MEIN SCHIFF 1: Wellengang im Reggaetakt

Punta Cana - La Romana - Ocho Rios - Montego Bay - Cozumel - Costa Maya - Belize City - Roatán - Puerto Limón - Colón - Cartagena

Bevor Sie an Bord gehen, können Sie im 4*-all inclusive-Hotel in Punta Cana und beim Ausflug zum Strand Ihrer Träume in Urlaubsstimmung kommen. Anschließend erleben Sie eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise entlang der Küste Mittelamerikas.

Neben insgesamt vier Tagen auf See können Sie sich auf wunderbar vielfältige Ziele in Mexiko, Belize, Honduras, Costa Rica, Panama, Kolumbien und auf Jamaika freuen. Lassen Sie sich verzaubern vom malerischen Montego Bay oder dem romantischen La Romana. Zwischen karibischem Flair und mittelamerikanischem Temperament werden Sie an Bord mit dem Premium Alles Inklusive-Konzept rundum verwöhnt.

  • Frühbucherpreis bis 31.05.2020
  • sz-Reisen PLUS: Vorprogramm Punta Cana
  • Premium Alles Inklusive 

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrtAusflug (fak.)

1. Tag:

Punta Cana  Flug und Transfer zum Hotel

2. Tag:

Punta Cana  Ausflug Isla Saona

3. Tag:

Punta Cana 22:00Transfer Hotel – Hafen La Romana, Einschiffung

4. Tag:

Urlaub auf See

5. Tag:

Ocho Rios / Jamaika 07:0020:00 

6. Tag:

Montego Bay / Jamaika 07:0022:00 

7. Tag:

Urlaub auf See

8. Tag:

Cozumel / Mexiko 06:3020:00 

9. Tag:

Costa Maya / Mexiko 07:0019:00 

10. Tag:

Belize City / Belize 08:0019:00 

11. Tag:

Roatán / Honduras 08:0018:00 

12. Tag:

Urlaub auf See

13. Tag:

Puerto Limón / Costa Rica 07:0017:00 

14. Tag:

Colón / Panama 05:4516:30 

15. Tag:

Cartagena / Kolumbien 10:0018:00 

16. Tag:

Urlaub auf See

17. Tag:

La Romana / Dom. Rep. 07:00  

18. Tag:

La Romana / Dom. Rep.   Ankunft in Berlin- Tegel, Transfer nach Hause
Fahrplanänderungen vorbehalten

ab4279 

Mein Schiff 1

Mit der Taufe der Mein Schiff 1 wurde die Mein Schiff ® Flotte am 11. Mai 2018 im Hamburger Hafen mit einer neuen Nummer 1 gekrönt. 

An Bord

  • Bordsprache: deutsch
  • Zahlungsmittel: EURO
  • WLAN: gegen Gebühr buchbar
  • Rauchen: auf den Kabinenbalkons und in den gekennzeichneten Raucherbereichen
  • Kleidung: klassisch-leger; keine kurzen Hosen zum Abendessen
  • Barrierefreiheit: einige barrierefreie Kabinen; Aufzüge; fast alle Bereiche barrierefrei 
  • Restaurants: 12 Restaurants & Bistros und 17 Bars & Lounges
  • Unterhaltung: exklusive und abwechslungsreiche Shows
  • Aktivitäten: Fotogalerie; LUMAS Galerie; Space Cruise; Schaubühne; Theater; Casino & Lounge; Thalia Leselounge; Atelier
  • Wellness-Bereich / Fitnesscenter: SPA & Meer Bereich; Saunalandschaft; Kräuterdampfbad; Fußbäder; Mineralbad; Eisbrunne; Duschraum mit verschiedenen Duschen; Ruheraum; Ruhebalkon; SPA Anwendungen; 25 m Außenpool; Joggingstrecke
  • Kinderbetreuung: Kids-Club; Teenslounge; Baby-Raum
  • Trinkgelder: spezieller Trinkgeldumschlag auf der Kabine

Kabinen

  • Anzahl Kabinen: 1.447
  • Decks: 14
  • Ausstattung Bad: Dusche/WC; Haartrockner
  • Klimaanlage: ja
  • TV: ja

Technische Daten

  • Baujahr: 2018
  • Flagge: Malta
  • Länge/Breite/Tiefgang: 315,7 m / 35,8 m / 8 m
  • Max. Passagierzahl: 2.894
  • Besatzung: 1.100

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

ab4279 

Beförderung

  • Haustürtransfer zum/ab Schiff in ausgewählten Regionen
  • Flug nach Punta Cana und zurück in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen - Hafen - Flughafen
  • Einschiffung in La Romana
  • Ausschiffung in La Romana

Hotel, Kabine und Verpflegung

  • 2x Übernachtungen im 4*-Hotel in Punta Cana All inclusive
  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Premium All-Inclusive: Alle Speisen sowie vielfältige Auswahl an Getränken - auch außerhalb  der Essenszeiten - in allen Bars und fast allen Restaurants inklusive

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Konzerte, Shows und Theateraufführungen von internationalem Format
  • Nutzung verschiedener Sport- und Gesundheitsangebote
  • SPA & Meer-Bereich, Saunalandschaft
  • Kinderbetreuung (Kids-Club, oder der Sturmfrei - Teenslounge mit ausgebildeten Betreuern)
  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Deutsch sprechende Bordreiseleitung
  • sz-Reisebegleitung

ab4279 

Zielland

Dominikanische Republik

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist die Dominikanische Republik kein gutes Reiseland. Die auf verschiedenen Ebenen angelegten Gehsteige sind für Rollstuhlfahrer nur schwer zu passieren, Busfahrten nahezu unmöglich. Tipps und Informationen über behindertengerechte Einrichtungen sind z.B. bei Mobility International und der Touristeninformation erhältlich.

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-6221-26740
Fax: +41-6221-26739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Die Dominikanische Republik verlangt bei der Einreise keinen Nachweis über Impfungen. Im eigenen Interesse sollten jedoch folgende Punkte beachtet werden: Es besteht landesweit ein geringes Malaria-Risiko, v.a. in den westlichen Provinzen Azua, Bahoruco, Dajabón und in La Altagracia (Punta Cana). Santo Domingo und Santiago sind malariafrei. Ein guter Mückenschutz (körperbedeckende Kleidung, Insektenschutzmittel, Moskitonetz) ist empfehlenswert, auch um die Gefahr einer Dengue-Fieber-Infektion zu minimieren (hier wurde kürzlich eine Epidemie ausgerufen), ebenso kann in Einzelfällen eine Chemoprophylaxe (Medikamenteneinnahme) sinnvoll sein.
Generell wird empfohlen, anlässlich einer Auslandsreise den Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Hepatitis A zu überprüfen bzw. aufzufrischen. Für längere Aufenthalte empfiehlt sich eine Impfung gegen Hepatits B, Typhus und Tollwut.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für die Einreise in die Dominikanische Republik benötigen Europäer einen Reisepass, der ab dem Ankunftsdatum noch mindestens sechs Monate gültig ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Besucher müssen nach der Ankunft eine Touristenkarte für 10 USD kaufen, wenn diese nicht schon über den Reiseveranstalter im Heimatland erworben wurde. Sie berechtigt zu einem Aufenthalt von bis zu 30 Tagen. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer fällig, die zum Teil schon im Preis für das Flugticket inbegriffen ist. Alle Reisenden müssen über ein Weiter- oder Rückflugticket verfügen und für den Aufenthalt ausreichende Geldmittel vorweisen können. Wer einen Aufenthalt von über 30 Tagen plant, muss eine kostenpflichtige Verlängerung beim zuständigen Migrationsbüro beantragen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Hotelrechnung enthält bereits einen Zuschlag von 26 Prozent auf Zimmer (16 Prozent) und Service (10 Prozent) und auch im Restaurant werden eine Steuer von 16 Prozent auf den angegebenen Preis der Gerichte sowie ein Bedienzuschlag von 10 Prozent erhoben. Ein zusätzliches Trinkgeld (propina) in Höhe von 5-10 Prozent im Restaurant ist bei Zufriedenheit dennoch angebracht. Es empfiehlt sich, dem Zimmerservice im Hotel bereits zu Beginn des Aufenthalts ein Trinkgeld zu geben, da dies zu besonderen Leistungen anspornt. Für das Tragen von Gepäck und andere Dienstleistungen (Auto bewachen etc.) wird ein kleiner Bonus erwartet.
Feuerwehr, Polizei und Ambulanz erreicht man landesweit unter der Telefonnummer 911, die Touristenpolizei (CesTUR) unter der 8092222026.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día de los Reyes Magos (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Nuestra Señora de Altagracia (Fest der Landespatronin, 21. Januar); Día de Duarte (Geburtstag von Pablo Duarte, 26. Januar); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 27. Februar); Viernes Santo (Karfreitag, April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Ascension de Nuestro Senor (Christi Himmelfahrt), Corpus Christi (Fronleichnam, Juni); Dia de la Fundación de Santo Domingo (Gründungstag von Santo Domingo, 4. August), Día de la Restauración (Tag der Wiederherstellung der Republik, 16. August); Nuestra Señora de las Mercedes (Tag der Schutzheiligen, 24. September); Día de la Raza (Kolumbus-Tag, 12. Oktober); Día de la Constitución (Tag der Verfassung, 6. November); Weihnachten (Navidad, 25. Dezember).
In der Dominikanischen Republik wird Homosexualität weitgehend gesellschaftlich akzeptiert, obwohl sie in Teilen der streng katholischen Bevölkerung noch immer ein Tabuthema darstellt und vom Machismo verpönt wird. Homosexuelle Handlungen sind legal, ein Antidiskriminierungsgesetz besteht nicht. Weder die gleichgeschlechtliche Ehe noch eingetragene Partnerschaften werden anerkannt. Eine kleine LGTBQ-Szene findet sich in der Hauptstadt Santo Domingo sowie vereinzelt in Touristenzentren.
Die medizinische Versorgung in der Dominikanischen Republik ist einigermaßen gut, viele Ärzte erhielten ihre Ausbildung in den USA oder in Europa. Vor allem in den Touristengebieten und größeren Städten gibt es zahlreiche Ärzte, die Englisch sprechen, manche auch Deutsch oder Französisch. Privatkliniken sind i.d.R. besser ausgestattet als öffentliche Krankenhäuser. Aber Vorsicht: Besonders in Touristengebieten verlangen die Gesundheitszentren oft viel Geld für teils nicht unbedingt erforderliche Behandlungen (Übertherapie). Ein Klinikaufenthalt muss im Voraus bar bezahlt werden. Man sollte auf jeden Fall vor der Reise prüfen, ob die eigene Krankenversicherung eine Behandlung im Ausland hinreichend abdeckt und ggf. eine zusätzliche Notfall-Rücktransportversicherung abschließen.
Die Netzspannung beträgt 110 Volt. Die Steckdosen haben amerikanischen Standard, weshalb die Mitnahme eines Universaladapters empfehlenswert ist. Außerdem sollte man eine Taschenlampe oder Kerze im Gepäck haben, da es öfters zu Stromausfällen (apagones) kommt.
Frauen können die Insel im Normalfall ohne Probleme alleine bereisen. Vor allem hellhäutige, blonde Europäerinnen sollten sich aber auf die eine oder andere Anmache der lateinamerikanischen „Machos“ einstellen. Abhilfe kann oft schon der Verweis auf einen vermeintlichen Ehemann schaffen, der z.B. im Hotelzimmer wartet oder gleich nachkommt.
Die Öffnungszeiten sind von Region zu Region unterschiedlich. Geschäfte und Märkte haben meist von Mo-Fr von 9-13 und von 15-19 Uhr geöffnet, samstags schließen sie meist früher. Die meisten Läden sind sonntags geschlossen. Ämter und Behörden arbeiten i.d.R. Mo-Fr von 8-12 und von 14-18 Uhr, Banken Mo-Fr von 9-12 und von 14-16 Uhr, Sa nur vormittags.
1 l Alkohol, 200 Zigaretten und Geschenkartikel im Gesamtwert von 100 USD dürfen eingeführt werden. Teure elektronische Geräte sollte man bei der Einreise im Pass registrieren lassen, um eventuelle Probleme bei der Ausreise zu vermeiden. Es besteht eine Meldepflicht von Barmitteln, die den Wert von 10.000 USD übersteigen. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Edificio GINAKA 2.0, pisos 5 y 6
Avenida Núñez de Cáceres No. 11
Santo Domingo
Tel.: +1809-542-8950
Fax: +1809-542-8955
E-Mail: info@santo-domingo.diplo.de
Web: https://santo-domingo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-15 Uhr

Büro der Österreichischen Botschaft Caracas
in der Schweizerischen Botschaft
Avenida Gustavo Mejía Ricart 102
Santo Domingo
Tel.: +1809-412-4014
Fax: +1809-412-8660
E-Mail: santo-domingo-as@bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Edificio Corporativo 2010, Piso 10
Av. Gustavo Mejía Ricart 102 (esq. Av. Abraham Lincoln)
Santo Domingo
Tel.: +1809-533-3781
Fax: +1809-532-3781
E-Mail: santodomingo@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/santodomingo
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr
In den Rechnungen von Hotels und Restaurants ist der Service-Zuschlag normalerweise bereits enthalten. Ein finanzielles Extra wird deshalb nur bei ausgesprochener Zufriedenheit gezahlt. Kofferträger und Zimmermädchen erwarten jedoch ein Trinkgeld.
Am einfachsten erkundet man die Schönheiten der Insel mit dem Auto, das in Santo Domingo, Puerto Plata oder den übrigen Touristenzentren gemietet werden kann. Allerdings sind die Kosten relativ hoch, zudem wird eine stattliche Kaution als Sicherheit verlangt. Der Verkehr auf der Insel ist gewöhnungsbedürftig, denn die Einheimischen fahren geradezu halsbrecherisch. Wer sich an offizielle Vorschriften hält, wird schnell zum Verkehrshindernis. Von der Anmietung eines Motorrads ist aus Sicherheitsgründen abzuraten.
Größere Distanzen überwindet man relativ preisgünstig per Flugzeug. Noch günstiger fährt man mit klimatisierten Überlandbussen, die allerdings nur die Hauptstrecken bedienen. Auf Nebenstrecken verkehren so genannte Guaguas (Kleinbusse), die auf Handzeichen nach Bedarf anhalten. Innerhalb der Städte verkehren Carros públicos (Sammeltaxis) auf festen Routen. Sie sind im Vergleich zum Taxi sehr günstig.
Februar-März Die Karnevalszeit wird allerorts mit bunten Kostümen, Masken und Umzügen gefeiert; legendär sind die Feierlichkeiten in Santo Domingo und La Vega.
März/April Während der Semana Santa, wie die Karwoche auch genannt wird, werden vielerorts feuchtfröhliche Feste ausgerichtet, wobei die farbenfrohen Prozessionen in der Nacht vom Gründonnerstag auf den Karfreitag den Höhepunkt der Festlichkeiten bilden.
Juli-August Das Festival del Merengue in Santo Domingo gehört zu den wichtigsten Merengue-Wettbewerben der Dominikanischen Republik und begeistert Ende Juli ein immer größer werdendes internationales Publikum.
Oktober In der ersten Monatswoche wird das Festival del Merengue im Zentrum von Puerto Plata gefeiert. Bei diesem Tanzfest kann man auch Kunsthandwerk erwerben. Den Abschluss bildet ein großes Feuerwerk.
An die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 erinnern die Einheimischen alljährlich am 12. Oktober mit der Niederlegung eines Kranzes am Kolumbus-Leuchtturm in Santo Domingo, dem Faro a Colón, und weiteren Staatsakten.
August-November An der Nordküste findet das gigantische Dominican Republic Jazz Fetsival mit nationalen und internationalen Musikern statt (https://drjazzfestival.com).
Die Dominikanische Republik ist mit ihrem feuchtwarmen tropischen Klima das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel. Nordost- und Südostpassat bestimmen die Witterung. Im Sommer gibt es üblicherweise eine Regenzeit mit vermehrten Niederschlägen im Mai und August. Im Winter herrscht von November bis März Trockenzeit. Das Wetter unterscheidet sich dabei von Region zu Region: An der Nordküste, auf der Halbinsel Samaná, an den östlichen Hängen der Sierra de Baoruca und rund um San Cristóbal regnet es am meisten, allerdings oft nur in Form von kurzen, heftigen Schauern. Im Osten der Insel, in der Enriquillo-Senke an der Grenze zu Haiti und in der Umgebung von Monte Cristi ist es sehr heiß und trocken, was sich in einer kargen Vegetation widerspiegelt.
An der Küste liegen die Tagestemperaturen ganzjährig zwischen 26 und 33 °C und sinken auch in der Nacht kaum unter 20 °C. Lediglich in den Gebirgen im Landesinneren kann es im Januar auch einmal Minusgrade geben. Für Ausflüge ins Bergland sollte man warme Kleidung im Gepäck haben. Zwischen Juli und August kann es gelegentlich zu Hurrikanen kommen.
Authentische kreolische Küche, comida criolla, kann man in einem der kleinen Lokale, den sog. comedores, probieren, die auch von den Einheimischen gerne besucht werden. Das Nationalgericht (bandera dominicana) besteht aus Fleisch, Bohnen und Reis, aber auch Spanferkel vom Grill (lechón asado), Ziegeneintopf (chivo guisado) und ein Eintopf aus Nudeln, Fleisch und Zwiebeln stehen häufig auf der Speisekarte. An der Küste werden diverse Fischgerichte in Kokoscreme (pescado al coco) und das gedünstete Fleisch einer Meeresschnecke (lambi) als Spezialitäten serviert.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 10,28 Mio. Einwohner
Fläche: 48.320 km²
Hauptstadt: Santo Domingo de Guzmán (rund 3 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +1
Währung: Dominikanischer Peso (Abk.: RD$; ISO-4217-Code: DOP)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST), Mitteleuropäische Zeit (MEZ): -5 Std., Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -6 Std.; keine Umstellung auf Sommerzeit

Jamaika

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber ist nur dann Pflicht, wenn man aus Infektionsgebieten anreist. Ein Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen; gegen das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber gibt es keine Impfung. Hier hilft nur Mückenschutz und notfalls ein Gang zum Arzt. Auch gegen die durch Moskitos übertragene Malariainfektion sollte man sich mit Hilfe von körperbedeckender Kleidung, Insektenschutzmittel und Moskitonetzen schützen und sich bereits im Heimatland beim Tropenarzt über eine Malariaprophylaxe informieren. Anstatt gechlortes Leitungswasser zu trinken, kauft man besser abgefülltes Wasser im Supermarkt. HIV-Infektionen sind, wie auch auf anderen Karibikinseln, relativ weit verbreitet.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Reisebüros können i.d.R. Auskunft über behindertengerechte Hotels geben und verfügen über entsprechende Datenbanken, in denen sie nach bestimmten Kriterien filtern können. Menschen mit Behinderung haben auch die Möglichkeit, sich bei Selbsthilfegruppen im eigenen Land nach den Erfahrungen anderer Mitglieder zu erkundigen. Hilfreiche Informationen erteilt außerdem Mobility International Schweiz. Abgesenkte Bordsteine und sonstige Vorkehrungen für Rollstuhlfahrer sind auf Jamaika kaum zu finden, dafür sind die Einheimischen ein sehr freundliches und hilfsbereites Volk.

Mobility International Schweiz
c/o Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4600 Olten
Tel.: + +41-62-2126740
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Neujahr (1. Januar); Aschermittwoch (Februar/März); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (22. Mai); Tag der Sklavenbefreiung (1. August); Unabhängigkeitstag (erster Montag im August); Tag der Nationalhelden (dritter Montag im Oktober); Weihnachten (25./26. Dezember).
Eine Tochtergesellschaft der amerikanischen Firma Cable & Wireless betreibt das jamaikanische Telefonnetz. In größeren Orten findet man im Zentrum Büros von C & W, in denen man Telefonkarten für internationale Gespräche kaufen sowie telefonieren kann. Auslandsgespräche vom Hotel aus sind erheblich teurer. „Crediphones" heißen Telefonzellen, in denen man mit Kreditkarte bezahlen kann. Vorwahlen: Jamaika 001876, Schweiz 01141, Österreich 01143, Deutschland 01149. Im Bereich der Mobiltelefonie sollte man sich vor Antritt der Reise beim jeweiligen Mobilfunkanbieter über die Roaming-Gebühren informieren bzw. entsprechende Tarifoptionen für Jamaika buchen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, sich vor Ort eine Prepaid-Karte eines nationalen Anbieters (z.B. Digicel: https://www.digicelgroup.com) zu besorgen.
Touristen können sich bis zu 90 Tage ohne Visum auf Jamaika aufhalten. Erwachsene benötigen einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Haustiere dürfen nicht einreisen, weil Jamaika tollwutfreies Gebiet ist. Ausreichende finanzielle Mittel und ein Weiter- bzw. Rückflugticket sind nachzuweisen. Bei der Ausreise wird eine Gebühr von 1.000 JMD fällig, die aber in der Regel im Preis des Flugtickets schon enthalten ist und von den Fluggesellschaften abgeführt wird (bei der Buchung nachfragen!). Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird der Nachweis für eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Polizei, Luft- und Seerettung erreicht man unter 119, Krankenwagen und Feuerwehr unter 110, für Hurrikanwarnungen ruft man die 116 an.
Wenn man mit einer Dienstleistung zufrieden war, sollte man auf Jamaika in jedem Fall ein Trinkgeld (ca. 10 Prozent) geben, zumal das Servicepersonal zu niedrigen Löhnen arbeitet. In Hotels und Restaurants ist ein Bedienzuschlag (service charge) von 10-15 Prozent vorgesehen. Man sollte von Fall zu Fall prüfen, ob dieser bereits im Preis für Speisen und Zimmer enthalten ist oder noch extra berechnet wird.
Für Drogen, Waffen, Landeswährung, Produkte aus Ziegenleder, Tiere und Pflanzen, pornografisches Material und obszöne Bilder besteht Ein- und Ausfuhrverbot. Ansonsten dürfen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 230 g Tabak, 1 l Alkohol, 170 ml Parfüm und 340 ml Eau de Toilette sowie Fremdwährung in unbegrenzter Höhe mitgebracht werden, wobei diese bei der Einreise angegeben werden müssen. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Geschäfte öffnen Mo-Fr von 8.30-16.30/17 Uhr und Sa bis 15 oder 16 Uhr. Postämter können Mo-Fr 9-17 Uhr, Banken Mo-Fr 9-16 Uhr aufgesucht werden. Ämter und Behörden sind i.d.R. Mo-Fr 8.30/9 bis 16/16.30 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet.
Homosexuelle Handlungen zwischen Männern sind auf Jamaika per Gesetz verboten und werden mit bis zu 10 Jahren Haft bestraft. Gleichgeschlechtliche Liebe wird auch von der Gesellschaft kaum akzeptiert und in vielen Hotels sind Homosexuelle nicht willkommen. In der Öffentlichkeit ist in jedem Fall Zurückhaltung angebracht und von gegenseitigen Zuneigungsbekundungen abzusehen.
Mit Sexualität geht man auf Jamaika locker um und Frauen, die Jamaika alleine bereisen, sollten sich auf häufige Annäherungsversuche einstellen. Manch einheimischer Mann verdient sein Geld als „Boy“ für Touristinnen. Sollte ein solcher Gigolo Sie z.B. bei einer Stadtbesichtigung oder am Strand umwerben, hat er für gewöhnlich rein geschäftliche Absichten. Ein klares „no, thanks“ oder der Verweis auf einen vermeintlichen Freund oder Ehemann wird i.d.R. verstanden; bei allzu aufdringlichen Verehrern kann es hilfreich sein, sich an jamaikanische Frauen zu wenden. Die Mitarbeiter im Hotel können meist Tipps geben, welche Gegenden man lieber meiden sollte. Nachts sollte man als Frau nicht alleine ausgehen.
Die Netzspannung beträgt in der Regel 110, in großen Hotels auch 220 Volt. Man benötigt einen Adapter für US-amerikanische Flachstecker, der von manchen Hotels bereitgestellt wird.
In Kingston und größeren Städten wie Montego Bay, Ocho Rios, Negril, Mandeville, St. Thomas und Port Antonio gibt es private und öffentliche Krankenhäuser. Kompliziertere Krankheiten oder Verletzungen lässt man besser im Heimatland behandeln. Reisende sollten in jedem Fall vorab prüfen, ob eine medizinische Versorgung im Ausland von der Versicherung hinreichend abgedeckt ist und eine Rücktransportversicherung für den Notfall abschließen.
Deutsche Botschaft
10 Waterloo Road
Kingston 10
Tel.: +1876-926-6728
Fax: +1876-620-5457
Web: http://www.kingston.diplo.de

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
2 Ardenne Road
Kingston 10
Tel.: +1876-940-2404
Fax: +1876-956-7505
E-Mail: josef@roundhilljamaica.com

Schweizerisches Generalkonsulat
c/o Swiss Stores Ltd.
107 Harbour Street
Kingston
Tel.: +1876-948-9656
Fax: +1876-922-8403
E-Mail: kingston@honorarvertretung.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/zameri/vjam/afojam.html
Wer mit einem Mietwagen die Insel erkunden möchte, muss abseits der Hauptstraßen auf schlechte Straßenverhältnisse gefasst sein. Auch der Linksverkehr stellt Besucher anfangs vor beträchtliche Probleme. An den Flughäfen von Kingston und Montego Bay gibt es zahlreiche Autovermietungen, in der Hauptsaison ist es ratsam, vor Antritt der Reise zu reservieren. Um ein Auto zu mieten, muss man einen nationalen Führerschein und Kreditkarte vorweisen und mindestens 25 Jahre alt sein.
Bei einer Fahrt mit dem Taxi sollte man auf zwei Dinge achten: Der Fahrpreis sollte immer vor Antritt der Fahrt ausgehandelt werden, außerdem empfiehlt es sich, nur mit lizenzierten Taxis zu fahren. Diese sind mit den Buchstaben PPV (Public Passenger Vehicle) gekennzeichnet. Günstig, wenngleich wenig komfortabel, sind Busse und Minibusse, die fast jeden Ort auf Jamaica ansteuern, jedoch häufig überfüllt sind. Flüge innerhalb Jamaikas sind mit Caribbean Airlines möglich, die Airline fliegt Kingston und Montego Bay an (https://www.caribbean-airlines.com). Daneben gibt es Chartergesellschaften, die Flüge zu verschiedenen Zielen auf Jamaika anbieten.
Internationale Transatlantikverbindungen, vor allem nach Kingston und Montego Bay, werden von British Airways und Air Jamaica (ab London) sowie beispielsweise von Condor (ab Frankfurt; https://www.condor.com) bedient.
Im Flachland und an der Küste ist es das ganze Jahr über sommerlich warm mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 27 und 32 °C, in den Bergen ist es etwa 7 °C kühler. Die Wassertemperatur liegt kontinuierlich bei herrlich angenehmen 25-28 °C – perfekte Bedingungen für einen Badeurlaub! Am meisten Niederschlag fällt im September und Oktober, wobei im August und September vereinzelt Hurrikane zu erwarten sind. Wirklich schwere Stürme gibt es aber nur ungefähr alle 10 Jahre. Im Sommer sollte man dennoch stets den Wetterbericht verfolgen. Jamaika liegt in einer seismisch aktiven Zone und es kann zu Erdbeben kommen.
Die beste Reisezeit geht von Dezember bis April – dann ist Hochsaison und auch die Preise gehen entsprechend in die Höhe. Stetige Winde machen die recht hohe Luftfeuchtigkeit erträglich. Es empfiehlt sich atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern, aber auch eine leichte Jacke oder ein Pullover für die Abendstunden. Wer Bergwanderungen unternehmen möchte, sollte wind- und regendichte Kleidung und festes Schuhwerk im Reisegepäck haben. Innenstädte und Restaurants sollten nicht im Strand-Outfit besucht werden.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 2,9 Mio. Einwohner
Fläche: 10.991 km²
Hauptstadt: Kingston (rund 900.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1876
Währung: Jamaika-Dollar (Abk.: J$; ISO-4217-Code: JMD)
Zeitzone: Eastern Standard Time (EST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden; Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -7 Stunden; keine Umstellung auf Sommerzeit
Januar Das Maroon Festival in Accompong ist ein großes Straßenfest mit viel Musik, Tanz und gutem Essen.
6. Februar Vielerorts feiert man am Geburtstag Bob Marleys einen Bob Marley Birthday Bash.
April Am Jamaica Carnival finden in Kingston, Montego Bay, Negril und Ocho Rios besonders farbenprächtige Paraden mit Tänzern und Musikern statt (http://carnivalinjamaica.com).
Juni Das Ocho Rios Jazz Festival erstreckt sich über eine Woche (http://www.ochoriosjazz.com).
Juli Reggae-Fans sollten auf keinen Fall das einwöchige Reggae Sumfest in Montego Bay verpassen (http://www.reggaesumfest.com).
6. August Anlässlich des Unabhängigkeitstages wird in Kingston eine große Parade veranstaltet.
September/Oktober Der Hochseeangelwettbewerb, Port Antonio International Marlin Tournament, zählt zu den ältesten in der Karibik.
Oktober Sogar in Kingston auf Jamaika wird alljährlich ein typisch deutsches Oktoberfest veranstaltet.
Dezember In diesem Monat findet in Negril der Reggae Marathon statt (https://www.reggaemarathon.com).
In der jamaikanischen Küche vereinen sich afrikanische, asiatische und europäische Einflüsse. Jamaikanische Delikatessen sind Jerk, gegrilltes oder geräuchertes, mariniertes Schweine- oder Hühnerfleisch, Saltfish and Ackee, getrockneter Kabeljau mit gekochter Ackee-Frucht oder Jamaican Pepperpot, ein scharfer Eintopf mit gepökeltem Rind- sowie Schweinefleisch und Okra. Weitere Gerichte, die man auf den Speisekarten findet, sind Spanferkel, gefüllt mit Reis, Paprika, Yamswurzeln, geraspelter Kokosnuss und Maismehl oder Reis mit Bohnen, Schalotten, Kokosmilch und Kokosöl. Als Snack für zwischendurch bieten sich gebratene Kochbananen, mit Hackfleisch gefüllte Blätterteigpasteten oder Johnny Cake, Fladen aus Maismehl, an. Zum Nachtisch darf man sich auf tropische Früchte freuen, wie z.B. Ananas, Melonen, Mangos, Papayas und Bananen. Ein weltweit verkaufter Rum ist der jamaikanische Captain Morgan.

