Jordanien - Perle des nahen Ostens

Amman - Jerash - Aljoun - Pella - Um Quais - Madaba - Berg Nebo - Petra - Aqaba - Wadi Araba

Blick in die Felsenstadt Petra © cunaplus, fotolia Ihr Reiseverlauf Petra © Adriano, Fotolia Amman © Claudia Zentgraf Berg Nebo © Fremdenverkehrsamt Jordanien Jerash © Fremdenverkehrsamt Jordanien Karak © Fremdenverkehrsamt Jordanien Totes Meer © Fremdenverkehrsamt Jordanien Wadi Rum © Fremdenverkehrsamt Jordanien

Um es gleich vorweg zu sagen – man muss kein Abenteuer und auch nicht besonders verwegen sein, um das Königreich Jordanien zu besuchen. Denn anders als in manchen umliegenden Ländern herrschen hier stabile politische Zustände und ein reger Tourismus auf gehobenem und sicherem Standard. Und das ist kein Wunder, denn Jordanien ist gesegnet mit einigen der faszinierendsten Architektur- und Kulturleistungen der Menschheitsgeschichte. Allen voran die Felsenstadt Petra – ganz aus dem roten Fels gehauen, in den ersten Jahrhunderten nach Christus blühende Handelsmetropole auf der Weihrauchstraße, später verlassen, vergessen und erst Anfang des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt und „ausgegraben“.  
Oder die Ruinenstadt Jerash, die heute noch mit zahlreichen Bauzeugnissen von der Zeit der römischen Besatzung kündet. In Kerak hingegen haben die Kreuzritter mit Ihrer Kreuzfahrerburg Burg eine beeindruckende steinerne Zeugin hinterlassen. In Madaba staunen Sie über die kunstvollen Mosaike und vom Berg Nebo aus werden wir wie einst Moses das Rote Meer erblicken und im Wadi Rum, wo steile Felsklippen auf Wüstensand stoßen eine Geländewagentour unternehmen, wo einst Lawrence von Arabien seine Truppen anführte.
Apropos: genau wie Israel liegt auch Jordanien sowohl am Roten als auch am Toten Meer – Grund genug, beiden einen Besuch abzustatten – Badehose nicht vergessen! Dass Jordanien aber nicht nur Historie, sondern auch Moderne und Zukunft ist, erleben wir in der quirligen Millionen- und Hauptstadt Amman.

  • Geheimtipp "Kleines Petra"
  • Aufenthalt am Roten & Toten Meer

Programm

1. Tag: Anreise nach Jordanien

Sie werden ganz bequem von zu Hause abgeholt und zum Flughafen gebracht. Von dort fliegen Sie mit Lufthansa oder Austrian Airlines nach Amman (Umsteigeverbindung). Nach der Begrüßung am Flughafen durch die örtliche Reiseleitung und die Klärung der Einreiseformalitäten erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel mit Abendessen und Übernachtung in Amman.

2. Tag: Amman - Azraq Naturreservat und Wüstenschlösser

Nach dem Frühstück starten Sie mit einer Stadtführung durch Amman. Die Hauptstadt mit heute über zwei Millionen Einwohnern macht fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung des Landes aus. Einst erstreckte sie sich – wie Rom – auf sieben Hügeln, inzwischen sind es 19. Bei der Stadtbesichtigung kommen Sie vorbei an der ältesten Moschee des Landes, der Hussein-Moschee und auch am römischen Amphitheater mit seinen 6.000 Zuschauerplätzen. Als schönste Moschee der Stadt gilt die von einem deutschen Architekten entworfene Abdullah-Moschee. Später machen Sie sich auf den Weg zu den sogenannten Wüstenschlössern, die im 8. Jahrhundert von den omayyadischen Kalifen ursprünglich als Jagdhütten erbaut wurden. Einige der Schlösser beherbergen uralte Wandmalereien. Das östlichste aller Wüstenschlösser ist Qasr Azraq. Es liegt mitten in einer Oase, die Rastplatz für viele verschiedene Vogelarten ist. Auf dem Hin- oder Rückweg halten Sie unterwegs im Azraq Naturreservat und haben die Möglichkeit eine Drusen-Gemeinschaft zu erleben. Sie kehren nach Amman zurück und es erfolgt das Abendessen und die Übernachtung.

