1 l mit mehr als 22 Vol.-% sowie Waren im Wert von bis zu 175 EUR (Details z.B. unter http://www.zoll.de, http://www.ezv.admin.ch/zollinfo_privat oder unter http://www.mof.gov.cy/ce). Für den nördlichen Teil Zyperns gelten Sonderregelungen; dort gibt es seitens der Regierung keine tatsächliche Kontrolle.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Weitere Informationen und konkrete Adressen im Internet unter http://cyprus.angloinfo.com/information/10/disabled.asp

Pancyprian Organization for Disabled Persons
50 Pendelis Street
2013 Strovolos (Nicosia)
Tel.: +357-22-426301
Fax: +357-22-313250
Das Gesundheitssystem ist gut ausgebaut, in den größeren Städten gibt es moderne Krankenhäuser, in kleineren Orten Gesundheitszentren. Prüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz, da in den Krankenhäusern nur Erste Hilfe unentgeltlich geleistet wird, Besuche in Arztpraxen jedoch bar bezahlt werden müssen. Im Süden Zyperns werden EU-Bürger auch mit der EU-Krankenkassenkarte kostenlos behandelt. Eine Auslandskrankenversicherung ist aber generell zu empfehlen. Sehr viele Ärzte sprechen Englisch (oder Deutsch), da sie meist im Ausland studiert haben. Apotheken erkennt man am roten Malteser- oder einem grünen Kreuz. Diesen sind in der Regel Mo-Sa 8-13 Uhr sowie Mo-Di und Do-Fr 15-18 Uhr geöffnet.
Apothekennotdienst: automatische Auskunft erhält man in den verschiedenen Städten unter folgenden Telefonnummern: Nicosia 90901412, Limassol 90901415, Larnaka 90901414, Paphos 90901416.
Üblich sind 10 % des Rechnungsbetrags - Zufriedenheit natürlich vorausgesetzt. Auch Zimmermädchen erwarten einen Obolus, Taxifahrer die Aufrundung des Fahrpreises.
Deutsche Botschaft
10, Nikitaras Street
1080 Nicosia
Tel.: +357-22-451145
Fax: +357-22-665694
E-Mail: info@nikosia.diplo.de
Web: http://www.nikosia.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
34, Dimosthenous Severi Avenue
1. Stock, Büro 101
1080 Nicosia
Tel.: +357-22-410151
Fax: +357-22-680099
E-Mail: nicosia-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/nikosia.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Medcon Tower
6th Floor
46, Themistokleous Dervi
1066 Nicosia
Tel.: +357-22-466800
Fax: +357-22-766008
E-Mail: nic.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/nicosia
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die Netzspannung beträgt 240 Volt Wechselstrom. Die meisten Steckdosen entsprechen der britischen Norm, weshalb ein Adapter nötig ist, den man an der Hotelrezeption geliehen oder im Supermarkt zu kaufen bekommt.
Das Straßennetz der Insel ist gut ausgebaut. Zweispurige Autobahnen verbinden die großen Städte, und auch die Landstraßen sind in gutem Zustand. Manche Besucher haben zunächst Probleme mit der Umstellung auf den Linksverkehr, einem Relikt aus der britischen Kolonialzeit. Generell ist man gut beraten, sich für eine nähere Erkundung der Insel ein Auto zu mieten, da es kein Eisenbahnnetz gibt und annehmbare Busverbindungen nur zwischen den größeren Städten bestehen (Vorsicht: Sonntags fahren keine Busse!). Nationale und internationale Firmen gibt es auf Zypern an den Flughäfen und in allen Touristenzentren. Die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt 100 km/h (60 mph), auf Landstraßen 80 km/h (50 mph) und in Ortschaften 50 km/h (30 mph). Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind in Meilen angegeben. Um ein Auto zu mieten brauchen EU-Bürger einen Führerschein, Nicht-EU Bürger einen internationalen Führerschein.
Eine Alternative zu diesen Verkehrsmitteln sind Sammeltaxis, die ebenfalls zwischen den größeren Orten pendeln. Für Fahrgäste werden hier unabhängig von der Zahl der Mitfahrer Festpreise berechnet. Diese Taxis kommen auf Wunsch am Ausgangsort zu Hotel oder Wohnung der Mitfahrer und transportieren diese am Zielort meist auch bis zur gewünschten Adresse - diesen Extra-Service sollte man auch mit einem Extra-Trinkgeld belohnen.
Zypern lockt mit bis zu 300 Tagen Sonne das ganze Jahr über als Reiseziel. In den Monaten Mai bis September kommt es nur vereinzelt zu kurzen Regengüssen, zwischen Dezember und Februar werden die Niederschlagsmaxima erreicht. Für die Insel mit typischem Mittelmeerklima am meisten zu empfehlen sind die Monate März bis Mai sowie September und Oktober, da die Temperaturen mit erträglichen 25 °C sehr angenehm sind. Juli und August sind mit 33 °C im Durchschnitt die heißesten Monate. Dafür locken die Wassertemperaturen zu dieser Zeit mit 25 °C viele Badetouristen an die Strände. Bis in den November hinein ist der Sprung ins „kühle" Nass noch angenehm.
Im Flachland fallen die Temperaturen so gut wie nie unter den Gefrierpunkt, nur in den höheren Lagen wie dem Troodos-Gebirge fällt Schnee. Die meisten Besucher kommen in den wärmeren Monaten und benötigen daher nur leichtes Reisegepäck mit luftiger Sommergarderobe. Im Inselzentrum kann es jedoch auch zu dieser Zeit abends stark abkühlen und ein extra Pullover sollte auf jeden Fall im Gepäck sein. Sowohl beim Besuch von Kirchen als auch von Moscheen gebietet der Respekt vor der Religion angemessene, nicht zu knappe Kleidung.
Spezialitäten aus Zypern
Das Zauberwort heißt „Mezedes" (griechisch) bzw. „Meze" (türkisch), die als Vor- und Hauptspeisen serviert werden. Dahinter verbirgt sich fast alles, was die zypriotische Küche an Köstlichkeiten zu bieten hat: Gemüse, gekocht und gegrillt in allen Variationen, mariniertes Schweinefleisch (nicht im türkischen Nordzypern), Lamm in unterschiedlichster Zubereitung und „Hummus", pürierte Kichererbsen mit Sesam, oder Fischrogen und Sesampaste. All dies und noch viel mehr wird in zahlreichen Schüsselchen und Tellern auf die Tische des Landes gebracht. Die Süßspeisen kommen einer himmlischen Versuchung nahe, und die Weine aus Zypern sind berühmt.
März Veranstaltungsort der Musical Sundays ist die Larnaka Palm Tree Promenade. Alle Folklore-, Jazz-, Klassik- und Rockkonzerte sind kostenlos.
März/April Am Karfreitag-Abend finden in fast allen Orten feierliche Prozessionen statt, besonders in Paphos. Sehr eindrucksvoll ist auch der Ostersamstags-Gottesdienst im Kloster Ágios Neófytos bei Paphos.
Mai/Juni Das Bellapaís Music Festival lockt mit Klassik in der ruhigen Umgebung des Klosters oberhalb von Girne (http://www.bellapaisfestival.com).
Juni Das Shakespeare-Festival findet im antiken Theater von Kourion statt. (http://www.shakespeareatcurium.com) Auf dem Programm des Kataklismós Festivals in Larnaka stehen Konzerte, Sportwettbewerbe und ein großer Jahrmarkt.
Juni/JuliDas International Famagusta Art and Culture Festival bietet Pop-, Jazz-, Klassik- und Folkloreveranstaltungen vor dem Othello-Turm in Famagusta zwischen Mitte/Ende Juni und Anfang Juli.
September Spannende Opernabende werden auf dem Aphrodite Festival in Paphos geboten (http://www.pafc.com.cy).
Amtssprache: Griechisch (Süden) und Türkisch (Norden), Verkehrssprache ist Englisch
Bevölkerung: rund 1,1 Mio. Einwohner
Fläche: 9.251 km²
Hauptstadt: Nikosia (rund 277.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +357
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Osteuropäische Zeit (OEZ). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) u. Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde, da Umstellung auf Sommerzeit

Türkei

Museen sind in der Regel Di-So von 9-12.30 und 13.30-16.30 Uhr geöffnet, größere z.T. ohne Mittagspause. Archäologische Ausgrabungsstätten sind täglich von 8.30-17 Uhr, im Sommer bis 19 Uhr der Öffentlichkeit zugänglich. Geschäfte sind meistens Mo-Sa von 9-19 Uhr geöffnet, in Touristenzentren auch bis 22 Uhr und sonntags. Banken bzw. Behörden sind Mo-Fr 8.30-12.30 und 13.30-17 Uhr bzw. 17.30 Uhr geöffnet, jedoch sind während der heißen Sommermonate zahlreiche Ämter in den Küstenorten nachmittags geschlossen. Moscheen können von Touristen in angemessener Kleidung außerhalb der fünf Gebetszeiten (frühmorgens, mittags, nachmittags, zum Sonnenuntergang und abends) besichtigt werden.
Yılbaşı (Neujahr, 1. Januar); Ulusal Egemenlik ve Çocuk Bayramı (Tag der nationalen Unabhängigkeit und Fest des Kindes, 23. April); Emek ve Dayanışma Günü (Maifeiertag, 1. Mai); Atatürk'ü Anma (Gedenktag für Atatürk, 19. Mai); Zafer Bayramı (Tag des Sieges über die Griechen 1922, 30. August); Cumhuriyet Bayramı (Tag der Republikgründung, 29. Oktober).

Religiöse Feste
Ramadan: Der 9. Monat des islamischen Kalenders ist der Fastenmonat Ramadan: Der Gläubige soll sich dann von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fleischlicher Genüsse wie Essen, Trinken, Rauchen und Sex enthalten. Nach Sonnenuntergang darf dann das Fasten gebrochen werden, dann sind die Restaurants meist völlig überfüllt, man feiert bis spät in die Nacht. In der Türkei werden die Regeln - vor allem in den Touristenhochburgen an den Küsten - nicht besonders streng eingehalten - auch tagsüber sind fast alle Lokale geöffnet. Da der islamische Kalender um 11 Tage kürzer ist als der westlich-europäische, verschiebt sich Ramdan jedes Jahr um 11 Tage nach vorn.
Şeker Bayramı (Zuckerfest): Man feiert das Fastenbrechen am Ende des Monats Ramadan. Das Fest dauert 3 Tage. Kinder werden mit Süßigkeiten beschenkt, man kauft neue Kleider und schwelgt daheim in lukullischen Genüssen.
Kurban Bayramı (Opferfest): Das höchste Feste des Islam dauert fünf Tage und erinnert an das Opfer Abrahams. Es findet ca. 66 Tage nach dem Zuckerfest statt. Wer es sich leisten kann, schlachtet an diesem Tag ein Tier, ein Teil des Fleisches soll an die Armen verschenkt werden.
Es existieren keine speziellen Impfvorschriften für die Türkei. Generell empfiehlt sich jedoch anlässlich einer Reise die Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza).
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll sein, bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und - je nach Region - auch gegen Typhus.
Grundsätzlich gilt die Türkei als malariafrei. In den Grenzregionen zu Syrien und zum Irak besteht jedoch ein geringes bis mittleres Risiko, sich zwischen Mai und Oktober mit der weniger gefährlichen Form (Malaria tertiana) zu infizieren. Hier ist auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten. Je nach Risikogruppe kann auch eine medikamentöse Behandlung angebracht sein. Leitungswasser sollte nie als Trinkwasser verwendet werden, also auch nicht zum Zähneputzen und Spülen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Weit verbreitet sind die zweipoligen Eurostecker, doch empfiehlt es sich, einen Universaladapter mitzubringen.
Ambulanz: 112; Feuerwehr: 110; Polizei: 155; Verkehrspolizei: 154, ADAC-Notruf Istanbul: +90-212-2887190
Öffentliche Apparate funktionieren mit Jetons (Telefonmünzen) und Telefonkarten, die in Zeitungsläden und auf Postämtern erhältlich sind. Mit ihnen kann man meist auch Auslandsgespräche führen. Die Vorwahlen sind für die Schweiz 0041, für Österreich 0043, für Deutschland 0049 und für die Türkei 0090. Bei der anschließenden Ortsvorwahl lässt man die erste Null weg. Istanbul hat zwei Vorwahlnummern: 0216 für die asiatischen und 0212 für die europäischen Stadtviertel. Diese müssen immer gewählt werden, wenn man von einer Seite des Bosporus auf die andere telefoniert. Handys wählen sich in den Küstenorten und in den großen Städten automatisch ins türkische Mobilfunknetz ein.
Nur wenige Hotels, Pensionen, Restaurants und öffentliche Einrichtungen in der Türkei sind behindertengerecht ausgestattet. Nähere Informationen erteilen die Fremdenverkehrsämter der Türkei im Heimatland.
Frauen können die Türkei allein bereisen, vorausgesetzt, sie lassen eine gewisse Vorsicht walten und passen sich den Sitten des islamischen Landes an: Die Kleidung sollte stets dezent und weit geschnitten sein. In der Türkei ist es für Frauen eine Frage der Ehre, Männern distanziert zu begegnen, sowohl körperlich als auch im Gespräch. Meiden Sie Blickkontakt zu Männern und suchen Sie Kontakt nur zu einheimischen Frauen. Bierhallen, Tee- und Kaffeehäuser sind eine Männerdomäne, hingegen können Frauen Lokantas und Restaurants ohne Bedenken aufsuchen, solange sie sich für einen Tisch im Familienbereich entscheiden. Im Bus oder Zug sollte sich die Alleinreisende neben Frauen setzen und abends nur in Begleitung ausgehen!
Der Koran und die Hadith, die das Verhalten der Muslime im Alltag regeln, verbieten Homosexualität. Die islamische Bevölkerung der Türkei sieht gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen als abartig an. Homosexualität wird daher nicht öffentlich gezeigt. Wenn Männer Hände haltend durch die Straßen spazieren oder sich beim Gespräch gegenseitig die Hand auf das Knie oder die Schulter legen, hat dies nichts mit Homosexualität zu tun, sondern zeugt nur von gegenseitiger Sympathie.
Deutsche und schweizerische Staatsangehörige sind in der Regel vom Visumzwang befreit und benötigen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten nur einen gültigen Personalausweis bzw. die Identitätskarte oder einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Österreicher und Staatsangehörige von Nicht-EU-Ländern benötigen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten einen gültigen Reisepass und in der Regel ein Visum, das bei der Einreise ausgestellt wird. Bei der Einreise mit dem eigenen Auto ist in jedem Fall ein Reisepass nötig, da das Fahrzeug eingetragen wird.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In Hotels und Restaurants werden auf die Rechnungen bis zu 15 % Mehrwertsteuer erhoben. Im Dienstleistungsbereich, etwa bei Restaurantservice, Taxifahrern und Kofferträgern, wird meist ein Trinkgeld erwartet. Liegt ein Rechnungsbetrag vor, gibt man ca. 10-15 %. Ein zu geringes Trinkgeld wirkt beleidigend.
Folgende Artikel können zollfrei in die Türkei eingeführt werden: 400 Zigaretten oder 100 Zigarrillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Alkohol (über 22 Vol.-%), 1 l Alkohol (unter 22 Vol.-%), bis 600 ml Parfum, 1 kg Kaffee, 1 kg löslicher Kaffee, 1 kg Tee, 1 kg Schokolade, 1 kg Süßigkeiten und Geschenke im Wert von 300 EUR (Kinder unter 15 Jahren 145 EUR), Artikel für den persönlichen Gebrauch (z.B. je 1 Fotoapparat, Videokamera, tragbares Radio). Devisen dürfen in unbegrenzter Höhe eingeführt werden, die Ausfuhr ist bis zu einem Wert von 5.000 USD gestattet. Schmuck im Wert von über 15.000 USD muss deklariert werden. Hart geahndet (Gefängnisstrafe bis zu 10 Jahre) wird der Erwerb, Besitz und die Ausfuhr von Kultur- und Naturgütern, weshalb ausdrücklich davor gewarnt wird, z.B. Antiquitäten, antike Teppiche, Münzen, Gesteinsbrocken, Fossilien etc. mitzunehmen bzw. von Händlern anzukaufen. Bei Ausfuhr von neuen Teppichen muss eine Quittung vorgelegt werden. Wer in größerem Umfang (ca. über einem Wert von 175 EUR) Plagiate von Markenprodukten aus der Türkei ausführt, läuft Gefahr, dass diese bei der Einreise im Heimatland beschlagnahmt werden, denn in der EU/EFTA wird inzwischen strenger gegen Produktpiraterie vorgegangen.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Wein und 16 l Bier und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR, Jugendliche unter 15 Jahre 175 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Während die medizinische Versorgung in den größeren Städten und Tourismuszentren westeuropäischem Standard entspricht, kann sie auf dem Land technisch, und zuweilen auch hygienisch, problematisch sein. Behandlungskosten beim Arzt und Medikamente müssen in der Regel bar bezahlt werden. Apotheken (eczane) sind von 8.30-19 Uhr geöffnet. Informationen über Nacht- und Feiertagsdienst (nöbetçi eczane) erhält man in den nächstliegenden Apotheken. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den medizinisch notwendigen Rücktransport verfügen. Auskunft über Bereitschaftsdienste der Ärzte und Apotheken unter Tel. 118.
Deutsche Botschaft (Konsularreferat)
Paris Caddesi 29
06540 Kavaklıdere/Ankara
Tel.: +90-312-4555330
Fax: +90-312-4555336
E-Mail: info@ankara.diplo.de
Web: http://www.ankara.diplo.de

Österreichische Botschaft
Atatürk Bulvarı no.189
06680 Kavaklıdere/Ankara
Tel.: +90-312-4055190-92
Fax: +90-312-4189454
E-Mail: ankara-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/ankara.html