Mexiko

Zur visumsfreien Einreise nach Mexiko wird ein Reisepass benötigt, der noch mindestens sechs Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Die Fluggesellschaften verteilen eine Touristenkarte (FMT) an jeden Einreisenden. Diese muss ausgefüllt und bei der Immigration abgegeben werden. Ein Abriss der Karte muss bei der Ausreise wieder vorgelegt werden. Die Aufenthaltsdauer ist auf 90 Tage beschränkt, kann aber um weitere 90 Tage verlängert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Mexikaner haben ein relativ entspanntes Verhältnis zur Homosexualität, Diskriminierungen kommen eher selten vor. Ab 2014 öffneten einzelne Bundesstaaten nach und nach die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, in vielen anderen werden Homo-Ehen anerkannt.
Eine aktive Szene verzeichnen Großstädte wie Mexiko-Stadt, Acapulco, Guadalajara, Monterrey oder Puerto Vallarta. Weitere Informationen vermittelt die Webseite https://www.gaymexicomap.com.
Zollfrei nach Mexiko eingeführt werden können Gegenstände für den persönlichen Gebrauch sowie Geschenke im Wert von bis zu 500 USD. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden, darunter 1 Laptop, 3 Handys, 2 Foto- oder Videokameras, 2 Sport­geräte, 1 Zelt inkl. Zubehör sowie 2 Musikinstrumente inkl. Alkohol, Benzin und zerschnitzelter Tabak können nicht eingeführt werden. Es dürfen keinerlei Nahrungsmittel, Pflanzen oder Tiere eingeführt werden. Die Ausfuhr von Gold (außer Goldschmuck), Kakteen, Antiquitäten und archäologischen Gegenständen ist nicht gestattet. Das Washingtoner Artenschutzabkommen verbietet die Einfuhr von Schwarzer Koralle und Schildpatt nach Europa. Die Landeswährung ist ab einem Betrag von 10.000 USD deklarationspflichtig, die Mitnahme von Fremdwährung ist ohne Begrenzung erlaubt, aber generell deklarationspflichtig.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Geschäfte haben in Mexiko die ganze Woche über von 10-20 Uhr geöffnet, in Touristengebieten abends häufig auch länger. Manche machen zwischen 14 und 17 Uhr eine „siesta“ (Pause). Archäologische Stätten sind i.d.R. von 8-17 Uhr zugänglich. Museen können täglich außer montags von 10-17/18 Uhr besucht werden, teilweise auch bis 20 Uhr. Banken und Behörden sind für gewöhnlich Mo-Fr von 10-13 Uhr, manche auch nachmittags für ihre Kunden da.
Den zentralen Notruf erreicht man in Mexiko unter 911, die Polizei unter 080, Ambulanz und Feuerwehr unter 060. Der Notruf der Touristenpolizei lautet 061.
Die Netzspannung in Mexiko beträgt 110 Volt. Für alle Geräte, die nicht mit einem US-amerikanischen Flachstecker ausgestattet sind, benötigt man einen Adapter.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 16. September); Día de Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).

Bewegliche Feiertage: Día de la Constitución Mexicana (Tag der Verfassung, Februar); Natalicio de Benito Juárez (Geburtstag von Benito Juárez, März); Semana Santa (Karwoche/Ostern, März/April); Revolución Mexicana (Tag der Revolution, November)
Mexiko hat die Landesvorwahl 0052, für Ferngespräche innerhalb des Landes muss man die 01 vorwählen. Um von Mexiko nach Deutschland anzurufen, wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vor. Telefonieren vom Hotel aus ist nach wie vor sehr teuer, etwas günstiger sind öffentliche Münz- oder Kartentelefone; für letztere benötigt man eine „tarjeta telefónica“, die man am Kiosk oder in verschiedenen Geschäften erhält.
Wer das eigene Handy nutzen möchte, dem empfiehlt sich der Kauf einer mexikanischen SIM-Karte der Anbieter Telcel oder Movistar, die direkt ein bestimmtes Guthaben bzw. Datenvolumen umfassen (https://www.telcel.com, https://www.movistar.com.mx). Mit dem Smartphone kann man dann auch, z.B. per Skype, über das Internet telefonieren. Den Tarif aus dem Heimatland zu nutzen, ist in den meisten Fällen unverhältnismäßig teuer. Öffentliche Einrichtungen und Unterkünfte bieten inzwischen auch häufig kostenloses WiFi an.
Spezielle Impfungen sind für eine Reise nach Mexiko nicht erforderlich. Allerdings ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie bei Kurzreisen und gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut bei längeren Aufenthalten empfehlenswert.
Es besteht ein ganzjähriges mittleres Malariarisiko in den südlichen Regenwaldgebieten; die Städte, Höhenlagen und Küstenregionen gelten als malariafrei. Um sich vor Malaria und vor dem auch in Touristenzentren auftretenden Dengue-Fieber zu schützen, ist auf ausreichenden Mückenschutz zu achten. Es gibt keine entsprechende Impfung.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche Botschaft
Horacio 1506
Col. Los Morales, Sección Alameda
11510 México, D.F.
Tel.: +52-55-52832200
Fax: +52-55-52812588
E-Mail: info@mexi.diplo.de
Web: http://www.mexiko.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-11.30 Uhr

Österreichische Botschaft
Sierra Tarahumara Pte.420
Col. Lomas de Chapultepec
11000 México, D.F.
Tel.: +52-55-52510806
Fax: +52-55-52450198
E-Mail: mexiko-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/mexiko.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Torre Optima, piso 11
Paseo de las Palmas No. 405
Lomas de Chapultepec
11000 México, D.F.
Tel.: +52-55-91784370
Fax: +52-55-55208685
E-Mail: mex.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/mexico
Menschen mit körperlicher Einschränkung, insbesondere Rollstuhlfahrer, haben es in Mexiko eher schwer: Hohe Bordsteinkanten, schlecht asphaltierte Straßen und Bürgersteige sowie das Fehlen behindertengerechter Einrichtungen erschweren das Vorankommen. Innerstädtische Linienbusse sind häufig maßlos überfüllt und verfügen über einen hohen Einstieg, so dass diese Art der Fortbewegung für Rollstuhlfahrer eher nicht in Frage kommt. Hilfreiche Informationen vermittelt z.B. Mobility International:

Mobility International Schweiz (MIS)
c/o Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Dem allgegenwärtigen „machismo“ wird man sich als allein reisende Frau in Mexiko kaum entziehen können. Blicke, Pfiffe, eindeutige Gesten oder Anmachen sind an der Tagesordnung. Meist reicht es schon aus, den Blickkontakt zu vermeiden und zielstrebig weiterzugehen; im Zweifel wird auch ein klares „No“ gut verstanden. Grundsätzlich sollten Frauen sich nicht bei Dunkelheit an abgelegenen Orten aufhalten oder alleine per Anhalter fahren. In den sog. „cantinas“ sind Frauen generell nicht erwünscht. Restaurants, Cafés oder Cocktailbars können aber problemlos besucht werden.
In Mexiko-Stadt sollte man nur Taxis von offiziellen Taxiständen (sitios) nutzen oder solche, die man vorab telefonisch bestellt hat. Individuelle Reisen in abgelegene Regionen sollten nur mit einem erfahrenen Guide durchgeführt werden, der einen offiziellen Ausweis des Tourismusministeriums SECTUR besitzt.
Da der Rechnungspreis normalerweise kein Trinkgeld enthält, sind 10-15 Prozent als „propina“ bei Zufriedenheit angemessen. In den Touristengebieten geht man jedoch mehr und mehr dazu über, nach amerikanischer Manier einen Servicezuschlag zu erheben. Man sollte die Rechnung daher jeweils eingehend prüfen.
Die Qualität der medizinischen Ausstattung unterscheidet sich von Region zu Region stark, ist jedoch in größeren Städten und Touristengebieten meist gut. Hier gibt es Krankenhäuser und englisch-, manchmal sogar deutschsprachige Ärzte. Private Behandlungen muss man direkt vor Ort bezahlen, weshalb der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung inkl. medizinisch notwendigem Rücktransport unbedingt zu empfehlen ist. In den Apotheken (farmacias) erhält man viele Medikamente ohne Rezept und auch Drogerieartikel werden hier verkauft.
Bunt und fröhlich: Karneval in Mexiko
1. Januar Das Neujahrsfest wird vielerorts mit farbenfrohen Umzügen gefeiert.
Februar/März Besonders farbenprächtige Karnevalsumzüge sind in Acapulco, Cozumel, Ensenada, La Paz, Mazatlán, Mérida, San Cristóbal de las Casas und Veracruz zu bestaunen.
März In Mexiko-Stadt feiert man das Festival del Centro Histórico. Auf dem Programm stehen Konzerte, Opern, Kabarett und Tanzdarbietungen.
März/April Die Karwoche, Semana Santa, begeht man landesweit mit Prozessionen und Passionsspielen.
Tanz, Theater, Musik und Kunst sind die Schwerpunkte des mexikanischen Festes Festival Cultural Zacatecas (http://www.festivalculturalzacatecas.com).
Juli In Oaxaca werden auf dem Guelaguetza-Fest Stammestänze dargeboten.
14./15. August Vielerorts begeht man Mariä Himmelfahrt mit Wallfahrten.
Oktober/November Das Festival Internacional Cervantino ist ein Kulturfestival in Guanajuato. Opern, Theateraufführungen, Tanzdarbietungen, Lesungen und Ausstellungen sind fester Bestandteil des Festivals (http://www.festivalcervantino.gob.mx).
1./2. November Den Día de los Muertos, den Tag der Toten, feiern die Mexikaner mit Musik, lachenden Skeletten aus Pappmachée, Süßigkeiten und allem, was das Herz des Toten einst begehrte. Ein fröhliches Fest für die Verstorbenen.
Um in Mexiko von A nach B zu gelangen und dabei größere Distanzen in kurzer Zeit zu überwinden, kann man selbstverständlich das Flugzeug nehmen. Die nationale Fluggesellschaft Aeroméxico fliegt die wichtigsten touristischen Destinationen an (https://aeromexico.com/es-mx).
Das wahre „Mexiko-Feeling“ stellt sich jedoch erst bei einer Busreise ein. Das mexikanische Bussystem ist hervorragend ausgebaut und auch zu entlegenen Zielen bestehen Verbindungen. Auf den wichtigsten Strecken verkehren komfortable, klimatisierte Pullman-Busse und wer nachts unterwegs ist, spart sich zugleich das Hotel. Erkundigen Sie sich nach speziellen Spar-Coupons!
Nachdem die mexikanische Eisenbahn privatisiert wurde, ist der Schienenverkehr fast ausschließlich auf den Gütertransport beschränkt. Es gibt jedoch zwei berühmte Passagierstrecken: zum einen zwischen Chihuahua und Los Mochis durch den Kupfercanyon (Barranca del Cobre, https://www.nativetrails.de) und jene zwischen Guadalajara und Amatitán, die mit dem Tequila Express bedient wird (https://www.tequilaexpress.mx).
Mietwagen sind verhältnismäßig teuer; in jedem Fall empfiehlt sich eine umfassende Versicherung. Eher einsame Gegenden, wie die Halbinsel Baja California im Nordwesten des Landes, bereist man am besten mit einem Mietwagen, um die herrliche Landschaft aus Kakteenwäldern, Wüste, Gebirge und Meer bequem und flexibel zu erkunden.
In die Welt der Maya entführt ein Besuch auf der Halbinsel Yucatán und in der Provinz Chiapas. Vor Ort werden von den Touristinformationen (auch mehrtätige) geführte Touren angeboten. Rund um Cancún finden sich außerdem traumhafte Sandstrände für einen unbeschwerten Badetag am Karibischen Meer. Schnorchler und Taucher sind fasziniert von der hiesigen Unterwasserwelt.
Von Mai bis November kann es zu Tropenstürmen (Hurrikanen), starken Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. Überall im Land, insbesondere aber in Mexiko-Stadt und den mittleren und nördlichen Bundesstaaten, in Acapulco und Monterrey, ist mit erhöhter Gewaltkriminalität zu rechnen.
Auch in Mexiko kennt man die spanischen Ausdrücke für die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter, doch auf das Wetter bezogen unterscheidet man eher nur zwei: die Regenzeit von Mai/Juni bis Oktober und die Trockenzeit von November bis April. Selbst in der Regenzeit ist Mexiko immer eine Reise wert, denn dann präsentiert sich die Natur besonders üppig und farbenfroh. Zudem regnet es oft nur nachmittags für wenige Stunden, bevor die Sonne wieder die Wolken verdrängt. Zwischen August und Oktober besteht allerdings eine erhöhte Wirbelsturmgefahr, vor allem an der Karibikküste.
Aufgrund der großen Ausdehnung des Landes unterscheiden sich auch die klimatischen Verhältnisse in den verschiedenen Regionen. Die kühlsten Temperaturen herrschen in der „tierra fría“, den höheren Lagen ab 1.700 m, wo es vor allem nachts unangenehm kalt werden kann. Am Meer und in der „tierra caliente“, den tieferen Lagen bis zu 700 m, wird es hingegen richtig heiß und auch bis in die Nacht hinein bleibt es angenehm warm. In den mittleren Lagen, der „tierra templada“ zwischen 700 und 1.700 m, liegen die jährlichen Durchschnittstemperaturen zwischen 18 und 25 °C. Wer verschiedene Regionen des Landes bereisen möchte, sollte für jede Wetterlage die passende Kleidung im Gepäck haben. Wichtig ist auch gutes Schuhwerk für die teils schlecht asphaltierten, aber auch sehr steilen Wege, z.B. zu den Pyramiden.
Traditionelles mexikanisches Essen
In der mexikanischen Küche geht es feurig zu: Chili ist ein zentraler Bestandteil vieler Gerichte, häufig in Kombination mit Maisfladen (tortillas) und Bohnen (frijoles). Doch der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so entstehen die exotischsten Kreationen und Geschmackskombinationen. Süßer „mole poblano“, der hauptsächlich aus Schokolade besteht, wird zu pikant-würzigem Hühnchenfleisch gereicht und auf ein köstliches Kokoseis träufelt man eine feine Soße aus Chili und Limone. Für viele Mitteleuropäer (noch) eher ungewöhnlich sind die gerösteten Heuschrecken, die in Mexiko als Delikatesse gelten. Wer sich unvoreingenommen auf die Gaumenfreuden der mexikanischen Küche einlässt, wird sicher die eine oder andere Überraschung jenseits von Tacos und Tortillas erleben.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 122 Mio. Einwohner
Fläche: 1.972.550 km²
Hauptstadt: Mexiko-Stadt bzw. Ciudad de México (rund 9 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +52
Währung: Mexikanischer Peso (Abk.: $; ISO-4217-Code: MXN)
Zeitzonen: Central Standard Time (CST; MEZ -7 Std.), Mountain Standard Time (MST; MEZ -8 Std.), Pacific Standard Time (PST; MEZ -9 Std.)

Belize

Wie viele andere Länder in Zentralamerika ist Belize für Menschen mit Behinderung kein gutes Reiseziel. Es gibt nur wenige behindertengerechte Einrichtungen und das Reisen kann sich daher sehr beschwerlich gestalten. Weitere Auskünfte erteilt:

Procap Schweiz
Frohburgstrasse 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068888
Fax: +41-62-2068889
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap.ch
Allg. Notruf/Polizei/Feuerwehr/Notarzt: 90 oder 911.
Banken haben i.d.R. Mo-Fr von 8-13 und freitags bis 16.30 Uhr geöffnet (Abweichungen möglich). Behörden und Ämter sind meist Mo-Do von 8-12 und 13-17, Fr bis 16.30 Uhr für ihre Kunden da. Viele Geschäfte sind Mo-Sa 8-12 sowie 13-16.30 und 19-21 Uhr zugänglich.
Abgesehen von einer Impfung gegen Gelbfieber bei Einreise aus einem Risikogebiet, sind für Belize keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Sinnvoll ist jedoch ein Schutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie, bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B, Typhus und ggf. Tollwut. Es besteht ein landesweit erhöhtes Risiko für verschiedene Infektionskrankheiten durch verunreinigtes Wasser oder Speisen oder durch Mücken übertragene Krankheiten wie Zika, Malaria, Chickungunya- oder Dengue-Fieber. Man sollte stets auf ausreichende Hygienemaßnahmen (peel it, boil it, cook it or forget it!) und Mückenschutz achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Den einen oder anderen Macho-Spruch wird sich eine alleinreisende Frau sicherlich anhören müssen, doch wer einen gesunden Menschenverstand walten lässt und sich an die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen hält, kann Belize auch als Frau sicher alleine bereisen. Dazu zählen: nicht alleine trampen, sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden aufhalten, keine Wertsachen zur Schau tragen.
Neujahr (1. Jan.); Nationaler Tag der Helden und Wohltäter (Anf. März); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Tag des Commonwealth (letzter Mo im Mai); St. George’s Caye Day (10. Sept.); Unabhängigkeitstag (21. Sept.); Kolumbus-Tag/Panamerika-Tag (12. Okt.); Tag der Besiedlung Garifunas (19. Nov.); Weihnachten (25./26. Dez.).
Homosexualität ist in Belize in weiten Teilen der Bevölkerung ein Tabuthema und homosexuelle Handlungen (unter Männern) waren bis August 2016 strafbar. Damit war Belize das letzte Land in Mittelamerika, welches diesbezüglich noch über ein Strafgesetz verfügte. Seither besteht ein Antidiskriminierungsgesetz gegenüber der sexuellen Orientierung. 2017 fand die erste Pride Parade statt. Gleichgeschlechtliche Ehen und eingetragene Partnerschaften sind nach wie vor nicht möglich.
Kofferträger am Flughafen oder im Hotel freuen sich pro Gepäckstück über ein Trinkgeld von 0,5-1 USD, in Restaurants sind 10-15 Prozent des Rechnungsbetrags angebracht. Der Zimmerservice im Hotel erhält 1-2 USD pro Tag.
Für einen Aufenthalt bis zu einem Monat benötigen Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kein Visum, für Aufenthalte bis zu sieben Monaten muss man beim Immigration Office des jeweiligen Distrikts (z.B. in Belmopan, Mountain View Boulevard, +501 822-3860) eine Genehmigung einholen, die rund 50 USD kostet. Bei Einreise müssen ein Rück- oder Weiterflugticket vorgelegt und ausreichende finanzielle Mittel (75 USD pro Tag) nachgewiesen werden.
Der Reisepass muss noch mind. 6 Monate über die Reise hinaus gültig sein. Es wird eine Ausreisegebühr erhoben, die auf dem Landweg rund 19 USD und auf dem Luftweg 37,50 EUR beträgt. Bei Ein- und Ausreise über die USA gelten besondere Bestimmungen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
Karl H. Menzies Co. Ltd., 104 Barrack Road, P.O. Box 468, Belize City
Postadresse: Honorary Consul of the Federal Republic of Germany, c/o Karl H. Menzies Co. Ltd., 104 Barrack Road, P.O. Box 468, Belize City, Belize
Straßenanschrift: Karl H. Menzies Co. Ltd., 104 Barrack Road, P.O. Box 468, Belize City
Tel.: +501 223 08 96, +501 224 54 15
Fax: +501 227 85 51
E-Mail: belize-stadt@hk-diplo.de
Web: http://www.guatemala.diplo.de
Die zuständige Botschaft befindet sich in Guatemala.

Österreichischer Honorarkonsul
Ryan John Wrobel
111 North Front Street, Seaside Suite 201, Marine Terminal, Belize City
Tel.: (+501) 223 1013
E-Mail: info@lawbelize.bz
Web: https://www.bmeia.gv.at
Die zuständige Botschaft befindet sich in Mexiko-Stadt.