3. Tag: Jerash - Ajloun

Ihr heutiges Ziel ist die antike Ruinenstadt Jerash, das einstige römische Gerasa, ein wahres Wunder römischer Baukunst. 56 ionische Säulen flankieren das Forum, von dem aus strahlenförmig die Kolonnaden mit korinthischen Säulen verlaufen. Oberhalb einer prächtigen Freitreppe thront der Artemis-Tempel. Nicht weit von Jerash entfernt liegt Ajloun. Neben der großen Burg von Ajloun (in der Landessprache Qala’at Ar-Rabad) gibt es auch zahlreiche weitere antike Stätten. Die Umgebung ist geprägt von Wassermühlen, Festungen und Dörfern, welche zum großen Teil in einer reizvollen Landschaft aus Hügeln und Tälern eingebettet sind. Hauptsehenswürdigkeit von Ajloun ist jedoch die Burg. Sie wurde  errichtet, um die örtlichen Eisenerzbergwerke zu überwachen und die ins Land drängenden Franken daran zu hindern, Ajloun zu überfallen. Die Burg von Ajloun hatte in dieser Zeit durch ihre erhöhte Lage eine strategisch sehr wichtige Funktion, denn sie beherrschte die drei ins Jordantal führenden Hauptwege und diente überdies dem Schutz der Handels- und Verkehrswege zwischen Syrien und Jordanien. Die Rückfahrt nach Amman erfolgt am Nachmittag. Abendessen und Übernachtung in Amman.

4. Tag: Jordantal - Pella - Um Quais

Der Tagesausflug führt Sie zuerst durch das grüne Jordantal, das aufgrund des idealen Klimas und der fruchtbaren Erde landwirtschaftlich intensiv genutzt wird und erreichen die Ausgrabungen des antiken Pella. Pella zählte zu den zehn Städten des griechischen Zehnstädtebündnisses. Im Anschluss des Besuches fahren Sie weiter nach Um Quais, die antike Stadt Gadara. Um Quais liegt auf einem steil abfallenden Plateau über dem Fluss Jarmuk und dem See Genezareth. An klaren Tagen haben Sie eine herrliche Aussicht auf den See, das Jordantal und die Golanhöhen. Am Abend Rückkehr nach Amman. Abendessen und Übernachtung in Amman.

5. Tag: Madaba - Berg Nebo - Karak - Petra

Sie verlassen Amman in südwestlicher Richtung und erreichen Madaba, die Stadt an der alten Königsstraße. Bekannt ist Madaba vor allem für seine Mosaike. Das schönste Mosaik befindet sich in der griechisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Georg, eine aus über 3 Millionen Steinchen gestaltete Landkarte des byzantinischen Palästinas. Nicht weit entfernt von Madaba erhebt sich der Berg Nebo, von wo aus Moses das Gelobte Land sah. Auch Sie können hier den weiten Blick - schönes Wetter vorausgesetzt - genießen.Über die Königsstraße fahren Sie weiter Richtung Süden und erreichen Karak. Die Stadt liegt in 900 Metern Höhe und wird von einer mächtigen Zitadelle beherrscht, die von den Kreuzrittern durch einen in den Felsen geschlagenen Graben von der Stadt getrennt wurde. Der Blick vom oberen Hof reicht bis ins Jordantal und zum Toten Meer. Anschließend fahren Sie weiter bis nach Petra, wo Sie Ihr Abendessen einnehmen und übernachten. 

6. Tag: Die "rosarote Stadt" Petra

Petra ist ein weiterer Höhepunkt Ihrer Reise. Die nabatäische Felsenstadt wurde bereits vor über 2.000 Jahren aus dem farbenprächtigen Sandsteinfels gemeißelt und zählt zu den beeindruckendsten Ruinenstätten der Welt. Bereits 1985 wurde Petra in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Durch die Siq-Schlucht unterhalb der 100 Meter hohen Klippen gelangen Sie nach Petra. Die erste Teilstrecke können Sie auf dem Pferderücken (von Beduinen geführt) zurücklegen oder zu Fuß gehen. Am Ende der Schlucht zwischen engen Felswänden erhebt sich Petras beeindruckendstes Monument el Khazneh, das Schatzhaus. Das rote Felsengrab wird von korinthischen Säulen umrahmt. Das Theater wurde nach römischem Vorbild aus dem Fels gehauen und fasste bis zu 5.000 Besucher. Unweit des Theaters erhebt sich die Königswand. Mehrere monumentale Gräber reihen sich hier aneinander. Links und rechts der Säulenstraße sehen Sie die Reste des Marktes, von Tempeln, Palästen und Läden. Abendessen und Übernachtung in Petra.