Schweizerische Botschaft
Atatürk Bulvari 247, P.K. 25
06680 Kavaklıdere/Ankara
Tel.: +90-312-4573100
Fax: +90-312-4671199
E-Mail: ank.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/turkey
Die bequemste Art, in der Türkei zu reisen, ist per Bus. Zwischen den größeren Städten bestehen mehrmals pro Tag schnelle Verbindungen. Die Bahn als Alternative ist billiger, aber auch wesentlich langsamer und unbequemer. Sowohl Bus als auch Bahn verfügen lediglich über ein recht weitmaschiges Netz, sodass viele Sehenswürdigkeiten außerhalb der Städte mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen sind, außer mit Taxis, die man auch tageweise zum Pauschalpreis mieten kann. Innerhalb der Städte sind Sammeltaxis (dolmus), die bei Handzeichen überall halten, nicht nur billig, sondern die Reise wird auch zum Erlebnis.
Wer ein Auto mieten möchte, sollte dies nach seiner Ankunft in der Türkei am Flughafen oder in einem der Touristenzentren tun, da sich hier oft, insbesondere außerhalb der Hauptsaison, ein günstiger Preis aushandeln lässt. Das Fernstraßennetz ist insgesamt gut ausgebaut, allerdings muss man beim Befahren der neueren Autobahnstrecken eine Maut entrichten. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit für Pkw beträgt auf Landstraßen 90 km/h, in geschlossenen Ortschaften 50 km/h und auf Autobahnen 120 km/h. Die Promillegrenze für Fahrer von Pkw ohne Anhänger liegt bei 0,5, für alle anderen bei 0,0. Die Strafen für Verkehrsdelikte sind beachtlich! Jenseits der Linie Trabzon-Urfa ist bleifreies Benzin nicht überall erhältlich, man sollte also rechtzeitig entsprechende Tankmöglichkeiten nutzen.
Vor Reisen in das türkisch-syrische Grenzgebiet wird derzeit grundsätzlich abgeraten, Überlandfahrten im Südosten der Türkei sollten möglichst gemieden werden (siehe auch Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes).
Die Kleinasiatische Halbinsel vereinigt eine Vielzahl verschiedener Landschaften und Klimazonen. Das Meeresklima an der Schwarzmeerküste im Norden zeichnet sich durch mäßig warme Temperaturen und ganzjährig hohe Niederschläge aus. Im anatolischen Hochland herrscht ein ausgeprägt kontinentales Klima mit heißen, trockenen Sommern und schneereichen Wintern. Das Thermometer fällt dabei im Osten häufig auf -15 °C und darunter. Die ägäische Westküste und die Mittelmeerküste im Süden sind durch ein typisch mediterranes Klima mit milden Wintern und heißen Sommern geprägt.
Die ideale Reisezeit für die gesamte Türkei sind die Übergangszeiten im Mai und Juni sowie September und Oktober. In den Sommermonaten reicht entsprechend leichte Kleidung, die aus Respekt vor Religion und Tradition nicht zu knapp ausfallen sollte. Für den Abend oder für Ausflüge in Bergregionen sollte man eine Jacke dabei haben. Im Winter empfehlen sich auf jeden Fall warme Kleidung, festes Schuhwerk sowie wind- und wetterfeste Jacken, da es unabhängig von der Klimazone überall ungemütlich werden kann.
Türkischer Tee (Cay)
Typisch türkische Vorspeisen sind Hirtensalat, bestehend aus Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln und Schafskäse, Bulgursalat, bestehend aus Bulgur, Tomaten und Petersilie, verschiedene Schafskäse-Cremes sowie mit Schafskäse, Hackfleisch oder Spinat gefüllte Blätterteigtaschen (Börek). Für den kleinen Hunger zwischendurch bietet sich Lahmacun an, eine Türkische Pizza, bestehend aus dünnem Fladenbrot, Hackfleisch, feingehacktem Gemüse und Gewürzen.
Neben dem inzwischen weltbekannten Döner Kebap werden in der Türkei u.a. auch İskender Kebap, dünn geschnittenes Lammfleisch mit Tomatensoße, Şiş Kebap, ein Grillspieß aus mariniertem Lammfleisch, Tomaten und Paprika, Adana Kebap, scharf gewürztes, gegrilltes Hackfleisch am Spieß und Alanya Kebap, scharfes Rindfleisch im Fladenbrot, angeboten. Süße Versuchungen sind Baklava, ein Blätterteiggebäck mit Nüssen und Honig sowie Lokum, Häppchen aus Honig mit Nüssen, Pistazien, Kokosraspeln oder Trockenfrüchten. Zum Essen trinkt man gerne Ayran, ein erfrischendes Joghurtgetränk, und zum Dessert natürlich Tee.
April Das International Istanbul Film Festival ist eines der bedeutendsten Filmfeste des Landes (http://www.iksv.org).
Auf dem International Ankara Music Festival werden klassische Stücke aus aller Welt zum Besten gegeben (http://www.ankarafestival.com).
Juni Im alten Amphitheater von Aspendos wird jährlich das Opern- und Ballettfestival veranstaltet. Auf der Bühne stehen weltweit bekannte Orchester, Opernsänger, Musiker und Tänzer.
Juni/Juli Einen ganzen Monat treten Musiker auf dem Izmir International Festival auf (http://www.iksev.org).
September Auf dem Side Festival werden u.a. Pop-, Rock- und Jazz-Konzerte dargeboten (http://www.sidefestival.com).
Oktober In Antalya findet das Golden Orange Film Festival statt. Auf dem größten türkischen Filmfest werden nationale und internationale Filme gezeigt (http://www.altinportakal.org.tr).
Amtssprache: Türkisch
Bevölkerung: rund 74,7 Mio. Einwohner
Fläche: 783.562 km²
Hauptstadt: Ankara (rund 4,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +90
Religion: Islam (99 %)
Währung: Türkische Lira (Abk.: TL; ISO-4217-Code: TRY)
Zeitzone: Osteuropäische Zeit (OEZ). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +1 Stunde

Griechenland

Frauen können Griechenland problemlos alleine bereisen – die Einheimischen haben sich längst an alleinreisende Frauen gewöhnt und stehen Touristen – ob Frau oder Mann – aufgeschlossen gegenüber. Vor allem außerhalb der Touristenzentren sind jedoch ein zurückhaltendes Auftreten und dezente Kleidung angebracht, insbesondere beim Besuch von religiösen Städten wie Kirchen und Klöstern. Wie überall gilt: Auf das Trampen alleine oder Spaziergänge in verlassenen Gegenden bei Dunkelheit sollte man als Frau möglichst verzichten.
Die Landesvorwahl von Griechenland lautet 0030; um von dort nach Deutschland zu telefonieren, wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vor. Griechische Telefonnummern ändern sich häufig, daher sollte man die aktuelle Nummer stets noch einmal im Internet (möglichst auf der offiziellen Webseite) abgleichen oder die Auskunft anrufen (11888). Die Vorwahlen im Land beginnen mit 2 (Athen z.B. 21), es folgt eine 0 und anschließend wird die gewünschte Teilnehmernummer gewählt. Abends ab 22 Uhr und nachts ist das Telefonieren per Festnetz billiger. Es existieren vereinzelt noch Münz- oder Kartentelefone, für die man in diversen Läden und an Kiosken Telefonkarten (tilekarta) kaufen kann.
Durch den Wegfall der Roaminggebühren innerhalb der EU kann man inzwischen auch mobil günstig von und nach Griechenland telefonieren (Schweizer sollten die jeweiligen Gebühren beachten). Stellen Sie rechtzeitig vor der Reise sicher, dass Ihr Tarif auch für Griechenland gilt und erweitern Sie diesen bei Bedarf. Internetcafés gibt es in vielen Ferienorten und in den größeren Städten, meist verfügen jedoch auch Hotels, Cafés und Restaurants über (kostenloses) W-LAN.
Protochroniá (Neujahr, 1. Januar); Theofáneia (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Ethniki Eorti (Nationalfeiertag - Beginn des griechischen Befreiungskampfes 1821, 25. März); Protomaiá (Tag der Arbeit, 1. Mai); Ágio Pás-cha (griechisch-orthodoxes Osterfest, April/Mai); Koimisi tis Theotókou (Mariä Entschlafung, 15. August); Epétios tou Ochi (Nationalfeiertag - „Ochi-Tag", Gedenken an das „Nein" zu Mussolinis Ultimatum im 2. Weltkrieg, 28. Oktober); Christoúgenna (griechisch-orthodoxes Weihnachten, 25. Dezember); Deyteri iméra Christougénnon (2. Weihnachtstag, 26. Dezember).
Für Nicht-EU-Bürger gelten folgende Richtmengen für die Einfuhr: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier, sowie 50 g Parfum und 250 ml Eau de Toilette. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Die Ausfuhr von Antiquitäten und griechischen Ikonen, die älter sind als 50 Jahre, ist strengstens verboten.
Besucher aus den EU-Ländern dürfen Gegenstände des persönlichen Bedarfs und Geschenke nahezu uneingeschränkt ein- und ausführen. Für Tabakwaren und Spirituosen gelten folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein, dürfen und 110 l Bier. Waffen jeder Art, auch die in Deutschland frei verkäuflichen Verteidigungssprays, dürfen nicht eingeführt werden, da ihr Besitz und Gebrauch in Griechenland verboten ist und strafrechtlich verfolgt wird.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Zwar ist der Bevölkerungsanteil von Homosexuellen in Griechenland vermutlich nicht geringer als anderswo, doch sind sie kaum organisiert und gehen auch nur selten an die Öffentlichkeit. Gleichgeschlechtliche Liebe - der Gesetzgeber schreibt ein Mindestalter von 17 Jahren vor - wird noch immer versteckt und in Subkulturen ausgelebt. Ausnahme ist die Insel Mykonos. Seit 2005 besteht ein allgemeines Antidiskriminierungsgesetz. Im Dezember 2015 wurde die Einführung eingetragener Lebenspartnerschaften für Homosexuelle parlamentarisch beschlossen. Weitere Infos unter http://www.gaytravelgreece.com.
EU-Notruf: 112, Polizei: 100, Feuerwehr: 199, Notarzt und Rettungswagen: 166, Pannenhilfe: ELPA 104, +30-2109601266, Touristenpolizei (Athen): 171, Krankenhausbereitschaft: 106.
Die Rechnung von niedergelassenen Ärzten (iatros) und Zahnärzten (odontoiatros) muss vor Ort bar beglichen werden, Notfallhilfe ist kostenlos. In größeren Orten und auf den griechischen Inseln gibt es Ambulanzstationen, Apotheken (farmakio) sind am roten oder grünen Kreuz zu erkennen. Reisende aus der EU können unter Vorlage der EU-Krankenversicherungskarte (EHIC) von Vertragsärzten der Gesundheitsorganisation IDA und in Krankenhäusern gebührenfrei behandelt werden. Jedoch wird die Karte nicht von allen Praxen akzeptiert; in dem Fall muss man die Behandlung vor Ort bezahlen und kann sich die Kosten im Nachhinein von der Krankenkasse erstatten lassen. Man sollte stets vor der Reise klären, ob die eigene Krankenversicherung eine Behandlung im Ausland hinreichend abdeckt. Darüber hinaus empfiehlt sich ein konsequenter Schutz vor Mückenstichen, da in Nordgriechenland Fälle des von Mücken übertragenen West-Nil-Fiebers aufgetreten sind.
Für eine Reise nach Griechenland sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird aber eine Überprüfung bzw. bei Bedarf eine Auffrischung der Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Ein Impfschutz gegen Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B kann nützlich sein.
In den Sommermonaten besteht in der Gegend um Thessaloniki eine geringe Gefahr, sich mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die durch Zeckenbisse übertragen wird, zu infizieren. Hier kann ebenfalls eine Impfung sinnvoll sein. Zudem ist ein ausreichender Mückenschutz ratsam, der vor einer Infektion mit dem West-Nil-Fieber, das gelegentlich in Nordgriechenland ausbricht, schützen kann.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Bürgern der EU genügt ihr Personalausweis, Schweizern die nationale Identitätskarte. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei Flugreisen nach Griechenland müssen die Anforderungen der jeweiligen Fluggesellschaft an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente beachtet werden, da sie z.T. von den staatlichen Regelungen abweichen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Erst ab einer Aufenthaltsdauer von über 90 Tagen muss eine Genehmigung bei der entsprechenden Verwaltungsbehörde eingeholt werden. Bei der Anreise über Transitländer, müssen auch die dort gültigen Einreisebestimmungen beachtet werden. Für Ausflüge/Weiterreise in die Türkei benötigt man einen Reisepass.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Griechenland ist im Allgemeinen nicht besonders gut auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen eingestellt. Weiterführende Infos zu Urlaubsmöglichkeiten erteilen z.B.:

Mobility International Schweiz (MIS)
Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4600 Olten
Tel.: +41-(0)62 212 67 40
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Bundesarbeitsgemeinschaft der Clubs Behinderter
Kirchfeldstr. 149
40215 Düsseldorf
Tel.: +49-211-310060
E-Mail: info@bag-selbsthilfe.de
Web: https://www.bag-selbsthilfe.de
Beim Besuch von Restaurants, Bars und Tavernen sind 10 Prozent des Rechnungsbetrags als Trinkgeld angebracht, den Zimmmerservice im Hotel belohnt man mit 1 EUR pro Tag. Der Preis für Taxifahrten wird einfach auf den nächsthöheren Betrag aufgerundet.
Die Öffnungszeiten der Banken bewegen sich meist Mo-Fr zwischen 8 und 14 Uhr, Geschäfte haben i.d.R. von Mo-Sa von 9-14.30 und von 17.30-20.30 Uhr geöffnet, Kaufhäuser und Supermärkte meist durchgängig von 8.30-21 Uhr, samstags bis 18.30 Uhr. Museen und touristische Attraktionen können im Sommer von 8 oder 9 bis 19 Uhr, im Winter bis 17 Uhr und teilweise (weniger bekannte) auch nur bis 15 Uhr besucht werden. Montags und an Feiertagen bleiben die meisten Museen geschlossen, private Museen haben auch sonntags oft Ruhetag.
Deutsche Botschaft
Karaoli & Dimitriou 3
10675 Athen
Tel.: +30-210-7285111
Fax: +30-210-7285335
E-Mail: info@athen.diplo.de
Web: https://griechenland.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
Vasilissis Sofias 4
10674 Athen
Tel.: +30-210-7257270
Fax: +30-210-7257292
E-Mail: athen-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-athen
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Iassiou 2
11521 Athen
Tel.: +30-210-7230364
Fax: +30-210-7249209
E-Mail: ath.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/athens
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr
Die Spannung beträgt 230 Volt Wechselstrom, manchmal können Schwankungen auftreten. In seltenen Fällen benötigt man einen Adapter für die Steckdose, den man im Warenhaus oder Elektrogeschäft kaufen kann.
Wer Griechenland bequem und flexibel auf eigene Faust erkunden möchte, tut dies am besten mit einem Mietwagen. Reisende aus der EU benötigen dazu lediglich ihre nationale Fahrerlaubnis, Bürger der Schweiz sollten einen internationalen Führerschein vorweisen können. Die Straßen sind im Allgemeinen gut ausgebaut und größere Städte sind durch breite Schnellstraßen miteinander verbunden, für deren Nutzung eine kleine Gebühr anfällt. Schnellstraßen gibt es z.B. zwischen Athen und Thessaloniki, Athen und Patra sowie zwischen Igoumenitsa und Larissa.
Die Griechen legen zum Teil einen gewöhnungsbedürftigen Fahrstil an den Tag, man sollte sich auf riskante und unerwartete Manöver, inner- und außerorts, einstellen. Per Fähre oder Flying Dolphin gelangt man mit dem Auto auch auf die Inseln, wobei Verspätungen immer einkalkuliert werden müssen.
Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man sich in Griechenland gut fortbewegen, z.B. mit den Bussen der Vereinigung der regionalen Busunternehmen (KTEL, https://ktelbus.com), deren Liniennetz das ganze Land abdeckt. Fahrkarten sind relativ günstig und in größeren Städten gibt es teilweise mehrere Busbahnhöfe für unterschiedliche Ziele.
Bei Taxifahrten sollte man unbedingt darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet ist, vor allem in Athen und Thessaloniki, für längere Fahrten über Land kann man den Preis im Voraus aushandeln. Das Schienennetz der Hellenischen Eisenbahn (OSE) ist auf das Festland begrenzt und nicht sehr gut ausgebaut (https://www.ose.gr).
Februar Die schönsten und größten Karnevalsumzüge finden in Athen, Patras, Thessaloniki und auf Zakynthos, Kefalonia und Karpathos statt.
25. März Anlässlich des Nationalfeiertages finden in ganz Griechenland Militärparaden statt.
1. Mai Am Tag der Arbeit werden im ganzen Land Umzüge und Feste veranstaltet.
Juni-August Das Athens & Epidaurus Festival ist das größte Festival Athens. Die meisten Opern, Konzerte, Theater-, Musical- oder Ballettaufführungen werden im Odeon des Herodes Atticus, dem antiken Theater, oder in dem antiken Amphitheater von Epidauros gezeigt. Parallel dazu werden auch Workshops, Tanz- und Theaterseminare angeboten (http://www.greekfestival.gr).
Juli In diesem Monat lohnt sich ein Besuch auf den Weinfesten in Dafnes, Rethymno oder Iraklion auf Kreta.
15. August An Mariä Himmelfahrt werden etliche Pilgerfahrten nach Tinos und zahlreiche Feste auf Paros, Lesbos und Karpathos veranstaltet.
September Highlight im September ist das dreitägige Folklorefestival in Nikiti auf der Halbinsel Chalkidiki.
Amtssprache: Neugriechisch
Bevölkerung: rund 11 Mio. Einwohner
Fläche: 132.000 km²
Hauptstadt: Athen (rund 721.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +30
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Std.
In den Köpfen vieler Urlauber existiert die Vorstellung von einem Griechenland, in dem immer die Sonne scheint, doch auch in Hellas gibt es geografische und somit klimatische Unterschiede. In den Sommermonaten lacht die Sonne tatsächlich im ganzen Land fast ununterbrochen von einem meist strahlend blauen Himmel herab. Die beste Reisezeit für Aktivurlauber ist im Mai und Juni, wenn die Natur erblüht und man herrliche Wanderungen unternehmen und an Seen und Flüssen im Landesinneren sowie am Meer bereits baden kann.
Im Hochsommer (Juli, August) kann es mit Temperaturen von bis zu 45 °C im südlichen Griechenland richtig heiß werden, während es in den nördlichen Landesteilen etwas kühler bleibt. Angenehmer – auch vom Touristenaufkommen her – wird es im September bei immer noch sehr angenehmen Luft- und Wassertemperaturen. Ab Mitte Oktober wird es dann landesweit kühler und es regnet häufiger. Vor allem im nördlichen Bergland kann es recht harte Winter geben. Im Spätsommer hingegen sind die sattgrünen Bergwälder des Nordens sowie die Nationalparks Pindos in Westmakedonien und Vikos-Aoos im Nordwesten beliebte Ausflugsziele.
Ouzo - eine typisch griechische Spirituose mit Anis
In Griechenland gehört gutes Essen zum geselligen Beisammensein dazu. Üblicherweise teilt man sich zunächst eine große Vorspeisenplatte, bestehend aus gekochten weißen Bohnen in Tomatensoße, hauchdünnen, in Olivenöl gebratenen Auberginen- und Zucchini-Scheiben, gebackenem Schafskäse, Blätterteigtaschen, gefüllt mit Spinat oder Schafskäse, verschiedenen Cremes aus Feta, frittierten Sardinen oder Sardellen, einem Bauernsalat aus Tomaten, Gurken, Paprika, Oliven sowie Schafskäse und Weinblättern, gefüllt mit Reis. Dazu werden Pita, ein weiches Fladenbrot, und Tsatsiki, Joghurt mit Knoblauch, Gurkenstückchen und Olivenöl gereicht. Sehr beliebte Hauptspeisen sind Mousakás, ein Auflauf mit Hackfleisch, Auberginen und Käse überbacken sowie Stifado, ein Schmortopf aus Kalb-, Kaninchen- oder Lammfleisch, Zwiebeln und Zimtstangen. Zu den einzelnen Gängen trinkt man wahlweise griechischen Wein, Bier oder den Anisschnaps Ouzo mit Wasser und Eis. Nachspeisen, wie z.B. Baklava, ein Gebäck aus Blätterteig, Nüssen und Honigsirup oder Loukoumades, frittierte Teigbällchen mit Honigsirup, sind extrem süß.