Konsulat der Schweiz
83 North Front Street
Belize City, C.A.
Tel.: +501 223 5505
Mobil: +501 610 0840
Fax: +501 223 7007
E-Mail: belize@honrep.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/mexico
Die zuständige Botschaft befindet sich in Mexiko-Stadt.
Personen ab 18 Jahren dürfen zollfrei nach Belize einführen: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak oder eine Mischung dieser Produkte bis 250 g, 1 Liter Spirituosen, 50 g Parfüm und 250 ml Eau de Toilette. Einem strikten Ausfuhrverbot unterliegen Gegenstände aus präkolumbianischer Zeit, aus Meerestieren oder -pflanzen sowie Schildkrötenpanzer und unbehandelte Korallen. Landeswährung darf weder ein- noch ausgeführt werden. Fremdwährung darf unbegrenzt eingeführt werden und muss ab einem Wert von 10.000 BZD deklariert werden.
Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Eine ärztliche Versorgung ist in Belize nur eingeschränkt möglich. In den größeren Städten gibt es jeweils ein Regierungskrankenhaus, in Belize City auch eine moderne Privatklinik. In ländlichen Regionen können medizinische Zentren aufgesucht werden. Eine medizinische Behandlung wird i.d.R. sofort bezahlt. Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Reiseapotheke (vor hohen Temperaturen schützen!) und der Abschluss einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption, welche die vorausgezahlten Arztkosten im Nachhinein erstattet. In ernsteren Fällen sollte man sich zur Behandlung nach Mexiko oder in die USA begeben.
Verbreitet ist in Belize 110 Volt Wechselstrom (US-Standard) bei 60 Hz. Ein mitgebrachtes Gerät muss von 220 auf 110 V umgeschaltet werden können, zudem ist ein Adapterstecker erforderlich.
In Belize herrscht ein tropisch-feuchtes Klima. Es wehen leichte Winde, die die Luftfeuchtigkeit mäßigen und somit erträglich machen. Hurrikane sind vor allem zwischen Juni und Oktober keine Seltenheit. Häufig ziehen sie auch Überflutungen nach sich. Die Durchschnittstemperatur von Belize liegt bei etwa 25 °C. Sie bleibt das ganze Jahr relativ konstant. Zur Trockenzeit zwischen Februar und April kann das Thermometer auch über die 30 °C-Marke klettern. Die Regenzeit beginnt im südlichen Teil des Landes Mitte Mai und dauert bis November, im Norden setzt sie erst im Juni ein. Als beste Reisezeit für Belize gelten die trockeneren, aber noch nicht allzu heißen Monate von Dezember bis Mai.
Belize ist ein kleines Land, in dem man sich relativ bequem mit dem Bus fortbewegen kann. Innerhalb weniger Stunden ist man einmal quer durchs ganze Land gereist. Jedoch verkehren die Busse – oft ausrangierte und bunt bemalte US-amerikanische Schulbusse – ausschließlich auf den großen Highways zwischen den größeren Städten im Land und an der Küste. Sehenswürdigkeiten außerhalb der Städte erreicht man besser im Rahmen einer gebuchten Tour oder per Mietwagen.
Fahrgäste können Busse am Straßenhand per Handzeichen anhalten, es empfiehlt sich jedoch der Zustieg an den Busbahnhöfen, denn voll besetzte Busse bleiben unterwegs nicht stehen. Zudem kann man am Busbahnhof Auskunft darüber erhalten, ob man besser einen Standardbus oder einen (etwas teureren) Expressbus zum gewünschten Ziel nehmen sollte; da letzterer nur an den großen Busbahnhöfen hält, ist man kürzer unterwegs. Tickets werden während der Fahrt direkt im Bus gekauft. Für eine Fahrt von einer Stunde, etwa von Belize City nach Belmopan (80 km), zahlt man im Standardbus etwa 2,60 EUR (ca. 6 BZD). Gepäck kann in den Ablagen über den Sitzen oder im hinteren Teil der Busse, teilweise auch in seitlichen Stauräumen, verwahrt werden. Infos zu Busverbindungen sind z.B. unter der sehr informativen (privat verwalteten) Internetseite https://belizebus.wordpress.com zu finden.
Viele Sehenswürdigkeiten (z.B. Maya-Ruinen) sind nur über holprige Schotterpisten zu erreichen, die von den Bussen nicht angefahren werden. Wer nicht trampen (was bei den Einheimischen eine durchaus beliebte Art der Fortbewegung ist) und keine teure Tour buchen möchte, hat die Möglichkeit, einen Mietwagen zu nutzen. Jedoch sind weder Mietwagen noch Benzin in Belize ein günstiges Vergnügen. Man sollte auf jeden Fall ein geländegängiges Fahrzeug wählen und über ausreichend Fahrpraxis verfügen, denn abseits der Highways kann es erforderlich sein, nach einem heftigen Regenguss auch einmal kleine Flüsse oder Schlammbäche zu durchqueren. Schäden an Wagen, Reifen und Unterboden sollten mitversichert sein und es ist ratsam, vor Fahrtantritt Fotos vom Fahrzeug zu machen.
Taxifahren ist in Belize relativ teuer und macht z.B. vom Flughafen bis zur nächstgrößeren Stadt Sinn. Die Städte selbst sind gut zu Fuß zu erkunden.
Wer eine Insel besuchen möchte, kann diese bequem mit einem der zahlreichen Wassertaxis erreichen, die z.B. Caye Caulker und San Petro miteinander verbinden. Es gibt mehrere Verbindungen täglich und für eine Fahrt von Belize City nach Caye Caulker zahlt man z.B. ungefähr 12,50 EUR (30 BZD). Verbindungen mit Wassertaxis und Booten bestehen des Weiteren zwischen Belize City und San Pedro, zwischen Dangriga und Tobacco Caye und Glovers Lodge sowie zwischen Corozal und San Pedro, Caye Caulker und Mexiko. Der Transfer zu kleineren Inseln, die häufig nur eine einzige Unterkunft bieten, wird i.d.R. von den Unterkünften selbst organisiert.
Landesweit gibt es zahlreiche Unterkünfte, die auch spontan gebucht werden können.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 375.000 Einwohner
Fläche: etwa 23.000 km²
Hauptstadt: Belmopan (rund 24.000 Einw.)
Landesvorwahl: +501
Währung: Belize Dollar (Abk.: Bz$; ISO-4217-Code: BZD)
Zeitzone: Central Standard Time (CST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden, Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -8 Stunden, Universal Time Coordinated (UTC) -6 Stunden
Februar/März Im ganzen Land feiert man Karneval, z.B. den traditionellen "Mestizo Karneval" in San Pedro mit ausgelassenen Tänzen.
9. März Am Baron Bliss Day wird an den Engländer Henry Edward Ernest Victor Bliss erinnert, der dem belizischen Volk knapp 2 Mio. Dollar durch eine von ihm gegründete Stiftung vermachte. In Belize City wird eine Regatta abgehalten, in anderen Orten finden Bootsrennen und Partys statt.
März/April Schon seit 1928 treten in der Osterwoche passionierte Radfahrer im Cross Country Cycling Race von Belize City nach San Ignacio und zurück gegeneinander an.
Darüber hinaus können zu Ostern im ganzen Land zahlreiche Märkte für lokale Kunst und Kunsthandwerk besucht werden.
Mai In diesem Monat findet in Crooked Tree Village das Cashew Festival statt, eine Hommage an die Cashew-Nuss. Kunsthandwerker, Köche und örtliche Cashew-Bauern treffen sich zu diesem zweitätigen Event, das mit viel Spaß und Unterhaltung und schmackhaften Speisen rund um die beliebten Kerne abgehalten wird.
Juni/Juli Belize Lobster Festival: Mitte Juni beginnt in Belize die Hummersaison und das wird in verschiedenen Regionen des Landes, vor allem in Belize City, Caye Caulker, San Pedro und Placencia, mit reichlich Essen und Trinken, Konzerten und Straßenfesten gefeiert.
Juli In diesem Monat kommt bei der alljährlichen Benque Viejo del Carmen Fiesta zu Ehren der Schutzheiligen Nuestra Señora de Monte Carmelo gute Laune auf. Drei Tage lang wird gefeiert, gesungen, zur Musik bekannter DJs und Bands getanzt und gebetet und es können lokale Spezialitäten verkostet werden.
Juli/August Das San Petro Internationale Costa Maya Festival ist das größte international Festival des Landes und wartet mit einer bunten Mischung aus Live-Konzerten, Shows, einer Miss-Wahl und jeder Menge Party-Action auf (https://www.internationalcostamayafestival.com).
August Im Maya-Dorf San Antonio an der Grenze zu Guatemala dreht sich beim Deer Dance Festival alles um ein Tanzritual, bei dem eine Hirschjagd imitiert wird. Dem folgt ein unterhaltsames Spektakel, bei dem die Einheimischen versuchen, einen eingefetteten Pfahl hinaufzuklettern.
10. September Am St. George‘s Caye Day wird an den Sieg britischer Siedler, Freibeuter und befreiter Sklaven über die Spanier im Jahr 1798 in der St. George’s Caye erinnert. Auf dem Programm stehen Tauziehen, ein Radrennen für Kinder, ein Angelwettbewerb und die Wahl zur Miss San Pedro, außerdem eine Segelregatta, Beach Partys und viel Musik.
21. September Die Feierlichkeiten, die am St. George’s Caye Day beginnen, finden Ihren Abschluss am Belize Independence Day, der landesweit mit den unterschiedlichsten Events begangen wird.
19. November Der Garifuna Settlement Day erinnert an die Niederlassung des Garifuna-Volks in Belize, nachdem sie von den Grenadinen von den Briten vertrieben worden waren. Zentrum der Feierlichkeiten mit Umzügen, Straßenmusik und traditionellen Tänzen ist die Stadt Dangriga an der Ostküste.
Die Küche von Belize ist ein buntes Mosaik aus allerlei Zutaten und Gerichten, welche die ersten Siedler des Landes aus ihrer Heimat mitbrachten. Die meisten Speisen haben eine würzig-feurige Note. Beliebte Beilagen sind frittierte Chips, Kochbananen und v.a. Reis. Ihn gibt es häufig mit Hühner- oder Rindfleisch und Bohnen. Die etwas bessere Variante dieses Belizer „Standardgerichts“ ist noch mit fein gewürfeltem Gemüse und Kräutern angereichert. Britisches Stew-Fleisch wird ebenfalls gerne verzehrt. Dabei handelt es sich um gekochtes und in feine Streifen gezupftes Fleisch, das in einer würzigen Soße serviert wird.
Als typisches Dessert von Belize gilt der Lemon Pie, ein saftiger Zitronenkuchen. Kaffee und Tee werden in Belize gleichermaßen gern getrunken. Morgens gibt es Kaffee und abends Tee, der oftmals in Anlehnung an die britische Zubereitung mit Kondensmilch gemischt wird. Als Durstlöscher sind verschiedene Softdrinks äußerst beliebt. Das am häufigsten konsumierte alkoholische Getränk ist Rum. Bier wird in Belize ebenfalls gerne getrunken und sogar gebraut. Die einzige einheimische Sorte trägt den Namen Belikin.

Honduras

Schweizer und EU-Bürger benötigen für die Einreise ihren Reisepass, ein Weiter- bzw. Rückflugticket und den Nachweis über ausreichende Geldmittel.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum muss nicht beantragt werden. Bürger der D-A-CH-Region erhalten bei der Einreise ein bis zu 90 Tage gültiges Touristenvisum. Hierbei empfiehlt es sich, auf den Einreisestempel und das genaue Datum zu achten, da es sonst bei der Ausreise zu Schwierigkeiten kommen kann. Bei der Ausreise wird außerdem eine Flughafengebühr verlangt. Da sich dieser Betrag ändern kann, sollte er direkt vor Ort erfragt werden. Bei Reisen über die USA müssen unbedingt die dort gültigen Einreisebestimmungen beachtet werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Homosexualität ist gesetzlich nicht verboten. Es existiert jedoch kein Antidiskriminierungsgesetz und auch in der Gesellschaft ist das Thema eher tabu. In der Vergangenheit wurden zahlreiche Übergriffe, auch tödliche, auf Homosexuelle bekannt. Homosexuelle Partner sollten sich daher nicht unbedingt in der Öffentlichkeit als Paar zeigen.
Seit einigen Jahren nimmt die Kriminalität in Honduras stark zu. Allein reisende Frauen sollten sich daher auf keinen Fall in abgelegenen Gegenden, Stränden, Parks o.Ä. aufhalten oder per Anhalter fahren. Nach Einbruch der Dunkelheit empfiehlt es sich, nicht mehr alleine auf die Straße zu gehen. Wertsachen und Schmuck lässt man am besten im Hotelzimmer. Bargeld sollte eng und nicht sichtbar am Körper getragen werden.
In Honduras gelten die folgenden Notrufnummern: Ambulanz 195, Feuerwehr 198, Polizei 199.
Wie in vielen zentralamerikanischen Ländern gilt auch hier, dass viele größere, international ausgerichtete Häuser bereits behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen haben. Jedoch fehlt es in ländlichen Gegenden häufig am nötigen Geld, um Eingänge und Rampen zu bauen. Unbefestigte Straßen machen Rollstuhlfahrern das Leben zusätzlich schwer. Vor der Reise ist es ratsam, über das Honduras Tourist Board (http://www.honduras.com oder http://www.letsgohonduras.com) weitere Informationen über bestimmte Regionen oder Hotels einzuholen.
Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis. Bei Langzeitaufenthalten oder Reisen in nördliche Regionen ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Malaria- und Dengue-Fieber-Erkrankungen zu vermeiden, sollte stets auf ausreichenden Insektenschutz geachtet werden. Leitungswasser kann nicht als Trinkwasser verwendet werden, dies gilt auch für das Zähneputzen und Spülen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Geschäfte öffnen montags bis freitags von 8-12 Uhr und von 14-18 Uhr sowie samstags von 8-17 Uhr. Supermärkte haben oftmals länger geöffnet. Banken sind unter der Woche von 9-15 Uhr für ihre Kunden da. Postämter arbeiten montags bis freitags von 7-20 Uhr und samstags von 8-12 Uhr. Die Öffnungszeiten können in einigen Orten (Nordküste, San Pedro Sula) variieren.
Neujahr (1. Januar); Ostern/Semana Santa (März/April); Amerika-Tag (14. April); Tag der Arbeit (1. Mai); Unabhängigkeitstag (15. September); Morazan-Tag (3. Oktober); Kolumbus-Tag (12. Oktober); Tag der Streitkräfte (21. Oktober); Weihnachten (25. Dezember).
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Honduras hat die Landesvorwahl 00504. Beim Telefonieren mit dem Mobiltelefon können hohe Roaminggebühren entstehen. Es empfiehlt sich, die öffentlichen Kartentelefone oder die Telefonzentralen von Hondutel zu nutzen oder in Internetcafés über das Internet zu kommunizieren.
Die medizinische Versorgung ist nicht mit der europäischen zu vergleichen. Oftmals fehlt es an Fachpersonal sowie an technischen und apparativen Möglichkeiten, zudem mangelt es an entsprechenden Hygienemaßnahmen. Innerhalb der Großstädte sollte man Privatkliniken aufsuchen, da die ärztliche Versorgung dort um einiges besser ist. Vor der Reise sollte unbedingt geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei eingeführt werden, ebenso Landes- und Fremdwährung, die ab 10.000 USD deklarationspflichtig ist. Antiquitäten und tierische Produkte dürfen nicht mit ausgeführt werden, für Pflanzen wird vor der Ausreise eine spezielle Genehmigung benötigt. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Bei Reisen über die USA müssen unbedingt die dort geltenden Zollbestimmungen beachtet werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Hotels und Restaurants erheben oftmals einen Servicezuschlag von 5-10 % auf den Rechnungspreis. Ist dies nicht der Fall, so sollte etwa der gleiche Satz als Trinkgeld gegeben werden. Kofferträger erhalten etwa 0,50 USD pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten dagegen in der Regel kein Trinkgeld.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt. Da in Honduras andere Steckertypen (A/B) als in der D-A-CH-Region verwendet werden, ist die Mitnahme eines Reiseadapters erforderlich.
Deutsche Botschaft
Avenida República Dominicana # 925
Callejón Siria, Col. Lomas del Guijarro
Tegucigalpa, M.D.C.
Tel.: +504-22-323161
Fax: +504-22-399018
E-Mail: info@tegucigalpa.diplo.de
http://www.tegucigalpa.diplo.de

Österreich hat zwei Honorarkonsulate, die für unterschiedliche Departements zuständig sind:

Österreichisches Honorarkonsulat
Edificio del Consulado de Austria, Residencial El Pedregal
24 Calle N. O.; 22/23 Avenida
San Pedro Sula
Tel.: +504-25-663232
Fax: +504-25-663237
E-Mail: precursora1@amnethn.com
Konsularbezirke: Departments Ocotepeque, Copan, Santa Barbara, Cortes, Atlantida, Yoro, Colon, Gracias a Dios und Islas de la Bahia

Österreichisches Honorarkonsulat
Comercial LAEISZ Honduras, S.A. Desvio a la Pradera
Boulevard al Aeropuerto, Toncontin
Tegucigalpa
Tel.: +504-22-380680
Fax: +504-22-380680
E-Mail: consaustria@gmail.com
Konsularbezirke: Departements Francisco Morazan, Comayagua, Lempira, Intibuca, La Paz, Valle, Choluteca, El Paraiso und Olancho. Die zuständige Botschaft befindet sich in Mexiko, D. F./Mexiko.

Schweizerisches Generalkonsulat
Colonia Palmira, Avenida República de México
Casa No. 2402
Tegucigalpa, M.D.C.
Tel.: +504-22-369098
Fax: +504-22-369289
E-Mail: tegucigalpa@honrep.ch
http://www.eda.admin.ch/guatemala
Die zuständige Botschaft befindet sich in Guatemala-Stadt/Guatemala.
Die größten Städte im Land sind mit relativ gut ausgebauten Fernstraßen verbunden. Abseits dieser Straßen ist jedoch nur wenig asphaltiert. Viele unbefestigte Wege befinden sich in einem schlechten Zustand und sind während der Regenzeit unpassierbar. Zusätzlich sind diese selten beleuchtet. Daher sollte von nächtlichen Überlandfahrten abseits der Hauptstrecken abgesehen werden. Lange Strecken legt man besser mit dem Flugzeug zurück.
Für den öffentlichen Nahverkehr stehen zahlreiche Buslinien bereit. Die lokalen Busse sind oftmals sehr veraltet. Etwas teurer, aber bequemer sind dagegen die klimatisierten Expressbusse. Zudem gibt es spezielle Shuttlebusse, die Touristenhochburgen anfahren. Auch Taxis lassen sich überall finden. Zur eigenen Sicherheit sollten jedoch nur die Radiotaxis genommen werden bzw. gleich telefonisch bestellt werden.
An den Küsten herrscht ein tropisches Klima. Besonders die Küstenlinie entlang des Pazifischen Ozeans ist mit durchschnittlichen Temperaturen um die 31 °C besonders heiß. Im Hochland liegen die Temperaturen dagegen um die 20 °C. Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober. An der karibischen Küste kann es hin und wieder regnen.
Die ideale, trockenste Reisezeit ist von Februar bis März. Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung und Sonnenschutz gehören rund ums Jahr ins Gepäck. Für Aufenthalte in höheren Gefilden sollte außerdem wärmere Kleidung mitgenommen werden.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 8,1 Mio. Einwohner
Fläche: 112.090 km²
Hauptstadt: Tegucigalpa (rund 870.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +504
Währung: Honduranischer Lempira (HNL)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden, keine Umstellung auf Sommerzeit
März/April Die Semana Santa (Ostern) wird, wie in zahlreichen zentralamerikanischen Staaten, so auch in Honduras, groß gefeiert. In vielen Städten gibt es fröhlich-bunte Paraden und Feierlichkeiten.
Mai Die närrische Zeit startet mit dem „La Ceiba Carnival“ in der gleichnamigen Stadt und ist eine der größten Veranstaltungen des Landes. An mehreren Tagen gibt es hier Ausstellungen, Tanz- und Gesangsperformances sowie Handwerksmärkte. Am letzten Tag findet die große farbenprächtige Straßenparade statt.
Juni Die „Feria de Juniana“ ist der Karneval in San Pedro Sula. Dieser ist nicht weniger prächtig als der in La Ceiba. Es finden zahlreiche Konzerte, Sportwettbewerbe, Umzüge und Feuerwerke statt.
August Der „Sunjam“ ist eine ganz besondere Musikveranstaltung. In traumhafter Kulisse, auf einer kleinen abgeschiedenen Insel, findet jährlich das beliebte Dance-Festival statt.
September Im Norden des Landes wird jedes Jahr das „Folkloric Festival“ begangen. Hierbei wird den unzähligen Besuchern die honduranische Kultur mit traditionellen Tänzen und Gesängen und landestypischen Speisen näher gebracht.
In vielen zentralamerikanischen Ländern ist Mais die Nahrungsgrundlage, so auch in Honduras. Hier findet man gegrillten Mais, Maisbrei und Maisfladen in Form von Tortillas, Enchiladas oder Tacos. Als Beilage bzw. Füllung gibt es meist schwarze Bohnen, Reis und Paprika, dazu etwas Fleisch, wie Steaks oder würzige Spieße. An den Küsten gibt es zudem Fisch und Meeresspezialitäten, wie Hummer, Krabben und Tintenfische.
Als süße Snacks und Nachspeisen werden gerne Kokosnussplätzchen und -brote serviert. Exotische Obstsorten gibt es hier dank des tropischen Klimas das ganze Jahr über, die Früchte werden oftmals als erfrischende Fruchtsaftgetränke gereicht. Gerne werden auch die einheimischen Biersorten, wie Imperial oder Salva Vida, getrunken. Als besondere Spezialität gibt es zudem den honduranischen Schnaps Yuscarán, der aus Zuckerrohr und Zitrusfrüchten hergestellt wird.

Costa Rica

Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Semana Santa (Ostern, März/April); Dia de Juan Santamaría (Gedenktag an den Nationalheld Juan Santamaría, 11. April); Dia del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Dia Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); San Pedro y San Pablo (Sankt Peter und Sankt Paul, 29. Juni); Anexión de Guanacaste (Gedenktag an den Anschluss von Guanacaste, 25. Juli); Virgen de los Ángeles (Fest der Schutzheiligen von Costa Rica, 2. August); Día de la Madre (Muttertag, 15. August); Día de Independencía (Unabhängigkeitstag, 15. September); Día de la Raza (Kolumbus-Tag, 12. Oktober); Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Imaculada Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Die Landesvorwahl von Costa Rica lautet 00506; Vorwahlnummern innerhalb des Landes gibt es nicht. Für Anrufe nach Deutschland wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vor. Kartentelefone sind weit verbreitet, Telefonkarten sind in Geschäften und Zeitungskiosken erhältlich. Es bestehen nur wenige Roaming-Verträge mit europäischen Mobilfunkanbietern und die Roaming-Gebühren sind oft sehr hoch. Mobiltelefone können aber vor Ort gemietet werden, allerdings ist häufig eine hohe Kaution zu hinterlegen. Prepaid-Karten gibt es von ICE (Instituto Costarricense de Electricidad), z.B. am Flughafen in San José (http://www.grupoice.com). Die Karte kann an jedem ICE-Schalter, z.B. in „Mas x Menos“-Supermärkten, aufgeladen werden. Wichtige Anbieter auf dem Markt sind Tigo (https://www.tigo.cr) und Claro (https://www.claro.cr).
Zu den größten Vorzügen Costa Ricas gehört seine eindrucksvolle Natur, die in zahlreichen Nationalparks geschützt wird. Diese sind jedoch für körperlich eingeschränkte Menschen und Rollstuhlfahrer kaum zugänglich. Eine große Ausnahme stellt der Nationalpark Volcán Poas dar, wo Rollstuhlfahrer bis zum Kraterrand des Vulkans fahren können. Behindertengerechte Einrichtungen findet man sonst höchstens in einigen Lodges und größeren Hotels.
Wie in ganz Lateinamerika herrschen auch in Costa Rica noch die traditionellen Rollenmuster vor. Alleinreisende Frauen aus entwickelten Industrienationen stellen für viele einheimische Männer eine besondere Herausforderung dar. Wer sich belästigt fühlt, sollte den ungewünschten Verehrer mit Bestimmtheit abwehren, ohne dabei beleidigend zu werden. Bei Ausflügen in die Nationalparks haben Frauen in der Regel nichts zu befürchten. Allgemeine Verhaltensregeln sollten beachtet werden; dazu gehört es, sich nicht nachts alleine an entlegenen Orten aufzuhalten.
Bei direkter Einreise aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist keine Impfung vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet muss eine entsprechende Impfung nachgewiesen werden (gilt nicht für Säuglinge unter einem Jahr).
Generell ist ein Schutz vor Tetanus, Diphtherie, ggfs. auch Pertussis, Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza sowie Hepatitis A sinnvoll, bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Um die Gefahr einer Dengue-Fieber- oder Malaria-Infektion zu minimieren, sollte man das ganze Jahr über auf ausreichenden Mückenschutz achten. Als malariafrei gelten San José sowie alle anderen Städte und Landesteile über 1.800 m. Schwere Fälle von Malaria treten nur selten auf. Das Auswärtige Amt empfiehlt derzeit keine medikamentöse Dauerprophylaxe (aktuelle Empfehlungen unter http://www.dtg.org). Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser, d.h. auch nicht zum Zähneputzen oder Spülen, verwendet werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Obwohl Costa Rica als konservativ gilt, pflegt die Bevölkerung ein relativ entspanntes Verhältnis zur Homosexualität. In der Hauptstadt San José gibt es eine aktive LGBT-Szene, in ländlichen Regionen findet man ein paar ausgewiesene schwulen- und lesbenfreundliche Hotels. Der Einfluss der Kirche ist in Costa Rica nicht ganz so groß wie in anderen lateinamerikanischen Ländern und die eingetragene Partnerschaft von Gleichgeschlechtlichen ist seit 2013 legal. 2018 legte das Verfassungsgericht den Grundstein zur Einführung der Ehe für alle.
Die allgemeine und landesweit gültige Nummer für alle Notfälle lautet 911.
Die Stromspannung in Costa Rica beträgt 110-120 V bei 50-60 Hz. Dabei sind US-amerikanische Flachstecker gebräuchlich. Für mitgebrachte Geräte wird ein Adapter benötigt.
Zur Einreise benötigen EU-Bürger und Schweizer einen Reisepass, der ab dem Rückreisedatum noch sechs Monate gültig ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Die Aufenthaltsgenehmigung gilt zunächst für 90 Tage, ein Visum muss für diese Zeitdauer nicht beantragt werden. Wer allerdings über die USA ein- oder ausreist, benötigt für den Transit ein entsprechendes Visum. Beträgt die geplante Aufenthaltsdauer mehr als 90 Tage, muss eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung entweder vor Reisebeginn im Heimatort bei der entsprechenden Behörde oder vor Ort bei der Einwanderungsbehörde beantragt werden: Migración, Dep. de Extranjeros, C. 21, Av. 6/8 (an der Straße zum Flughafen, gegenüber Hospital México, Tel.: +506-2299-8135, http://www.migracion.go.cr). Reisende müssen ein Weiter- oder Rückflugticket sowie ausreichend Geldmittel für den Aufenthalt vorweisen können. Bei der Ausreise wird eine Flughafengebühr 29 USD fällig sowie gegebenenfalls eine zusätzliche Sicherheitsgebühr von 6 USD. Bei Aufenthalten von mehr als drei Monaten steigt die Gebühr je nach Aufenthaltszweck. Die Gebühren können auch in CRC entrichtet werden. Planen Sie aufgrund erweiterter Sicherheitsvorkehrungen zusätzliche Zeit ein, besonders bei Reisen in und über die USA. So ist u.a. die Mitnahme von pulvrigen Substanzen (z.B. Kaffee) im Handgepäck nicht gestattet. Zu Ausnahmen (z.B. Erwerb in der Duty-Free-Zone) gibt Ihre Fluglinie Auskunft.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Edificio Torre La Sabana, 8 piso
1000 San José
Tel.: +506-2290-9091
Fax: +506-2231-6403
Web: http://www.san-jose.diplo.de/Vertretung/sanjose/de/Startseite.html

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Cariari, Bosque Dna. Rosa 2da Rotonda 100 oeste, 50 sur
Heredia
Tel.: +506-2239-3616
Fax: +506-2239-1354
E-Mail: consulado.austria@cr4a.com