7. Tag: Klein Petra - Wadi Rum - Aqaba

Bevor Sie in Richtung Süden fahren, besuchen Sie den ehemaligen Karawanenrastplatz Siq al-Barid, auch Klein Petra genannt. Genießen Sie die Ruhe an diesem besonderen Ort und schauen Sie sich eines der wenigen erhaltenen Deckenfresken von Petra an, welches hier ebenfalls zu finden ist.Anschließend geht es ins Wadi Rum, einem der sechs Naturschutzgebiete des Landes. Wind und Wetter haben den Sandstein zu bizarren Gebilden geformt. Das Gebiet ist auch als „Lawrence von Arabien-Land“ bekannt, denn hier kämpfte er mit seinen Beduinen. Mit Geländewagen erkunden Sie während einer rund 3-stündigen Tour das Wadi Rum. Dabei sehen Sie u.a. Felszeichnungen sowie eine der bekannten Felsenbrücken. Um Ihnen einen Einblick in das Leben der Beduinen zu ermöglichen, lassen wir Sie einmal zur Teezeit in ein Beduinen-Zelt schauen. Am Nachmittag erreichen Sie Aqaba am Roten Meer und werden zu Ihrem 5*-Hotel gebracht. Hier haben Sie ein wenig Freizeit, um ein erstes Bad im Meer oder im Pools zu nehmen. Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen Sie diesen Tag entspannt ausklingen.

8. Tag: Aqaba (Rotes Meer)

Genießen Sie heute nur die Vorzüge Ihres Hotels. Sie haben die Möglichkeit Aqaba auf eigene Faust mit einem vom Hotel kostenlos zur Verfügung gestellten Shuttle-Bus zu besuchen, oder am fakultativen Ausflug mit einem Glasbodenboot teilzunehmen. Dabei sehen Sie die Schönheiten des Meeres, wie zum Beispiel Korallen, und nehmen ein Mittagessen an Bord ein. Das Abendessen und die Übernachtung erfolgen in Aqaba. 

9. Tag: Wadi Araba - Totes Meer

Entlang der Grenze zu Israel fahren Sie durch das Wadi Araba und erreichen schließlich das Tote Meer. Während einer Pause haben Sie hier die Möglichkeit, zu einem ganz besonderen Badeerlebnis. Auf Grund des hohen Salzgehaltes kann man sich ganz ohne Schwimmbewegungen auf dem Rücken treiben lassen. Anschließend reisen Sie in Richtung Amman. Dort angekommen, endet Ihre Rundreise mit einem gemeinsamen Abendessen und Ihrer Übernachtung.

10. Tag: Abreise

Am Morgen werden Sie zum Flughafen in Amman gebracht und fliegen zurück nach Berlin/Tegel(Umsteigeverbindung). Eine wunderbare Reise geht mit dem Transfer bis vor Ihre Haustür zu Ende.                                                                                  

ab 1999 
JO-AM07 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Haustürtransfer
  • Flug mit Lufthansa oder Austrian Airlines nach Amman (Umsteigeverbindung) und zurück in der Economy Class
  • Transfers Flughafen - Hotel - Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 5 Übernachtungen im 4*-Hotel Century in Amman
  • 2 Übernachtung im 4*-Hotel Moon in Petra
  • 2 Übernachtung im 5*-Hotel Tala Bay Resort in Aqaba
  • 9 x Frühstück
  • 1 x Mittagessen in Um Quais Rest House
  • 9 x Abendessen im Hotel
  • Kleine Weinverkostung in Amman

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtbesichtigung: Amman, Madaba
  • Aufenthalte: Azraq Naturreservat mit Druse-Gemeinschaft, Um Quais, Berg Nebo, Wadi Rum und Wadi Araba, Aqaba, Karak
  • Freizeit am Roten und Toten Meer
  • Besuch eines Beduinen-Zeltes mit Teezeit
  • Geländewagentour in Wadi Rum
  • Eintritte/Besichtigungen: Petra, Klein Petra, Pella, Wüstenschlösser

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Visum für Einreise
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung: 1.-10. Tag
  • SZ-Reisebegleitung 

Zielland

Jordanien

Einreise für Deutsche

Deutsche erhalten ein Visum bei Ankunft auf den internationalen Flughäfen für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen.

Notwendig sind:

- der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Das Königreich Jordanien grenzt im Norden an Syrien, im Osten an den Irak, im Südosten und Süden an Saudi-Arabien und im Westen an Israel bzw. das Palästinensische Autonomiegebiet. Im Nordwesten liegt das Tote Meer und im Südwesten das Rote Meer.

Fläche: 89.342 km².

Verwaltungsstruktur: 12 Gouvernorate.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 6,2 Millionen

Städte:

Amman (Hauptstadt) ca. 1,3 Million

Zarqa ca. 481.300

Irbid ca. 300.300

Ar-Rusayfah ca. 277.300

Al-Quwaysimah ca. 168.800

Wadi as-Sir ca. 152.000

Tila al Ali ca. 141.000

Aqaba ca. 106.800

Khuraybat as Suk ca. 105.900

Sprache

In Jordanien wird Arabisch gesprochen. Im Geschäftsverkehr spricht man oft auch Englisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde

Da auch Jordanien Sommerzeit hat (ab dem letzten Drittel im April bis Ende September), bleibt, von wenigen Wochen abgesehen, der Zeitunterschied immer erhalten.

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

Da unterschiedliche Steckdosen-Typen vorhanden sind, ist ein Adapter mitzuführen.