Italien

EU-Notruf: 112; Rettungsdienst, Erste Hilfe: 118; Nationale Polizei: 113; Feuerwehr: 115.
Frauen, die alleine reisen, müssen in Italien keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen treffen, sofern sie z.B. auf nächtliche Spaziergänge alleine in einsamen Gegenden oder auf das Trampen ohne Begleitung verzichten. Wer dem gängigen Klischee der italienischen Männer – groß, blond, schlank – entspricht, sollte sich aber insbesondere in Touristengebieten auf Pfiffe, Rufe, Gaffen und sonstige Gesten einstellen.
Die öffentlichen Telefonzellen sind fast nur noch mit Kartentelefonen ausgerüstet. Die Telefonkarten (scheda telefonica) gibt es in Kiosken, Postfilialen, Tankstellen und Tabakläden. Vorwahl Schweiz 0041, Österreich 0043, Deutschland 0049. Vorwahl Italien 0039. Die Ortsvorwahl ist in Italien immer Teil der Festnetznummer. Handynummern haben keine Anfangsnull. Mobiltelefone funktionieren problemlos, Internetverbindungen gibt es in den meisten Hotels und in Internetcafés, die in den meisten Städten und Ferienorten zu finden sind.
Kontaktadressen und Tipps in der Schweiz: Mobility International Schweiz, Rötzmattweg 51, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2126740, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch/home. Unterstützung bietet auch das Reisebüro für Behinderte, Procap Reisen, Frohburgerstraße 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2068830, reisen@procap.ch, http://www.procap-reisen.ch. In Deutschland: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK), Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim, Tel.: +49-6294-42810, Fax: +49-6294-428179, http://www.bsk-ev.org, zentrale@bsk-ev.org.
Capodanno (Neujahr, 1. Januar); Epifania (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Lunedì dell'Angelo (Ostermontag, März/April); Liberazione Italia (Tag der Befreiung, 25. April); Festa del lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai); Festa della Repubblica Italia (Tag der Republik, 2. Juni); Ferragosto (Tag des Augustus/Mariä Himmelfahrt, 15. August); Tutti i santi (Allerheiligen, 1. November); Immacolata Concezione (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Natale (Weihnachten, 25. Dezember); Santo Stefano (Stefanstag, 26. Dezember).
Karfreitag und Pfingstmontag sind keine Feiertage. Nur in Südtirol ist der Pfingstmontag ein Feiertag.
Homosexuelle Männer und Frauen werden in Italien noch heute von der Bevölkerungsmehrheit diskriminierend behandelt und häufig auch abschätzig mit Spottnamen bezeichnet, auch wenn Antidiskriminierungsgesetze bestehen. Lediglich die wenigen Intellektuellen unter ihnen können sich Gehör und Achtung für ihre Lebensweise verschaffen. Das Austauschen von Zärtlichkeiten wie Händehalten und Küssen ist in der Öffentlichkeit verpönt und stößt auf Ablehnung. Nur in Großstädten wie Mailand oder Neapel gibt es eine offizielle Transvestiten- und Schwulenszene. Neueste Errungenschaft: Im Februar 2016 beschloss der italienische Senat mit großer Mehrheit die Anerkennung homosexueller Lebenspartnerschaften.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Geldbeträge über 10.000 EUR müssen auf Befragen mündlich angegeben und einige geschützte Korallen-, Tier- und Pflanzenarten dürfen aufgrund des Washingtoner Abkommens weder ein- noch ausgeführt werden. Für Tabakwaren und Alkohol gelten innerhalb der EU folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, darunter max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren bis zu einem Wert von 300 EUR bzw. 430 EUR, falls die Anreise per Schiff oder Flugzeug erfolgt, zollfrei eingeführt werden.
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). In Italien müssen Käufer von gefälschten Markenartikeln (Jeans Taschen, Sonnenbrillen etc.) mit hohen Geldbußen rechnen. Die Zollbehörden gehen zunehmend strenger gegen Produkte von Markenpiraten vor.
Für Livigno, Campione d'Italia sowie den zu Italien gehörende Teil des Luganer Sees gelten gesonderte Zollbestimmungen bei der Ausreise: Personen über 17 Jahre dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen (Jugendliche unter 15 Jahren: 175 EUR, Flug- und Schiffsreisende: 430 EUR).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Es gibt keine besonderen Impfvorschriften für Italien. Die Standardimpfungen (gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) sollten aber vor Antritt einer Reise überprüft und bei Bedarf erweiteret werden.
Bei besonderer Exposition (z.B. im Falle von Hygienemängeln, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten, aktuellen Ausbrüchen etc.) kann eine Impfung gegen Hepatitis A (besonders in südlichen Landesteilen) und B sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Postämter sind i.d.R. Mo-Fr 8.30-13.30 Uhr und Sa 8.30-11.30 Uhr geöffnet. Die Kernzeiten der Banken liegen zwischen Mo-Fr 8.30-13 Uhr, wobei manche eine Stunde länger und z.T. auch am Samstagvormittag arbeiten. Geschäfte sind Mo-Sa 9.30-12.30 und ca. 15.30-19.30 Uhr, in Süditalien jeweils eine halbe Stunde länger für ihre Kunden da, viele Geschäfte im Zentrum der Städte auch sonntags und abends, große Einkaufszentren oft durchgehend Mo-Sa 10-21/22 Uhr. Museen können normalerweise Di-So von 9-17 Uhr besucht werden; Mo ist meist Ruhetag. Kirchen sind während der Mittagszeit oft geschlossen und auch während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich.
Trinkgeld ist in Italien für viele Dienstleistungen angebracht, z.B. für Zimmerpersonal, Kofferträger, Taxifahrer und Fremdenführer. In Restaurants gibt man bis zu 10 Prozent des Rechnungsbetrags.
Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten in Italien einen gültigen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Via San Martino della Battaglia 4
00185 Rom
Tel.: +39-06-492131
Fax: +39-06-4452672
E-Mail: info@rom.diplo.de
Web: http://www.rom.diplo.de/Vertretung/rom/de/Startseite.html
Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr 9-12 Uhr, Do 9-12 u. 14-16 Uhr

Österreichische Botschaft
Via Pergolesi 3
00198 Rom
Tel.: +39-06-8440141
Fax: +39-06-8543286
E-Mail: rom-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/rom.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Via Barnaba Oriani 61
00197 Rom
Tel.: +39-06-809571
Fax: +39-06-8088510
E-Mail: rom.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/roma
Öffnungszeiten: Mo-Do 8-13 u. 14-17.30 Uhr, Fr 8-13 Uhr
Die Stromspannung beträgt fast überall 230 Volt, manchmal auch nur 50 Volt. Es werden Stecker vom Typ L und C verwendet, letztere finden auch im deutschsprachigen Raum Verwendung. Da auch andere Steckertypen (z.B. F oder E) vorkommen, empfiehlt sich die Mitnahme eines Reiseadapters, den man notfalls auch vor Ort erwerben kann.
Die medizinische Versorgung in Italien ist sehr gut. Kostenlose erste Hilfe bieten die Notaufnahmen der Krankenhäuser. In jedem Fall empfiehlt sich die Mitnahme der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) sowie der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt.
Die Küstenstraße Amalfitana bei Salerno
Italien verfügt über ein gut ausgebautes Bus- und Bahnliniennetz. Verspätungen sind jedoch insbesondere bei der staatlichen Eisenbahn Ferrovie dello Stato (FS) an der Tagesordnung. Die Tickets für Zugfahrten sind sehr günstig, lediglich für IC- und ICE-Züge gelten Aufpreise. Fahrscheine müssen vor dem Einstieg am Automaten entwertet werden. Schneller unterwegs ist man mit den zahlreich verkehrenden Bussen, die auch in entlegene Regionen und Dörfer fahren. Busfahrkarten sind z.B. in Bars und Tabacchi-Geschäften erhältlich.
Für die Nutzung italienischer Autobahnen fällt eine Maut an und zur Hauptverkehrszeit kann es zu längeren Warteschlangen an den Zahlstellen kommen. Verkehrssünden, vor allem das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit, aber auch Alkohol oder Drogen am Steuer sowie Telefonieren mit dem Handy, werden mit hohen Strafen belegt. Auf Autobahnen und größeren Überlandstraßen muss auch bei Tag das Abblendlicht eingeschaltet werden. Auch in Italien ist das Mitführen einer Warnweste im Auto vorgeschrieben.
Sizilien ist mit dem Festland durch Fähren, z.B. von Neapel oder Villa San Giovanni, verbunden. Nach Sardinien gelangt man von Neapel, Livorno, Genua oder Civitavecchia. Innerhalb von Rom, Mailand und Neapel bewegt man sich am schnellsten mit der U-Bahn fort, in anderen Großstädten wird der öffentliche Nahverkehr mit Bussen und Trambahnen bedient. Mit einem Ticket können alle öffentlichen Verkehrsmittel einer Stadt genutzt werden.
Abgesehen von den Alpen und dem Apennin herrscht in Italien ein mediterranes Klima, wobei es regionale Unterschiede gibt. Die Wintermonate sind kalt bis mäßig warm und es regnet häufig, in den Alpen schneit es. In den trockenen Sommermonaten wird das Wetter hauptsächlich von den heißen Winden aus Nordafrika beeinflusst, welche die Temperaturen in Süd- und Mittelitalien nicht selten über die 35 °C-Marke treiben. Für Aktivurlaube und Städtetrips eignen sich der Frühling und Herbst am besten, Wintersportler kommen von Dezember bis März auf ihre Kosten und Badeurlauber aalen sich von Juni bis September an den herrlichen Stränden der Italienischen Adria und Riviera.
Was die Mode betrifft, ist in Italien alles erlaubt, jedoch sollte man beim Besuch von Kirchen und Klöstern keine schulterfreien Tops, kurzen Hosen/Röcke oder Strandkleidung tragen. Auch beim Bummel durch die Altstadt ist ein allzu freizügiger Kleidungsstil nicht angebracht; manche Kommunen erheben dafür sogar ein Bußgeld.
April-Oktober Auf dem Programm des Bologna Festivals stehen zahlreiche Konzerte klassischer und zeitgenössischer Musik (http://www.bolognafestival.it).
Mai-Juni Maggio dei Monumenti ist die wichtigste Veranstaltung in Neapel. Während dieser Zeit haben zahlreiche Kirchen, Paläste und Privatvillen geöffnet, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verschlossen bleiben.
Juni-September Veronas Opernfestspiele werden in der Arena di Verona ausgetragen (http://www.arena.it).
Juli-August Kammermusik ist auf der Musikwoche in Siena zu hören (http://www.chigiana.it).
In Torre del Lago findet das Puccini Festival statt (http://www.puccinifestival.it).
August Ein einmaliges Opernerlebnis garantiert das Rossini Opera Festival in Pesaro (http://www.rossinioperafestival.it).
November-Dezember Ein besonderes Highlight ist auch das Torino Film Festival (http://www.torinofilmfest.org).
Amtssprache: Italienisch, regional auch: Deutsch und Ladinisch in Trentino-Südtirol, Französisch im Aostatal und Slowenisch in den Provinzen Triest und Görz
Bevölkerung: rund 60 Mio. Einwohner
Fläche: 301.277 km²
Hauptstadt: Rom (rund 2,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +39 (Ortsvorwahl mit 0 für das Festnetz, ohne 0 für Handys)
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Pasta mit Tomaten und Oliven
Ein typisch italienisches Abendessen besteht in der Regel aus vier Gängen. Folgende Vorspeisen muss man einfach probiert haben: Vitello Tonnato, gekochtes Kalbfleisch in hauchdünnen Scheiben mit einer Thunfischsoße, Frutti di Mare, eine Platte mit gemischten Meeresfrüchten, Carpaccio, rohes Rindfleisch in hauchdünnen Scheiben und natürlich den Klassiker Caprese, Mozzarella mit Tomaten und Basilikum. Dazu wird Brot gereicht, vorzugsweise Ciabatta. Den ersten Hauptgang bilden diverse Nudel-, Risottogerichte oder Suppen. Als zweiten Hauptgang isst man Fisch- oder Fleischgerichte. Die beliebtesten Nachspeisen sind Tiramisu, Zabaione, eine Weinschaumcreme, Panna Cotta, eine Süßspeise aus Sahne, Zucker und Gelatine oder aber Gelato, original italienisches Eis. Anschließend wird meist Latte Macchiato, Espresso oder Cappuccino gereicht. Hervorragend für zwischendurch ist ein Stück Pizza mit einem Gläschen Rot- oder Weißwein.

Ausflugsland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Monaco

Die internationale Landesvorwahl für Monaco lautet 00377, es folgt direkt die Rufnummer. Wer von Monaco ins Heimatland telefonieren möchte, wählt die entsprechende Landesvorwahl (0049 für Deutschland, 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz) vor und lässt dann die Null der folgenden Ortsvorwahl weg. Telefonieren vom Hotel aus ist meist recht teuer; günstiger wird es mit Telefonkarten, die man z.B. auf der Post oder in verschiedenen Geschäften kaufen kann. Es bestehen Roaming-Verträge zwischen diversen Mobilfunkanbietern. Netzbetreiber sind SFR (http://www.monaco.mc/Pages/Accueil), Itineris Orange (http://www.orange.fr) und Bouygues (http://www.bouyguestelecom.fr). Der Hauptanbieter fürs Internet heißt Monaco Internet (http://www.monaco.net). Immer mehr Hotels bieten kostenloses WLAN an; in Monte Carlo gibt es ein Internetcafé.
Homosexualität ist in Monaco legal und wird von einem großen Teil der Bevölkerung akzeptiert. Gleichgeschlechtliche Ehen oder eingetragene Partnerschaften sind jedoch nicht zugelassen. Eine nennenswerte LGTB-Szene gibt es in dem kleinen Fürstentum nicht, wohl aber in nahegelegenen französischen Städten wie Nizza, Marseille oder Lyon.
Üblich ist eine Netzspannung von 127 oder 220/230 V bei 50 Hz. Es werden Stecker vom Typ C, D, E oder F verwendet, ein Adapter ist notwendig.
Frauen können Monaco problemlos alleine bereisen. Ein gesundes Maß an Vorsicht sollte man aber auch hier walten lassen und sich z.B. nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten und auf das Trampen verzichten.
Neben den Botschaften in Paris (A, D) bzw. Marseille (CH) sind folgende Konsulate in Monaco zuständig:

Deutsches Honorarkonsulat
Postanschrift: B.P. 287, Monte Carlo, MC-98005 Monaco Cedex
"Le Roc Fleur", 2 Chemin du Ténaco
MC-98000 Monaco
Tel: +377-97974965
Fax: +377-97-775153
E-Mail: dieterspaethe@monaco377.com

Österreichische Honorargeneralkonsulat
"Monte Carlo Palace"
7, Boulevard des Moulins, MC 98000 Monte Carlo
Tel.: +377-93-302300
Fax: +377-92-160454
E-Mail: cons-austriche@monaco.mc

Schweizerisches Konsulat
2 avenue de Grande Bretagne
98007 Monaco Cedex
Tel.: +377-93-155882
Fax: +377-93-155811
E-Mail: monaco@honorarvertretung.ch
Es bestehen keine Pflichtimpfungen für die Einreise nach Monaco. Es kann jedoch sinnvoll sein, sich gegen die durch Zecken übertragene FSME und gegen Hepatitis A (ggfs. auch Hepatitis B) impfen zu lassen und die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standard-Impfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) aufzufrischen. Durch ausreichenden Mückenschutz können durch Mücken übertragbare Krankheiten wie die in Monaco vorkommende Leishmaniose verhindert werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche, Österreicher und Schweizer können mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis bzw. der Identitätskarte nach Monaco einreisen, wobei Reisepässe auch seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein dürfen. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument, da Eintragungen im Pass ihrer Eltern seit Juni 2012 nicht mehr gültig sind.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Es gelten die Zentrale Europäische Notrufnummer 112 sowie die 17 für die Polizei, die 18 für die Feuerwehr und die 15 für Notarzt und Ambulanz.
Neujahr (1. Januar); Tag der Heiligen Devota (27. Januar); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Nationalfeiertag (19. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember)
Menschen mit Behinderung können sich in Monaco relativ gut fortbewegen. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Touristenattraktionen wie der Palast der Grimaldi-Familie sind für Rollstuhlfahrer zugänglich und immer mehr Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut. Neuere Busse verfügen über eine Rampe und sind behindertengerecht ausgestattet. Ein Piktogramm auf den elektronischen Anzeigetafeln der Haltestellen gibt an, ob der nächste Bus für Rollstuhlfahrer geeignet ist oder nicht. Eine Besonderheit in Monaco ist der Strand Larvotto, der mit dem Gütezeichen „Handiplage“ ausgezeichnet wurde und mit rollstuhlgerechten Duschen, Rampen und sanitären Anlagen ausgestattet ist. In den Sommermonaten steht geschultes Personal zur Verfügung, das behinderten Menschen z.B. beim Gang ins Wasser mit den Amphibienrollstühlen hilft. Weitere Infos unter http://www.wato.de.
Geschäfte in Monaco haben i.d.R. werktags zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet (z.T. auch länger), kleinere Geschäfte machen oft eine Mittagspause, fangen dafür aber früher an und haben abends länger geöffnet. Manche Lebensmittelgeschäfte sind auch sonntagvormittags geöffnet. Banken arbeiten normalerweise montags bis freitags von 9-12 und von 14-16 Uhr, Credit Foncier de Monaco beim Casinos öffnet täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) von 12.00-23.00 Uhr. Die Post ist von Montag bis Freitag 8-19 Uhr und samstags 8-12 Uhr für ihre Kunden da.
Obwohl das Trinkgeld in den Rechnungen bereits inbegriffen ist, ist es üblich, bei besonderer Zufriedenheit in Restaurants, Bars und Cafés ein Trinkgeld in Höhe von 5-10 % zu geben. Kofferträger und Zimmermädchen freuen sich über einen kleinen Bonus, z.B. in Höhe von 2 EUR pro Nacht bzw. pro Gepäckstück.
Zwar gehört Monaco nicht zur EU, aber zum Zollgebiet der Europäischen Gemeinschaft, da mit Frankreich ein Zollabkommen besteht. Daher gelten dieselben Zollbestimmungen wie für Frankreich.
Reisende aus EU-Ländern dürfen Waren uneingeschränkt ein- und ausführen, wobei folgende Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Monaco verfügt über eine der höchsten Dichte an Ärzten weltweit und die medizinische Versorgung ist gut. Allerdings gehört Monaco nicht zur EU, weshalb Deutsche und Österreicher mit der Europäischen Versicherungskarte (EHIC) nicht ausreichend abgesichert sind. Besucher sollten in jedem Fall eine Auslandsreiseversicherung abschließen.
Obwohl es in Monaco eine Vielzahl unterirdischer Parkhäuser gibt, empfiehlt es sich, das Auto außerhalb des Fürstentums stehenzulassen. Die Verkehrslage ist zu den Stoßzeiten sehr angespannt und wer sich nicht zu Fuß fortbewegen möchte, kann dies problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln tun. Es verkehren sechs Buslinien (darunter auch Nachtbusse), die mehr als 140 Haltestellen anfahren. Fahrkarten sind entweder direkt im Bus oder im Büro der Betreibergesellschaft Compagnie des Autobus de Monaco (3 avenue President J.F Kennedy) erhältlich (http://www.cam.mc). Angeboten werden u.a. Einzelfahrkarten (2 EUR) oder Tickets für 6 Fahrten (11 EUR); alle Tickets sind auch für das Busboot zur Überquerung des Hafens gültig. Für Touristen empfiehlt sich der Kauf einer Tageskarte (Carte Touristique Journalière), welche die unbegrenzte Nutzung aller Linien bis Betriebsschluss ermöglicht.
Züge der französischen SNCF (http://www.sncf.com) verbinden Monaco mit verschiedenen Destinationen in Frankreich; der unterirdische Bahnhof Monaco-Monte Carlo liegt an der Avenue Prince Pierre und ist Station der landschaftlich reizvollen Bahnstrecke Marseille-Ventimiglia. Zudem gibt es häufige Verbindungen nach Nizza (25 Min.) und Menton (10 Min.). Private Buslinien verkehren zwischen Monaco und dem Flughafen Nizza.
Für Naturfreunde bietet sich eine Wanderung auf dem 2002 eingeweihten Fernwanderweg Via Alpina an, der von Monaco nach Triest führt und auf seinen fünf Routen alle acht Alpenstaaten (Italien, Slowenien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Monaco) durchläuft.
Monaco ist geprägt von mildem Mittelmeerklima mit trockenen, warmen Sommern sowie milden, feuchten Wintern. Wie an der gesamten Côte d’Azur scheint dazu häufig die Sonne - im Juli durchschnittlich 10 Stunden pro Tag und selbst im Dezember verwöhnt sie den Stadtstaat im Mittel täglich knapp 5 Stunden lang. Der meiste Regen fällt im März, Oktober und November.
Durch den Schutz der Seealpen sind extreme Wetterlagen in Monaco kaum zu erwarten. In den Monaten Juli und August ist es mit durchschnittlich 23 °C und Höchstwerten um die 30 °C meist angenehm warm, aber auch im Winter (Dezember bis Februar) fallen die Werte kaum unter 10 °C. Die beste Reisezeit für Monaco ist im Frühling und im Sommer.
Januar Schon seit 1911 bildet die Rallye Monte Carlo den alljährlichen Auftakt für die Motorsport-Saison. Sie führt im Hinterland von Monaco durch die französischen Seealpen (http://acm.mc/en/rallye-monte-carlo).
Im gleichen Monat begeistert das internationale Zirkusfestival von Monte Carlo, das traditionell unter der Schirmherrschaft der monegassischen Fürstenfamilie steht, eine Woche lang mit den besten Clowns und Aktrobaten (http://www.montecarlofestival.mc).
Mai/Juni Der Grand Prix von Monaco ist das einzige Formel-1-Autorennen, das mitten in einer Stadt ausgetragen wird. Unter den Zuschauern befinden sich zahlreiche Stars und Sternchen (http://www.grand-prix-monaco.com).
September Die größten und ausgefallensten Yachten Europas sind Ende des Monats auf der Monaco Yacht Show zu bestaunen. Auch hier ist die High Society natürlich vertreten (http://www.monacoyachtshow.com).
November Den Nationalfeiertag Monacos am Namenstag von Fürst Rainier III. begeht man im Fürstentum mit einer feierlichen Zeremonie. Auf dem Programm stehen ein musikalisch untermaltes Feuerwerk am Hafen und eine Messe, an der auch die Fürstenfamilie teilnimmt. Anschließend werden Gäste und Einheimische von der Grimaldi-Familie vom Balkon des Palastes aus begrüßt.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 36.000 Einwohner
Fläche: 2,02 km²
Hauptstadt: Monaco
Staatsform: Erbmonarchie
Vorwahl: +377
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Die Küche Monacos ist mediterran und entspricht weitgehend der französischen. Aber auch italienische Einflüsse sind deutlich zu spüren. Man kocht mit viel frischem Gemüse, wobei Tomaten, Zwiebeln und Oliven eine zentrale Rolle spielen. Gerichte mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte fehlen auf keiner Speisekarte.
Als monegassisches Nationalgericht gilt Barbajuan, frittierte, gefüllte Teigtaschen, die an Ravioli erinnern. Dabei kann die Füllung je nach Variante unterschiedlich sein, enthält jedoch in Monaco typischerweise keinen Reis. Barbajuan wird traditionell am Nationalfeiertag verzehrt. Zu Weihnachten gibt es in vielen Familien Pain de Noël (Weihnachtsbrot), das mit Walnüssen in Form eines Kreuzes und einem Olivenzweig verziert wird.