Schweizerische Botschaft
Paseo Colon, Edificio Centro Colón, 10 piso, Apto. 895
1007 San José
Tel.: +506-2221-4829
Fax: +506-2255-2831
Web: http://www.eda.admin.ch/sanjose
Rechnungen in Hotels und Restaurants enthalten bereits ein Bedienungsgeld, dennoch freut sich das Personal bei Zufriedenheit über ein zusätzliches Trinkgeld. Auch bei Reiseleitern und Fahrern sollte man sich mit einem kleinen Obolus bedanken.
Die Geschäftszeiten der Banken liegen in Costa Rica von Montag bis Freitag zwischen 8.30 und 15 Uhr, manchmal gibt es eine Mittagspause von 12-14 oder bis 17 Uhr. Ämter und Behörden haben ihre Schalter von 8-17 Uhr geöffnet. Geschäfte sind i.d.R. montags bis freitags von 9-18/19 Uhr und samstags von 9-13 Uhr für ihre Kunden da. Die Öffnungszeiten von Museen sind sehr unterschiedlich und können beim Fremdenverkehrsamt (ICT) in San José in Erfahrung gebracht werden. Allgemein gilt: 10-17 Uhr. Während der Karwoche und zwischen Weihnachten und Neujahr bleiben die meisten Geschäfte geschlossen.
In Costa Rica gibt es viele Ärzte, die ihre Ausbildung in den USA oder Europa genossen haben und Englisch oder sogar Deutsch sprechen. Die medizinische Versorgung hat vor allem in den Privatkliniken der Hauptstadt ein sehr gutes Niveau. Das Rote Kreuz verfügt landesweit über Erste-Hilfe-Zentren, in entlegenen Gebieten sollte man sich in größeren Hotels und Lodges an die Rezeption wenden. Die Kosten einer ärztlichen Behandlung müssen zunächst in bar bezahlt werden und können später - bei entsprechendem Versicherungsschutz (bitte vorab prüfen!) - von privaten Krankenversicherungen gegen Vorlage der Rechnung erstattet werden.
Zollfrei dürfen eingeführt werden 3 l Alkohol und 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 500 g Tabak sowie Parfüm und Gegenstände für den eigenen Bedarf. Landes- und Fremdwährung sind bis zu einem Wert von 10.000 USD nicht deklarationspflichtig. Es ist verboten, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte sowie Obst und Gemüse im Reisegepäck nach Costa Rica einzuführen. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten und die Ausfuhr von Pflanzen und Tieren wird streng reguliert.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Innerhalb des Landes gibt es häufige und günstige Flugverbindungen, jedoch ist es aufgrund der überschaubaren Distanzen nicht unbedingt nötig, das Flugzeug zu nehmen. Es existiert ein gut ausgebautes Netz an Busverbindungen über Land, die Fahrzeuge sind technisch in einem überwiegend guten Zustand und der Fahrplan ist relativ zuverlässig. Die Anzahl und Frequenz der gefahrenen Linien ist allerdings im Bereich der Hauptstadt am höchsten und nimmt in anderen Landesteilen und zu den Küsten hin ab.
Wer mindestens 25 Jahre alt ist, kann das Land gut mit einem Mietwagen auf eigene Faust erkunden. Die Beschilderung ist teilweise mangelhaft und nach starken Regenfällen sind manche Straßen nur schwer passierbar. Es empfiehlt sich, je nach Ausflugsziel, ein Geländewagen mit Allradantrieb. Einen solchen sollte man bereits im Voraus reservieren und vor Fahrtantritt auf eventuelle Schäden untersuchen. Es herrscht Rechtsfahrgebot und die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 30-50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften und bei 60-100 km/h auf Landstraßen (Schilder beachten!). Ein gelber Streifen am Straßenrand bedeutet Parkverbot und an dieses sollte man sich halten, denn es wird häufig kontrolliert. Die Verkehrspolizei macht auch in Costa Rica von Radar-Pistolen gegen Raser Gebrauch.
Februar In Paraíso werden am 2. Februar, dem Día de la Candelaria, zu Ehren der Jungfrau Candelaria Theateraufführungen, Konzerte und Tanzperformances veranstaltet.
Vielerorts wird die Fiesta de los Diablitos zelebriert, die mit Aufführungen von traditionellen Tänzen in Stier- und Teufelskostümen an die Kämpfe zwischen der indigenen Bevölkerung und den Spaniern erinnert.
Februar/März In Liberia wird am Karnevalsdienstag und Aschermittwoch ein gigantisches Volksfest mit Viehmarkt, Reiterumzügen und Stierkämpfen gefeiert.
Die Karwoche „Semana Santa“ wird im ganzen Land mit feierlichen Prozessionen begangen.
April Das Festival International de las Artes in San José ist Schauplatz von Kunst und Kultur: Neben Konzerten, Theateraufführungen und Tanzveranstaltungen stehen auch verschiedene Workshops, Filmvorführungen und Ausstellungen auf dem Programm.
Juli In Puntarenas wird die Fiesta de la Virgen del Mar zu Ehren der Jungfrau des Meeres mit einer festlichen Bootsprozession rund um die Halbinsel gefeiert.
14.-15. September Auf ganz Costa Rica wird der Unabhängigkeitstag mit patriotischen Paraden und ausgedehnten Tanzveranstaltungen begangen.
Oktober Anlässlich des 12. Oktobers, dem Tag der Entdeckung Amerikas „Día de la Raza“, wird in Limón eine Woche lang ausgiebig in bunten Kostümen Karneval gefeiert.
Dezember Auf Costa Rica gibt es zwar keine Weihnachtsmärkte, in San José wird jedoch das Lichterfestival Festa de la Luz mit einer Blaskapellenparade und Tänzern auf festlich geschmückten Wagen ausgerichtet, die an den blinkend beleuchteten Häusern der Stadt vorbeiziehen.
Dezember-Januar Das Ende des Jahres (Fin del Año) feiert man vielerorts mit Pferdeparaden, Umzügen und Stierkämpfen.
Die costa-ricanische Küche gibt sich deftig und bodenständig, Bohnen und Reis sind neben Bananen und Gemüse Hauptbestandteil vieler Gerichte. Maisfladen (tortillas) und Guacamole (Avodado-Dip) dürfen ebenfalls bei keiner Mahlzeit fehlen. Ein Nationalgericht ist „gallo pinto“ aus gebratenem Reis und Bohnen, welche mit Rahm angerührt und mit Spiegelei zum Frühstück verzehrt werden. Beliebte Snacks für zwischendurch sind bocas, arreglados (belegte Brötchen/Sandwiches) oder gallos (gefüllte Tortillas). Die landestypischen Restaurants und Tavernen nennt man in Costa Rica „sodas“.
Zwar fallen die jahreszeitlichen Temperaturunterschiede nur relativ gering aus, dennoch unterteilt sich Costa Rica in drei verschiedene Klimazonen. Im niederschlagsarmen Sommer (span. verano) von Dezember bis April ist es an der Pazifikküste trocken und heiß, während im schwülen Winter (span. invierno) von Mai bis November Winde aus südwestlicher Richtung für relativ viel Niederschlag sorgen. Auf der Halbinsel Osa, ganz im Süden am Golfo Dulce gelegen, herrscht ein immerfeuchtes Klima. An der Atlantikküste ist es das ganze Jahr über rund 26 °C warm und es regnet fast doppelt so viel wie auf der pazifischen Seite. Im gebirgigen Landesinneren, dem Valle Central, liegt die jährliche Durchschnittstemperatur bei etwa 20 °C und es regnet ungefähr so viel wie an der Pazifikküste.
Costa Rica ist das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel, denn auch während der Regenzeit ist das Wetter in der ersten Hälfte des Tages meist gut und erst am Nachmittag kommt es zu kurzen, teils heftigen Schauern. Unterkünfte sind in dieser Zeit meist günstiger als in der Hochsaison, die mit dem europäischen Winter zusammenfällt. Im Regenwald kann es das ganze Jahr über zu kräftigen Niederschlägen kommen und die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch, während es im Bergland deutlich kühler ist und die Temperaturen nachts gar bis auf den Gefrierpunkt abfallen können.
In jedem Fall sollte man leichte, schnell trocknende Kleidung im Reisegepäck haben. Im Regenwald ist man mit langärmeligen Oberteilen und langen Hosen gut vor Mücken und Kleintieren geschützt. Warme Kleidung empfiehlt sich für die kühlen Nächte im Bergland und ein Regencape kann immer gute Dienste leisten. Bei allen Reisen ist auf ausreichenden Sonnen- und Mückenschutz zu achten.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 4,7 Mio. Einwohner
Fläche: 51.100 km²
Hauptstadt: San José (rund 355.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +506
Währung: Cólon (Abk.: ₡; ISO-4217-Code: CRC); US-Dollar teilweise verbreitet
Zeitzone: Central Standard Time (CST), Mitteleuropäische Zeit (MEZ): -7 Stunden, Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -8 Stunden, UTC -6. Keine Umstellung auf Sommerzeit.

Panama

Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día de los Mártires (Gedenktag zum Flaggenstreit zwischen den Vereinigten Staaten und Panama 1964, 9. Januar); Carneval (Februar/März); Jueves Santo (Gründonnerstag, März/April); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fundación de la Ciudad de Panamá (Panama City-Tag, 15. August); Seperación de Panamá de Colombia (Tag der Unabhängigkeit von Kolumbien, 3. November); Día de la Bandera (Tag der Flagge, 4. November); Día de Colón (Colon-Tag, 5. November); Primer Grito de Independencia (Tag des 1. Aufrufs zur Unabhängigkeit von Spanien, 10. November); Independencia de Panamá de España (Tag der Unabhängigkeit von Spanien, 28. November); Día de la Madre (Muttertag, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Bei Einreisen aus einem Gelbfiebergebiet muss eine gültige Gelbfieberimpfbescheinigung vorgewiesen werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus einen Impfschutz gegen Tetanus, Hepatitis A und Diphtherie, bei längeren Aufenthalten (mehr als 4 Wochen) und/oder besonderer Exposition zusätzlich einen Schutz gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut. Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für: Darminfektionen, Denguefieber, Leishmaniasen und die Chagas-Krankheit. Außerdem ist Panama Malariagebiet mit geringem bis mittlerem Risiko. Bei einer Reise in ländliche Regionen Panamas ist eine medikamentöse Malariaprophylaxe zu empfehlen, darüber hinaus sollte man stets auf einen ausreichenden Mückenschutz in Form von Moskitonetzen, körperbedeckender Kleidung und Insektenschutzmitteln achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Körperlich eingeschränkte Menschen haben es in Panama schwer, denn behindertengerechte Einrichtungen findet man selten. Lediglich vor einigen größeren Hotels gibt es eine Rollstuhlrampe, hier und da findet sich auch ein Behindertenparkplatz oder ein rollstuhlgerechtes Badezimmer. Doch selbst in Hotels der Spitzenklasse gibt es keine speziellen Zimmer für körperbehinderte Menschen. Preisnachlässe sind ebenfalls nicht zu erwarten. Rat finden Einheimische wie Touristen beim:

Instituto Panameño de Habilitación Especial
Camino Real Betania
Panama-Stadt
Tel.: +507-501-05102009
Web: http://www.iphe.gob.pa
Erst im Jahr 2008 wurden die Strafgesetze gegen einvernehmliche homosexuelle Handlungen in Panama abgeschafft. Eine Antidiskriminierungsgesetzgebung gibt es nicht und die Akzeptanz von Homosexualität in der Bevölkerung ist noch ausbaufähig.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz. Ein Adapter ist notwendig. Die Anschaffung eines Stromwandlers für Geräte, die nicht bei 110 Volt oder 60 Hertz betrieben werden können, ist bei häufigen Reisen nach Panama sinnvoll.
Banken: Mo-Fr von 8-16 Uhr, manche auch samstags; Geschäfte allgemein: Mo-Sa von 9/10-18/19 Uhr durchgehend; Büros: Mo-Fr allgemein 8-16 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten); Postämter: Mo-Fr 8-16 Uhr.
Für die Einreise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der für mindestens sechs weitere Monate gültig sein muss, sowie ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 180 Tagen wird kein Visum benötigt. Bei geplanten Langzeitaufenthalten, wie für Praktika und Freiwilligeneinsätze, sollte rechtzeitig Kontakt mit der Botschaft Panamas in Berlin aufgenommen werden. Informationen finden Sie auch auf der Website der Migrationsbehörde von Panama: http://www.migracion.gob.pa.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In Hotels und Restaurants sind etwa 10-15 % des Rechnungsbetrages als Trinkgeld üblich. Gepäckträger erhalten ab 1 PAB pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
In den ländlichen Gegenden Panamas kann eine gute medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden. In größeren Städten hingegen gibt es sehr gute medizinische Einrichtungen, die dem europäischen Standard entsprechen. Sollte man auf spezielle Medikamente angewiesen sein, ist es ratsam, einen ausreichenden Vorrat von Zuhause mitzunehmen. Hierbei sind die Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten zu beachten, die über die Botschaft oder das Konsulat in Erfahrung gebracht werden können.
Deutsche Botschaft
Calle 53 Marbella
Edificio World Trade Center
Piso 20 (PH)
Panama City
Tel.: +507-263-7733
Fax: +507-223-6664
E-Mail: info@pana.diplo.de
Web: http://www.panama.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-15.30 Uhr

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Calle Sevilla Casa F 7b
Villa de las Fuentes Nr. 1
Panama City
Tel.: +507-260-4525
E-Mail: austriacon@cableonda.net
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr
Die zuständige Botschaft befindet sich in Kolumbien.

Schweizerisches Generalkonsulat
Edificio Casa Blanca
planta baja Bella Vista
Calle 44 y Avenida Justo Arosemena
Panama City
Tel.: +507-395-9922
Fax: +507-395-9923
E-Mail:panama@honrep.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/sanjose
Die zuständige Botschaft befindet sich in Costa Rica.
Telefoniert man von Panama, gelten die internationalen Vorwahlen 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz und 0049 für Deutschland. Panama selbst hat die internationale Vorwahl 00507. Das Telefonieren in Panama ist recht günstig und Telefonkarten, wie vom Anbieter ClaroCOM, können an Kiosken, in Supermärkten und in Drogerien erstanden werden. Telefonate vom Hotel aus können recht teuer werden, da häufig eine Verbindungsgebühr erhoben wird. Um das Mobilfunknetz nutzen zu können, benötigt man ein Quadband- oder UMTS-Multiband-Handy, welches die Frequenzen GSM/WCDMA 850/1900 unterstützt. Anbieter mit UMTS-3G sind Cable & Wireless mit UMTS 850 (http://www.masmovil.com.pa), Claro mit UMTS 850/1900 (http://www.claro.com.pa) und Movistar mit UMTS 850/1900 (http://www.movistar.com.pa). Es gibt einige Mobiltelefonvermietungen, wie Cell Rent Panama (http://www.cellrentpanama.com), die gegen eine Gebühr funktionsfähige Mobiltelefone anbieten.
Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr sind rund um die Uhr unter der Notrufnummer 911 zu erreichen. Die Feuerwehr und die Ambulanz können auch über die Direktwahl 103 und die Polizei über die 104 angerufen werden. Unter +507-511-9260 erreicht man die Touristenpolizei.
Allgemein besteht in Panama eine erhöhte Sicherheitsgefährdung, die jedoch nicht speziell alleinreisende Frauen betrifft. In Panama-Stadt sollten nachts besonders die Gebiete Calidonia, Curundu, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana und Pacora gemieden werden, da es hier häufiger zu Raubüberfällen kommt. Auch in Colón ist die Kriminalitätsrate recht hoch. Von einer Durchquerung der Urwaldprovinz Darién wird grundsätzlich abgeraten (siehe auch „Kriminalität").
Zollfrei dürfen ab 18 Jahren 500 g Zigaretten oder 500 g Tabak sowie 3 Flaschen alkoholische Getränke, Parfüm für den persönlichen Gebrauch und Geschenke bis zu einem Wert von 50 USD nach Panama eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung unterliegt ab einem Betrag von 10.000 USD der Deklarationspflicht. Die Einfuhr von Tier- und Pflanzenprodukten ist verboten.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die regionalen Fluggesellschaften Aeroperlas und AirPanama fliegen die meisten Regionen Panamas an. Die Flüge sind recht günstig und lohnen sich besonders nach Kuna Yala und zur ausschließlich per Flugzeug erreichbaren Isla Contadora. Zwischen Panama-Stadt und Colón befindet sich die einzige Bahnstrecke Panamas. Hier verkehrt neben einem Gütertransport Mo-Fr auch täglich einmal ein Passagierzug in beide Richtungen. Die Tickets sind im Vergleich zum Bustransfer extrem teuer, wobei die Strecke wundervolle Aussichten verspricht.
Die günstigste Fortbewegungsvariante Panamas ist der Bus. Nahezu jeder Ort wird von Bussen angefahren, richtige Busstationen gibt es allerdings nur in größeren Städten wie Panama-Stadt oder David. In kleineren Ortschaften werden die Busse per Handzeichen angehalten. Die Straßen von Panama sind gut ausgebaut, jedoch kann es vor allem zwischen Mai und Oktober zu starken Überflutungen kommen, weshalb es zu dieser Zeit häufig Vollsperrungen gibt. Nachts sollte aufgrund der schlechten Straßenmarkierungen auf längere Fahrten verzichtet werden. Schiffslinien und Wassertaxis ermöglichen eine Verbindung zu den umliegenden Inseln.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: etwa 3,9 Mio. Einwohner
Fläche: 75.517 km²
Hauptstadt: Panama-Stadt (rund 1,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +507
Währung: Panama Balboa (Abk.: ฿; ISO-4217-Code: PAB)
Zeitzone: Eastern Standard Time (EST). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
Zu den kulinarischen Spezialitäten Panamas zählen Ceviche, Fisch in Limonensaft mit Zwiebeln und Paprikaschoten; Palacones de Platano, gebratene Kochbananen; Sancocho, Eintopf aus Huhn, Fleisch und Gemüse; Tamales, gewürzte Pastete, in Bananenblätter gewickelt; Carimanolas und Empanadas, Teigtaschen mit Fleisch, Huhn oder Käse gefüllt.
In Panama gibt es eine große Auswahl an Bier, Wein und Spirituosen. Auch die gelb leuchtende Inka-Cola ist ein weit verbreitetes, beliebtes Limonadengetränk. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten geboten, Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser verwendet werden.
In Panama herrschen tropische klimatische Verhältnisse mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über relativ konstant. Am Meer liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 27 und 30 °C. Nachts kühlt es grundsätzlich ab, in den Bergen ist das Klima überwiegend frühlingshaft und von November bis April morgens, abends und nachts recht kühl. Von Mai bis November ist allgemein mit meist kurzen täglichen Niederschlägen zu rechnen. Von Juni bis November ist in Panama Hurrikan-Saison. Die besten Reisemonate sind Dezember bis April.
Januar Das Panama Jazz Festival in Panama-Stadt ist eines der buntesten und kulturell wichtigsten Musikfestivals von Panama (http://www.panamajazzfestival.com).
Februar/März Ausgelassene Karnevalsfeierlichkeiten finden im ganzen Land statt.
April Das Azuero International ist ein landwirtschaftliches Fest in La Villa de Los Santos mit Rodeos, Tanz und Stierkämpfen.
Mai/Juni In Los Santos wird das Corpus Cristi Festival zelebriert, wobei mit Teufelsmasken bei Folkloretänzen ausgelassen gefeiert wird.
Juli Santa Librada in Las Tablas ist ein Fest, bei dem in volkstümlicher Tracht Folklore getanzt wird.
September In diesem Monat findet das Patron Saint Festival of the Virgin of Mercedes bzw. Festival National de la Mejorana in Los Santos statt, ein beeindruckendes Folklorefestival (http://www.festivalnacionaldelamejorana.org).
September Feria Del Mar: Das Meeresfest wird an vier aufeinanderfolgenden Tagen am Playa El Ismito, nördlich von Bocas Del Toro mit Musik und vielfältigen Einkaufs- und Essständen abgehalten.
Oktober Das Black Christ Festival ist eines der wichtigsten religiösen Feierlichkeiten in Panama, wobei das heilige Kreuz durch die Straßen getragen und bei Speis und Trank eine Nacht lang gefeiert wird.

Kolumbien

Für die Einreise nach Kolumbien benötigen Schweizer sowie EU-Bürger einen Reisepass, der noch sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Für rein touristische Aufenthalte wird kein Visum benötigt. Bei der Ankunft wird die Aufenthaltsdauer vermerkt (höchstens 180 Tage). Um sicher zu gehen, dass man die gewünschte Zeit im Land bleiben kann, empfiehlt sich die Vorlage von Einladungsschreiben oder Rückflugtickets.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Kolumbien ist durchaus ein geeignetes Reiseziel für allein reisende Frauen. Doch gibt es einige Sicherheitshinweise zu beachten: So sollte man sich nie alleine in einsame Gegenden oder Gassen begeben oder per Anhalter fahren. Reisestrecken sollten gut geplant sein und Überlandfahrten nur bei Tag unternommen werden. Bei Einbruch der Dunkelheit empfiehlt es sich, nur mit Begleitung aus dem Haus zu gehen. Gläser oder Teller sollten nicht aus den Augen gelassen werden, da häufig Fälle bekannt wurden, in denen K.O.-Tropfen untergemischt wurden. Des Weiteren empfiehlt es sich, Schmuck nicht offen oder noch besser überhaupt nicht zu tragen.
Homosexualität ist in Kolumbien ein weitgehend offenes Thema. Sie ist straffrei und es gibt Antidiskriminierungsgesetze, die Homosexuellen beispielsweise den Zugang zum Militärdienst gewähren. Seit 2013 ermöglichten einzelne Richter gleichgeschlechtliche Ehen, 2016 wurde die Homo-Ehe landesweit eingeführt. In größeren Städten, insbesondere im Hauptstadt-Viertel Chapinero, gibt es zahlreiche LGBT-Communities und Clubs.
Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz, z.B. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis, bestehen. Für Kolumbien sollte je nach Reiseregion zudem über eine Gelbfieber-Impfung nachgedacht werden. Bei Langzeitaufenthalten ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte Leitungswasser besonders in ländlichen Gegenden nicht als Trinkwasser verwendet werden. Des Weiteren ist auf Grund der Gefahr von Malaria- und Denguefieber-Erkrankungen auf umfangreichen Insektenschutz zu achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Trinkgelder sind üblich und gerne gesehen. Hotels erheben oftmals bereits 16 % Servicezuschlag auf den Rechnungspreis. In Restaurants sind 10-15 % üblich. Kofferträger erhalten etwa 500 COP pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten meist kein Trinkgeld, guter Service kann aber mit bis zu 10 % extra belohnt werden.
In vielen Gegenden fehlt es oftmals noch an behindertengerechten Zugängen und Einrichtungen und auch die holprigen Gehwege können für körperlich eingeschränkte Menschen problematisch werden. Menschen mit Behinderung sollten ihre Reise daher eventuell mit einem speziellen Reiseunternehmen (z.B. http://www.procap-reisen.ch) planen oder sich zuvor beim offiziellen Tourismusportal (http://www.colombia.travel) weitere Informationen einholen.
In Kolumbien gelten folgende Notrufnummern: Polizei und allgemeiner Notruf 112, Feuerwehr 119, Unfallrettung 231-90-08.
200 Zigaretten, 50 Zigarren und bis zu 50 g Tabak und 2 Flaschen Alkohol dürfen abgabefrei eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung darf bis zu einem Wert von 10.000 USD eingeführt werden. Für Fleisch, Gemüse, Pflanzen und Pflanzensamen besteht ein Einfuhrverbot. Für Waffen und Munition benötigt man eine Sondergenehmigung. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten, für Gold, Platin und Smaragde muss eine Rechnung vorgelegt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Carrera 69, No 25 B - 44
Piso 7, Edificio World Business Port
Bogotá, D.C.
Tel.: +57-1-4232600
Fax: +57-1-4293145
E-Mail: visa@bogo.diplo.de, info@bogota.diplo.de
Web: http://www.bogota.diplo.de

Die österreichische Botschaft in Botogá wurde Ende 2012 geschlossen. Zuständig ist ab 2013 die Botschaft in Lima:

Österreichische Botschaft
Avenida Republica de Colombia/ex Avenida Central 643, piso 5
Lima 27, San Isidro
Tel.: +51-1-4420503
Fax: +51-1-4428851
E-Mail: lima-ob@bmeia.gv.at

Schweizerische Botschaft
Carrera 9 No. 74-08, piso 11
Bogotá, D.C.
Tel.: +57-1-3497230
Fax: +57-1-3497195
E-Mail: vertretung@bog.rep.admin.ch
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen, zusätzlich muss bei Anrufen aus Kolumbien die 9 vorgewählt werden. Für Deutschland ist das die 00949, für die Schweiz die 00941 und für Österreich die 00943. Kolumbien hat die Landesvorwahl 0057. Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. Daher empfiehlt es sich, die weit verbreiteten öffentlichen Telefonanlagen zu nutzen. In größeren Städten sind Kartentelefone üblich. Die Telefonkarten erhält man bei der Post oder in Kiosken.
Ano Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Epifanía (Heilige Drei Könige, 6. Januar); San José (Josefstag, 19. März); Jueves Santo y Viernes Santo (Gründonnerstag & Karfreitag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Ascensión del Señor (Christi Himmelfahrt, Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Sagrado Corazón (Pfingsten, Juni); Dia del Padre (Vatertag, 18. Juni); San Pedro y San Pablo (Peter und Paul, 29. Juni); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 20. Juli); Batalla de Boyacá (Tag der Befreiung, 7. August); Asunción de Nuestra Señora (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Día de la Raza (Tag der Rasse/Entdeckung Amerikas, 12. Oktober); Día de Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Independencia de Cartagena (Unabhängigkeit von Cartagena, 11. November); Inmaculada Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Geschäfte öffnen montags bis freitags in der Zeit von 8/10-18/19 Uhr, oft mit Mittagspause. Supermärkte haben meist etwas länger geöffnet. Banken arbeiten montags bis freitags von 9-15/16 Uhr und samstags von 9-12 Uhr. Behörden und andere Büros sind montags bis freitags von 8-12 Uhr und von 14-17 Uhr erreichbar.
Die Netzspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz. Üblicherweise sind die Steckdosen für zweipolige Flachstecker vorgesehen, daher ist die Mitnahme eines Adapters erforderlich.
Innerhalb der großen Städte ist die medizinische Versorgung in etwa mit europäischen Standards zu vergleichen. In ländlicheren Gebieten mangelt es jedoch oftmals an Hygiene und an technischen Möglichkeiten. Vor der Reise sollte grundsätzlich geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Das Straßennetz befindet sich im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern in keinem guten Zustand. Die Straßen sind vor allem außerhalb der großen Städte schlecht ausgebaut und bieten zusätzliche Gefahren wie Raubüberfälle und Erdrutsche. Das sicherste Verkehrsmittel ist daher das Flugzeug. Der größte Flughafen befindet sich in Bogotá, zahlreiche Regionalflughäfen sind im ganzen Land verteilt.
Das Eisenbahnnetz ist für den öffentlichen Verkehr ebenfalls unzureichend ausgebaut, dagegen bringen die Schnellbusse „Transmilenio“ Touristen schnell ans Ziel. Überlandfahrten sollten nur tagsüber unternommen werden, da nachts die Gefahr von Überfällen extrem steigt. Taxis sollten zur Sicherheit telefonisch bestellt werden. Des Weiteren ist von Reisen in die unruhigen Departamentos Chocó, Cauca, Putumayo, Nariño, Arauca, Córdoba und Caquetá sowie von Reisen in die Grenzgebiete, an die Pazifikküste und in den Süden des Landes abzusehen. Es empfiehlt sich, stets die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
Kolumbien unterteilt sich grob in vier Klimazonen: In den Gebirgen findet man Gletscherklima, bis unter 3.000 m ü.d.M. herrscht kalttropisches Klima, bis 2.000 m ü.d.M. gibt es gemäßigtes Tropenklima, und das Flachland ist mit Temperaturen von über 25 °C von tropischem Klima geprägt. Die Regenzeit dauert etwa von April bis Oktober. Doch kommt es hier darauf an, wo man sich befindet. Manche Teile des Landes kennen nur kurze Regenphasen, während in einigen Orten so viel Regen fällt, dass gleich die Straßen überflutet werden.
Die ideale Reisezeit ist daher in der Trockenzeit von Dezember bis März. Dann empfiehlt sich leichte, atmungsaktive Kleidung. Wer in die Berge reisen möchte, sollte dementsprechend auf warme Kleidung und festes Schuhwerk achten. Abends empfiehlt es sich generell, einen wärmenden Überzug dabei zu haben.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 44,7 Mio. Einwohner
Fläche: 1.138.910 km²
Hauptstadt: Bogotá, D.C. (rund 7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +57
Währung: Kolumbianischer Peso (Abk.: $; ISO-4217-Code: COP)
Zeitzone: Colombia Time (COT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden, keine Umstellung auf Sommerzeit
4.-6. Januar Drei Tage dauert eine der bekanntesten Karnevalfeiern des Landes. In den Anden, in Pasto, findet dann der farbenprächtige Karneval der Schwarzen und Weißen statt.
Februar In Cartagena steigt jährlich das älteste Filmfestival Südamerikas. Hier werden vor allem iberoamerikanische Filme gezeigt.
Mai/Juni Das Festival der Wayúu-Kultur ist wohl eines der faszinierendsten in Kolumbien. Dabei bringen die Eingeborenen der Wayúus mit Tänzen, Gesängen, Handwerksarbeiten und vielem mehr den Besuchern ihre Kultur näher.
August In Medellín findet an 10 Augusttagen das farbenfrohe Blumenfest statt. Die Stadt verwandelt sich in dieser Zeit in ein wahres Blumenmeer und bietet den zahlreichen Veranstaltungen damit eine grandiose Kulisse.
7.- 8. Dezember In dieser Dezembernacht wird die Stadt Villa de Lyva von unzähligen brennenden Kerzen erhellt. Zusätzlich gibt es zahlreiche Veranstaltungen und ein fantastisches Feuerwerk. Das Festival der Lichter soll auf die Weihnachtszeit einstimmen.
Ob als frittierte Käse-Mais-Bällchen, den Buñelos, eingerollt als gefüllte Maisfladen, den Arepas, oder serviert in Bananenblättern mit fleischhaltiger Mais-Teig-Füllung - die am meisten verwendete Zutat in der kolumbianischen Küche ist definitiv der Mais. Doch die Kolumbianer haben zum Essen weitaus mehr zu bieten als nur Mais. Auch Fleisch in Form von gegrillten Spießen oder auch Reis kommen hier häufig auf den Teller. An der Küste wird zudem gerne fangfrischer Fisch verspeist.
Zum Dessert gibt es u.a. Panela, Zuckerrohrsaft mit Kokosraspeln, oder Papayuela, süßes Feigenkompott. Zudem kann man sich in Kolumbien auf eine riesige Auswahl an Früchten freuen. Mangos, Bananen oder Avocados in zahlreichen verschiedenen Größen nehmen die Einheimischen am liebsten als erfrischende Fruchtsaftgetränke zu sich.