Spannungsschwankungen sind nicht auszuschließen, weshalb für sensible Geräte ein Überspannungsschutzstecker empfehlenswert ist.

Telefon/Post

Post

Luftpost benötigt etwa 3-5 Tage nach Europa. Annahmestellen siehe http://jordanpost.com.jo.

Es gibt in Jordanien keine Postzustellung. Briefe müssen an die Postfachanschrift adressiert werden.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Jordanien ist 00962, die Vorwahl von Jordanien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Öffentliche Fernsprecher sind selten, Ortsgespräche können gelegentlich von Supermärkten oder manchen Ladengeschäften aus geführt werden. Telefonkarten sind u.a. in Buch- und Schreibwarenläden erhältlich.

NOTRUFNUMMER: 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Am günstigsten nutzt man das Mobiltelefon in Jordanien mit einem SIM-Karte. Roaming gerät zu teuer.

In Jordanien besteht eine gute Mobilfunkabdeckung (außer in manchen Wüstenregionen).

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Jordanien (z.B. Zain, Orange) von u.a. Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .jo

Internetcafés oder auch Cybercafés gibt es in den größeren Städten, unter anderem in Amman, Aqaba, Irbid, Jerash und Jordan.

Internet: www.cybercafes.com.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. Mai (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

10. Juni (Tag der Armee)

25. Dezember (Weihnachten)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

12. April (Himmelfahrt des Propheten)

15. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

23. August (Opferfest)

12. September (Neujahr 1440 nach islamischer Zeitrechnung)

21. November (Geburtstag des Propheten Mohammed)

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Im Jahr 2019:

1. Januar (Neujahr)

19. April (Karfreitag - nur für Christen)

22. April (Ostermontag - nur für Christen)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. Mai (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

10. Juni (Tag der Armee)

25. Dezember (Weihnachten)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

4. bis 6. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

10. bis 14. August (Opferfest)

31. August (Neujahr 1441 nach islamischer Zeitrechnung)

9. November (Geburtstag des Propheten Mohammed)

Im Jahr 2019 dauert der Ramadan vom 6. Mai bis zum 3. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Wöchentliche Ruhetage sind der Freitag und Samstag.

Die Hauptferienzeit ist zwischen Mitte Juni und Ende August.

Öffnungszeiten

- Banken: So bis Do 8.30-13.30/14 Uhr

- Behörden: Sa bis Do 8-15 Uhr

- Geschäfte: überwiegend täglich außer freitags von 9-13, 15-18 Uhr, vereinzelt aber auch 8-20.30 Uhr

Souk auch freitags

- Postämter: Sa bis Do 8-19 Uhr im Sommer und 8-17 Uhr im Winter

- Einkaufszentren: Sa bis Do 10-22 Uhr

- Private Firmen: täglich außer freitags 8.30-13.30, 15.30-18.30 Uhr

- Museen und historische Stätten: täglich 9-16 Uhr (Okt.-März), 8-17.30 (April bis Mai), 8-18.30 Uhr (Juni bis Sept.)

- Felsenstadt Petra: wie Museen, morgens aber schon ab 6 bzw. 7 Uhr (im Ramadan 8-15 Uhr)

Zu beachten ist, dass muslimische Geschäfte freitags geschlossen sind, christliche sonntags. Kaufhäuser und Supermärkte bleiben freitags in der Regel geöffnet.

Während des Fastenmonats Ramadan öffnen die Geschäfte später und schließen früh (z.B. 9-14 Uhr), oder Geschäftstätigkeiten werden in die Nacht verlegt. Im Pilgermonat herrscht ebenfalls nur verringerte Geschäftstätigkeit.

Kleidung

In der Zeit von Mai bis Oktober sollte man Sommerkleidung mitnehmen. Übergangskleidung ist in den Monaten April und November zu empfehlen und Winterkleidung braucht man in der Zeit von Dezember bis März. Obwohl in Aqaba und im Jordantal die Temperaturen etwas über denen in Amman und den Wüstengebieten liegen, ist im Winter auch hier wärmere Kleidung angebracht. Wärmere Kleidung ist auch bei Übernachtungen in der Wüste ganzjährig notwendig, da es nachts dort stark abkühlt. Festes Schuhwerk sollte man grundsätzlich bei Ausflügen in die Wüste und nach Petra tragen.

Im Allgemeinen sollte eine allzu freizügige Bekleidung (schulterfreie Oberbekleidung, Miniröcke, Shorts) vermieden werden.