Malta

Frauen, die Malta alleine bereisen, haben keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Wie in anderen (europäischen) Ländern auch, sollte man generell darauf verzichten, ohne Partner zu trampen oder abendliche Spaziergänge im Park oder auf der Straße alleine zu unternehmen. Da Taschendiebstähle auf Malta zugenommen haben, sollten Geld, Wertgegenstände und Ausweisdokumente an einem sicheren Ort (Hotelsafe, Brusttasche) aufbewahrt werden.
Geschäfte sind in der Regel montags bis samstags von 9-19 Uhr, in Touristengebieten auch bis 22 Uhr, geöffnet, mit einer mehrstündigen Mittagspause ab 12.30 oder 13 Uhr. Schreibwaren- und Lebensmittelläden öffnen teilweise auch am Sonntagvormittag. Banken sind üblicherweise Mo-Fr von 8.30-16 Uhr für ihre Kunden da. Schalterstunden der Post sind von Mo-Sa 7.30-12.45 Uhr, in größeren Orten auch nachmittags; das Postamt am Luqa Airport hat Mo-Sa von 7.30-15 Uhr geöffnet. Tankstellen bleiben meist sonntags geschlossen, die kleineren auch wochentags ab etwa 19 Uhr.
Da Malta seit dem 1. Januar 2008 zu den Schengenländern gehört, müssen Staatsangehörige der EU nicht mehr mit Grenzkontrollen rechnen, dennoch sind gültige Personalpapiere (Reisepass oder Personalausweis) mitzunehmen. Für Schweizer genügt bei einer Aufenthaltsdauer von max. drei Monaten ein Personalausweis bzw. eine Identitätskarte, bei einem Aufenthalt darüber hinaus sind der Reisepass und ein Visum erforderlich. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Gemäß der EU-Verordnung benötigen Hunde und Katzen einen EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung (mind. 30 Tage und max. 12 Monate vor Grenzübertritt) sowie einen implantierten Mikrochip oder eine Tätowierung zur Zuordnung des Ausweises. Aktuelle Informationen beim Veterinary Service Department des Ministry for Rural Affairs and the Environment unter +356-25905371 sowie unter http://www.veterinary.gov.mt (Rubrik Pet Travel Scheme) oder bei den jeweiligen Auslandsvertretungen Maltas.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Bei Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist keine Impfung erforderlich. Reist man jedoch aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet an, ist eine entsprechende Impfung nachzuweisen. Bei besonderer Exposition (z.B. im Falle aktueller Ausbrüche, Hygienemängel, Einsätze, besonderer beruflicher oder sozialer Kontakte) wird außerdem ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Auskunft zu Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erteilt auf Malta die National Commission Persons with Disability (Tel.: +356-22788555, http://www.knpd.org). Rollstühle, Gehhilfen usw. sind auf Anfrage beim Physically Handicapped Rehabilitation Centre in Paola erhältlich (Tel.: +356-21693853).
In Hotels ist ein Trinkgeld von 10 % üblich, sofern dieses nicht bereits im Preis inbegriffen ist. Friseure und Kellner in Restaurants und Cafés sollte man ebenfalls - bei Zufriedenheit - mit einem Trinkgeld von etwa 10 % des Rechnungspreises belohnen. Trinkgelder für Taxifahrer sind auf Malta in der Regel nicht üblich.
Die allgemeine Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr und Ambulanz lautet 112.
Homosexualität ist auf Malta bei einem Teil der streng katholischen Bevölkerung noch immer verpönt, insgesamt nimmt die Akzeptanz jedoch zu. Der Austausch von Zärtlichkeiten bei Gleichgeschlechtlichen, wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit, kann diskriminierende Reaktionen hervorrufen. Im Juli 2017 stimmte das Parlament für die Homo-Ehe. Es gibt eine Reihe von LGBT-Clubs, z.B. in St. Julian's, die aufgrund ihrer schönen Atmosphäre auch von Heterosexuellen besucht werden. Weitere Infos unter http://www.maltagayrights.org.
Der Netzspannung beträgt 230 Volt/50 Hertz. Hotelzimmer verfügen in der Regel über Universalsteckdosen, darüber hinaus sind die in Großbritannien gebräuchlichen Drei-Pin-Stecker üblich. Auf Malta gibt es sog. Commonwealth-Adapter („plug"). Am besten besorgt man sich bereits vor der Abreise einen Universaladapter mit mehreren Steckern, der auch in vielen anderen Ländern verwendet werden kann.
Für öffentliche Münzfernsprecher braucht man Münzen oder Telefonkarten. Letztere sind an Kiosken oder bei den Büros der Telefongesellschaft Maltacom erhältlich. Telefongespräche vom Hotelzimmer sind bequemer, jedoch auch teurer. Es lohnt sich, für die wesentlich günstigere Kommunikation über das Internet nach einer im Hotel verfügbaren W-LAN-Verbindung zu fragen. Auslandsvorwahlen: Malta 00356; Schweiz 0041; Österreich 0043; Deutschland 0049. Die GSM-Handynetze sind auf Malta gut ausgebaut. Seit 2017 fallen EU-weit keine Roamingkosten mehr an.
L-Ewwel tas-Sena (Neujahr, 1. Januar); San Pawl Nawfragu (Schiffbruch des hl. Paulus, 10. Februar); San Ġużepp (St. Josephstag, 19. März); Jum il-Helsien (Freiheitstag, 31. März); Il-Ġimgħa l-Kbira (Karfreitag, März/April); Jum il-Haddiem (Tag der Arbeit, 1. Mai); Sette Giugno (Nationalfeiertag, 7. Juni); L-Imnarja (Fest des St Peter & St Paul, 29. Juni); Santa Marija (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Jum il-Vitorja (Siegestag, 8. September); Jum l-Indipendenza (Unabhängigkeitstag, 21. September); Il-Kunċizzjoni (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Jum ir-Repubblika (Tag der Republik, 13. Dezember); Il-Milied (Weihnachten, 25. Dezember).
Für EU-Bürger gelten folgende Richtmengen bei der zollfreien Ein- und Ausfuhr von Waren zum eigenen Verbrauch: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l andere alkoholische Getränke bis 22 Vol.-%, 90 l Wein (davon max. 60 l Schaumwein) und 110 l Bier. Die Freimengen für Reisende aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) liegen bei 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% oder 2 l leichtere Alkoholika und 4 l nicht schäumendem Wein und 16 l Bier, 500 g Kaffee, 50 g Parfüm und 0,25 l Eau de Toilette.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Infos auch unter http://www.zoll.de.
Deutsche Botschaft
Whitehall Mansions, 3. Stock
Ta' Xbiex Seafront, Ta' Xbiex XBX 1026
Valletta
Tel.: +356-22604000
Fax: +356-22604115
E-Mail: info@valletta.diplo.de
Web: http://www.valletta.diplo.de
Bereitschaftsdienst der Botschaft für Notfälle außerhalb der Dienstzeit und am Wochenende: Mobiltelefonnummer +356-99475966.

Österreichisches Honorarkonsulat
Villa Seminia, 8, Sir Temi Zammit Avenue
Ta'Xbiex XBX 1011, Valletta
XBX 1026 Malta
Tel.: +356.21221597
E-Mail: austrianconsulate@maltanet.net
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta

Österreichische Botschaft
c/o BMEIA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien
Tel.: +430-501150-0
E-Mail: valletta-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta

Schweizerisches Generalkonsulat
6 Zachary Street
VLT04 Valletta
Tel.: +356-21244159
Fax: +356-21237750
E-Mail: valletta@honrep.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/roma

Schweizerische Botschaft
Via Barnaba Oriani 61
00197 Rom, Italien
Tel.: +39-06-809571
E-Mail: roma@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/roma
Das Gesundheitssystem auf Malta ist ausgezeichnet. Die Mehrzahl der Ärzte studierte an Universitäten Großbritanniens, in vielen Touristenzentren findet man außerdem Deutsch sprechende Zahnärzte und Allgemeinmediziner. Wer einen Arzt braucht, wendet sich am einfachsten an die Rezeption des Hotels oder erkundigt sich in Apotheken. Das Mater Dei Hospital in Birkirkara auf Malta (Tel.: +356-25450000) und das Gozo General Hospital (Tel.: +356-21561600) unterhalten einen 24-Stunden-Notfalldienst. Über die aktuellen Notdienste der Apotheken am Sonntag informiert die „Sunday Times". Die Behandlungskosten in Krankenhäusern oder durch Ärzte in den staatlichen Health Centres werden entweder komplett über die Europäische Versicherungskarte (EHIC) abgerechnet oder gegen Rechnung von der Kankenkasse nachträglich übernommen. Generell wird allen Reisenden empfohlen, für den Aufenthalt eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen, die auch eine Rückholversicherung einschließt.
Malta hat ein subtropisch-mediterranes Klima, nennenswerte regionale Unterschiede gibt es aufgrund der überschaubaren Größe der Insel nicht. In den trockenen Sommermonaten (Juni-September) sorgen heiße Winde aus Nordafrika für warme Temperaturen, die nicht selten die 35 °C übersteigen. Im Winter ist es mild bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein mit kurzen, heftigen Regenschauern.
Im März kommt es vermehrt zu Niederschlägen, weshalb sich die Natur in den Monaten April und Mai besonders grün zeigt und zu ausgiebigen Wanderungen einlädt. Auch Oktober und November sind gute Monate für Ausflüge in die Natur. Von Juni bis September ist Badesaison und auch im Herbst ist das Wasser mit 22 °C und mehr noch angenehm warm. Richtig kalt wird es auf Malta nicht, jedoch kann es in den Wintermonaten durchaus windig und feucht werden. Daher empfiehlt es sich, zu dieser Zeit auch wärmere Kleidung im Gepäck zu haben.
Typische Autobusse in Malta
Vom Central Bus Terminal in Valletta fahren alle 10-30 Minuten öffentliche Busse in alle anderen Orte der Insel und auch die Badestrände sind gut mit dem Bus zu erreichen. Auf Gozo hingegen werden lediglich Rundstrecken von und nach Victoria bedient. Nach Mgarr (Gozo) gelangt man am schnellsten mit dem Wasserflugzeug vom Kreuzfahrtterminal „Valletta Waterfront“, von Cirkewwa (Malta) verkehrt eine Autofähre nach Mgarr. Der Fahrplan der Busse dort richtet sich nach dem der Fähren.
Taxis erkennt man auf Malta an ihrer weißen Farbe und den roten Nummernschildern. Sie fahren zu nicht gerade günstigen Festpreisen vom Flughafen aus, wo man am Schalter bezahlt (https://www.maltairport.com). Ansonsten rechnen sie nach Taxameter ab.
Autofahrer, die jünger als 25 Jahre alt sind, zahlen beim Ausleihen eines Mietwagens eine zusätzliche Versicherungsgebühr, älteren Fahrern bleibt diese erlassen. Es ist Vorsicht geboten, denn die Fahrweise der Einheimischen ist oft rasant und risikoreich und die Beschilderung lässt zu wünschen übrig. Es herrscht Linksverkehr!
Februar In diesem Monat findet der Malta Marathon statt (http://www.maltamarathon.com).
Februar/März Die Hochburgen des Karnevals sind Valletta und Nadur. Auf dem Karnevalsprogramm stehen bunte Umzüge und Tanzwettbewerbe.
31. März Am Freiheitstag werden im Grand Harbour Bootsrennen ausgetragen.
März/April An den Karfreitags-Prozessionen in Vittoriosa, Senglea und Cospicua werden lebensgroße Statuen durch die Stadt getragen.
April/Mai Ein absolutes Highlight ist das Malta Fireworks Festival. Schauplatz ist der Grand Harbour (http://www.maltafireworksfestival.com).
23./24. Juni Das Patronatsfest der St. John's Co-Cathedral in Valletta wird mit Freudenfeuern gefeiert (http://stjohnscocathedral.com).
Juli Das Malta International Jazz Festival findet in Valletta statt (http://www.maltajazzfestival.org).
13. Dezember Anlässlich des Republic Days wird das traditionelle Pferderennen in Marsa veranstaltet.
Amtssprache: Maltesisch, Englisch
Bevölkerung: rund 437.000 Einwohner
Fläche: 316 km²
Hauptstadt: Valletta (rund 5.680 Einwohner)
Landesvorwahl: +356
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ, engl. Central European Time, CET)
Fisch und Meeresfrüchte sowie die Produkte der Insel - z.B. Thymian, Olivenöl, Knoblauch - prägen die Küche der Insel, die ferner auch von Sizilien, dem arabischen und nordafrikanischen Raum beeinflusst ist. Eine Spezialität ist Kaninchen, welches als Eintopf mit Tomaten, Rotwein und Knoblauch oder in anderen Variationen zubereitet wird. Beliebt ist auch die mit viel Knoblauch zubereitete, würzige Fischsuppe Aljotta, ähnlich einer Bouillabaisse. Mediterrane Köstlichkeiten wie Bzar ahdar (gefüllte Paprikaschoten), Gbejna (ein Weißkäse aus Ziegen- oder Schafsmilch,) Pastizzi (gebackene Teigtaschen), Ravjul (Ravioli) oder Süßigkeiten wie Siniza (Quarkgebäck) und Mqaret (mit Dattelpaste gefülltes Gebäck) lassen Freunden der Mittelmeerküche das Wasser im Munde zusammenlaufen. Darüber hinaus bringt Malta feine Weine mit Herkunftsbezeichnung hervor, die den Genuss perfekt machen.

Ägypten

Allein reisende Frauen sollten sich an bestimmte Regeln halten: Die Kleidung gibt in Ägypten klare Signale - tragen Sie dezente, die Körperformen verhüllende Kleider. In Gesprächen sollten Sie direkten Augenkontakt vermeiden. Händchenhalten oder andere „harmlose" Körperkontakte haben in Ägypten einen ganz anderen Stellenwert als bei uns, bleiben Sie also distanziert. Fühlen Sie sich unwohl, werden Sie ruhig laut und weisen Sie Annäherungen frühzeitig deutlich zurück.
Homosexualität ist in Ägypten nach wie vor ein völliges Tabu und gesetzlich verboten. Dass Männer in Ägypten oft Händchen haltend auf der Straße gehen, hat nichts mit gleichgeschlechtlicher Liebe zu tun. Falls Sie eindeutig angesprochen werden sollten, halten Sie sich auf jeden Fall zurück. Die ägyptische Polizei und auch die Richter machen bei Ausländern keine Ausnahmen vom Gesetz - es droht Gefängnisstrafe!
Bei der Einreise nach Ägypten benötigen Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Visum, das von der ägyptischen Botschaft in Berlin oder von den Generalkonsulaten in Hamburg oder Frankfurt gegen eine Gebühr von derzeit 25 USD (ca. 22 EUR) ausgestellt werden kann oder (unter Vorlage eines gültigen Reisepasses) direkt bei Einreise erworben werden kann. Reisende mit Dienst- und Diplomatenpässen müssen vorzeitig unbedingt ein biometrisches Visum bei den berufskonsularischen ägyptischen Auslandsvertretungen beantragen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Bei Einreise aus Israel über den Sinai werden kostenlose beschränkte Visa erteilt, die nicht zur Weiterfahrt ans Niltal berechtigen. Für eine Weiterreise an den Nil muss man das „große", gebührenpflichtige Visum beantragen (vor der Reise in Deutschland oder beim ägyptischen Generalkonsulat in Eilat). Visaverlängerungen können in Kairo bei der Mugamma (Midan at-Tahrir, Immigration Office) beantragt werden. Bestimmte Gegenstände (elektronische Geräte, Spezialtaucherausrüstung) werden im Pass eingetragen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Verschiedene Telefongesellschaften ermöglichen das Telefonieren innerhalb Ägyptens sowie ins Ausland zu relativ günstigen Preisen. Mobil telefonieren ist in der Gegend rund um den Nil und in den größeren Städten problemlos möglich, in abgelegenen Regionen kann es allerdings zu Problemen kommen. Es empfiehlt sich, die Mailbox des Mobiltelefons auszuschalten, da für die Nutzung im Ausland zusätzliche Gebühren anfallen können. Das Telefonieren von Hotels aus ist meist recht teuer; für häufige Auslandsgespräche kann es daher sinnvoll sein, eine Prepaid-SIM-Karte vor Ort zu erwerben (hierfür ist ein Handy ohne Simlock notwendig). Darüber hinaus finden sich in den touristischen Zentren zahlreiche Telefonshops und Internetcafés. Alternativ kann man Kosten sparen, indem man sich von zu Hause aus über eine günstige Vorwahl-Verbindung im Ausland anrufen lässt. Die internationale Landesvorwahl von Ägypten lautet 0020; wer in die Schweiz telefonieren möchte, wählt die 0041 vorweg, nach Österreich die 0043 und nach Deutschland die 0049.
Folgende Notrufnummern gelten landesweit: Polizei: 122, Ambulanz: 123, Feuerwehr: 125, Touristenpolizei: 126.
Gesetzliche Feiertage: Befreiung des Sinai (25. April); Tag der Arbeit (1. Mai); Suezkanaltag (18. Juni); Jahrestag der Revolution im Jahr 1952 (23. Juli); Tag der Streitkräfte (6. Oktober); Sueztag (24. Oktober).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender (Sonnenkalender) - um etwa 11 Tage rückwärts. Die genauen Termine werden nach Sichtung des Neumondes von der Geistlichkeit festgelegt. Daher wird oft erst am Vorabend entschieden, ob ein Fest am nächsten Tag stattfindet.
Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Id-ul-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Awil sanaa hijreya (Islamisches Neujahrsfest), Aschura (Fastentag) und Mawlid an-Nabi (Geburtstag Prophet Mohammeds).