Ausflugsland

Dominikanische Republik

Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist die Dominikanische Republik kein gutes Reiseland. Die auf verschiedenen Ebenen angelegten Gehsteige sind für Rollstuhlfahrer nur schwer zu passieren, Busfahrten nahezu unmöglich. Tipps und Informationen über behindertengerechte Einrichtungen sind z.B. bei Mobility International und der Touristeninformation erhältlich.

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-6221-26740
Fax: +41-6221-26739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Die Dominikanische Republik verlangt bei der Einreise keinen Nachweis über Impfungen. Im eigenen Interesse sollten jedoch folgende Punkte beachtet werden: Es besteht landesweit ein geringes Malaria-Risiko, v.a. in den westlichen Provinzen Azua, Bahoruco, Dajabón und in La Altagracia (Punta Cana). Santo Domingo und Santiago sind malariafrei. Ein guter Mückenschutz (körperbedeckende Kleidung, Insektenschutzmittel, Moskitonetz) ist empfehlenswert, auch um die Gefahr einer Dengue-Fieber-Infektion zu minimieren (hier wurde kürzlich eine Epidemie ausgerufen), ebenso kann in Einzelfällen eine Chemoprophylaxe (Medikamenteneinnahme) sinnvoll sein.
Generell wird empfohlen, anlässlich einer Auslandsreise den Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Hepatitis A zu überprüfen bzw. aufzufrischen. Für längere Aufenthalte empfiehlt sich eine Impfung gegen Hepatits B, Typhus und Tollwut.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für die Einreise in die Dominikanische Republik benötigen Europäer einen Reisepass, der ab dem Ankunftsdatum noch mindestens sechs Monate gültig ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Besucher müssen nach der Ankunft eine Touristenkarte für 10 USD kaufen, wenn diese nicht schon über den Reiseveranstalter im Heimatland erworben wurde. Sie berechtigt zu einem Aufenthalt von bis zu 30 Tagen. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer fällig, die zum Teil schon im Preis für das Flugticket inbegriffen ist. Alle Reisenden müssen über ein Weiter- oder Rückflugticket verfügen und für den Aufenthalt ausreichende Geldmittel vorweisen können. Wer einen Aufenthalt von über 30 Tagen plant, muss eine kostenpflichtige Verlängerung beim zuständigen Migrationsbüro beantragen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Hotelrechnung enthält bereits einen Zuschlag von 26 Prozent auf Zimmer (16 Prozent) und Service (10 Prozent) und auch im Restaurant werden eine Steuer von 16 Prozent auf den angegebenen Preis der Gerichte sowie ein Bedienzuschlag von 10 Prozent erhoben. Ein zusätzliches Trinkgeld (propina) in Höhe von 5-10 Prozent im Restaurant ist bei Zufriedenheit dennoch angebracht. Es empfiehlt sich, dem Zimmerservice im Hotel bereits zu Beginn des Aufenthalts ein Trinkgeld zu geben, da dies zu besonderen Leistungen anspornt. Für das Tragen von Gepäck und andere Dienstleistungen (Auto bewachen etc.) wird ein kleiner Bonus erwartet.
Feuerwehr, Polizei und Ambulanz erreicht man landesweit unter der Telefonnummer 911, die Touristenpolizei (CesTUR) unter der 8092222026.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día de los Reyes Magos (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Nuestra Señora de Altagracia (Fest der Landespatronin, 21. Januar); Día de Duarte (Geburtstag von Pablo Duarte, 26. Januar); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 27. Februar); Viernes Santo (Karfreitag, April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Ascension de Nuestro Senor (Christi Himmelfahrt), Corpus Christi (Fronleichnam, Juni); Dia de la Fundación de Santo Domingo (Gründungstag von Santo Domingo, 4. August), Día de la Restauración (Tag der Wiederherstellung der Republik, 16. August); Nuestra Señora de las Mercedes (Tag der Schutzheiligen, 24. September); Día de la Raza (Kolumbus-Tag, 12. Oktober); Día de la Constitución (Tag der Verfassung, 6. November); Weihnachten (Navidad, 25. Dezember).
In der Dominikanischen Republik wird Homosexualität weitgehend gesellschaftlich akzeptiert, obwohl sie in Teilen der streng katholischen Bevölkerung noch immer ein Tabuthema darstellt und vom Machismo verpönt wird. Homosexuelle Handlungen sind legal, ein Antidiskriminierungsgesetz besteht nicht. Weder die gleichgeschlechtliche Ehe noch eingetragene Partnerschaften werden anerkannt. Eine kleine LGTBQ-Szene findet sich in der Hauptstadt Santo Domingo sowie vereinzelt in Touristenzentren.
Die medizinische Versorgung in der Dominikanischen Republik ist einigermaßen gut, viele Ärzte erhielten ihre Ausbildung in den USA oder in Europa. Vor allem in den Touristengebieten und größeren Städten gibt es zahlreiche Ärzte, die Englisch sprechen, manche auch Deutsch oder Französisch. Privatkliniken sind i.d.R. besser ausgestattet als öffentliche Krankenhäuser. Aber Vorsicht: Besonders in Touristengebieten verlangen die Gesundheitszentren oft viel Geld für teils nicht unbedingt erforderliche Behandlungen (Übertherapie). Ein Klinikaufenthalt muss im Voraus bar bezahlt werden. Man sollte auf jeden Fall vor der Reise prüfen, ob die eigene Krankenversicherung eine Behandlung im Ausland hinreichend abdeckt und ggf. eine zusätzliche Notfall-Rücktransportversicherung abschließen.
Die Netzspannung beträgt 110 Volt. Die Steckdosen haben amerikanischen Standard, weshalb die Mitnahme eines Universaladapters empfehlenswert ist. Außerdem sollte man eine Taschenlampe oder Kerze im Gepäck haben, da es öfters zu Stromausfällen (apagones) kommt.
Frauen können die Insel im Normalfall ohne Probleme alleine bereisen. Vor allem hellhäutige, blonde Europäerinnen sollten sich aber auf die eine oder andere Anmache der lateinamerikanischen „Machos“ einstellen. Abhilfe kann oft schon der Verweis auf einen vermeintlichen Ehemann schaffen, der z.B. im Hotelzimmer wartet oder gleich nachkommt.
Die Öffnungszeiten sind von Region zu Region unterschiedlich. Geschäfte und Märkte haben meist von Mo-Fr von 9-13 und von 15-19 Uhr geöffnet, samstags schließen sie meist früher. Die meisten Läden sind sonntags geschlossen. Ämter und Behörden arbeiten i.d.R. Mo-Fr von 8-12 und von 14-18 Uhr, Banken Mo-Fr von 9-12 und von 14-16 Uhr, Sa nur vormittags.
1 l Alkohol, 200 Zigaretten und Geschenkartikel im Gesamtwert von 100 USD dürfen eingeführt werden. Teure elektronische Geräte sollte man bei der Einreise im Pass registrieren lassen, um eventuelle Probleme bei der Ausreise zu vermeiden. Es besteht eine Meldepflicht von Barmitteln, die den Wert von 10.000 USD übersteigen. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Edificio GINAKA 2.0, pisos 5 y 6
Avenida Núñez de Cáceres No. 11
Santo Domingo
Tel.: +1809-542-8950
Fax: +1809-542-8955
E-Mail: info@santo-domingo.diplo.de
Web: https://santo-domingo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-15 Uhr

Büro der Österreichischen Botschaft Caracas
in der Schweizerischen Botschaft
Avenida Gustavo Mejía Ricart 102
Santo Domingo
Tel.: +1809-412-4014
Fax: +1809-412-8660
E-Mail: santo-domingo-as@bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Edificio Corporativo 2010, Piso 10
Av. Gustavo Mejía Ricart 102 (esq. Av. Abraham Lincoln)
Santo Domingo
Tel.: +1809-533-3781
Fax: +1809-532-3781
E-Mail: santodomingo@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/santodomingo
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr
In den Rechnungen von Hotels und Restaurants ist der Service-Zuschlag normalerweise bereits enthalten. Ein finanzielles Extra wird deshalb nur bei ausgesprochener Zufriedenheit gezahlt. Kofferträger und Zimmermädchen erwarten jedoch ein Trinkgeld.
Am einfachsten erkundet man die Schönheiten der Insel mit dem Auto, das in Santo Domingo, Puerto Plata oder den übrigen Touristenzentren gemietet werden kann. Allerdings sind die Kosten relativ hoch, zudem wird eine stattliche Kaution als Sicherheit verlangt. Der Verkehr auf der Insel ist gewöhnungsbedürftig, denn die Einheimischen fahren geradezu halsbrecherisch. Wer sich an offizielle Vorschriften hält, wird schnell zum Verkehrshindernis. Von der Anmietung eines Motorrads ist aus Sicherheitsgründen abzuraten.
Größere Distanzen überwindet man relativ preisgünstig per Flugzeug. Noch günstiger fährt man mit klimatisierten Überlandbussen, die allerdings nur die Hauptstrecken bedienen. Auf Nebenstrecken verkehren so genannte Guaguas (Kleinbusse), die auf Handzeichen nach Bedarf anhalten. Innerhalb der Städte verkehren Carros públicos (Sammeltaxis) auf festen Routen. Sie sind im Vergleich zum Taxi sehr günstig.
Februar-März Die Karnevalszeit wird allerorts mit bunten Kostümen, Masken und Umzügen gefeiert; legendär sind die Feierlichkeiten in Santo Domingo und La Vega.
März/April Während der Semana Santa, wie die Karwoche auch genannt wird, werden vielerorts feuchtfröhliche Feste ausgerichtet, wobei die farbenfrohen Prozessionen in der Nacht vom Gründonnerstag auf den Karfreitag den Höhepunkt der Festlichkeiten bilden.
Juli-August Das Festival del Merengue in Santo Domingo gehört zu den wichtigsten Merengue-Wettbewerben der Dominikanischen Republik und begeistert Ende Juli ein immer größer werdendes internationales Publikum.
Oktober In der ersten Monatswoche wird das Festival del Merengue im Zentrum von Puerto Plata gefeiert. Bei diesem Tanzfest kann man auch Kunsthandwerk erwerben. Den Abschluss bildet ein großes Feuerwerk.
An die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 erinnern die Einheimischen alljährlich am 12. Oktober mit der Niederlegung eines Kranzes am Kolumbus-Leuchtturm in Santo Domingo, dem Faro a Colón, und weiteren Staatsakten.
August-November An der Nordküste findet das gigantische Dominican Republic Jazz Fetsival mit nationalen und internationalen Musikern statt (https://drjazzfestival.com).
Die Dominikanische Republik ist mit ihrem feuchtwarmen tropischen Klima das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel. Nordost- und Südostpassat bestimmen die Witterung. Im Sommer gibt es üblicherweise eine Regenzeit mit vermehrten Niederschlägen im Mai und August. Im Winter herrscht von November bis März Trockenzeit. Das Wetter unterscheidet sich dabei von Region zu Region: An der Nordküste, auf der Halbinsel Samaná, an den östlichen Hängen der Sierra de Baoruca und rund um San Cristóbal regnet es am meisten, allerdings oft nur in Form von kurzen, heftigen Schauern. Im Osten der Insel, in der Enriquillo-Senke an der Grenze zu Haiti und in der Umgebung von Monte Cristi ist es sehr heiß und trocken, was sich in einer kargen Vegetation widerspiegelt.
An der Küste liegen die Tagestemperaturen ganzjährig zwischen 26 und 33 °C und sinken auch in der Nacht kaum unter 20 °C. Lediglich in den Gebirgen im Landesinneren kann es im Januar auch einmal Minusgrade geben. Für Ausflüge ins Bergland sollte man warme Kleidung im Gepäck haben. Zwischen Juli und August kann es gelegentlich zu Hurrikanen kommen.
Authentische kreolische Küche, comida criolla, kann man in einem der kleinen Lokale, den sog. comedores, probieren, die auch von den Einheimischen gerne besucht werden. Das Nationalgericht (bandera dominicana) besteht aus Fleisch, Bohnen und Reis, aber auch Spanferkel vom Grill (lechón asado), Ziegeneintopf (chivo guisado) und ein Eintopf aus Nudeln, Fleisch und Zwiebeln stehen häufig auf der Speisekarte. An der Küste werden diverse Fischgerichte in Kokoscreme (pescado al coco) und das gedünstete Fleisch einer Meeresschnecke (lambi) als Spezialitäten serviert.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 10,28 Mio. Einwohner
Fläche: 48.320 km²
Hauptstadt: Santo Domingo de Guzmán (rund 3 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +1
Währung: Dominikanischer Peso (Abk.: RD$; ISO-4217-Code: DOP)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST), Mitteleuropäische Zeit (MEZ): -5 Std., Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -6 Std.; keine Umstellung auf Sommerzeit

Jamaika

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber ist nur dann Pflicht, wenn man aus Infektionsgebieten anreist. Ein Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen; gegen das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber gibt es keine Impfung. Hier hilft nur Mückenschutz und notfalls ein Gang zum Arzt. Auch gegen die durch Moskitos übertragene Malariainfektion sollte man sich mit Hilfe von körperbedeckender Kleidung, Insektenschutzmittel und Moskitonetzen schützen und sich bereits im Heimatland beim Tropenarzt über eine Malariaprophylaxe informieren. Anstatt gechlortes Leitungswasser zu trinken, kauft man besser abgefülltes Wasser im Supermarkt. HIV-Infektionen sind, wie auch auf anderen Karibikinseln, relativ weit verbreitet.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Reisebüros können i.d.R. Auskunft über behindertengerechte Hotels geben und verfügen über entsprechende Datenbanken, in denen sie nach bestimmten Kriterien filtern können. Menschen mit Behinderung haben auch die Möglichkeit, sich bei Selbsthilfegruppen im eigenen Land nach den Erfahrungen anderer Mitglieder zu erkundigen. Hilfreiche Informationen erteilt außerdem Mobility International Schweiz. Abgesenkte Bordsteine und sonstige Vorkehrungen für Rollstuhlfahrer sind auf Jamaika kaum zu finden, dafür sind die Einheimischen ein sehr freundliches und hilfsbereites Volk.

Mobility International Schweiz
c/o Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4600 Olten
Tel.: + +41-62-2126740
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Neujahr (1. Januar); Aschermittwoch (Februar/März); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (22. Mai); Tag der Sklavenbefreiung (1. August); Unabhängigkeitstag (erster Montag im August); Tag der Nationalhelden (dritter Montag im Oktober); Weihnachten (25./26. Dezember).
Eine Tochtergesellschaft der amerikanischen Firma Cable & Wireless betreibt das jamaikanische Telefonnetz. In größeren Orten findet man im Zentrum Büros von C & W, in denen man Telefonkarten für internationale Gespräche kaufen sowie telefonieren kann. Auslandsgespräche vom Hotel aus sind erheblich teurer. „Crediphones" heißen Telefonzellen, in denen man mit Kreditkarte bezahlen kann. Vorwahlen: Jamaika 001876, Schweiz 01141, Österreich 01143, Deutschland 01149. Im Bereich der Mobiltelefonie sollte man sich vor Antritt der Reise beim jeweiligen Mobilfunkanbieter über die Roaming-Gebühren informieren bzw. entsprechende Tarifoptionen für Jamaika buchen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, sich vor Ort eine Prepaid-Karte eines nationalen Anbieters (z.B. Digicel: https://www.digicelgroup.com) zu besorgen.
Touristen können sich bis zu 90 Tage ohne Visum auf Jamaika aufhalten. Erwachsene benötigen einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Haustiere dürfen nicht einreisen, weil Jamaika tollwutfreies Gebiet ist. Ausreichende finanzielle Mittel und ein Weiter- bzw. Rückflugticket sind nachzuweisen. Bei der Ausreise wird eine Gebühr von 1.000 JMD fällig, die aber in der Regel im Preis des Flugtickets schon enthalten ist und von den Fluggesellschaften abgeführt wird (bei der Buchung nachfragen!). Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird der Nachweis für eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Polizei, Luft- und Seerettung erreicht man unter 119, Krankenwagen und Feuerwehr unter 110, für Hurrikanwarnungen ruft man die 116 an.
Wenn man mit einer Dienstleistung zufrieden war, sollte man auf Jamaika in jedem Fall ein Trinkgeld (ca. 10 Prozent) geben, zumal das Servicepersonal zu niedrigen Löhnen arbeitet. In Hotels und Restaurants ist ein Bedienzuschlag (service charge) von 10-15 Prozent vorgesehen. Man sollte von Fall zu Fall prüfen, ob dieser bereits im Preis für Speisen und Zimmer enthalten ist oder noch extra berechnet wird.
Für Drogen, Waffen, Landeswährung, Produkte aus Ziegenleder, Tiere und Pflanzen, pornografisches Material und obszöne Bilder besteht Ein- und Ausfuhrverbot. Ansonsten dürfen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 230 g Tabak, 1 l Alkohol, 170 ml Parfüm und 340 ml Eau de Toilette sowie Fremdwährung in unbegrenzter Höhe mitgebracht werden, wobei diese bei der Einreise angegeben werden müssen. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Geschäfte öffnen Mo-Fr von 8.30-16.30/17 Uhr und Sa bis 15 oder 16 Uhr. Postämter können Mo-Fr 9-17 Uhr, Banken Mo-Fr 9-16 Uhr aufgesucht werden. Ämter und Behörden sind i.d.R. Mo-Fr 8.30/9 bis 16/16.30 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet.
Homosexuelle Handlungen zwischen Männern sind auf Jamaika per Gesetz verboten und werden mit bis zu 10 Jahren Haft bestraft. Gleichgeschlechtliche Liebe wird auch von der Gesellschaft kaum akzeptiert und in vielen Hotels sind Homosexuelle nicht willkommen. In der Öffentlichkeit ist in jedem Fall Zurückhaltung angebracht und von gegenseitigen Zuneigungsbekundungen abzusehen.
Mit Sexualität geht man auf Jamaika locker um und Frauen, die Jamaika alleine bereisen, sollten sich auf häufige Annäherungsversuche einstellen. Manch einheimischer Mann verdient sein Geld als „Boy“ für Touristinnen. Sollte ein solcher Gigolo Sie z.B. bei einer Stadtbesichtigung oder am Strand umwerben, hat er für gewöhnlich rein geschäftliche Absichten. Ein klares „no, thanks“ oder der Verweis auf einen vermeintlichen Freund oder Ehemann wird i.d.R. verstanden; bei allzu aufdringlichen Verehrern kann es hilfreich sein, sich an jamaikanische Frauen zu wenden. Die Mitarbeiter im Hotel können meist Tipps geben, welche Gegenden man lieber meiden sollte. Nachts sollte man als Frau nicht alleine ausgehen.
Die Netzspannung beträgt in der Regel 110, in großen Hotels auch 220 Volt. Man benötigt einen Adapter für US-amerikanische Flachstecker, der von manchen Hotels bereitgestellt wird.
In Kingston und größeren Städten wie Montego Bay, Ocho Rios, Negril, Mandeville, St. Thomas und Port Antonio gibt es private und öffentliche Krankenhäuser. Kompliziertere Krankheiten oder Verletzungen lässt man besser im Heimatland behandeln. Reisende sollten in jedem Fall vorab prüfen, ob eine medizinische Versorgung im Ausland von der Versicherung hinreichend abgedeckt ist und eine Rücktransportversicherung für den Notfall abschließen.
Deutsche Botschaft
10 Waterloo Road
Kingston 10
Tel.: +1876-926-6728
Fax: +1876-620-5457
Web: http://www.kingston.diplo.de

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
2 Ardenne Road
Kingston 10
Tel.: +1876-940-2404
Fax: +1876-956-7505
E-Mail: josef@roundhilljamaica.com

Schweizerisches Generalkonsulat
c/o Swiss Stores Ltd.
107 Harbour Street
Kingston
Tel.: +1876-948-9656
Fax: +1876-922-8403
E-Mail: kingston@honorarvertretung.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/zameri/vjam/afojam.html
Wer mit einem Mietwagen die Insel erkunden möchte, muss abseits der Hauptstraßen auf schlechte Straßenverhältnisse gefasst sein. Auch der Linksverkehr stellt Besucher anfangs vor beträchtliche Probleme. An den Flughäfen von Kingston und Montego Bay gibt es zahlreiche Autovermietungen, in der Hauptsaison ist es ratsam, vor Antritt der Reise zu reservieren. Um ein Auto zu mieten, muss man einen nationalen Führerschein und Kreditkarte vorweisen und mindestens 25 Jahre alt sein.
Bei einer Fahrt mit dem Taxi sollte man auf zwei Dinge achten: Der Fahrpreis sollte immer vor Antritt der Fahrt ausgehandelt werden, außerdem empfiehlt es sich, nur mit lizenzierten Taxis zu fahren. Diese sind mit den Buchstaben PPV (Public Passenger Vehicle) gekennzeichnet. Günstig, wenngleich wenig komfortabel, sind Busse und Minibusse, die fast jeden Ort auf Jamaica ansteuern, jedoch häufig überfüllt sind. Flüge innerhalb Jamaikas sind mit Caribbean Airlines möglich, die Airline fliegt Kingston und Montego Bay an (https://www.caribbean-airlines.com). Daneben gibt es Chartergesellschaften, die Flüge zu verschiedenen Zielen auf Jamaika anbieten.
Internationale Transatlantikverbindungen, vor allem nach Kingston und Montego Bay, werden von British Airways und Air Jamaica (ab London) sowie beispielsweise von Condor (ab Frankfurt; https://www.condor.com) bedient.
Im Flachland und an der Küste ist es das ganze Jahr über sommerlich warm mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 27 und 32 °C, in den Bergen ist es etwa 7 °C kühler. Die Wassertemperatur liegt kontinuierlich bei herrlich angenehmen 25-28 °C – perfekte Bedingungen für einen Badeurlaub! Am meisten Niederschlag fällt im September und Oktober, wobei im August und September vereinzelt Hurrikane zu erwarten sind. Wirklich schwere Stürme gibt es aber nur ungefähr alle 10 Jahre. Im Sommer sollte man dennoch stets den Wetterbericht verfolgen. Jamaika liegt in einer seismisch aktiven Zone und es kann zu Erdbeben kommen.
Die beste Reisezeit geht von Dezember bis April – dann ist Hochsaison und auch die Preise gehen entsprechend in die Höhe. Stetige Winde machen die recht hohe Luftfeuchtigkeit erträglich. Es empfiehlt sich atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern, aber auch eine leichte Jacke oder ein Pullover für die Abendstunden. Wer Bergwanderungen unternehmen möchte, sollte wind- und regendichte Kleidung und festes Schuhwerk im Reisegepäck haben. Innenstädte und Restaurants sollten nicht im Strand-Outfit besucht werden.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 2,9 Mio. Einwohner
Fläche: 10.991 km²
Hauptstadt: Kingston (rund 900.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1876
Währung: Jamaika-Dollar (Abk.: J$; ISO-4217-Code: JMD)
Zeitzone: Eastern Standard Time (EST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden; Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -7 Stunden; keine Umstellung auf Sommerzeit
Januar Das Maroon Festival in Accompong ist ein großes Straßenfest mit viel Musik, Tanz und gutem Essen.
6. Februar Vielerorts feiert man am Geburtstag Bob Marleys einen Bob Marley Birthday Bash.
April Am Jamaica Carnival finden in Kingston, Montego Bay, Negril und Ocho Rios besonders farbenprächtige Paraden mit Tänzern und Musikern statt (http://carnivalinjamaica.com).
Juni Das Ocho Rios Jazz Festival erstreckt sich über eine Woche (http://www.ochoriosjazz.com).
Juli Reggae-Fans sollten auf keinen Fall das einwöchige Reggae Sumfest in Montego Bay verpassen (http://www.reggaesumfest.com).
6. August Anlässlich des Unabhängigkeitstages wird in Kingston eine große Parade veranstaltet.
September/Oktober Der Hochseeangelwettbewerb, Port Antonio International Marlin Tournament, zählt zu den ältesten in der Karibik.
Oktober Sogar in Kingston auf Jamaika wird alljährlich ein typisch deutsches Oktoberfest veranstaltet.
Dezember In diesem Monat findet in Negril der Reggae Marathon statt (https://www.reggaemarathon.com).
In der jamaikanischen Küche vereinen sich afrikanische, asiatische und europäische Einflüsse. Jamaikanische Delikatessen sind Jerk, gegrilltes oder geräuchertes, mariniertes Schweine- oder Hühnerfleisch, Saltfish and Ackee, getrockneter Kabeljau mit gekochter Ackee-Frucht oder Jamaican Pepperpot, ein scharfer Eintopf mit gepökeltem Rind- sowie Schweinefleisch und Okra. Weitere Gerichte, die man auf den Speisekarten findet, sind Spanferkel, gefüllt mit Reis, Paprika, Yamswurzeln, geraspelter Kokosnuss und Maismehl oder Reis mit Bohnen, Schalotten, Kokosmilch und Kokosöl. Als Snack für zwischendurch bieten sich gebratene Kochbananen, mit Hackfleisch gefüllte Blätterteigpasteten oder Johnny Cake, Fladen aus Maismehl, an. Zum Nachtisch darf man sich auf tropische Früchte freuen, wie z.B. Ananas, Melonen, Mangos, Papayas und Bananen. Ein weltweit verkaufter Rum ist der jamaikanische Captain Morgan.