Geschichte/Politik

Die Jordanier sehen in Jordanien nach wie vor das gelobte Land der Bibel. Viele Ansiedlungen haben dort noch heute Namen, die direkt aus einem Ortskatalog der Heiligen Schrift stammen könnten. So verläuft auch die Geschichte Jordaniens streckenweise durchaus parallel zur biblischen Geschichte. Die ersten Einwanderungswellen entsprechen beispielsweise dem alttestamentarischen Zug Abrahams zum westjordanischen Hebron. Und als im 13. vorchristlichen Jahrhundert die Israelis unter Moses ins Gelobte Land zogen, trafen sie auf zahlreiche Stämme, von denen in Jordanien noch heute die Rede ist.

Jahrhundertelang gab es gewaltige Machtkämpfe in diesem Gebiet; lange Zeit war Jordanien ein Teil des osmanisch-türkischen Reichs. Im ersten Weltkrieg boten die Alliierten den Jordaniern für deren Kooperation gegen die Türken die Unabhängigkeit an. Stattdessen aber wurde Jordanien nach dem Krieg, 1918, ein britisches Mandat. Erst 1946 wurde Jordanien unabhängig und ist seit 1950 ein haschemitisches aber durchaus modernes Königreich mit konstituioneller Monarchie.

Wirtschaft

Jordanien ist ein Agrarland, das sehr mit seinen natürlichen Gegebenheiten zu kämpfen hat. Nur zwölf Prozent der Landfläche können landwirtschaftlich genutzt werden, davon wiederum ist nur die Hälfte als Ackerboden brauchbar. Im mittleren jordanischen Bergland werden Linsen, Tabak, Oliven, Feigen und Granatäpfel angebaut. Die Viehhaltung wird von Nomaden betrieben. Umfangreiche Bewässerungssysteme im Jordangraben haben inzwischen zu Erfolgen geführt. Man erntet dort nun Weizen, Gemüse und Obst. Immerhin müssen 70 Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft leben. Der wichtigste Industriezweig ist der Phosphatabbau.

Der Tourismus brachte eine Zeitlang viele Devisen ins Land, ließ dann im Zug der arabisch-israelischen Probleme sehr nach und nimmt erst in jüngster Zeit wieder zu.

Religion

Zum Islam bekennt sich etwa 94 Prozent der Bevölkerung. Die jordanischen Moslems sind hauptsächlich Sunniten. Daneben gibt es christliche Minderheiten.

Vegetation

Auf Jordaniens kargem Boden wächst die Vegetation des Mittelmeers: Platanen, Sykomoren, Maulbeerbäume undKönigspalmen. In der Nähe des Roten Meeres sieht man Schirmakazien. Es gibt aber auch viele Ziergewächse wie zum Beispiel Bougainvillea, Oleander, Malve, Aloe und andere, die zum Teil in Gärten und Alleen oder als Hecken wachsen.

Tierwelt

Im Jordantal sieht man viele Wildschweine und in den Wüstengegenden ganze Herden von Gazellen. Insgesamt sind es rund hundert Arten von Säugetieren, die hier leben. Viele Arten sind aus Nachbarländern (sogar aus Indien) zugewandert. Vögel sind selten geworden. Außerhalb dicht besiedelter Gebiete gibt es noch Reiher und Pelikane, Aas- und Mönchsgeier. In Wüstenregionen trifft man auf Meropsvögel mit ihrem grünschillernden Gefieder, in den Steppen auch auf Wachteln und Rebhühner.

Kulinarisches

Die Jordanier sind außerordentlich gastfreundlich - selbst im Vergleich zu anderen arabischen Kulturen. Es kommt oft vor, dass Jordanier fremde Touristen zum Essen nach Hause einladen. Man darf dieser Einladung ruhig folgen. Zur jordanischen Küche gehört eine riesige Menge von Vorspeisen, die "Mezzeh" (insgesamt heißt das Vorspeisen-Angebot "Mezah"). Da gibt es Fladenbrot, Kichererbsen-Pürree, Teigbällchen mit Fleisch- und Zwiebelfüllung, braune Bohnen mit Knoblauch, Salate, Gerichte aus Lammfleisch mit Joghurtsoße - eine Mezah ist eigentlich ein komplettes Essen. Im Restaurant kann man es durchaus dabei bewenden lassen. Doch zusätzlich werden Hauptgerichte angeboten: Mansaf (Jordaniens Nationalgericht - Lammfleisch auf Reis mit Joghurtsoße), Kebabs (über Holzkohlenfeuer gegrilltes Fleisch von Lamm, Rind oder Hähnchen), Farooj (Hähnchen am Spieß) und vieles andere. Dazu kommen zahlreiche Süßspeisen.

Man trinkt vor allem Kaffee und Tee, doch gibt es auch Wein und gutes Bier. Beliebt ist Araq, ein Anisschnaps, den man mit Eis und Wasser trinkt.