Koptische Feiertage: Weihnachten (7. Januar, in Schaltjahren am 8. Januar); Ostern und Pfingsten (eine Woche später als bei den römisch-katholischen Christen); Sham El Nessim (Frühlingsfest, am koptischen Ostermontag); Neujahr (11./12. September).
Ägypter sind Menschen mit Behinderung gegenüber ausgesprochen hilfsbereit. Dennoch ist es aufgrund der Infrastruktur für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte nicht ganz einfach, im Land zu reisen. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in steinig-sandigem Gelände. Am Roten Meer gibt es einige Tauchschulen, die Kurse für Körperbehinderte anbieten, z.B. Camel Dive Club in Sharm el-Sheikh (Tel.: +20-69-3600700, E-Mail: info@cameldive.com, http://cameldive.com).
Bei der Einreise aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Reist man jedoch aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet, aus Belize oder Costa Rica an, ist der Nachweis einer entsprechenden Impfung erforderlich. Empfehlenswert ist generell ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B, Meningokokken und Tollwut.
In offenen Süßwassergewässern besteht die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis (Bilharziose). Daher sollte das Baden im Nildelta, im Niltal, in den Nebenflüssen und im Suezkanal unterlassen werden. Um Magenbeschwerden vorzubeugen, sollte man nur Gekochtes, Gebratenes und Geschältes essen - eisgekühlte Getränke sowie Speiseeis und nicht abgekochtes Wasser besser meiden. Wichtig sind ein ausreichender Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Brille, Creme), Mückenschutzmittel und eine Reiseapotheke vor allem mit Medikamenten gegen Fieber, Erkältungen und Magen-Darm-Verstimmungen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die meisten Geschäfte öffnen samstags bis donnerstags um 9 Uhr, schließen mittags zwischen 12-14 Uhr und haben abends noch bis 22 Uhr geöffnet. Ämter sind täglich außer freitags von 8-14 Uhr geöffnet, Banken von 8.30-13.30 und 18-20 Uhr. Bankfilialen in Hotels bieten 24-Stunden-Service, ebenso einige Telekommunikationszentren. Das zentrale Postamt in Kairo ist von Sa-Do rund um die Uhr geöffnet. Andere Postämter sind von Sa-Do 8.30-15 Uhr geöffnet. Sehenswürdigkeiten sind täglich von 7-17/18 Uhr im Sommer, von 8-16/17 Uhr im Winter geöffnet, die meisten Museen von 9-13 und 17-22 Uhr (Winter 16-21 Uhr). Während des Ramadan schließen die meisten Besichtigungsorte um 15 oder 16 Uhr.
Trinkgeld ist für viele Ägypter eine wichtige Einkommensquelle. Taxifahrer, Kellner, Kofferträger erwarten nicht nur vom ausländischen Gast ein „Bakschisch". Bei zufrieden stellender Leistung sind 5-10 % angemessen, Grundeinheit ist die Pfundnote (z.B. als Toilettengebühr). Verwechseln Sie Trinkgeld nicht mit Almosen, Bettlern sollten Sie nur in eindeutigen Fällen etwas spenden, Kindern nie ohne echte Gegenleistung Geld geben.
Eine ausreichende medizinische Versorgung ist in Kairo gewährleistet. Außerhalb der Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren die Situation zwar deutlich verbessert, doch selbst in den Haupttouristenzentren entspricht die medizinische Versorgung in ägyptischen Krankenhäusern nicht europäischen Standards. Die Ärzte sind jedoch meist sehr gut ausgebildet. Im Bedarfsfall helfen Hotels bei der Suche nach einem Deutsch oder Englisch sprechenden Arzt. Behandlungskosten müssen sofort bezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, den Umfang der Krankenversicherung zu überprüfen. Apotheken sind gut sortiert, evtl. werden Produkte anderer Hersteller angeboten (Beipackzettel bereithalten). Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt, und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Deutsche Botschaft
2, Sh. Berlin, (off Sh. Hassan Sabri)
Samalek-Kairo
Tel.: +20-2-27282000
Fax: +20-2-27282159
E-Mail: info@kairo.diplo.de
Web: https://kairo.diplo.de

Österreichische Botschaft
5, Sharia Wissa Wassef/Sharia El-Nil
Riyadth-Tower
11111 Kairo
Tel.: +20-2-35702975
Fax: +20-2-35702979
E-Mail: kairo-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-kairo

Schweizerische Botschaft
10, Abdel Khalek Sarwat Street
11511 Kairo
Tel.: +20-2-25758284
Fax: +20-2-25745236
E-Mail: cairo@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/cairo
Persönlicher Reisebedarf kann zollfrei eingeführt werden, Personen über 18 Jahre dürfen 1 l Spirituosen, wahlweise 200 Zigaretten/100 Zigarillos/25 Zigarren/250 g Tabak, 50 g Parfum und Geschenke im Wert bis zu 100 EGP einführen. Die Ausfuhr von Antiquitäten sowie viele Tiere und Pflanzen, die unter Natur- oder Artenschutz stehen, ist verboten. Landeswährung darf nur bis zu einem Betrag von 5.000 EGP ein- und ausgeführt werden, Fremdwährung muss ab einem Wert von 10.000 USD deklariert werden. Die Ausfuhr nachgebildeter Antiquitäten muss angegeben werden.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung in Ägypten beträgt 220 V. Es gibt verschiedene Steckdosen - ein Universaladapter wird empfohlen.
Aufgrund der aktuellen politischen Lage in Ägypten ist das Flugzeug das Verkehrsmittel der Wahl. Von Kairo über Luxor verkehrt zwar auch ein komfortabler Schlafwagenzug nach Assuan (Tickets hierfür sollte man eine Woche im Voraus reservieren, für normale Verbindungen genügt der Kauf einen Tag im Voraus) und Erste-Klasse-Fahrkarten sind relativ preiswert. Von der Nutzung des veralteten und störanfälligen Schienensystems wird jedoch generell abgeraten. Auch von längeren Überlandfahrten mit dem Bus oder mit dem Mietwagen sollten Reisende laut aktueller Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes derzeit absehen.
Von Kairo aus bestehen Flugverbindungen zu allen wichtigen Städten, in der Hauptsaison werden die wichtigsten touristischen Orte in Oberägypten und am Roten Meer mitunter mehrmals täglich von Egypt Air angeflogen. Trotzdem sollte man rechtzeitig buchen und v.a. in der Hauptsaison die Flüge sicherheitshalber vor Abflug in einem Egypt-Air-Büro bestätigen lassen. Planen Sie für die Abfertigung am Flughafen Kairo unbedingt ausreichend Zeit ein!
Bei Taxifahrten häufen sich vor allem in den Urlaubsgebieten (z.B. Hurghada) Betrugsfälle. Man sollte stets darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet ist und sich bereits im Vorfeld (z.B. im Hotel) über den ungefähren Preis für das gewünschte Ziel erkundigen. Die Bezahlung erfolgt i.d.R. nach dem Ausstieg durch das Fenster.
Begleitete Konvois verkehren nur noch auf der Strecke zwischen Assuan und Abu Simbel. Für alle anderen Strecken wurde dieser Begleitservice eingestellt. Bitte beachten Sie unbedingt die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de).
Ägypten bietet ganzjährig gutes Reisewetter, je nach Interessenslage und Zielgebiet. Für Studienreisende ist die Zeit von Oktober bis März ideal, die Tagestemperaturen liegen zwischen 18-25 °C. Im Dezember/Januar wird es abends frisch, im Norden kann es regnen. Zum Sinai-Trekking und für Wüstentouren eignet sich die Zeit von Ende September bis Anfang November und ab März bis Mai. Im Frühjahr muss man in der Wüste mit Sandstürmen rechnen. Die heißen Sommermonate verbringt man am besten am Roten Meer, wo die Wassertemperatur ab Juni über 25 °C steigt.
Ägypten ist ein konservatives Land - selbst im Sommer ist deshalb von kurzen Hosen bei Männern oder tiefen Ausschnitten oder ärmellosen Oberteilen bei Frauen abzuraten. Weite Gewänder aus leichter Baumwolle schützen gegen Überhitzung, Sonnenbrand und Insektenstiche. Eine Kopfbedeckung ist ganzjährig anzuraten, bequeme Schuhe (Sandalen, Turnschuhe, beim Trekking feste Wanderschuhe) sind bei jeder Reiseform sinnvoll. An den Stränden sind FKK oder oben ohne gesetzlich verboten.
Ägyptische Küche ist - bei Beachtung der Devise „Schälen, kochen oder meiden" - überaus bekömmlich und sehr schmackhaft. Köstlichkeiten wie Falafel, Koshari oder verschiedenste Vorspeisen sollte man unbedingt probieren. Gefüllte Täubchen sind eine Delikatesse des Landes, auch die üppigen Nachspeisen wie Umm Ali verdienen Beachtung. Dazu passen frische Fruchtsäfte, anschließend ein Glas Tee mit Minze oder eine Tasse mit Kardamon gewürzter Mokka. In den Straßencafés von Kairo kann man dies alles in der passenden Umgebung genießen.
Amtssprache: Arabisch
Bevölkerung: rund 82 Mio. Einwohner
Domainendung .eg
Fläche: 1.001.449 km²
Hauptstadt: Kairo (rund 8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +20
Nationalfeiertag 23. Juli, Revolutionstag
Religion: ca. 90 % Muslime, ca 10 % koptische Christen (Landesdurchschnitt)
Währung: Ägyptisches Pfund (Abk.: LE; ISO-4217-Code: EGP)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +1 Std.; keine Umstellung auf Sommerzeit
Januar/Februar Traditionell beginnt in der letzten Januarwoche eines jeden Jahres die älteste arabische Buchmesse in Kairo, die bis in den Februar hineinreicht und ein immer größer werdendes Publikum anspricht.
März/April Beim Downtown Contemporary Arts Festival (D-CAF) finden in der gesamten Innenstadt von Kairo verschiedene Kunstausstellungen statt (https://d-caf.org).
Mai Bei der Ausstellung La Casa im Cairo International Conference Centre (CICC) werden jedes Jahr neue und altbewährte Wohntrends gezeigt.
Juli/August: Beim Cairo Opera House Summer Festival stehen arabische Konzerte, Volkstänze und originalsprachige Opern auf dem Programm (https://www.cairoopera.org).
August Klassische Musik unter freiem Himmel ist das Motto des Festivals auf der Zitadelle in Kairo.
September An 40 verschiedenen Schauplätzen Kairos werden beim Internationalen Festival des Zeitgenössischen und Experimentellen Theaters arabische und internationale Stücke aufgeführt.
November/Dezember Beim Internationalen Filmfestival werden der Öffentlichkeit rund 150 internationale Filme in verschiedenen Kinos von Kairo gezeigt (http://www.ciff.org.eg).

Israel

Tu B’Shvat (Neujahrsfest der Bäume, Januar, Februar); Purim (Gedenken an die Errettung der Juden in Persien, Februar/März); Pessach (Gedenken an den Auszug aus Ägypten, Dank für die Errettung aus der Sklaverei und
Vorfreude auf das (Wieder-)Kommen des Messias, März/April); Yom HaShoah (Holocaust-Gedenktag, April/Mai); Yom haZikaron (Gedenktag an die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus, April/Mai); Yom haAtzma'ut (Unabhängigkeitstag, April/Mai); Lag baOmer (Tag des Omer-Zählens/Todestag von Rabbi Schimon bar Jochai, Mai); Schawuot (Wochenfest, Mai/Juni); Tischa beAv (Fast- und Trauertag, an welchem der Zerstörung des Jerusalemer Tempels gedacht wird, Juli/August); Rosh HaShanah (Jüdisches Neujahr, September/Oktober); Yom Kippur (Versöhnungstag, September/Oktober); Sukkot (Laubhüttenfest, Oktober); Schmini Azeret (Achter Festtag/Schlußfest, Oktober); Simchat Thora (Torafreude/2. Tag des Schlußfestes, Oktober); Chanukka (Lichterfest, Dezember).
Alle Feiertage werden bereits mit Beginn des Sonnenuntergangs am Vorabend gefeiert, so auch der nationale wöchentliche Feiertag „Sabbat", der vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Einbruch der Dunkelheit am Samstag andauert.
In Israel gibt es ein hochmodernes Telefon- und Handynetz, das im ganzen Land verfügbar ist. Die internationale Vorwahl für Anrufe nach Israel ist 00972. Die Vorwahl für Gespräche aus Israel nach Deutschland lautet 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
Für eine Reise nach Israel gibt es keine besonderen Impfvorschriften. Empfohlen wird aber anlässlich einer Reise generell eine Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut, bei Reisen ins palästinensische Gebiet zusätzlich gegen Typhus, sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Geschäfte haben i.d.R. von 9-19 Uhr geöffnet, wobei Sie bei einigen Läden mit einer zweistündigen Mittagspause rechnen müssen. Supermärkte haben oft längere Öffnungszeiten (7-21 Uhr). Da der Samstag in Israel als Ruhetag gilt (Sabbat), schließen die Geschäfte freitags oft schon um die Mittagszeit und öffnen erst wieder am Sonntagmorgen. Offiziell wird der Sabbat in Israel von Freitagabend bis Samstagabend (jeweils zum Sonnenuntergang) gefeiert; Restaurants und Bars und viele Freizeiteinrichtungen öffnen daher oft bereits am Samstagabend wieder ihre Pforten. Banken haben ebenfalls von Sonntag bis Donnerstag geöffnet, allerdings an einigen Wochentagen nur vormittags.
Bei der Einreise nach Israel dürfen Personen über 17 Jahren 250 g Tabakwaren, 1 l alkoholische Getränke und 2 l Wein zollfrei einführen. Bis zu 250 ml Parfüm und andere Waren bis zu einem Wert von 200 USD müssen nicht deklariert werden. Geldbeträge ab 90.000 ILS, Tauchausrüstungen und neu erworbene technische Geräte müssen beim Zoll angemeldet werden. Die Einfuhr von Drogen, pornografischem Material, Handys mit einer Reichweite von 900 Mhz und Fleisch ist verboten. Besondere Vorschriften gelten für die Einfuhr von Geldmitteln in palästinensische Gebiete. Tiere, Pflanzen, Blumen und Samen sowie einige Medikamente, technische Geräte und Waffen unterliegen bestimmten Einfuhrregulierungen und sollten angezeigt werden. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Netzspannung in Israel ist 220 Volt/50 Hertz. Da die Stromstecker dreipolig sind, sollten Sie einen Adapter mitnehmen.
Polizei: 100, Feuerwehr: 102, Krankenwagen: 101.
In Israel wurde sehr viel Wert darauf gelegt, Touristenattraktionen behindertengerecht zu gestalten, damit sie allen Besuchern zugänglich sind. Einige Sehenswürdigkeiten wurden speziell für Sehbehinderte angepasst, sodass die Möglichkeit besteht, einen Teil der Gegend tastend zu erkunden. Genauere Information zu diesem Thema erhalten Sie auf Englisch im Internet (http://www.access-unlimited.co.il).
Grundsätzlich müssen alleinreisende Frauen in Israel nicht mit Problemen rechnen. Dennoch sollte man auf zu kurze, aufreizende Kleidung verzichten, da dies auf streng gläubige Moslems anstößig wirken könnte. Auch vom Fahren per Anhalter wird abgeraten.
Deutsche Staatsangehörige, die ab 1928 geboren sind, benötigen kein Visum, um nach Israel einzureisen. Auch für Reisende aus Österreich und der Schweiz ist für die Einreise kein Visum erforderlich. Es ist jedoch ein Reisepass notwendig, der noch mindestens sechs Monate nach Einreise gültig sein muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Bei der Einreise nach Israel sollte außerdem darauf geachtet werden, dass dieser mit einem israelischen Sichtvermerk versehen wird (kann auf Wunsch auch auf einem separaten Papier erfolgen), der die maximale Aufenthaltsdauer angibt (in der Regel drei Monate). Ohne diesen Einreisestempel kann es zu Komplikationen beim Passieren von Kontrollpunkten, vor allem ins Westjordanland, kommen. Im Reisepass entahltene Visa arabischer Staaten können bei der Einreise zu einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte führen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Die Einreise nach Israel aus dem Gazastreifen über den Erez-Checkpoint ist nur möglich, wenn die Ausreise aus Israel nach Gaza auch dort erfolgt ist. Wer nach Gaza über Rafah (Ägypten) einreist, muss unbedingt wieder über Rafah (Ägypten) ausreisen. Die Ein- und Ausreise aus bzw. in palästinensische Gebiete kann mit Komplikationen verbunden sein, die mit erheblichen Wartezeiten und Einreiseverboten einhergehen können. In jüngster Zeit wurde vereinzelt der „PA-only" Stempel in Reisepässen angebracht, der den erlaubten Reiseraum auf palästinensische Gebiete beschränkt. Die Auswirkungen dieses Eintrages sind noch unbekannt, jedoch empfiehlt es sich, vorab die israelischen Behörden zu diesem Thema zu befragen und bei der Einreise ggfs. glaubhaft vermitteln zu können (bestenfalls mit englischsprachigen Dokumenten), dass Ziele in beiden Gebieten bereist werden sollen. Bei der Ausreise vom Flughafen Ben Gurion aus sollte man sich frühzeitig vor Ort einfinden, da umfassende Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks und eingehende Befragungen der Reisenden viel Zeit in Anspruch nehmen können.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Homosexualität ist in Israel legal. Als einziges asiatisches Land gibt es in Israel ein Antidiskriminierungsgesetz, das die im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehe akzeptiert und diesen Paaren Steuervorteile sowie Adoptionsrecht gewährt. In vielen Großstätten gibt es aktive Schwulen- und Lesben-Communities.
Deutsche Botschaft
3, Daniel Frisch Street, 19. Stock
64731 Tel Aviv
Tel.: +972-3-6931313
Fax: +972-3-6969217
E-Mail: info@tel-aviv.diplo.de
Web: http://www.tel-aviv.diplo.de

Österreichische Botschaft
Beit Crystal, 12 Rehov Hahilazon
52522 Ramat Gan, Tel Aviv
Tel.: +972-3-6120924-26
Fax: +972-3-7510716
E-Mail: tel-aviv-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/en/embassy/tel-aviv.html