Mexiko

Zur visumsfreien Einreise nach Mexiko wird ein Reisepass benötigt, der noch mindestens sechs Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Die Fluggesellschaften verteilen eine Touristenkarte (FMT) an jeden Einreisenden. Diese muss ausgefüllt und bei der Immigration abgegeben werden. Ein Abriss der Karte muss bei der Ausreise wieder vorgelegt werden. Die Aufenthaltsdauer ist auf 90 Tage beschränkt, kann aber um weitere 90 Tage verlängert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Mexikaner haben ein relativ entspanntes Verhältnis zur Homosexualität, Diskriminierungen kommen eher selten vor. Ab 2014 öffneten einzelne Bundesstaaten nach und nach die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, in vielen anderen werden Homo-Ehen anerkannt.
Eine aktive Szene verzeichnen Großstädte wie Mexiko-Stadt, Acapulco, Guadalajara, Monterrey oder Puerto Vallarta. Weitere Informationen vermittelt die Webseite https://www.gaymexicomap.com.
Zollfrei nach Mexiko eingeführt werden können Gegenstände für den persönlichen Gebrauch sowie Geschenke im Wert von bis zu 500 USD. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden, darunter 1 Laptop, 3 Handys, 2 Foto- oder Videokameras, 2 Sport­geräte, 1 Zelt inkl. Zubehör sowie 2 Musikinstrumente inkl. Alkohol, Benzin und zerschnitzelter Tabak können nicht eingeführt werden. Es dürfen keinerlei Nahrungsmittel, Pflanzen oder Tiere eingeführt werden. Die Ausfuhr von Gold (außer Goldschmuck), Kakteen, Antiquitäten und archäologischen Gegenständen ist nicht gestattet. Das Washingtoner Artenschutzabkommen verbietet die Einfuhr von Schwarzer Koralle und Schildpatt nach Europa. Die Landeswährung ist ab einem Betrag von 10.000 USD deklarationspflichtig, die Mitnahme von Fremdwährung ist ohne Begrenzung erlaubt, aber generell deklarationspflichtig.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Geschäfte haben in Mexiko die ganze Woche über von 10-20 Uhr geöffnet, in Touristengebieten abends häufig auch länger. Manche machen zwischen 14 und 17 Uhr eine „siesta“ (Pause). Archäologische Stätten sind i.d.R. von 8-17 Uhr zugänglich. Museen können täglich außer montags von 10-17/18 Uhr besucht werden, teilweise auch bis 20 Uhr. Banken und Behörden sind für gewöhnlich Mo-Fr von 10-13 Uhr, manche auch nachmittags für ihre Kunden da.
Den zentralen Notruf erreicht man in Mexiko unter 911, die Polizei unter 080, Ambulanz und Feuerwehr unter 060. Der Notruf der Touristenpolizei lautet 061.
Die Netzspannung in Mexiko beträgt 110 Volt. Für alle Geräte, die nicht mit einem US-amerikanischen Flachstecker ausgestattet sind, benötigt man einen Adapter.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 16. September); Día de Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).

Bewegliche Feiertage: Día de la Constitución Mexicana (Tag der Verfassung, Februar); Natalicio de Benito Juárez (Geburtstag von Benito Juárez, März); Semana Santa (Karwoche/Ostern, März/April); Revolución Mexicana (Tag der Revolution, November)
Mexiko hat die Landesvorwahl 0052, für Ferngespräche innerhalb des Landes muss man die 01 vorwählen. Um von Mexiko nach Deutschland anzurufen, wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vor. Telefonieren vom Hotel aus ist nach wie vor sehr teuer, etwas günstiger sind öffentliche Münz- oder Kartentelefone; für letztere benötigt man eine „tarjeta telefónica“, die man am Kiosk oder in verschiedenen Geschäften erhält.
Wer das eigene Handy nutzen möchte, dem empfiehlt sich der Kauf einer mexikanischen SIM-Karte der Anbieter Telcel oder Movistar, die direkt ein bestimmtes Guthaben bzw. Datenvolumen umfassen (https://www.telcel.com, https://www.movistar.com.mx). Mit dem Smartphone kann man dann auch, z.B. per Skype, über das Internet telefonieren. Den Tarif aus dem Heimatland zu nutzen, ist in den meisten Fällen unverhältnismäßig teuer. Öffentliche Einrichtungen und Unterkünfte bieten inzwischen auch häufig kostenloses WiFi an.
Spezielle Impfungen sind für eine Reise nach Mexiko nicht erforderlich. Allerdings ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie bei Kurzreisen und gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut bei längeren Aufenthalten empfehlenswert.
Es besteht ein ganzjähriges mittleres Malariarisiko in den südlichen Regenwaldgebieten; die Städte, Höhenlagen und Küstenregionen gelten als malariafrei. Um sich vor Malaria und vor dem auch in Touristenzentren auftretenden Dengue-Fieber zu schützen, ist auf ausreichenden Mückenschutz zu achten. Es gibt keine entsprechende Impfung.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche Botschaft
Horacio 1506
Col. Los Morales, Sección Alameda
11510 México, D.F.
Tel.: +52-55-52832200
Fax: +52-55-52812588
E-Mail: info@mexi.diplo.de
Web: http://www.mexiko.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-11.30 Uhr

Österreichische Botschaft
Sierra Tarahumara Pte.420
Col. Lomas de Chapultepec
11000 México, D.F.
Tel.: +52-55-52510806
Fax: +52-55-52450198
E-Mail: mexiko-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/mexiko.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Torre Optima, piso 11
Paseo de las Palmas No. 405
Lomas de Chapultepec
11000 México, D.F.
Tel.: +52-55-91784370
Fax: +52-55-55208685
E-Mail: mex.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/mexico
Menschen mit körperlicher Einschränkung, insbesondere Rollstuhlfahrer, haben es in Mexiko eher schwer: Hohe Bordsteinkanten, schlecht asphaltierte Straßen und Bürgersteige sowie das Fehlen behindertengerechter Einrichtungen erschweren das Vorankommen. Innerstädtische Linienbusse sind häufig maßlos überfüllt und verfügen über einen hohen Einstieg, so dass diese Art der Fortbewegung für Rollstuhlfahrer eher nicht in Frage kommt. Hilfreiche Informationen vermittelt z.B. Mobility International:

Mobility International Schweiz (MIS)
c/o Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Dem allgegenwärtigen „machismo“ wird man sich als allein reisende Frau in Mexiko kaum entziehen können. Blicke, Pfiffe, eindeutige Gesten oder Anmachen sind an der Tagesordnung. Meist reicht es schon aus, den Blickkontakt zu vermeiden und zielstrebig weiterzugehen; im Zweifel wird auch ein klares „No“ gut verstanden. Grundsätzlich sollten Frauen sich nicht bei Dunkelheit an abgelegenen Orten aufhalten oder alleine per Anhalter fahren. In den sog. „cantinas“ sind Frauen generell nicht erwünscht. Restaurants, Cafés oder Cocktailbars können aber problemlos besucht werden.
In Mexiko-Stadt sollte man nur Taxis von offiziellen Taxiständen (sitios) nutzen oder solche, die man vorab telefonisch bestellt hat. Individuelle Reisen in abgelegene Regionen sollten nur mit einem erfahrenen Guide durchgeführt werden, der einen offiziellen Ausweis des Tourismusministeriums SECTUR besitzt.
Da der Rechnungspreis normalerweise kein Trinkgeld enthält, sind 10-15 Prozent als „propina“ bei Zufriedenheit angemessen. In den Touristengebieten geht man jedoch mehr und mehr dazu über, nach amerikanischer Manier einen Servicezuschlag zu erheben. Man sollte die Rechnung daher jeweils eingehend prüfen.
Die Qualität der medizinischen Ausstattung unterscheidet sich von Region zu Region stark, ist jedoch in größeren Städten und Touristengebieten meist gut. Hier gibt es Krankenhäuser und englisch-, manchmal sogar deutschsprachige Ärzte. Private Behandlungen muss man direkt vor Ort bezahlen, weshalb der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung inkl. medizinisch notwendigem Rücktransport unbedingt zu empfehlen ist. In den Apotheken (farmacias) erhält man viele Medikamente ohne Rezept und auch Drogerieartikel werden hier verkauft.
Bunt und fröhlich: Karneval in Mexiko
1. Januar Das Neujahrsfest wird vielerorts mit farbenfrohen Umzügen gefeiert.
Februar/März Besonders farbenprächtige Karnevalsumzüge sind in Acapulco, Cozumel, Ensenada, La Paz, Mazatlán, Mérida, San Cristóbal de las Casas und Veracruz zu bestaunen.
März In Mexiko-Stadt feiert man das Festival del Centro Histórico. Auf dem Programm stehen Konzerte, Opern, Kabarett und Tanzdarbietungen.
März/April Die Karwoche, Semana Santa, begeht man landesweit mit Prozessionen und Passionsspielen.
Tanz, Theater, Musik und Kunst sind die Schwerpunkte des mexikanischen Festes Festival Cultural Zacatecas (http://www.festivalculturalzacatecas.com).
Juli In Oaxaca werden auf dem Guelaguetza-Fest Stammestänze dargeboten.
14./15. August Vielerorts begeht man Mariä Himmelfahrt mit Wallfahrten.
Oktober/November Das Festival Internacional Cervantino ist ein Kulturfestival in Guanajuato. Opern, Theateraufführungen, Tanzdarbietungen, Lesungen und Ausstellungen sind fester Bestandteil des Festivals (http://www.festivalcervantino.gob.mx).
1./2. November Den Día de los Muertos, den Tag der Toten, feiern die Mexikaner mit Musik, lachenden Skeletten aus Pappmachée, Süßigkeiten und allem, was das Herz des Toten einst begehrte. Ein fröhliches Fest für die Verstorbenen.
Um in Mexiko von A nach B zu gelangen und dabei größere Distanzen in kurzer Zeit zu überwinden, kann man selbstverständlich das Flugzeug nehmen. Die nationale Fluggesellschaft Aeroméxico fliegt die wichtigsten touristischen Destinationen an (https://aeromexico.com/es-mx).
Das wahre „Mexiko-Feeling“ stellt sich jedoch erst bei einer Busreise ein. Das mexikanische Bussystem ist hervorragend ausgebaut und auch zu entlegenen Zielen bestehen Verbindungen. Auf den wichtigsten Strecken verkehren komfortable, klimatisierte Pullman-Busse und wer nachts unterwegs ist, spart sich zugleich das Hotel. Erkundigen Sie sich nach speziellen Spar-Coupons!
Nachdem die mexikanische Eisenbahn privatisiert wurde, ist der Schienenverkehr fast ausschließlich auf den Gütertransport beschränkt. Es gibt jedoch zwei berühmte Passagierstrecken: zum einen zwischen Chihuahua und Los Mochis durch den Kupfercanyon (Barranca del Cobre, https://www.nativetrails.de) und jene zwischen Guadalajara und Amatitán, die mit dem Tequila Express bedient wird (https://www.tequilaexpress.mx).
Mietwagen sind verhältnismäßig teuer; in jedem Fall empfiehlt sich eine umfassende Versicherung. Eher einsame Gegenden, wie die Halbinsel Baja California im Nordwesten des Landes, bereist man am besten mit einem Mietwagen, um die herrliche Landschaft aus Kakteenwäldern, Wüste, Gebirge und Meer bequem und flexibel zu erkunden.
In die Welt der Maya entführt ein Besuch auf der Halbinsel Yucatán und in der Provinz Chiapas. Vor Ort werden von den Touristinformationen (auch mehrtätige) geführte Touren angeboten. Rund um Cancún finden sich außerdem traumhafte Sandstrände für einen unbeschwerten Badetag am Karibischen Meer. Schnorchler und Taucher sind fasziniert von der hiesigen Unterwasserwelt.
Von Mai bis November kann es zu Tropenstürmen (Hurrikanen), starken Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. Überall im Land, insbesondere aber in Mexiko-Stadt und den mittleren und nördlichen Bundesstaaten, in Acapulco und Monterrey, ist mit erhöhter Gewaltkriminalität zu rechnen.
Auch in Mexiko kennt man die spanischen Ausdrücke für die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter, doch auf das Wetter bezogen unterscheidet man eher nur zwei: die Regenzeit von Mai/Juni bis Oktober und die Trockenzeit von November bis April. Selbst in der Regenzeit ist Mexiko immer eine Reise wert, denn dann präsentiert sich die Natur besonders üppig und farbenfroh. Zudem regnet es oft nur nachmittags für wenige Stunden, bevor die Sonne wieder die Wolken verdrängt. Zwischen August und Oktober besteht allerdings eine erhöhte Wirbelsturmgefahr, vor allem an der Karibikküste.
Aufgrund der großen Ausdehnung des Landes unterscheiden sich auch die klimatischen Verhältnisse in den verschiedenen Regionen. Die kühlsten Temperaturen herrschen in der „tierra fría“, den höheren Lagen ab 1.700 m, wo es vor allem nachts unangenehm kalt werden kann. Am Meer und in der „tierra caliente“, den tieferen Lagen bis zu 700 m, wird es hingegen richtig heiß und auch bis in die Nacht hinein bleibt es angenehm warm. In den mittleren Lagen, der „tierra templada“ zwischen 700 und 1.700 m, liegen die jährlichen Durchschnittstemperaturen zwischen 18 und 25 °C. Wer verschiedene Regionen des Landes bereisen möchte, sollte für jede Wetterlage die passende Kleidung im Gepäck haben. Wichtig ist auch gutes Schuhwerk für die teils schlecht asphaltierten, aber auch sehr steilen Wege, z.B. zu den Pyramiden.
Traditionelles mexikanisches Essen
In der mexikanischen Küche geht es feurig zu: Chili ist ein zentraler Bestandteil vieler Gerichte, häufig in Kombination mit Maisfladen (tortillas) und Bohnen (frijoles). Doch der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so entstehen die exotischsten Kreationen und Geschmackskombinationen. Süßer „mole poblano“, der hauptsächlich aus Schokolade besteht, wird zu pikant-würzigem Hühnchenfleisch gereicht und auf ein köstliches Kokoseis träufelt man eine feine Soße aus Chili und Limone. Für viele Mitteleuropäer (noch) eher ungewöhnlich sind die gerösteten Heuschrecken, die in Mexiko als Delikatesse gelten. Wer sich unvoreingenommen auf die Gaumenfreuden der mexikanischen Küche einlässt, wird sicher die eine oder andere Überraschung jenseits von Tacos und Tortillas erleben.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 122 Mio. Einwohner
Fläche: 1.972.550 km²
Hauptstadt: Mexiko-Stadt bzw. Ciudad de México (rund 9 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +52
Währung: Mexikanischer Peso (Abk.: $; ISO-4217-Code: MXN)
Zeitzonen: Central Standard Time (CST; MEZ -7 Std.), Mountain Standard Time (MST; MEZ -8 Std.), Pacific Standard Time (PST; MEZ -9 Std.)

Belize

Wie viele andere Länder in Zentralamerika ist Belize für Menschen mit Behinderung kein gutes Reiseziel. Es gibt nur wenige behindertengerechte Einrichtungen und das Reisen kann sich daher sehr beschwerlich gestalten. Weitere Auskünfte erteilt:

Procap Schweiz
Frohburgstrasse 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068888
Fax: +41-62-2068889
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap.ch
Allg. Notruf/Polizei/Feuerwehr/Notarzt: 90 oder 911.
Banken haben i.d.R. Mo-Fr von 8-13 und freitags bis 16.30 Uhr geöffnet (Abweichungen möglich). Behörden und Ämter sind meist Mo-Do von 8-12 und 13-17, Fr bis 16.30 Uhr für ihre Kunden da. Viele Geschäfte sind Mo-Sa 8-12 sowie 13-16.30 und 19-21 Uhr zugänglich.
Abgesehen von einer Impfung gegen Gelbfieber bei Einreise aus einem Risikogebiet, sind für Belize keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Sinnvoll ist jedoch ein Schutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie, bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B, Typhus und ggf. Tollwut. Es besteht ein landesweit erhöhtes Risiko für verschiedene Infektionskrankheiten durch verunreinigtes Wasser oder Speisen oder durch Mücken übertragene Krankheiten wie Zika, Malaria, Chickungunya- oder Dengue-Fieber. Man sollte stets auf ausreichende Hygienemaßnahmen (peel it, boil it, cook it or forget it!) und Mückenschutz achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Den einen oder anderen Macho-Spruch wird sich eine alleinreisende Frau sicherlich anhören müssen, doch wer einen gesunden Menschenverstand walten lässt und sich an die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen hält, kann Belize auch als Frau sicher alleine bereisen. Dazu zählen: nicht alleine trampen, sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden aufhalten, keine Wertsachen zur Schau tragen.
Neujahr (1. Jan.); Nationaler Tag der Helden und Wohltäter (Anf. März); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Tag des Commonwealth (letzter Mo im Mai); St. George’s Caye Day (10. Sept.); Unabhängigkeitstag (21. Sept.); Kolumbus-Tag/Panamerika-Tag (12. Okt.); Tag der Besiedlung Garifunas (19. Nov.); Weihnachten (25./26. Dez.).
Homosexualität ist in Belize in weiten Teilen der Bevölkerung ein Tabuthema und homosexuelle Handlungen (unter Männern) waren bis August 2016 strafbar. Damit war Belize das letzte Land in Mittelamerika, welches diesbezüglich noch über ein Strafgesetz verfügte. Seither besteht ein Antidiskriminierungsgesetz gegenüber der sexuellen Orientierung. 2017 fand die erste Pride Parade statt. Gleichgeschlechtliche Ehen und eingetragene Partnerschaften sind nach wie vor nicht möglich.
Kofferträger am Flughafen oder im Hotel freuen sich pro Gepäckstück über ein Trinkgeld von 0,5-1 USD, in Restaurants sind 10-15 Prozent des Rechnungsbetrags angebracht. Der Zimmerservice im Hotel erhält 1-2 USD pro Tag.
Für einen Aufenthalt bis zu einem Monat benötigen Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kein Visum, für Aufenthalte bis zu sieben Monaten muss man beim Immigration Office des jeweiligen Distrikts (z.B. in Belmopan, Mountain View Boulevard, +501 822-3860) eine Genehmigung einholen, die rund 50 USD kostet. Bei Einreise müssen ein Rück- oder Weiterflugticket vorgelegt und ausreichende finanzielle Mittel (75 USD pro Tag) nachgewiesen werden.
Der Reisepass muss noch mind. 6 Monate über die Reise hinaus gültig sein. Es wird eine Ausreisegebühr erhoben, die auf dem Landweg rund 19 USD und auf dem Luftweg 37,50 EUR beträgt. Bei Ein- und Ausreise über die USA gelten besondere Bestimmungen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
Karl H. Menzies Co. Ltd., 104 Barrack Road, P.O. Box 468, Belize City
Postadresse: Honorary Consul of the Federal Republic of Germany, c/o Karl H. Menzies Co. Ltd., 104 Barrack Road, P.O. Box 468, Belize City, Belize
Straßenanschrift: Karl H. Menzies Co. Ltd., 104 Barrack Road, P.O. Box 468, Belize City
Tel.: +501 223 08 96, +501 224 54 15
Fax: +501 227 85 51
E-Mail: belize-stadt@hk-diplo.de
Web: http://www.guatemala.diplo.de
Die zuständige Botschaft befindet sich in Guatemala.

Österreichischer Honorarkonsul
Ryan John Wrobel
111 North Front Street, Seaside Suite 201, Marine Terminal, Belize City
Tel.: (+501) 223 1013
E-Mail: info@lawbelize.bz
Web: https://www.bmeia.gv.at
Die zuständige Botschaft befindet sich in Mexiko-Stadt.

Konsulat der Schweiz
83 North Front Street
Belize City, C.A.
Tel.: +501 223 5505
Mobil: +501 610 0840
Fax: +501 223 7007
E-Mail: belize@honrep.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/mexico
Die zuständige Botschaft befindet sich in Mexiko-Stadt.
Personen ab 18 Jahren dürfen zollfrei nach Belize einführen: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak oder eine Mischung dieser Produkte bis 250 g, 1 Liter Spirituosen, 50 g Parfüm und 250 ml Eau de Toilette. Einem strikten Ausfuhrverbot unterliegen Gegenstände aus präkolumbianischer Zeit, aus Meerestieren oder -pflanzen sowie Schildkrötenpanzer und unbehandelte Korallen. Landeswährung darf weder ein- noch ausgeführt werden. Fremdwährung darf unbegrenzt eingeführt werden und muss ab einem Wert von 10.000 BZD deklariert werden.
Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Eine ärztliche Versorgung ist in Belize nur eingeschränkt möglich. In den größeren Städten gibt es jeweils ein Regierungskrankenhaus, in Belize City auch eine moderne Privatklinik. In ländlichen Regionen können medizinische Zentren aufgesucht werden. Eine medizinische Behandlung wird i.d.R. sofort bezahlt. Es empfiehlt sich die Mitnahme einer Reiseapotheke (vor hohen Temperaturen schützen!) und der Abschluss einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption, welche die vorausgezahlten Arztkosten im Nachhinein erstattet. In ernsteren Fällen sollte man sich zur Behandlung nach Mexiko oder in die USA begeben.
Verbreitet ist in Belize 110 Volt Wechselstrom (US-Standard) bei 60 Hz. Ein mitgebrachtes Gerät muss von 220 auf 110 V umgeschaltet werden können, zudem ist ein Adapterstecker erforderlich.
In Belize herrscht ein tropisch-feuchtes Klima. Es wehen leichte Winde, die die Luftfeuchtigkeit mäßigen und somit erträglich machen. Hurrikane sind vor allem zwischen Juni und Oktober keine Seltenheit. Häufig ziehen sie auch Überflutungen nach sich. Die Durchschnittstemperatur von Belize liegt bei etwa 25 °C. Sie bleibt das ganze Jahr relativ konstant. Zur Trockenzeit zwischen Februar und April kann das Thermometer auch über die 30 °C-Marke klettern. Die Regenzeit beginnt im südlichen Teil des Landes Mitte Mai und dauert bis November, im Norden setzt sie erst im Juni ein. Als beste Reisezeit für Belize gelten die trockeneren, aber noch nicht allzu heißen Monate von Dezember bis Mai.
Belize ist ein kleines Land, in dem man sich relativ bequem mit dem Bus fortbewegen kann. Innerhalb weniger Stunden ist man einmal quer durchs ganze Land gereist. Jedoch verkehren die Busse – oft ausrangierte und bunt bemalte US-amerikanische Schulbusse – ausschließlich auf den großen Highways zwischen den größeren Städten im Land und an der Küste. Sehenswürdigkeiten außerhalb der Städte erreicht man besser im Rahmen einer gebuchten Tour oder per Mietwagen.
Fahrgäste können Busse am Straßenhand per Handzeichen anhalten, es empfiehlt sich jedoch der Zustieg an den Busbahnhöfen, denn voll besetzte Busse bleiben unterwegs nicht stehen. Zudem kann man am Busbahnhof Auskunft darüber erhalten, ob man besser einen Standardbus oder einen (etwas teureren) Expressbus zum gewünschten Ziel nehmen sollte; da letzterer nur an den großen Busbahnhöfen hält, ist man kürzer unterwegs. Tickets werden während der Fahrt direkt im Bus gekauft. Für eine Fahrt von einer Stunde, etwa von Belize City nach Belmopan (80 km), zahlt man im Standardbus etwa 2,60 EUR (ca. 6 BZD). Gepäck kann in den Ablagen über den Sitzen oder im hinteren Teil der Busse, teilweise auch in seitlichen Stauräumen, verwahrt werden. Infos zu Busverbindungen sind z.B. unter der sehr informativen (privat verwalteten) Internetseite https://belizebus.wordpress.com zu finden.
Viele Sehenswürdigkeiten (z.B. Maya-Ruinen) sind nur über holprige Schotterpisten zu erreichen, die von den Bussen nicht angefahren werden. Wer nicht trampen (was bei den Einheimischen eine durchaus beliebte Art der Fortbewegung ist) und keine teure Tour buchen möchte, hat die Möglichkeit, einen Mietwagen zu nutzen. Jedoch sind weder Mietwagen noch Benzin in Belize ein günstiges Vergnügen. Man sollte auf jeden Fall ein geländegängiges Fahrzeug wählen und über ausreichend Fahrpraxis verfügen, denn abseits der Highways kann es erforderlich sein, nach einem heftigen Regenguss auch einmal kleine Flüsse oder Schlammbäche zu durchqueren. Schäden an Wagen, Reifen und Unterboden sollten mitversichert sein und es ist ratsam, vor Fahrtantritt Fotos vom Fahrzeug zu machen.
Taxifahren ist in Belize relativ teuer und macht z.B. vom Flughafen bis zur nächstgrößeren Stadt Sinn. Die Städte selbst sind gut zu Fuß zu erkunden.
Wer eine Insel besuchen möchte, kann diese bequem mit einem der zahlreichen Wassertaxis erreichen, die z.B. Caye Caulker und San Petro miteinander verbinden. Es gibt mehrere Verbindungen täglich und für eine Fahrt von Belize City nach Caye Caulker zahlt man z.B. ungefähr 12,50 EUR (30 BZD). Verbindungen mit Wassertaxis und Booten bestehen des Weiteren zwischen Belize City und San Pedro, zwischen Dangriga und Tobacco Caye und Glovers Lodge sowie zwischen Corozal und San Pedro, Caye Caulker und Mexiko. Der Transfer zu kleineren Inseln, die häufig nur eine einzige Unterkunft bieten, wird i.d.R. von den Unterkünften selbst organisiert.
Landesweit gibt es zahlreiche Unterkünfte, die auch spontan gebucht werden können.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 375.000 Einwohner
Fläche: etwa 23.000 km²
Hauptstadt: Belmopan (rund 24.000 Einw.)
Landesvorwahl: +501
Währung: Belize Dollar (Abk.: Bz$; ISO-4217-Code: BZD)
Zeitzone: Central Standard Time (CST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden, Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -8 Stunden, Universal Time Coordinated (UTC) -6 Stunden
Februar/März Im ganzen Land feiert man Karneval, z.B. den traditionellen "Mestizo Karneval" in San Pedro mit ausgelassenen Tänzen.
9. März Am Baron Bliss Day wird an den Engländer Henry Edward Ernest Victor Bliss erinnert, der dem belizischen Volk knapp 2 Mio. Dollar durch eine von ihm gegründete Stiftung vermachte. In Belize City wird eine Regatta abgehalten, in anderen Orten finden Bootsrennen und Partys statt.
März/April Schon seit 1928 treten in der Osterwoche passionierte Radfahrer im Cross Country Cycling Race von Belize City nach San Ignacio und zurück gegeneinander an.
Darüber hinaus können zu Ostern im ganzen Land zahlreiche Märkte für lokale Kunst und Kunsthandwerk besucht werden.
Mai In diesem Monat findet in Crooked Tree Village das Cashew Festival statt, eine Hommage an die Cashew-Nuss. Kunsthandwerker, Köche und örtliche Cashew-Bauern treffen sich zu diesem zweitätigen Event, das mit viel Spaß und Unterhaltung und schmackhaften Speisen rund um die beliebten Kerne abgehalten wird.
Juni/Juli Belize Lobster Festival: Mitte Juni beginnt in Belize die Hummersaison und das wird in verschiedenen Regionen des Landes, vor allem in Belize City, Caye Caulker, San Pedro und Placencia, mit reichlich Essen und Trinken, Konzerten und Straßenfesten gefeiert.
Juli In diesem Monat kommt bei der alljährlichen Benque Viejo del Carmen Fiesta zu Ehren der Schutzheiligen Nuestra Señora de Monte Carmelo gute Laune auf. Drei Tage lang wird gefeiert, gesungen, zur Musik bekannter DJs und Bands getanzt und gebetet und es können lokale Spezialitäten verkostet werden.
Juli/August Das San Petro Internationale Costa Maya Festival ist das größte international Festival des Landes und wartet mit einer bunten Mischung aus Live-Konzerten, Shows, einer Miss-Wahl und jeder Menge Party-Action auf (https://www.internationalcostamayafestival.com).
August Im Maya-Dorf San Antonio an der Grenze zu Guatemala dreht sich beim Deer Dance Festival alles um ein Tanzritual, bei dem eine Hirschjagd imitiert wird. Dem folgt ein unterhaltsames Spektakel, bei dem die Einheimischen versuchen, einen eingefetteten Pfahl hinaufzuklettern.
10. September Am St. George‘s Caye Day wird an den Sieg britischer Siedler, Freibeuter und befreiter Sklaven über die Spanier im Jahr 1798 in der St. George’s Caye erinnert. Auf dem Programm stehen Tauziehen, ein Radrennen für Kinder, ein Angelwettbewerb und die Wahl zur Miss San Pedro, außerdem eine Segelregatta, Beach Partys und viel Musik.
21. September Die Feierlichkeiten, die am St. George’s Caye Day beginnen, finden Ihren Abschluss am Belize Independence Day, der landesweit mit den unterschiedlichsten Events begangen wird.
19. November Der Garifuna Settlement Day erinnert an die Niederlassung des Garifuna-Volks in Belize, nachdem sie von den Grenadinen von den Briten vertrieben worden waren. Zentrum der Feierlichkeiten mit Umzügen, Straßenmusik und traditionellen Tänzen ist die Stadt Dangriga an der Ostküste.
Die Küche von Belize ist ein buntes Mosaik aus allerlei Zutaten und Gerichten, welche die ersten Siedler des Landes aus ihrer Heimat mitbrachten. Die meisten Speisen haben eine würzig-feurige Note. Beliebte Beilagen sind frittierte Chips, Kochbananen und v.a. Reis. Ihn gibt es häufig mit Hühner- oder Rindfleisch und Bohnen. Die etwas bessere Variante dieses Belizer „Standardgerichts“ ist noch mit fein gewürfeltem Gemüse und Kräutern angereichert. Britisches Stew-Fleisch wird ebenfalls gerne verzehrt. Dabei handelt es sich um gekochtes und in feine Streifen gezupftes Fleisch, das in einer würzigen Soße serviert wird.
Als typisches Dessert von Belize gilt der Lemon Pie, ein saftiger Zitronenkuchen. Kaffee und Tee werden in Belize gleichermaßen gern getrunken. Morgens gibt es Kaffee und abends Tee, der oftmals in Anlehnung an die britische Zubereitung mit Kondensmilch gemischt wird. Als Durstlöscher sind verschiedene Softdrinks äußerst beliebt. Das am häufigsten konsumierte alkoholische Getränk ist Rum. Bier wird in Belize ebenfalls gerne getrunken und sogar gebraut. Die einzige einheimische Sorte trägt den Namen Belikin.