Souvenirs

Man findet schöne Teppiche und Stickereien, Silberschmuck von Beduinen und mundgeblasenes Hebron-Glas (das heutzutage von recycelten Wasserflaschen kommt), Sandflaschen (in Aqaba und Petra hergestellte Fläschchen, die als Schmuckstücke mit bunt leuchtendem Sand gefüllt sind) und Keramik ("Jerusalem-Töpferwaren"). Wertvoll sind Schmuckstücke aus 24karätigem Gold (die man am besten auf dem Goldmarkt in Amman preiswert nach Gewicht kauft), originell die kosmetischen Produkte, die aus dem Toten Meer gewonnen werden.

Klimainformationen

Jordanien hat überwiegend Mittelmeerklima, obwohl die klimatischen Unterschiede zwischen den einzelnen Landesteilen während der Jahreszeiten beträchtlich sind.

Der jordanische Sommer, der sich von Mai bis Oktober erstreckt, ist sonnig, heiß und trocken. Das Jordantal hat subtropisches Klima mit über 40°C im Sommer. Süd- und Ostjordanien hat Wüsten- und Steppenklima mit Temperaturen an die 50°C und sehr trockenen Sommermonaten. Das Hochland ist gemäßigter mit 35-40°C im Sommer. Nachts kühlt es im Hochland auf angenehme Temperaturen ab, in Wüstengebieten kann es auch sehr stark abkühlen.

Der Winter, der sich von Dezember bis März erstreckt, ist regenreich bei Tagestemperaturen zwischen 0 und 15°C. An sonnigen Tagen können auch 25°C erreicht werden. Im Jordantal und in Aqaba ist das Klima etwas milder.

Beste Reisezeit

Die beste Zeit, um Jordanien zu bereisen, ist der Frühsommer (Mitte März bis Ende Mai) und der Frühherbst (September bis November). Für Besuche in Aqaba ist das ganze Jahr geeignet.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Jordanien ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

Amman: Dr. Sami Khurma (spricht Deutsch), Prince Mohammed Street, Jordan Insurance Building 3rd circle,, Amman, Tel. (06) 464 22 29. Zahnarzt, Dr. Subhi Abu Salem (spricht Deutsch), Amman, Tel. (06) 64 49 24.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Jordan-Dinar (JD.)

1 Jordan-Dinar = 100 Piaster = 1000 Fils

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 0,80 JD.

1 US-$ = ca. 0,71 JD.

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Die Einfuhr von israelischer Währung ist verboten.

Einfuhr Landeswährung: bis zu 15.000 JD.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: ist bei den autorisierten Wechselstellen möglich. Es sollten immer genügend kleine Scheine mitgeführt werden. Wechselgeld ist oft nicht vorhanden.

Internationale Kreditkarten: Ja (Visa, EuroCard/MasterCard) - werden in den großen Hotels (bei Buchung abklären), Restaurants und Geschäften (Gebühren) akzeptiert.

Geldautomat: Ja - in größeren Städten und ei Touristen beliebten Orten sind ATM-Maschinen für das Abheben von Bargeld mit Kreditkarte vorhanden.

Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen

Jordan Tourism Board (JTB)
Amman
Jordan Tourism Board
P.O. Box 830688
Amman 11183/Jordanien
(00962 6) 567 82 95
(00962 6) 567 84 44
www.see-jordan.com
info@visitjordan.com

Jordan Chamber of Commerce
Building no 218
Princess Bassma Street
Abdoun
Amman
Jordan Chamber of Commerce
P.O. Box 287
7029 Amman 1118/Jordanien
(00962 6) 590 20 51
(00962 6) 590 20 40
info@jocc.org.jo

Botschaften und Konsulate

Botschaft des Haschemitischen
Königreichs Jordanien
(mit Konsularabteilung)
Heerstraße 201
13595
Berlin
(0 30) 36 99 60 11
(0 30) 369 96 00
www.jordanembassy.de
jordan@jordanembassy.de
Mo bis Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. 9.30-12.30 Uhr
(Annahme der Visumantragsunterlagen 9-12 Uhr, Erteilung der visierten Pässe 14-15 Uhr)

Honorarkonsulat des Haschemitischen
Königreichs Jordanien
Neuer Zollhof 1
40221
Düsseldorf
(02 11) 323 68 30
(02 11) 138 06 02
jordanischeskonsulat@gielisch.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr
Visum-Ausstellung nur für Staatsangehörige der EU-Länder

Honorarkonsulat des Haschemitischen
Königreichs Jordanien
An der Ringkirche 6
65197
Wiesbaden
(06 11) 450 77 98, 450 77 75
(06 11) 45 07 73
jordan@consulship.de
Mo, Di, Mi, Do, Fr 14-17 Uhr
Visum-Ausstellung nur für Staatsangehörige der EU-Länder

Embassy of the Federal Republic of Germany
Benghasi Street 25, Jabal
Amman
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 183
Amman 11118/Jordanien
(00962 6) 590 12 82
(00962 6) 590 11 70
www.germanembassy-amman.org
Amtsbezirk: Jordanien

Ärztliche Hilfe

Amman: Dr. Sami Khurma (spricht Deutsch), Prince Mohammed Street, Jordan Insurance Building 3rd circle,, Amman, Tel. (06) 464 22 29. Zahnarzt, Dr. Subhi Abu Salem (spricht Deutsch), Amman, Tel. (06) 64 49 24.