Schweizerische Botschaft
228 Rue Hayarkon
63405 Tel Aviv
Tel.: +972-3-5464455
Fax: +972-3-5464408
E-Mail: tel.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/telaviv
Rechnungen in Hotels und Restaurants enthalten bereits einen Bedienungszuschlag von 10-15 %. Ein kleines Trinkgeld ist dennoch üblich.
Laut Auswärtigem Amt ist die Qualität der medizinischen Versorgung in Israel gut bis sehr gut. Bei Reisen in das palästinensische Gebiet muss jedoch mit geringeren Standards gerechnet werden. Für den Notfall wird eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption empfohlen.
Israel verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, was eine bequeme Fortbewegung mit Auto und Bus ermöglicht. Mit Privat- oder Mietwagen kann man die relativ geringen Entfernungen zwischen den einzelnen Städten gut zurücklegen. In den größeren Städten finden sich Niederlassungen bekannter Mietwagenfirmen wie z.B. Sixt (http://www.shlomo.co.il), Avis (http://www.avis.co.il) oder Hertz (http://www.hertz.co.il). Ein internationaler Führerschein ist zwar offiziell nicht erforderlich, wird aber empfohlen; das Mindestalter beträgt 21 Jahre.
Das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in Israel ist der Bus; das Land verfügt über ein gut ausgebautes Linienbussystem. Es gibt mehrere private und staatliche Busunternehmen. Führendes Busunternehmen ist Egged, dessen Busse im ganzen Land verkehren (http://www.egged.co.il/Eng). Tickets sind am Schalter an jedem Bahnhof erhältlich oder können online erworben werden. Tel Aviv wird vom Busunternehmen DAN bedient, dessen Busse von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts verkehren (http://www.dan.co.il/english). Bitte beachten Sie, dass viele Routen, insbesondere über Land, am Sabbat (von Freitagnachmittag bis Samstagabend) nicht bedient werden. In Ostjerusalem, Nazareth und Westjordanland verkehren arabische Busse auch am Sabbat.
Zugverbindungen bestehen zwischen Tel Aviv, Jerusalem, Haifa und Naharija sowie zwischen verschiedenen kleineren Städten. Am Sabbat gibt es keinen Zugverkehr.
Bitte beachten Sie stets die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de).
Januar Am 18. Januar findet in Netivot (Südisrael) alljährlich eine Zeremonie zu Ehren des Heiligen Rabbi Yisrael Abuhatezira statt, auch bekannt als Baba Sali.
März In Mateh Asher wird am zweiten und dritten Märzwochenende das Milch-Festival veranstaltet, bei dem es Kunst, Spiele und Workshops rund um das Thema Milch und Kühe gibt.
April Das Passahfest ist einer der wichtigsten jüdischen Feiertage und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Vielerorts, wie zum Beispiel auch in Jerusalem, finden in der siebentägigen Festtagsperiode zahlreiche Feierlichkeiten rund um das Thema Landwirtschaft statt. Das Passahfest wird in diesen Gegenden als Frühlings- und Freiheitsfest angesehen.
Mai Zwischen Mitte und Ende Mai liegt der israelische Nationalfeiertag, der Jerusalemtag. Zu diesem Anlass gibt es zahlreiche Events, Shows und Stadttouren in Jerusalem. Ebenfalls im Mai kann man beim Israel-Festival in Jerusalem Einblicke in israelische Theaterstücke, Tänze und Musik erhalten.
August Während des Wein-Festivals im Israelischen Museum in Jerusalem können Besucher über 150 verschiedene Weine verkosten und an Workshops teilnehmen.
Oktober Tausende Israelis, Touristen und Pilger nehmen jedes Jahr am traditionellen Jerusalem-Marsch teil, der im Rahmen des siebentägigen Laubhüttenfests stattfindet und an beliebten Touristenattraktionen vorbeiführt. Startpunkte sind Ramat Rachel und Givat Hatahmoschet, von wo aus zwei Paraden durch Jerusalem führen.
In Tel Aviv kommen Tanzbegeisterte beim internationalen Tanz-Festival ganz auf ihre Kosten.
Israel lässt sich grob in vier Klimazonen unterteilen. Die Mittelmeerküste und das Jordantal sind bekannt für ihre milden Winter. Während am Mittelmeer jedoch im Sommer feuchtes, subtropisches Klima herrscht, ist der Sommer im Jordantal sehr trocken und heiß. Im Bergland sind die Winter kühl und vereinzelt kann es sogar zu Schneefall kommen. Demgegenüber steht der Negev, wo man ganzjährig halbwüstenartiges Klima vorfindet. Von November bis Mai ist in Israel Regenzeit, weshalb es sich empfiehlt, das Land vorzugsweise von Juni bis Oktober zu besuchen. Je nach Region liegen die Höchsttemperaturen in dieser Zeit bei 29-39 °C. Die Sommermonate Juli und August bieten optimale Bedingungen für eine Reise nach Jerusalem. Tel Aviv sollte man jedoch aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit während dieser Monate meiden.
Im Sommer trägt man in Israel in der Regel leichte Kleidung und Sandalen, wobei man in Gebirgsgegenden für den Abend immer eine Strickjacke dabei haben sollte. Für die Wintermonate werden warme Klamotten empfohlen. Außerdem sollte man beim Betreten von heiligen Stätten auf dezente Kleidung achten. Kurze Röcke, Shorts und tiefe Ausschnitte sind hier nicht erwünscht.
Falafel in Pitabrot
Die israelische Küche ist sehr vielfältig. Einerseits wurde sie beeinflusst von jüdischen Einwanderern aus Osteuropa, die traditionelle Gerichte wie gefüllten Fisch, eine Art Fischpastete, oder deftige Fleischgerichte mit nach Israel brachten. Auf der anderen Seite wurde die israelische Küche stark von arabischen Traditionen geprägt. Hummus, Falafel und Reis sind dabei wesentliche Bestandteile.
Gemäß jüdischer Religionslehre gibt es außerdem viele Restaurants, die koscheres Essen zubereiten, wobei darauf geachtet wird, dass nur das Fleisch von Wiederkäuern mit gespaltenen Hufen wie z.B. Rindern, Schafen oder Ziegen für Speisen verwendet wird. Auch werden Milch und Fleisch nie zusammen konsumiert. Zum Nachtisch reicht man in Israel gerne Obst oder süßes Gebäck. Typische israelische Getränke sind frisch gepresste Fruchtsäfte oder lokale Biere wie Goldstar und Maccabi. In den letzten Jahren erlebte besonders die Weinindustrie einen erheblichen Aufschwung und bietet Weinfreunden eine große Auswahl.
Amtssprache: Neu-Hebräisch (Iwrit), Arabisch
Bevölkerung: rund 8 Mio. Einwohner
Fläche: 20.766 km²
Hauptstadt: Jerusalem (rund 950.000 Einwohner)
Landesvorwahl & Ortsvorwahl: +972
Währung: Neuer Israelischer Schekel (Abk.: NIS; ISO-4217-Code: ILS)
Zeitzone: Israel Standard Time (IST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde

Zypern

Die gleichgeschlechtliche Liebe wird auch auf Zypern noch diskriminiert, darum sollte man in der Öffentlichkeit besser keine Zärtlichkeiten austauschen.
Spezielle Impfungen sind für eine Reise nach Zypern nicht vorgeschrieben. Generell empfiehlt sich aber anlässlich einer Reise die Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza).
Bei längeren Aufenthalten kann eine Impfung gegen Hepatitis A und B sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
EU-Bürger und Schweizer können für einen touristischen Aufenthalt (bis zu 90 Tage lang) mit einem Pass, einem Personalausweis (Einreise in die Türkische Republik Nordzypern mit Personalausweis nur über die Greenline möglich) oder einer Identitätskarte einreisen. Die Dokumente müssen noch mindestens drei Monate gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Zentraler Notruf (Polizei, Feuerwehr, Medizinischer Notdienst): 199; Nordzypern: Polizei 155, Krankenwagen 112, Feuerwehr 199
Krankenhäuser: Lefkosia/Nicosia +357-22-603000, Lemesos/Limassol +357-25-801100, Larnaca +357-24-800500; zentrale Nummern für Dienst habende Ärzte: Lefkosia/Nicosia 90901402, Lemesos/Limassol 90901405, Larnaca 90901404, Paphos 90901406; Dienst habende Apotheken: inselweit 192; Drogenhilfe 90901401.
Banken in der Regel Mo-Fr 8.30-13 Uhr, Mo auch 15.15-16.45 Uhr (Mai-August Mo-Fr 8.15-13 Uhr), in Nikosia und den Touristenorten auch 16-18.30, Okt.-April 15.30-17.30 Uhr. Ämter/Behörden/Post Mo-Fr 7.30-14.30, Do auch 15-18 Uhr, im Sommer nur vormittags, größere Postämter bieten auch einen "afternoon service" an. Geschäfte Mo-Sa 8-14, 17-20.30 Uhr (Okt.-April 14.30-19 Uhr), jedoch Mittwoch- und Samstagnachmittag geschlossen. Souvenir- und Lebensmittelläden in den Touristenorten haben meist bis in den späten Abend (manchmal auch So) geöffnet.
Neujahr (1. Januar); Epiphanias/Taufe Christi (Südzypern, 6. Januar); Rosenmontag (Südzypern, März); Tag der griechischen Unabhängigkeit (Südzypern, 25. März); zypriotischer Nationalfeiertag (Südzypern, 1. April); griechisch-orthodoxes Osterfest (April/Mai); Tag des Kindes (Nordzypern, 23. April); Tag der Arbeit (1. Mai); Tag der Jugend und des Sports (Nordzypern, 19. Mai); griechisch-orthodoxe Pfingsten (Südzypern, Juni); Tag der türkischen Intervention (Nordzypern, 20. Juli); Mariä Entschlafung (Südzypern, 15. August); Tag des Sieges (Nordzypern, 30. August); zypriotischer Unabhängigkeitstag (Südzypern, 1. Oktober); Ochi-Tag (griechischer Nationalfeiertag, Südzypern, 28. Oktober); Tag der Gründung der Republik Türkei (Nordzypern, 29. Oktober); Tag der Proklamation der türkischen Republik Nordzypern (Nordzypern, 15. November); Heiligabend (Südzypern, 24. Dezember); Weihnachten (Südzypern, 25./26. Dezember), Silvester (Südzypern, 31. Dezember).

Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem kleinen Opferfest „Ramazan Bayramıir" 30 Tage später beendet wird. Ein weiterer wichtiger islamischer Feiertag in Nordzypern ist Kurban Bayramıi, das große Opferfest.
Am günstigsten bleibt man mit dem Smartphone oder Laptop über das Internet in Kontakt mit Freunden und Angehörigen. Viele Hotels bieten W-Lan kostenlos oder gegen Gebühr an. Zudem können beim jeweiligen Telefonanbieter spezielle Auslandspakete gebucht werden. Wer häufig mit dem Handy telefoniert, sollte darüber nachdenken, sich eine zypriotische Telefonkarte mit dazugehöriger Telefonnummer zuzulegen. Diese gibt es in Handy-Shops gegen Vorlage von Reisepass oder Personalausweis für oftmals unter 10 Euro mit sofortiger Freischaltung. Informationen erteilt auch der CYTA-Kundendienst unter 132.
Auskunft: 192 (Inland), 194 (Ausland); Vorwahlen: Schweiz 0041, Österreich 0043, Deutschland 0049; in die Republik 00357 (danach die Ortsnetzkennzahl ohne "0").
Solange Frauen in Auftreten und Kleidung eine gewisse Zurückhaltung üben, werden sie keine ernstlichen Probleme haben. Auf Anmache sollten Frauen in Diskos, bei Beachpartys etc. gefasst sein. Insbesondere beim Besuch von Kirchen und Klöstern sollte generell auf angemessene Bekleidung geachtet werden. Als Faustregel gilt: zumindest Knie und Schultern sollten bedeckt sein!
Für Reisende aus EU-Ländern sind Dinge des persönlichen Bedarfs grundsätzlich zollfrei; als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 90 l Wein, 10 l Spirituosen, 110 l Bier sowie 10 kg Kaffee. Für Reisende aus Nicht-EU-Ländern gilt: Zoll- und steuerfrei sind für Personen ab 17 Jahre bis zu 200 Zigaretten, 2 l Wein, 2 l andere Alkoholika unter 22 Vol.-% oder 1 l mit mehr als 22 Vol.-% sowie Waren im Wert von bis zu 175 EUR (Details z.B. unter http://www.zoll.de, http://www.ezv.admin.ch/zollinfo_privat oder unter http://www.mof.gov.cy/ce). Für den nördlichen Teil Zyperns gelten Sonderregelungen; dort gibt es seitens der Regierung keine tatsächliche Kontrolle.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Weitere Informationen und konkrete Adressen im Internet unter http://cyprus.angloinfo.com/information/10/disabled.asp

Pancyprian Organization for Disabled Persons
50 Pendelis Street
2013 Strovolos (Nicosia)
Tel.: +357-22-426301
Fax: +357-22-313250
Das Gesundheitssystem ist gut ausgebaut, in den größeren Städten gibt es moderne Krankenhäuser, in kleineren Orten Gesundheitszentren. Prüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz, da in den Krankenhäusern nur Erste Hilfe unentgeltlich geleistet wird, Besuche in Arztpraxen jedoch bar bezahlt werden müssen. Im Süden Zyperns werden EU-Bürger auch mit der EU-Krankenkassenkarte kostenlos behandelt. Eine Auslandskrankenversicherung ist aber generell zu empfehlen. Sehr viele Ärzte sprechen Englisch (oder Deutsch), da sie meist im Ausland studiert haben. Apotheken erkennt man am roten Malteser- oder einem grünen Kreuz. Diesen sind in der Regel Mo-Sa 8-13 Uhr sowie Mo-Di und Do-Fr 15-18 Uhr geöffnet.
Apothekennotdienst: automatische Auskunft erhält man in den verschiedenen Städten unter folgenden Telefonnummern: Nicosia 90901412, Limassol 90901415, Larnaka 90901414, Paphos 90901416.
Üblich sind 10 % des Rechnungsbetrags - Zufriedenheit natürlich vorausgesetzt. Auch Zimmermädchen erwarten einen Obolus, Taxifahrer die Aufrundung des Fahrpreises.
Deutsche Botschaft
10, Nikitaras Street
1080 Nicosia
Tel.: +357-22-451145
Fax: +357-22-665694
E-Mail: info@nikosia.diplo.de
Web: http://www.nikosia.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
34, Dimosthenous Severi Avenue
1. Stock, Büro 101
1080 Nicosia
Tel.: +357-22-410151
Fax: +357-22-680099
E-Mail: nicosia-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/nikosia.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Medcon Tower
6th Floor
46, Themistokleous Dervi
1066 Nicosia
Tel.: +357-22-466800
Fax: +357-22-766008
E-Mail: nic.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/nicosia
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die Netzspannung beträgt 240 Volt Wechselstrom. Die meisten Steckdosen entsprechen der britischen Norm, weshalb ein Adapter nötig ist, den man an der Hotelrezeption geliehen oder im Supermarkt zu kaufen bekommt.
Das Straßennetz der Insel ist gut ausgebaut. Zweispurige Autobahnen verbinden die großen Städte, und auch die Landstraßen sind in gutem Zustand. Manche Besucher haben zunächst Probleme mit der Umstellung auf den Linksverkehr, einem Relikt aus der britischen Kolonialzeit. Generell ist man gut beraten, sich für eine nähere Erkundung der Insel ein Auto zu mieten, da es kein Eisenbahnnetz gibt und annehmbare Busverbindungen nur zwischen den größeren Städten bestehen (Vorsicht: Sonntags fahren keine Busse!). Nationale und internationale Firmen gibt es auf Zypern an den Flughäfen und in allen Touristenzentren. Die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt 100 km/h (60 mph), auf Landstraßen 80 km/h (50 mph) und in Ortschaften 50 km/h (30 mph). Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind in Meilen angegeben. Um ein Auto zu mieten brauchen EU-Bürger einen Führerschein, Nicht-EU Bürger einen internationalen Führerschein.
Eine Alternative zu diesen Verkehrsmitteln sind Sammeltaxis, die ebenfalls zwischen den größeren Orten pendeln. Für Fahrgäste werden hier unabhängig von der Zahl der Mitfahrer Festpreise berechnet. Diese Taxis kommen auf Wunsch am Ausgangsort zu Hotel oder Wohnung der Mitfahrer und transportieren diese am Zielort meist auch bis zur gewünschten Adresse - diesen Extra-Service sollte man auch mit einem Extra-Trinkgeld belohnen.
Zypern lockt mit bis zu 300 Tagen Sonne das ganze Jahr über als Reiseziel. In den Monaten Mai bis September kommt es nur vereinzelt zu kurzen Regengüssen, zwischen Dezember und Februar werden die Niederschlagsmaxima erreicht. Für die Insel mit typischem Mittelmeerklima am meisten zu empfehlen sind die Monate März bis Mai sowie September und Oktober, da die Temperaturen mit erträglichen 25 °C sehr angenehm sind. Juli und August sind mit 33 °C im Durchschnitt die heißesten Monate. Dafür locken die Wassertemperaturen zu dieser Zeit mit 25 °C viele Badetouristen an die Strände. Bis in den November hinein ist der Sprung ins „kühle" Nass noch angenehm.
Im Flachland fallen die Temperaturen so gut wie nie unter den Gefrierpunkt, nur in den höheren Lagen wie dem Troodos-Gebirge fällt Schnee. Die meisten Besucher kommen in den wärmeren Monaten und benötigen daher nur leichtes Reisegepäck mit luftiger Sommergarderobe. Im Inselzentrum kann es jedoch auch zu dieser Zeit abends stark abkühlen und ein extra Pullover sollte auf jeden Fall im Gepäck sein. Sowohl beim Besuch von Kirchen als auch von Moscheen gebietet der Respekt vor der Religion angemessene, nicht zu knappe Kleidung.
Spezialitäten aus Zypern
Das Zauberwort heißt „Mezedes" (griechisch) bzw. „Meze" (türkisch), die als Vor- und Hauptspeisen serviert werden. Dahinter verbirgt sich fast alles, was die zypriotische Küche an Köstlichkeiten zu bieten hat: Gemüse, gekocht und gegrillt in allen Variationen, mariniertes Schweinefleisch (nicht im türkischen Nordzypern), Lamm in unterschiedlichster Zubereitung und „Hummus", pürierte Kichererbsen mit Sesam, oder Fischrogen und Sesampaste. All dies und noch viel mehr wird in zahlreichen Schüsselchen und Tellern auf die Tische des Landes gebracht. Die Süßspeisen kommen einer himmlischen Versuchung nahe, und die Weine aus Zypern sind berühmt.
März Veranstaltungsort der Musical Sundays ist die Larnaka Palm Tree Promenade. Alle Folklore-, Jazz-, Klassik- und Rockkonzerte sind kostenlos.
März/April Am Karfreitag-Abend finden in fast allen Orten feierliche Prozessionen statt, besonders in Paphos. Sehr eindrucksvoll ist auch der Ostersamstags-Gottesdienst im Kloster Ágios Neófytos bei Paphos.
Mai/Juni Das Bellapaís Music Festival lockt mit Klassik in der ruhigen Umgebung des Klosters oberhalb von Girne (http://www.bellapaisfestival.com).
Juni Das Shakespeare-Festival findet im antiken Theater von Kourion statt. (http://www.shakespeareatcurium.com) Auf dem Programm des Kataklismós Festivals in Larnaka stehen Konzerte, Sportwettbewerbe und ein großer Jahrmarkt.
Juni/JuliDas International Famagusta Art and Culture Festival bietet Pop-, Jazz-, Klassik- und Folkloreveranstaltungen vor dem Othello-Turm in Famagusta zwischen Mitte/Ende Juni und Anfang Juli.
September Spannende Opernabende werden auf dem Aphrodite Festival in Paphos geboten (http://www.pafc.com.cy).
Amtssprache: Griechisch (Süden) und Türkisch (Norden), Verkehrssprache ist Englisch
Bevölkerung: rund 1,1 Mio. Einwohner
Fläche: 9.251 km²
Hauptstadt: Nikosia (rund 277.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +357
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Osteuropäische Zeit (OEZ). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) u. Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde, da Umstellung auf Sommerzeit

Türkei

Museen sind in der Regel Di-So von 9-12.30 und 13.30-16.30 Uhr geöffnet, größere z.T. ohne Mittagspause. Archäologische Ausgrabungsstätten sind täglich von 8.30-17 Uhr, im Sommer bis 19 Uhr der Öffentlichkeit zugänglich. Geschäfte sind meistens Mo-Sa von 9-19 Uhr geöffnet, in Touristenzentren auch bis 22 Uhr und sonntags. Banken bzw. Behörden sind Mo-Fr 8.30-12.30 und 13.30-17 Uhr bzw. 17.30 Uhr geöffnet, jedoch sind während der heißen Sommermonate zahlreiche Ämter in den Küstenorten nachmittags geschlossen. Moscheen können von Touristen in angemessener Kleidung außerhalb der fünf Gebetszeiten (frühmorgens, mittags, nachmittags, zum Sonnenuntergang und abends) besichtigt werden.
Yılbaşı (Neujahr, 1. Januar); Ulusal Egemenlik ve Çocuk Bayramı (Tag der nationalen Unabhängigkeit und Fest des Kindes, 23. April); Emek ve Dayanışma Günü (Maifeiertag, 1. Mai); Atatürk'ü Anma (Gedenktag für Atatürk, 19. Mai); Zafer Bayramı (Tag des Sieges über die Griechen 1922, 30. August); Cumhuriyet Bayramı (Tag der Republikgründung, 29. Oktober).