Honduras

Schweizer und EU-Bürger benötigen für die Einreise ihren Reisepass, ein Weiter- bzw. Rückflugticket und den Nachweis über ausreichende Geldmittel.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum muss nicht beantragt werden. Bürger der D-A-CH-Region erhalten bei der Einreise ein bis zu 90 Tage gültiges Touristenvisum. Hierbei empfiehlt es sich, auf den Einreisestempel und das genaue Datum zu achten, da es sonst bei der Ausreise zu Schwierigkeiten kommen kann. Bei der Ausreise wird außerdem eine Flughafengebühr verlangt. Da sich dieser Betrag ändern kann, sollte er direkt vor Ort erfragt werden. Bei Reisen über die USA müssen unbedingt die dort gültigen Einreisebestimmungen beachtet werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Homosexualität ist gesetzlich nicht verboten. Es existiert jedoch kein Antidiskriminierungsgesetz und auch in der Gesellschaft ist das Thema eher tabu. In der Vergangenheit wurden zahlreiche Übergriffe, auch tödliche, auf Homosexuelle bekannt. Homosexuelle Partner sollten sich daher nicht unbedingt in der Öffentlichkeit als Paar zeigen.
Seit einigen Jahren nimmt die Kriminalität in Honduras stark zu. Allein reisende Frauen sollten sich daher auf keinen Fall in abgelegenen Gegenden, Stränden, Parks o.Ä. aufhalten oder per Anhalter fahren. Nach Einbruch der Dunkelheit empfiehlt es sich, nicht mehr alleine auf die Straße zu gehen. Wertsachen und Schmuck lässt man am besten im Hotelzimmer. Bargeld sollte eng und nicht sichtbar am Körper getragen werden.
In Honduras gelten die folgenden Notrufnummern: Ambulanz 195, Feuerwehr 198, Polizei 199.
Wie in vielen zentralamerikanischen Ländern gilt auch hier, dass viele größere, international ausgerichtete Häuser bereits behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen haben. Jedoch fehlt es in ländlichen Gegenden häufig am nötigen Geld, um Eingänge und Rampen zu bauen. Unbefestigte Straßen machen Rollstuhlfahrern das Leben zusätzlich schwer. Vor der Reise ist es ratsam, über das Honduras Tourist Board (http://www.honduras.com oder http://www.letsgohonduras.com) weitere Informationen über bestimmte Regionen oder Hotels einzuholen.
Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis. Bei Langzeitaufenthalten oder Reisen in nördliche Regionen ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Malaria- und Dengue-Fieber-Erkrankungen zu vermeiden, sollte stets auf ausreichenden Insektenschutz geachtet werden. Leitungswasser kann nicht als Trinkwasser verwendet werden, dies gilt auch für das Zähneputzen und Spülen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Geschäfte öffnen montags bis freitags von 8-12 Uhr und von 14-18 Uhr sowie samstags von 8-17 Uhr. Supermärkte haben oftmals länger geöffnet. Banken sind unter der Woche von 9-15 Uhr für ihre Kunden da. Postämter arbeiten montags bis freitags von 7-20 Uhr und samstags von 8-12 Uhr. Die Öffnungszeiten können in einigen Orten (Nordküste, San Pedro Sula) variieren.
Neujahr (1. Januar); Ostern/Semana Santa (März/April); Amerika-Tag (14. April); Tag der Arbeit (1. Mai); Unabhängigkeitstag (15. September); Morazan-Tag (3. Oktober); Kolumbus-Tag (12. Oktober); Tag der Streitkräfte (21. Oktober); Weihnachten (25. Dezember).
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Honduras hat die Landesvorwahl 00504. Beim Telefonieren mit dem Mobiltelefon können hohe Roaminggebühren entstehen. Es empfiehlt sich, die öffentlichen Kartentelefone oder die Telefonzentralen von Hondutel zu nutzen oder in Internetcafés über das Internet zu kommunizieren.
Die medizinische Versorgung ist nicht mit der europäischen zu vergleichen. Oftmals fehlt es an Fachpersonal sowie an technischen und apparativen Möglichkeiten, zudem mangelt es an entsprechenden Hygienemaßnahmen. Innerhalb der Großstädte sollte man Privatkliniken aufsuchen, da die ärztliche Versorgung dort um einiges besser ist. Vor der Reise sollte unbedingt geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei eingeführt werden, ebenso Landes- und Fremdwährung, die ab 10.000 USD deklarationspflichtig ist. Antiquitäten und tierische Produkte dürfen nicht mit ausgeführt werden, für Pflanzen wird vor der Ausreise eine spezielle Genehmigung benötigt. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Bei Reisen über die USA müssen unbedingt die dort geltenden Zollbestimmungen beachtet werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Hotels und Restaurants erheben oftmals einen Servicezuschlag von 5-10 % auf den Rechnungspreis. Ist dies nicht der Fall, so sollte etwa der gleiche Satz als Trinkgeld gegeben werden. Kofferträger erhalten etwa 0,50 USD pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten dagegen in der Regel kein Trinkgeld.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt. Da in Honduras andere Steckertypen (A/B) als in der D-A-CH-Region verwendet werden, ist die Mitnahme eines Reiseadapters erforderlich.
Deutsche Botschaft
Avenida República Dominicana # 925
Callejón Siria, Col. Lomas del Guijarro
Tegucigalpa, M.D.C.
Tel.: +504-22-323161
Fax: +504-22-399018
E-Mail: info@tegucigalpa.diplo.de
http://www.tegucigalpa.diplo.de

Österreich hat zwei Honorarkonsulate, die für unterschiedliche Departements zuständig sind:

Österreichisches Honorarkonsulat
Edificio del Consulado de Austria, Residencial El Pedregal
24 Calle N. O.; 22/23 Avenida
San Pedro Sula
Tel.: +504-25-663232
Fax: +504-25-663237
E-Mail: precursora1@amnethn.com
Konsularbezirke: Departments Ocotepeque, Copan, Santa Barbara, Cortes, Atlantida, Yoro, Colon, Gracias a Dios und Islas de la Bahia

Österreichisches Honorarkonsulat
Comercial LAEISZ Honduras, S.A. Desvio a la Pradera
Boulevard al Aeropuerto, Toncontin
Tegucigalpa
Tel.: +504-22-380680
Fax: +504-22-380680
E-Mail: consaustria@gmail.com
Konsularbezirke: Departements Francisco Morazan, Comayagua, Lempira, Intibuca, La Paz, Valle, Choluteca, El Paraiso und Olancho. Die zuständige Botschaft befindet sich in Mexiko, D. F./Mexiko.

Schweizerisches Generalkonsulat
Colonia Palmira, Avenida República de México
Casa No. 2402
Tegucigalpa, M.D.C.
Tel.: +504-22-369098
Fax: +504-22-369289
E-Mail: tegucigalpa@honrep.ch
http://www.eda.admin.ch/guatemala
Die zuständige Botschaft befindet sich in Guatemala-Stadt/Guatemala.
Die größten Städte im Land sind mit relativ gut ausgebauten Fernstraßen verbunden. Abseits dieser Straßen ist jedoch nur wenig asphaltiert. Viele unbefestigte Wege befinden sich in einem schlechten Zustand und sind während der Regenzeit unpassierbar. Zusätzlich sind diese selten beleuchtet. Daher sollte von nächtlichen Überlandfahrten abseits der Hauptstrecken abgesehen werden. Lange Strecken legt man besser mit dem Flugzeug zurück.
Für den öffentlichen Nahverkehr stehen zahlreiche Buslinien bereit. Die lokalen Busse sind oftmals sehr veraltet. Etwas teurer, aber bequemer sind dagegen die klimatisierten Expressbusse. Zudem gibt es spezielle Shuttlebusse, die Touristenhochburgen anfahren. Auch Taxis lassen sich überall finden. Zur eigenen Sicherheit sollten jedoch nur die Radiotaxis genommen werden bzw. gleich telefonisch bestellt werden.
An den Küsten herrscht ein tropisches Klima. Besonders die Küstenlinie entlang des Pazifischen Ozeans ist mit durchschnittlichen Temperaturen um die 31 °C besonders heiß. Im Hochland liegen die Temperaturen dagegen um die 20 °C. Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober. An der karibischen Küste kann es hin und wieder regnen.
Die ideale, trockenste Reisezeit ist von Februar bis März. Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung und Sonnenschutz gehören rund ums Jahr ins Gepäck. Für Aufenthalte in höheren Gefilden sollte außerdem wärmere Kleidung mitgenommen werden.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 8,1 Mio. Einwohner
Fläche: 112.090 km²
Hauptstadt: Tegucigalpa (rund 870.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +504
Währung: Honduranischer Lempira (HNL)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden, keine Umstellung auf Sommerzeit
März/April Die Semana Santa (Ostern) wird, wie in zahlreichen zentralamerikanischen Staaten, so auch in Honduras, groß gefeiert. In vielen Städten gibt es fröhlich-bunte Paraden und Feierlichkeiten.
Mai Die närrische Zeit startet mit dem „La Ceiba Carnival“ in der gleichnamigen Stadt und ist eine der größten Veranstaltungen des Landes. An mehreren Tagen gibt es hier Ausstellungen, Tanz- und Gesangsperformances sowie Handwerksmärkte. Am letzten Tag findet die große farbenprächtige Straßenparade statt.
Juni Die „Feria de Juniana“ ist der Karneval in San Pedro Sula. Dieser ist nicht weniger prächtig als der in La Ceiba. Es finden zahlreiche Konzerte, Sportwettbewerbe, Umzüge und Feuerwerke statt.
August Der „Sunjam“ ist eine ganz besondere Musikveranstaltung. In traumhafter Kulisse, auf einer kleinen abgeschiedenen Insel, findet jährlich das beliebte Dance-Festival statt.
September Im Norden des Landes wird jedes Jahr das „Folkloric Festival“ begangen. Hierbei wird den unzähligen Besuchern die honduranische Kultur mit traditionellen Tänzen und Gesängen und landestypischen Speisen näher gebracht.
In vielen zentralamerikanischen Ländern ist Mais die Nahrungsgrundlage, so auch in Honduras. Hier findet man gegrillten Mais, Maisbrei und Maisfladen in Form von Tortillas, Enchiladas oder Tacos. Als Beilage bzw. Füllung gibt es meist schwarze Bohnen, Reis und Paprika, dazu etwas Fleisch, wie Steaks oder würzige Spieße. An den Küsten gibt es zudem Fisch und Meeresspezialitäten, wie Hummer, Krabben und Tintenfische.
Als süße Snacks und Nachspeisen werden gerne Kokosnussplätzchen und -brote serviert. Exotische Obstsorten gibt es hier dank des tropischen Klimas das ganze Jahr über, die Früchte werden oftmals als erfrischende Fruchtsaftgetränke gereicht. Gerne werden auch die einheimischen Biersorten, wie Imperial oder Salva Vida, getrunken. Als besondere Spezialität gibt es zudem den honduranischen Schnaps Yuscarán, der aus Zuckerrohr und Zitrusfrüchten hergestellt wird.

Costa Rica

Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Semana Santa (Ostern, März/April); Dia de Juan Santamaría (Gedenktag an den Nationalheld Juan Santamaría, 11. April); Dia del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Dia Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); San Pedro y San Pablo (Sankt Peter und Sankt Paul, 29. Juni); Anexión de Guanacaste (Gedenktag an den Anschluss von Guanacaste, 25. Juli); Virgen de los Ángeles (Fest der Schutzheiligen von Costa Rica, 2. August); Día de la Madre (Muttertag, 15. August); Día de Independencía (Unabhängigkeitstag, 15. September); Día de la Raza (Kolumbus-Tag, 12. Oktober); Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Imaculada Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Die Landesvorwahl von Costa Rica lautet 00506; Vorwahlnummern innerhalb des Landes gibt es nicht. Für Anrufe nach Deutschland wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vor. Kartentelefone sind weit verbreitet, Telefonkarten sind in Geschäften und Zeitungskiosken erhältlich. Es bestehen nur wenige Roaming-Verträge mit europäischen Mobilfunkanbietern und die Roaming-Gebühren sind oft sehr hoch. Mobiltelefone können aber vor Ort gemietet werden, allerdings ist häufig eine hohe Kaution zu hinterlegen. Prepaid-Karten gibt es von ICE (Instituto Costarricense de Electricidad), z.B. am Flughafen in San José (http://www.grupoice.com). Die Karte kann an jedem ICE-Schalter, z.B. in „Mas x Menos“-Supermärkten, aufgeladen werden. Wichtige Anbieter auf dem Markt sind Tigo (https://www.tigo.cr) und Claro (https://www.claro.cr).
Zu den größten Vorzügen Costa Ricas gehört seine eindrucksvolle Natur, die in zahlreichen Nationalparks geschützt wird. Diese sind jedoch für körperlich eingeschränkte Menschen und Rollstuhlfahrer kaum zugänglich. Eine große Ausnahme stellt der Nationalpark Volcán Poas dar, wo Rollstuhlfahrer bis zum Kraterrand des Vulkans fahren können. Behindertengerechte Einrichtungen findet man sonst höchstens in einigen Lodges und größeren Hotels.
Wie in ganz Lateinamerika herrschen auch in Costa Rica noch die traditionellen Rollenmuster vor. Alleinreisende Frauen aus entwickelten Industrienationen stellen für viele einheimische Männer eine besondere Herausforderung dar. Wer sich belästigt fühlt, sollte den ungewünschten Verehrer mit Bestimmtheit abwehren, ohne dabei beleidigend zu werden. Bei Ausflügen in die Nationalparks haben Frauen in der Regel nichts zu befürchten. Allgemeine Verhaltensregeln sollten beachtet werden; dazu gehört es, sich nicht nachts alleine an entlegenen Orten aufzuhalten.
Bei direkter Einreise aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist keine Impfung vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet muss eine entsprechende Impfung nachgewiesen werden (gilt nicht für Säuglinge unter einem Jahr).
Generell ist ein Schutz vor Tetanus, Diphtherie, ggfs. auch Pertussis, Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza sowie Hepatitis A sinnvoll, bei längeren Aufenthalten auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Um die Gefahr einer Dengue-Fieber- oder Malaria-Infektion zu minimieren, sollte man das ganze Jahr über auf ausreichenden Mückenschutz achten. Als malariafrei gelten San José sowie alle anderen Städte und Landesteile über 1.800 m. Schwere Fälle von Malaria treten nur selten auf. Das Auswärtige Amt empfiehlt derzeit keine medikamentöse Dauerprophylaxe (aktuelle Empfehlungen unter http://www.dtg.org). Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser, d.h. auch nicht zum Zähneputzen oder Spülen, verwendet werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Obwohl Costa Rica als konservativ gilt, pflegt die Bevölkerung ein relativ entspanntes Verhältnis zur Homosexualität. In der Hauptstadt San José gibt es eine aktive LGBT-Szene, in ländlichen Regionen findet man ein paar ausgewiesene schwulen- und lesbenfreundliche Hotels. Der Einfluss der Kirche ist in Costa Rica nicht ganz so groß wie in anderen lateinamerikanischen Ländern und die eingetragene Partnerschaft von Gleichgeschlechtlichen ist seit 2013 legal. 2018 legte das Verfassungsgericht den Grundstein zur Einführung der Ehe für alle.
Die allgemeine und landesweit gültige Nummer für alle Notfälle lautet 911.
Die Stromspannung in Costa Rica beträgt 110-120 V bei 50-60 Hz. Dabei sind US-amerikanische Flachstecker gebräuchlich. Für mitgebrachte Geräte wird ein Adapter benötigt.
Zur Einreise benötigen EU-Bürger und Schweizer einen Reisepass, der ab dem Rückreisedatum noch sechs Monate gültig ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Die Aufenthaltsgenehmigung gilt zunächst für 90 Tage, ein Visum muss für diese Zeitdauer nicht beantragt werden. Wer allerdings über die USA ein- oder ausreist, benötigt für den Transit ein entsprechendes Visum. Beträgt die geplante Aufenthaltsdauer mehr als 90 Tage, muss eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung entweder vor Reisebeginn im Heimatort bei der entsprechenden Behörde oder vor Ort bei der Einwanderungsbehörde beantragt werden: Migración, Dep. de Extranjeros, C. 21, Av. 6/8 (an der Straße zum Flughafen, gegenüber Hospital México, Tel.: +506-2299-8135, http://www.migracion.go.cr). Reisende müssen ein Weiter- oder Rückflugticket sowie ausreichend Geldmittel für den Aufenthalt vorweisen können. Bei der Ausreise wird eine Flughafengebühr 29 USD fällig sowie gegebenenfalls eine zusätzliche Sicherheitsgebühr von 6 USD. Bei Aufenthalten von mehr als drei Monaten steigt die Gebühr je nach Aufenthaltszweck. Die Gebühren können auch in CRC entrichtet werden. Planen Sie aufgrund erweiterter Sicherheitsvorkehrungen zusätzliche Zeit ein, besonders bei Reisen in und über die USA. So ist u.a. die Mitnahme von pulvrigen Substanzen (z.B. Kaffee) im Handgepäck nicht gestattet. Zu Ausnahmen (z.B. Erwerb in der Duty-Free-Zone) gibt Ihre Fluglinie Auskunft.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Edificio Torre La Sabana, 8 piso
1000 San José
Tel.: +506-2290-9091
Fax: +506-2231-6403
Web: http://www.san-jose.diplo.de/Vertretung/sanjose/de/Startseite.html

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Cariari, Bosque Dna. Rosa 2da Rotonda 100 oeste, 50 sur
Heredia
Tel.: +506-2239-3616
Fax: +506-2239-1354
E-Mail: consulado.austria@cr4a.com

Schweizerische Botschaft
Paseo Colon, Edificio Centro Colón, 10 piso, Apto. 895
1007 San José
Tel.: +506-2221-4829
Fax: +506-2255-2831
Web: http://www.eda.admin.ch/sanjose
Rechnungen in Hotels und Restaurants enthalten bereits ein Bedienungsgeld, dennoch freut sich das Personal bei Zufriedenheit über ein zusätzliches Trinkgeld. Auch bei Reiseleitern und Fahrern sollte man sich mit einem kleinen Obolus bedanken.
Die Geschäftszeiten der Banken liegen in Costa Rica von Montag bis Freitag zwischen 8.30 und 15 Uhr, manchmal gibt es eine Mittagspause von 12-14 oder bis 17 Uhr. Ämter und Behörden haben ihre Schalter von 8-17 Uhr geöffnet. Geschäfte sind i.d.R. montags bis freitags von 9-18/19 Uhr und samstags von 9-13 Uhr für ihre Kunden da. Die Öffnungszeiten von Museen sind sehr unterschiedlich und können beim Fremdenverkehrsamt (ICT) in San José in Erfahrung gebracht werden. Allgemein gilt: 10-17 Uhr. Während der Karwoche und zwischen Weihnachten und Neujahr bleiben die meisten Geschäfte geschlossen.
In Costa Rica gibt es viele Ärzte, die ihre Ausbildung in den USA oder Europa genossen haben und Englisch oder sogar Deutsch sprechen. Die medizinische Versorgung hat vor allem in den Privatkliniken der Hauptstadt ein sehr gutes Niveau. Das Rote Kreuz verfügt landesweit über Erste-Hilfe-Zentren, in entlegenen Gebieten sollte man sich in größeren Hotels und Lodges an die Rezeption wenden. Die Kosten einer ärztlichen Behandlung müssen zunächst in bar bezahlt werden und können später - bei entsprechendem Versicherungsschutz (bitte vorab prüfen!) - von privaten Krankenversicherungen gegen Vorlage der Rechnung erstattet werden.
Zollfrei dürfen eingeführt werden 3 l Alkohol und 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 500 g Tabak sowie Parfüm und Gegenstände für den eigenen Bedarf. Landes- und Fremdwährung sind bis zu einem Wert von 10.000 USD nicht deklarationspflichtig. Es ist verboten, Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte sowie Obst und Gemüse im Reisegepäck nach Costa Rica einzuführen. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten und die Ausfuhr von Pflanzen und Tieren wird streng reguliert.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Innerhalb des Landes gibt es häufige und günstige Flugverbindungen, jedoch ist es aufgrund der überschaubaren Distanzen nicht unbedingt nötig, das Flugzeug zu nehmen. Es existiert ein gut ausgebautes Netz an Busverbindungen über Land, die Fahrzeuge sind technisch in einem überwiegend guten Zustand und der Fahrplan ist relativ zuverlässig. Die Anzahl und Frequenz der gefahrenen Linien ist allerdings im Bereich der Hauptstadt am höchsten und nimmt in anderen Landesteilen und zu den Küsten hin ab.
Wer mindestens 25 Jahre alt ist, kann das Land gut mit einem Mietwagen auf eigene Faust erkunden. Die Beschilderung ist teilweise mangelhaft und nach starken Regenfällen sind manche Straßen nur schwer passierbar. Es empfiehlt sich, je nach Ausflugsziel, ein Geländewagen mit Allradantrieb. Einen solchen sollte man bereits im Voraus reservieren und vor Fahrtantritt auf eventuelle Schäden untersuchen. Es herrscht Rechtsfahrgebot und die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei 30-50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften und bei 60-100 km/h auf Landstraßen (Schilder beachten!). Ein gelber Streifen am Straßenrand bedeutet Parkverbot und an dieses sollte man sich halten, denn es wird häufig kontrolliert. Die Verkehrspolizei macht auch in Costa Rica von Radar-Pistolen gegen Raser Gebrauch.
Februar In Paraíso werden am 2. Februar, dem Día de la Candelaria, zu Ehren der Jungfrau Candelaria Theateraufführungen, Konzerte und Tanzperformances veranstaltet.
Vielerorts wird die Fiesta de los Diablitos zelebriert, die mit Aufführungen von traditionellen Tänzen in Stier- und Teufelskostümen an die Kämpfe zwischen der indigenen Bevölkerung und den Spaniern erinnert.
Februar/März In Liberia wird am Karnevalsdienstag und Aschermittwoch ein gigantisches Volksfest mit Viehmarkt, Reiterumzügen und Stierkämpfen gefeiert.
Die Karwoche „Semana Santa“ wird im ganzen Land mit feierlichen Prozessionen begangen.
April Das Festival International de las Artes in San José ist Schauplatz von Kunst und Kultur: Neben Konzerten, Theateraufführungen und Tanzveranstaltungen stehen auch verschiedene Workshops, Filmvorführungen und Ausstellungen auf dem Programm.
Juli In Puntarenas wird die Fiesta de la Virgen del Mar zu Ehren der Jungfrau des Meeres mit einer festlichen Bootsprozession rund um die Halbinsel gefeiert.
14.-15. September Auf ganz Costa Rica wird der Unabhängigkeitstag mit patriotischen Paraden und ausgedehnten Tanzveranstaltungen begangen.
Oktober Anlässlich des 12. Oktobers, dem Tag der Entdeckung Amerikas „Día de la Raza“, wird in Limón eine Woche lang ausgiebig in bunten Kostümen Karneval gefeiert.
Dezember Auf Costa Rica gibt es zwar keine Weihnachtsmärkte, in San José wird jedoch das Lichterfestival Festa de la Luz mit einer Blaskapellenparade und Tänzern auf festlich geschmückten Wagen ausgerichtet, die an den blinkend beleuchteten Häusern der Stadt vorbeiziehen.
Dezember-Januar Das Ende des Jahres (Fin del Año) feiert man vielerorts mit Pferdeparaden, Umzügen und Stierkämpfen.
Die costa-ricanische Küche gibt sich deftig und bodenständig, Bohnen und Reis sind neben Bananen und Gemüse Hauptbestandteil vieler Gerichte. Maisfladen (tortillas) und Guacamole (Avodado-Dip) dürfen ebenfalls bei keiner Mahlzeit fehlen. Ein Nationalgericht ist „gallo pinto“ aus gebratenem Reis und Bohnen, welche mit Rahm angerührt und mit Spiegelei zum Frühstück verzehrt werden. Beliebte Snacks für zwischendurch sind bocas, arreglados (belegte Brötchen/Sandwiches) oder gallos (gefüllte Tortillas). Die landestypischen Restaurants und Tavernen nennt man in Costa Rica „sodas“.
Zwar fallen die jahreszeitlichen Temperaturunterschiede nur relativ gering aus, dennoch unterteilt sich Costa Rica in drei verschiedene Klimazonen. Im niederschlagsarmen Sommer (span. verano) von Dezember bis April ist es an der Pazifikküste trocken und heiß, während im schwülen Winter (span. invierno) von Mai bis November Winde aus südwestlicher Richtung für relativ viel Niederschlag sorgen. Auf der Halbinsel Osa, ganz im Süden am Golfo Dulce gelegen, herrscht ein immerfeuchtes Klima. An der Atlantikküste ist es das ganze Jahr über rund 26 °C warm und es regnet fast doppelt so viel wie auf der pazifischen Seite. Im gebirgigen Landesinneren, dem Valle Central, liegt die jährliche Durchschnittstemperatur bei etwa 20 °C und es regnet ungefähr so viel wie an der Pazifikküste.
Costa Rica ist das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel, denn auch während der Regenzeit ist das Wetter in der ersten Hälfte des Tages meist gut und erst am Nachmittag kommt es zu kurzen, teils heftigen Schauern. Unterkünfte sind in dieser Zeit meist günstiger als in der Hochsaison, die mit dem europäischen Winter zusammenfällt. Im Regenwald kann es das ganze Jahr über zu kräftigen Niederschlägen kommen und die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch, während es im Bergland deutlich kühler ist und die Temperaturen nachts gar bis auf den Gefrierpunkt abfallen können.
In jedem Fall sollte man leichte, schnell trocknende Kleidung im Reisegepäck haben. Im Regenwald ist man mit langärmeligen Oberteilen und langen Hosen gut vor Mücken und Kleintieren geschützt. Warme Kleidung empfiehlt sich für die kühlen Nächte im Bergland und ein Regencape kann immer gute Dienste leisten. Bei allen Reisen ist auf ausreichenden Sonnen- und Mückenschutz zu achten.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 4,7 Mio. Einwohner
Fläche: 51.100 km²
Hauptstadt: San José (rund 355.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +506
Währung: Cólon (Abk.: ₡; ISO-4217-Code: CRC); US-Dollar teilweise verbreitet
Zeitzone: Central Standard Time (CST), Mitteleuropäische Zeit (MEZ): -7 Stunden, Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -8 Stunden, UTC -6. Keine Umstellung auf Sommerzeit.