Sehenswertes

Amman

Jordaniens Hauptstadt hat eine lange Geschichte. Bei den Ammonitern hieß sie "Rabbath", bei Griechen und Römern "Philadelphia". Amman ist eine schnell wachsende, internationale Metropole geworden. Am Fuße ihre Zitadelle, auf der man die Ruinen eines Herkules-Tempels, eines omaijadischen Palastes und einer historischen Stadtmauer besuchen kann, liegt das römische Amphitheater mit 5.000 Sitzen.

Nahe bei Amman befindet sich Iraq el-Amir, eine antike Stätte, an der man einen sorgfältig restaurierten hellenistischen Palast besuchen kann.

Madaba

Die kleine Stadt, nicht weit entfernt von Amman, ist das biblische "Medeba" - berühmt für hunderte von byzantinischen und omaijadischen Mosaikfußböden. In der griechisch-orthodoxen Kirche St. Georg hängt die älteste erhaltene Landkarte des heiligen Landes. Sie entstand um das Jahr 560 und ist ein Mosaik aus winzigen Steinchen. Westlich von Madaba liegt der Berg Nebo, Jordaniens heiligste Stätte, an der man viele Kloster-Ausgrabungen besichtigen kann. Hier soll Moses gestorben und begraben sein.

Petra

Petra ist Jordaniens größte Attraktion. Der Dichter Dean Burgon schrieb: "Ein wahres Wunderwerk hält hier der Orient für uns bereit - eine rosarote Stadt, halb so alt wie alle Zeit." Fantasievolle Werbeschriften nennen Petra "das achte Weltwunder". Aus Beduinen-Höhlen in einem rosafarbenen Felsmassiv schufen Nabatäer die befestigte Stadt. Der 50 Meter hohe, aus der Felswand gemeißelte Eingang zum Schatzhaus von Petra, tausendfach fotografiert, ist weltweit eines der elegantesten Werke bildhauerischer Architektur und ein Weltkulturerbe der UNESCO.

Noch heute ist Petra die Domäne der Beduinen. Mit ihren Pferden und Kamelen erwarten sie die Besucher zu einem Ritt durch die Schluchten und Wege der Stadt. Man kann Petra reitend oder zu Fuß erreichen. Immer führt der Weg durch das geheimnisvolle "Siq", einen gewaltigen Riss im Sandsteinmassiv. Er schlängelt sich einen Kilometer dahin, umrahmt von steilen Felswänden.

Totes Meer

Jordanien gehört die Ostküste dieses Gewässers. Es gibt Möglichkeiten in das hochkonzentrierte Salzwasser zu steigen, in dem man schwimmt, ohne untergehen zu können. Man findet dort Badekabinen, eine therapeutische Klinik und die Anlagen, in denen aus dem salzigen Wasser allerlei hautfreundliche Kosmetika hergestellt werden. Nahe des Toten Meeres, im Osten, liegt der Kurort Zerqa Ma´in mit seinen heißen Quellen.

Pella

Beim Dorf Tabaqat Fahl liegt die riesige antike Stadt Pella, in der schon vor 10.000 Jahren Menschen siedelten. Hier liegt eine der größten und wichtigsten archäologischen Fundstätten in Jordanien. Die meisten der Überreste, die man hier besichtigen kann, stammen aus römischer, byzantinischer und islamischer Zeit (also aus dem zweiten bis 14. Jahrhundert), aber es gibt auch Ruinen, die auf eine Besiedelung in hellenistischer, persischer und noch weit früherer Zeit hindeuten.

Jerash

Jerash ist eine riesige griechisch-römische Ruinenstadt, die sehr gut erhalten ist und deshalb zuweilen "Pompeji des Orients" genannt wird. Zu sehen gibt es Tempel, Bäder, eine Kolonnadenstraße und ein Amphitheater. Auch Funde aus älterer Zeit kann man hier sehen. Außerdem findet dort jedes Jahr im Juli das Kunst- und Kulturfestival "Jerash Festival" statt.

Westlich von Jerash liegt das Dorf Ajloun und dort, auf einer einsamen Bergspitze, die Burg Qualaat al-Rabad. Diese wurde 1184 von Izzedine Usama erbaut, der unter dem Fürsten Salah al-Din General war. Salah al-Din war als "Saladin" in der Zeit der Kreuzzüge auch im Abendland als morgenländischer Ritter berühmt. Von Qualaat al-Rabat brach Saladin 1189 auf, um die Kreuzfahrer aus Jordanien zu vertreiben. Im Hippodrom von Jerash finden täglich Aufführungen von römischen Gladiatorenkämpfen und Wagenrennen statt.