Religiöse Feste
Ramadan: Der 9. Monat des islamischen Kalenders ist der Fastenmonat Ramadan: Der Gläubige soll sich dann von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fleischlicher Genüsse wie Essen, Trinken, Rauchen und Sex enthalten. Nach Sonnenuntergang darf dann das Fasten gebrochen werden, dann sind die Restaurants meist völlig überfüllt, man feiert bis spät in die Nacht. In der Türkei werden die Regeln - vor allem in den Touristenhochburgen an den Küsten - nicht besonders streng eingehalten - auch tagsüber sind fast alle Lokale geöffnet. Da der islamische Kalender um 11 Tage kürzer ist als der westlich-europäische, verschiebt sich Ramdan jedes Jahr um 11 Tage nach vorn.
Şeker Bayramı (Zuckerfest): Man feiert das Fastenbrechen am Ende des Monats Ramadan. Das Fest dauert 3 Tage. Kinder werden mit Süßigkeiten beschenkt, man kauft neue Kleider und schwelgt daheim in lukullischen Genüssen.
Kurban Bayramı (Opferfest): Das höchste Feste des Islam dauert fünf Tage und erinnert an das Opfer Abrahams. Es findet ca. 66 Tage nach dem Zuckerfest statt. Wer es sich leisten kann, schlachtet an diesem Tag ein Tier, ein Teil des Fleisches soll an die Armen verschenkt werden.
Es existieren keine speziellen Impfvorschriften für die Türkei. Generell empfiehlt sich jedoch anlässlich einer Reise die Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza).
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll sein, bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und - je nach Region - auch gegen Typhus.
Grundsätzlich gilt die Türkei als malariafrei. In den Grenzregionen zu Syrien und zum Irak besteht jedoch ein geringes bis mittleres Risiko, sich zwischen Mai und Oktober mit der weniger gefährlichen Form (Malaria tertiana) zu infizieren. Hier ist auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten. Je nach Risikogruppe kann auch eine medikamentöse Behandlung angebracht sein. Leitungswasser sollte nie als Trinkwasser verwendet werden, also auch nicht zum Zähneputzen und Spülen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Weit verbreitet sind die zweipoligen Eurostecker, doch empfiehlt es sich, einen Universaladapter mitzubringen.
Ambulanz: 112; Feuerwehr: 110; Polizei: 155; Verkehrspolizei: 154, ADAC-Notruf Istanbul: +90-212-2887190
Öffentliche Apparate funktionieren mit Jetons (Telefonmünzen) und Telefonkarten, die in Zeitungsläden und auf Postämtern erhältlich sind. Mit ihnen kann man meist auch Auslandsgespräche führen. Die Vorwahlen sind für die Schweiz 0041, für Österreich 0043, für Deutschland 0049 und für die Türkei 0090. Bei der anschließenden Ortsvorwahl lässt man die erste Null weg. Istanbul hat zwei Vorwahlnummern: 0216 für die asiatischen und 0212 für die europäischen Stadtviertel. Diese müssen immer gewählt werden, wenn man von einer Seite des Bosporus auf die andere telefoniert. Handys wählen sich in den Küstenorten und in den großen Städten automatisch ins türkische Mobilfunknetz ein.
Nur wenige Hotels, Pensionen, Restaurants und öffentliche Einrichtungen in der Türkei sind behindertengerecht ausgestattet. Nähere Informationen erteilen die Fremdenverkehrsämter der Türkei im Heimatland.
Frauen können die Türkei allein bereisen, vorausgesetzt, sie lassen eine gewisse Vorsicht walten und passen sich den Sitten des islamischen Landes an: Die Kleidung sollte stets dezent und weit geschnitten sein. In der Türkei ist es für Frauen eine Frage der Ehre, Männern distanziert zu begegnen, sowohl körperlich als auch im Gespräch. Meiden Sie Blickkontakt zu Männern und suchen Sie Kontakt nur zu einheimischen Frauen. Bierhallen, Tee- und Kaffeehäuser sind eine Männerdomäne, hingegen können Frauen Lokantas und Restaurants ohne Bedenken aufsuchen, solange sie sich für einen Tisch im Familienbereich entscheiden. Im Bus oder Zug sollte sich die Alleinreisende neben Frauen setzen und abends nur in Begleitung ausgehen!
Der Koran und die Hadith, die das Verhalten der Muslime im Alltag regeln, verbieten Homosexualität. Die islamische Bevölkerung der Türkei sieht gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen als abartig an. Homosexualität wird daher nicht öffentlich gezeigt. Wenn Männer Hände haltend durch die Straßen spazieren oder sich beim Gespräch gegenseitig die Hand auf das Knie oder die Schulter legen, hat dies nichts mit Homosexualität zu tun, sondern zeugt nur von gegenseitiger Sympathie.
Deutsche und schweizerische Staatsangehörige sind in der Regel vom Visumzwang befreit und benötigen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten nur einen gültigen Personalausweis bzw. die Identitätskarte oder einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Österreicher und Staatsangehörige von Nicht-EU-Ländern benötigen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten einen gültigen Reisepass und in der Regel ein Visum, das bei der Einreise ausgestellt wird. Bei der Einreise mit dem eigenen Auto ist in jedem Fall ein Reisepass nötig, da das Fahrzeug eingetragen wird.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In Hotels und Restaurants werden auf die Rechnungen bis zu 15 % Mehrwertsteuer erhoben. Im Dienstleistungsbereich, etwa bei Restaurantservice, Taxifahrern und Kofferträgern, wird meist ein Trinkgeld erwartet. Liegt ein Rechnungsbetrag vor, gibt man ca. 10-15 %. Ein zu geringes Trinkgeld wirkt beleidigend.
Folgende Artikel können zollfrei in die Türkei eingeführt werden: 400 Zigaretten oder 100 Zigarrillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Alkohol (über 22 Vol.-%), 1 l Alkohol (unter 22 Vol.-%), bis 600 ml Parfum, 1 kg Kaffee, 1 kg löslicher Kaffee, 1 kg Tee, 1 kg Schokolade, 1 kg Süßigkeiten und Geschenke im Wert von 300 EUR (Kinder unter 15 Jahren 145 EUR), Artikel für den persönlichen Gebrauch (z.B. je 1 Fotoapparat, Videokamera, tragbares Radio). Devisen dürfen in unbegrenzter Höhe eingeführt werden, die Ausfuhr ist bis zu einem Wert von 5.000 USD gestattet. Schmuck im Wert von über 15.000 USD muss deklariert werden. Hart geahndet (Gefängnisstrafe bis zu 10 Jahre) wird der Erwerb, Besitz und die Ausfuhr von Kultur- und Naturgütern, weshalb ausdrücklich davor gewarnt wird, z.B. Antiquitäten, antike Teppiche, Münzen, Gesteinsbrocken, Fossilien etc. mitzunehmen bzw. von Händlern anzukaufen. Bei Ausfuhr von neuen Teppichen muss eine Quittung vorgelegt werden. Wer in größerem Umfang (ca. über einem Wert von 175 EUR) Plagiate von Markenprodukten aus der Türkei ausführt, läuft Gefahr, dass diese bei der Einreise im Heimatland beschlagnahmt werden, denn in der EU/EFTA wird inzwischen strenger gegen Produktpiraterie vorgegangen.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Wein und 16 l Bier und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR, Jugendliche unter 15 Jahre 175 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Während die medizinische Versorgung in den größeren Städten und Tourismuszentren westeuropäischem Standard entspricht, kann sie auf dem Land technisch, und zuweilen auch hygienisch, problematisch sein. Behandlungskosten beim Arzt und Medikamente müssen in der Regel bar bezahlt werden. Apotheken (eczane) sind von 8.30-19 Uhr geöffnet. Informationen über Nacht- und Feiertagsdienst (nöbetçi eczane) erhält man in den nächstliegenden Apotheken. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Versicherung für den medizinisch notwendigen Rücktransport verfügen. Auskunft über Bereitschaftsdienste der Ärzte und Apotheken unter Tel. 118.
Deutsche Botschaft (Konsularreferat)
Paris Caddesi 29
06540 Kavaklıdere/Ankara
Tel.: +90-312-4555330
Fax: +90-312-4555336
E-Mail: info@ankara.diplo.de
Web: http://www.ankara.diplo.de

Österreichische Botschaft
Atatürk Bulvarı no.189
06680 Kavaklıdere/Ankara
Tel.: +90-312-4055190-92
Fax: +90-312-4189454
E-Mail: ankara-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/ankara.html

Schweizerische Botschaft
Atatürk Bulvari 247, P.K. 25
06680 Kavaklıdere/Ankara
Tel.: +90-312-4573100
Fax: +90-312-4671199
E-Mail: ank.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/turkey
Die bequemste Art, in der Türkei zu reisen, ist per Bus. Zwischen den größeren Städten bestehen mehrmals pro Tag schnelle Verbindungen. Die Bahn als Alternative ist billiger, aber auch wesentlich langsamer und unbequemer. Sowohl Bus als auch Bahn verfügen lediglich über ein recht weitmaschiges Netz, sodass viele Sehenswürdigkeiten außerhalb der Städte mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen sind, außer mit Taxis, die man auch tageweise zum Pauschalpreis mieten kann. Innerhalb der Städte sind Sammeltaxis (dolmus), die bei Handzeichen überall halten, nicht nur billig, sondern die Reise wird auch zum Erlebnis.
Wer ein Auto mieten möchte, sollte dies nach seiner Ankunft in der Türkei am Flughafen oder in einem der Touristenzentren tun, da sich hier oft, insbesondere außerhalb der Hauptsaison, ein günstiger Preis aushandeln lässt. Das Fernstraßennetz ist insgesamt gut ausgebaut, allerdings muss man beim Befahren der neueren Autobahnstrecken eine Maut entrichten. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit für Pkw beträgt auf Landstraßen 90 km/h, in geschlossenen Ortschaften 50 km/h und auf Autobahnen 120 km/h. Die Promillegrenze für Fahrer von Pkw ohne Anhänger liegt bei 0,5, für alle anderen bei 0,0. Die Strafen für Verkehrsdelikte sind beachtlich! Jenseits der Linie Trabzon-Urfa ist bleifreies Benzin nicht überall erhältlich, man sollte also rechtzeitig entsprechende Tankmöglichkeiten nutzen.
Vor Reisen in das türkisch-syrische Grenzgebiet wird derzeit grundsätzlich abgeraten, Überlandfahrten im Südosten der Türkei sollten möglichst gemieden werden (siehe auch Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes).
Die Kleinasiatische Halbinsel vereinigt eine Vielzahl verschiedener Landschaften und Klimazonen. Das Meeresklima an der Schwarzmeerküste im Norden zeichnet sich durch mäßig warme Temperaturen und ganzjährig hohe Niederschläge aus. Im anatolischen Hochland herrscht ein ausgeprägt kontinentales Klima mit heißen, trockenen Sommern und schneereichen Wintern. Das Thermometer fällt dabei im Osten häufig auf -15 °C und darunter. Die ägäische Westküste und die Mittelmeerküste im Süden sind durch ein typisch mediterranes Klima mit milden Wintern und heißen Sommern geprägt.
Die ideale Reisezeit für die gesamte Türkei sind die Übergangszeiten im Mai und Juni sowie September und Oktober. In den Sommermonaten reicht entsprechend leichte Kleidung, die aus Respekt vor Religion und Tradition nicht zu knapp ausfallen sollte. Für den Abend oder für Ausflüge in Bergregionen sollte man eine Jacke dabei haben. Im Winter empfehlen sich auf jeden Fall warme Kleidung, festes Schuhwerk sowie wind- und wetterfeste Jacken, da es unabhängig von der Klimazone überall ungemütlich werden kann.
Türkischer Tee (Cay)
Typisch türkische Vorspeisen sind Hirtensalat, bestehend aus Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln und Schafskäse, Bulgursalat, bestehend aus Bulgur, Tomaten und Petersilie, verschiedene Schafskäse-Cremes sowie mit Schafskäse, Hackfleisch oder Spinat gefüllte Blätterteigtaschen (Börek). Für den kleinen Hunger zwischendurch bietet sich Lahmacun an, eine Türkische Pizza, bestehend aus dünnem Fladenbrot, Hackfleisch, feingehacktem Gemüse und Gewürzen.
Neben dem inzwischen weltbekannten Döner Kebap werden in der Türkei u.a. auch İskender Kebap, dünn geschnittenes Lammfleisch mit Tomatensoße, Şiş Kebap, ein Grillspieß aus mariniertem Lammfleisch, Tomaten und Paprika, Adana Kebap, scharf gewürztes, gegrilltes Hackfleisch am Spieß und Alanya Kebap, scharfes Rindfleisch im Fladenbrot, angeboten. Süße Versuchungen sind Baklava, ein Blätterteiggebäck mit Nüssen und Honig sowie Lokum, Häppchen aus Honig mit Nüssen, Pistazien, Kokosraspeln oder Trockenfrüchten. Zum Essen trinkt man gerne Ayran, ein erfrischendes Joghurtgetränk, und zum Dessert natürlich Tee.
April Das International Istanbul Film Festival ist eines der bedeutendsten Filmfeste des Landes (http://www.iksv.org).
Auf dem International Ankara Music Festival werden klassische Stücke aus aller Welt zum Besten gegeben (http://www.ankarafestival.com).
Juni Im alten Amphitheater von Aspendos wird jährlich das Opern- und Ballettfestival veranstaltet. Auf der Bühne stehen weltweit bekannte Orchester, Opernsänger, Musiker und Tänzer.
Juni/Juli Einen ganzen Monat treten Musiker auf dem Izmir International Festival auf (http://www.iksev.org).
September Auf dem Side Festival werden u.a. Pop-, Rock- und Jazz-Konzerte dargeboten (http://www.sidefestival.com).
Oktober In Antalya findet das Golden Orange Film Festival statt. Auf dem größten türkischen Filmfest werden nationale und internationale Filme gezeigt (http://www.altinportakal.org.tr).
Amtssprache: Türkisch
Bevölkerung: rund 74,7 Mio. Einwohner
Fläche: 783.562 km²
Hauptstadt: Ankara (rund 4,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +90
Religion: Islam (99 %)
Währung: Türkische Lira (Abk.: TL; ISO-4217-Code: TRY)
Zeitzone: Osteuropäische Zeit (OEZ). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +1 Stunde

Griechenland

Frauen können Griechenland problemlos alleine bereisen – die Einheimischen haben sich längst an alleinreisende Frauen gewöhnt und stehen Touristen – ob Frau oder Mann – aufgeschlossen gegenüber. Vor allem außerhalb der Touristenzentren sind jedoch ein zurückhaltendes Auftreten und dezente Kleidung angebracht, insbesondere beim Besuch von religiösen Städten wie Kirchen und Klöstern. Wie überall gilt: Auf das Trampen alleine oder Spaziergänge in verlassenen Gegenden bei Dunkelheit sollte man als Frau möglichst verzichten.
Die Landesvorwahl von Griechenland lautet 0030; um von dort nach Deutschland zu telefonieren, wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vor. Griechische Telefonnummern ändern sich häufig, daher sollte man die aktuelle Nummer stets noch einmal im Internet (möglichst auf der offiziellen Webseite) abgleichen oder die Auskunft anrufen (11888). Die Vorwahlen im Land beginnen mit 2 (Athen z.B. 21), es folgt eine 0 und anschließend wird die gewünschte Teilnehmernummer gewählt. Abends ab 22 Uhr und nachts ist das Telefonieren per Festnetz billiger. Es existieren vereinzelt noch Münz- oder Kartentelefone, für die man in diversen Läden und an Kiosken Telefonkarten (tilekarta) kaufen kann.
Durch den Wegfall der Roaminggebühren innerhalb der EU kann man inzwischen auch mobil günstig von und nach Griechenland telefonieren (Schweizer sollten die jeweiligen Gebühren beachten). Stellen Sie rechtzeitig vor der Reise sicher, dass Ihr Tarif auch für Griechenland gilt und erweitern Sie diesen bei Bedarf. Internetcafés gibt es in vielen Ferienorten und in den größeren Städten, meist verfügen jedoch auch Hotels, Cafés und Restaurants über (kostenloses) W-LAN.
Protochroniá (Neujahr, 1. Januar); Theofáneia (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Ethniki Eorti (Nationalfeiertag - Beginn des griechischen Befreiungskampfes 1821, 25. März); Protomaiá (Tag der Arbeit, 1. Mai); Ágio Pás-cha (griechisch-orthodoxes Osterfest, April/Mai); Koimisi tis Theotókou (Mariä Entschlafung, 15. August); Epétios tou Ochi (Nationalfeiertag - „Ochi-Tag", Gedenken an das „Nein" zu Mussolinis Ultimatum im 2. Weltkrieg, 28. Oktober); Christoúgenna (griechisch-orthodoxes Weihnachten, 25. Dezember); Deyteri iméra Christougénnon (2. Weihnachtstag, 26. Dezember).
Für Nicht-EU-Bürger gelten folgende Richtmengen für die Einfuhr: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier, sowie 50 g Parfum und 250 ml Eau de Toilette. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Die Ausfuhr von Antiquitäten und griechischen Ikonen, die älter sind als 50 Jahre, ist strengstens verboten.
Besucher aus den EU-Ländern dürfen Gegenstände des persönlichen Bedarfs und Geschenke nahezu uneingeschränkt ein- und ausführen. Für Tabakwaren und Spirituosen gelten folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein, dürfen und 110 l Bier. Waffen jeder Art, auch die in Deutschland frei verkäuflichen Verteidigungssprays, dürfen nicht eingeführt werden, da ihr Besitz und Gebrauch in Griechenland verboten ist und strafrechtlich verfolgt wird.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Zwar ist der Bevölkerungsanteil von Homosexuellen in Griechenland vermutlich nicht geringer als anderswo, doch sind sie kaum organisiert und gehen auch nur selten an die Öffentlichkeit. Gleichgeschlechtliche Liebe - der Gesetzgeber schreibt ein Mindestalter von 17 Jahren vor - wird noch immer versteckt und in Subkulturen ausgelebt. Ausnahme ist die Insel Mykonos. Seit 2005 besteht ein allgemeines Antidiskriminierungsgesetz. Im Dezember 2015 wurde die Einführung eingetragener Lebenspartnerschaften für Homosexuelle parlamentarisch beschlossen. Weitere Infos unter http://www.gaytravelgreece.com.
EU-Notruf: 112, Polizei: 100, Feuerwehr: 199, Notarzt und Rettungswagen: 166, Pannenhilfe: ELPA 104, +30-2109601266, Touristenpolizei (Athen): 171, Krankenhausbereitschaft: 106.
Die Rechnung von niedergelassenen Ärzten (iatros) und Zahnärzten (odontoiatros) muss vor Ort bar beglichen werden, Notfallhilfe ist kostenlos. In größeren Orten und auf den griechischen Inseln gibt es Ambulanzstationen, Apotheken (farmakio) sind am roten oder grünen Kreuz zu erkennen. Reisende aus der EU können unter Vorlage der EU-Krankenversicherungskarte (EHIC) von Vertragsärzten der Gesundheitsorganisation IDA und in Krankenhäusern gebührenfrei behandelt werden. Jedoch wird die Karte nicht von allen Praxen akzeptiert; in dem Fall muss man die Behandlung vor Ort bezahlen und kann sich die Kosten im Nachhinein von der Krankenkasse erstatten lassen. Man sollte stets vor der Reise klären, ob die eigene Krankenversicherung eine Behandlung im Ausland hinreichend abdeckt. Darüber hinaus empfiehlt sich ein konsequenter Schutz vor Mückenstichen, da in Nordgriechenland Fälle des von Mücken übertragenen West-Nil-Fiebers aufgetreten sind.
Für eine Reise nach Griechenland sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird aber eine Überprüfung bzw. bei Bedarf eine Auffrischung der Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Ein Impfschutz gegen Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B kann nützlich sein.
In den Sommermonaten besteht in der Gegend um Thessaloniki eine geringe Gefahr, sich mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die durch Zeckenbisse übertragen wird, zu infizieren. Hier kann ebenfalls eine Impfung sinnvoll sein. Zudem ist ein ausreichender Mückenschutz ratsam, der vor einer Infektion mit dem West-Nil-Fieber, das gelegentlich in Nordgriechenland ausbricht, schützen kann.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Bürgern der EU genügt ihr Personalausweis, Schweizern die nationale Identitätskarte. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei Flugreisen nach Griechenland müssen die Anforderungen der jeweiligen Fluggesellschaft an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente beachtet werden, da sie z.T. von den staatlichen Regelungen abweichen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Erst ab einer Aufenthaltsdauer von über 90 Tagen muss eine Genehmigung bei der entsprechenden Verwaltungsbehörde eingeholt werden. Bei der Anreise über Transitländer, müssen auch die dort gültigen Einreisebestimmungen beachtet werden. Für Ausflüge/Weiterreise in die Türkei benötigt man einen Reisepass.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Griechenland ist im Allgemeinen nicht besonders gut auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen eingestellt. Weiterführende Infos zu Urlaubsmöglichkeiten erteilen z.B.:

Mobility International Schweiz (MIS)
Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4600 Olten
Tel.: +41-(0)62 212 67 40
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Bundesarbeitsgemeinschaft der Clubs Behinderter
Kirchfeldstr. 149
40215 Düsseldorf
Tel.: +49-211-310060
E-Mail: info@bag-selbsthilfe.de
Web: https://www.bag-selbsthilfe.de
Beim Besuch von Restaurants, Bars und Tavernen sind 10 Prozent des Rechnungsbetrags als Trinkgeld angebracht, den Zimmmerservice im Hotel belohnt man mit 1 EUR pro Tag. Der Preis für Taxifahrten wird einfach auf den nächsthöheren Betrag aufgerundet.
Die Öffnungszeiten der Banken bewegen sich meist Mo-Fr zwischen 8 und 14 Uhr, Geschäfte haben i.d.R. von Mo-Sa von 9-14.30 und von 17.30-20.30 Uhr geöffnet, Kaufhäuser und Supermärkte meist durchgängig von 8.30-21 Uhr, samstags bis 18.30 Uhr. Museen und touristische Attraktionen können im Sommer von 8 oder 9 bis 19 Uhr, im Winter bis 17 Uhr und teilweise (weniger bekannte) auch nur bis 15 Uhr besucht werden. Montags und an Feiertagen bleiben die meisten Museen geschlossen, private Museen haben auch sonntags oft Ruhetag.
Deutsche Botschaft
Karaoli & Dimitriou 3
10675 Athen
Tel.: +30-210-7285111
Fax: +30-210-7285335
E-Mail: info@athen.diplo.de
Web: https://griechenland.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
Vasilissis Sofias 4
10674 Athen
Tel.: +30-210-7257270
Fax: +30-210-7257292
E-Mail: athen-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-athen
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Iassiou 2
11521 Athen
Tel.: +30-210-7230364
Fax: +30-210-7249209
E-Mail: ath.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/athens
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr
Die Spannung beträgt 230 Volt Wechselstrom, manchmal können Schwankungen auftreten. In seltenen Fällen benötigt man einen Adapter für die Steckdose, den man im Warenhaus oder Elektrogeschäft kaufen kann.
Wer Griechenland bequem und flexibel auf eigene Faust erkunden möchte, tut dies am besten mit einem Mietwagen. Reisende aus der EU benötigen dazu lediglich ihre nationale Fahrerlaubnis, Bürger der Schweiz sollten einen internationalen Führerschein vorweisen können. Die Straßen sind im Allgemeinen gut ausgebaut und größere Städte sind durch breite Schnellstraßen miteinander verbunden, für deren Nutzung eine kleine Gebühr anfällt. Schnellstraßen gibt es z.B. zwischen Athen und Thessaloniki, Athen und Patra sowie zwischen Igoumenitsa und Larissa.
Die Griechen legen zum Teil einen gewöhnungsbedürftigen Fahrstil an den Tag, man sollte sich auf riskante und unerwartete Manöver, inner- und außerorts, einstellen. Per Fähre oder Flying Dolphin gelangt man mit dem Auto auch auf die Inseln, wobei Verspätungen immer einkalkuliert werden müssen.
Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man sich in Griechenland gut fortbewegen, z.B. mit den Bussen der Vereinigung der regionalen Busunternehmen (KTEL, https://ktelbus.com), deren Liniennetz das ganze Land abdeckt. Fahrkarten sind relativ günstig und in größeren Städten gibt es teilweise mehrere Busbahnhöfe für unterschiedliche Ziele.
Bei Taxifahrten sollte man unbedingt darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet ist, vor allem in Athen und Thessaloniki, für längere Fahrten über Land kann man den Preis im Voraus aushandeln. Das Schienennetz der Hellenischen Eisenbahn (OSE) ist auf das Festland begrenzt und nicht sehr gut ausgebaut (https://www.ose.gr).
Februar Die schönsten und größten Karnevalsumzüge finden in Athen, Patras, Thessaloniki und auf Zakynthos, Kefalonia und Karpathos statt.
25. März Anlässlich des Nationalfeiertages finden in ganz Griechenland Militärparaden statt.
1. Mai Am Tag der Arbeit werden im ganzen Land Umzüge und Feste veranstaltet.
Juni-August Das Athens & Epidaurus Festival ist das größte Festival Athens. Die meisten Opern, Konzerte, Theater-, Musical- oder Ballettaufführungen werden im Odeon des Herodes Atticus, dem antiken Theater, oder in dem antiken Amphitheater von Epidauros gezeigt. Parallel dazu werden auch Workshops, Tanz- und Theaterseminare angeboten (http://www.greekfestival.gr).
Juli In diesem Monat lohnt sich ein Besuch auf den Weinfesten in Dafnes, Rethymno oder Iraklion auf Kreta.
15. August An Mariä Himmelfahrt werden etliche Pilgerfahrten nach Tinos und zahlreiche Feste auf Paros, Lesbos und Karpathos veranstaltet.
September Highlight im September ist das dreitägige Folklorefestival in Nikiti auf der Halbinsel Chalkidiki.
Amtssprache: Neugriechisch
Bevölkerung: rund 11 Mio. Einwohner
Fläche: 132.000 km²
Hauptstadt: Athen (rund 721.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +30
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Std.
In den Köpfen vieler Urlauber existiert die Vorstellung von einem Griechenland, in dem immer die Sonne scheint, doch auch in Hellas gibt es geografische und somit klimatische Unterschiede. In den Sommermonaten lacht die Sonne tatsächlich im ganzen Land fast ununterbrochen von einem meist strahlend blauen Himmel herab. Die beste Reisezeit für Aktivurlauber ist im Mai und Juni, wenn die Natur erblüht und man herrliche Wanderungen unternehmen und an Seen und Flüssen im Landesinneren sowie am Meer bereits baden kann.
Im Hochsommer (Juli, August) kann es mit Temperaturen von bis zu 45 °C im südlichen Griechenland richtig heiß werden, während es in den nördlichen Landesteilen etwas kühler bleibt. Angenehmer – auch vom Touristenaufkommen her – wird es im September bei immer noch sehr angenehmen Luft- und Wassertemperaturen. Ab Mitte Oktober wird es dann landesweit kühler und es regnet häufiger. Vor allem im nördlichen Bergland kann es recht harte Winter geben. Im Spätsommer hingegen sind die sattgrünen Bergwälder des Nordens sowie die Nationalparks Pindos in Westmakedonien und Vikos-Aoos im Nordwesten beliebte Ausflugsziele.
Ouzo - eine typisch griechische Spirituose mit Anis
In Griechenland gehört gutes Essen zum geselligen Beisammensein dazu. Üblicherweise teilt man sich zunächst eine große Vorspeisenplatte, bestehend aus gekochten weißen Bohnen in Tomatensoße, hauchdünnen, in Olivenöl gebratenen Auberginen- und Zucchini-Scheiben, gebackenem Schafskäse, Blätterteigtaschen, gefüllt mit Spinat oder Schafskäse, verschiedenen Cremes aus Feta, frittierten Sardinen oder Sardellen, einem Bauernsalat aus Tomaten, Gurken, Paprika, Oliven sowie Schafskäse und Weinblättern, gefüllt mit Reis. Dazu werden Pita, ein weiches Fladenbrot, und Tsatsiki, Joghurt mit Knoblauch, Gurkenstückchen und Olivenöl gereicht. Sehr beliebte Hauptspeisen sind Mousakás, ein Auflauf mit Hackfleisch, Auberginen und Käse überbacken sowie Stifado, ein Schmortopf aus Kalb-, Kaninchen- oder Lammfleisch, Zwiebeln und Zimtstangen. Zu den einzelnen Gängen trinkt man wahlweise griechischen Wein, Bier oder den Anisschnaps Ouzo mit Wasser und Eis. Nachspeisen, wie z.B. Baklava, ein Gebäck aus Blätterteig, Nüssen und Honigsirup oder Loukoumades, frittierte Teigbällchen mit Honigsirup, sind extrem süß.

Italien

EU-Notruf: 112; Rettungsdienst, Erste Hilfe: 118; Nationale Polizei: 113; Feuerwehr: 115.
Frauen, die alleine reisen, müssen in Italien keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen treffen, sofern sie z.B. auf nächtliche Spaziergänge alleine in einsamen Gegenden oder auf das Trampen ohne Begleitung verzichten. Wer dem gängigen Klischee der italienischen Männer – groß, blond, schlank – entspricht, sollte sich aber insbesondere in Touristengebieten auf Pfiffe, Rufe, Gaffen und sonstige Gesten einstellen.
Die öffentlichen Telefonzellen sind fast nur noch mit Kartentelefonen ausgerüstet. Die Telefonkarten (scheda telefonica) gibt es in Kiosken, Postfilialen, Tankstellen und Tabakläden. Vorwahl Schweiz 0041, Österreich 0043, Deutschland 0049. Vorwahl Italien 0039. Die Ortsvorwahl ist in Italien immer Teil der Festnetznummer. Handynummern haben keine Anfangsnull. Mobiltelefone funktionieren problemlos, Internetverbindungen gibt es in den meisten Hotels und in Internetcafés, die in den meisten Städten und Ferienorten zu finden sind.
Kontaktadressen und Tipps in der Schweiz: Mobility International Schweiz, Rötzmattweg 51, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2126740, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch/home. Unterstützung bietet auch das Reisebüro für Behinderte, Procap Reisen, Frohburgerstraße 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2068830, reisen@procap.ch, http://www.procap-reisen.ch. In Deutschland: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK), Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim, Tel.: +49-6294-42810, Fax: +49-6294-428179, http://www.bsk-ev.org, zentrale@bsk-ev.org.
Capodanno (Neujahr, 1. Januar); Epifania (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Lunedì dell'Angelo (Ostermontag, März/April); Liberazione Italia (Tag der Befreiung, 25. April); Festa del lavoro (Tag der Arbeit, 1. Mai); Festa della Repubblica Italia (Tag der Republik, 2. Juni); Ferragosto (Tag des Augustus/Mariä Himmelfahrt, 15. August); Tutti i santi (Allerheiligen, 1. November); Immacolata Concezione (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Natale (Weihnachten, 25. Dezember); Santo Stefano (Stefanstag, 26. Dezember).
Karfreitag und Pfingstmontag sind keine Feiertage. Nur in Südtirol ist der Pfingstmontag ein Feiertag.
Homosexuelle Männer und Frauen werden in Italien noch heute von der Bevölkerungsmehrheit diskriminierend behandelt und häufig auch abschätzig mit Spottnamen bezeichnet, auch wenn Antidiskriminierungsgesetze bestehen. Lediglich die wenigen Intellektuellen unter ihnen können sich Gehör und Achtung für ihre Lebensweise verschaffen. Das Austauschen von Zärtlichkeiten wie Händehalten und Küssen ist in der Öffentlichkeit verpönt und stößt auf Ablehnung. Nur in Großstädten wie Mailand oder Neapel gibt es eine offizielle Transvestiten- und Schwulenszene. Neueste Errungenschaft: Im Februar 2016 beschloss der italienische Senat mit großer Mehrheit die Anerkennung homosexueller Lebenspartnerschaften.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Geldbeträge über 10.000 EUR müssen auf Befragen mündlich angegeben und einige geschützte Korallen-, Tier- und Pflanzenarten dürfen aufgrund des Washingtoner Abkommens weder ein- noch ausgeführt werden. Für Tabakwaren und Alkohol gelten innerhalb der EU folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, darunter max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren bis zu einem Wert von 300 EUR bzw. 430 EUR, falls die Anreise per Schiff oder Flugzeug erfolgt, zollfrei eingeführt werden.
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). In Italien müssen Käufer von gefälschten Markenartikeln (Jeans Taschen, Sonnenbrillen etc.) mit hohen Geldbußen rechnen. Die Zollbehörden gehen zunehmend strenger gegen Produkte von Markenpiraten vor.
Für Livigno, Campione d'Italia sowie den zu Italien gehörende Teil des Luganer Sees gelten gesonderte Zollbestimmungen bei der Ausreise: Personen über 17 Jahre dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen (Jugendliche unter 15 Jahren: 175 EUR, Flug- und Schiffsreisende: 430 EUR).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Es gibt keine besonderen Impfvorschriften für Italien. Die Standardimpfungen (gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) sollten aber vor Antritt einer Reise überprüft und bei Bedarf erweiteret werden.
Bei besonderer Exposition (z.B. im Falle von Hygienemängeln, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten, aktuellen Ausbrüchen etc.) kann eine Impfung gegen Hepatitis A (besonders in südlichen Landesteilen) und B sinnvoll sein.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Postämter sind i.d.R. Mo-Fr 8.30-13.30 Uhr und Sa 8.30-11.30 Uhr geöffnet. Die Kernzeiten der Banken liegen zwischen Mo-Fr 8.30-13 Uhr, wobei manche eine Stunde länger und z.T. auch am Samstagvormittag arbeiten. Geschäfte sind Mo-Sa 9.30-12.30 und ca. 15.30-19.30 Uhr, in Süditalien jeweils eine halbe Stunde länger für ihre Kunden da, viele Geschäfte im Zentrum der Städte auch sonntags und abends, große Einkaufszentren oft durchgehend Mo-Sa 10-21/22 Uhr. Museen können normalerweise Di-So von 9-17 Uhr besucht werden; Mo ist meist Ruhetag. Kirchen sind während der Mittagszeit oft geschlossen und auch während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich.
Trinkgeld ist in Italien für viele Dienstleistungen angebracht, z.B. für Zimmerpersonal, Kofferträger, Taxifahrer und Fremdenführer. In Restaurants gibt man bis zu 10 Prozent des Rechnungsbetrags.
Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten in Italien einen gültigen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Via San Martino della Battaglia 4
00185 Rom
Tel.: +39-06-492131
Fax: +39-06-4452672
E-Mail: info@rom.diplo.de
Web: http://www.rom.diplo.de/Vertretung/rom/de/Startseite.html
Öffnungszeiten: Mo-Mi, Fr 9-12 Uhr, Do 9-12 u. 14-16 Uhr

Österreichische Botschaft
Via Pergolesi 3
00198 Rom
Tel.: +39-06-8440141
Fax: +39-06-8543286
E-Mail: rom-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/rom.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Via Barnaba Oriani 61
00197 Rom
Tel.: +39-06-809571
Fax: +39-06-8088510
E-Mail: rom.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/roma
Öffnungszeiten: Mo-Do 8-13 u. 14-17.30 Uhr, Fr 8-13 Uhr
Die Stromspannung beträgt fast überall 230 Volt, manchmal auch nur 50 Volt. Es werden Stecker vom Typ L und C verwendet, letztere finden auch im deutschsprachigen Raum Verwendung. Da auch andere Steckertypen (z.B. F oder E) vorkommen, empfiehlt sich die Mitnahme eines Reiseadapters, den man notfalls auch vor Ort erwerben kann.
Die medizinische Versorgung in Italien ist sehr gut. Kostenlose erste Hilfe bieten die Notaufnahmen der Krankenhäuser. In jedem Fall empfiehlt sich die Mitnahme der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) sowie der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt.
Die Küstenstraße Amalfitana bei Salerno
Italien verfügt über ein gut ausgebautes Bus- und Bahnliniennetz. Verspätungen sind jedoch insbesondere bei der staatlichen Eisenbahn Ferrovie dello Stato (FS) an der Tagesordnung. Die Tickets für Zugfahrten sind sehr günstig, lediglich für IC- und ICE-Züge gelten Aufpreise. Fahrscheine müssen vor dem Einstieg am Automaten entwertet werden. Schneller unterwegs ist man mit den zahlreich verkehrenden Bussen, die auch in entlegene Regionen und Dörfer fahren. Busfahrkarten sind z.B. in Bars und Tabacchi-Geschäften erhältlich.
Für die Nutzung italienischer Autobahnen fällt eine Maut an und zur Hauptverkehrszeit kann es zu längeren Warteschlangen an den Zahlstellen kommen. Verkehrssünden, vor allem das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit, aber auch Alkohol oder Drogen am Steuer sowie Telefonieren mit dem Handy, werden mit hohen Strafen belegt. Auf Autobahnen und größeren Überlandstraßen muss auch bei Tag das Abblendlicht eingeschaltet werden. Auch in Italien ist das Mitführen einer Warnweste im Auto vorgeschrieben.
Sizilien ist mit dem Festland durch Fähren, z.B. von Neapel oder Villa San Giovanni, verbunden. Nach Sardinien gelangt man von Neapel, Livorno, Genua oder Civitavecchia. Innerhalb von Rom, Mailand und Neapel bewegt man sich am schnellsten mit der U-Bahn fort, in anderen Großstädten wird der öffentliche Nahverkehr mit Bussen und Trambahnen bedient. Mit einem Ticket können alle öffentlichen Verkehrsmittel einer Stadt genutzt werden.
Abgesehen von den Alpen und dem Apennin herrscht in Italien ein mediterranes Klima, wobei es regionale Unterschiede gibt. Die Wintermonate sind kalt bis mäßig warm und es regnet häufig, in den Alpen schneit es. In den trockenen Sommermonaten wird das Wetter hauptsächlich von den heißen Winden aus Nordafrika beeinflusst, welche die Temperaturen in Süd- und Mittelitalien nicht selten über die 35 °C-Marke treiben. Für Aktivurlaube und Städtetrips eignen sich der Frühling und Herbst am besten, Wintersportler kommen von Dezember bis März auf ihre Kosten und Badeurlauber aalen sich von Juni bis September an den herrlichen Stränden der Italienischen Adria und Riviera.
Was die Mode betrifft, ist in Italien alles erlaubt, jedoch sollte man beim Besuch von Kirchen und Klöstern keine schulterfreien Tops, kurzen Hosen/Röcke oder Strandkleidung tragen. Auch beim Bummel durch die Altstadt ist ein allzu freizügiger Kleidungsstil nicht angebracht; manche Kommunen erheben dafür sogar ein Bußgeld.
April-Oktober Auf dem Programm des Bologna Festivals stehen zahlreiche Konzerte klassischer und zeitgenössischer Musik (http://www.bolognafestival.it).
Mai-Juni Maggio dei Monumenti ist die wichtigste Veranstaltung in Neapel. Während dieser Zeit haben zahlreiche Kirchen, Paläste und Privatvillen geöffnet, die normalerweise vor der Öffentlichkeit verschlossen bleiben.
Juni-September Veronas Opernfestspiele werden in der Arena di Verona ausgetragen (http://www.arena.it).
Juli-August Kammermusik ist auf der Musikwoche in Siena zu hören (http://www.chigiana.it).
In Torre del Lago findet das Puccini Festival statt (http://www.puccinifestival.it).
August Ein einmaliges Opernerlebnis garantiert das Rossini Opera Festival in Pesaro (http://www.rossinioperafestival.it).
November-Dezember Ein besonderes Highlight ist auch das Torino Film Festival (http://www.torinofilmfest.org).
Amtssprache: Italienisch, regional auch: Deutsch und Ladinisch in Trentino-Südtirol, Französisch im Aostatal und Slowenisch in den Provinzen Triest und Görz
Bevölkerung: rund 60 Mio. Einwohner
Fläche: 301.277 km²
Hauptstadt: Rom (rund 2,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +39 (Ortsvorwahl mit 0 für das Festnetz, ohne 0 für Handys)
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Pasta mit Tomaten und Oliven
Ein typisch italienisches Abendessen besteht in der Regel aus vier Gängen. Folgende Vorspeisen muss man einfach probiert haben: Vitello Tonnato, gekochtes Kalbfleisch in hauchdünnen Scheiben mit einer Thunfischsoße, Frutti di Mare, eine Platte mit gemischten Meeresfrüchten, Carpaccio, rohes Rindfleisch in hauchdünnen Scheiben und natürlich den Klassiker Caprese, Mozzarella mit Tomaten und Basilikum. Dazu wird Brot gereicht, vorzugsweise Ciabatta. Den ersten Hauptgang bilden diverse Nudel-, Risottogerichte oder Suppen. Als zweiten Hauptgang isst man Fisch- oder Fleischgerichte. Die beliebtesten Nachspeisen sind Tiramisu, Zabaione, eine Weinschaumcreme, Panna Cotta, eine Süßspeise aus Sahne, Zucker und Gelatine oder aber Gelato, original italienisches Eis. Anschließend wird meist Latte Macchiato, Espresso oder Cappuccino gereicht. Hervorragend für zwischendurch ist ein Stück Pizza mit einem Gläschen Rot- oder Weißwein.
MC-MO07

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrt mit Phoenix Reisen

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei Phoenix Reisen zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Phoenix Reisen.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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