Panama

Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día de los Mártires (Gedenktag zum Flaggenstreit zwischen den Vereinigten Staaten und Panama 1964, 9. Januar); Carneval (Februar/März); Jueves Santo (Gründonnerstag, März/April); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fundación de la Ciudad de Panamá (Panama City-Tag, 15. August); Seperación de Panamá de Colombia (Tag der Unabhängigkeit von Kolumbien, 3. November); Día de la Bandera (Tag der Flagge, 4. November); Día de Colón (Colon-Tag, 5. November); Primer Grito de Independencia (Tag des 1. Aufrufs zur Unabhängigkeit von Spanien, 10. November); Independencia de Panamá de España (Tag der Unabhängigkeit von Spanien, 28. November); Día de la Madre (Muttertag, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Bei Einreisen aus einem Gelbfiebergebiet muss eine gültige Gelbfieberimpfbescheinigung vorgewiesen werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus einen Impfschutz gegen Tetanus, Hepatitis A und Diphtherie, bei längeren Aufenthalten (mehr als 4 Wochen) und/oder besonderer Exposition zusätzlich einen Schutz gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut. Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für: Darminfektionen, Denguefieber, Leishmaniasen und die Chagas-Krankheit. Außerdem ist Panama Malariagebiet mit geringem bis mittlerem Risiko. Bei einer Reise in ländliche Regionen Panamas ist eine medikamentöse Malariaprophylaxe zu empfehlen, darüber hinaus sollte man stets auf einen ausreichenden Mückenschutz in Form von Moskitonetzen, körperbedeckender Kleidung und Insektenschutzmitteln achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Körperlich eingeschränkte Menschen haben es in Panama schwer, denn behindertengerechte Einrichtungen findet man selten. Lediglich vor einigen größeren Hotels gibt es eine Rollstuhlrampe, hier und da findet sich auch ein Behindertenparkplatz oder ein rollstuhlgerechtes Badezimmer. Doch selbst in Hotels der Spitzenklasse gibt es keine speziellen Zimmer für körperbehinderte Menschen. Preisnachlässe sind ebenfalls nicht zu erwarten. Rat finden Einheimische wie Touristen beim:

Instituto Panameño de Habilitación Especial
Camino Real Betania
Panama-Stadt
Tel.: +507-501-05102009
Web: http://www.iphe.gob.pa
Erst im Jahr 2008 wurden die Strafgesetze gegen einvernehmliche homosexuelle Handlungen in Panama abgeschafft. Eine Antidiskriminierungsgesetzgebung gibt es nicht und die Akzeptanz von Homosexualität in der Bevölkerung ist noch ausbaufähig.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz. Ein Adapter ist notwendig. Die Anschaffung eines Stromwandlers für Geräte, die nicht bei 110 Volt oder 60 Hertz betrieben werden können, ist bei häufigen Reisen nach Panama sinnvoll.
Banken: Mo-Fr von 8-16 Uhr, manche auch samstags; Geschäfte allgemein: Mo-Sa von 9/10-18/19 Uhr durchgehend; Büros: Mo-Fr allgemein 8-16 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten); Postämter: Mo-Fr 8-16 Uhr.
Für die Einreise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der für mindestens sechs weitere Monate gültig sein muss, sowie ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 180 Tagen wird kein Visum benötigt. Bei geplanten Langzeitaufenthalten, wie für Praktika und Freiwilligeneinsätze, sollte rechtzeitig Kontakt mit der Botschaft Panamas in Berlin aufgenommen werden. Informationen finden Sie auch auf der Website der Migrationsbehörde von Panama: http://www.migracion.gob.pa.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In Hotels und Restaurants sind etwa 10-15 % des Rechnungsbetrages als Trinkgeld üblich. Gepäckträger erhalten ab 1 PAB pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
In den ländlichen Gegenden Panamas kann eine gute medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden. In größeren Städten hingegen gibt es sehr gute medizinische Einrichtungen, die dem europäischen Standard entsprechen. Sollte man auf spezielle Medikamente angewiesen sein, ist es ratsam, einen ausreichenden Vorrat von Zuhause mitzunehmen. Hierbei sind die Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten zu beachten, die über die Botschaft oder das Konsulat in Erfahrung gebracht werden können.
Deutsche Botschaft
Calle 53 Marbella
Edificio World Trade Center
Piso 20 (PH)
Panama City
Tel.: +507-263-7733
Fax: +507-223-6664
E-Mail: info@pana.diplo.de
Web: http://www.panama.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-15.30 Uhr

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Calle Sevilla Casa F 7b
Villa de las Fuentes Nr. 1
Panama City
Tel.: +507-260-4525
E-Mail: austriacon@cableonda.net
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr
Die zuständige Botschaft befindet sich in Kolumbien.

Schweizerisches Generalkonsulat
Edificio Casa Blanca
planta baja Bella Vista
Calle 44 y Avenida Justo Arosemena
Panama City
Tel.: +507-395-9922
Fax: +507-395-9923
E-Mail:panama@honrep.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/sanjose
Die zuständige Botschaft befindet sich in Costa Rica.
Telefoniert man von Panama, gelten die internationalen Vorwahlen 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz und 0049 für Deutschland. Panama selbst hat die internationale Vorwahl 00507. Das Telefonieren in Panama ist recht günstig und Telefonkarten, wie vom Anbieter ClaroCOM, können an Kiosken, in Supermärkten und in Drogerien erstanden werden. Telefonate vom Hotel aus können recht teuer werden, da häufig eine Verbindungsgebühr erhoben wird. Um das Mobilfunknetz nutzen zu können, benötigt man ein Quadband- oder UMTS-Multiband-Handy, welches die Frequenzen GSM/WCDMA 850/1900 unterstützt. Anbieter mit UMTS-3G sind Cable & Wireless mit UMTS 850 (http://www.masmovil.com.pa), Claro mit UMTS 850/1900 (http://www.claro.com.pa) und Movistar mit UMTS 850/1900 (http://www.movistar.com.pa). Es gibt einige Mobiltelefonvermietungen, wie Cell Rent Panama (http://www.cellrentpanama.com), die gegen eine Gebühr funktionsfähige Mobiltelefone anbieten.
Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr sind rund um die Uhr unter der Notrufnummer 911 zu erreichen. Die Feuerwehr und die Ambulanz können auch über die Direktwahl 103 und die Polizei über die 104 angerufen werden. Unter +507-511-9260 erreicht man die Touristenpolizei.
Allgemein besteht in Panama eine erhöhte Sicherheitsgefährdung, die jedoch nicht speziell alleinreisende Frauen betrifft. In Panama-Stadt sollten nachts besonders die Gebiete Calidonia, Curundu, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana und Pacora gemieden werden, da es hier häufiger zu Raubüberfällen kommt. Auch in Colón ist die Kriminalitätsrate recht hoch. Von einer Durchquerung der Urwaldprovinz Darién wird grundsätzlich abgeraten (siehe auch „Kriminalität").
Zollfrei dürfen ab 18 Jahren 500 g Zigaretten oder 500 g Tabak sowie 3 Flaschen alkoholische Getränke, Parfüm für den persönlichen Gebrauch und Geschenke bis zu einem Wert von 50 USD nach Panama eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung unterliegt ab einem Betrag von 10.000 USD der Deklarationspflicht. Die Einfuhr von Tier- und Pflanzenprodukten ist verboten.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die regionalen Fluggesellschaften Aeroperlas und AirPanama fliegen die meisten Regionen Panamas an. Die Flüge sind recht günstig und lohnen sich besonders nach Kuna Yala und zur ausschließlich per Flugzeug erreichbaren Isla Contadora. Zwischen Panama-Stadt und Colón befindet sich die einzige Bahnstrecke Panamas. Hier verkehrt neben einem Gütertransport Mo-Fr auch täglich einmal ein Passagierzug in beide Richtungen. Die Tickets sind im Vergleich zum Bustransfer extrem teuer, wobei die Strecke wundervolle Aussichten verspricht.
Die günstigste Fortbewegungsvariante Panamas ist der Bus. Nahezu jeder Ort wird von Bussen angefahren, richtige Busstationen gibt es allerdings nur in größeren Städten wie Panama-Stadt oder David. In kleineren Ortschaften werden die Busse per Handzeichen angehalten. Die Straßen von Panama sind gut ausgebaut, jedoch kann es vor allem zwischen Mai und Oktober zu starken Überflutungen kommen, weshalb es zu dieser Zeit häufig Vollsperrungen gibt. Nachts sollte aufgrund der schlechten Straßenmarkierungen auf längere Fahrten verzichtet werden. Schiffslinien und Wassertaxis ermöglichen eine Verbindung zu den umliegenden Inseln.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: etwa 3,9 Mio. Einwohner
Fläche: 75.517 km²
Hauptstadt: Panama-Stadt (rund 1,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +507
Währung: Panama Balboa (Abk.: ฿; ISO-4217-Code: PAB)
Zeitzone: Eastern Standard Time (EST). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
Zu den kulinarischen Spezialitäten Panamas zählen Ceviche, Fisch in Limonensaft mit Zwiebeln und Paprikaschoten; Palacones de Platano, gebratene Kochbananen; Sancocho, Eintopf aus Huhn, Fleisch und Gemüse; Tamales, gewürzte Pastete, in Bananenblätter gewickelt; Carimanolas und Empanadas, Teigtaschen mit Fleisch, Huhn oder Käse gefüllt.
In Panama gibt es eine große Auswahl an Bier, Wein und Spirituosen. Auch die gelb leuchtende Inka-Cola ist ein weit verbreitetes, beliebtes Limonadengetränk. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten geboten, Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser verwendet werden.
In Panama herrschen tropische klimatische Verhältnisse mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über relativ konstant. Am Meer liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 27 und 30 °C. Nachts kühlt es grundsätzlich ab, in den Bergen ist das Klima überwiegend frühlingshaft und von November bis April morgens, abends und nachts recht kühl. Von Mai bis November ist allgemein mit meist kurzen täglichen Niederschlägen zu rechnen. Von Juni bis November ist in Panama Hurrikan-Saison. Die besten Reisemonate sind Dezember bis April.
Januar Das Panama Jazz Festival in Panama-Stadt ist eines der buntesten und kulturell wichtigsten Musikfestivals von Panama (http://www.panamajazzfestival.com).
Februar/März Ausgelassene Karnevalsfeierlichkeiten finden im ganzen Land statt.
April Das Azuero International ist ein landwirtschaftliches Fest in La Villa de Los Santos mit Rodeos, Tanz und Stierkämpfen.
Mai/Juni In Los Santos wird das Corpus Cristi Festival zelebriert, wobei mit Teufelsmasken bei Folkloretänzen ausgelassen gefeiert wird.
Juli Santa Librada in Las Tablas ist ein Fest, bei dem in volkstümlicher Tracht Folklore getanzt wird.
September In diesem Monat findet das Patron Saint Festival of the Virgin of Mercedes bzw. Festival National de la Mejorana in Los Santos statt, ein beeindruckendes Folklorefestival (http://www.festivalnacionaldelamejorana.org).
September Feria Del Mar: Das Meeresfest wird an vier aufeinanderfolgenden Tagen am Playa El Ismito, nördlich von Bocas Del Toro mit Musik und vielfältigen Einkaufs- und Essständen abgehalten.
Oktober Das Black Christ Festival ist eines der wichtigsten religiösen Feierlichkeiten in Panama, wobei das heilige Kreuz durch die Straßen getragen und bei Speis und Trank eine Nacht lang gefeiert wird.

Kolumbien

Für die Einreise nach Kolumbien benötigen Schweizer sowie EU-Bürger einen Reisepass, der noch sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Für rein touristische Aufenthalte wird kein Visum benötigt. Bei der Ankunft wird die Aufenthaltsdauer vermerkt (höchstens 180 Tage). Um sicher zu gehen, dass man die gewünschte Zeit im Land bleiben kann, empfiehlt sich die Vorlage von Einladungsschreiben oder Rückflugtickets.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Kolumbien ist durchaus ein geeignetes Reiseziel für allein reisende Frauen. Doch gibt es einige Sicherheitshinweise zu beachten: So sollte man sich nie alleine in einsame Gegenden oder Gassen begeben oder per Anhalter fahren. Reisestrecken sollten gut geplant sein und Überlandfahrten nur bei Tag unternommen werden. Bei Einbruch der Dunkelheit empfiehlt es sich, nur mit Begleitung aus dem Haus zu gehen. Gläser oder Teller sollten nicht aus den Augen gelassen werden, da häufig Fälle bekannt wurden, in denen K.O.-Tropfen untergemischt wurden. Des Weiteren empfiehlt es sich, Schmuck nicht offen oder noch besser überhaupt nicht zu tragen.
Homosexualität ist in Kolumbien ein weitgehend offenes Thema. Sie ist straffrei und es gibt Antidiskriminierungsgesetze, die Homosexuellen beispielsweise den Zugang zum Militärdienst gewähren. Seit 2013 ermöglichten einzelne Richter gleichgeschlechtliche Ehen, 2016 wurde die Homo-Ehe landesweit eingeführt. In größeren Städten, insbesondere im Hauptstadt-Viertel Chapinero, gibt es zahlreiche LGBT-Communities und Clubs.
Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz, z.B. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis, bestehen. Für Kolumbien sollte je nach Reiseregion zudem über eine Gelbfieber-Impfung nachgedacht werden. Bei Langzeitaufenthalten ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte Leitungswasser besonders in ländlichen Gegenden nicht als Trinkwasser verwendet werden. Des Weiteren ist auf Grund der Gefahr von Malaria- und Denguefieber-Erkrankungen auf umfangreichen Insektenschutz zu achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Trinkgelder sind üblich und gerne gesehen. Hotels erheben oftmals bereits 16 % Servicezuschlag auf den Rechnungspreis. In Restaurants sind 10-15 % üblich. Kofferträger erhalten etwa 500 COP pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten meist kein Trinkgeld, guter Service kann aber mit bis zu 10 % extra belohnt werden.
In vielen Gegenden fehlt es oftmals noch an behindertengerechten Zugängen und Einrichtungen und auch die holprigen Gehwege können für körperlich eingeschränkte Menschen problematisch werden. Menschen mit Behinderung sollten ihre Reise daher eventuell mit einem speziellen Reiseunternehmen (z.B. http://www.procap-reisen.ch) planen oder sich zuvor beim offiziellen Tourismusportal (http://www.colombia.travel) weitere Informationen einholen.
In Kolumbien gelten folgende Notrufnummern: Polizei und allgemeiner Notruf 112, Feuerwehr 119, Unfallrettung 231-90-08.
200 Zigaretten, 50 Zigarren und bis zu 50 g Tabak und 2 Flaschen Alkohol dürfen abgabefrei eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung darf bis zu einem Wert von 10.000 USD eingeführt werden. Für Fleisch, Gemüse, Pflanzen und Pflanzensamen besteht ein Einfuhrverbot. Für Waffen und Munition benötigt man eine Sondergenehmigung. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten, für Gold, Platin und Smaragde muss eine Rechnung vorgelegt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Carrera 69, No 25 B - 44
Piso 7, Edificio World Business Port
Bogotá, D.C.
Tel.: +57-1-4232600
Fax: +57-1-4293145
E-Mail: visa@bogo.diplo.de, info@bogota.diplo.de
Web: http://www.bogota.diplo.de

Die österreichische Botschaft in Botogá wurde Ende 2012 geschlossen. Zuständig ist ab 2013 die Botschaft in Lima:

Österreichische Botschaft
Avenida Republica de Colombia/ex Avenida Central 643, piso 5
Lima 27, San Isidro
Tel.: +51-1-4420503
Fax: +51-1-4428851
E-Mail: lima-ob@bmeia.gv.at

Schweizerische Botschaft
Carrera 9 No. 74-08, piso 11
Bogotá, D.C.
Tel.: +57-1-3497230
Fax: +57-1-3497195
E-Mail: vertretung@bog.rep.admin.ch
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen, zusätzlich muss bei Anrufen aus Kolumbien die 9 vorgewählt werden. Für Deutschland ist das die 00949, für die Schweiz die 00941 und für Österreich die 00943. Kolumbien hat die Landesvorwahl 0057. Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. Daher empfiehlt es sich, die weit verbreiteten öffentlichen Telefonanlagen zu nutzen. In größeren Städten sind Kartentelefone üblich. Die Telefonkarten erhält man bei der Post oder in Kiosken.
Ano Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Epifanía (Heilige Drei Könige, 6. Januar); San José (Josefstag, 19. März); Jueves Santo y Viernes Santo (Gründonnerstag & Karfreitag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Ascensión del Señor (Christi Himmelfahrt, Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Sagrado Corazón (Pfingsten, Juni); Dia del Padre (Vatertag, 18. Juni); San Pedro y San Pablo (Peter und Paul, 29. Juni); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 20. Juli); Batalla de Boyacá (Tag der Befreiung, 7. August); Asunción de Nuestra Señora (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Día de la Raza (Tag der Rasse/Entdeckung Amerikas, 12. Oktober); Día de Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Independencia de Cartagena (Unabhängigkeit von Cartagena, 11. November); Inmaculada Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Geschäfte öffnen montags bis freitags in der Zeit von 8/10-18/19 Uhr, oft mit Mittagspause. Supermärkte haben meist etwas länger geöffnet. Banken arbeiten montags bis freitags von 9-15/16 Uhr und samstags von 9-12 Uhr. Behörden und andere Büros sind montags bis freitags von 8-12 Uhr und von 14-17 Uhr erreichbar.
Die Netzspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz. Üblicherweise sind die Steckdosen für zweipolige Flachstecker vorgesehen, daher ist die Mitnahme eines Adapters erforderlich.
Innerhalb der großen Städte ist die medizinische Versorgung in etwa mit europäischen Standards zu vergleichen. In ländlicheren Gebieten mangelt es jedoch oftmals an Hygiene und an technischen Möglichkeiten. Vor der Reise sollte grundsätzlich geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Das Straßennetz befindet sich im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern in keinem guten Zustand. Die Straßen sind vor allem außerhalb der großen Städte schlecht ausgebaut und bieten zusätzliche Gefahren wie Raubüberfälle und Erdrutsche. Das sicherste Verkehrsmittel ist daher das Flugzeug. Der größte Flughafen befindet sich in Bogotá, zahlreiche Regionalflughäfen sind im ganzen Land verteilt.
Das Eisenbahnnetz ist für den öffentlichen Verkehr ebenfalls unzureichend ausgebaut, dagegen bringen die Schnellbusse „Transmilenio“ Touristen schnell ans Ziel. Überlandfahrten sollten nur tagsüber unternommen werden, da nachts die Gefahr von Überfällen extrem steigt. Taxis sollten zur Sicherheit telefonisch bestellt werden. Des Weiteren ist von Reisen in die unruhigen Departamentos Chocó, Cauca, Putumayo, Nariño, Arauca, Córdoba und Caquetá sowie von Reisen in die Grenzgebiete, an die Pazifikküste und in den Süden des Landes abzusehen. Es empfiehlt sich, stets die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
Kolumbien unterteilt sich grob in vier Klimazonen: In den Gebirgen findet man Gletscherklima, bis unter 3.000 m ü.d.M. herrscht kalttropisches Klima, bis 2.000 m ü.d.M. gibt es gemäßigtes Tropenklima, und das Flachland ist mit Temperaturen von über 25 °C von tropischem Klima geprägt. Die Regenzeit dauert etwa von April bis Oktober. Doch kommt es hier darauf an, wo man sich befindet. Manche Teile des Landes kennen nur kurze Regenphasen, während in einigen Orten so viel Regen fällt, dass gleich die Straßen überflutet werden.
Die ideale Reisezeit ist daher in der Trockenzeit von Dezember bis März. Dann empfiehlt sich leichte, atmungsaktive Kleidung. Wer in die Berge reisen möchte, sollte dementsprechend auf warme Kleidung und festes Schuhwerk achten. Abends empfiehlt es sich generell, einen wärmenden Überzug dabei zu haben.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 44,7 Mio. Einwohner
Fläche: 1.138.910 km²
Hauptstadt: Bogotá, D.C. (rund 7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +57
Währung: Kolumbianischer Peso (Abk.: $; ISO-4217-Code: COP)
Zeitzone: Colombia Time (COT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden, keine Umstellung auf Sommerzeit
4.-6. Januar Drei Tage dauert eine der bekanntesten Karnevalfeiern des Landes. In den Anden, in Pasto, findet dann der farbenprächtige Karneval der Schwarzen und Weißen statt.
Februar In Cartagena steigt jährlich das älteste Filmfestival Südamerikas. Hier werden vor allem iberoamerikanische Filme gezeigt.
Mai/Juni Das Festival der Wayúu-Kultur ist wohl eines der faszinierendsten in Kolumbien. Dabei bringen die Eingeborenen der Wayúus mit Tänzen, Gesängen, Handwerksarbeiten und vielem mehr den Besuchern ihre Kultur näher.
August In Medellín findet an 10 Augusttagen das farbenfrohe Blumenfest statt. Die Stadt verwandelt sich in dieser Zeit in ein wahres Blumenmeer und bietet den zahlreichen Veranstaltungen damit eine grandiose Kulisse.
7.- 8. Dezember In dieser Dezembernacht wird die Stadt Villa de Lyva von unzähligen brennenden Kerzen erhellt. Zusätzlich gibt es zahlreiche Veranstaltungen und ein fantastisches Feuerwerk. Das Festival der Lichter soll auf die Weihnachtszeit einstimmen.
Ob als frittierte Käse-Mais-Bällchen, den Buñelos, eingerollt als gefüllte Maisfladen, den Arepas, oder serviert in Bananenblättern mit fleischhaltiger Mais-Teig-Füllung - die am meisten verwendete Zutat in der kolumbianischen Küche ist definitiv der Mais. Doch die Kolumbianer haben zum Essen weitaus mehr zu bieten als nur Mais. Auch Fleisch in Form von gegrillten Spießen oder auch Reis kommen hier häufig auf den Teller. An der Küste wird zudem gerne fangfrischer Fisch verspeist.
Zum Dessert gibt es u.a. Panela, Zuckerrohrsaft mit Kokosraspeln, oder Papayuela, süßes Feigenkompott. Zudem kann man sich in Kolumbien auf eine riesige Auswahl an Früchten freuen. Mangos, Bananen oder Avocados in zahlreichen verschiedenen Größen nehmen die Einheimischen am liebsten als erfrischende Fruchtsaftgetränke zu sich.
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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

WICHTIGE HINWEISE zur Reisevorbereitung:

Im Bereich Meine Reise auf https://meinereise.tuicruises.com/ sind bereits vor Ihrer Abreise mit Ihrer TUI Cruises Buchungsnummer, welche Sie mit der Reisebestätigung/Rechnung erhalten oder in Ihrer Buchungsstelle erfragen können, folgende Eingaben möglich /erforderlich:

- Erfassung Ihres Schiffsmanifestes unbedingt bis 6 Wochen vor Abreise, damit der rechtzeitige Versand Ihrer Reiseunterlagen erfolgen kann. Ohne die Erfassung Ihrer Manifestdaten erfolgt kein Versand der Reiseunterlagen und die Einschiffung ist nicht möglich. Bei kurzfristigen Buchungen bitten wir Sie das Manifest umgehend nach Buchung auszufüllen.

- Reservierung von Landausflügen, Tischreservierungen in den Spezialitätenrestaurants, Gourmet-Paketen, DVD- und Zeitungsbestellungen, u.v.m. ab 4 Monaten vor Abreise nach Verfügbarkeit. Limitiertes Kontingent. Die Landausflüge sind i.d.R. nur  online einsehbar. Es besteht nicht die Möglichkeit, Ihnen die große und vielfältige Auswahl an Ausflügen in Papierform zur Verfügung zu stellen. Sollten Sie keinen Internetzugang haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Buchungsstelle.

- Reservierung von SPA & Sport Anwendungen ab 3 Monaten vor Abreise nach Verfügbarkeit. Limitiertes Kontingent.

Informationen zur Check-in Zeit und der Pier, an dem das Schiff am Abreisetag ablegt, erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen, da uns diese Informationen langfristig noch nicht vorliegen und wir uns Änderungen bis zur Abreise vorbehalten. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit TUI Cruises

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei TUI Cruises zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von TUI Cruises.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MEIN SCHIFF 1: Wellengang im Reggaetakt
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen

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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

NEU: Ergänzungs-Versicherung Covid-19
Ab sofort ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 schon ab 4 € pro Buchung (bis zu 9 Personen) in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

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