Umm Qais

Die antike Stadt hieß einst "Gadera". Heute ist vor allem der schöne Blick von dort berühmt; über das nördliche Jordantal, den See Genezareth und die Golanhöhen. Nordöstlich von Umn Qais liegt das antike Abila. Zwischen Weizenfeldern und Olivenhainen findet man dort römische Tempel, byzantinische Kirchen und frühislamische Moscheen, bunt durcheinander.

Umm el-Jimal

Eine sehr eigenwillige Ruinenstadt, voller antiker Ruinen, darunter Kirchen und Wohnhäuser, einer römischen Kaserne und einem Festungskomplex aus schwarzem Basalt.

Mukavir

In dem biblischen Machaerus baute Herodes seine Festung. In dieser Festung, die heute eine Ruine ist, hielt er Johannes den Täufer gefangen, hier tanzte Salome vor ihm - und verlangte den Kopf des Täufers. Bei guter Sicht hat man von den Ruinen einen prächtigen Blick über das Tote Meer bis zu den Hügeln von Jerusalem.

Wadi Rum

Im Süden Jordaniens gehört das trockene Flusstal Wadi Rum zu den schönsten Wüstentälern Jordaniens. Dem Besucher bietet sich traumhaft schöne Wüstenromantik mit Schluchten, verwitterten Felsen und viel Sand auf historischem Grund (Hauptquartier von T.E. Lawrence mit Prinz Faisal bin Hussein im Araberaufstand gegen die Türken). Die monolithischen Felsformationen können erklettert oder durchwandert werden, es gibt organisierte Kamelausflüge oder Jeep-Safaris. Die dort lebenden Beduinen stellen auch die Kamel-berittene Wüstenpolizei.

Aqaba

Aqaba ist Jordaniens Badeort am Roten Meer. Hier kann man schwimmen, segeln, surfen - auch im Winter. Tauchern eröffnet sich eine zauberhafte Unterwasserwelt.

In der Nähe von Aqaba liegen mehrere antike und mittelalterliche Stätten, so die frühislamische Stadt Ayla und das Fort von Aqaba, das der Mameluken-Sultan Qansawh wl-Ghawri im 16. Jahrhundert erbauen ließ.

Reisehinweise

In Jordanien kommt es derzeit zu Demonstrationen, die auch gewaltsam sein können. Reisende sollten sich über die lokalen Medien auf dem Laufenden halten, Menschenansammlungen fernbleiben und Vorsicht walten lassen.

Das Auswärtige Amt rät wegen gewalttätigen Auseinandersetzungen dringend von Reisen in die Grenzgebiete Jordanien/Syrien und die Grenzregion Jordanien/Irak ab (jeweils militärisches Sperrgebiet).

In Jordanien kann es landesweit zu Terroranschlägen kommen, vor allem an Orten, an denen sich vorwiegend Ausländer aufhalten.

Da sich die Öffnungszeiten der Grenzübergänge zwischen Jordanien und Israel kurzfristig ändern können und auch Schließungen möglich sind, sollten sich Reisende vor einem Grenzübertritt über den aktuellen Stand informieren.

Die Grenzstellen zwischen Jordanien und Irak sowie Syrien sind geschlossen.

Empfehlenswert ist es, sich in die elektronische Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes einzutragen - www.auswaertiges-amt.de -, auch wenn sich Reisende nur kurz in Jordanien aufhalten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* Fahrten sollten bei Nacht nicht unternommen werden. Es bestehen Risiken durch schlechte ausgebaute Straßen sowie Tiere.

* Militärgebäude und -Anlagen zu fotografieren ist untersagt.

* Beleidigende Aussagen über die königliche Familie werden geahndet.

* Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln oder zu konsumieren ist streng verboten!

* Es besteht ein Rauchverbot an vielen öffentlichen Plätzen wie Kinos, Museen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Flughäfen, überdachten Ladenstraßen und Touristenrestaurants.

* RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu Jahr (2019: ca. 6. Mai bis ca. 3. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

Bitte auch den Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Länder-Information

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Geländewagentour Wadi Rum:

Die Jeepfahrt in die Wüste ist nicht geeignet für Herzpatienten und Menschen mit Hals- und/oder Rückenproblemen.

Reisedokument Reisepass (3 Monate):

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 3 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Hinweis zu Impfungen:

Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen auch auf die Einreisebestimmungen des jeweiligen Ziellandes unter der Rubrik "Länder" auf www.sz-reisen.de und auf allgemeine Informationen von Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Bei Fragen kontaktieren Sie uns unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Jordanien - Perle des nahen Ostens
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
Ungefähre Gruppengröße:
25
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

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Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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